
Lhasa Apso
Der Lhasa Apso ist ein selbstbewusster, würdevoller Begleithund aus Tibet, seiner Familie ergeben und doch als kleiner Wächter berühmt für seine Wachsamkeit.
- Size
- Klein
- Lifespan
- 12–15 years
- Origin
- Tibet
- Temperament
- Unabhängig
- Standard colors
- Schwarz, Weiss und Grau and 10 more
Characteristics
Coat and grooming
How the Lhasa Apso coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Seidig
- Fellänge
- Lang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Lhasa Apso coat mats easily.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: A Lhasa Apso needs clipping every few weeks.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schliesst Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
Lhasa Apso colors and patterns
What each club's breed standard says about every Lhasa Apso color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Lhasa Apso in Schwarz, Weiss, Grau, Blau, Silber, Anthrazit, Schiefergrau, Braun, Lohfarben, Rot, Gold, Creme und Sandfarben. Standard patterns: Einfarbig, Dreifarbig, Gestromt, Weiss mit Platten, Zobel, Grizzle, Lohzeichnung und Dunkel gestromt.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“black”) | Standardgemäss (“Black”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“black”) | Standardgemäss (“black”) |
| Weiss | Standardgemäss (“white”) | Standardgemäss (“White”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“white”) | Standardgemäss (“white”) |
| Grau | Standardgemäss (“smoke”) | Standardgemäss (“Gray”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“smoke”) | Standardgemäss (“smoke”) |
| Blau | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Blue”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“any colour permissible”) | Nicht anerkannt |
| Silber | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Silver”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“any colour permissible”) | Nicht anerkannt |
| Anthrazit | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Charcoal”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“any colour permissible”) | Nicht anerkannt |
| Schiefergrau | Standardgemäss (“slate”) | Standardgemäss (“All colors equally acceptable”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“slate”) | Standardgemäss (“slate”) |
| Braun | Standardgemäss (“brownish”) | Standardgemäss (“Liver”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“brown”) | Standardgemäss (“brown”) |
| Lohfarben | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Black & Tan”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“Black & Tan”) | Nicht anerkannt |
| Rot | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Red”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“Red”) | Nicht anerkannt |
| Gold | Standardgemäss (“Golden, ... honey”) | Standardgemäss (“Golden”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“Golden, ... honey”) | Standardgemäss (“Golden, ... honey”) |
| Creme | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Cream”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“Cream”) | Nicht anerkannt |
| Sandfarben | Standardgemäss (“sandy”) | Standardgemäss (“All colors equally acceptable”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“sandy”) | Standardgemäss (“sandy”) |
| Patterns | |||||
| Einfarbig | Standardgemäss (“All equally acceptable”) | Standardgemäss (“All colors equally acceptable”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“all equally acceptable”) | Standardgemäss (“All equally acceptable”) |
| Dreifarbig | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“All colors equally acceptable”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“Tricolour”) | Nicht anerkannt |
| Gestromt | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Brindle”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“Brindle”) | Nicht anerkannt |
| Weiss mit Platten | Standardgemäss (“parti-colour”) | Standardgemäss (“Parti-Color”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“parti-colour”) | Standardgemäss (“parti-colour”) |
| Zobel | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Sable”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“any colour permissible”) | Nicht anerkannt |
| Grizzle | Standardgemäss (“dark grizzle”) | Standardgemäss (“Grizzle”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“dark grizzle”) | Standardgemäss (“dark grizzle”) |
| Lohzeichnung | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Black & Tan”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“Black & Tan”) | Nicht anerkannt |
| Dunkel gestromt | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“Brindle”) | Standardgemäss (“All colors are acceptable”) | Standardgemäss (“Brindle”) | Nicht anerkannt |
| Merle | Nicht anerkannt | No ruling | No ruling | Nicht anerkannt (“merle, which is unacceptable”) | Nicht anerkannt |
| Doppel-Merle | Nicht anerkannt | No ruling | No ruling | No ruling | Nicht anerkannt |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Dunkelbraun | Standardgemäss (“Dark”) | Standardgemäss (“Dark brown”) | Standardgemäss (“Dark in color”) | Standardgemäss (“Dark”) | Standardgemäss (“Dark”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“Black”) | Standardgemäss (“Black”) | Standardgemäss (“black”) | Standardgemäss (“Nose black”) | Standardgemäss (“Black”) |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Lhasa Apso's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Weisschanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung
Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Lhasa Apso
A few of the Lhasa Apso profiles members have added to United Pet Club.
Über den Lhasa Apso
Der Lhasa Apso ist ein kleiner, langhaariger Begleithund aus Tibet, der seiner Familie sehr zugetan und Fremden gegenüber wachsam und zurückhaltend ist.
Der Lhasa Apso stammt aus Tibet, wo die Rasse in Wohnhäusern und Klöstern als Wachhund im Innern diente. Trotz eines Gewichts von unter acht Kilogramm tritt der Hund ernsthaft und selbstbewusst auf und schlägt bei allem Ungewohnten an. Zu vertrauten Menschen baut er eine enge Bindung auf, seine Zuneigung bleibt aber meist dem eigenen Haushalt vorbehalten.
Unter dem bodenlangen Fell steckt ein kräftiger, leicht langgestreckter Körper, der für ein raues Klima gebaut ist. Lhasa Apsos gelten als eigenständig und mitunter dickköpfig: Sie denken lieber selbst mit, statt jede Anweisung abzuwarten. Wachsamkeit und ein feines Gespür für Veränderungen passten gut zu ihrer ursprünglichen Aufgabe als Hausposten.
Das lange Doppelhaar ist die anspruchsvollste Eigenschaft der Rasse. Halterinnen und Halter entscheiden sich entweder für regelmässiges Bürsten, um die volle Fellänge zu erhalten, oder lassen das Fell kurz scheren, was die Pflege deutlich vereinfacht. Mit konsequenter Erziehung und früher Sozialisierung wird der Lhasa Apso zu einem ausgeglichenen, anhänglichen Begleiter, der sich auch in Wohnungen und ruhigeren Haushalten wohlfühlt.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Tibet |
| Grösse | Klein (5,5 bis 8 kg) |
| Lebenserwartung | 12 bis 15 Jahre |
| Gruppe / Rolle | Begleithund und Wachhund im Haus |
| Verträglichkeit | Familienmitglieder und rücksichtsvolle ältere Kinder |
Wer zum Lhasa Apso passt
Der Lhasa Apso passt zu Halterinnen und Haltern, die einen kleinen, aufmerksamen Begleiter wollen und entweder täglich Zeit fürs Fell einplanen oder regelmässig einen Hundesalon aufsuchen. In Mietwohnungen ohne Garten kommt er gut zurecht, da sein Bewegungsbedarf überschaubar ist. Der eigenständige Charakter und die Neigung zum Bellen belohnen geduldige, konsequente Halter eher als solche, die sofortigen Gehorsam erwarten. In Haushalten mit sehr kleinen, ungestümen Kindern fühlt sich die Rasse oft nicht am wohlsten und bevorzugt ruhigere Gesellschaft.
Geschichte und Herkunft
Der Lhasa Apso entwickelte sich über Jahrhunderte in Tibet als Wachhund in Wohnhäusern und buddhistischen Klöstern und gelangte erst im frühen zwanzigsten Jahrhundert in den Westen.
Der Lhasa Apso stammt aus Tibet und zählt zu den älteren Begleithunderassen dieser Region. Sein Name verweist auf Lhasa, die tibetische Hauptstadt. Über Generationen lebte die Rasse in Wohnhäusern und buddhistischen Klöstern, wo sie die Bewohner auf jeden Ankömmling aufmerksam machte. Grössere Hunde bewachten das Gelände draussen, während der kleine Lhasa Apso von innen Wache hielt.
In der tibetischen Kultur genoss die Rasse hohes Ansehen und wurde von Mönchen und Adligen gehalten. Verkauft wurden die Hunde in der Regel nicht, gelegentlich aber als Geschenk weitergegeben, was ihre Verbreitung lange einschränkte. Diese relative Abgeschiedenheit trug dazu bei, dass der Typus über lange Zeit einheitlich blieb.
Im frühen zwanzigsten Jahrhundert erreichten Lhasa Apsos den Westen, zunächst Grossbritannien und später die Vereinigten Staaten, mitgebracht von Reisenden und als Geschenke aus Tibet. Der amerikanische Kennel Club (AKC) erkannte die Rasse 1935 an. In der Schweiz betreut die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) die anerkannten Rassen und vermittelt Kontakte zu Zuchtvereinen; die frühen Importe aus Tibet bildeten die Grundlage der Linien, die heute in Europa und Nordamerika bestehen.
Der moderne Lhasa Apso ist seinen ursprünglichen Aufgaben im Wesen noch nahe. Wachsamkeit war die Grundlage seiner Rolle als Hausposten, und sie prägt das Wesen der Rasse bis heute, auch wenn die meisten Tiere inzwischen reine Begleithunde sind.
Erscheinungsbild und Rassestandard
Der Lhasa Apso ist ein kleiner, leicht langgestreckter Hund mit einem schweren Doppelhaar, das bodenlang wachsen kann und in vielen Farben vorkommt.
Der Lhasa Apso ist ein kleiner Hund, der etwas länger als hoch gebaut ist. Der Körper wirkt unter dem Fell kräftig und ausgewogen, mit gerader Rückenlinie und einer über dem Rücken getragenen Rute. Der Kopf trägt einen vollen Behang über den Augen sowie Bart und Schnurrhaare. Der Gesamteindruck ist der eines kompakten, robusten Hundes und nicht der eines zerbrechlichen.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Grösse | Etwa 25 bis 28 cm Schulterhöhe |
| Gewicht | Etwa 5,5 bis 8 kg |
| Fell | Langes, schweres, glattes Doppelhaar |
| Farben | Viele, unter anderem Gold, Cremefarben, Honigfarben, Grau, Schwarz, Weiss und Mehrfarbig |
| Augen | Dunkel, mittelgross, oval |
Fell und Farben
Das Fell ist das markanteste Merkmal der Rasse. Es besteht aus einem dichten Doppelhaar mit einer harten, glatten Deckschicht über einer weicheren Unterwolle. In voller Länge reicht das Haar bis zum Boden und ist entlang des Rückens gescheitelt. Viele Halterinnen und Halter lassen das Fell aus praktischen Gründen kürzer im sogenannten Welpenschnitt halten. Die Farbpalette ist breit: Gold, Cremefarben, Honigfarben, Rauch, Schiefergrau, Schwarz, Weiss und mehrfarbige Kombinationen kommen alle vor. Der Farbton kann sich mit zunehmendem Alter des Hundes noch verändern.
Wesen und Charakter
Der Lhasa Apso ist seiner Familie sehr zugetan, ausgesprochen eigenständig und Fremden gegenüber von Natur aus zurückhaltend und wachsam.
Der Lhasa Apso ist seinen vertrauten Menschen zugetan und baut zum eigenen Haushalt eine enge Bindung auf. Er wirkt eigenständig und würdevoll, mit einem Selbstbewusstsein, das seine geringe Grösse fast vergessen lässt. Viele Halterinnen und Halter beschreiben die Rasse als kleinen Hund mit grossem Ernst.
Fremden gegenüber verhält sich der Lhasa Apso meist zurückhaltend und braucht Zeit, um aufzutauen. Diese Zurückhaltung und die feinen Sinne sorgen dafür, dass der Hund zuverlässig anschlägt, wenn Besuch kommt oder ungewohnte Geräusche zu hören sind. Frühe und fortlaufende Sozialisierung hilft, dass diese Zurückhaltung nicht in übertriebenes Misstrauen kippt.
Mit anderen Haustieren kommt der Lhasa Apso zurecht, wenn sie gemeinsam aufwachsen, sucht die Gesellschaft von Artgenossen aufgrund seiner Eigenständigkeit aber nicht zwingend von sich aus. Er passt eher zu Haushalten mit Erwachsenen oder ruhigen älteren Kindern als zu Familien mit sehr jungen, temperamentvollen Kindern, da er auf grobes Anfassen ungeduldig reagieren kann.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung (zur Familie) | 4 |
| Energie | 2 |
| Erziehbarkeit | 2 |
| Bellfreude | 4 |
| Fellwechsel | 2 |
Pflege und Fellpflege
Der Lhasa Apso braucht regelmässige Fellpflege und mässige tägliche Bewegung und kommt gut in Mietwohnungen zurecht.
Fellpflege
- Das volle Fell mehrmals wöchentlich gründlich bürsten, bei bodenlanger Länge täglich, um Verfilzungen zu vermeiden
- Alle paar Wochen einen kürzeren Schnitt in Erwägung ziehen, das erleichtert die Pflege spürbar
- Gesicht und Bart regelmässig reinigen, dort sammeln sich Futterreste und Schmutz
- Den Bereich um die Augen sanft kontrollieren und reinigen, um Tränenspuren einzudämmen
- Krallen etwa alle drei bis vier Wochen kürzen und Ohren auf Ablagerungen prüfen
Bewegung
- Ein bis zwei kurze Spaziergänge pro Tag einplanen
- Spiel und kurze aktive Einheiten drinnen zulassen
- Bei heissem Wetter Überanstrengung vermeiden, das dichte Fell staut Wärme
- Einfache Suchspiele und Schnüffelaufgaben für geistige Auslastung nutzen
Umfeld
Der Lhasa Apso passt gut in Mietwohnungen und Häuser ohne Garten. Sein Bewegungsbedarf ist überschaubar, und drinnen fühlt er sich wohl, solange Gesellschaft und Zuwendung vorhanden sind. Kälte verträgt die Rasse dank ihres dichten Fells besser als Hitze, weshalb Schatten und kühle Rückzugsorte in warmen Regionen wichtig sind. Wer in der Schweiz zum ersten Mal einen Hund hält, ist in mehreren Kantonen zudem verpflichtet, vor oder kurz nach der Anschaffung einen anerkannten Hundekurs zu besuchen; die genauen Vorgaben regelt das jeweilige kantonale Veterinäramt.
Ernährung und Fütterung
Der Lhasa Apso braucht eine abgemessene Menge hochwertiges Futter für kleine Rassen, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten täglich, wobei Übergewicht vermieden werden sollte.
Der Lhasa Apso kommt gut mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter für kleine Rassen zurecht. Weil die Rasse klein und nur mässig aktiv ist, kommt es auf die richtige Portionierung an: Übergewicht belastet Gelenke und Rücken zusätzlich. Die Menge sollte sich am Alter, an der Aktivität und am Körperzustand des einzelnen Hundes orientieren und nicht an der höchsten Angabe auf der Verpackung.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Nach Produktangabe fürs Gewicht | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Etwa 120 bis 180 ml | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 120 bis 240 ml | 2 |
| Senior | Reduziert entsprechend geringerer Aktivität | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten nur einen kleinen Anteil der Tageskalorien ausmachen, damit kein Übergewicht entsteht. Bei vollwertiger Ernährung brauchen die meisten Lhasa Apsos keine Nahrungsergänzung, auch wenn eine Tierärztin oder ein Tierarzt bei einzelnen Hunden Gelenk- oder Fell- und Hautpräparate empfehlen kann. Frisches Wasser sollte jederzeit bereitstehen.
Gesundheit und häufige Erkrankungen
Der Lhasa Apso wird mit 12 bis 15 Jahren meist alt, wobei Augen, Nieren und Gelenke am häufigsten betroffen sind.
Der Lhasa Apso gilt als robuste, langlebige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Wie bei vielen kleinen Rassen gibt es einige erbliche Erkrankungen, die man kennen sollte, mehrere davon betreffen die Augen. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter untersuchen ihre Zuchttiere, um das Risiko einer Weitergabe zu senken. Regelmässige tierärztliche Kontrollen und ein gesundes Gewicht unterstützen ein langes, beschwerdefreies Leben.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, nachlassende Sehkraft | Erblich; Untersuchung hilft |
| Trockenes Auge (Keratoconjunctivitis sicca) | Rötung, Ausfluss, Zukneifen | Mit Behandlung gut kontrollierbar |
| Erbliche Nierenerkrankung | Vermehrter Durst, schwaches Wachstum | Untersuchung der Zuchtlinien empfohlen |
| Patellaluxation | Hüpfen, wechselndes Lahmen | Häufig bei kleinen Rassen |
| Cherry Eye | Rote Schwellung im inneren Augenwinkel | Meist chirurgisch korrigierbar |
Vorsorge
- Jährliche tierärztliche Kontrolle einplanen, bei Senioren häufiger
- Impfungen und Parasitenschutz auf dem aktuellen Stand halten
- Zahnhygiene durch Zähneputzen und professionelle Reinigung pflegen
- Augen im Blick behalten und bei Ausfluss oder Zukneifen rasch handeln
- Den Hund auf gesundem Gewicht halten, das schont Gelenke und Rücken
Erziehung
Der Lhasa Apso ist klug, aber eigenständig, weshalb geduldige, konsequente und belohnungsbasierte Methoden sowie frühe Sozialisierung am besten wirken.
Der Lhasa Apso lernt schnell, doch sein eigenständiges, mitunter dickköpfiges Wesen bedeutet, dass er nicht automatisch gehorcht, nur weil er einen Befehl gehört hat. Kurze, positive Einheiten, die seine Aufmerksamkeit halten, wirken am besten, während er bei eintönigem Wiederholen schnell die Geduld verliert. Halterinnen und Halter, die ruhig und konsequent bleiben, sehen meist stetige Fortschritte. Frühe Sozialisierung ist besonders wichtig, um die natürliche Fremdenskepsis der Rasse abzumildern und übermässiges Bellen einzudämmen.
Grundlagen
- Früh mit der Sozialisierung beginnen und schrittweise neue Menschen, Geräusche und Umgebungen einführen
- Stubenreinheit mit einer festen Routine und häufigen Gelegenheiten vermitteln
- Grundkommandos wie Sitz, Komm und Bleib in kurzen täglichen Einheiten aufbauen
- Ruhe- und Signalwörter üben, um Alarmbellen zu steuern
- Ruhiges Anfassen für die Fellpflege trainieren, inklusive Gesicht, Pfoten und Ohren
Zucht
Der Lhasa Apso hat meist kleine Würfe und profitiert von gesundheitlich untersuchten Zuchttieren sowie sorgfältiger Aufzucht der Welpen.
Verantwortungsvolle Zucht beim Lhasa Apso beginnt mit gesundheitlich untersuchten Elterntieren, da die Rasse mehrere erbliche Erkrankungen an Augen und Nieren mit sich bringen kann. Hündinnen werden in der Regel erst nach vollständiger körperlicher Reife gedeckt. Wie bei vielen kleinen Rassen fallen die Würfe eher klein aus, und das Werfen sollte beaufsichtigt stattfinden. Die Welpen brauchen frühe, sorgfältige Sozialisierung, um das ausgeglichene, selbstbewusste Wesen zu entwickeln, für das die Rasse bekannt ist, und bleiben bis zum Absetzen und einer guten Gewöhnung an feste Nahrung bei der Mutter und den Wurfgeschwistern.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 8 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Zuchtalter (Hündin) | Nach vollständiger Reife, etwa 2 Jahre |
| Trächtigkeit | Etwa 58 bis 68 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgrösse | 4 bis 6 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
Lhasa Apso registrieren und Chip melden in der Schweiz
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Ist der Chip fuer einen Lhasa Apso in der Schweiz Pflicht?
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Was kostet die Registrierung eines Lhasa Apso?
Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Lhasa Apso betreffen Grösse, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung und Eignung für unterschiedliche Haushalte.
Wie gross wird ein Lhasa Apso?
Der Lhasa Apso ist eine kleine Rasse. Ausgewachsene Tiere erreichen etwa 25 bis 28 cm Schulterhöhe und wiegen meist zwischen 5,5 und 8 kg.
Wie ist das Wesen des Lhasa Apso?
Er ist seiner Familie zugetan, eigenständig und würdevoll. Fremden gegenüber ist er wachsam und zurückhaltend und schlägt zuverlässig an, wenn Besuch kommt.
Ist der Lhasa Apso pflegeintensiv?
Der Pflegeaufwand ist mittel. Der Bewegungsbedarf ist gering, doch das lange Doppelhaar braucht regelmässiges Bürsten oder einen kürzeren Schnitt, um Verfilzungen zu vermeiden. Viele Halterinnen und Halter lassen das Fell aus Praktikabilität kürzer scheren.
Wie alt werden Lhasa Apsos?
Sie werden meist alt: Bei guter Pflege und gesundem Gewicht liegt die Lebenserwartung typischerweise bei 12 bis 15 Jahren.
Passt der Lhasa Apso in eine Wohnung und zu Familien?
Ja. Dank des geringen Bewegungsbedarfs kommt die Rasse in Mietwohnungen gut zurecht. Sie passt eher zu Erwachsenen und ruhigen älteren Kindern als zu Haushalten mit sehr jungen, ungestümen Kindern.
Bellen Lhasa Apsos viel?
Das kann vorkommen. Ihre Vergangenheit als Wachhund lässt sie schnell auf fremde Personen und Geräusche reagieren. Frühe Sozialisierung und Ruhesignale helfen, das Bellen im Rahmen zu halten.
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