
Der Deutsche Schäferhund ist ein treuer, intelligenter Arbeitshund, bekannt für seinen Mut, seine Vielseitigkeit und seine unerschütterliche Ergebenheit.
Wie das Fell des Deutscher Schäferhund aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Deutscher Schäferhund sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
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Der Deutsche Schäferhund ist eine grosse, ausdauernde Arbeitsrasse aus Deutschland, bekannt für Intelligenz, Loyalität und den Einsatz in Hüte-, Polizei-, Militär- und Rettungsdiensten. Ausgewachsene Hunde erreichen 55 bis 65 cm Schulterhöhe und werden etwa 9 bis 13 Jahre alt.
Der Deutsche Schäferhund gehört zu den meistgehaltenen Hunderassen weltweit und ist auch in der Schweiz weit verbreitet. Die Rasse entstand Ende der 1890er-Jahre in Deutschland als leistungsfähiger Arbeits- und Hütehund und findet sich heute in Polizei, Militär, Rettungsdienst und Blindenführhundarbeit.
Körperlich ist der Hund auf Ausdauer ausgelegt: tiefer Brustkorb, kräftiger Rücken und ein weitausgreifender Schritt, der über Stunden durchgehalten werden kann. Die klassische Färbung ist Schwarz mit Braun, doch mehrere weitere Farben sind anerkannt.
Die Rasse braucht täglich körperliche Bewegung und geistige Beschäftigung. Fehlen diese, werden Verhaltensprobleme wie Bellen, Zerstörung oder Trennungsangst die Folge.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Deutschland (1899) |
| Grösse | Gross (55 bis 65 cm Schulterhöhe) |
| Lebenserwartung | 9 bis 13 Jahre |
| Gruppe / Einsatz | Hütehundegruppe; Polizei, Militär, Rettung, Blindenführhund und Schutzdienst |
| Verträglich mit | Familie und Kindern bei guter Sozialisation; andere Tiere bei früher Gewöhnung möglich |
Der Deutsche Schäferhund passt zu aktiven Personen und Familien, die Zeit für tägliches Training, ausreichend Bewegung und Gesellschaft haben. Wer regelmässig wandert oder einen schutzbereiten Begleiter sucht, schätzt diese Rasse. Weniger geeignet ist sie für Personen, die den Hund häufig alleine lassen müssen, keinen Wert auf intensive Erziehung legen oder pflegeleichtes Fell bevorzugen.
Der Deutsche Schäferhund entstand 1899 in Deutschland durch Max von Stephanitz, der regionale Hütehunde zu einer einheitlichen Arbeitsrasse zusammenführte. Nach dem Ersten Weltkrieg verbreitete er sich weltweit und wurde zu einer der wichtigsten Gebrauchshunderassen.
Im späten 19. Jahrhundert unterschieden sich Hütehunde der verschiedenen deutschen Regionen stark voneinander. Eine Gruppe von Züchterinnen und Züchtern beschloss, die besten Arbeitseigenschaften dieser Hunde in einer einzigen Rasse zu bündeln, ohne dabei das äussere Erscheinungsbild in den Vordergrund zu stellen.
Den entscheidenden Schritt unternahm 1899 der ehemalige Kavallerieoffizier Max von Stephanitz. Er erwarb einen Hund namens Hektor Linksrhein, nannte ihn Horand von Grafrath um und liess ihn als ersten Deutschen Schäferhund eintragen. Noch im selben Jahr gründete er den Verein für Deutsche Schäferhunde (SV), der bis heute den Standard in Deutschland festlegt.
Als die traditionelle Hütearbeit zurückging, drängte von Stephanitz gezielt auf den Einsatz in Polizei und Militär. Im Ersten Weltkrieg bewährten sich die Hunde als Meldehunde, Wächter und im Sanitätsdienst. Nach Kriegsende brachten Heimkehrer die Rasse nach Grossbritannien und Nordamerika, wo sie rasch bekannt wurde. Filmhunde wie Rin Tin Tin trugen zusätzlich zur weltweiten Verbreitung bei.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelten sich zwei deutlich verschiedene Zuchtrichtungen: Arbeitslinien, selektiert auf Trieb und Belastbarkeit, und Ausstellungslinien, bei denen die äussere Form im Vordergrund steht. Diese Trennung besteht bis heute.
Der Deutsche Schäferhund ist ein grosser, muskulöser Hund mit 55 bis 65 cm Schulterhöhe und 22 bis 40 kg Gewicht, aufgestellten Ohren, buschiger Rute und einem Doppelmantel, der meist schwarz-braun gefärbt ist.
Der Körperbau des Deutschen Schäferhundes ist länger als hoch, der Brustkorb tief und der Kopf keilförmig mit aufgestellten, spitzen Ohren. Die Rute hängt buschig in leichter Kurve. Der Gang ist weitausgreifend und federt, ein Merkmal, das für Ausdauer bei Patrouille- und Hütearbeit selektiert wurde. Rüden sind deutlich grösser und schwerer als Hündinnen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Schulterhöhe | Rüde 60 bis 65 cm; Hündin 55 bis 60 cm |
| Gewicht | RĂĽde 30 bis 40 kg; HĂĽndin 22 bis 32 kg |
| Fell | Doppelmantel; dichtes Deckhaar ĂĽber weicher Unterwolle. Kurz bis mittellang; eine langstockige Variante kommt ebenfalls vor |
| Farben | Schwarz-Braun, Schwarz-Rot, Graubraun (Sable), Einfarbig Schwarz und Bicolor. Weiss wird von einigen Registern anerkannt, nicht von allen |
| Augen | Mittelgross, mandelförmig, Dunkelbraun bevorzugt |
Das Standardfell ist mittellang mit dichter Unterwolle, die zweimal jährlich stark ausfällt. Schwarz-Braun mit dunklem Sattel auf dem Rücken ist die häufigste Farbkombination. Bei Sable-Hunden erzeugen gebänderte Haare ein gegringeltes Muster. Einfarbig Schwarze und Bicolor-Hunde kommen ebenfalls vor. Die langstockige Variante zeigt Befederung an Beinen und Rute. Einige Rassestandards lassen sie zu, andere werten sie ab.
Deutsche Schäferhunde sind intelligent, loyal und wachsam. Sie bilden eine enge Bindung zur Familie, sind Fremden gegenüber zunächst zurückhaltend und können bei früher Sozialisation mit anderen Tieren auskommen, brauchen aber konsequente Erziehung und ausreichend Beschäftigung.
Wenige Rassen lernen so schnell und zuverlässig wie der Deutsche Schäferhund. Diese Eigenschaft ist der Grund für seinen weltweiten Einsatz in Polizei, Militär und Rettungsdienst. Derselbe Antrieb bedeutet aber auch, dass ein unterbeschäftigter oder ungeführter Hund sich eigene Aufgaben sucht, oft auf unerwünschte Weise.
Gegenüber Familienmitgliedern, einschliesslich Kindern, zeigt die Rasse Zuneigung und Schutzbereitschaft. Sie beobachtet das Umfeld aufmerksam und schlägt bei Ungewohntem an. Fremden gegenüber bleibt sie eher abwartend als freundlich. Breite, frühe Sozialisation ist nötig, um übermässige Wachsamkeit oder Ängstlichkeit zu verhindern.
Mit anderen Tieren kommt ein Deutscher Schäferhund in der Regel gut aus, wenn er mit ihnen aufgewachsen ist oder sie behutsam eingeführt wurden. Der Hüteinstinkt zeigt sich manchmal als Treiben oder Anknipsen bei rennenden Tieren oder Kindern. Training kann dieses Verhalten steuern. Ohne Bewegung, Beschäftigung und Gesellschaft entstehen häufig Bellprobleme, Zerstörung oder Trennungsangst.
| Merkmal | Wertung |
|---|---|
| Zuneigung | 4 |
| Energie | 5 |
| Trainierbarkeit | 5 |
| Lautstärke | 3 |
| Haarverlust | 5 |
Deutsche Schäferhunde brauchen mindestens eine bis zwei Stunden Bewegung täglich, regelmässiges Bürsten des stark wechselnden Doppelmantels und ständige Gesellschaft. Sie stellen hohe Ansprüche an Aktivität und Fellpflege.
Der Deutsche Schäferhund fühlt sich in einem Haushalt mit gesichertem Auslauf und aktiven Besitzerinnen und Besitzern am wohlsten. Dank des Doppelmantels kommt er mit dem alpinen Klima der Schweiz gut zurecht und verträgt Kälte besser als viele andere Rassen. Bei heissem Wetter benötigt er Schatten und ausreichend Wasser. Lange Phasen allein, ohne Beschäftigung oder menschliche Gesellschaft, verträgt er schlecht.
Deutsche Schäferhunde brauchen ein vollwertiges, proteinreiches Futter, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten täglich, um das Magendrehen-Risiko zu senken. Ausgewachsene Hunde fressen je nach Grösse und Aktivität etwa 300 bis 420 g Trockenfutter pro Tag.
Als grosse, aktive Rasse braucht der Deutsche Schäferhund hochwertiges Tiereiweis als Basis und einen massvollen Fettanteil. Welpen erhalten ein Grossrassen-Welpenfutter, das Kalzium und Wachstumsrate kontrolliert und damit die Gelenkentwicklung schützt. Die Tagesmenge sollte auf zwei Mahlzeiten aufgeteilt werden, da Hunde mit tiefem Brustkorb anfälliger für Magendrehen (Gastric Dilatation-Volvulus) sind. Direkt nach dem Fressen keinen intensiven Auslauf gewähren. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein. Das Gewicht regelmässig überprüfen: Übergewicht belastet Hüft- und Ellbogengelenke zusätzlich.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten pro Tag |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Grossrassen-Welpenformel-Angabe, nach Körpergewicht | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | Laut Angabe, nach Körpergewicht | 2 bis 3 |
| Ausgewachsen | Etwa 300 bis 420 g Trockenfutter | 2 |
| Senior oder wenig aktiv | Etwa 250 bis 350 g, je nach Aktivität reduziert | 2 |
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen. Viele Halterinnen und Halter verwenden einen Teil des Tagesfutters als Trainingsbelohnung. Gelenkpräparate wie Glucosamin und Omega-3-Fettsäuren werden bei dieser Rasse wegen der erhöhten Hüft- und Ellbogengefährdung manchmal eingesetzt. Jedes Ergänzungsmittel erst nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt geben.
Deutsche Schäferhunde werden etwa 9 bis 13 Jahre alt und neigen zu Hüftgelenksdysplasie, Ellbogengelenksdysplasie, degenerativer Myelopathie und Magendrehen. Verantwortungsvolle Züchter prüfen ihre Zuchthunde auf Gelenk- und Erbkrankheiten.
Der Deutsche Schäferhund ist grundsätzlich robust, trägt aber eine Reihe bekannter erblich bedingter und rassetypischer Erkrankungen. Die Lebenserwartung liegt bei 9 bis 13 Jahren. Wer einen Welpen bei einer Züchterin oder einem Züchter kauft, die Hüft- und Ellbogenbefunde sowie Ergebnisse genetischer Tests vorlegen, senkt das Risiko für die schwerwiegendsten Probleme.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| HĂĽftgelenksdysplasie | Steifheit, Hinken, Schwierigkeiten beim Aufstehen, Sprungverweigerung | Erblich; vor der Zucht mit HĂĽftgutachten ĂĽberprĂĽft |
| Ellbogengelenksdysplasie | Lahmheit der Vordergliedmassen, besonders nach Belastung | Erbliche Gelenkfehlbildung; Gewichtskontrolle und Behandlung lindern die Beschwerden |
| Degenerative Myelopathie | Fortschreitende Schwäche und Koordinationsverlust der Hinterhand | Unheilbare Rückenmarkerkrankung; ein DNA-Test auf das Risiko ist verfügbar |
| Magendrehen (GDV) | Aufgetriebener Bauch, Würgen ohne Ergebnis, Unruhe, Kollaps | Lebensgefährlicher Notfall; sofortige tierärztliche Notfallversorgung nötig |
| Exokrine Pankreasinsuffizienz | Gewichtsverlust trotz Fressen, breiige helle Exkremente | Wird mit lebenslangen Enzympräparaten behandelt |
Deutsche Schäferhunde gehören zu den lernfreudigsten Rassen und arbeiten gerne mit ihrer Bezugsperson zusammen. Frühe Sozialisation und konsequentes, belohnungsbasiertes Training liefern die besten Ergebnisse.
Die Arbeitsbereitschaft und schnelle Auffassungsgabe des Deutschen Schäferhundes machen ihn zu einem der lernfähigsten Hunde. Diese Eigenschaften sind der Grund für seinen Einsatz in Polizei, Militär und Rettungsdienst weltweit. Derselbe Antrieb erfordert aber vom ersten Tag an eine klare, konsequente Führung. Ein unterbeschäftigter Schäferhund sucht sich seine Aufgaben selbst. Mit dem Training bereits in der Welpenzeit beginnen, kurze regelmässige Einheiten einhalten und dem Hund sein Leben lang sinnvolle Aufgaben stellen.
Hündinnen des Deutschen Schäferhundes werden geschlechtsreif ab etwa 6 bis 12 Monaten, werden aber in verantwortungsvoller Zucht erst um das zweite Lebensjahr gedeckt, wenn Gesundheitsprüfungen vorliegen. Die Tragezeit beträgt rund 63 Tage, ein Wurf umfasst im Schnitt 6 bis 8 Welpen.
Die erste Läufigkeit tritt bei Hündinnen zwischen 6 und 12 Monaten auf. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter warten jedoch bis zum Alter von etwa zwei Jahren, bis Hüft- und Ellbogenbefunde sowie genetische Testergebnisse vorliegen und die Hündin vollständig ausgewachsen ist. Die Paarung wird auf das fruchtbare Fenster im Läufigkeitszyklus abgestimmt. Die Tragezeit beträgt rund 63 Tage. Würfe umfassen üblicherweise 6 bis 8 Welpen, können aber kleiner oder grösser ausfallen.
Neugeborene Welpen sind blind und taub und vollständig auf die Mutter angewiesen. Die Augen öffnen sich um den 14. Tag. Das Absetzen beginnt gegen die dritte bis vierte Woche. Die Zeit von etwa der 3. bis zur 14. Woche ist das entscheidende Sozialisierungsfenster. Welpen gehen frühestens mit 8 Wochen in ihre neuen Hände. Gute Züchterinnen und Züchter gewöhnen den Wurf in dieser Phase an alltägliche Eindrücke und verschiedene Menschen.
In der Schweiz legt die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) die Zuchtbedingungen fest. Interessierte informieren sich direkt beim SKG oder beim zuständigen Rasseclub über allfällige Zuchtbewilligungen und kantonale Anforderungen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Erste Läufigkeit | Zwischen 6 und 12 Monaten |
| Empfohlenes Zuchtalter | Ab ca. 2 Jahren, nach GesundheitsprĂĽfungen |
| Tragezeit | Rund 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgrösse | 6 bis 8 Welpen |
| Augenöffnung | Um den 14. Tag |
| Absetzen | Ab der 3. bis 4. Woche |
| Abgabealter | FrĂĽhestens 8 Wochen |
AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Deutscher Schäferhund auch jenseits der Grenze auffindbar.
Wer in der Schweiz mit einem Hund lebt, kennt AMICUS: Chip beim Tierarzt, Meldung in der nationalen Datenbank, bevor der Hund drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. So weit das Gesetz, auch fuer Ihren Hund der Rasse Deutscher Schäferhund. Was AMICUS nicht leistet, ist ein Eintrag, der im Ausland antwortet; genau dort setzt das Gratis-Profil von United Pet Club an. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.
Der Chip Ihres Hundes ist seit dem dritten Monat gesetzt und gemeldet; dass seine Nummer auch ausserhalb der Schweiz zu Ihnen fuehrt, uebernimmt niemand fuer Sie. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan: alle Marken werden angenommen, ein Umzug wird kostenlos nachgefuehrt, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr. Eroeffnen Sie Ihr Gratis-Konto und schliessen Sie beides heute ab.
Eroeffnen Sie gratis ein Konto bei United Pet Club, erfassen Sie die Angaben zu Ihrem Hund samt Foto und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergaenzt die AMICUS-Meldung des Tierarztes.
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Häufige Fragen zu Grösse, Haarverlust, Verhalten gegenüber Kindern, Lebenserwartung, Kosten in der Schweiz und Pflegeaufwand des Deutschen Schäferhundes.
Er gehört zu den grossen Rassen. Rüden erreichen etwa 60 bis 65 cm Schulterhöhe und wiegen 30 bis 40 kg, Hündinnen stehen etwa 55 bis 60 cm und wiegen 22 bis 32 kg.
Ja. Der Doppelmantel haart das ganze Jahr über und zweimal jährlich besonders stark. Zwei- bis dreimal wöchentliches Bürsten ist nötig, während der saisonalen Haarwechsel täglich.
Bei guter Aufzucht und Sozialisation sind sie zugewandt und schützend gegenüber Kindern im eigenen Haushalt. Wegen ihrer Grösse und des Hüteinstinkts sollten kleine Kinder nie unbeaufsichtigt mit dem Hund sein, und das Treiben oder Anknipsen muss konsequent abtrainiert werden.
Die meisten erreichen ein Alter von 9 bis 13 Jahren. Genetik, Gewicht, Bewegung und tierärztliche Betreuung spielen eine Rolle. Schlanke Hunde schonen ihre Gelenke und leben oft länger.
Der Preis variiert je nach Züchterin, Blutlinie und Region. Welpen von gesundheitsgeprüften Elterntieren sind teurer als Hunde aus weniger seriöser Zucht. Dazu kommen laufende Kosten für Futter, Tierarzt und Pflege sowie die kantonal geregelte Hundesteuer. In mehreren Kantonen ist ausserdem ein Sachkundenachweis für Hundehaltende vorgeschrieben. Tierschutzorganisationen bieten erwachsene Hunde zu tieferen Kosten an.
Ja. Er braucht täglich eine bis zwei Stunden Bewegung, regelmässiges Training, häufiges Bürsten und ständige Gesellschaft. Wer oft abwesend ist oder einen unkomplizierten Hund sucht, ist mit dieser Rasse schlecht bedient.
Er ist wachsam und schlägt bei Fremden oder ungewohnten Situationen an, gehört aber nicht zu den Rassen, die ohne Anlass dauerhaft bellen. Übermässiges Bellen entsteht meist aus Unterforderung oder zu wenig Bewegung und lässt sich durch Training und mehr Beschäftigung reduzieren.