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Mastino Napoletano — a Riesig, Beschützend Hund breed originating in Italien

Mastino Napoletano

Der Mastino Napoletano ist ein kraftvoller, beschützender italienischer Wächter, bekannt für sein imposantes, faltiges Erscheinungsbild und seine standhafte Hingabe an seine Familie.

Size
Riesig
Lifespan
7–9 years
Origin
Italien
Temperament
Beschützend
Standard colors
Schwarz, Weiss und Grau and 7 more
Key Traits
BeschützendTreu ergebenRuhigWachsamLoyal

Characteristics

Energy Level3
Trainability5
Good With Kids3
Good With Pets3
Grooming Needs1

Coat and grooming

How the Mastino Napoletano coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Mässiger Haarverlust

Mastino Napoletano colors and patterns

What each club's breed standard says about every Mastino Napoletano color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Mastino Napoletano in Schwarz, Weiss, Grau, Blau, Braun, Mahagoni, Rot, Creme, Rehfarben und Isabell. Standard patterns: Einfarbig, Gestromt und Dunkel gestromt.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“black”)Standardgemäss (“Black”)Standardgemäss (“black”)Standardgemäss (“Black”)Standardgemäss (“black”)
WeissStandardgemäss (“Permissible is a little white patch on the chest and/or on the tip of the toes”)Standardgemäss (“There may be solid white markings on the chest”)Standardgemäss (“There may be small white patches on the chest and on the tips of the toes”)Standardgemäss (“Small star on chest and white on toes permissible”)Standardgemäss (“Permissible is a little white patch on the chest and/or on the tip of the toes”)
GrauStandardgemäss (“grey, lead grey”)Standardgemäss (“Solid coats of gray (blue)”)Standardgemäss (“gray, lead”)Standardgemäss (“all shades of grey”)Standardgemäss (“Grey, lead-grey”)
BlauNo rulingStandardgemäss (“Blue”)No rulingStandardgemäss (“blue”)No ruling
BraunStandardgemäss (“brown”)No rulingStandardgemäss (“acceptable, but not preferred: brown”)Standardgemäss (“brown”)Standardgemäss (“brown”)
MahagoniNo rulingStandardgemäss (“Mahogany”)Standardgemäss (“mahogany”)Standardgemäss (“Mahogany”)No ruling
RotNo rulingNo rulingNo rulingStandardgemäss (“red”)No ruling
CremeNo rulingNo rulingStandardgemäss (“acceptable, but not preferred: ... cream”)Standardgemäss (“Blonde”)No ruling
RehfarbenStandardgemäss (“fawn and deep fawn (red deer)”)Standardgemäss (“Tawny”)Standardgemäss (“tawny, and tawny stag”)Standardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“fawn and deep fawn (red deer)”)
IsabellStandardgemäss (“hazel, dove-grey and isabella shades are tolerated”)No rulingNo rulingNicht anerkanntStandardgemäss (“Hazel, dove-grey, and isabella shades are tolerated”)
AlbinoNo rulingNo rulingDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntNo ruling
Patterns
EinfarbigNo rulingStandardgemäss (“Solid coats”)No rulingNicht anerkanntNo ruling
GestromtStandardgemäss (“All these colours may be brindled”)Standardgemäss (“Brindle Markings”)Standardgemäss (“Each color may be brindled”)Standardgemäss (“Brindling in any of the colours acceptable”)Standardgemäss (“All these colours may be brindled”)
Dunkel gestromtStandardgemäss (“All these colours may be brindled”)Standardgemäss (“Brindle Markings”)Standardgemäss (“Each color may be brindled”)Standardgemäss (“Brindling in any of the colours acceptable”)Standardgemäss (“All these colours may be brindled”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCKUSA
BraunNo rulingStandardgemäss (“Shades of amber or brown, in accordance with coat color”)No ruling
BernsteinfarbenNo rulingStandardgemäss (“Shades of amber or brown, in accordance with coat color”)No ruling
BlauDisqualifizierend (“Wall eye”)Fehler (“Whitish-blue eyes”)Disqualifizierend (“Wall eye”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“black for black subjects”)No rulingNo rulingStandardgemäss (“black for black subjects”)
SchiefergrauStandardgemäss (“dark grey in dogs of other colours”)No rulingNo rulingStandardgemäss (“dark grey in dogs of other colours”)
LeberbraunStandardgemäss (“chestnut for brown coats”)No rulingNo rulingStandardgemäss (“chestnut for brown coats”)
RosaDisqualifizierend (“Total depigmentation of nose”)No rulingDisqualifizierend (“Complete lack of nose pigmentation”)Disqualifizierend (“Total depigmentation of nose”)
Patterns
SchmetterlingsnaseNo rulingFehler (“Incomplete pigmentation of the nose”)No rulingNo ruling

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Mastino Napoletano's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toDunkelbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toBraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toHellbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toBernsteinfarben

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toHaselnussbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toGelb

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Der Mastino Napoletano im Überblick

Der Mastino Napoletano ist ein italienischer Riesenhund mit ausgeprägten Hautfalten, ruhigem Wesen und einer jahrhundertealten Aufgabe als Wächter von Haus und Hof.

Der Mastino Napoletano ist eine grosse italienische Wachhunderasse mit schwerem, bodennahem Körperbau. Kennzeichnend sind die lose Haut, die tiefen Falten im Gesicht und ein langsamer, wiegender Gang. Rüden bringen meist 59 bis 70 Kilogramm auf die Waage und erreichen eine Schulterhöhe von etwa 66 bis 79 Zentimetern, womit die Rasse zu den grössten Hunden zählt, die als Begleiter gehalten werden.

Trotz der wuchtigen Erscheinung verhält sich der Mastino zu Hause ruhig und unaufgeregt. Er baut eine enge Bindung zu seiner Familie auf und bleibt lieber in ihrer Nähe, statt selbständig herumzustreunen. Fremden gegenüber zeigt er sich zurückhaltend und wachsam, eine Eigenschaft, auf die über viele Generationen hin gezüchtet wurde, weil der Hund als Wächter von Grundstück und Familie diente.

Diese Rasse passt nicht in jeden Haushalt. Die Grösse, der Speichelfluss, die kurze Lebenserwartung von 7 bis 9 Jahren und die konsequente, aber geduldige Führung, die der Hund braucht, verlangen einiges von seinen Haltern. Wer diesen Anforderungen gewachsen ist, erhält im Gegenzug einen treuen und anhänglichen Beschützer.

Kurzporträt
MerkmalDetail
HerkunftItalien
GrösseRiesenrasse
Lebenserwartung7 bis 9 Jahre
Gruppe/RolleWach- und Schutzhund
VerträglichkeitMit der eigenen Familie, inklusive Kindern, mit denen er aufwächst, bei guter Sozialisierung

Für wen sich die Rasse eignet

Der Mastino Napoletano passt zu erfahrenen Haltern mit Platz, einem gesicherten Garten und Zeit für frühe Sozialisierung und Erziehung. Am wohlsten fühlt er sich in einem ruhigen Zuhause, in dem oft jemand anwesend ist. Für Ersthundehalter, sehr kleine Wohnungen oder Personen, die starker Sabberbildung und Fellwechsel nichts abgewinnen können, ist er die falsche Wahl.

Geschichte und Herkunft des Mastino Napoletano

Der Mastino Napoletano stammt von grossen Wach- und Kriegshunden des antiken Mittelmeerraums ab und wurde in seiner heutigen Form bei Neapel in Süditalien geprägt.

Die Wurzeln der Rasse reichen zu den schweren Molosserhunden zurück, die im antiken Mittelmeerraum zum Bewachen, im Krieg und in der Arena eingesetzt wurden. Römische Schriftsteller beschrieben Hunde dieses Typs, der sich über Jahrhunderte auf der italienischen Halbinsel verbreitete.

Die heutige Rasse formte sich in der Region um Neapel in Süditalien, die ihr auch den Namen gab. Bauern und Grundbesitzer hielten diese Hunde zum Schutz von Haus, Hof und Vieh und legten mehr Wert auf Grösse, abschreckende Erscheinung und einen ruhigen Wachtrieb als auf Schnelligkeit oder Eleganz.

Bekannter wurde die Rasse ab Mitte des 20. Jahrhunderts. Italienische Züchter, darunter der Schriftsteller Piero Scanziani, arbeiteten an einem einheitlichen Rassetyp, und Ende der 1940er Jahre entstand der erste Rassestandard. Der italienische Kennelverband und später die Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannten die Rasse offiziell.

Von Italien aus verbreitete sich der Mastino Napoletano in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in weitere Länder, auch in die Schweiz. Er bleibt eine seltene Rasse, die vor allem Menschen halten, die einen grossen Wächter suchen und mit seinem Pflegeaufwand und seiner Grösse umgehen können. Wer sich in der Schweiz für den Mastino interessiert, findet über die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) Kontakt zu anerkannten Rasseclubs und Züchtern.

Aussehen des Mastino Napoletano

Der Mastino Napoletano ist ein massiger, schwerknochiger Hund mit reichlich loser Haut, tiefen Gesichtsfalten, breitem Kopf und kurzem Fell in Farben wie Blaugrau, Schwarz und Mahagoni.

Der Mastino Napoletano ist gross, breit und kraftvoll gebaut, mit einem schweren, bodennahen Körper. Am auffälligsten ist die lose, reichlich vorhandene Haut, die am Kopf tiefe Falten bildet und unter der Kehle eine ausgeprägte Wamme hängen lässt. Der Kopf ist gross und breit, der Fang tief, und die Oberlippen hängen deutlich über den Unterkiefer hinaus.

Rassestandard auf einen Blick
MerkmalBeschreibung
GrösseRüden etwa 66 bis 79 cm, Hündinnen etwa 61 bis 74 cm
GewichtRüden etwa 59 bis 70 kg, Hündinnen etwa 50 bis 59 kg
FellKurz, dicht und glatt anliegend
FarbenEinfarbig Blaugrau, Schwarz, Mahagoni und Gelbbraun; Gestromtes dieser Farben zugelassen
AugenTief liegend, im Farbton passend zum Fell

Fell und Farben

Das Fell ist kurz, dicht und liegt glatt an, was das Bürsten einfach macht, den saisonalen Fellwechsel aber nicht verhindert. Der Standard erkennt Blaugrau, Schwarz, Mahagoni und Gelbbraun als Farben an, gestromte Varianten dieser Farbtöne eingeschlossen. Ein kleiner weisser Fleck an Brust oder Zehen ist in vielen Standards zulässig. Die Hautfalten und die lose Kehlhaut gehören zum Rassetyp und brauchen regelmässige Pflege, damit die Haut gesund bleibt.

Wesen und Charakter des Mastino Napoletano

Der Mastino Napoletano ist ruhig und tief mit seiner Familie verbunden, Fremden gegenüber aber zurückhaltend und wachsam, weshalb frühe Sozialisierung unerlässlich ist.

Zu Hause zeigt sich der Mastino Napoletano ruhig, ausgeglichen und seiner Familie zugetan. Er baut eine starke Bindung zu seinen Menschen auf und hält sich am liebsten in ihrer Nähe auf. Überaktiv ist die Rasse nicht, grosse Teile des Tages verbringt sie ruhend, bleibt dabei aber aufmerksam für alles, was rund ums Grundstück geschieht.

Fremden begegnet der Mastino zurückhaltend und von Natur aus schützend. Er beobachtet und wägt lieber ab, statt schnell zu reagieren, sein Schutztrieb ist jedoch ausgeprägt. Deshalb ist frühe und fortlaufende Sozialisierung wichtig, damit der Hund lernt, Situationen gelassen einzuschätzen. Kindern der eigenen Familie gegenüber verhält er sich meist geduldig und sanft, wobei kleine Kinder wegen seiner schieren Grösse trotzdem stets beaufsichtigt werden sollten.

Im Umgang mit anderen Haustieren hängt viel von der Erziehung ab. Ein Mastino, der mit anderen Tieren aufwächst, kann friedlich mit ihnen zusammenleben, manche Hunde, besonders Rüden, tolerieren aber fremde Artgenossen des gleichen Geschlechts nur schlecht. Konsequente, klare Führung und feste Grenzen von Welpenbeinen an helfen der Rasse, ein verlässlicher Begleiter zu werden.

Wesensmerkmale (1 = gering, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung5
Energie2
Erziehbarkeit3
Lautstärke2
Fellwechsel3

Pflege und Haltung des Mastino Napoletano

Bei der Pflege des Mastino Napoletano stehen die Reinigung der Hautfalten, der Umgang mit Speichel, mässige, gelenkschonende Bewegung und ein kühler Rückzugsort im Vordergrund.

Das kurze Fell lässt sich leicht bürsten, doch die lose Haut und die tiefen Falten brauchen regelmässige Aufmerksamkeit. Halter sollten Zeit für die Faltenpflege und für den Umgang mit dem typischen Speichelfluss der Rasse einplanen.

Fellpflege

  • Das Fell wöchentlich mit einem Gummistriegel oder einer weichen Bürste bürsten, um loses Haar zu entfernen
  • Die Gesichtsfalten und die Kehlhaut mehrmals wöchentlich reinigen und trocknen, um Hautinfektionen vorzubeugen
  • Speichel an Lefzen und Wamme regelmässig abwischen und zu Hause ein Tuch bereithalten
  • Ohren regelmässig kontrollieren und reinigen, Krallen nach festem Rhythmus kürzen
  • Gelegentlich baden und die Hautfalten danach gründlich trocknen

Bewegung

  • Täglich mässige, gelenkschonende Spaziergänge statt Rennen oder Springen anbieten
  • Welpen und junge Hunde von intensiver Bewegung fernhalten, solange die Gelenke noch wachsen
  • Anstrengung während der Mittagshitze vermeiden
  • Zugang zu einem gesicherten, eingezäunten Garten für ruhige Bewegung bieten

Umgebung

Die Rasse passt zu einem Zuhause mit Platz zum Bewegen und einem sicheren Garten. Wegen seiner Masse und der Hautfalten reagiert der Mastino empfindlich auf Hitze, weshalb er im Sommer Schatten, frisches Wasser und einen kühlen Rückzugsort braucht. Am wohlsten fühlt er sich drinnen, nahe bei seiner Familie, statt allein im Freien.

Ernährung und Fütterung des Mastino Napoletano

Der Mastino Napoletano braucht eine vollwertige, auf seine Riesengrösse abgestimmte Ernährung, die in bemessenen Mahlzeiten für ein gleichmässiges Wachstum sorgt und Gelenke sowie Magen schont.

Füttern Sie eine vollwertige, ausgewogene Ration, die für Riesenrassen geeignet ist. Grosse und riesenwüchsige Rassen profitieren im Welpenalter von kontrolliertem Wachstum, weshalb ein Futter für grosswüchsige Welpen, knapp bemessen für eine schlanke Kondition, die sich entwickelnden Gelenke schützt. Ausgewachsene Hunde kommen gut mit einem hochwertigen Alleinfutter zurecht, das auf ein gesundes Gewicht abgestimmt ist, da Übergewicht Gelenke und Herz zusätzlich belastet. Die genaue Menge hängt von Alter, Aktivität und dem gewählten Futter ab, weshalb die Herstellerangaben und der Rat der Tierärztin oder des Tierarztes als Ausgangspunkt dienen.

Allgemeiner Fütterungsplan
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemäss Welpenfutter für grosse Rassen, auf schlanke Kondition abgestimmt3 bis 4
Junghund (6 bis 18 Monate)Angepasst, sobald sich das Wachstum verlangsamt2 bis 3
ErwachsenRund 700 bis 1000 g Trockenfutter, aufgeteilt auf mehrere Mahlzeiten2
SeniorReduziert entsprechend der geringeren Aktivität2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten nur einen kleinen Teil der Tagesration ausmachen, damit der Hund nicht zunimmt. Zwei bemessene Mahlzeiten statt einer grossen Portion sowie der Verzicht auf anstrengende Bewegung direkt nach dem Fressen können das Magendrehungsrisiko bei tiefbrüstigen Hunden senken. Gelenkpräparate oder andere Nahrungsergänzungsmittel sollten vorher mit der Tierärztin oder dem Tierarzt besprochen werden.

Gesundheit und Lebenserwartung des Mastino Napoletano

Der Mastino Napoletano wird etwa 7 bis 9 Jahre alt und neigt zu für Riesenrassen typischen Problemen wie Gelenkerkrankungen, Magendrehung, Herzproblemen sowie Haut- und Augenerkrankungen.

Der Mastino Napoletano ist eine Riesenrasse und hat, wie die meisten grossen Hunde, eine kürzere Lebenserwartung als kleinere Rassen, meist 7 bis 9 Jahre. Seine Grösse, die tiefe Brust und die Hautfalten bringen mehrere Gesundheitsthemen mit sich, die Halterinnen und Halter sowie Züchter kennen sollten. Ein Welpe von einer Zuchtstätte, die die Elterntiere untersuchen lässt, sowie ein gesundes Gewicht während des ganzen Lebens verbessern die Aussichten auf ein beschwerdefreies Leben.

Bei der Rasse beobachtete Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Hüft- und EllbogendysplasieSteifheit, Hinken, Mühe beim AufstehenBei Riesenrassen verbreitet; nach Elternuntersuchung fragen
Magendrehung (Gastric Dilatation-Volvulus)Geblähter Bauch, Würgen, Unruhe, sichtliches LeidenLebensbedrohlicher Notfall; sofort zur Tierärztin oder zum Tierarzt
Kardiomyopathie und HerzerkrankungenSchnelle Ermüdung, Husten, SchwächeRiesenrassen haben ein erhöhtes Risiko
Cherry Eye und weitere AugenproblemeRote Schwellung im inneren Augenwinkel, ReizungDie lose Gesichtshaut begünstigt Lidprobleme
HautfaltendermatitisRötung, Geruch oder wunde Stellen in den FaltenLässt sich durch regelmässige Faltenreinigung vermeiden

Vorsorge

  • Impfungen, Parasitenschutz und Zahnpflege konsequent einhalten
  • Ein schlankes Körpergewicht halten, um Gelenke und Herz zu entlasten
  • Hautfalten und Augen regelmässig reinigen und kontrollieren
  • Bei Züchtern nach Hüft-, Ellbogen- und Herzuntersuchungen der Elterntiere fragen
  • Regelmässige Kontrollen beim Tierarzt einplanen, mit zunehmendem Alter des Hundes häufiger

Erziehung des Mastino Napoletano

Der Mastino Napoletano ist intelligent, aber eigenständig, und reagiert am besten auf ruhige, konsequente Erziehung und frühe Sozialisierung statt auf Druck oder ständige Wiederholung.

Der Mastino Napoletano ist intelligent und lernfähig, dabei aber auch eigenständig und wenig hastig, weshalb die Erziehung Geduld verlangt. Der Hund beobachtet sein Herrchen oder Frauchen genau und arbeitet am besten mit einer ruhigen, souveränen Bezugsperson zusammen, die klare und gleichbleibende Regeln setzt. Harte Methoden bewirken eher, dass sich die Rasse verschliesst oder sich widersetzt, während faire, beständige Anleitung ihre Mitarbeit gewinnt. Wegen der Grösse und des starken Schutztriebs zählt frühe Sozialisierung mit vielen Menschen, Orten und anderen Tieren zu den wichtigsten Aufgaben bei der Aufzucht.

Grundlagen

  1. Mit der Sozialisierung schon im Welpenalter beginnen und den Hund verschiedenen Menschen, Hunden und Umgebungen aussetzen
  2. Einen zuverlässigen Rückruf und das Laufen an lockerer Leine üben, solange der Hund noch klein genug ist, um ihn zu handhaben
  3. Grundgehorsam wie Sitz, Platz, Bleib und ein Platzkommando in kurzen Einheiten aufbauen
  4. Regeln im Haushalt vom ersten Tag an konsequent festlegen und einhalten
  5. Sanfte Handling-Übungen fortführen, damit Tierarztbesuche und Fellpflege auch als erwachsener Hund unkompliziert bleiben

Zucht des Mastino Napoletano

Die Zucht des Mastino Napoletano verlangt gesundheitlich untersuchte Elterntiere, eine gut begleitete Geburt und Aufmerksamkeit für grosse Würfe und die grössenbedingten Risiken der Rasse.

Die verantwortungsvolle Zucht einer riesenwüchsigen Wächterrasse braucht Planung und tierärztliche Begleitung. Die körperliche und wesensmässige Reife tritt erst spät ein, weshalb Züchterinnen und Züchter meist warten, bis die Tiere ausgewachsen sind und die Gesundheitsuntersuchungen bestanden haben, bevor sie verpaart werden. Hüften, Ellbogen, Herz und Wesen sind die wichtigsten Kriterien bei Zuchttieren, da sie sich sowohl auf die Elterntiere als auch auf die Welpen auswirken.

Die Trächtigkeit dauert etwa neun Wochen. Die Rasse bringt oft grosse Würfe zur Welt, und wegen der Grösse von Hündin und Welpen kann die Geburt enge Überwachung und manchmal tierärztliche Hilfe erfordern. Bei manchen Hündinnen ist ein Kaiserschnitt nötig. Neugeborene Welpen wachsen rasch, weshalb die Hündin während Trächtigkeit und Säugezeit eine hochwertige Ernährung braucht.

Eine gute Aufzucht bedeutet frühes Handling, behutsame Gewöhnung an die Geräusche und Eindrücke des Haushalts sowie beständige Sozialisierung, bevor die Welpen in ihre neuen Zuhause umziehen. Angesichts des Schutztriebs der Rasse prägt diese frühe Grundlagenarbeit massgeblich, wie selbstsicher und ausgeglichen die erwachsenen Hunde später werden.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 18 bis 24 Monate (die Verpaarung erfolgt meist erst nach vollständiger Reife)
TrächtigkeitEtwa 63 Tage
Durchschnittliche WurfgrösseRund 6 bis 8 Welpen, manchmal mehr
Alter beim AbsetzenEtwa 6 bis 8 Wochen
Empfohlenes AbgabealterAb 8 Wochen, nach früher Sozialisierung

Mastino Napoletano registrieren und Chip melden in der Schweiz

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Wie registriere ich einen Hund der Rasse Mastino Napoletano in der Schweiz?

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Ist der Chip fuer einen Mastino Napoletano in der Schweiz Pflicht?

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Was kostet die Registrierung eines Mastino Napoletano?

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Häufig gestellte Fragen zum Mastino Napoletano

Häufige Fragen zum Mastino Napoletano betreffen seine Grösse, sein Wesen, den Pflegeaufwand, die Lebenserwartung, seine Eignung als Familienhund und seine Verfügbarkeit.

Wie gross wird ein Mastino Napoletano?

Er zählt zu den Riesenrassen. Rüden wiegen meist etwa 59 bis 70 Kilogramm und erreichen eine Schulterhöhe von 66 bis 79 Zentimetern, Hündinnen sind etwas kleiner.

Wie ist das Wesen des Mastino Napoletano?

Zu Hause ist er ruhig, anhänglich und seiner Familie zugetan. Fremden gegenüber verhält er sich zurückhaltend und wachsam, mit einem ausgeprägten natürlichen Schutztrieb.

Ist der Mastino Napoletano aufwendig in der Pflege?

Er macht mehr Arbeit als viele andere Rassen. Die Hautfalten müssen regelmässig gereinigt, der starke Speichelfluss bewältigt, Hitze im Auge behalten und von Anfang an konsequent sozialisiert und erzogen werden.

Wie alt wird ein Mastino Napoletano?

Die Lebenserwartung liegt bei etwa 7 bis 9 Jahren, was für eine Riesenrasse üblich ist.

Eignet sich der Mastino Napoletano als Familienhund?

Mit den richtigen Haltern ja. Er ist geduldig und sanft mit der eigenen Familie, einschliesslich Kindern, mit denen er aufwächst, doch seine Grösse und sein Schutztrieb passen am besten zu erfahrenen Haltern und einem Haushalt mit klarer Aufsicht.

Eignet sich der Mastino Napoletano für Ersthundehalter?

In der Regel nicht. Grösse, Kraft, Schutztrieb und Pflegeaufwand machen die Rasse besser geeignet für Personen mit Erfahrung im Umgang mit grossen Wach- und Schutzhunden.

Ist es einfach, einen Mastino Napoletano zu finden?

Es handelt sich um eine seltene Rasse. Wer einen Welpen sucht, wendet sich meist an spezialisierte Züchterinnen und Züchter und rechnet mit einer Warteliste statt einem kurzfristigen Kauf. In der Schweiz lohnt sich der Kontakt zu einem bei der SKG angeschlossenen Rasseclub.

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