United Pet Club
Pferd

Clydesdale

Der Clydesdale ist ein sanfter Riese unter den schottischen Kaltblutrassen, berühmt für seine befederten Beine, seine hohe Beinaktion und sein ruhiges, gutmütiges Wesen.

Size
Riesig
Lifespan
20–25 years
Origin
Schottland
Temperament
Sanft
Standard colors
Schwarz, Blauschimmel und Braun and 4 more
Key Traits
SanftRuhigArbeitsamGutmütigFügsam

Characteristics

Energy Level2
Trainability2
Good With Kids3
Good With Pets2
Grooming Needs3

Clydesdale colors and patterns

What each club's breed standard says about every Clydesdale color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Clydesdale in Schwarz, Blauschimmel, Braun, Brauner, Braunschimmel, Fuchs und Rotschimmel. Standard patterns: Stichelschimmel.

Fell: rulings by club
Color or patternCLYDESDALE HS
SchwarzStandardgemäß (“blacks”)
BlauschimmelStandardgemäß (“roans”)
BraunStandardgemäß (“brown”)
BraunerStandardgemäß (“bay”)
BraunschimmelStandardgemäß (“roans”)
FuchsStandardgemäß (“chestnuts”)
RotschimmelStandardgemäß (“roans”)
GrauNicht anerkannt (“Colours out-with those listed here will generally not be recognised for registration purposes.”)
Patterns
StichelschimmelStandardgemäß (“roans”)
SabinoNo ruling
SchimmelNo ruling
SmuttyNo ruling

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Clydesdale's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Braunerchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Braunchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Fuchschanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Fuchschanges toRosagrau

    Fell · Fortschreitend

  • Braunerchanges toRosagrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

Der Clydesdale im Überblick

Der Clydesdale ist ein gutmütiger Riese unter den schottischen Kaltblütern, an seinem dichten Kötenbehang, dem hoch aufgesetzten Schritt und seinem ruhigen Naturell gut zu erkennen.

Auffällig ist zuerst der lange, weisse Kötenbehang, der die Unterschenkel bedeckt und bis über die Hufe reicht. Dazu kommt ein hoher, runder Gang: Jeder Huf hebt sich klar sichtbar vom Boden ab, was das Pferd schon früh zu einem beliebten Blickfang bei Umzügen und in Zuggespannen gemacht hat. Am häufigsten zeigt sich das Fell in Braun, ergänzt durch weisse Abzeichen an Kopf und Beinen.

Herkunftsmässig handelt es sich um ein schweres Kaltblutpferd aus dem Tal des Clyde in Schottland, gezüchtet für Zugkraft und nicht für Tempo. Ausgewachsene Tiere messen meist zwischen 16 und 18 hands und wiegen 1600 bis 2300 Pfund, umgerechnet 725 bis 1040 Kilogramm, womit die Rasse klar zu den grössten Pferderassen überhaupt zählt.

Trotz dieser Grösse gilt der Clydesdale als ausgesprochen umgänglich und gelassen. Genau dieses Wesen machte ihn zunächst zum geschätzten Arbeitspferd in Landwirtschaft und Transportgewerbe, ehe er später als Show- und Werbetier eine neue Rolle fand.

Der Clydesdale in Kürze
MerkmalDetail
HerkunftSchottland (Clyde-Tal)
GrösseRiesenrasse (16 bis 18 hands, 1600 bis 2300 lb)
Lebenserwartung20 bis 25 Jahre
Gruppe/RolleSchweres Kaltblutpferd
Geeignet fürErfahrene Halter, Familien, Gespann- und Landarbeit

Für wen passt die Rasse

Wer sich für einen Clydesdale entscheidet, braucht entsprechend Platz, Futter und Erfahrung im Umgang mit einem sehr grossen Pferd. Das ruhige Naturell macht ihn für sichere Hände gut führbar, seine Grösse allein schliesst ihn aber als Einsteigerpferd praktisch aus. Auch die laufenden Kosten für Futter und Hufschmied liegen spürbar über jenen eines leichten Reitpferdes. Am ehesten finden sich Clydesdales bei Leuten, die sich für Fahrsport, Landarbeit oder Zuchtschauen interessieren.

Geschichte und Herkunft

Im 18. und 19. Jahrhundert entstand der Clydesdale im Clyde-Tal der schottischen Grafschaft Lanarkshire, aus einheimischen Stuten, gekreuzt mit importierten flämischen und englischen Hengsten.

Ihren Namen trägt die Rasse nach Clydesdale, wie Lanarkshire früher hiess, jene Gegend im Süden Schottlands, durch die der Fluss Clyde fliesst. Entstanden ist der Typ im 18. und frühen 19. Jahrhundert: Örtliche Bauernstuten wurden mit schwereren, importierten Hengsten verpaart, darunter flämische Pferde, die man gezielt ins Land holte, um Grösse und Zugkraft zu verbessern.

Landwirte und Kohletransporteure der Region benötigten ein Pferd, das schwere Lehmböden bearbeiten und Lasten über das wachsende Strassen- und Kanalnetz bewegen konnte. Zuchtziel waren deshalb Kraft, robuste Hufe und ein ruhiges Temperament, wie es die Arbeit in Menschennähe und im Stadtverkehr verlangte.

1877 entstand die Clydesdale Horse Society of Great Britain, um Abstammungen festzuhalten und die Rasse zu fördern. Ab dem späten 19. Jahrhundert gingen grosse Stückzahlen nach Australien, Neuseeland, Kanada und in die USA, wo die Pferde ähnliche Aufgaben in Landwirtschaft und Transport übernahmen.

Mit der Mechanisierung im 20. Jahrhundert sank der Bedarf an Arbeitspferden markant, und die Bestände gingen stark zurück. Erhalten blieb die Rasse durch Zuchtschauen, Fahrsport und Werbegespanne. Bis heute zählt der Clydesdale zu den bekanntesten Kaltblutrassen, auch wenn die Gesamtzahl der Tiere überschaubar bleibt.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Clydesdale ist ein grosses, kräftig gebautes Kaltblutpferd mit behaarten Unterschenkeln, ausgeprägten weissen Abzeichen an Kopf und Beinen und einem hohen, runden Gang.

Charakteristisch für den Clydesdale ist ein grosser, tiefrumpfiger Körperbau mit breiter Brust, kräftig geschrägten Schultern und einer gut bemuskelten Hinterhand. Der Kopf zeigt sich offen und aufmerksam, meist mit geradem bis leicht gewölbtem Profil und einem breiten Maul. Lang und trockengelenkig sind die Beine, an denen der dichte, weisse Kötenbehang wächst, eines der wichtigsten Erkennungsmerkmale der Rasse. Auch die Hufe fallen gross und wohlgeformt aus, ein Merkmal, auf das in der Zucht gezielt geachtet wird.

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
Stockmass16 bis 18 hands (64 bis 72 Zoll)
Gewicht1600 bis 2300 lb (725 bis 1040 kg)
FellKurzes Körperfell, langer Kötenbehang an den Unterschenkeln
FarbenMeist Braun; auch Dunkelbraun, Rappe, Fuchs, Rotschimmel, mit weissen Abzeichen
AugenDunkel; gelegentlich blau oder Glasauge bei weissen Kopfabzeichen

Fell und Farben

Am häufigsten zeigt sich Braun, daneben kommen Dunkelbraun, Rappe, Fuchs und Rotschimmel vor. Die meisten Clydesdales tragen ausgeprägte weisse Abzeichen: eine breite Blesse oder einen weissen Kopf, dazu Weiss, das weit an den Beinen hochreicht, häufig über Knie und Sprunggelenk hinaus. Weisse Flecken an Bauch und Flanken sind zulässig. Diese Kombination aus dunklem Körper, weissen Beinen und weissem Kopf prägt das Bild, das man mit der Rasse in Show-Gespannen verbindet.

Wesen und Verhalten

Der Clydesdale gilt als ruhig, gutmütig und arbeitswillig, mit einem ausgeglichenen Charakter, der mit Menschenmengen, Verkehr und Teamarbeit gut zurechtkommt.

Ein ausgeglichenes, sanftes Wesen zeichnet den Clydesdale aus. Da die Rasse für die Arbeit in unmittelbarer Nähe von Menschen und in belebten Ortschaften gezüchtet wurde, hat man neben Kraft von Beginn an auch Ruhe und Besonnenheit selektiert. Die meisten Tiere zeigen sich geduldig, kooperativ und wenig schreckhaft; deshalb können ganze Gespanne aus Clydesdales auch im Lärm eines Umzugs oder mitten in einer Menschenmenge gelassen arbeiten.

Gegenüber der eigenen Familie und vertrauten Betreuern zeigt sich die Rasse anhänglich und tolerant, und die tägliche Handhabung wird in der Regel ohne Widerstand akzeptiert. Fremden Personen begegnet ein typischer Clydesdale eher neugierig als ängstlich. Auch unter anderen Pferden findet er sich meist problemlos in eine Herde oder ein Gespann ein, was den Einsatz in mehrspännigen Gespannen begünstigt.

Trotz aller Gelassenheit bleibt Respekt notwendig: Ein Pferd dieser Grösse kann auch unabsichtlich Schaden anrichten. Konsequente Bodenarbeit und sorgfältiges Handling zählen deshalb hier mehr als bei einer kleinen Rasse. Weil die Rasse arbeitswillig und futtermotiviert ist, lässt sich positives Training gut umsetzen, dauerhafte Untätigkeit verträgt sie hingegen schlecht.

Bewertung der Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit4
Energie2
Trainierbarkeit4
Stimmfreudigkeit2
Fellwechsel3

Pflege

Bei der Pflege des Clydesdale stehen der Kötenbehang, die grossen Hufe sowie der Platzbedarf und das tägliche Handling eines riesigen Kaltblüters im Zentrum.

Ein Clydesdale verlangt merklich mehr Pflegeaufwand und Platz als ein leichtes Reitpferd. Besondere Aufmerksamkeit braucht dabei der Kötenbehang an den Unterschenkeln, damit er sauber und trocken bleibt.

Fellpflege

  • Das Körperfell regelmässig bürsten, um Schmutz, lose Haare und Schweiss zu entfernen
  • Den Kötenbehang waschen und sorgfältig trocknen, um Hautprobleme wie die Mauke zu vermeiden
  • Die grossen Hufe täglich auskratzen und auf eingeklemmte Fremdkörper oder Anzeichen einer Infektion prüfen
  • Alle 6 bis 8 Wochen einen Termin beim Hufschmied einplanen
  • Beim Fellwechsel im Frühling und im Herbst häufiger bürsten

Bewegung

  • Täglichen Weidegang in einer grosszügigen, sicher eingezäunten Koppel bieten
  • Regelmässig fahren, an der Hand arbeiten oder leicht reiten, damit das Pferd fit bleibt
  • Die Belastung nur schrittweise steigern, denn schwere Pferde überhitzen bei plötzlicher Anstrengung schnell
  • Freien Auslauf ermöglichen, statt das Pferd über längere Zeit in der Box stehen zu lassen

Umgebung

Ein Clydesdale braucht einen geräumigen, gut belüfteten Stall in passender Grösse, dazu stabile, hohe Umzäunung und genügend Weidefläche. Türen, Deckenhöhe und Boxen im Stall müssen zur Grösse der Rasse passen. Sauberer, trockener Untergrund schützt den Kötenbehang vor feuchtigkeitsbedingten Hautproblemen.

Ernährung

Ein Clydesdale frisst grosse Mengen Raufutter, wobei sich die Ration nach Körpergrösse und Arbeitsleistung richtet; plötzliche Futterwechsel und giftige Pflanzen gilt es zu vermeiden.

Raufutter bildet die Grundlage der Ernährung eines Clydesdale. Gutes Heu oder Weidegras sollte den grössten Teil der Tagesration ausmachen, Kraftfutter kommt nur ergänzend dazu, abgestimmt auf Arbeitsleistung und Kondition. Wegen der Körpergrösse fällt die tägliche Raufuttermenge entsprechend hoch aus, trotzdem gehört die Fütterung immer am Körpergewicht und an der Aktivität gemessen, um Übergewicht zu vermeiden. Unverzichtbar ist ständiger Zugang zu sauberem, frischem Wasser, denn ein Pferd dieser Grösse trinkt täglich beträchtliche Mengen.

Allgemeiner Fütterungsleitfaden
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Fohlen/JungpferdStutenmilch, danach Raufutter plus ausgewogenes AufzuchtfutterHäufig, kleine Portionen
Erwachsen (leichte Arbeit)Raufutter, rund 1,5 bis 2 Prozent des Körpergewichts2 bis 3
Erwachsen (schwere Arbeit)Raufutter plus zusätzliches Kraftfutter für Energie3 oder mehr
SeniorWeiches, leicht kaubares Raufutter; Ration an Zähne und Kondition angepasst3 oder mehr

Leckerlis und Ergänzungsfutter

Obst und Gemüse wie Äpfel oder Rüebli eignen sich als Leckerli in kleinen Mengen. Ein Salz- oder Mineralleckstein unterstützt eine ausgewogene Versorgung. Ergänzungsfutter sollte einem konkreten Bedarf dienen, etwa der Unterstützung von Gelenken oder Hufen, und lässt sich am besten nach Rücksprache mit dem Tierarzt auswählen statt einfach routinemässig zugegeben.

Gesundheit und typische Erkrankungen

Clydesdales werden in der Regel 20 bis 25 Jahre alt und gelten als robust, wobei Grösse und Kötenbehang sie anfällig machen für Hautprobleme an den Beinen und gewisse erbliche Störungen.

Grundsätzlich robust, erreicht ein Clydesdale bei guter Pflege häufig ein Alter von 20 bis 25 Jahren. Als schwere Rasse mit Kötenbehang zeigt sie dennoch einige typische Probleme, die vor allem die unteren Gliedmassen und die Belastung durch das Körpergewicht betreffen.

Erkrankungen, auf die zu achten ist
ErkrankungAnzeichenHinweis
Mauke (Fesselekzem)Krusten, Verschorfung, Schwellung an den unteren GliedmassenHängt mit nassem, verschmutztem Kötenbehang zusammen
Chronisch-progressives LymphödemFortschreitende Schwellung und Verdickung der unteren GliedmassenKommt bei Kaltblutrassen mit Kötenbehang vor
HufreheLahmheit, warme Hufe, BewegungsunlustGewicht und Fütterung sorgfältig steuern
Gelenk- und ArthroseproblemeSteifheit, im Alter eingeschränkte BeweglichkeitHängt mit dem hohen Körpergewicht zusammen

Vorbeugung

  • Impfungen und Parasitenbehandlung stets aktuell halten
  • Regelmässige Zahnkontrollen einplanen
  • Einen Hufschmiedrhythmus von 6 bis 8 Wochen einhalten
  • Kötenbehang sauber und trocken halten, um Hauterkrankungen vorzubeugen
  • Körpergewicht und Fütterung im Auge behalten, um Hufrehe und Gelenkbelastung zu reduzieren
  • Jährliche tierärztliche Kontrollen vereinbaren

Ausbildung

Der Clydesdale ist arbeitswillig und lernfähig; sein ruhiges Naturell passt gut zu Fahrsport und Bodenarbeit, seine Grösse verlangt aber von Anfang an konsequentes Handling.

Klug und kooperativ zeigt sich der Clydesdale, was die Ausbildung für erfahrene Betreuer vergleichsweise unkompliziert macht. Sein ausgeglichenes Wesen erleichtert es ihm, neue Aufgaben und belebte Umgebungen anzunehmen, ein Grund für den langjährigen Einsatz im Fahrsport und in Gespannen. Weil das Pferd so gross wird, hat frühe Bodenarbeit oberste Priorität für die Sicherheit: Lernt ein junges Pferd früh, brav zu führen zu sein, ruhig zu stehen und nachzugeben, wird daraus ein gut handhabbares erwachsenes Tier. Versäumt man das, lässt sich das bei ausgewachsener Grösse nur schwer nachholen.

Grundlagen

  1. Führen, ruhiges Stehen und geduldiges Anbinden von Anfang an etablieren
  2. Dem Pferd beibringen, jeden Huf für den Hufschmied aufzuheben und ruhig zu halten
  3. Geschirr und Fahrhilfen Schritt für Schritt einführen
  4. Toleranz gegenüber Lärm, Menschenmengen und anderen Pferden für die Teamarbeit aufbauen
  5. Erst zum Fahren oder Reiten übergehen, wenn die Bodenarbeit zuverlässig sitzt

Zucht

Clydesdale-Stuten tragen ihr Fohlen rund 11 Monate aus, und der Nachwuchs wächst über mehrere Jahre hinweg langsam zur grossen Endgrösse der Rasse heran.

Die Zuchtreife erreichen Clydesdales bereits nach wenigen Jahren, wobei man schwere Pferde meist erst weiter ausreifen lässt, bevor sie zur Arbeit oder Zucht eingesetzt werden. Gedeckt werden Stuten üblicherweise in der Rosse, und sie tragen meist ein einzelnes Fohlen aus; Zwillinge bleiben selten und sind unerwünscht. Die Tragzeit dauert rund 11 Monate. Fohlen kommen bereits gross zur Welt und wachsen stetig weiter, die volle erwachsene Grösse und Kraft erreichen sie aber erst nach mehreren Jahren.

Stuten kümmern sich aufmerksam um ihr Fohlen, und das ruhige Wesen der Rasse zeigt sich meist auch beim Fohlen und während der Aufzucht. Jungpferde profitieren von einer frühen, behutsamen Handhabung, damit sie die Bodenarbeit lernen, solange sie noch klein und leicht zu handhaben sind. Eine sorgfältige Ernährung während des Wachstums fördert die gesunde Entwicklung von Knochen und Gelenken, die später das grosse Gewicht der ausgewachsenen Rasse tragen müssen.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeMehrere Jahre (Einsatz oft erst nach weiterem Wachstum)
TragzeitRund 11 Monate
Nachwuchs pro Trächtigkeit1 Fohlen (Zwillinge selten)
Selbstständigkeit des FohlensAbsetzen mit rund 6 Monaten
Volle EndgrösseErst nach mehreren Jahren erreicht

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Clydesdale drehen sich um seine Grösse, sein Wesen, den Pflegeaufwand, die Lebenserwartung, seine Eignung und seine Verfügbarkeit.

Wie gross wird ein Clydesdale?

Die meisten Clydesdales messen zwischen 16 und 18 hands und wiegen etwa 1600 bis 2300 Pfund, damit gehört die Rasse zu den grössten Pferderassen überhaupt.

Sind Clydesdales gutmütig?

Ja. Die Rasse gilt als ruhig, gutmütig und arbeitswillig, weshalb Clydesdales mit Menschenmengen und Teamarbeit gut zurechtkommen.

Ist die Haltung eines Clydesdale aufwendig?

Sie braucht mehr Platz, Futter und Pflege als ein leichtes Pferd. Kötenbehang und grosse Hufe verlangen regelmässige Aufmerksamkeit, das ausgeglichene Wesen der Rasse macht den täglichen Umgang für erfahrene Halter aber gut machbar.

Wie alt werden Clydesdales?

Bei guter Pflege wird ein Clydesdale häufig 20 bis 25 Jahre alt.

Eignet sich ein Clydesdale als erstes Pferd?

Das ruhige Wesen spricht dafür, die Grösse aber dagegen: Ein Clydesdale passt eher zu sicheren, erfahrenen Reitern oder Fahrern als zu blutigen Anfängern.

Wofür werden Clydesdales heute eingesetzt?

Man setzt sie im Fahrsport, in Umzugs- und Paradegespannen, bei Zuchtschauen, für leichte Arbeiten auf dem Bauernhof und teils auch zum Reiten ein; der schwere Transport ist mit dem Vormarsch der Maschinen weitgehend verschwunden.

Findet man leicht einen Clydesdale?

Die Rasse ist bekannt, ihre Bestände sind aber begrenzt. Das Angebot schwankt je nach Region, und Interessenten müssen sich mitunter gezielt an Zuchtbetriebe für Kaltblüter wenden.