
Briard
Der Briard ist ein treuer französischer Hütehund, ein in Fell gehülltes Herz, bekannt für seine Hingabe, seine Intelligenz und seine Schutzinstinkte.
- Size
- Gross
- Lifespan
- 12–12 years
- Origin
- Frankreich
- Temperament
- Loyal
- Standard colors
- Schwarz, Grau, Blau und Rehfarben
Characteristics
Coat and grooming
How the Briard coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Rau, Gewellt
- Fellänge
- Lang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Briard coat mats easily.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: A Briard needs clipping every few weeks.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schliesst Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
Briard colors and patterns
What each club's breed standard says about every Briard color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Briard in Schwarz, Grau, Blau und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig, Zweifarbig und Zobel.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“black”) | Standardgemäss (“Black”) | Standardgemäss (“black”) | Standardgemäss (“all black”) | Standardgemäss (“black”) |
| Grau | Standardgemäss (“grey”) | Standardgemäss (“Gray”) | Standardgemäss (“various shades of gray”) | Standardgemäss (“may also be slate grey”) | Standardgemäss (“grey”) |
| Blau | Standardgemäss (“blue”) | Standardgemäss (“all uniform colors are permitted except white”) | Standardgemäss (“all uniform colors, except white, are permitted”) | Nicht anerkannt | Standardgemäss (“blue”) |
| Rehfarben | Standardgemäss (“fawn”) | Standardgemäss (“Tawny”) | Standardgemäss (“various shades of tawny”) | Standardgemäss (“fawn in all its shades”) | Standardgemäss (“fawn”) |
| Weiss | Disqualifizierend (“white ... colour”) | Disqualifizierend (“White”) | Disqualifizierend (“white coat”) | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“white ... colour”) |
| Braun | Disqualifizierend (“brown ... colour”) | No ruling | No ruling | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“brown ... colour”) |
| Mahagoni | Disqualifizierend (“mahogany colour”) | No ruling | No ruling | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“mahogany colour”) |
| Patterns | |||||
| Einfarbig | Standardgemäss (“black, fawn ... grey or blue”) | Standardgemäss (“all uniform colors are permitted except white”) | Standardgemäss (“all uniform colors, except white, are permitted”) | Standardgemäss (“all black”) | Standardgemäss (“black, fawn ... grey or blue”) |
| Zweifarbig | Disqualifizierend (“coat of two distinct colours”) | Standardgemäss (“combinations of two of these colors are permitted”) | Standardgemäss (“combinations of two of these colors are permitted”) | Nicht anerkannt (“any demarcation line denotes a bi-colour which is unacceptable”) | Disqualifizierend (“coat of two distinct colours”) |
| Zobel | Standardgemäss (“fawn with black overlay (slight to medium)”) | No ruling | No ruling | Standardgemäss (“fawns may have dark shadings on ears, muzzle, back and tail”) | Standardgemäss (“fawn with black overlay (slight to medium)”) |
| Gefleckt | No ruling | Disqualifizierend (“spotted coat”) | Disqualifizierend (“spotted coat”) | Nicht anerkannt | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | No ruling | Standardgemäss (“black”) | Standardgemäss (“black”) | No ruling | No ruling |
| Dunkelbraun | Standardgemäss (“of dark colour”) | Standardgemäss (“black-brown”) | Standardgemäss (“black-brown”) | Standardgemäss (“dark brown”) | Standardgemäss (“of dark colour”) |
| Hellbraun | Standardgemäss (“in blue dogs, paler coloured eyes are permitted”) | No ruling | No ruling | No ruling | Standardgemäss (“in blue dogs, paler-coloured eyes are permitted”) |
| Blau | Disqualifizierend (“wall eye”) | No ruling | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“wall eye”) |
| Gelb | Disqualifizierend (“eye too light (yellow)”) | Disqualifizierend (“yellow eyes”) | Disqualifizierend (“yellow eyes”) | No ruling | Disqualifizierend (“eye too light (yellow)”) |
| Patterns | |||||
| Sektoral | No ruling | Disqualifizierend (“spotted eyes”) | Disqualifizierend (“spotted eyes”) | No ruling | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“always black except in blue dogs”) | Standardgemäss (“always black”) | Standardgemäss (“always black”) | Standardgemäss (“always black”) | Standardgemäss (“always black except in blue dogs”) |
| Blau | Standardgemäss (“blue dogs which have either a blue or bluish nose”) | Disqualifizierend | Disqualifizierend | No ruling | Standardgemäss (“blue dogs, which have either a blue or bluish nose”) |
| Patterns | |||||
| Schmetterlingsnase | Disqualifizierend (“presence of pink (unpigmented areas)”) | No ruling | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“presence of pink (unpigmented areas)”) |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Briard's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Briard
A few of the Briard profiles members have added to United Pet Club.
Über den Briard
Der Briard ist ein grosser französischer Hütehund mit langem, gewelltem Fell, der seiner Familie sehr zugetan ist und von Natur aus wachsam gegenüber Fremden bleibt.
Der Briard stammt von den Bauernhöfen Frankreichs und wurde gezüchtet, um Herden über offenes Gelände zu treiben und zu bewachen. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 58 bis 69 cm und bringen rund 25 bis 45 kg auf die Waage. Das lange, leicht gewellte Fell verleiht dem Hund seine zottige Silhouette von Kopf bis Schwanz. Darunter verbirgt sich ein athletischer, quadratisch gebauter Körper mit echter Ausdauer für die Arbeit.
Das Wesen prägt die Rasse mindestens so stark wie ihr Aussehen. Briards sind ihrer Familie tief zugetan und bauen eine enge Bindung zu den Menschen auf, mit denen sie leben. Sie sind klug und selbstbewusst und behalten die Gewohnheit des Hütehunds bei, den Haushalt im Blick zu behalten. Fremden gegenüber zeigen sie sich bei der ersten Begegnung eher zurückhaltend als freundlich, was die ursprüngliche Wächterrolle der Rasse widerspiegelt.
Dieser Hund braucht eine Aufgabe und eine feste Bindung. Ein Briard, der sich selbst überlassen bleibt oder von seinen Menschen getrennt lebt, wird häufig unruhig oder aufdringlich. Mit Erziehung, Bewegung und einem festen Platz im Alltag der Familie entwickelt er sich zu einem gelassenen, wachsamen Begleiter.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Frankreich |
| Grösse | Gross (etwa 25 bis 45 kg) |
| Lebenserwartung | Rund 12 Jahre (häufig 10 bis 12) |
| Gruppe/Rolle | Hüte- und Herdenschutzhund |
| Verträglich mit | Vertrauten Familienmitgliedern; braucht frühe Sozialisierung mit Fremden und anderen Haustieren |
Für wen sich der Briard eignet
Der Briard passt zu aktiven Halterinnen und Haltern, die Zeit für Fellpflege, Training und tägliche Bewegung mitbringen. Er kommt gut mit Menschen zurecht, die den Hund fest in ihren Alltag einbinden und ihm eine klare, konsequente Führung geben. Für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ein pflegeleichtes Haustier suchen, oder für Haushalte, die tagsüber lange abwesend sind, eignet er sich weniger.
Geschichte und Herkunft
Der Briard entstand in Frankreich als Bauernhofhund, der Herden zugleich hütete und bewachte, und sein Name geht auf die französische Region Brie zurück.
Der Briard kommt aus Frankreich, wo er über Jahrhunderte als vielseitiger Bauernhofhund arbeitete. Seine Aufgabe verband zwei Rollen, die bei anderen Rassen oft getrennt sind: das Treiben der Schafe als Hütehund und ihr Schutz vor Raubtieren und Dieben als Wächter. Diese doppelte Bestimmung prägte das Selbstvertrauen, die Wachsamkeit und die Fähigkeit der Rasse, eigenständig zu handeln.
Der Name der Rasse wird gewöhnlich mit der Region Brie im Norden Frankreichs in Verbindung gebracht, einer historischen Ackerbauregion. Hunde dieses Grundtyps tauchen im französischen Landleben schon lange vor den ersten Zuchtbüchern auf, beschrieben als grosse, langhaarige Hütehunde in der Hand von Bauern und Schäfern.
Mit der Organisation der Hundezucht in Frankreich gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts erhielt der Briard einen schriftlichen Standard und wurde als eigenständige Rasse ausgestellt. Französische Züchterinnen und Züchter arbeiteten daran, Fell, Grösse und Hüteverhalten zu einem erkennbaren Typ zu festigen, statt sie als lose regionale Landschläge zu belassen.
Später verbreitete sich der Briard über Frankreich hinaus und wurde von grossen Kennelclubs im Ausland anerkannt. In der Schweiz ist die Rasse bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) registriert, die den FCI-Standard des Briard übernimmt. Heute lebt er vor allem als Begleithund, als Arbeitshund im Hütedienst und als Teilnehmer im Hundesport, wobei die ursprüngliche Verbindung aus Hütetrieb und Schutzinstinkt die Rasse bis heute prägt.
Erscheinungsbild und Rassestandard
Der Briard ist ein grosser, quadratisch gebauter Hütehund mit langem, gewelltem Doppelfell, einem stark behaarten Kopf und einem athletischen Körper unter dem Haarkleid.
Der Briard ist ein kräftiger Hund mit ausgewogenem, annähernd quadratischem Körperbau. Das heisst, seine Rumpflänge liegt nahe an seiner Widerristhöhe. Das auffälligste Merkmal ist das lange, leicht gewellte Fell, das den ganzen Hund bedeckt, einschliesslich des Kopfs, wo es Bart, Augenbrauen und einen über die Augen fallenden Haarvorhang bildet. Unter dem Fell zeigt sich ein muskulöser, wohlproportionierter Körper mit einem ruhigen, raumgreifenden Gang.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Grösse | Etwa 56 bis 69 cm Widerristhöhe (Rüden grösser als Hündinnen) |
| Gewicht | Etwa 25 bis 45 kg |
| Fell | Langes, leicht gewelltes Doppelfell mit grobem Deckhaar |
| Farben | Einfarbig, etwa Schwarz, Falb oder Grau |
| Augen | Gross, dunkel und weit auseinanderliegend, oft teilweise vom Fell verdeckt |
Fell und Farben
Das Fell ist das prägende Merkmal der Rasse: ein grobes Deckhaar über einer feineren Unterwolle, das an Körper und Läufen lang auswächst. Anerkannt sind einfarbige Töne, am häufigsten Schwarz, Falb (ein Ton zwischen Rehbraun und Hellbraun) und Grau. Weisse Abzeichen sind für die Rasse untypisch, auch wenn vereinzelte helle Haare im Fell vorkommen können. Das lange Gesichtshaar prägt den charakteristischen Ausdruck der Rasse, sollte aber so gehalten werden, dass der Hund freie Sicht behält und die Augen gesund bleiben.
Wesen und Charakter
Briards sind zugetane, beschützende Familienhunde, bleiben Fremden gegenüber zurückhaltend und brauchen frühe Sozialisierung sowie geistige Beschäftigung für ihre Intelligenz.
Der Briard ist zugetan, treu und selbstbewusst, mit einem ausgeprägten Gespür dafür, wer zu seinem Haushalt gehört. Seiner eigenen Familie gegenüber zeigt er sich anhänglich und aufmerksam und folgt den Menschen, die er liebt, oft von Zimmer zu Zimmer. Die Rasse trägt den Instinkt des Hütehunds in sich, die Gruppe zu überwachen und zu lenken, was sich auch auf Kinder und andere Haustiere im Haushalt erstrecken kann.
Fremden gegenüber verhält sich der Briard meist zurückhaltend. Er hält sich eher zurück und beobachtet neue Personen, statt sie herzlich zu begrüssen, und sein Beschützerinstinkt sorgt dafür, dass er genau registriert, wer kommt und geht. Frühe und fortlaufende Sozialisierung ist wichtig, damit aus dieser Vorsicht kein Misstrauen oder schwer zu handhabendes Wachverhalten wird.
Mit anderen Haustieren kommt die Rasse gut zurecht, wenn sie mit ihnen aufwächst, wobei sich der Hütetrieb als Jagen oder Anstupsen zeigen kann. Begegnungen mit fremden Hunden sollten mit Umsicht gestaltet werden. Der Briard ist klug und eigenständig genug, um eigene Entscheidungen zu treffen, weshalb er eine Halterin oder einen Halter braucht, die oder der klare Strukturen vorgibt und dem Hund echte geistige und körperliche Aufgaben stellt.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 5 |
| Energie | 4 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Lautstärke | 3 |
| Haarverlust | 3 |
Pflege und Fellpflege
Das lange Fell des Briard braucht regelmässiges Bürsten gegen Verfilzung, dazu viel tägliche Bewegung und geistige Beschäftigung, damit der Hund ausgeglichen bleibt.
Die Pflege eines Briard dreht sich um sein Fell und seinen Bewegungsdrang. Das lange Doppelfell verfilzt und verknotet leicht, weshalb die Fellpflege eine feste Routine sein muss und keine gelegentliche Aufgabe. Wegen seiner Arbeitsvergangenheit eignet sich die Rasse auch schlecht als reiner Stubenhund.
Fellpflege
- Das Fell mehrmals wöchentlich, idealerweise fast täglich, gründlich bis auf die Haut durchbürsten, um Verfilzungen vorzubeugen.
- Reibungsstellen wie hinter den Ohren, an den Beinen und unter dem Körper besonders beachten, dort bilden sich Knoten am schnellsten.
- Bei Bedarf baden und das Fell danach vollständig trocknen und durchbürsten.
- Das Haar um die Augen kürzen oder scheiteln, damit der Hund klar sieht und die Augen sauber bleiben.
- Ohren kontrollieren, Krallen kürzen und die Pfoten frei von verfilztem Haar halten.
Bewegung
- Täglich mindestens 60 bis 90 Minuten Aktivität einplanen, aufgeteilt auf Spaziergänge und freien Auslauf.
- Aufgaben einbauen, die den Kopf fordern: Hüten, Gehorsam, Fährtenarbeit, Agility oder strukturierte Spiele.
- Einen sicher eingezäunten Auslauf geben, denn die Rasse hat echte Ausdauer.
- Längere Phasen der Untätigkeit vermeiden, da sie zu Unruhe führen können.
Umgebung
Der Briard passt sich verschiedenen Wohnsituationen an, solange er genug Bewegung und Zeit mit seiner Familie bekommt, doch am besten kommt er in einem Haushalt mit Platz und aktivem Alltag zurecht. Ein sicher eingezäunter Garten hilft dabei. Die Rasse möchte in der Nähe ihrer Menschen sein und eignet sich nicht für ein Zuhause, in dem sie die meiste Zeit des Tages allein verbringen würde.
Ernährung und Fütterung
Der Briard braucht ein vollwertiges Futter für grosse, aktive Hunde, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten täglich, mit Portionen, die den Hund schlank und arbeitsfähig halten.
Ein Briard kommt mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter für grosse, aktive Hunde gut zurecht. Da es sich um eine Arbeitsrasse mit guter Ausdauer handelt, hängt der Energiebedarf stark von Alter, Aktivität und individuellem Stoffwechsel ab. Die folgenden Mengen sind allgemeine Richtwerte. Die richtige Portion ist jene, die den Hund schlank hält, mit Rippen, die sich leicht ertasten, aber nicht sehen lassen.
| Lebensabschnitt | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Gemäss Etikett des Welpenfutters, berechnet auf das erwartete Erwachsenengewicht | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Wachstumsfutter für grosse Rassen, angepasst an den Körperzustand | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 350 bis 600 g hochwertiges Trockenfutter, je nach Grösse und Aktivität | 2 |
| Senior | Menge für Erwachsene, nach unten angepasst an geringere Aktivität | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten nur einen kleinen Anteil der Tageskalorien ausmachen, damit sie die Ernährung nicht aus dem Gleichgewicht bringen oder zu Übergewicht führen. Frisches Wasser sollte jederzeit bereitstehen. Ein gesunder Briard mit vollwertigem Futter braucht in der Regel keine zusätzlichen Ergänzungsmittel. Gelenkpräparate oder andere Zusätze bespricht man am besten mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt, besonders bei grossen Hunden mit erhöhter Gelenkbelastung.
Gesundheit und häufige Erkrankungen
Der Briard gilt als robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von rund 12 Jahren, wobei Hüftdysplasie, Augenprobleme und Magendrehung im Blick bleiben sollten.
Der Briard ist im Allgemeinen eine robuste Arbeitsrasse. Die typische Lebenserwartung liegt bei rund 12 Jahren, viele Hunde erreichen ein Alter zwischen 10 und 12 Jahren. Wie bei den meisten grossen Rassen tragen verantwortungsvolle Zucht und regelmässige tierärztliche Betreuung erheblich zu einem langen, gesunden Leben bei. Käuferinnen und Käufer sollten bei den Elterntieren auf Gesundheitsuntersuchungen achten, besonders was Hüften und Augen betrifft.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Mühe beim Aufstehen | Fehlbildung des Gelenks; bei grossen Rassen verbreitet, Zuchttiere werden untersucht |
| Augenprobleme | Trübung, veränderte Sehkraft, Beschwerden am Auge | Vererbte Augenerkrankungen kommen in der Rasse vor; Augenuntersuchungen werden empfohlen |
| Magendrehung (gastrale Dilatation und Volvulus) | Aufgeblähter Bauch, Würgen, Unruhe, sichtliches Leiden | Ein Notfall bei tiefbrüstigen Hunden; sofort eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufsuchen |
Vorsorge
- Grundimmunisierung und empfohlene Impfungen aktuell halten.
- Ganzjährigen Schutz vor Flöhen, Zecken und Würmern sicherstellen.
- Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei älteren Hunden häufiger.
- Den Hund schlank halten, um die Gelenke zu entlasten.
- Beim Kauf Züchterinnen und Züchter wählen, die Elterntiere auf Hüft- und Augenprobleme untersuchen lassen.
Erziehung und Sozialisierung
Der Briard ist klug und lernfähig, aber eigenständig, und reagiert am besten auf frühe, konsequente, belohnungsbasierte Erziehung mit klaren Grenzen.
Der Briard ist intelligent und lernt schnell, ist zugleich aber selbstbewusst und eigenständig und folgt Anweisungen nicht blind. Am besten funktioniert die Erziehung bei ruhigen, konsequenten Halterinnen und Haltern, die klare Grenzen setzen. Harte Methoden wirken bei dieser Rasse meist kontraproduktiv. Sie spricht deutlich besser auf faires, motivierendes Training an, das ihre Mitarbeit gewinnt. Frühe Sozialisierung ist angesichts der Zurückhaltung gegenüber Fremden und des Schutzinstinkts der Rasse genauso wichtig wie Gehorsam.
Grundlagen
- Bereits im Welpenalter mit der Sozialisierung beginnen und den Hund ruhig mit vielen Menschen, Orten und anderen Tieren bekannt machen.
- Grundkommandos früh vermitteln: Namensreaktion, Sitz, Platz, Bleib, Rückruf und lockeres Laufen an der Leine.
- Übungseinheiten kurz, häufig und abwechslungsreich halten, damit der Hund bei der Sache bleibt.
- Gutes Verhalten sofort belohnen und dabei im ganzen Haushalt einheitlich vorgehen.
- Sobald die Grundlagen sitzen, eine Aufgabe wie Hüten, Agility, Fährtenarbeit oder weiterführenden Gehorsam einbauen.
Zucht und Aufzucht
Briards sind grosse Hunde, die relativ langsam heranreifen, mit einer Trächtigkeit von rund zwei Monaten und Würfen mittlerer bis grosser Grösse.
Die Zucht von Briards ist eine Aufgabe für erfahrene, gesundheitsbewusste Züchterinnen und Züchter. Als grosse Rasse reift der Briard relativ langsam heran, und Hunde sollten körperlich wie geistig ausgereift sein, bevor sie zur Zucht eingesetzt werden, meist deutlich später als bei der ersten Läufigkeit. Zuchttiere sollten auf die in der Rasse bekannten Hüft- und Augenprobleme untersucht werden und ein gefestigtes Wesen zeigen, denn Schutzinstinkt und Intelligenz des Briard vererben sich zusammen mit seinem Äusseren.
Die Trächtigkeit dauert bei Hunden rund 63 Tage, also etwa zwei Monate. Würfe des Briard fallen meist mittelgross bis gross aus. Die Hündin braucht einen ruhigen, sauberen Wurfplatz, in der späten Trächtigkeit und während der Säugezeit mehr Nahrung sowie tierärztliche Begleitung rund um die Geburt.
Bei der Aufzucht formt sich der Charakter der Rasse. Frühes Handling und eine breit angelegte, behutsame Sozialisierung in den ersten Wochen helfen den Welpen, zu selbstsicheren, ausgeglichenen erwachsenen Hunden heranzuwachsen, statt übermässig scheu zu werden. Welpen sollten lange genug bei der Hündin und den Wurfgeschwistern bleiben, um normales Hundeverhalten zu erlernen, bevor sie in ihr neues Zuhause umziehen.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Im ersten Lebensjahr erreicht, Zuchteinsatz aber erst nach vollständiger Reife empfohlen |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage (rund zwei Monate) |
| Wurfgrösse | Meist mittelgross bis gross |
| Entwöhnung | Etwa mit 6 bis 8 Wochen |
| Abgabealter | Üblicherweise ab 8 Wochen |
Briard registrieren und Chip melden in der Schweiz
AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Briard auch jenseits der Grenze auffindbar.
Einen Hund der Rasse Briard in der Schweiz registrieren
Wer in der Schweiz mit einem Hund lebt, kennt AMICUS: Chip beim Tierarzt, Meldung in der nationalen Datenbank, bevor der Hund drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. So weit das Gesetz, auch fuer Ihren Hund der Rasse Briard. Was AMICUS nicht leistet, ist ein Eintrag, der im Ausland antwortet; genau dort setzt das Gratis-Profil von United Pet Club an. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.
Der Chip Ihres Hundes ist seit dem dritten Monat gesetzt und gemeldet; dass seine Nummer auch ausserhalb der Schweiz zu Ihnen fuehrt, uebernimmt niemand fuer Sie. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan: alle Marken werden angenommen, ein Umzug wird kostenlos nachgefuehrt, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr. Eroeffnen Sie Ihr Gratis-Konto und schliessen Sie beides heute ab.
Wie registriere ich einen Hund der Rasse Briard in der Schweiz?
Eroeffnen Sie gratis ein Konto bei United Pet Club, erfassen Sie die Angaben zu Ihrem Hund samt Foto und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergaenzt die AMICUS-Meldung des Tierarztes.
Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Briard an?
Erfassen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Telefonnummer in Ihrem Gratis-Konto. Der Lebenszeitplan nimmt jede Marke an und verrechnet fuer Nachfuehrungen nie etwas.
Ist der Chip fuer einen Briard in der Schweiz Pflicht?
Ja: Jeder Hund muss gechippt und in AMICUS gemeldet sein, bevor er drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt gratis dazu, damit die Nummer auch im Ausland antwortet.
Was kostet die Registrierung eines Briard?
Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zu Grösse, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit des Briard.
Wie gross wird ein Briard?
Der Briard ist eine grosse Rasse. Er erreicht eine Widerristhöhe von etwa 56 bis 69 cm und ein Gewicht von rund 25 bis 45 kg, wobei Rüden meist grösser sind als Hündinnen.
Wie ist das Wesen des Briard?
Briards sind ihrer Familie gegenüber zugetan, treu und selbstbewusst und von Natur aus beschützend. Fremden gegenüber verhalten sie sich eher zurückhaltend, weshalb frühe und fortlaufende Sozialisierung wichtig ist.
Ist der Briard aufwendig in der Pflege?
Er verlangt echten Einsatz. Das lange Fell muss an den meisten Tagen gebürstet werden, damit es nicht verfilzt, und der Hund braucht täglich 60 bis 90 Minuten Bewegung sowie geistige Beschäftigung. Ein pflegeleichter Hund ist er nicht.
Wie alt werden Briards?
Die typische Lebenserwartung liegt bei rund 12 Jahren, viele gesund gehaltene Hunde erreichen ein Alter zwischen 10 und 12 Jahren.
Ist der Briard ein guter Familienhund?
Ja, für den passenden Haushalt. Er bindet sich eng an seine Familie und kommt gut mit Kindern zurecht, mit denen er aufwächst, passt aber am besten zu aktiven Halterinnen und Haltern, die ihn trainieren, bewegen und sozialisieren können. Für Einsteigerinnen und Einsteiger oder Haushalte, die tagsüber leer stehen, eignet er sich weniger.
Sind Briards gute Wachhunde?
Die Rasse hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt und eine wachsame Art, die aus ihrer Geschichte als Herdenschutzhund stammt. Mit passender Erziehung und Sozialisierung macht diese Wachsamkeit den Briard zu einem fähigen Beschützer der Familie.
Sind Briards häufig anzutreffen oder leicht zu finden?
Der Briard ist eine anerkannte, aber im Vergleich zu vielen beliebten Rassen weniger verbreitete Rasse. Für einen Welpen wendet man sich meist an eine spezialisierte Züchterin oder einen spezialisierten Züchter, und Wartelisten sind keine Seltenheit.
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