
Norwegischer Elchhund grau
Der Norwegische Elchhund ist ein mutiger, robuster nordischer Jagdhund, bekannt für seinen selbstbewussten Charakter und seine uralte Rolle bei der Jagd auf Grosswild.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 12–15 years
- Origin
- Norwegen
- Temperament
- Selbstsicher
- Standard colors
- Schwarz, Grau und Silber
Characteristics
Coat and grooming
How the Norwegischer Elchhund grau coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Plüschig
- Fellänge
- Mittellang
- Haarwechsel
- Saisonaler Fellwechsel
Grooming guidance
Kritisch: A Norwegischer Elchhund grau should not be shaved.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Hinweis: A Norwegischer Elchhund grau drops its undercoat in heavy bursts.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschliessendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
Norwegischer Elchhund grau colors and patterns
What each club's breed standard says about every Norwegischer Elchhund grau color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Norwegischer Elchhund grau in Schwarz, Grau und Silber. Standard patterns: Zobel und Agouti.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“the black tips of the hair of the outer coat”) | Standardgemäss (“Black & Gray”) | Standardgemäss (“The muzzle, ears and tail tip are black”) | Standardgemäss (“Grey & Black”) | Standardgemäss (“the black tips of the hair of the outer coat”) |
| Grau | Standardgemäss (“Grey, of various shades”) | Standardgemäss (“Gray & Black”) | Standardgemäss (“Grey of various shades”) | Standardgemäss (“Grey of various shades”) | Standardgemäss (“Grey, of various shades”) |
| Silber | Standardgemäss (“Light grey undercoat”) | Standardgemäss (“Silver & Black”) | Standardgemäss (“The undercoat is clear, light and silver”) | Standardgemäss (“undercoat pure pale grey”) | Standardgemäss (“Light grey undercoat”) |
| Weiss | Fehler (“White on tail tip. White on chest”) | Fehler (“Black White & Silver”) | Fehler (“White patches”) | Fehler (“white markings undesirable”) | Fehler (“White on tail tip. White on chest”) |
| Braun | Fehler (“Colour in brown or yellow”) | Fehler (“Yellow or brown shading”) | Fehler (“Yellow or brown shading”) | Fehler (“Any pronounced variation from the grey colour ... undesirable”) | Fehler (“Colour in brown or yellow”) |
| Gelb | Fehler (“Colour in brown or yellow”) | Fehler (“Yellow or brown shading”) | Fehler (“Yellow or brown shading”) | Fehler (“Any pronounced variation from the grey colour ... undesirable”) | Fehler (“Colour in brown or yellow”) |
| Rot | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Any overall color other than gray ... such as red”) | Disqualifizierend (“Any overall color other than gray, as described; such as red”) | Nicht anerkannt | Disqualifizierend |
| Patterns | |||||
| Zobel | Standardgemäss (“The colour is made by the black tips of the hair of the outer coat”) | Standardgemäss (“variations in shade determined by the length of black tips”) | Standardgemäss (“determined by the quantity of the black tips of the guard hairs”) | Standardgemäss (“with black tips to outer coat”) | Standardgemäss (“The colour is made by the black tips of the hair of the outer coat”) |
| Agouti | No ruling | No ruling | No ruling | Standardgemäss (“Wolf Grey”) | No ruling |
| Einfarbig | No ruling | Disqualifizierend (“solid black, white or other solid color”) | Disqualifizierend (“solid black, white or other solid color”) | Nicht anerkannt | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Dunkelbraun | Standardgemäss (“dark brown in colour”) | Standardgemäss (“very dark brown”) | Standardgemäss (“dark brown in color”) | Standardgemäss (“dark brown”) | Standardgemäss (“dark brown in colour”) |
| Hellbraun | Fehler (“Light eyes”) | No ruling | No ruling | No ruling | Fehler (“Light eyes”) |
| Blau | Disqualifizierend (“Yellow or blue eyes”) | No ruling | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“Yellow or blue eyes”) |
| Gelb | Disqualifizierend (“Yellow or blue eyes”) | No ruling | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“Yellow or blue eyes”) |
| Color or pattern | FCI | UKC | KUSA |
|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“Black”) | Standardgemäss (“The nose is black”) | Standardgemäss (“Black”) |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Norwegischer Elchhund grau's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Weisschanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Norwegischer Elchhund grau
A few of the Norwegischer Elchhund grau profiles members have added to United Pet Club.
Über den Norwegischen Elchhund
Der Norwegische Elchhund ist ein mittelgrosser, wetterfester Spitz aus Norwegen mit selbstbewusstem Wesen, dichtem grauem Fell und einer langen Geschichte als Elchjäger.
Der Norwegische Elchhund gehört zu den spitzartigen Hunderassen und stammt ursprünglich aus Norwegen. Gezüchtet wurde er, um grosses Wild, allen voran den Elch, aufzuspüren und so lange zu stellen, bis die Jägerin oder der Jäger eintraf. Seine Arbeitsweise beruht auf der Nase: Der Hund verfolgt die Fährte und hält das Wild anschliessend mit anhaltendem Bellen auf Distanz.
Der Körperbau ist quadratisch und kompakt, die Rute eng über dem Rücken eingerollt, das dichte Doppelfell grau mit schwarzen Haarspitzen. Der Ausdruck wirkt wach und zugleich freundlich. Ausgewachsene Tiere bringen meist 20 bis 25 Kilogramm auf die Waage und erreichen eine Widerristhöhe von etwa 49 bis 52 Zentimetern.
In der Familie zeigt sich der Norwegische Elchhund anhänglich und bindet sich stark an den ganzen Haushalt statt an eine einzelne Person. Er ist wachsam und meldefreudig und eignet sich deshalb gut als Wachhund, tritt dabei aber insgesamt gelassen und selbstsicher auf. Ausdauer und Energie erinnern noch heute an Generationen von Arbeit im unwegsamen nordischen Gelände.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Norwegen |
| Grösse | Mittelgross (rund 20 bis 25 kg) |
| Lebenserwartung | 12 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Rolle | Laufhund, Grosswildjäger und Wachhund |
| Verträgt sich mit | Familien, älteren Kindern, aktiven Haushalten |
Für wen geeignet
Diese Rasse passt zu aktiven Halterinnen und Haltern, die täglich für ausreichend Bewegung und eine konsequente Erziehung sorgen können. Der Elchhund fühlt sich in kühlem Klima wohl und hält auch bei kaltem Wetter draussen gut durch. Von Natur aus ist er meldefreudig, weshalb das Zuhause regelmässiges Bellen tolerieren sollte. Wer gerne wandert, lange Spaziergänge unternimmt und mit einem eigenständig denkenden Hund umzugehen weiss, findet in dieser Rasse eine gute Ergänzung.
Geschichte und Herkunft
Der Norwegische Elchhund zählt zu den ältesten nordischen Hunderassen und diente jahrhundertelang der Elchjagd, bevor er Ende des 19. Jahrhunderts offiziell anerkannt wurde.
Der Norwegische Elchhund gehört zu den ältesten Spitzrassen Skandinaviens. Hunde ähnlichen Typs lebten schon sehr lange an der Seite der Menschen in dieser Region, und Skelettfunde spitzartiger Hunde an nordischen Ausgrabungsstätten reichen mehrere Jahrtausende zurück. In Norwegen entwickelte sich die Rasse als Jagd- und Wachbegleiter unter den rauen Bedingungen des hohen Nordens.
Die Hauptaufgabe war die Jagd auf Elche. Der Hund lief der Jägerin oder dem Jäger voraus, nahm die Fährte des Wildes auf und hielt es anschliessend mit ausdauerndem Bellen fest, bis der Mensch nachkam. Diese Arbeitsweise verlangte Ausdauer, Mut und einen eigenständigen Kopf, Eigenschaften, die bei der Rasse bis heute erhalten geblieben sind. Der Elchhund wurde auch für andere Grosswildarten eingesetzt und bewachte zudem Hof und Gehöft.
Das Interesse an einer einheitlichen Zuchtform wuchs Ende des 19. Jahrhunderts. Norwegen richtete in den 1870er-Jahren seine ersten Hundeausstellungen aus, an denen auch der Elchhund vorgestellt wurde. Rasseklubs und schriftliche Standards folgten und trugen dazu bei, den heute anerkannten Typ festzulegen.
In der Folge verbreitete sich die Rasse über Norwegen hinaus in weiteren Teilen Europas sowie in Nordamerika, wo grosse Zuchtverbände sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts registrierten. Auch in der Schweiz ist der Norwegische Elchhund als Rasse bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) eingetragen. Er gilt bis heute als Nationalhunderasse Norwegens und wird sowohl als Arbeitshund als auch als Familienhund geschätzt.
Erscheinungsbild und Rassestandard
Der Norwegische Elchhund ist ein quadratisch gebauter, kompakter Spitz mit grauem Doppelfell, eng eingerollter Rute und dunklen, wachen Augen.
Der Norwegische Elchhund zeigt eine quadratische, ausgewogene Silhouette: Die Rumpflänge entspricht ungefähr der Widerristhöhe. Der Körperbau wirkt kräftig, jedoch nicht schwer, mit gutem Knochenbau und einem tiefen Brustkorb, der die Ausdauer unterstützt. Der Kopf ist keilförmig mit stehenden, spitzen Ohren und einer klaren Fanglinie. Die Rute sitzt hoch, ist dicht behaart und eng über dem Rücken eingerollt.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Grösse | Rüden rund 52 cm, Hündinnen rund 49 cm Widerristhöhe |
| Gewicht | Rüden rund 23 kg, Hündinnen rund 20 kg |
| Fell | Dichtes Doppelfell, harte Deckhaare über weicher Unterwolle |
| Farben | Grau mit schwarzen Haarspitzen, am Rücken dunkler, an Brust und Läufen heller |
| Augen | Dunkelbraun, oval, mit wachem und freundlichem Ausdruck |
Fell und Farben
Das Fell ist das prägendste Merkmal der Rasse. Über einer dichten, wolligen Unterwolle liegt ein raues, wetterfestes Deckhaar, das vor Kälte schützt. Die Standardfarbe ist Grau, die durch schwarze Spitzen auf hellerem Grund entsteht. Meist ist der Ton am Sattel und Rücken dunkler und an Bauch, Brust, Läufen und der Rutenunterseite heller. Eine schwarze Maske sowie dunkle Ohren kommen häufig vor. Beim saisonalen Fellwechsel fällt die Unterwolle stark aus, was in dieser Zeit zusätzliche Pflege verlangt.
Wesen und Charakter
Der Norwegische Elchhund ist gegenüber der Familie freundlich und selbstsicher, gegenüber Fremden wachsam und meldefreudig, und eigenständig genug, um eine konsequente Erziehung zu brauchen.
Der Norwegische Elchhund ist mutig, freundlich und selbstbewusst. Innerhalb der eigenen Familie zeigt er sich anhänglich und ausgeglichen und bindet sich eher an den gesamten Haushalt als an eine einzelne Bezugsperson. Die Rasse ist treu und ist gerne Teil des Alltagsgeschehens.
Fremden gegenüber verhält sich der Elchhund wachsam und aufmerksam. Besuch wird zuverlässig gemeldet, weshalb sich die Rasse gut als Wachhund eignet, wobei sie meist eher bellfreudig als aggressiv reagiert. Frühe und fortlaufende Sozialisierung hilft dem Hund, neue Menschen und Situationen gelassen aufzunehmen.
Mit anderen Haustieren kommt die Rasse gut zurecht, sofern sie mit ihnen aufwächst. Der ausgeprägte Jagdtrieb kann bei kleinen Tieren Hetzverhalten auslösen, weshalb Einführungen und Aufsicht wichtig sind. Der Elchhund ist klug und eigenständig, eine Kombination, die leicht als Sturheit missverstanden wird; entsprechend braucht er eine bestimmte, faire und konsequente Führung.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 4 |
| Energie | 4 |
| Erziehbarkeit | 3 |
| Bellfreude | 5 |
| Fellwechsel | 5 |
Pflege und tägliche Bedürfnisse
Der Norwegische Elchhund braucht regelmässiges Bürsten mit intensiver Pflege während des Fellwechsels, viel tägliche Bewegung und ein kühles Umfeld, das zu seinem dichten Fell passt.
Fellpflege
- Das Fell ein- bis zweimal pro Woche bürsten, um lose Haare zu entfernen und die Unterwolle sauber zu halten.
- Während des Fellwechsels im Frühling und im Herbst täglich bürsten, weil die Unterwolle dann in grossen Mengen ausfällt.
- Nur bei Bedarf baden, da das Fell Schmutz gut abweist und häufiges Waschen die natürlichen Fette entzieht.
- Krallen regelmässig kürzen und die Ohren auf Schmutz oder Feuchtigkeit kontrollieren.
- Die Zähne mehrmals pro Woche putzen, um die Zahngesundheit zu unterstützen.
Bewegung
- Täglich mindestens 60 Minuten Bewegung bieten, aufgeteilt auf Spaziergänge und freien Auslauf an sicheren Orten.
- Wanderungen und lange Spaziergänge einplanen, die zur Ausdauer und zum Arbeitshintergrund der Rasse passen.
- Schnüffelspiele und Denkspielzeug einsetzen, um den Hund geistig zu fordern.
- Den Hund an der Leine führen oder in einem sicher eingezäunten Bereich laufen lassen, weil der Jagdtrieb ihn Wildspuren nachziehen lässt.
Umfeld
Der Norwegische Elchhund ist für Kälte gebaut und hält sich bei kühlem und frostigem Wetter gerne im Freien auf. Bei Hitze tut er sich schwerer; in warmen Regionen sollte die Bewegung in die kühleren Tageszeiten verlegt werden, und Schatten sowie Wasser müssen jederzeit zur Verfügung stehen. Die Rasse passt gut in ein Familienhaus mit Garten und möchte in der Nähe ihrer Menschen sein, statt über längere Zeit alleine gelassen zu werden.
Wer in der Schweiz erstmals einen Hund hält, sollte sich zudem bei der zuständigen kantonalen Stelle erkundigen: Mehrere Kantone verlangen von Ersthalterinnen und Ersthaltern einen obligatorischen Theorie- oder Praxiskurs, bevor der Hund einzieht.
Ernährung und Fütterung
Der Norwegische Elchhund kommt mit einer abgemessenen, ausgewogenen Ernährung gut zurecht, wobei die Portionen sorgfältig kontrolliert werden sollten, weil die Rasse leicht zunimmt.
Der Norwegische Elchhund braucht eine vollständige, ausgewogene Ernährung, die auf Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau abgestimmt ist. Die Rasse hat einen kräftigen Appetit und setzt leicht Gewicht an, weshalb die Portionen abgemessen und nicht zur freien Verfügung angeboten werden sollten. Ein schlankes Körpergewicht schont die Gelenke und unterstützt ein langes, aktives Leben. Frisches Wasser muss jederzeit bereitstehen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Gemäss Fütterungsempfehlung für Wachstum, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Rund 1,5 bis 2 Tassen hochwertiges Trockenfutter | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Rund 1,5 bis 2 Tassen, angepasst an die Aktivität | 2 |
| Senior | Leicht reduziert, auf Gewichtszunahme achten | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten höchstens rund 10 Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen, und die Hauptmahlzeit ist entsprechend zu kürzen, wenn zusätzliche Leckerlis gegeben werden. Die meisten Elchhunde auf einer vollwertigen Fertignahrung benötigen keine zusätzlichen Präparate. Jede Ergänzung, etwa ein Gelenkpräparat für einen älteren Hund, sollte zuerst mit der Tierarztpraxis besprochen werden.
Gesundheit und Lebenserwartung
Der Norwegische Elchhund gilt als robust und wird meist 12 bis 15 Jahre alt, kann aber zu Hüftdysplasie, Augenerkrankungen und gewichtsbedingten Problemen neigen.
Der Norwegische Elchhund ist eine robuste, widerstandsfähige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Eine sorgfältige Zucht, eine vernünftige Fütterung und regelmässige Bewegung tragen wesentlich zu einem gesunden Leben bei. Wie bei vielen Rassen gibt es einige erbliche und lebensstilbedingte Erkrankungen, auf die geachtet werden sollte.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Zurückhaltung beim Springen | Ein Screening der Zuchttiere senkt das Risiko |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, nachlassende Sehkraft | Eine erbliche Augenerkrankung; DNA- und Augentests helfen bei der Früherkennung |
| Hypothyreose | Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, Fellveränderungen | Nach der Diagnose mit täglicher Medikation behandelbar |
| Übergewicht | Zu hohes Gewicht, geringe Ausdauer | Mit abgemessener Fütterung und Bewegung kontrollierbar |
Vorsorge
- Impfungen und Parasitenschutz stets aktuell halten.
- Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei älteren Hunden entsprechend häufiger.
- Ein schlankes Körpergewicht halten, um Hüften und Gelenke zu schonen.
- Die Zähne regelmässig putzen und Zahnreinigungen nach Empfehlung der Tierarztpraxis vornehmen lassen.
- Bei der Wahl der Züchterin oder des Züchters nach Hüft- und Augenuntersuchungen fragen.
Erziehung und Sozialisierung
Der Norwegische Elchhund ist klug, aber eigenständig, und lernt deshalb am besten mit früher, konsequenter, belohnungsbasierter Erziehung sowie stetiger Sozialisierung.
Der Norwegische Elchhund ist aufgeweckt und lernfähig, wurde aber darauf gezüchtet, in einiger Entfernung von der Jägerin oder dem Jäger selbstständig zu arbeiten und eigene Entscheidungen zu treffen. Diese Eigenständigkeit bedeutet, dass er nicht einfach gehorcht, nur weil man es verlangt. Die Erziehung funktioniert am besten, wenn sie konsequent, kurz und motivierend bleibt und der Hund einen Grund zur Mitarbeit erkennt. Harte Methoden bewirken bei dieser Rasse häufig das Gegenteil und machen sie eher störrisch.
Frühe Sozialisierung ist entscheidend. Der Kontakt zu unterschiedlichen Menschen, Hunden, Orten und Geräuschen im Welpenalter fördert einen selbstsicheren, ausgeglichenen erwachsenen Hund. Weil die Rasse von Natur aus meldefreudig ist, hilft ein früh trainiertes, zuverlässiges Ruhesignal dabei, das Bellen im Griff zu behalten.
Grundlagen
- Mit der Namenserkennung und einem zuverlässigen Rückruf an einem sicheren Ort beginnen.
- Sitz, Platz und Bleib mit kleinen Futterbelohnungen einüben.
- Das Laufen an lockerer Leine einführen, da die Rasse gerne in Richtung von Gerüchen zieht.
- Sobald der Grundgehorsam sitzt, ein Ruhesignal für das Bellen ergänzen.
- Täglich kurze Einheiten üben und jede Einheit mit einem Erfolg beenden.
Zucht und Aufzucht
Norwegische Elchhunde erreichen die Zuchtreife mit ein bis zwei Jahren, bringen nach einer Tragzeit von rund neun Wochen Würfe von etwa sechs Welpen zur Welt und ziehen robuste Jungtiere auf.
Eine verantwortungsvolle Zucht des Norwegischen Elchhunds beginnt mit gesundheitlich untersuchten Elterntieren und einem klaren Verständnis der Rasse. Die körperliche Reife wird mit etwa ein bis zwei Jahren erreicht, und die meisten Züchterinnen und Züchter warten bis zum zweiten Lebensjahr, bevor eine Hündin den ersten Wurf austrägt, damit sie vollständig ausgewachsen ist. Untersuchungen der Hüften und Augen vor der Verpaarung helfen, erbliche Probleme zu verringern.
Die Tragzeit dauert rund 63 Tage. Ein Wurf umfasst im Durchschnitt etwa sechs Welpen, wobei die Zahl schwankt. Die Geburt verläuft bei der Hündin meist ohne Komplikationen, dennoch sind ein ruhiger, warmer Rückzugsort und eine tierärztliche Rufbereitschaft ratsam.
Neugeborene Welpen sind bei der Geburt blind und taub und für Wärme sowie Milch vollständig auf die Mutter angewiesen. Die Augen öffnen sich nach rund zwei Wochen. Das Absetzen beginnt gegen die dritte bis vierte Woche, und in den folgenden Wochen sollte eine strukturierte Sozialisierung einsetzen. Die Welpen sind in der Regel mit rund acht Wochen bereit für ihr neues Zuhause, sobald sie feste Nahrung fressen und eine stabile frühe Entwicklung zeigen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Rund 1 bis 2 Jahre |
| Tragzeit | Rund 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgrösse | Rund 6 Welpen |
| Augenöffnung | Rund 14 Tage |
| Absetzen | Rund 3 bis 4 Wochen |
| Bereit fürs neue Zuhause | Rund 8 Wochen |
Norwegischer Elchhund grau registrieren und Chip melden in der Schweiz
AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Norwegischer Elchhund grau auch jenseits der Grenze auffindbar.
Einen Hund der Rasse Norwegischer Elchhund grau in der Schweiz registrieren
Ein Lesegeraet in Konstanz oder Como fragt nicht bei AMICUS nach. Fuer einen Norwegischer Elchhund grau lohnt sich darum die zweite Karte: das Gratis-Profil mit Foto, Daten und Ihren Kontakten, weltweit abrufbar, ein Hundeleben lang und ohne einen Rappen Kosten. Die Registrierung ist schnell erledigt.
Fuenfzehn Ziffern ohne aktuellen Eintrag nuetzen niemandem. Verknuepfen Sie die Nummer Ihres Hundes der Rasse Norwegischer Elchhund grau gratis mit Ihrer Telefonnummer: United Pet Club akzeptiert jede Chipmarke, verrechnet keine Aktualisierungen und haelt die Karte weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, fertig.
Wie registriere ich einen Hund der Rasse Norwegischer Elchhund grau in der Schweiz?
Eroeffnen Sie gratis ein Konto bei United Pet Club, erfassen Sie die Angaben zu Ihrem Hund samt Foto und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergaenzt die AMICUS-Meldung des Tierarztes.
Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Norwegischer Elchhund grau an?
Erfassen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Telefonnummer in Ihrem Gratis-Konto. Der Lebenszeitplan nimmt jede Marke an und verrechnet fuer Nachfuehrungen nie etwas.
Ist der Chip fuer einen Norwegischer Elchhund grau in der Schweiz Pflicht?
Ja: Jeder Hund muss gechippt und in AMICUS gemeldet sein, bevor er drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt gratis dazu, damit die Nummer auch im Ausland antwortet.
Was kostet die Registrierung eines Norwegischer Elchhund grau?
Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Norwegischen Elchhund betreffen Grösse, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Familientauglichkeit und Verfügbarkeit.
Wie gross wird ein Norwegischer Elchhund?
Es handelt sich um eine mittelgrosse Rasse. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von rund 52 cm und wiegen etwa 23 kg, während Hündinnen mit rund 49 cm und 20 kg etwas kleiner bleiben.
Wie ist das Wesen des Norwegischen Elchhunds?
Er ist gegenüber der Familie freundlich und selbstsicher, gegenüber Fremden wachsam und meldefreudig, und von Natur aus eigenständig. Er gibt einen guten Wachhund und einen treuen Begleiter ab.
Ist der Norwegische Elchhund aufwendig in der Pflege?
Der Pflegeaufwand ist mittel. Die grösste Herausforderung ist der starke saisonale Fellwechsel, der tägliches Bürsten verlangt, dazu kommt ein regelmässiger Bewegungsbedarf. Einsteigerinnen und Einsteiger, die diese Bedürfnisse erfüllen können, kommen mit der Rasse gut zurecht.
Wie alt werden Norwegische Elchhunde?
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren, begünstigt durch ein schlankes Gewicht, regelmässige Bewegung und routinemässige tierärztliche Kontrollen.
Ist der Norwegische Elchhund gut für Familien mit Kindern geeignet?
Ja. Er bindet sich eng an den Haushalt und kommt mit älteren Kindern gut zurecht. Wie bei jedem Hund sollte der Umgang mit kleinen Kindern beaufsichtigt werden.
Bellt der Norwegische Elchhund viel?
Ja. Die Rasse ist von Natur aus meldefreudig, eine Eigenschaft, die auf ihre Arbeit beim Stellen von Wild zurückgeht. Ein früh trainiertes Ruhesignal hilft, das Bellen im Griff zu behalten.
Sind Norwegische Elchhunde leicht zu finden?
Es handelt sich um eine etablierte, von grossen Zuchtverbänden anerkannte Rasse, die jedoch seltener vorkommt als populäre Rassen. Bei einer Züchterin oder einem Züchter mit Gesundheitstests kann eine Warteliste dazugehören.
From the community
Ask about the Norwegischer Elchhund grauNo questions about the Norwegischer Elchhund grau yet. Be the first to ask.
Browse Dog breeds


