Grosschinchilla
Das Standard Chinchilla ist ein ruhiges, sanftes Kaninchen, bekannt für sein dichtes, glänzend silbergraues Fell, das dem des wilden Chinchillas ähnelt.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 5–8 years
- Origin
- Frankreich
- Temperament
- Ruhig
- Standard colors
- Chinchillafarbig
Characteristics
Coat and grooming
How the Grosschinchilla coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Plüschig
- Fellänge
- Kurz
- Haarwechsel
- Mässiger Haarverlust
Grooming guidance
Kritisch: A Grosschinchilla should not be shaved.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Vorsicht: A Grosschinchilla should only be clipped by someone experienced with the species.
Die Haut ist hier dünn genug, um unter dem Scherblatt einzureissen, und das Tier kann beim Festhalten in Panik geraten. Schneiden oder das Entfernen von Filzknoten gehört in die Hände einer Tierärztin oder eines Groomers mit Erfahrung mit dieser Tierart.
Grosschinchilla colors and patterns
What each club's breed standard says about every Grosschinchilla color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Grosschinchilla in Chinchillafarbig.
| Color or pattern | ARBA | BRC |
|---|---|---|
| Chinchillafarbig | Standardgemäss (“Standard Chinchilla”) | Standardgemäss (“Chinchilla (to resemble real Chinchilla)”) |
| Color or pattern | BRC |
|---|---|
| Grau | No ruling |
| Braun | No ruling |
| Patterns | |
| Verschiedenfarbige Augen | Fehler (“Odd coloured eyes”) |
| Marmoriert | No ruling |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Über das Standard-Chinchilla-Kaninchen
Das Standard-Chinchilla ist ein mittelgrosses französisches Kaninchen mit dichtem silbergrauem Fell und ruhigem Wesen, gut geeignet für Familien und Einsteiger.
Das Standard-Chinchilla ist ein mittelgrosses Hauskaninchen, dessen Fell die Farbzeichnung der wild lebenden südamerikanischen Chinchilla nachahmt. Das Haarkleid mischt Grau-, Schwarz- und Weisstöne zu einem changierenden, silbrig wirkenden Grau. Ausgewachsene Tiere bringen meist zwischen 2,3 und 3,4 kg (etwa 5 bis 7,5 lb) auf die Waage, was die Rasse im unteren bis mittleren Bereich der mittelgrossen Kaninchen einordnet.
Das Wesen der Rasse ist ausgeglichen und ruhig. Sie lässt sich gut hochnehmen und findet sich rasch in einen festen Tagesablauf ein. Diese Eigenschaften und die handliche Grösse sprechen Halterinnen und Halter an, die ein gutmütiges Begleitkaninchen suchen und keine besonders lebhafte Rasse.
Das Standard-Chinchilla steht ausserdem am Ursprung von zwei grösseren Verwandten, dem Amerikanischen Chinchilla und dem Riesenchinchilla. Beide wurden aus dem ursprünglichen französischen Zuchtstamm auf mehr Körpergrösse hin gezüchtet.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Frankreich |
| Grösse | Mittelgross (ca. 2,3 bis 3,4 kg / 5 bis 7,5 lb) |
| Lebenserwartung | 5 bis 8 Jahre |
| Gruppe / Rolle | Rasse- und Ausstellungskaninchen; Begleittier |
| Geeignet für | Familien, ruhige Haushalte, aufmerksame Einsteigerinnen und Einsteiger |
Für wen sich die Rasse eignet
Das Standard-Chinchilla passt zu Halterinnen und Haltern, die ein sanftes Kaninchen ohne grossen Bewegungsdrang suchen und das sich problemlos hochnehmen lässt. Sein Wesen eignet sich auch für Haushalte mit älteren Kindern, denen gezeigt wurde, wie man ein Kaninchen richtig stützt. Wer sich für die Ausstellung interessiert, findet einen gut dokumentierten Rassestandard als Ziel, wer nur ein Begleittier sucht, erhält ein gelassenes, gutmütiges Tier.
Geschichte und Herkunft
Das Standard-Chinchilla entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich als Nachahmung des Chinchilla-Pelzes und verbreitete sich innert weniger Jahre international.
Die Rasse stammt aus Frankreich und geht auf M. J. Dybowski zurück, der sie aus einer Kreuzung von Wildgrau-, Himalaya- und Beveren-Kaninchen entwickelte. Ziel war ein Fell, das dem der wild lebenden Chinchilla ähnelte, deren eigenes Fell im damaligen Pelzhandel sehr gefragt war.
Erstmals gezeigt wurde das Standard-Chinchilla 1913 in Frankreich. Die ungewöhnliche Fellfarbe fiel sofort auf, und Zuchttiere gelangten rasch in andere Länder. Bereits wenige Jahre nach dieser ersten Ausstellung war die Rasse auch in England und den USA vertreten.
In den USA wurde das ursprünglich französische Tier schlicht als Chinchilla oder Standard-Chinchilla bekannt. Dortige Züchter vergrösserten den Körperbau für den Fleisch- und Pelzmarkt, woraus das Amerikanische Chinchilla und später das Riesenchinchilla entstanden. Das Standard-Chinchilla behielt seinen kleineren Rahmen und blieb die kompakte Ursprungsform der Gruppe.
Die charakteristische Fellfarbe der Rasse wirkte über sie hinaus: Spätere Einkreuzungen brachten die Chinchilla-Zeichnung auch in mehrere andere Kaninchenrassen.
Erscheinungsbild
Das Standard-Chinchilla ist ein kompaktes, mittelgrosses Kaninchen mit dichtem, federndem silbergrauem Fell in Grau-, Schwarz- und Weisszeichnung, die schimmernd wirkt.
Das Standard-Chinchilla hat einen kurzen, rundlichen, kompakten Körperbau mit einem gut gerundeten Kopf und aufrecht stehenden Ohren. Der Bau wirkt eher gedrungen als lang gestreckt, insgesamt macht das Tier einen gepflegten, soliden Eindruck. Das prägende Merkmal ist das Fell mit seiner Agouti-Bänderung, die den silbergrauen Chinchilla-Look ergibt.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Gewicht | Etwa 2,3 bis 3,4 kg (5 bis 7,5 lb) |
| Körperbau | Kompakt, rundlicher, mittelgrosser Typ |
| Fell | Kurz bis mittellang, dicht, weich, federndes Rollfell |
| Farbe | Silbergraue Chinchilla-Zeichnung (Agouti-Bänderung in Grau, Schwarz und Weiss) |
| Augen | Braun oder grau |
Fell und Farbe
Jedes Deckhaar ist über seine ganze Länge gebändert. Nahe der Haut beginnt es dunkel schieferblau, es folgt ein perlweisses bis cremefarbenes Band, die Spitze ist schwarz. Pustet man das Fell auseinander, zeigen sich deutliche Farbringe; über das ganze Tier verschmelzen diese Bänder zum funkelnden Silbergrau, das der Rasse ihren Namen gibt. Der Bauch ist heller, um die Augen und an der Schwanzunterseite zeigt sich Weiss. Das Fell hat eine Rollfell-Struktur: Streicht man gegen den Strich, legt es sich langsam zurück, statt sich wie bei Flyback-Fell sofort aufzurichten.
Wesen
Das Standard-Chinchilla ist ruhig, gutmütig und ausgeglichen, lässt sich gut hochnehmen und kommt bei richtiger Eingewöhnung gut mit Menschen und anderen Kaninchen aus.
Das Standard-Chinchilla ist sanft und freundlich veranlagt. Es bleibt meist entspannt im Umgang mit Menschen und gewöhnt sich gut an einen festen Ablauf bei Fütterung und Handling. Plötzlicher Lärm oder grobe Behandlung erschreckt es wie jedes Kaninchen, doch die Rasse ist weniger schreckhaft als viele andere und beruhigt sich meist rasch wieder.
Familienmitgliedern gegenüber zeigt es auf seine eigene Art Zuneigung und lässt sich, sobald es dem Haushalt vertraut, oft ruhig streicheln. Fremden gegenüber verhält es sich zunächst eher zurückhaltend als ängstlich. Mit anderen Kaninchen lebt es gut in festen Paaren oder Gruppen, sofern die Zusammenführung schrittweise erfolgt; Tiere, die nicht zur Zucht vorgesehen sind, sollten kastriert werden, um Revierverhalten zu verringern. Diese Gelassenheit kommt geduldigen Halterinnen und Haltern entgegen, für die das Kaninchen zu den umgänglichsten Rassen zählt.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Zuneigung | 4 |
| Energie | 2 |
| Lernfähigkeit | 3 |
| Lautstärke | 1 |
| Fellwechsel | 3 |
Pflege und Fellpflege
Das Standard-Chinchilla braucht wöchentliches Bürsten, täglichen Auslauf ausserhalb des Käfigs und ein zugfreies Umfeld, dazu mehr Pflege während des Fellwechsels.
Fellpflege
- Einmal wöchentlich bürsten, um loses Haar zu entfernen und das dichte Fell in Ordnung zu halten.
- Während des starken Fellwechsels im Frühling und Herbst alle paar Tage bürsten.
- Die Krallen etwa alle vier bis sechs Wochen kontrollieren und bei Bedarf kürzen.
- Das Kaninchen nicht baden; Verschmutzungen punktuell reinigen und stattdessen den Lebensbereich sauber halten.
Bewegung
- Täglich mindestens drei bis vier Stunden beaufsichtigten Auslauf ausserhalb des Käfigs in einer kaninchensicheren Umgebung bieten.
- Tunnel, unbehandeltes Holz und weitere Gegenstände zum Nagen und Erkunden bereitstellen.
- Den Bereich kaninchensicher machen: Elektrokabel abdecken oder entfernen und giftige Zimmerpflanzen ausser Reichweite bringen.
Umgebung
Das Kaninchen an einem zugfreien, schattigen Ort mit gleichmässiger Temperatur halten. Kaninchen kommen mit Kälte besser zurecht als mit Hitze, und das dichte Fell des Standard-Chinchilla verstärkt diese Hitzeempfindlichkeit zusätzlich. Direkte Sonne vermeiden und bei warmem Wetter für zusätzliche Luftzirkulation und kühle Liegeflächen sorgen. Die Einstreu sollte trocken und saugfähig sein und regelmässig gewechselt werden.
Ernährung und Fütterung
Die Fütterung des Standard-Chinchilla besteht vor allem aus Heu, ergänzt durch frisches Blattgrün und eine abgemessene Menge Pellets, dazu ständig Wasser.
Heu bildet die Grundlage der Ernährung und sollte rund 80 Prozent der Nahrung ausmachen. Unbegrenztes Heu von Wiesen- oder Timothy-Gras hält die Verdauung in Gang und nutzt die ständig nachwachsenden Zähne ab. Täglich eine Portion gewaschenes Blattgrün dazugeben und eine abgemessene Menge reiner Pellets füttern, um die Nährstoffe abzurunden. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Jungtier (unter 6 Monaten) | Unbegrenzt Heu und Luzerne; Blattgrün langsam einführen | Heu zur freien Verfügung; Pellets auf 2 Portionen verteilt |
| Erwachsen | Unbegrenzt Wiesenheu; etwa 1/4 Tasse Pellets pro 2,3 kg (5 lb) Körpergewicht; 1 bis 2 Tassen Blattgrün | 2 (morgens und abends) |
| Senior (5+ Jahre) | Unbegrenzt Wiesenheu; Pellets je nach Körperzustand anpassen | 2 |
Leckerlis und Ergänzungsfutter
Leckerlis sollten klein bleiben und nur gelegentlich gegeben werden. Geeignet sind etwa eine Scheibe Rüebli, ein kleines Stück Apfel ohne Kerne oder ein paar Kräuter wie Petersilie oder Koriander. Bei einer ausgewogenen Ernährung aus Heu und Blattgrün braucht ein Kaninchen normalerweise keine Nahrungsergänzung; unbehandeltes Apfelholz zum Nagen eignet sich besser für den Zahnabrieb als ein Mineral- oder Salzleckstein.
Gesundheit und Lebenserwartung
Das Standard-Chinchilla ist robust und wird 5 bis 8 Jahre alt; die häufigsten Probleme betreffen Zähne, Magen-Darm-Stillstand und Hitzeempfindlichkeit.
Das Standard-Chinchilla ist eine robuste Rasse ohne verbreitete rassetypische Defekte. Bei guter Haltung erreicht es meist 5 bis 8 Jahre. Wie bei allen Kaninchen betreffen die häufigsten Gesundheitsprobleme Zähne, Verdauung und Parasiten und nicht die Rasse selbst. Eine heureiche Ernährung beugt den beiden führenden Problemen am wirksamsten vor: Zahnüberwucherung und Verdauungsstillstand.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Zahnerkrankung / Fehlstellung | Speicheln, Gewichtsverlust, fallen gelassenes Futter, überlange Zähne | Mit unbegrenztem Heu weitgehend vermeidbar |
| Magen-Darm-Stillstand | Weniger oder kein Kot, kein Appetit, gekrümmte Haltung | Ein Notfall für die Tierärztin oder den Tierarzt; sofort handeln |
| Hitzestress | Schnelle Atmung, Mattigkeit, feuchte Nase | Dichtes Fell erhöht das Risiko; im Sommer kühl halten |
| Fliegenmadenbefall | Maden in der Nähe verschmutzter Körperstellen, plötzlicher Verfall | Hinterteil sauber halten; bei warmem Wetter täglich kontrollieren |
| Ohren- und Fellmilben | Kratzen, Krustenbildung, Haarausfall | Behandelbar; tierärztlich abklären |
Vorbeugende Pflege
- Unbegrenzt Wiesenheu füttern, um Zähne und Darmfunktion zu unterstützen.
- Dort impfen, wo regionale Krankheiten wie Myxomatose und RHD (virale hämorrhagische Krankheit der Kaninchen) vorkommen, nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt.
- Kaninchen, die nicht zur Zucht dienen, kastrieren, um das Risiko von Fortpflanzungskrankheiten zu senken.
- Zähne, Augen, Ohren und Hinterteil mindestens wöchentlich kontrollieren.
- Jährlich einen Kontrolltermin bei einer auf Kaninchen spezialisierten Tierärztin oder einem Tierarzt vereinbaren.
Unterbringung und Lebensraum
Das Standard-Chinchilla braucht ein grosszügiges, trockenes, zugfreies Gehege mit Platz zum Strecken und Hüpfen sowie einen sicheren Auslauf für den täglichen Bewegungsbedarf.
Das Gehege muss so bemessen sein, dass das Tier mehrere Sätze machen, sich vollständig aufrichten und flach ausstrecken kann. Für ein einzelnes mittelgrosses Kaninchen gilt eine Mindestfläche von etwa 1,1 m² als Richtwert, dazu ein grösserer Auslaufbereich von rund 3 m². Das Gehege kann drinnen oder an einem geschützten Ort im Freien stehen, muss aber trocken, schattig und zugfrei bleiben. Bei jeder Aussenhaltung ist ein sicherer Schutz vor Raubtieren unerlässlich. In der Schweiz schreibt die Tierschutzverordnung zusätzlich vor, Kaninchen mindestens zu zweit zu halten, und legt je nach Gewicht gestaffelte Mindestmasse für Gehege fest.
| Parameter | Empfehlung |
|---|---|
| Mindestgehege (1 Tier) | Etwa 1,1 m² (rund 1,2 m x 0,9 m); Schweizer Mindestmasse nach Tierschutzverordnung beachten |
| Auslauf | Etwa 3 m², angeschlossen oder beaufsichtigt |
| Höhe | Hoch genug, um sich auf den Hinterbeinen aufzurichten |
| Temperatur | Angenehm bei etwa 10 bis 21 Grad Celsius; Hitze über 27 Grad Celsius vermeiden |
| Bodenbelag | Fester Boden mit saugfähiger Einstreu; kein blankes Gitter |
| Einstreu | Papierbasierte Einstreu oder Stroh, täglich punktuell gereinigt |
Checkliste für die Einrichtung
- Ein Gehege oder Stall mit festem Boden und einem geschützten, umschlossenen Bereich zum Schlafen.
- Eine Heuraufe oder ständig verfügbares Heu.
- Ein schwerer Keramiknapf für Futter sowie ein Wassernapf oder eine Trinkflasche.
- Eine Toilette in einer Ecke, die das Kaninchen selbst wählt.
- Nagematerial und ein Rückzugsort für ein Gefühl von Sicherheit.
- Ein sicherer Auslauf oder ein kaninchensicheres Zimmer für die tägliche Bewegung.
Zucht
Standard-Chinchillas werden mit etwa 5 bis 8 Monaten zuchtreif, die Tragzeit dauert rund 31 Tage, und ein Wurf umfasst im Schnitt vier bis sechs Jungtiere.
Standard-Chinchillas werden mit etwa fünf bis acht Monaten geschlechtsreif, Häsinnen meist etwas früher als Rammler. Bei der Verpaarung bringt man die Häsin in das Gehege des Rammlers und nicht umgekehrt, da Häsinnen ihr Revier verteidigen. Die Tragzeit dauert etwa 31 Tage. In den Tagen vor der Geburt baut die Häsin aus Heu und eigenem Bauchfell ein Nest.
Ein Wurf umfasst im Schnitt vier bis sechs Jungtiere, gelegentlich auch mehr. Die Jungtiere kommen unbehaart, blind und vollständig hilflos zur Welt. Ihre Augen öffnen sich nach etwa 10 Tagen, mit rund drei Wochen verlassen sie erstmals das Nest und knabbern an fester Nahrung. Die Entwöhnung ist meist mit sechs bis acht Wochen abgeschlossen. Die Häsin säugt nur ein- bis zweimal täglich, das ist normal und kein Zeichen von Vernachlässigung. Verantwortungsvolle Zucht bedeutet, gesunde und wesensfeste Elterntiere zu verpaaren und für jedes Jungtier ein passendes Zuhause zu finden.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Etwa 5 bis 8 Monate |
| Tragzeit | Etwa 31 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgrösse | 4 bis 6 Jungtiere |
| Augenöffnung | Etwa 10 Tage |
| Entwöhnung | 6 bis 8 Wochen |
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Standard-Chinchilla-Kaninchen zu Grösse, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.
Wie gross wird ein Standard-Chinchilla-Kaninchen?
Es ist eine mittelgrosse Rasse und wiegt ausgewachsen meist etwa 2,3 bis 3,4 kg (5 bis 7,5 lb). Damit ist es die kleinste der drei Chinchilla-Kaninchenrassen, vor dem grösseren Amerikanischen Chinchilla und dem Riesenchinchilla.
Ist das Standard-Chinchilla ein gutes Haustier?
Ja. Die Rasse ist ruhig, gutmütig und ausgeglichen und lässt sich gut hochnehmen. Diese Eigenschaften eignen sich gut für Familien mit älteren Kindern und für geduldige Einsteigerinnen und Einsteiger.
Ist das Standard-Chinchilla aufwendig in der Pflege?
Nicht mehr als andere Kaninchen. Es braucht wöchentliches Bürsten, mehr Pflege während des Fellwechsels, eine heubasierte Ernährung, täglichen Auslauf und ein kühles, zugfreies Zuhause. Wegen des dichten Fells braucht es zusätzlich Schutz vor Hitze.
Wie alt wird ein Standard-Chinchilla?
Bei guter Ernährung, Unterbringung und tierärztlicher Betreuung meist 5 bis 8 Jahre. Kastration und eine heureiche Ernährung helfen, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen.
Ist das ein echtes Chinchilla?
Nein. Es handelt sich um ein Hauskaninchen. Der Name kommt vom silbergrauen Fell, das dem Fell der wild lebenden südamerikanischen Chinchilla nachempfunden wurde, einem eigenständigen Nagetier.
Wo bekomme ich ein Standard-Chinchilla-Kaninchen?
Erhältlich sind sie über Züchterinnen und Züchter, die die Rasse ausstellen, teils auch über Kaninchen-Auffangstationen. International ist die Rasse gut etabliert, wenn auch seltener als manche Zoohandel-Kaninchen, weshalb sich der Kontakt zu einer auf die Rasse spezialisierten Zuchtperson meist am besten lohnt.
From the community
Ask about the GrosschinchillaNo questions about the Grosschinchilla yet. Be the first to ask.