
Biewer Terrier
Der Biewer Terrier ist eine charmante, verspielte Zwergrasse mit einem seidigen dreifarbigen Fell und einem lieben, anhänglichen Wesen.
- Size
- Zwerg
- Lifespan
- 12–15 years
- Origin
- Deutschland
- Temperament
- Verspielt
- Standard colors
- Schwarz, Weiss, Blau und Lohfarben
Characteristics
Coat and grooming
How the Biewer Terrier coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Einfaches Fell
- Fellstruktur
- Seidig
- Fellänge
- Lang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Biewer Terrier coat mats easily.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: A Biewer Terrier needs clipping every few weeks.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schliesst Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
Biewer Terrier colors and patterns
What each club's breed standard says about every Biewer Terrier color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Biewer Terrier in Schwarz, Weiss, Blau und Lohfarben. Standard patterns: Dreifarbig.
| Color or pattern | AKC | UKC | KUSA |
|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“Black Tan & White”) | Standardgemäss (“black or blue and white”) | Standardgemäss (“blue/black”) |
| Weiss | Standardgemäss (“Black Tan & White”) | Standardgemäss (“black or blue and white”) | Standardgemäss (“white”) |
| Blau | Standardgemäss (“Blue Tan & White”) | Standardgemäss (“black or blue and white”) | Standardgemäss (“blue/black”) |
| Lohfarben | Standardgemäss (“Black Tan & White”) | Standardgemäss (“tan/gold trim on the head”) | Standardgemäss (“gold”) |
| Albino | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Albinism”) | No ruling |
| Schokolade | Disqualifizierend (“Chocolate Tan & White”) | No ruling | No ruling |
| Patterns | |||
| Dreifarbig | Standardgemäss (“tri-colored”) | Standardgemäss (“tri-colored”) | Standardgemäss (“Tri-colour”) |
| Einfarbig | Fehler (“a solid dog of either color is undesirable”) | No ruling | No ruling |
| Color or pattern | AKC | UKC | KUSA |
|---|---|---|---|
| Schwarz | No ruling | No ruling | Standardgemäss (“black/dark brown”) |
| Dunkelbraun | Standardgemäss (“dark, with the iris as dark as possible”) | Standardgemäss (“dark brown”) | Standardgemäss (“black/dark brown”) |
| Blau | Disqualifizierend (“Blue eye(s)”) | No ruling | No ruling |
| Patterns | |||
| Sektoral | Disqualifizierend (“blue flecks in the iris”) | No ruling | No ruling |
| Color or pattern | AKC | UKC | KUSA |
|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“completely black”) | Standardgemäss (“completely black”) | Standardgemäss (“Nose black”) |
| Leberbraun | Disqualifizierend (“liver pigmentation of eye rims or nose”) | Disqualifizierend (“Liver colored nose pigment”) | No ruling |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Color changes
How a Biewer Terrier's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Weisschanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Über den Biewer Terrier
Der Biewer Terrier ist eine kleine Begleithunderasse aus Deutschland mit seidigem, dreifarbigem Fell und einem freundlichen, anhänglichen Wesen. Ausgewachsen wiegt er etwa 1,8 bis 3,6 Kilogramm.
Der Biewer Terrier ist ein kleiner Begleithund, der vom Yorkshire Terrier abstammt. Kennzeichnend ist das lange, seidige Fell in drei Farben: Blau oder Schwarz, Weiss und Gold oder Tan. Ausgewachsene Tiere wiegen meist zwischen 1,8 und 3,6 Kilogramm und erreichen eine Schulterhöhe von etwa 18 bis 28 Zentimetern, womit die Rasse klar zu den Zwerghunden zählt.
Das Wesen ist für viele Halter der Hauptgrund, sich für diese Rasse zu entscheiden. Biewer Terrier sind freundlich und neugierig und bauen eine enge Bindung zu ihren Bezugspersonen auf. Sie bleiben bis ins Erwachsenenalter verspielt und suchen den Anschluss an das Familienleben, statt sich zurückzuziehen. Die Rasse gilt als aufmerksam und reagiert fein auf ihre Halter, was den Alltag mit dem Hund erleichtert.
Aufgrund der geringen Grösse eignet sich der Biewer Terrier gut für Wohnungen und kleinere Haushalte. Ein grosser Garten ist nicht nötig; kurze, tägliche Spaziergänge und Spiel in der Wohnung decken den Bewegungsbedarf weitgehend ab. Das lange Fell verlangt dafür regelmässige Pflege, weshalb die Rasse zu Haltern passt, die mehrmals wöchentlich bürsten oder das Fell kürzer halten möchten.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Deutschland |
| Grösse | Zwerghund (etwa 1,8 bis 3,6 kg) |
| Lebenserwartung | 12 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Rolle | Begleit- und Zwerghund |
| Geeignet für | Familien, Einzelpersonen, Seniorinnen und Senioren, Wohnungen |
Für wen sich die Rasse eignet
Der Biewer Terrier passt zu Menschen, die einen kleinen, anhänglichen Hund möchten und ihm über weite Teile des Tages Gesellschaft leisten können. Er kommt mit Wohnungen und Haushalten ohne grossen Aussenbereich gut zurecht. Für Ersthalter ist die Rasse eine vertretbare Wahl, sofern sie sich auf die Fellpflege und eine konsequente Stubenreinheitserziehung einlassen, die bei Zwergrassen Geduld braucht. In Haushalten mit sehr jungen, ungestümen Kindern ist Aufsicht wichtig, denn ein Hund von rund zwei Kilogramm verletzt sich bei grobem Umgang leicht.
Geschichte und Herkunft
Der Biewer Terrier entstand Mitte der 1980er Jahre in Deutschland, als zwei Yorkshire-Terrier-Züchter dreifarbige Welpen aufzogen, die zur Grundlage einer eigenen Rasse wurden.
Der Biewer Terrier geht auf das deutsche Zuchtprogramm von Werner und Gertrud Biewer zurück, die Yorkshire Terrier hielten. 1984 fiel in ihrer Zucht ein Welpe mit einer ungewöhnlichen dreifarbigen, gescheckten Fellzeichnung in Blau, Weiss und Gold. Dieser Hund, Schneeflöckchen von Friedheck genannt, wurde zum Ausgangspunkt der neuen Linie.
Die Biewers züchteten in den folgenden Jahren gezielt auf das dreifarbige Muster weiter. Die Hunde wurden in Deutschland unter Bezeichnungen ausgestellt, die auf ihre gescheckte Fellzeichnung verwiesen. In dieser frühen Phase blieb die Zahl der Tiere klein, und die Zucht war eng an den Gründerzwinger gebunden.
In den 2000er Jahren kam der Biewer Terrier in die USA, wo sich Züchter organisierten, um Zuchtbücher und einen schriftlichen Standard aufzubauen. Ein Rasseclub entstand, um die Abstammungslinien zu pflegen und den Biewer Terrier als eigenen Typ vom Yorkshire Terrier abzugrenzen. Spätere DNA-Untersuchungen stützten das Anliegen, die Rasse als eigenständig anerkennen zu lassen.
Der American Kennel Club nahm den Biewer Terrier vollständig in die Toy-Gruppe auf, womit die Rasse an Ausstellungen im Showring startberechtigt wurde. In der Schweiz ist die Rasse bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) nicht als eigenständige Rasse geführt; sie wird über spezialisierte Rasseclubs betreut, die sich an internationalen Zuchtstandards orientieren. Verglichen mit dem Yorkshire Terrier, von dem er abstammt, bleibt der Biewer Terrier selten, findet aber unter Zwerghundeliebhabern eine treue Anhängerschaft.
Erscheinungsbild und Rassestandard
Der Biewer Terrier ist ein kleiner, ausgeglichener Hund mit langem, glattem, seidigem Dreifarbenfell und einer selbstbewussten, geraden Rückenlinie.
Der Biewer Terrier ist ein kompakter Zwerghund mit quadratischem, ausgewogenem Körperbau und gerader Rückenlinie. Der Kopf ist klein, mit mässig langem Fang, dunklen Augen und kleinen, V-förmigen, aufrecht getragenen Ohren. Der Körper wirkt leicht, aber nicht zerbrechlich, und der Hund bewegt sich mit einem freien, gleichmässigen Gang. Das auffälligste Merkmal ist das Fell: lang, glatt und seidig, es fällt zu beiden Seiten des Körpers herab.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Grösse | Etwa 18 bis 28 cm |
| Gewicht | Etwa 1,8 bis 3,6 kg |
| Fell | Lang, glatt, seidig, einlagig |
| Farben | Dreifarbig: Blau/Schwarz, Weiss und Gold/Tan |
| Augen | Mittelgross, dunkel, weit auseinanderstehend |
Fell und Farben
Das prägende Merkmal ist das dreifarbige Fell. Am Kopf mischen sich Blau oder Schwarz mit Gold oder Tan, am Körper zeigt sich Blau oder Schwarz mit weissen Abzeichen, während Brust, Beine und Unterseite überwiegend weiss bleiben. Das Haar ist fein und seidig, ähnlich menschlichem Haar, und wächst fortlaufend. Halter, die den Hund ausstellen, lassen das Fell in voller Länge wachsen; bei Familienhunden wird es oft kürzer geschnitten, was die Pflege vereinfacht. Die Rasse haart kaum, doch das seidige, einlagige Fell verfilzt ohne regelmässiges Bürsten schnell.
Wesen und Verhalten
Der Biewer Terrier ist freundlich, anhänglich und verspielt; er bindet sich eng an seine Familie und bleibt gegenüber neuen Menschen und Tieren neugierig und aufmerksam.
Der Biewer Terrier ist ganz auf den Menschen ausgerichtet. Er zeigt sich anhänglich gegenüber seiner Familie und hält sich gern in der Nähe seiner Halter auf, oft folgt er ihnen von Zimmer zu Zimmer. Die Spielfreude bleibt weit über die Welpenzeit hinaus erhalten, und der Hund freut sich an Spielzeug und gemeinsamen Aktivitäten. Er ist neugierig und wachsam und meldet Besuch, ohne dabei von Natur aus ein starker Beller zu sein, sofern seine Bedürfnisse erfüllt sind.
Fremden gegenüber zeigt sich die Rasse meist freundlich statt scheu oder aggressiv, und frühe Sozialisierung stärkt dieses selbstsichere Auftreten zusätzlich. Biewer Terrier kommen in der Regel gut mit anderen Hunden und mit Katzen aus, besonders wenn sie mit ihnen aufwachsen. Wegen seiner geringen Grösse sollte der Kontakt zu deutlich grösseren Tieren beaufsichtigt werden. Die Rasse passt sich Haushalten unterschiedlicher Grösse an und kommt ebenso gut mit Einzelpersonen wie mit Familien zurecht, solange regelmässiger Anschluss besteht.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 3 |
| Trainierbarkeit | 4 |
| Lautstärke | 3 |
| Haarausfall | 1 |
Pflege und Haltung
Der Biewer Terrier braucht häufiges Fellbürsten, kurze tägliche Bewegung und ein Zuhause drinnen mit beständiger Gesellschaft.
Fellpflege
- Das seidige Fell drei- bis viermal pro Woche bürsten, bei voller Länge täglich, um Verfilzungen zu vermeiden.
- Alle zwei bis vier Wochen mit einem milden Hundeshampoo baden und das Fell beim Trocknen durchkämmen.
- Haare um Augen und Pfoten stutzen, damit sie gepflegt bleiben und die Sicht nicht behindern.
- Ohren wöchentlich kontrollieren und auf Ohrenschmalz oder Geruch prüfen.
- Zähne mehrmals pro Woche putzen, da Zwergrassen anfällig für Zahnerkrankungen sind.
- Krallen alle zwei bis drei Wochen kürzen.
Bewegung
- Ein bis zwei kurze Spaziergänge pro Tag von insgesamt etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
- Spieleinheiten mit Spielzeug in der Wohnung anbieten, um Energie abzubauen.
- Intelligenzspielzeug oder einfache Übungen zur geistigen Auslastung einsetzen.
- Lange, anstrengende Ausflüge vermeiden; die Ausdauer der Rasse ist begrenzt.
Umfeld
Der Biewer Terrier eignet sich gut für Wohnungen und Häuser ohne Garten. Wegen des einlagigen Fells ist er kälteempfindlich, ein Pullover hilft bei tiefen Temperaturen im Winter. Am besten lebt die Rasse als reiner Haushund mit regelmässigem menschlichem Kontakt und verträgt es schlecht, über längere Zeit allein gelassen zu werden. Wer in der Schweiz zum ersten Mal einen Hund hält, muss vor der Anschaffung den obligatorischen theoretischen Sachkundenachweiskurs absolvieren; je nach Kanton kommen weitere Auflagen hinzu, etwa ein praktischer Kurs mit dem Hund.
Ernährung und Fütterung
Der Biewer Terrier braucht ein vollwertiges Futter für kleine Rassen, abgemessen auf zwei bis drei Mahlzeiten täglich, um Übergewicht und Unterzuckerung zu vermeiden.
Der Biewer Terrier kommt gut mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter für kleine oder Zwergrassen zurecht. Trockenfutter für kleine Rassen hat kleinere Brocken, die leichter zu kauen sind, und ist meist energiedichter, was zum kleinen Magen und dem raschen Stoffwechsel dieser Rasse passt. Wählen Sie ein Futter, das zur Lebensphase des Hundes passt, und dosieren Sie die Portionen, statt das Futter frei zur Verfügung zu stellen, denn Zwergrassen nehmen schon bei kleinen Überschüssen rasch zu. Frisches Wasser sollte jederzeit bereitstehen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (unter 6 Monaten) | Etwa 60 bis 120 ml | 3 bis 4 |
| Erwachsen (1,8 bis 3,6 kg) | Etwa 60 bis 120 ml | 2 |
| Senior | Etwa 60 bis 80 ml | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen, um Übergewicht vorzubeugen. Kleine, weiche Leckerlis eignen sich gut fürs Training. Welpen von Zwergrassen neigen zu Unterzuckerung, deshalb sollten junge Hunde nicht lange ohne Futter bleiben; Schwäche oder Wackeligkeit sind Warnzeichen. Die meisten Biewer Terrier brauchen bei einem vollwertigen Futter keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel; vor der Gabe von Zusätzen sollte die Tierärztin oder der Tierarzt gefragt werden.
Gesundheit und häufige Erkrankungen
Der Biewer Terrier ist grundsätzlich robust und wird 12 bis 15 Jahre alt, teilt aber typische Zwerghunderisiken wie Zahnerkrankungen, Patellaluxation und Unterzuckerung bei Welpen.
Der Biewer Terrier gilt allgemein als robuste Rasse und erreicht meist ein Alter von 12 bis 15 Jahren. Als Zwerghund trägt er einige vorhersehbare Risiken, die sich mit regelmässiger tierärztlicher Betreuung, guter Zahnpflege und Gewichtskontrolle meist gut in den Griff bekommen lassen. Verantwortungsvolle Züchter untersuchen ihre Zuchttiere, um erbliche Probleme zu verringern.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Patellaluxation | Hüpfschritte, zeitweise Lahmheit der Hinterbeine | Bei Zwergrassen verbreitet; wird tierärztlich eingestuft |
| Zahnerkrankungen | Mundgeruch, Zahnstein, lockere Zähne | Kleine Kiefer führen zu Zahnengstand; regelmässige Reinigung nötig |
| Unterzuckerung (Welpen) | Schwäche, Wackeligkeit, Mattigkeit | Bei jungen Hunden mit häufigen Mahlzeiten vorbeugen |
| Luftröhrenkollaps | Gänseartiger Husten, besonders am Halsband | Geschirr statt Halsband verwenden |
| Portosystemischer Shunt | Schwaches Wachstum, Orientierungslosigkeit nach dem Fressen | Lebererkrankung; Diagnose über Blutwerte und Bildgebung |
Vorsorge
- Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei älteren Hunden zweimal jährlich.
- Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten.
- Regelmässig die Zähne putzen und professionelle Zahnreinigungen nach ärztlicher Empfehlung durchführen lassen.
- Den Hund an einem Geschirr statt an einem Halsband führen, um die Luftröhre zu schonen.
- Ein schlankes Körpergewicht halten, um die Gelenke zu entlasten.
Erziehung
Der Biewer Terrier ist intelligent und lernwillig, was die Erziehung erleichtert, auch wenn die Stubenreinheit wie bei den meisten Zwergrassen Geduld braucht.
Der Biewer Terrier ist intelligent und aufmerksam und lernt in der Regel gern, wenn die Übungseinheiten kurz bleiben und sich lohnen. Er reagiert gut auf Lob und Futterbelohnung und arbeitet meist gern mit Bezugspersonen zusammen, zu denen eine enge Bindung besteht. Am meisten Geduld braucht die Stubenreinheit: Kleine Rassen haben eine kleine Blase und brauchen oft länger, bis sie zuverlässig stubenrein sind, weshalb ein fester Rhythmus sowie eine Box oder ein Freilaufgehege helfen. Frühe Sozialisierung mit Menschen, anderen Hunden und alltäglichen Eindrücken bildet die Grundlage für einen selbstsicheren erwachsenen Hund.
Grundlagen
- Mit Namenserkennung und Blickkontakt beginnen, unterstützt durch kleine Belohnungen.
- Sitz, dann Platz und Bleib in kurzen Einheiten von fünf bis zehn Minuten üben.
- Einen festen Rhythmus für den Toilettengang festlegen und das Lösen draussen sofort belohnen.
- Leinen- und Geschirrführung schrittweise einführen, zunächst in der Wohnung.
- Den Welpen in den ersten Monaten an verschiedene Menschen, Geräusche und Untergründe gewöhnen.
- Sanftes Anfassen für die Fellpflege üben, damit die Pflege stressfrei bleibt.
Zucht
Die Zucht von Biewer Terriern verlangt gesundheitsgeprüfte Elterntiere, tierärztliche Begleitung und kleine Würfe von meist zwei bis vier Welpen nach rund neun Wochen Trächtigkeit.
Die Zucht von Biewer Terriern erfordert wegen der geringen Körpergrösse besondere Sorgfalt. Hündinnen werden bereits im ersten Lebensjahr geschlechtsreif, verantwortungsvolle Züchter warten jedoch, bis die Hündin körperlich ausgewachsen ist und die Gesundheitschecks bestanden hat, bevor eine Verpaarung stattfindet. Beide Elterntiere sollten auf Patellaluxation, Zahngesundheit und weitere erbliche Anliegen untersucht werden, und die dreifarbige Fellzeichnung ist ein prägendes Merkmal, auf das Züchter gezielt selektieren.
Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Die Würfe sind klein, oft zwei bis vier Welpen, was der Zwergstatur der Rasse entspricht. Da Geburten bei Zwergrassen ein erhöhtes Komplikationsrisiko bergen, bis hin zu einem nötigen Kaiserschnitt, sollte die Geburt mit tierärztlicher Bereitschaft begleitet werden. Neugeborene Welpen sind winzig, müssen warmgehalten und häufig gefüttert werden, wobei in den ersten Wochen besonders auf Unterzuckerung zu achten ist.
Die Welpen bleiben mindestens bis zur achten Lebenswoche bei der Mutterhündin und den Wurfgeschwistern, viele Züchter behalten Zwergwelpen sogar noch etwas länger, um sicherzustellen, dass sie gut fressen und stabil sind, bevor sie in ein neues Zuhause ziehen. Sanfter Umgang und frühe Sozialisierung in dieser Zeit legen den Grundstein für das freundliche Wesen der erwachsenen Hunde.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate (Zuchteinsatz später) |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgrösse | 2 bis 4 Welpen |
| Alter beim Absetzen | Etwa 4 bis 6 Wochen |
| Abgabealter | Ab 8 Wochen |
Biewer Terrier registrieren und Chip melden in der Schweiz
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Ist der Chip fuer einen Biewer Terrier in der Schweiz Pflicht?
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Was kostet die Registrierung eines Biewer Terrier?
Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Biewer Terrier betreffen seine Grösse, sein Wesen, den Pflegeaufwand, die Lebenserwartung, die Eignung als Haushund sowie die Verfügbarkeit von Welpen.
Wie gross wird ein Biewer Terrier?
Er ist ein Zwerghund. Ausgewachsen wiegt er meist etwa 1,8 bis 3,6 Kilogramm und misst rund 18 bis 28 Zentimeter Schulterhöhe.
Wie ist das Wesen des Biewer Terriers?
Er ist freundlich, anhänglich, verspielt und neugierig. Die Rasse bindet sich eng an ihre Familie und kommt bei früher Sozialisierung meist gut mit Menschen, anderen Hunden und Katzen aus.
Ist der Biewer Terrier aufwendig in der Pflege?
Der Aufwand ist mässig. Der Bewegungsbedarf ist gering, doch das seidige Fell braucht drei- bis viermal wöchentliches Bürsten, und Zwergrassen verlangen aufmerksame Zahnpflege sowie oft mehr Geduld bei der Stubenreinheit.
Wie alt werden Biewer Terrier?
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren, und viele erreichen mit guter tierärztlicher Betreuung, Zahnpflege und gesundem Gewicht das obere Ende dieser Spanne.
Eignet sich der Biewer Terrier für Wohnungen und Ersthalter?
Ja. Die geringe Grösse und der bescheidene Bewegungsbedarf passen gut zu Wohnungen, und die Lernbereitschaft macht die Rasse auch für Ersthalter machbar, sofern sie sich auf Fellpflege und Stubenreinheitserziehung einlassen.
Haart der Biewer Terrier stark?
Nein. Das einlagige, seidige Fell haart nur wenig, verfilzt aber leicht, weshalb regelmässiges Bürsten statt Haarmanagement gefragt ist.
Ist der Biewer Terrier leicht zu finden?
Die Rasse ist seltener als der Yorkshire Terrier, von dem sie abstammt. Einen Welpen zu finden, braucht oft Zeit und führt meist über den Kontakt zu einem spezialisierten Züchter.
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