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Shikoku — a Mittel, Unabhängig Hund breed originating in Japan

Shikoku

Der Shikoku ist eine temperamentvolle japanische Bergrasse, bekannt für ihr unabhängiges, wendiges Wesen und ihre Hingabe an die Familie.

Size
Mittel
Lifespan
10–12 years
Origin
Japan
Temperament
Unabhängig
Standard colors
Schwarz, Lohfarben und Rot
Key Traits
UnabhängigAufmerksamLoyalAthletischZurückhaltend gegenüber Fremden

Characteristics

Energy Level3
Trainability5
Good With Kids3
Good With Pets3
Grooming Needs2

Coat and grooming

How the Shikoku coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Plüschig
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Shikoku should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Hinweis: A Shikoku drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschliessendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Shikoku colors and patterns

What each club's breed standard says about every Shikoku color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Shikoku in Schwarz, Lohfarben und Rot. Standard patterns: Zobel und Lohzeichnung.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
SchwarzStandardgemäss (“black and tan”)Standardgemäss (“Black & Tan”)Standardgemäss (“black sesame (more black than white hairs)”)
LohfarbenStandardgemäss (“black and tan”)Standardgemäss (“Black & Tan”)Nicht anerkannt
RotStandardgemäss (“red”)Standardgemäss (“Red”)Standardgemäss (“red sesame (ground color of red mixed with black hairs)”)
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)
Patterns
ZobelStandardgemäss (“Sesame (well mixture of black, red and white hairs in whole.)”)Standardgemäss (“Sesame”)Standardgemäss (“Sesame (equal mix of black and white hairs), black sesame, and red sesame”)
LohzeichnungStandardgemäss (“black and tan”)Standardgemäss (“Black & Tan”)No ruling
GeschecktFehler (“Pinto colour”)Fehler (“Pinto colour”)No ruling
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
DunkelbraunStandardgemäss (“dark brown in colour”)Standardgemäss (“dark brown in colour”)Standardgemäss (“dark brown in color”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
SchwarzStandardgemäss (“Black”)Standardgemäss (“Black”)Standardgemäss (“Black”)

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Shikoku's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

Über den Shikoku

Der Shikoku ist ein mittelgrosser japanischer Berghund: treu, eigenständig, sportlich und Fremden gegenüber zurückhaltend.

Der Shikoku ist ein mittelgrosser Spitz-artiger Hund aus der Bergregion der japanischen Insel Shikoku. Ursprünglich diente er der Jagd auf Wild, insbesondere auf Wildschweine, in steilem und dicht bewaldetem Gelände. Der Kopf ist keilförmig, die Ohren stehen aufrecht, und die Rute ist eingerollt: typische Merkmale einheimischer japanischer Hunde. Der Bewegungsablauf ist leicht und trittsicher, wie es einem Hund entspricht, der für unwegsames Gelände gezüchtet wurde.

Im Wesen ist der Shikoku seiner Familie treu und eng verbunden, während er Fremden gegenüber distanziert bleibt. Er ist wachsam und eigenständig, Eigenschaften, die einem Jagdhund dienten, der weit entfernt von seinem Halter Wild aufspüren und stellen musste. Der Bewegungsdrang ist hoch, und der Hund bleibt geistig gefordert, wenn er arbeiten, einer Fährte folgen oder sich bewegen kann.

Ausserhalb Japans ist die Rasse deutlich seltener anzutreffen als der verwandte Shiba Inu oder der Akita. Wer einen Shikoku hält, schätzt in der Regel seinen ehrlichen Charakter, seinen Tatendrang und seine starke Bindung an einen einzigen Haushalt.

Kurzfakten
MerkmalDetail
HerkunftJapan (Insel Shikoku)
GrösseMittelgross
Lebenserwartung10 bis 12 Jahre
Gruppe/RolleSpitz-artiger Jagdhund
VerträglichkeitMit der eigenen Familie vertraut; Fremden gegenüber zurückhaltend

Für wen er sich eignet

Der Shikoku passt zu aktiven Haltern, die ihm täglich ausreichend Bewegung und eine konsequente Erziehung bieten. Seine Eigenständigkeit und sein ausgeprägter Jagdtrieb verlangen einen Halter mit Hundeerfahrung; für Einsteiger eignet sich die Rasse weniger gut. Er bindet sich stark an seinen Haushalt und kommt sowohl als Einzelhund als auch in einer Familie gut zurecht, die seine Zurückhaltung gegenüber Aussenstehenden respektiert. In mehreren Kantonen ist zudem ein obligatorischer Kurs für angehende Hundehalterinnen und Hundehalter vorgeschrieben, bevor ein Hund übernommen werden darf.

Geschichte und Herkunft

Der Shikoku entstand als Wildschwein-Jagdhund im Bergland der Insel Shikoku und wurde 1937 von der japanischen Regierung zum Naturdenkmal erklärt.

Der Shikoku stammt aus dem bergigen Landesinnern von Shikoku, der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln. Über Generationen hinweg arbeitete er als Jagdhund für die dortige Bevölkerung und stellte Wildschweine und Hirsche in dichten Wäldern und an steilen Hängen. Die Abgeschiedenheit der Bergtäler trug dazu bei, dass sich die örtlichen Linien deutlich von anderen japanischen Hunden unterschieden.

Da die Hunde über getrennte Täler verteilt waren, wurden früher mehrere regionale Linien anerkannt, meist benannt nach ihrer Herkunftsregion. Mit der Zeit fasste man sie unter dem einheitlichen Namen Shikoku zusammen, als Züchter an einem gemeinsamen Standard arbeiteten.

1937 erklärte die japanische Regierung den Shikoku zum Naturdenkmal, einen Schutzstatus, der mehreren einheimischen japanischen Hunderassen zuerkannt wurde, um sie vor Verlust und Einkreuzung zu bewahren. Der Nihon Ken Hozonkai, die für die Erhaltung einheimischer japanischer Hunde zuständige Organisation, pflegt den Rassestandard seither.

Ausserhalb Japans bleibt der Shikoku selten. Die Bestände im Ausland sind klein, und die Rasse ist deutlich seltener als der Shiba Inu oder der Akita, auch wenn engagierte Züchter sie in einzelnen Ländern in begrenztem Umfang etabliert haben.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Shikoku ist ein mittelgrosser Spitz mit keilförmigem Kopf, aufrechten Ohren, eingerollter Rute und einem rauen Doppelfell meist in Sesam, Rot oder Schwarz-Loh.

Der Shikoku hat den ausgewogenen, kompakten Körperbau eines Arbeitsspitzes. Der Rumpf ist etwas länger, als der Hund an der Widerristhöhe misst, die Brust ist gut entwickelt, und die Läufe sind trocken und muskulös. Der Kopf bildet einen breiten Keil mit deutlichem Stop, die kleinen dreieckigen Ohren stehen nach vorne geneigt aufrecht, und die dunklen, leicht dreieckigen Augen verleihen dem Blick Wachsamkeit. Die Rute ist kräftig und wird über dem Rücken eingerollt oder sichelförmig getragen.

Rassestandard
MerkmalStandard
GrösseRüden ca. 52 cm, Hündinnen ca. 46 cm Widerristhöhe
GewichtRund 16 bis 25 kg
FellRaues, glattes Deckhaar über dichter, weicher Unterwolle
FarbenSesam, Rot-Sesam, Schwarz-Sesam, Rot und Schwarz-Loh
AugenDunkelbraun, klein und leicht dreieckig

Fell und Farben

Der Shikoku trägt ein Doppelfell: eine grobe, witterungsbeständige Deckschicht und eine weiche Unterwolle, die vor der Kälte im Gebirge schützt. Sesam, eine Mischung aus roten, schwarzen und weissen Haaren über den ganzen Körper verteilt, gilt als die für die Rasse typischste Farbe und wird je nach Verhältnis der Farbtöne in Rot-Sesam, Schwarz-Sesam und Standard-Sesam unterteilt. Einfarbiges Rot und Schwarz-Loh kommen ebenfalls vor. Die meisten Hunde zeigen an Wangen, Brust, Unterseite und Innenseite der Läufe die hellen, cremefarbenen Abzeichen, Urajiro genannt, die für einheimische japanische Rassen typisch sind.

Wesen und Verhalten

Der Shikoku ist seiner Familie treu ergeben, Fremden gegenüber wachsam und zurückhaltend, und eigenständig mit ausgeprägtem Jagdtrieb gegenüber kleinen Tieren.

Der Shikoku baut zu seiner Familie eine enge Bindung auf und zeigt sich zu Hause anhänglich und aufmerksam. Fremden gegenüber verhält er sich eher distanziert als aggressiv; er beobachtet und wartet ab, bevor er eine neue Person akzeptiert. Aus dieser Mischung aus Ergebenheit und Zurückhaltung entsteht ein von Natur aus wachsamer Hund, der Veränderungen in seiner Umgebung bemerkt.

Mit Kindern, die er kennt, zeigt sich ein gut sozialisierter Shikoku meist sanft und geduldig; seine Kraft und sein Temperament erfordern jedoch bei sehr kleinen Kindern Aufsicht. Gegenüber anderen Hunden kann er wählerisch sein, und gleichgeschlechtliche Paarungen führen gelegentlich zu Spannungen. Aus seiner Jagdvergangenheit resultiert ein starker Jagdtrieb, weshalb kleine Haustiere wie Katzen, Kaninchen und Nagetiere gefährdet sind, sofern der Hund nicht mit ihnen aufgewachsen ist und sorgfältig geführt wird.

Die Rasse ist eigenständig und bildet sich eine eigene Meinung, ein Erbe der Jagd in grosser Distanz zum Halter. Sie ist intelligent und lernfähig, aber nicht bedingungslos gehorsam, und reagiert am besten auf einen Halter, den sie respektiert.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung (zur Familie)4
Energie5
Erziehbarkeit3
Lautstärke2
Fellwechsel4

Pflege und Fellpflege

Der Shikoku braucht täglich viel Auslauf, ein sicher eingezäuntes Umfeld für seinen Jagdtrieb und regelmässiges Bürsten, das während des Fellwechsels deutlich zunimmt.

Fellpflege

  • Das Doppelfell während der meisten Monate des Jahres wöchentlich bürsten, um lose Haare zu entfernen.
  • Während der beiden starken saisonalen Fellwechsel, meist im Frühling und im Herbst, täglich bürsten, wenn die Unterwolle ausfällt.
  • Nur bei Bedarf baden; das Fell reinigt sich weitgehend selbst, und zu häufiges Baden entzieht ihm die natürlichen Fette.
  • Die Krallen alle paar Wochen kürzen und die Ohren auf Schmutz oder Geruch kontrollieren.
  • Die Zähne mehrmals wöchentlich putzen.

Bewegung

  • Täglich mindestens ein bis zwei Stunden Auslauf einplanen.
  • Zügige Spaziergänge oder Läufe mit freiem Auslauf in einem sicher eingezäunten Bereich kombinieren.
  • Zusätzlich geistige Aufgaben wie Nasenarbeit, Training oder Denkspielzeug einbauen.
  • Den Hund an der Leine führen oder in offenem Gelände einzäunen, da der Jagdtrieb den Rückruf ausser Kraft setzen kann.

Umfeld

Der Shikoku kommt in einem Haus mit sicher eingezäuntem Garten besser zurecht als in einer kleinen Wohnung, kann dort aber leben, sofern sein Bewegungsbedarf vollständig gedeckt wird. Der Zaun muss stabil und hoch sein, denn die Rasse ist wendig und kann klettern oder springen. Dank seines Fells verträgt der Hund Kälte gut, braucht bei Hitze aber Schatten und Wasser.

Ernährung und Fütterung

Der Shikoku kommt mit einer vollwertigen, proteinreichen Ernährung gut zurecht, die auf sein Aktivitätsniveau abgestimmt und auf zwei Mahlzeiten täglich verteilt wird.

Der Shikoku ist ein aktiver, sportlicher Hund und profitiert von einer vollständigen und ausgewogenen Ernährung mit hochwertigem tierischem Protein als Hauptbestandteil. Die Futtermenge richtet sich nach Alter, Gewicht und Arbeitspensum des Hundes und wird im Jahresverlauf an dessen Aktivität angepasst. Die Rasse ist von Natur aus eher schlank, daher sollte die Fütterung eine sichtbare Taille und leicht tastbare Rippen erhalten, statt sich an einer festen Menge zu orientieren.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemäss Herstellerangabe für Wachstum3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Anpassen, sobald das Wachstum nachlässt2 bis 3
ErwachsenEtwa 200 bis 350 g hochwertiges Trockenfutter2
SeniorLeicht reduzierte Kalorienzufuhr2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten höchstens rund zehn Prozent der Tagesration ausmachen und lassen sich beim Training gut einsetzen, da diese futtermotivierte Rasse gut darauf anspricht. Die meisten Shikokus benötigen bei vollwertiger Ernährung keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel; vor der Gabe von Präparaten für Gelenke, Haut oder Fell sollte, besonders bei Welpen oder älteren Hunden, eine Tierärztin oder ein Tierarzt konsultiert werden.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Shikoku gilt als robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren, wobei Hüftdysplasie, Patellaluxation und einzelne Augenerkrankungen vorkommen.

Der Shikoku ist ein robuster, ursprünglich gezüchteter Hund und gilt insgesamt als gesund, was auch am verhältnismässig kleinen und sorgfältig betreuten Genpool der Arbeitslinien liegt. Die typische Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren. Wie bei den meisten Rassen treten vereinzelt erblich bedingte Erkrankungen auf, und verantwortungsvolle Züchter untersuchen ihre Zuchttiere, um diese zu verringern.

Gelegentlich beobachtete Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Zurückhaltung beim SpringenZuchttiere untersuchen; schlank halten
PatellaluxationHüpfender Gang, gelegentliches Hinterbein-HüpfenReicht von leicht bis operationsbedürftig
AugenerkrankungenTrübung, SehveränderungenRegelmässige tierärztliche Augenkontrolle
Allergien/HautproblemeJuckreiz, Rötung, FellproblemeAuslöser mit dem Tierarzt abklären

Vorsorge

  • Grundimmunisierung und Parasitenschutz stets aktuell halten.
  • Ein schlankes Körpergewicht halten, um die Gelenke zu entlasten.
  • Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei älteren Hunden zweimal jährlich.
  • Die Zähne regelmässig putzen und Zahnreinigungen nach Empfehlung durchführen lassen.
  • Züchter wählen, die Ergebnisse von Hüft- und Augenuntersuchungen vorlegen.

Erziehung

Der Shikoku ist intelligent und lernfähig, aber eigenständig; er profitiert von früher Sozialisierung, Konsequenz und belohnungsbasierter Erziehung durch einen sicheren Halter.

Der Shikoku lernt schnell und liest seinen Halter genau, doch seine Eigenständigkeit bedeutet, dass er abwägt, ob er einer Anweisung folgt, statt reflexartig zu gehorchen. Harte Korrekturen untergraben das Vertrauen, während klare, konsequente Regeln und Belohnungen gut funktionieren. Frühe und fortlaufende Sozialisierung ist wichtig, um die natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden und die Wählerischkeit gegenüber anderen Hunden auszugleichen. Der Rückruf ist die schwierigste Übung, da der Jagdtrieb den Hund von jedem Kommando ablenken kann; Freilauf sollte deshalb erst erarbeitet und auf sichere Bereiche beschränkt werden.

Grundlagen

  1. Sozialisierung bereits im Welpenalter mit verschiedenen Menschen, Hunden, Orten und Geräuschen beginnen.
  2. Namensreaktion und Aufmerksamkeit vor anspruchsvolleren Kommandos aufbauen.
  3. Sitz, Platz und Bleib in kurzen Einheiten mit Futterbelohnung festigen.
  4. Einen zuverlässigen Rückruf früh trainieren und ihn lebenslang weiter festigen.
  5. Leinenführigkeit üben, um den Jagdtrieb im Freien kontrollieren zu können.
  6. Nasenarbeit oder Tricktraining einbauen, um den Hund geistig auszulasten.

Zucht

Die Shikoku-Zucht folgt den üblichen Mustern mittelgrosser Hunde: Geschlechtsreife mit ein bis zwei Jahren, eine Tragzeit von rund 63 Tagen und Würfe meist zwischen drei und sechs Welpen.

Die Zucht des Shikoku ist eine Aufgabe für erfahrene, auf Erhaltung bedachte Züchter, da die weltweite Population klein ist und dem Erhalt des ursprünglichen Typs grosser Wert beigemessen wird. Hündinnen erreichen die körperliche Reife meist zwischen einem und zwei Jahren, und seriöse Züchter warten mit dem ersten Wurf, bis die Hündin vollständig ausgewachsen und gesundheitlich untersucht ist. Deckakt, Trächtigkeit und Geburt verlaufen wie bei mittelgrossen Hunden üblich. Die Tragzeit beträgt rund 63 Tage, und die meisten Geburten verlaufen unauffällig; die Züchterin oder der Züchter sollte dennoch eingreifen können und tierärztliche Unterstützung bereithalten.

Würfe sind meist klein, üblich sind drei bis sechs Welpen. Die Hündin kümmert sich in der Regel aufmerksam um den Wurf. Welpen sollten mindestens bis zur achten Lebenswoche bei Mutter und Wurfgeschwistern bleiben; in dieser Zeit legen frühe Sozialisierung und ein behutsamer Umgang den Grundstein für das ausgeglichene Wesen der Rasse. Züchter, die mit einheimischen japanischen Hunden arbeiten, lassen ihre Zuchttiere häufig über Organisationen wie den Nihon Ken Hozonkai registrieren und erhalten sie so. In der Schweiz laufen Zucht und Registrierung zusätzlich über die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG), den nationalen Dachverband der Hundezucht.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 1 bis 2 Jahre
TragzeitRund 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgrösse3 bis 6 Welpen
AbsetzalterEtwa 6 bis 8 Wochen
Empfohlenes AbgabealterAb 8 Wochen

Shikoku registrieren und Chip melden in der Schweiz

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Ist der Chip fuer einen Shikoku in der Schweiz Pflicht?

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Was kostet die Registrierung eines Shikoku?

Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Shikoku betreffen seine Grösse, sein Wesen, seinen Pflegebedarf, seine Lebenserwartung, seine Eignung und wie leicht er zu finden ist.

Wie gross wird ein Shikoku?

Der Shikoku ist ein mittelgrosser Hund. Rüden erreichen etwa 52 cm, Hündinnen etwa 46 cm Widerristhöhe, das Gewicht liegt meist zwischen 16 und 25 kg.

Wie ist das Wesen des Shikoku?

Er ist seiner Familie treu ergeben, wachsam und eigenständig. Fremden gegenüber verhält er sich eher distanziert als aggressiv, und er hat einen starken Jagdtrieb gegenüber kleinen Tieren.

Ist der Shikoku pflegeaufwendig?

Der Aufwand ist mittel. Wichtig sind ein bis zwei Stunden täglicher Auslauf, ein sicherer Zaun, konsequente Erziehung und regelmässiges Bürsten, das während des Fellwechsels zunimmt.

Wie alt werden Shikokus?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren. Die Rasse gilt als robust, und eine gute Ernährung, ausreichend Bewegung und regelmässige tierärztliche Kontrollen unterstützen ein langes Leben.

Ist der Shikoku ein guter Familienhund?

Das kann er sein, für einen aktiven Haushalt, der die Rasse versteht. Er bindet sich eng an seine Familie und kommt mit bekannten Kindern gut zurecht, doch sein Temperament, sein Jagdtrieb und seine Zurückhaltung gegenüber Fremden passen eher zu Haltern mit Hundeerfahrung.

Sind Shikokus leicht zu finden?

Nein. Die Rasse ist ausserhalb Japans selten und deutlich seltener als der Shiba Inu oder der Akita. Wartelisten und begrenzte Wurfzahlen bei den wenigen engagierten Züchtern im Ausland sind die Regel.

Kann ein Shikoku mit Katzen oder anderen Kleintieren zusammenleben?

Das ist riskant. Die jagdliche Vergangenheit sorgt für einen starken Jagdtrieb, weshalb kleine Tiere gefährdet sein können, ausser der Hund ist mit ihnen aufgewachsen und wird sorgfältig geführt.

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