United Pet Club
Bombay — a Mittel, Anhänglich Katze breed originating in Vereinigte Staaten

Bombay

Die Bombay ist eine anhängliche, pantherähnliche Katze mit einem glatten schwarzen Fell und einem zutiefst ergebenen, menschenbezogenen Wesen.

Size
Mittel
Lifespan
12–16 years
Origin
Vereinigte Staaten
Temperament
Anhänglich
Standard colors
Schwarz
Key Traits
AnhänglichMenschenbezogenVerspieltTreu ergebenGesellig

Characteristics

Energy Level3
Trainability5
Good With Kids3
Good With Pets3
Grooming Needs3

Coat and grooming

How the Bombay coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt, Satin
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Bombay colors and patterns

What each club's breed standard says about every Bombay color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Bombay in Schwarz. Standard patterns: Einfarbig.

Fell: rulings by club
Color or patternTICACFAFIFEGCCF
SchwarzStandardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“jet black”)Standardgemäß (“Bombay”)
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“Solid”)No rulingStandardgemäß (“solid”)Standardgemäß (“Self”)
Augen: rulings by club
Color or patternTICACFAFIFEGCCF
KupferStandardgemäß (“Copper”)Standardgemäß (“copper”)Standardgemäß (“copper”)Fehler (“copper”)
GelbNo rulingNo rulingNo rulingStandardgemäß (“yellow”)
GoldStandardgemäß (“gold”)Standardgemäß (“gold”)Standardgemäß (“gold”)Standardgemäß (“Gold”)
GrünDisqualifizierend (“Green”)Disqualifizierend (“Green”)Fehler (“green”)Standardgemäß (“green”)
BlauNo rulingNo rulingNo rulingFehler (“blue”)
OrangeNo rulingNo rulingNo rulingFehler (“orange”)
Nase: rulings by club
Color or patternTICACFAFIFEGCCF
SchwarzStandardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“Black”)
Pfotenballen: rulings by club
Color or patternTICACFAFIFEGCCF
SchwarzStandardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“Black”)
BraunNo rulingNo rulingNo rulingStandardgemäß (“dark brown”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.

Color changes

How a Bombay's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostbraun

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · Fortschreitend

  • Einfarbigchanges toRauchfarben

    Fell · Mit dem Alter · from 3 to 104 weeks

  • Blauchanges toGrün

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toGelb

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toGold

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toKupfer

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toOrange

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toHaselnussbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toBernsteinfarben

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

Über die Bombay

Die Bombay ist eine mittelgroße, kräftig gebaute amerikanische Katzenrasse mit einem tiefschwarz glänzenden Fell und bernsteinfarbenen bis goldenen Augen. Sie ist eine außergewöhnlich menschennahe Rasse, die innige Bindungen zu ihrer Familie aufbaut.

Die Bombay ist eine mittelgroße Kurzhaarkatze, die gezielt als kleine Ausgabe des Schwarzen Panthers gezüchtet wurde. Ihr Fell ist zur Gänze pechschwarz, die Augen schimmern bernsteinfarben bis gold, und der muskulöse Körperbau lässt sie beim Hochheben schwerer wirken, als es den Anschein hat. Entstanden ist die Rasse in den USA durch die Kreuzung von sablefarbenen Burma-Katzen mit schwarzen Amerikanisch-Kurzhaar-Katzen.

Bombays sind überaus gesellig und hängen sehr an ihrer Familie. Sie folgen ihren Menschen von Zimmer zu Zimmer, suchen die Nähe auf dem Schoß und wollen lieber mitten im Geschehen sein, als sich zurückzuziehen. Gesprächig ist die Rasse durchaus, jedoch deutlich zurückhaltender als manche orientalischen Rassen, und sie kommt mit reiner Wohnungshaltung gut zurecht.

Das Gewicht liegt meist zwischen 2,7 und 5 kg, wobei Kater kräftiger ausfallen als Katzen. Das kurze Fell braucht wenig Pflegeaufwand, was die Bombay zu einer praktischen Wahl für alle macht, die eine Katze mit viel Kontaktfreude, aber ohne aufwendiges Fellpflege-Programm suchen.

Bombay auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftVereinigte Staaten
GrößeMittelgroß (2,7-5 kg)
Lebenserwartung12-16 Jahre
GruppeKurzhaar-Hauskatze
Gut geeignet fürFamilien, Kinder, andere Haustiere, aufmerksame Halter

Für wen sich die Bombay eignet

Die Bombay passt zu Haushalten, die ihr verlässlich Aufmerksamkeit und Gesellschaft bieten. Sie eignet sich für Familien mit Kindern und anderen Tieren ebenso wie für Menschen, die eine Katze schätzen, die sich einbringt statt sich zu verstecken. Weil sie sich stark bindet und längeres Alleinsein schlecht erträgt, ist sie für Berufstätige, die den ganzen Tag ohne tierische Gesellschaft unterwegs sind, weniger geeignet. In Österreich ist die Bombay zudem eine sehr seltene Rasse; Interessierte müssen häufig bei Züchtern in Deutschland oder der Schweiz anfragen, wobei der Österreichische Katzenverband (ÖKAT) bei der Suche nach seriösen Kontakten hilft.

Geschichte der Rasse

Die Bombay wurde in den 1950er Jahren von der amerikanischen Züchterin Nikki Horner in Louisville, Kentucky, gezüchtet. Sie entstand aus der Kreuzung von Birmakatzen mit schwarzen Amerikanischen Kurzhaarkatzen. Der Name der Rasse bezieht sich auf die indische Stadt Bombay, die heute Mumbai heißt.

Die Bombay entstand durch die amerikanische Züchterin Nikki Horner aus Louisville, Kentucky, die in den 1950er-Jahren eine Hauskatze im Erscheinungsbild eines kleinen Schwarzen Panthers züchten wollte. Angestrebt waren ein tiefschwarzes Fell, ein muskulöser, burmesischer Körperbau und leuchtend kupferfarbene Augen.

Dafür kreuzte Horner sablefarbene Burma-Katzen mit schwarzen Amerikanisch-Kurzhaar-Katzen. Die ersten Zuchtversuche erfüllten ihre Ansprüche nicht, weshalb sie das Programm neu startete, ehe sie das gewünschte Ergebnis erzielte. Der Name Bombay geht auf den Schwarzen Leoparden Indiens zurück, nach dem die Rasse benannt wurde.

In den folgenden Jahrzehnten erlangte die Rasse in Nordamerika die offizielle Anerkennung. Die Cat Fanciers' Association (CFA) nahm die Bombay 1976 in die Championatsklasse auf, andere Verbände zogen nach. Die Ausgangslinien aus Amerikanisch Kurzhaar und Burma blieben Bestandteil der anerkannten Zuchtpraxis, um Typ und Gesundheit zu sichern.

Weltweit zählt die Bombay im Vergleich zu weitverbreiteten Kurzhaarrassen nach wie vor zu den selteneren Rassen. Aufgrund der Burma-Abstammung teilt sie Körperbau und Wesenszüge mit dieser Rasse, während sie sich durch das schwarze Fell und die kupferfarbenen Augen optisch deutlich abhebt. Eine eigene österreichische Zuchttradition gibt es nicht; hierzulande aktive Interessierte wenden sich meist an TICA-Züchter in Deutschland oder der Schweiz beziehungsweise an den Österreichischen Katzenverband (ÖKAT).

Erscheinungsbild

Das durchgehend pechschwarze Fell der Bombay glänzt wie Lackleder. Nase und Pfotenballen sind ebenso schwarz. Die großen, runden Augen leuchten in Kupfer- bis Goldtönen.

Der Körperbau der Bombay ist kompakt und muskulös und wirkt beim Hochheben überraschend gewichtig. Der Kopf ist rund mit kurzer Nase, die Ohren sitzen mittelgroß und weit auseinander, und die Augen sind groß und rund. Insgesamt zeigt sich eine kleine, geschmeidige Katze mit ruhigem, gemessenem Gangbild.

Rassestandard
MerkmalBeschreibung
Widerristhöhe23-33 cm
Gewicht2,7-5 kg (Kater kräftiger als Katzen)
FellKurz, fein, eng anliegend, mit Lacklederglanz
FarbeDurchgehend schwarz bis zur Wurzel
AugenKupfer- bis Goldton, groß und rund

Fell und Farbe

Kennzeichnend ist die durchgehend schwarze Farbe, die bis zur Haarwurzel reicht, ohne Schattierung, Tickung oder Zeichnung. Das Fell ist kurz und liegt eng an, wobei die feine Struktur bei gutem Lichteinfall den typischen Lacklederglanz erzeugt. Nasenspiegel und Pfotenballen sind ebenfalls schwarz gefärbt. Im Zuchtstandard wird kupferfarbene Augenfarbe bevorzugt, Gold ist gleichfalls zulässig; grüne Augen gelten als Ausschlussfaktor. Bei Jungtieren können anfangs noch zarte Tabby-Schattenzeichnungen oder hellere Augen auftreten, die sich mit der Zeit zu Schwarz beziehungsweise Kupfer vertiefen.

Wesen und Charakter

Die Bombay ist eine besonders menschenbezogene, anhängliche Katze. Sie folgt ihrer Familie durch die Wohnung, apportiert gern und ist mäßig gesprächig. Längere Phasen des Alleinseins bekommt ihr nicht gut.

Die Bombay gehört zu den menschenbezogensten Katzenrassen überhaupt. Sie sucht aktiv die Nähe, begrüßt Besuch häufig, statt sich zu verkriechen, und zieht Schoß und Schulter einer einsamen Ecke vor. Viele Bombays lernen Apportieren und behalten die Lust an interaktivem Spielzeug bis ins hohe Katzenalter.

Familienmitgliedern gegenüber ist die Rasse anhänglich und ergeben; häufig wählt sie sich eine Bezugsperson, der sie besonders eng folgt. Fremden begegnet sie meist zutraulich und neugierig. Mit anderen Katzen und katzenverträglichen Hunden versteht sich die Bombay in der Regel gut, kann aber durchsetzungsfreudig auftreten, wenn es um den wärmsten Platz oder die meiste Zuwendung geht.

Vokal zeigt sich die Rasse in mäßigem Ausmaß, kommuniziert aber mit sanfter Stimme und bleibt am Familiengeschehen interessiert. Da längeres Alleinsein ihr nicht zusagt, helfen ein zweites Tier oder ein verlässlicher Tagesrhythmus, Langeweile und Stress vorzubeugen.

Wesensmerkmale (1-5)
MerkmalEinstufung
Zuneigung5
Energie3
Trainierbarkeit4
Sprachfreude3
Haarverlust2

Pflege

Das kurze, glatte Fell der Bombay ist unkompliziert in der Pflege. Neben wöchentlichem Fellabreiben gehören Zahn-, Krallen- und Ohrenpflege sowie ein warmes, ruhiges Zuhause zur Grundversorgung.

Fellpflege

  • Fell wöchentlich bürsten oder mit einem feuchten Tuch abreiben, um lose Haare zu entfernen
  • Krallen alle zwei bis drei Wochen kürzen
  • Ohren bei Bedarf kontrollieren und reinigen
  • Zähne regelmäßig putzen und Kontrollen beim Tierarzt einplanen
  • Baden ist aufgrund des kurzen Fells kaum notwendig

Bewegung

  • Täglich interaktives Spiel mit Angel- oder Wurfspielzeug anbieten, da viele Bombays gern apportieren
  • Intelligenzspielzeug zur geistigen Auslastung einsetzen
  • Spielzeug abwechseln, um das Interesse aufrechtzuerhalten
  • Klettermöglichkeiten auf Kratzbaum oder Wandbrettern bieten

Umgebung

Die Bombay ist eine reine Wohnungskatze und ausgesprochen wärmeliebend; sie sucht bevorzugt beheizte Plätze und sonnige Fensterbänke auf, was besonders in den österreichischen Wintermonaten zum Tragen kommt. Am wohlsten fühlt sie sich, wenn tagsüber jemand anwesend ist oder ein zweites Haustier für Gesellschaft sorgt. Kratzbäume, erhöhte Liegeplätze und ein ruhiger Katzenklo-Bereich vervollständigen die Ausstattung.

Ernährung

Die Bombay neigt zu Übergewicht. Eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung nach Lebensphase mit geregelten Portionsgrößen ist daher wichtig, während bestimmte Lebensmittel grundsätzlich tabu bleiben.

Die Bombay ist ein obligater Karnivore und kommt am besten mit einem Alleinfuttermittel zurecht, dessen Hauptbestandteil tierisches Eiweiß ist. Die Rasse zeigt einen ausgeprägten Appetit und neigt bei freier Futtervergabe zu Übergewicht, weshalb abgewogene Portionen und eine laufende Kontrolle der Körperkondition wichtig sind. Frisches Wasser sollte jederzeit zugänglich sein, eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter unterstützt Flüssigkeitshaushalt und Zahnabrieb.

Allgemeine Fütterungsrichtwerte
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Kitten (2-6 Monate)Laut Herstellerangabe, Wachstumsfutter3-4
Junior (6-12 Monate)Laut Herstellerangabe, Wachstumsfutter2-3
Erwachsen (1-7 Jahre)Rund 200-280 kcal2
Senior (7+ Jahre)Angepasst an Aktivität und Gewicht2

Leckerlis sollten höchstens rund 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen. Die meisten gesunden Bombays kommen bei einer vollwertigen, ausgewogenen Ernährung ohne zusätzliche Nahrungsergänzung aus; jede Ergänzung, etwa Omega-3-Fettsäuren oder ein Gelenkpräparat für ältere Tiere, gehört vorab mit dem Tierarzt besprochen.

Gesundheit

Die Bombay hat eine Lebenserwartung von 12-16 Jahren. Bekannte gesundheitliche Risiken sind hypertrophe Kardiomyopathie (HCM), Atemwegsprobleme bei brachyzephalen Linien sowie Neigung zu Übergewicht.

Die Bombay gilt als robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 16 Jahren, wobei viele Tiere bei guter Betreuung noch länger leben. Da die Rasse von der Burma abstammt, kann sie einige der gleichen erblichen Risiken in sich tragen; der Kauf bei einem Züchter, der die Zuchttiere entsprechend untersuchen lässt, verringert das Risiko einer Weitergabe.

Zu beachtende Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Hypertrophe KardiomyopathieMattigkeit, beschleunigte Atmung, SchwächeVerdickung des Herzmuskels; Abklärung per Ultraschall
Brachyzephale AtemproblemeGeräuschvolle Atmung, tränende AugenBei manchen Linien mit verkürzter Schnauze verbunden
Vermehrter TränenflussFeuchtes, verfärbtes Fell rund um die AugenMeist durch regelmäßige Reinigung beherrschbar
ÜbergewichtGewichtszunahme, verminderte AktivitätHäufig durch den ausgeprägten Appetit bedingt

Vorsorge

  • Jährliche tierärztliche Kontrolle, bei Seniorkatzen in kürzeren Abständen
  • Grundimmunisierung und Parasitenschutz aktuell halten
  • Konsequente Zahnpflege gegen Parodontitis
  • Gewicht regelmäßig kontrollieren und Futtermenge bei Bedarf anpassen
  • Beim Züchter nach Herz- und Gentests der Elterntiere fragen

Erziehung und Training

Die intelligente, futtermotivierte Bombay lernt gerne und lässt sich gut mit positiver Verstärkung trainieren, etwa Apportieren und einfache Kommandos.

Die Bombay ist intelligent und kontaktfreudig, was sie im Vergleich zu vielen anderen Katzen leichter trainierbar macht. Sie spricht gut auf kurze, positive Trainingseinheiten an und lernt häufig Apportieren, das Herankommen auf Zuruf, Gehen am Geschirr sowie einfache Tricks. Die ausgeprägte Futtermotivation ist dabei hilfreich, wobei Trainingsportionen von der Tagesration abgezogen werden sollten.

Grundlagen

  1. Mit dem Namen der Katze beginnen und Blickkontakt sowie Herankommen belohnen
  2. Einen Klicker oder ein einheitliches Signalwort gemeinsam mit einem Leckerli einsetzen
  3. Pro Einheit jeweils ein Verhalten in wenigen Minuten üben
  4. Katzenklo-Gewohnheiten frühzeitig einüben und die Box sauber und leicht zugänglich halten
  5. Ein Geschirr schrittweise eingewöhnen, bevor es ins Freie geht
  6. Jede Einheit mit einem Erfolgserlebnis beenden, damit die Motivation erhalten bleibt

Zucht

Bombay-Katzen werden mit etwa 7 bis 12 Monaten geschlechtsreif, ein Wurf umfasst meist drei bis fünf Kätzchen, und Rückkreuzungen mit Birma- und Amerikanischen Kurzhaarkatzen bleiben laut Rassestandard erlaubt. Käufer in Österreich beziehen ihre Tiere häufig von Züchtern in Deutschland oder der Schweiz.

Weibliche Bombays erreichen die Geschlechtsreife in der Regel zwischen 7 und 12 Monaten, wobei verantwortungsvolle Züchter erst verpaaren, wenn die Katze körperlich ausgewachsen und gesundheitlich abgeklärt ist. Die Tragzeit beträgt rund 63 bis 67 Tage. Ein Wurf umfasst üblicherweise drei bis fünf Kätzchen.

Neugeborene Kätzchen zeigen bisweilen noch leichte Tabby-Schattenzeichnungen und hellere Augen; beides bildet sich in der Regel zurück, sobald das Fell zu durchgehendem Schwarz nachdunkelt und die Augen einen tieferen Kupferton annehmen. Die Kätzchen bleiben mindestens 12 bis 14 Wochen bei der Mutter, damit sie entwöhnt, sozialisiert und grundimmunisiert sind, bevor sie in ein neues Zuhause übersiedeln.

Da die Bombay von Burma- und Amerikanisch-Kurzhaar-Linien abstammt, lassen anerkannte Zuchtprogramme weiterhin Rückkreuzungen mit diesen Rassen zu, um Körperbau und genetische Gesundheit zu erhalten. Vor der Verpaarung sollten Züchter auf erbliche Erkrankungen, einschließlich Herzerkrankungen, testen. In Österreich ist die Bombay eine sehr seltene Rasse; Interessierte wenden sich meist an Züchter in Deutschland oder der Schweiz, wobei Wartezeiten von mehreren Monaten üblich sind.

Zuchtdaten
KennzahlWert
Geschlechtsreife7-12 Monate
Tragzeit63-67 Tage
Durchschnittliche Wurfgröße3-5 Kätzchen
Entwöhnungsalter6-8 Wochen
Empfohlenes Abgabealter12-14 Wochen
Zulässige RückkreuzungenBurma, Amerikanisch Kurzhaar

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Häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflege, Lebenserwartung, Familientauglichkeit und Verfügbarkeit der Bombay in Österreich.

Wie groß wird eine Bombay?

Die Bombay ist eine mittelgroße Katze und wiegt meist zwischen 2,7 und 5 kg, wobei Kater kräftiger ausfallen als Katzen. Sie ist muskulös gebaut und wirkt beim Hochheben oft schwerer, als man erwartet.

Wie ist das Wesen der Bombay?

Bombays sind anhänglich, verspielt und stark auf den Menschen bezogen. Sie binden sich eng an ihre Familie, folgen ihnen durch die Wohnung und bleiben auch gegenüber Besuch und anderen Tieren gesellig.

Ist die Bombay aufwendig in der Pflege?

Nein. Das kurze schwarze Fell braucht nur wöchentliches Bürsten oder Abreiben, und die Rasse haart wenig. Wichtiger sind tägliches Spiel und verlässliche Gesellschaft, da Bombays längeres Alleinsein schlecht vertragen.

Wie alt werden Bombays?

Eine Bombay lebt üblicherweise 12 bis 16 Jahre; viele erreichen bei guter Ernährung, Gewichtskontrolle und regelmäßiger tierärztlicher Vorsorge das obere Ende dieser Spanne.

Ist die Bombay für Familien mit Kindern geeignet?

Ja. Die Bombay versteht sich in der Regel gut mit Kindern sowie mit Katzen und katzenverträglichen Hunden, was sie zu einer guten Wahl für aktive Familien macht, die ihr Aufmerksamkeit schenken.

Sind Bombays in Österreich leicht zu finden?

Nein, die Bombay ist in Österreich eine sehr seltene Rasse. Da spezialisierte Züchter kaum vorhanden sind, wenden sich viele Interessierte an Züchter in Deutschland oder der Schweiz; der Österreichische Katzenverband (ÖKAT) hilft bei der Suche nach seriösen Kontakten. Wartezeiten sind üblich.

Braucht eine Bombay viel Auslauf?

Sie hat ein mittleres Energieniveau. Tägliches interaktives Spiel und ein paar Klettermöglichkeiten genügen meist, und viele Bombays apportieren gern, was Bewegung mit gemeinsamer Zeit verbindet.