United Pet Club
Harrier — a Mittel, Freundlich Hund breed originating in England

Harrier

Der Harrier ist ein freundlicher, aufgeschlossener Meutelaufhund, der für seine fröhliche Energie und seine Hingabe an das Verfolgen einer Fährte bekannt ist.

Size
Mittel
Lifespan
12–15 years
Origin
England
Temperament
Freundlich
Standard colors
Schwarz, Weiss und Lohfarben and 2 more
Key Traits
FreundlichGutmütigAktivGeselligEnergiegeladen

Characteristics

Energy Level3
Trainability5
Good With Kids3
Good With Pets3
Grooming Needs3

Coat and grooming

How the Harrier coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Mässiger Haarverlust

Harrier colors and patterns

What each club's breed standard says about every Harrier color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Harrier in Schwarz, Weiss, Lohfarben, Rot und Zitronengelb. Standard patterns: Einfarbig, Zweifarbig, Dreifarbig, Gescheckt, Agouti und Lohzeichnung.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKC
SchwarzStandardgemäss (“all shades of black to orange”)Standardgemäss (“Black White & Tan”)Standardgemäss (“Any good hound color”)Standardgemäss (“Black & Tan”)
WeissStandardgemäss (“Usually white as base colour”)Standardgemäss (“Black White & Tan”)Standardgemäss (“Any good hound color”)Standardgemäss (“White”)
LohfarbenStandardgemäss (“all shades of black to orange”)Standardgemäss (“Black White & Tan”)Standardgemäss (“Any good hound color”)Standardgemäss (“Black & Tan”)
RotStandardgemäss (“all shades of black to orange”)Standardgemäss (“Red & White”)Standardgemäss (“Any good hound color”)Standardgemäss (“Red & White”)
ZitronengelbNo rulingStandardgemäss (“Lemon & White”)Standardgemäss (“Any good hound color”)Standardgemäss (“Lemon & White”)
AlbinoNo rulingNo rulingDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkannt
Patterns
EinfarbigNo rulingNo rulingNo rulingStandardgemäss (“White”)
ZweifarbigStandardgemäss (“Usually white as base colour, with all shades of black to orange”)Standardgemäss (“Lemon & White”)No rulingStandardgemäss (“Red & White”)
DreifarbigStandardgemäss (“in France generally tricolour with black mantle”)Standardgemäss (“Black White & Tan”)No rulingStandardgemäss (“Tri-colour”)
GeschecktNo rulingNo rulingNo rulingStandardgemäss (“Badger Pied”)
AgoutiNo rulingNo rulingNo rulingStandardgemäss (“Badger Pied”)
LohzeichnungNo rulingStandardgemäss (“Black White & Tan”)No rulingStandardgemäss (“Black & Tan”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
BraunNo rulingStandardgemäss (“brown or hazel color in darker dogs”)No ruling
DunkelbraunStandardgemäss (“Always dark”)Standardgemäss (“darker colors are always desired”)Standardgemäss (“dark in color”)
HellbraunNo rulingNo rulingStandardgemäss (“Lighter eye color in the lighter colored dogs is acceptable”)
HaselnussbraunNo rulingStandardgemäss (“brown or hazel color in darker dogs, lighter hazel to yellow in lighter dogs”)No ruling
GelbNo rulingStandardgemäss (“lighter hazel to yellow in lighter dogs”)No ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIUKC
SchwarzStandardgemäss (“Black, well developed”)Standardgemäss (“Well developed and black”)
RosaDisqualifizierend (“Depigmented nose”)No ruling

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Harrier's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Meet some of our Harrier

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Über den Harrier

Der Harrier ist ein mittelgrosser englischer Meutehund, freundlich und ausdauernd, gezüchtet, um eine Fährte im gleichmässigen Arbeitstempo zu verfolgen.

Der Harrier ist ein mittelgrosser Laufhund mit Ursprung in England. Er wurde gezüchtet, um Hasen im Rudel zu jagen, in einem Tempo, dem Jäger zu Fuss folgen konnten. In Statur und Auftreten steht er zwischen dem grösseren Foxhound und dem kleineren Beagle, und alle drei Rassen teilen einen grossen Teil ihrer jagdlichen Vergangenheit.

Das Wesen ist das prägende Merkmal der Rasse. Harrier sind freundlich, gutmütig und gesellig, mit der selbstverständlichen Toleranz eines Hundes, der darauf gezüchtet wurde, mit vielen anderen zusammenzuleben und zu arbeiten. Sie bringen viel Energie mit und bleiben auch im Erwachsenenalter aktiv. Nimmt ein Harrier eine Fährte auf, folgt er ihr mit voller Konzentration, weshalb ein sicherer Zaun und eine verlässliche Leine im Alltag wichtig sind.

Im Kern ist dies ein Meutehund. Er kommt in der Regel gut mit anderen Hunden aus, geniesst Gesellschaft und tut sich mit langen Phasen des Alleinseins schwer. Familien, die ihm tägliche Bewegung und beständige Gesellschaft bieten können, erleben ihn meist als ausgeglichenen, fröhlichen Mitbewohner.

Harrier auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftEngland
GrösseMittelgross
Lebenserwartung12 bis 15 Jahre
Gruppe/AufgabeLaufhund, Meutehund für die Hasenjagd
Verträglich mitKindern, anderen Hunden, aktiven Haushalten

Für wen sich der Harrier eignet

Der Harrier passt zu aktiven Haltern und Familien, die einen hohen Bewegungsbedarf decken können und einen aufgeschlossenen, kontaktfreudigen Hund schätzen. Er fühlt sich in Haushalten mit weiteren Hunden und mit Menschen, die viel zu Hause sind, wohl. Für eine Wohnung ohne festen Bewegungsplan, für Haushalte, die tagsüber meist abwesend sind, oder für Halter, die einen freilaufenden Hund in unumzäunten Gebieten wünschen, eignet er sich schlecht, da eine starke Fährte den Rückruf ausser Kraft setzen kann.

Geschichte und Herkunft

Der Harrier entstand in England als Meutehund für die Hasenjagd zu Fuss und steht in Grösse und Einsatz zwischen dem Foxhound und dem Beagle.

Der Harrier stammt aus England, wo er für die organisierte Jagd auf Hasen im Rudel gezüchtet wurde. Der Name der Rasse spiegelt diesen Zweck: to harry heisst hetzen, und ein harrier ist ein Hund für die Hasenjagd. Meuten wurden von Jagdgesellschaften in der englischen Landschaft gehalten, und die Hunde wurden wegen ihrer Ausdauer und ihres gleichmässigen Arbeitstempos geschätzt, das es den Jägern erlaubte, zu Fuss statt zu Pferd zu folgen.

Der Harrier teilt seine Abstammung mit dem grösseren English Foxhound und dem kleineren Beagle, und die drei Rassen überschneiden sich seit langem in Typ und Funktion. Aufzeichnungen über Hasenjagdmeuten in England reichen Jahrhunderte zurück, und der Harrier gehört als mittelgrosser, für diese Arbeit geeigneter Laufhund in diese Tradition.

Als Meutehund wurde der Harrier ebenso stark nach Wesen wie nach Nase und Tempo ausgewählt. Hunde, die in Gruppen lebten und jagten, mussten gesellig und ausgeglichen sein, und diese Eigenschaften prägen die Rasse bis heute.

Der Harrier war schon immer seltener als seine Verwandten Beagle und Foxhound und bleibt eine vergleichsweise seltene Rasse, die vor allem von Liebhabern von Arbeitshunden und einer kleineren Zahl von Familien als Begleithund gehalten wird. In der Schweiz laufen Zucht und Wurfmeldungen für seltene Rassen wie den Harrier über die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG), den nationalen Dachverband für Rassehunde.

Erscheinungsbild

Der Harrier ist ein kräftiger, ausgewogener mittelgrosser Laufhund mit kurzem Fell, Hängeohren und dem Körperbau eines Meutehunds für die Jagd.

Der Harrier hat das Erscheinungsbild eines Arbeitshunds: kräftig, ausgewogen und auf Ausdauer statt auf Show ausgelegt. Der Körper ist muskulös, ohne schwer zu wirken, der Brustkorb ist tief für ein grosses Lungenvolumen, und die Beine sind gerade und stark. Der Kopf ist mässig ausgeprägt, mit einem eher langen Fang und weiten Nasenlöchern, wie sie zu einem Fährtenhund passen. Die Ohren sitzen tief und liegen eng an den Wangen an. Die Rute wird hoch getragen, mit einer leichten Krümmung, wenn der Hund aufmerksam oder bei der Arbeit ist.

In der Silhouette ähnelt der Harrier einem Foxhound, ist dabei aber kleiner, und ähnelt einem Beagle, ist dabei aber grösser. Insgesamt wirkt er wie ein fitter, leistungsfähiger Laufhund, der einen ganzen Tag im Feld durchhalten könnte.

Der Harrier-Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
GrösseEtwa 48 bis 55 cm Schulterhöhe
GewichtEtwa 20 bis 27 kg
FellKurz, dicht, eng anliegend
FarbenHäufig dreifarbig (Schwarz, Loh, Weiss); auch Zitron-Weiss oder Rot-Weiss
AugenBraun oder Haselnussfarben, mit sanftem, wachem Ausdruck

Fell und Farben

Das Fell ist kurz, dicht und liegt flach am Körper an, was im Feld praktischen Schutz bietet und kaum Pflege verlangt. Häufig sind dreifarbige Zeichnungen aus Schwarz, Loh und Weiss, daneben kommen Hunde in Zitron-Weiss oder Rot-Weiss vor. Die Abzeichen unterscheiden sich von Hund zu Hund stark. Da das Fell kurz und wetterfest ist, aber kaum wärmt, braucht ein Harrier bei sehr kaltem Wetter Unterschlupf und zusätzlichen Schutz.

Wesen und Charakter

Harrier sind freundliche, gesellige und energiegeladene Meutehunde, die mit Menschen und anderen Hunden gut zurechtkommen, ihrer Nase aber mit voller Hingabe folgen.

Der Harrier ist freundlich, gutmütig und gesellig, mit der ruhigen Toleranz, die man von einem für das Rudelleben gezüchteten Hund erwartet. Er ist aufgeschlossen gegenüber Menschen, auch Kindern, und begegnet meist auch Fremden freundlich; als Wachhund taugt er deshalb wenig, dafür ist er ein unkomplizierter Begleiter. Mit anderen Hunden verhält er sich meist entspannt und kontaktfreudig, ein Ergebnis von Generationen des Zusammenlebens in der Meute.

Die Energie ist hoch. Der Harrier bleibt aktiv und neugierig und braucht echte tägliche Bewegung, um drinnen zur Ruhe zu kommen. Bekommt er zu wenig zu tun, kann er unruhig werden, bellen oder heulen und sich selbst beschäftigen. Bei Kleintieren ist wegen der ausgeprägten Nase und des Jagdtriebs Vorsicht angebracht, denn ein Harrier kann kleinere Tiere als Beute betrachten.

Der beständigste Wesenszug ist die Fixierung auf Gerüche. Hat sich ein Harrier erst einmal auf einen interessanten Geruch eingeschossen, kann der Rückruf versagen, weshalb ein sicherer Zaun und Spaziergänge an der Leine in offenem Gelände sinnvolle Grundregeln sind.

Bewertung der Harrier-Eigenschaften (1 = niedrig, 5 = hoch)
EigenschaftBewertung
Zuneigung5
Energie5
Erziehbarkeit3
Lautstärke4
Fellwechsel3

Pflege und Fellpflege

Die Fellpflege des Harriers ist unaufwendig, dafür ist der Bewegungsbedarf hoch: tägliche Aktivität und sicher eingezäunter Auslauf halten ihn zufrieden.

Die Pflege eines Harriers ist einfach, sein Bewegungsbedarf dagegen beträchtlich. Das kurze Fell verlangt wenig, während der aktive Körper viel tägliche Bewegung und ein sicher eingezäuntes Gelände dafür braucht.

Fellpflege

  • Wöchentlich mit einem Gummistriegel oder Fellhandschuh bürsten, um lose Haare zu entfernen und die Hautfette zu verteilen.
  • Nur baden, wenn der Hund schmutzig ist; das kurze Fell braucht kein häufiges Waschen.
  • Die tief angesetzten Hängeohren regelmässig kontrollieren und reinigen, um eingeschlossene Feuchtigkeit und Entzündungen zu vermeiden.
  • Krallen alle paar Wochen kürzen und die Zähne mehrmals wöchentlich putzen.

Bewegung

  • Mindestens eine Stunde intensive Bewegung täglich einplanen, aufgeteilt auf Spaziergänge, Läufe oder Spiel.
  • In offenem oder unumzäuntem Gelände an der Leine führen, da eine Fährte den Rückruf ausser Kraft setzen kann.
  • Mit Nasenarbeit, Fährtensuche und Intelligenzspielzeug Nase und Kopf beschäftigen.
  • Gesellschaft bieten; bleibt ein Harrier zu lange allein, kann er bellen, heulen oder Schaden anrichten.

Umgebung

Der Harrier fühlt sich in einem Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und einem aktiven Haushalt am wohlsten. Er kommt mit unterschiedlichen Klimazonen zurecht, sofern er Unterschlupf hat, doch das kurze Fell bietet bei starker Kälte nur wenig Schutz. Ein Leben in der Wohnung ist nur mit einer verlässlichen täglichen Bewegungsroutine möglich. Der Zaun sollte solide und grabsicher sein, denn ein entschlossener Hund auf einer Fährte testet Grenzen aus.

In der Schweiz gilt zusätzlich: Wer erstmals einen Hund hält, muss je nach Wohnkanton einen obligatorischen Hundekurs besuchen. Die genauen Vorgaben, etwa ein Theorieteil vor der Anschaffung und ein Praxisteil mit dem Hund, sind kantonal geregelt und unterscheiden sich von Kanton zu Kanton.

Ernährung und Fütterung

Als aktiver mittelgrosser Laufhund braucht der Harrier eine vollwertige, ausgewogene Ernährung, die zu seinem Energieaufwand passt, mit kontrollierten Portionen gegen Übergewicht.

Der Harrier ist ein aktiver, mittelgrosser Hund und kommt mit einer vollwertigen, ausgewogenen Ernährung gut zurecht, die auf sein Alter und sein Aktivitätsniveau abgestimmt ist. Besonders arbeitsfreudige oder sehr aktive Hunde brauchen unter Umständen mehr Kalorien als ruhigere Vertreter der Rasse, daher sollten die Portionen an den einzelnen Hund angepasst werden. Harrier lassen sich oft gut mit Futter motivieren, was das Training erleichtert, gleichzeitig aber die Gewichtszunahme begünstigt, wenn Leckerli und Mahlzeiten nicht kontrolliert werden. Abgemessene Mengen nach festem Zeitplan füttern statt Futter den ganzen Tag stehen zu lassen, und jederzeit frisches Wasser bereitstellen.

Allgemeiner Fütterungsleitfaden (an den einzelnen Hund und die Angaben auf der Futterverpackung anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Gemäss Angabe auf der Welpenfutterverpackung, nach Gewicht3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Gemäss Angabe auf der Welpen-/Junghundefutterverpackung2 bis 3
ErwachsenEtwa 2 bis 3 Tassen hochwertiges Trockenfutter2
SeniorMenge wie bei erwachsenen Hunden, reduziert bei geringerer Aktivität2

Leckerli und Nahrungsergänzung

Leckerli nur massvoll geben und auf die tägliche Kalorienmenge anrechnen; wenn Leckerli unter etwa 10 Prozent der Gesamtration bleiben, beugt das Übergewicht vor. Eine vollwertige handelsübliche Ernährung deckt in der Regel alle nötigen Nährstoffe ab, sodass ein gesunder Hund keine Nahrungsergänzung braucht. Jedes Präparat für Gelenke, Haut oder andere Zwecke vorher mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen, und Futterumstellungen immer schrittweise vornehmen, um Magenverstimmungen zu vermeiden.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Harrier ist eine robuste, im Allgemeinen gesunde Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren; Hüftdysplasie und Ohrentzündungen gehören zu den zu beachtenden Erkrankungen.

Der Harrier gilt als robuste, allgemein gesunde Rasse, was seine Herkunft als Arbeitshund widerspiegelt. Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren. Wie bei jeder Rasse treten manche Erkrankungen häufiger auf, und verantwortungsvolle Zucht zusammen mit regelmässiger tierärztlicher Betreuung senkt das Risiko. Die tief angesetzten Hängeohren brauchen regelmässige Kontrolle, und der ausgeprägte Appetit der Rasse erfordert dauerhaftes Gewichtsmanagement, damit der Hund gesund bleibt.

Bei der Rasse beobachtete Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Zurückhaltung beim Springen oder LaufenDurch Untersuchung der Zuchttiere reduzierbar
OhrentzündungenKopfschütteln, Geruch, Kratzen an den OhrenHängt mit der geschlossenen Ohrform zusammen
ÜbergewichtGewichtszunahme, geringe Ausdauer, GelenkbelastungFutter und Leckerli genau kontrollieren
AugenerkrankungenTrübung, Rötung, SehveränderungenJede Augenveränderung tierärztlich abklären lassen

Vorsorge

  • Grundimpfungen und Parasitenschutz aktuell halten.
  • Jährliche tierärztliche Untersuchung einplanen, bei älteren Hunden häufiger.
  • Ohren regelmässig reinigen und kontrollieren, um Entzündungen vorzubeugen.
  • Mit abgemessenen Portionen und täglicher Bewegung ein gesundes Gewicht halten.
  • Zähne mehrmals wöchentlich putzen und Zahnkontrollen einplanen.

Erziehung

Harrier sind klug und futtermotiviert, aber eigenständige Fährtenhunde, daher gelingt die Erziehung am besten mit Konsequenz, früher Sozialisierung und belohnungsbasierten Methoden.

Der Harrier ist klug und arbeitswillig, trägt aber den eigenständigen Charakter, der Fährtenhunden gemeinsam ist. Ein Hund, der gezüchtet wurde, um eine Spur selbstständig zu verfolgen, orientiert sich nicht immer an seiner Bezugsperson, und eine starke Fährte kann seine Aufmerksamkeit von jeder Übung ablenken. Erziehung gelingt mit Geduld, kurzen, regelmässigen Einheiten und Futterbelohnungen, die das Interesse des Hundes halten. Harte Methoden bewirken meist das Gegenteil und machen einen geselligen Hund misstrauisch.

Mit Sozialisierung und Grunderziehung früh beginnen. Ein junger Harrier, der vielfältigen Menschen, Hunden, Orten und Geräuschen begegnet, entwickelt sich zu einem selbstbewussten, gut erzogenen erwachsenen Hund. Der Rückruf verdient beständiges Training, doch Halterinnen und Halter sollten einen zuverlässigen Rückruf ohne Leine bei dieser Rasse als schwer garantierbar einstufen und den Hund in offenem Gelände angeleint oder eingezäunt halten.

Grundlagen

  1. Mit Namenserkennung und Aufmerksamkeit beginnen und Blickkontakt belohnen.
  2. Sitz, Platz und Bleib in kurzen, häufigen Einheiten üben.
  3. Den Rückruf zunächst in eingezäuntem Gelände aufbauen, bevor er an Orten mit Ablenkungen versucht wird.
  4. Früh mit Leinentraining beginnen, um den starken Zug in Richtung von Gerüchen zu steuern.
  5. Nasenspiele und Fährtenarbeit einbauen, um den natürlichen Spürtrieb der Rasse sinnvoll zu nutzen.

Zucht

Die Harrier-Zucht folgt den üblichen Mustern für mittelgrosse Hunde, mit Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere und sorgfältiger Sozialisierung der Welpen in einer meutefreundlichen Umgebung.

Die Zucht von Harriern folgt den Mustern mittelgrosser Hunde und sollte verantwortungsvoll erfolgen. Beide Elterntiere sollten die volle körperliche und geistige Reife erreicht haben, bevor sie verpaart werden; bei einer mittelgrossen Rasse bedeutet das in der Regel weit im zweiten Lebensjahr statt bei der ersten oder zweiten Läufigkeit. Die Untersuchung der Zuchttiere auf Hüft- und Augenprobleme senkt das Risiko, verbreitete Erkrankungen weiterzugeben.

Die Tragzeit beim Hund beträgt etwa 63 Tage. Harrier-Würfe sind meist mittelgross. Als Meuterasse ist die Harrier-Hündin in der Regel eine aufmerksame, gesellige Mutter, und Welpen, die unter Menschen und anderen Hunden aufwachsen, entwickeln das für die Rasse typische freundliche Wesen. Früher Umgang, behutsamer Kontakt mit alltäglichen Reizen und Geräuschen sowie Zeit mit den Wurfgeschwistern legen den Grundstein für einen stabilen erwachsenen Hund. Welpen sollten bei der Mutter und im Wurf bleiben, bis sie alt genug zum Abgeben sind, üblicherweise mit etwa acht Wochen, und dann zu Haltern kommen, die auf einen aktiven Laufhund vorbereitet sind.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 1 bis 2 Jahre (Rasse bei voller Reife)
TragzeitEtwa 63 Tage
Durchschnittlicher WurfEtwa 5 bis 8 Welpen
AbsetzalterEtwa 6 bis 8 Wochen
Selbstständigkeit (Abgabe von der Mutter)Etwa 8 Wochen

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Ist der Chip fuer einen Harrier in der Schweiz Pflicht?

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Was kostet die Registrierung eines Harrier?

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Grösse, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Harriers.

Wie gross wird ein Harrier?

Der Harrier ist ein mittelgrosser Hund mit einer Schulterhöhe von etwa 48 bis 55 cm und einem Gewicht von rund 20 bis 27 kg. Er ist grösser als ein Beagle und kleiner als ein English Foxhound.

Wie ist das Wesen eines Harriers?

Harrier sind freundlich, gutmütig und gesellig. Als Meutehunde gezüchtet, kommen sie gut mit Menschen und anderen Hunden aus und sind energiegeladen und aufgeschlossen. Für einen Wachhund sind sie zu freundlich.

Ist der Harrier aufwendig in der Pflege?

Die Fellpflege ist dank des kurzen Fells einfach, doch der Bewegungsbedarf ist hoch. Ein Harrier braucht mindestens eine Stunde intensive Bewegung täglich, einen sicheren Zaun und regelmässige Gesellschaft. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Energie und dem ausgeprägten Spürtrieb, nicht in der Fellpflege.

Wie alt werden Harrier?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren. Die Rasse ist im Allgemeinen gesund, und regelmässige tierärztliche Betreuung, Gewichtsmanagement und regelmässige Ohrenreinigung unterstützen ein langes Leben.

Ist der Harrier ein guter Familienhund?

Ja, für aktive Familien. Er ist sanft und gesellig gegenüber Kindern und anderen Hunden und blüht in Gesellschaft auf. Er passt zu Haushalten, die tägliche Bewegung und einen sicher eingezäunten Auslauf bieten können, und eignet sich weniger für Haushalte, die tagsüber meist abwesend sind.

Kann man einem Harrier ohne Leine vertrauen?

Nicht zuverlässig. Der Harrier ist ein Fährtenhund, und eine starke Spur kann den Rückruf ausser Kraft setzen. Freilauf ohne Leine sollte auf sicher eingezäunte Bereiche beschränkt bleiben, während Spaziergänge andernorts an der Leine stattfinden.

Sind Harrier leicht zu finden?

Harrier sind im Vergleich zu ihren Verwandten Beagle und Foxhound eher selten. Die Suche nach einem Welpen kann Zeit brauchen und erfordert häufig eine Warteliste bei einer engagierten Zuchtstätte.

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