United Pet Club
Pharaonenhund — a Mittel, Freundlich Hund breed originating in Malta

Pharaonenhund

Der Pharaoh Hound ist ein schlanker, anhänglicher Windhund, bekannt für seine uralte Abstammung und seine liebenswerte Eigenheit, bei Freude zu erröten.

Size
Mittel
Lifespan
12–14 years
Origin
Malta
Temperament
Freundlich
Standard colors
Weiss, Lohfarben, Fuchs und Gold
Key Traits
FreundlichAnhänglichUnabhängigAthletischAufmerksam

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs1

Coat and grooming

How the Pharaonenhund coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Pharaonenhund colors and patterns

What each club's breed standard says about every Pharaonenhund color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Pharaonenhund in Weiss, Lohfarben, Fuchs und Gold.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
WeissStandardgemäss (“white markings allowed as follows”)Standardgemäss (“White Markings”)Standardgemäss (“white markings allowed as follows”)Standardgemäss (“Tan & White Markings”)Standardgemäss (“white markings allowed as follows”)
LohfarbenStandardgemäss (“Tan or rich tan”)Standardgemäss (“Tan”)Standardgemäss (“Tan or rich tan”)Standardgemäss (“Tan or rich tan”)Standardgemäss (“Tan or rich tan”)
FuchsNicht anerkanntStandardgemäss (“Chestnut”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
GoldNicht anerkanntStandardgemäss (“Red Golden”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
Patterns
StichelschimmelFehler (“Flecking or white other than above undesirable”)Fehler (“Flecking or other white undesirable”)Fehler (“Flecking or any other white is undesirable”)Fehler (“Flecking or white other than above undesirable”)Fehler (“Flecking or white other than above undesirable”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
BernsteinfarbenStandardgemäss (“Amber coloured, blending with coat”)Standardgemäss (“amber colored, blending with coat”)Standardgemäss (“amber colored, blending with the coat”)Standardgemäss (“Amber coloured, blending with coat”)Standardgemäss (“Amber-coloured, blending with coat”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
RosaStandardgemäss (“Flesh coloured only, blending with coat”)Standardgemäss (“flesh colored, blending with the coat. No other color”)Standardgemäss (“Flesh colored, which blends with the coat, is the only acceptable nose color”)Standardgemäss (“Flesh-coloured only, blending with coat”)Standardgemäss (“Flesh-coloured only, blending with coat”)

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Pharaonenhund's colors can change over its life.

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

Der Pharaonenhund im Überblick

Der Pharaonenhund ist ein mittelgrosser Laufhund aus Malta, dort Kelb tal-Fenek genannt. Er ist anhänglich, sportlich und bekannt für sein charakteristisches Erröten.

Der Pharaonenhund ist ein mittelgrosser Laufhund von der Insel Malta, wo er seit Jahrhunderten für die Kaninchenjagd über steiniges Gelände eingesetzt wird. Der maltesische Name Kelb tal-Fenek bedeutet wörtlich Hund des Kaninchens. Bei der Jagd verlässt er sich nicht nur auf die Augen, sondern ebenso auf Geruch und Gehör. Damit unterscheidet er sich von den meisten anderen Sighthounds, die vor allem über das Sehvermögen jagen.

Die Rasse zeigt ein sandfarbenes bis kastanienbraunes Fell, grosse stehende Ohren und einen durchtrainierten Körperbau für die schnelle Hetzjagd über unebenes Terrain. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Schulterhöhe von rund 53 bis 64 Zentimetern und wiegen etwa 20 bis 25 Kilogramm. Ein Merkmal, das Halterinnen und Halter immer wieder erwähnen, ist das sogenannte Erröten: Ist der Hund fröhlich oder aufgeregt, färben sich Nase und die Haut um die Ohren in einem kräftigeren Rosaton.

Im Haus verhält sich der Pharaonenhund meist ruhig und anhänglich. Er baut eine enge Bindung zu seiner Familie auf und ist gegenüber vertrauten Menschen in der Regel freundlich. Der Eigensinn, der vielen Laufhunden zu eigen ist, sorgt dafür, dass er nicht jede Anweisung sofort befolgt, reagiert aber gut auf geduldiges Training mit Belohnung.

Pharaonenhund: die wichtigsten Fakten
MerkmalDetail
HerkunftMalta
GrösseMittelgross (etwa 20 bis 25 kg)
Lebenserwartung12 bis 14 Jahre
Gruppe/RolleLaufhund, ursprünglich Kaninchenjäger
VerträglichkeitMit Familienmitgliedern und Kindern, wenn gemeinsam aufgewachsen; bei Kleintieren Aufsicht nötig

Für wen sich die Rasse eignet

Der Pharaonenhund passt zu aktiven Haushalten, die täglich Auslauf und einen sicher eingezäunten Garten bieten können. Er eignet sich gut für Halterinnen und Halter, die einen pflegeleichten Hund mit wenig Fellpflege schätzen und einen ausgeprägten Jagdtrieb bei Kleintieren in Kauf nehmen. Wer sofortigen, fast militärischen Gehorsam erwartet, wird mit dem eigenständigen Wesen dieser Rasse eher wenig Freude haben. In Haushalten mit Katzen oder Kleintieren braucht die Eingewöhnung Zeit und Geduld, weil der Jagdtrieb stark ausgeprägt ist.

Geschichte und Herkunft

Der Pharaonenhund entstand auf Malta als Kaninchenjäger unter dem Namen Kelb tal-Fenek. In den 1920er und 1930er Jahren kam er nach Grossbritannien und wurde im späten 20. Jahrhundert von grossen Verbänden anerkannt.

Der Pharaonenhund gilt als Nationalhund Maltas, wo er seit Jahrhunderten unter dem einheimischen Namen Kelb tal-Fenek als Jagdhund gehalten wird. Auf Malta und der Nachbarinsel Gozo setzten ihn Jäger ein, um Kaninchen zwischen Trockenmauern und auf rauem Gelände aufzuspüren und aufzuscheuchen, oft zusammen mit Frettchen und bei Nacht.

Der heutige Rassename und eine ältere, populäre Theorie brachten den Hund mit dem alten Ägypten in Verbindung, gestützt auf die Ähnlichkeit mit Hunden aus ägyptischen Grabmalereien. Spätere genetische Untersuchungen konnten eine direkte, ununterbrochene Linie zu den Hunden des alten Ägypten nicht belegen. Die Rasse wird heute eher als eigenständiger, alter maltesischer Hundetyp verstanden statt als unmittelbarer Nachkomme der Hunde der Pharaonen.

Nach Grossbritannien gelangte die Rasse etwa in den 1920er und 1930er Jahren, wo ab den 1960er Jahren gezieltere Zuchtprogramme entstanden. Britische und amerikanische Kennel Clubs erkannten den Pharaonenhund im späten 20. Jahrhundert an, was half, das äussere Erscheinungsbild zu vereinheitlichen und die Rasse in weitere Länder zu bringen.

Trotz dieser internationalen Anerkennung bleibt der Pharaonenhund ausserhalb Maltas eher selten. Auf seiner Heimatinsel ist er nach wie vor eng mit der Kaninchenjagd verbunden, die bis heute neben seinem Leben als Begleithund weitergeführt wird.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Pharaonenhund ist ein schlanker, mittelgrosser Sighthound mit kurzem, sandfarbenem bis kastanienbraunem Fell, grossen stehenden Ohren und bernsteinfarbenen Augen. Er misst meist 53 bis 64 Zentimeter und wiegt 20 bis 25 Kilogramm.

Der Pharaonenhund zeigt die schlanke, elegante Silhouette, die für Sighthounds typisch ist. Der Rumpf ist etwas länger als hoch, mit tiefer Brust, aufgezogener Bauchlinie und langen, sauber gewinkelten Beinen, die auf Geschwindigkeit ausgelegt sind. Der Kopf ist lang und fein geschnitten, die Schnauze läuft spitz zu, und die grossen Ohren stehen aufrecht und richten sich nach vorne, sobald der Hund aufmerksam wird.

Zusammenfassung des Rassestandards
MerkmalStandard
GrösseRüden etwa 58 bis 64 cm; Hündinnen etwa 53 bis 61 cm Schulterhöhe
GewichtEtwa 20 bis 25 kg
FellKurz, fein und glänzend; eng anliegend
FarbenSandfarben bis kastanienbraun, häufig mit weissen Abzeichen an Brust, Zehen, Rutenspitze und einer schmalen Blesse
AugenBernsteinfarben, passend zur Fellfarbe; oval und mässig tief liegend

Fell und Farben

Das Fell ist kurz, fein und liegt glatt am Körper an, eine Unterwolle fehlt. Der zulässige Farbbereich reicht von hellem Sandton über kräftiges Kastanienbraun bis zu rotgoldenen Nuancen. Weisse Abzeichen sind an bestimmten Stellen erlaubt: eine weisse Rutenspitze, die manchmal Flagge genannt wird, weiss an der Brust, weisse Zehen und eine schmale weisse Blesse in der Gesichtsmitte. Starke weisse Flecken im Nacken, an den Schultern oder am Rumpf gelten bei den meisten Standards als Fehler. Das dünne Fell isoliert kaum, weshalb der Hund Kälte deutlich spürt und bei kühler Witterung besser geschützt werden sollte.

Wesen und Charakter

Der Pharaonenhund ist anhänglich und verspielt mit seiner Familie, gegenüber Fremden freundlich bis zurückhaltend und stark auf die Jagd nach Kleintieren geprägt. Er ist klug, sensibel und eigenständig.

Zu Hause zeigt sich der Pharaonenhund anhänglich, verspielt und oft eng mit seinen Menschen verbunden. Viele geniessen die Nähe zur Familie so sehr, dass sie sich gerne anlehnen oder neben Familienmitgliedern zusammenrollen. Mit Kindern, mit denen er aufgewachsen ist, kommt die Rasse in der Regel gut zurecht, wobei das Spiel mit sehr jungen Kindern wegen Energie und Tempo beaufsichtigt werden sollte.

Gegenüber Fremden reicht die Bandbreite von offen freundlich bis höflich zurückhaltend. Frühe Sozialisierung hilft dem Hund, in neuen Situationen und bei fremden Personen entspannt zu bleiben. Die Rasse ist aufmerksam und meldet Besuch häufig durch Bellen, eignet sich aber nicht als Wachhund und zeigt nur selten Aggression.

Der ausgeprägte Jagdtrieb bestimmt einen grossen Teil des Verhaltens im Freien. Ein Pharaonenhund kann einem Kaninchen, Eichhörnchen oder einer Katze plötzlich hinterherstürmen, weshalb ein sicherer Zaun und konsequentes Leinentraining wichtig sind. Anderen Hunden gegenüber zeigt er sich meist gesellig. Bei Katzen und Kleintieren hängt ein sicheres Zusammenleben von sorgfältiger Eingewöhnung und Aufsicht ab, und manche Tiere werden nie zu verlässlichen Partnern für Kleintiere.

Bewertung der Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit5
Energie4
Trainierbarkeit3
Lautstärke3
Fellwechsel2

Pflege und Haltung

Dank seines kurzen Fells braucht der Pharaonenhund kaum Fellpflege, benötigt aber täglichen Auslauf, einen sicheren Zaun und Schutz vor Kälte.

Fellpflege

  • Das kurze Fell etwa einmal pro Woche mit einer weichen Bürste oder einem Fellpflegehandschuh bürsten, um lose Haare zu entfernen.
  • Nur bei Bedarf baden; das Fell bleibt von selbst sauber und riecht kaum nach Hund.
  • Krallen alle paar Wochen kürzen und darauf achten, dass sie auf hartem Boden nicht klicken.
  • Die grossen stehenden Ohren regelmässig kontrollieren und auf Ohrenschmalz oder Rötungen achten.
  • Zähne mehrmals pro Woche putzen, um die Zahngesundheit zu unterstützen.

Bewegung

  • Mindestens 45 bis 60 Minuten Aktivität pro Tag einplanen, inklusive einer Gelegenheit zum freien Laufen.
  • Für freies Sprinten einen sicher eingezäunten Bereich nutzen; der Jagdtrieb macht den Rückruf in der Nähe von Kleintieren unzuverlässig.
  • In offenem oder nicht eingezäuntem Gelände die Leine anlegen.
  • Kopfarbeit wie Nasenspiele oder Trainingseinheiten anbieten, da die Rasse klug ist und sich schnell langweilt.

Umgebung

Der Pharaonenhund passt gut zu einem Zuhause mit Zugang zu einem sicheren, eingezäunten Garten, kommt aber auch in kleineren Wohnungen zurecht, wenn er ausreichend bewegt wird. Das dünne Fell ohne Unterwolle sorgt dafür, dass er Kälte und Nässe nicht mag. Ein warmes, weiches Bett drinnen ist wichtig, und bei kalten Spaziergängen hilft ein Hundemantel. Diese Rasse gehört ins Haus und sollte bei tiefen Temperaturen nicht draussen gehalten werden.

In mehreren Kantonen ist zudem ein anerkannter Hundekurs für neue Halterinnen und Halter vorgeschrieben; die genauen Anforderungen regelt der Wohnkanton.

Ernährung und Fütterung

Der Pharaonenhund braucht ein vollwertiges Futter passend zu Lebensphase und Aktivität, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten pro Tag, und sollte schlank bleiben, um die Gelenke zu schonen.

Der Pharaonenhund kommt mit einem vollwertigen, ausgewogenen Hundefutter gut zurecht, das zu Lebensphase und Aktivitätslevel passt. Als schlanke, sportliche Rasse sollte er so gefüttert werden, dass sich die Rippen leicht ertasten, aber nicht sehen lassen, und von oben eine sichtbare Taille erkennbar bleibt. Die genaue Menge hängt vom Futter, vom Gewicht, Alter und Bewegungspensum des Hundes ab. Die Herstellerangaben dienen als Ausgangspunkt und sollten anhand des Körperzustands angepasst werden. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.

Allgemeiner Fütterungsplan (an den einzelnen Hund anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemäss Angabe auf dem Welpenfutter, über den Tag verteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Gemäss Angabe, leicht reduziert, sobald das Wachstum nachlässt2 bis 3
Erwachsen (1 bis 7 Jahre)Etwa 180 bis 300 Gramm hochwertiges Trockenfutter2
Senior (ab 7 Jahren)Reduzierte Kalorienzufuhr entsprechend der geringeren Aktivität2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen, damit der Hund schlank bleibt. Kleine Stücke von magerem, gekochtem Fleisch oder kalorienarme Fertigleckerlis eignen sich gut als Trainingsbelohnung. Die meisten Pharaonenhunde brauchen bei einer vollwertigen Ernährung keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel; Gelenk- oder Hautpräparate sollten vorher mit der Tierärztin oder dem Tierarzt besprochen werden, da unnötige Präparate schaden können.

Gesundheit und häufige Erkrankungen

Der Pharaonenhund gilt als robust und wird 12 bis 14 Jahre alt. Halterinnen und Halter sollten auf Empfindlichkeit bei Narkose und bestimmten Medikamenten, Gelenkprobleme und typische Sighthound-Risiken achten.

Der Pharaonenhund gilt als vergleichsweise gesunde und widerstandsfähige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren. Er hat weniger erbliche Erkrankungen als viele andere Rassen, was teilweise mit seiner langen Geschichte als Arbeitshund zusammenhängt. Wie bei allen Sighthounds beeinflusst der geringe Körperfettanteil die Verträglichkeit bestimmter Medikamente und Narkosemittel, weshalb das Praxisteam vor jedem Eingriff über die Rasse informiert sein sollte.

Erkrankungen, auf die man achten sollte
ErkrankungAnzeichenHinweis
Empfindlichkeit bei Narkose und MedikamentenLangsame Aufwachphase, übermässige Reaktion auf BeruhigungsmittelDer schlanke Körperbau verändert die Wirkung von Medikamenten; die Rasse dem Praxisteam mitteilen
Hüft- oder EllbogenproblemeSteifheit, Hinken, Zögern beim SpringenSeltener als bei vielen anderen Rassen, aber möglich; Hund schlank halten
PatellaluxationHüpfender Gang, wechselndes Lahmen der HinterläufeDie Kniescheibe springt aus der Führung; reicht von leicht bis operationsbedürftig
Hautverletzungen und KälteempfindlichkeitSchnitte, Schürfwunden, Zittern bei KälteDas dünne Fell schützt kaum; bei kaltem Wetter zusätzlich schützen
ZahnerkrankungenMundgeruch, Zahnstein, wunde ZahnfleischränderRegelmässiges Zähneputzen und Kontrollen senken das Risiko

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten.
  • Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei Senioren zweimal pro Jahr.
  • Ein schlankes Körpergewicht halten, um die Gelenke zu schonen.
  • Regelmässig die Zähne putzen und professionelle Zahnreinigungen nach Empfehlung durchführen lassen.
  • Die Tierärztin oder den Tierarzt vor jedem Eingriff über die Medikamenten- und Narkoseempfindlichkeit der Rasse informieren.

Erziehung und Sozialisierung

Der Pharaonenhund ist klug, aber eigenständig und sensibel. Er lernt gut mit kurzen, positiven Einheiten und früher Sozialisierung, wobei der Jagdtrieb einen zuverlässigen Rückruf ohne Leine erschwert.

Der Pharaonenhund ist klug und kann eine breite Palette an Kommandos lernen, doch sein Laufhund-Eigensinn führt dazu, dass er abwägt, ob sich der Gehorsam lohnt. Zudem reagiert er sensibel und kommt mit harschen Korrekturen schlecht zurecht, die ihn eher blockieren oder vom Halter zurückweichen lassen. Kurze, fröhliche Trainingseinheiten mit Futter und Spiel als Belohnung funktionieren am besten. Der Rückruf ist die schwierigste Übung, weil ein flüchtendes Kaninchen oder eine Katze jedes Training übertrumpfen kann. Deshalb lassen die meisten Halterinnen und Halter den Hund an der Leine oder im eingezäunten Bereich, sobald ein Freilauf riskant wäre.

Grundlagen

  1. Früh mit der Sozialisierung beginnen und den Welpen Menschen, Orten, Geräuschen und anderen Hunden aussetzen.
  2. Namenserkennung sowie ein Markerwort oder einen Clicker einführen, um erwünschtes Verhalten zu markieren.
  3. Grundkommandos einzeln aufbauen: Sitz, Platz und Bleib, jeweils in kurzen Einheiten.
  4. Den Rückruf schon als Welpe intensiv trainieren, jedes Kommen belohnen und zunächst in sicheren, eingezäunten Bereichen üben.
  5. Leinenführigkeit ergänzen und Ablenkungen schrittweise steigern, sobald der Hund Fortschritte macht.

Zucht und Aufzucht von Welpen

Pharaonenhunde erreichen die Zuchtreife mit etwa 18 bis 24 Monaten. Ein Wurf umfasst im Schnitt sechs bis acht Welpen nach rund 63 Tagen Trächtigkeit, und seriöse Züchterinnen und Züchter prüfen Gesundheit und Wesen.

Verantwortungsvolle Zucht von Pharaonenhunden stellt Gesundheit, ein ausgeglichenes Wesen und die Einhaltung des Rassestandards in den Vordergrund, nicht die Anzahl der Würfe. Zwar können Hündinnen früher trächtig werden, seriöse Züchterinnen und Züchter warten aber bis zur vollen körperlichen und geistigen Reife, meist mit 18 bis 24 Monaten, bevor der erste Wurf ansteht, und schliessen vorher die Gesundheitsuntersuchungen ab. Die Verpaarung richtet sich nach dem Läufigkeitszyklus der Hündin, die Trächtigkeit dauert ab der Befruchtung rund 63 Tage.

Ein Wurf umfasst meist sechs bis acht Welpen, kleinere und grössere Würfe kommen aber vor. Neugeborene sind hilflos und auf die Wärme und Milch der Mutterhündin angewiesen, weshalb ein sauberer, warmer Wurfplatz wichtig ist. Die Welpen öffnen die Augen nach rund zwei Wochen und beginnen zwischen der vierten und sechsten Woche mit dem Absetzen. Frühes Handling und ein behutsamer Kontakt mit Alltagsgeräuschen und -eindrücken in den ersten Wochen fördern selbstsichere, ausgeglichene erwachsene Hunde.

Welpen ziehen meist ab der achten Lebenswoche in ihr neues Zuhause, nach den ersten Impfungen und einer tierärztlichen Kontrolle. Weil die Rasse selten ist, führen seriöse Züchterinnen und Züchter häufig eine Warteliste für Interessentinnen und Interessenten.

Zuchtfakten auf einen Blick
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 18 bis 24 Monate
LäufigkeitszyklusEtwa zweimal pro Jahr
TrächtigkeitEtwa 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgrösse6 bis 8 Welpen
Augen öffnen sichNach etwa 14 Tagen
AbsetzenEtwa 4 bis 6 Wochen
Übliches AbgabealterAb etwa 8 Wochen

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Pharaonenhund betreffen Grösse, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und wie leicht sich ein Welpe finden lässt.

Wie gross wird ein Pharaonenhund?

Er ist ein mittelgrosser Sighthound. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 58 bis 64 Zentimetern, Hündinnen etwa 53 bis 61 Zentimeter, bei einem Gewicht von rund 20 bis 25 Kilogramm.

Wie ist das Wesen des Pharaonenhunds?

Er ist anhänglich und verspielt mit seiner Familie, aufmerksam und klug, mit einem eigenständigen Zug aus seiner Jagdvergangenheit. Vertrauten Menschen gegenüber ist er meist freundlich, Fremden gegenüber manchmal zurückhaltend.

Ist der Pharaonenhund aufwendig in der Pflege?

Die Fellpflege ist wegen des kurzen Fells einfach, doch die Rasse braucht täglichen Auslauf, einen sicheren Zaun und Schutz vor Kälte. Wegen des starken Jagdtriebs kann der Rückruf unzuverlässig sein, weshalb Training und sichere Haltung Aufwand erfordern.

Wie alt werden Pharaonenhunde?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren. Die Rasse gilt als robust, zeigt aber wie andere Sighthounds eine Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Medikamenten und Narkosemitteln.

Ist der Pharaonenhund ein guter Familienhund?

Ja, in einem aktiven Zuhause. Er baut eine enge Bindung zu seinen Menschen auf und kommt mit Kindern, mit denen er aufgewachsen ist, gut zurecht. In Haushalten mit Katzen oder Kleintieren braucht die Eingewöhnung wegen des Jagdtriebs besondere Sorgfalt.

Erröten Pharaonenhunde wirklich?

Ja. Bei Freude oder Aufregung färben sich Nase und die Haut um die Ohren in einem kräftigeren Rosaton, ein Effekt, den Halterinnen und Halter oft als Erröten bezeichnen.

Sind Pharaonenhunde leicht zu finden?

Ausserhalb Maltas sind sie eher selten. Interessentinnen und Interessenten warten häufig auf einen Wurf bei einer seriösen Züchterin oder einem seriösen Züchter, weshalb die Suche nach einem Welpen Zeit braucht.

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