
Der Podenco Ibicenco ist ein anmutiger, wendiger Windhund, der für seine bemerkenswerte Sprungkraft und seinen unabhängigen, würdevollen Geist bekannt ist.
Wie das Fell des Podenco Ibicenco aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
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Der Ibiza-Hund ist ein mittelgrosser Laufhund aus Spanien mit aussergewöhnlichem Sprungvermögen und einem eigenständigen, würdevollen Wesen.
Der Ibiza-Hund ist ein schlanker, hochbeiniger Laufhund, der vor allem mit den Augen und über die Bewegung jagt, unterstützt von einem feinen Gehör und einer brauchbaren Nase. Die grossen, aufrechten Ohren und die bernsteinfarbenen Augen prägen den Ausdruck der Rasse, und der Körperbau ist auf Tempo über offenes und steiniges Gelände ausgelegt. Die Hunde zeigen sich rehbraun-rot, weiss oder in einer Kombination beider Farben, wobei der Körper auch im erwachsenen Alter schlank bleibt.
Die Rasse stammt aus Spanien und ist eng mit der Insel Ibiza und den umliegenden Balearen verbunden. Dort diente sie dazu, Kaninchen über schwieriges Gelände zu hetzen und aufzuscheuchen, eine Aufgabe, die Ausdauer, Sprungkraft und schnelle Reaktionen geformt hat. Diese Anlagen stecken auch im heutigen Begleithund, weshalb ein sicher eingezäunter Auslauf und regelmässige Bewegung wichtig bleiben.
Zuhause zeigt sich der Ibiza-Hund ruhig, reinlich und Fremden gegenüber zurückhaltend, während er seinen eigenen Menschen zugetan ist. Er handelt gerne eigenständig und trifft seine eigenen Entscheidungen, was Halterinnen und Haltern entgegenkommt, die einen aufmerksamen, feinfühligen Hund einem Hund vorziehen, der ständig gefallen will.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Spanien (Balearen) |
| Grösse | Mittelgross |
| Lebenserwartung | 12 bis 14 Jahre |
| Gruppe / Aufgabe | Laufhund, Kaninchenjäger |
| Verträglich mit | Ältere Kinder und rücksichtsvolle Familien; bei Kleintieren beaufsichtigen |
Der Ibiza-Hund passt zu aktiven Menschen, die ihm täglich Auslauf hinter einem hohen, sicheren Zaun bieten können und einen eigenständigen Begleiter schätzen. Er reagiert empfindlich auf groben Umgang und kommt am besten mit geduldigen, konsequenten Halterinnen und Haltern zurecht. Haushalte mit Kleintieren wie Kaninchen, Katzen oder Nagern sollten den Kontakt sorgfältig steuern, denn der Jagdtrieb der Rasse ist stark ausgeprägt.
Wer in der Schweiz zum ersten Mal einen Hund hält, sollte sich zudem bei der Wohngemeinde oder beim kantonalen Veterinäramt erkundigen: Mehrere Kantone verlangen von Ersthundehalterinnen und Ersthundehaltern nach wie vor einen obligatorischen Theorie- oder Praxiskurs, auch wenn die gesamtschweizerische Pflicht dazu 2017 aus der Tierschutzverordnung gestrichen wurde. Rasseclubs, die der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) angeschlossen sind, beraten zu Haltung und Zucht dieser Rasse.
Der Ibiza-Hund entstand auf den spanischen Balearen als Kaninchenjäger und fand im 20. Jahrhundert weltweit Anerkennung als eigenständige Rasse.
Der Name des Ibiza-Hundes geht auf Ibiza zurück, eine der spanischen Balearen im westlichen Mittelmeer. Die Rasse gehört zu einer weit verbreiteten Familie schlanker, stehohriger Jagdhunde rund um das Mittelmeer und wurde auf den Inseln über Generationen als Arbeitshund zur Kaninchenjagd gehalten.
Auf den Inseln jagten die Hunde im Rudel und setzten Augen, Gehör und Nase ein, um Kaninchen über steiniges, unwegsames Gelände aufzuspüren und aufzuscheuchen. Ihr Wert lag in der Ausdauer und in der hohen Sprungkraft, mit der sie Mauern und Gestrüpp überwinden konnten. Weil sich die Hunde über die Jagdleistung bewährten, zählte bei der Zucht die Funktion mehr als ein einheitliches Erscheinungsbild, weshalb sowohl kurzes als auch raues Fell vorkommt.
In den 1950er-Jahren gelangte die Rasse in die Vereinigten Staaten, wo importierte Hunde den Grundstock einer Zuchtpopulation ausserhalb des Mittelmeerraums bildeten. Später erkannten grosse Kennel-Clubs die Rasse an, der American Kennel Club im späten 20. Jahrhundert.
Heute lebt der Ibiza-Hund vor allem als Begleithund und als Teilnehmer an Lure Coursing und anderen Windhundsportarten, während er in Teilen seiner Heimat weiterhin zur Jagd eingesetzt wird.
Der Ibiza-Hund ist ein hochbeiniger, schlanker Laufhund mit grossen aufrechten Ohren, bernsteinfarbenen Augen und rotem, weissem oder rot-weissem Fell in glatter oder rauer Variante.
Der Ibiza-Hund hat einen fein gebauten, athletischen Körper mit tiefer Brust, aufgezogenem Bauch und langen, sauberen Läufen. Der Kopf ist lang und schmal, und das auffälligste Merkmal der Rasse sind die grossen, aufrechten Ohren, die sich ausdrucksstark bewegen. Die Augen sind bernsteinfarben, die Nase fleischfarben, was zum offenen, wachen Gesichtsausdruck der Rasse beiträgt. Der Gesamteindruck ist Eleganz und Schnelligkeit, nicht Masse.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Grösse | Etwa 56 bis 74 cm Schulterhöhe |
| Gewicht | Etwa 20 bis 29 kg |
| Fell | Zwei Varianten: glatt (kurz) und rau (struppig, länger) |
| Farben | Rot, weiss oder rot-weiss |
| Augen | Bernsteinfarben, oval, wacher Ausdruck |
Die Rasse kommt in zwei Felltypen vor. Das glatte Fell ist kurz und hart, das raue Fell ist gröber und länger und zeigt manchmal einen leichten Bart. Beide Varianten sind pflegeleicht. Anerkannt sind die Farben Rehbraun-Rot, einfarbig Weiss oder jede Kombination aus Rot und Weiss, ohne Vorliebe für ein bestimmtes Muster. Die fleischfarbene Nase, Lidränder und Lippen passen zur hellen Farbe rund um die Schnauze und unterstreichen den typischen Ausdruck der Rasse.
Der Ibiza-Hund ist eigenständig, Fremden gegenüber zurückhaltend und seiner Familie zugetan, mit viel Energie draussen und einer ruhigen, feinfühligen Art im Haus.
Der Ibiza-Hund ist eigenständig und würdevoll, Eigenschaften, die aus Generationen der Jagd auf Distanz zum Jäger stammen. Bei der eigenen Familie zeigt er sich sanft und anhänglich, geht oft enge Bindungen ein und mag weiche Liegeplätze. Fremden gegenüber verhält er sich eher zurückhaltend als aggressiv und braucht Zeit, um aufzutauen.
Die Rasse ist aufmerksam und reagiert rasch auf Bewegung, und ihr starker Jagdtrieb bedeutet, dass kleine, schnelle Tiere eine Verfolgung auslösen können. Mit hundeerfahrenen Kindern und anderen Hunden zeigt sie sich meist gutmütig, wobei frühe Sozialisierung hilft. Im Haus ist sie ruhig und reinlich, braucht aber echte Ventile für ihre Energie und Athletik.
Dies ist eine feinfĂĽhlige Rasse, die auf harte Korrekturen schlecht reagiert. Bei mangelnder Sozialisierung kann sie zurĂĽckhaltend oder scheu werden, weshalb ein stetiger, positiver Kontakt mit Menschen und Orten im ersten Lebensjahr sich auszahlt.
| Eigenschaft | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 4 |
| Energie | 4 |
| Erziehbarkeit | 3 |
| Lautstärke | 2 |
| Fellverlust | 2 |
Der Ibiza-Hund braucht täglich viel Bewegung und einen sicheren Zaun, verlangt aber nur wenig Fellpflege; bei Kälte schützt sein dünnes Fell kaum.
In Sachen Fellpflege ist der Ibiza-Hund genügsam, bei Bewegung und Einzäunung dagegen anspruchsvoll. Sein kurzes oder raues Fell haart wenig und bleibt von selbst recht sauber.
Der Ibiza-Hund passt sich dem Zuhause an, solange sein Bewegungsbedarf gedeckt ist, und wird drinnen ruhig. Wegen seines schlanken Körpers und dünnen Fells ist er kälteempfindlich, ein Mantel oder Pullover hilft bei tiefen Temperaturen. Diese schlanke, wenig gepolsterte Rasse weiss ein weiches Bett zu schätzen.
Der Ibiza-Hund gedeiht mit einem vollwertigen, hochwertigen Futter, das auf seine schlanke Statur abgestimmt ist; erwachsene Tiere erhalten zwei Mahlzeiten täglich.
Der Ibiza-Hund ist von Natur aus schlank gebaut, mit leicht sichtbaren Rippen und einer klaren Taille. Ein vollwertiges, ausgewogenes Futter, das zu Alter und Aktivitätslevel des Hundes passt, ist die Grundlage; die Menge richtet sich nach dem schlanken Erhaltungszustand und nicht nach einer festen Massangabe. Aktive Hunde oder solche im Coursing brauchen mehr, ruhigere Haustiere weniger. Weil die Rasse eine tiefe Brust hat, empfiehlt es sich, die Tagesration auf zwei Mahlzeiten aufzuteilen und nach dem Fressen auf anstrengende Bewegung zu verzichten.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Gemäss Herstellerangabe für Wachstum, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Gemäss Herstellerangabe, abnehmend | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 2 bis 3 Tassen hochwertiges Trockenfutter | 2 |
| Senior | Reduziert entsprechend der geringeren Aktivität | 2 |
Leckerlis sollten nur einen kleinen Teil der Tageskalorien ausmachen, damit der Hund schlank bleibt. Ein vollwertiges Fertigfutter braucht in der Regel keine zusätzlichen Ergänzungsmittel; vor jeder Zugabe lohnt sich eine Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt, besonders bei wachsenden Welpen. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.
Der Ibiza-Hund ist eine robuste Rasse mit 12 bis 14 Jahren Lebenserwartung; zu beachten sind vor allem Narkoseempfindlichkeit sowie Augen- und Gelenkprobleme.
Der Ibiza-Hund gilt als robuste, allgemein gesunde Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren. Wie bei anderen Laufhunden beeinflusst der geringe Körperfettanteil, wie er auf eine Narkose reagiert, weshalb tiermedizinisches Fachpersonal, das mit diesem Rassetyp vertraut ist, besondere Vorsicht walten lässt. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter lassen Augen und Gelenke untersuchen, und eine regelmässige tierärztliche Betreuung hält die meisten Hunde ihr Leben lang in guter Verfassung.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Narkoseempfindlichkeit | Langsame Erholung, ungewöhnliche Reaktion während Eingriffen | Bei schlanken Laufhunden verbreitet; die Tierärztin oder den Tierarzt über die Rasse informieren |
| Augenerkrankungen (einschliesslich Netzhauterkrankungen und grauem Star) | Trübung, Nachtblindheit, Anstossen an Gegenstände | Zuchttiere sollten eine Augenuntersuchung durchlaufen |
| Hüftgelenkdysplasie | Steifheit, Zurückhaltung beim Springen, veränderter Gang | Seltener als bei schweren Rassen, eine Untersuchung lohnt sich dennoch |
| Allergien und empfindliche Haut | Juckreiz, Rötung, wiederkehrende Ohrenprobleme | Behandlung in Absprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt |
Der Ibiza-Hund ist klug, aber eigenständig; kurze, positive Übungseinheiten und eine zuverlässige Einzäunung wirken besser als ein Rückruf im offenen Gelände.
Der Ibiza-Hund ist klug und lernfähig, denkt aber gerne selbst mit, ein Erbe aus der Arbeit fernab direkter menschlicher Kontrolle. Er ist kein geborener Gefallenwilliger, weshalb sich Geduld und Konsequenz beim Training auszahlen. Die Rasse ist feinfühlig und zieht sich bei harten Methoden zurück; sie reagiert deutlich besser auf Futter, Spiel und Lob. Der Rückruf ist die schwierigste Übung, denn ein flüchtendes Kaninchen, Eichhörnchen oder eine Katze gewinnt meist gegen ein Kommando. Deshalb sollte Freilauf auf vollständig eingezäunte Flächen beschränkt bleiben.
Ibiza-Hunde erreichen die Zuchtreife mit rund zwei Jahren, bringen nach etwa neun Wochen Tragzeit sechs bis acht Welpen zur Welt und profitieren von gesundheitlich untersuchten Elterntieren.
Verantwortungsvolle Zucht beim Ibiza-Hund beginnt mit gesundheitlich untersuchten Elterntieren, einschliesslich Augen- und Hüftuntersuchung, und wartet, bis beide Hunde körperlich und geistig ausgereift sind, in der Regel mit etwa zwei Jahren. Die Tragzeit dauert beim Hund üblicherweise rund 63 Tage ab der Befruchtung. Würfe liegen meist im Bereich von sechs bis acht Welpen, wobei auch kleinere und grössere Würfe vorkommen.
Welpen kommen hilflos zur Welt und sind in den ersten Wochen vollständig auf die Mutterhündin angewiesen. Früher, sanfter Umgang und die Gewöhnung an gewöhnliche Geräusche und Eindrücke im Haushalt sind bei dieser feinfühligen Rasse wichtig, da Wesen und Selbstvertrauen während des frühen Sozialisierungsfensters geprägt werden. Welpen ziehen meist nach acht Wochen in ihr neues Zuhause, gut sozialisiert und mit Impfungen sowie Parasitenschutz begonnen. Züchterinnen und Züchter sollten diese aktive, eigenständige Rasse an Haushalte vermitteln, die auf ihren Bewegungs- und Einzäunungsbedarf vorbereitet sind.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Etwa 2 Jahre |
| Tragzeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgrösse | 6 bis 8 Welpen |
| Absetzen | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Empfohlene Gesundheitsuntersuchung | Augen und HĂĽften |
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Häufige Fragen zum Ibiza-Hund betreffen Grösse, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit.
Er ist ein mittelgrosser Laufhund mit einer Schulterhöhe von etwa 56 bis 74 cm und einem Gewicht von rund 20 bis 29 kg. Der Körperbau ist hochbeinig und schlank, nicht kräftig.
Er ist eigenständig, aufmerksam und Fremden gegenüber zurückhaltend, seiner eigenen Familie gegenüber jedoch zugetan und ruhig. Im Haus verhält er sich ruhig und reinlich, draussen ist er energiegeladen und stark auf die Jagd fokussiert.
Die Fellpflege ist einfach, das kurze oder raue Fell haart kaum. Die Herausforderung liegt darin, den Bewegungsbedarf zu decken und einen hohen, sicheren Zaun bereitzustellen, denn die Rasse springt bemerkenswert gut und hat einen starken Jagdtrieb.
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren. Es handelt sich um eine allgemein gesunde Rasse, die jedoch narkoseempfindlich ist und bei Zuchttieren von einer Augen- und Gelenkuntersuchung profitiert.
Das kann er sein, für aktive Familien mit älteren oder hundeerfahrenen Kindern. Zuhause zeigt er sich sanft, braucht aber einen geduldigen, positiven Umgang und sorgfältige Betreuung im Kontakt mit Kleintieren wegen seines Jagdtriebs.
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