Andalusier
Die Andalusier ist eine elegante, blau gesäumte spanische Rasse, bewundert für ihr aktives Wesen und ihre verlässliche Legeleistung weisser Eier.
- Size
- Klein
- Lifespan
- 5–8 years
- Origin
- Spanien
- Temperament
- Aktiv
- Standard colors
- Schwarz und Blau
Characteristics
Andalusier colors and patterns
What each club's breed standard says about every Andalusier color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Andalusier in Schwarz und Blau. Standard patterns: Gesäumt.
| Color or pattern | PCGB | APA | EE | ABA |
|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“Blue”) | No ruling | No ruling | No ruling |
| Blau | Standardgemäss (“Blue”) | Standardgemäss (“Blue”) | Standardgemäss (“blau-gesäumt”) | Standardgemäss (“Blue”) |
| Patterns | ||||
| Gesäumt | Standardgemäss (“Blue”) | Standardgemäss (“Blue”) | Standardgemäss (“blau-gesäumt”) | Standardgemäss (“Blue”) |
| Color or pattern |
|---|
| Weiss |
| Color or pattern | PCGB | APA |
|---|---|---|
| Braun | Standardgemäss (“Eyes dark red or red-brown”) | No ruling |
| Rot | Standardgemäss (“Eyes dark red or red-brown”) | Standardgemäss (“Reddish-bay.”) |
| Orange | No ruling | Standardgemäss (“Reddish-bay.”) |
| Rotbraun | No ruling | Standardgemäss (“Reddish-bay.”) |
| Color or pattern | PCGB | APA |
|---|---|---|
| Schiefergrau | Standardgemäss (“Beak dark slate or horn”) | No ruling |
| Hornfarben | Standardgemäss (“Beak dark slate or horn”) | Standardgemäss (“Horn.”) |
| Color or pattern | PCGB | APA |
|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“Legs and feet dark slate or black”) | No ruling |
| Schiefergrau | Standardgemäss (“Legs and feet dark slate or black”) | Standardgemäss (“shanks and toes, leaden-blue”) |
| Color or pattern | PCGB | APA |
|---|---|---|
| Rot | Standardgemäss (“Comb, face and wattles bright red”) | Standardgemäss (“Comb, Face and Wattles: Bright red.”) |
| Color or pattern | PCGB | APA |
|---|---|---|
| Weiss | Standardgemäss (“Ear-lobes white”) | Standardgemäss (“Ear-lobes: White.”) |
| Rot | Fehler (“In the male, much white in face or presence of red in lobes. White feathers. Sooty ground colour. Red or”) | Disqualifizierend (“Red in ear-lobes covering one-third or more of surface”) |
| Color or pattern |
|---|
| Weiss |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Color changes
How a Andalusier's colors can change over its life.
Schwarzchanges toGesperbert
Gefieder · Mit dem Alter · males only
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Das Andalusier-Huhn im Überblick
Das Andalusier ist ein kleines, aktives Huhn aus Spanien mit blau geschupptem Gefieder und einer verlässlichen Legeleistung an weissen Eiern.
Das Andalusier zählt zu den leichten Mittelmeerrassen und stammt aus dem Süden Spaniens. Bekannt ist es vor allem für sein blau geschupptes Gefieder: Jede Feder trägt auf schiefergrauem Grund einen dunkleren Saum. Die Rasse wirkt schlank und fein gebaut, trägt sich aufrecht und zeigt einen Einfachkamm.
Andalusier sind reinrassige Legehennen, keine Masttiere. Die Hennen liefern eine gute Anzahl grosser weisser Eier und legen häufig auch in den kühleren Monaten weiter, wenn andere Rassen pausieren. Bruttrieb zeigt die Rasse kaum, wer Küken möchte, greift meist auf einen Brutapparat oder eine brütige Henne einer anderen Rasse zurück.
Die Rasse passt zu Haltern, die einen attraktiven, produktiven Hofvogel wollen und genügend Auslauf bieten können. Andalusier sind wach und bewegungsfreudig, was sie für enge Ställe ungeeignet macht, als Futtersucher auf offenem Gelände sind sie dagegen zuverlässig.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Spanien |
| Grösse | Klein (leichte Rasse) |
| Lebenserwartung | 5 bis 8 Jahre |
| Gruppe/Nutzung | Legehuhn, weisse Eier |
| Geeignet für | Aktive Hühnerhaltung mit Auslaufmöglichkeit |
Für wen sich die Rasse eignet
Das Andalusier passt zu Haltern, denen Legeleistung und ein wachsames, futtersuchendes Wesen wichtiger sind als ein ruhiger Schosshuhn-Charakter. Es fühlt sich bei viel Auslauf und in mildem Klima am wohlsten. Für kleine Gehege oder Halter, die ein zahmes, leicht zu handhabendes Haustier suchen, ist es weniger geeignet.
Geschichte und Herkunft
Das Andalusier trägt den Namen der südspanischen Region Andalusien und wurde im 19. Jahrhundert von britischen und amerikanischen Züchtern zur blau geschuppten Form weiterentwickelt.
Namensgebend ist Andalusien, die Region im Süden Spaniens, aus der die Ursprungstiere stammen. Die frühen spanischen Hühner dieses Typs waren vor allem als Legehennen geschätzt und traten zunächst in einfarbigen Varianten auf, bevor sich die blau geschuppte Zeichnung durchsetzte.
Im 19. Jahrhundert gelangte die Rasse nach Grossbritannien, wo Züchter daran arbeiteten, das blaue Schuppenmuster zu vereinheitlichen, für das das Andalusier heute bekannt ist. In den Vereinigten Staaten setzte sich die Selektion fort, als sich die Rasse über Europa hinaus verbreitete.
1874 wurde das Andalusier als Blue Andalusian in den Standard of Perfection der American Poultry Association aufgenommen. Die blaue Farbe folgt der Genetik der unvollständigen Dominanz, weshalb aus einer Verpaarung blau mit blau nicht durchgehend blaue Nachkommen entstehen. Eine typische Blau-mal-Blau-Verpaarung ergibt ungefähr zur Hälfte blaue Tiere, dazu Splash- und schwarze Varianten.
Weil sich die blaue Farbe genetisch nicht stabil vererbt, braucht der Erhalt eines Bestands mit sauber gezeichneten blauen Tieren laufende Selektionsarbeit. Diese genetische Eigenheit hat das Andalusier zu einer Rasse für Liebhaber gemacht statt für die Massenproduktion, und die Bestände sind heute im Vergleich zu gängigen Wirtschaftslinien überschaubar.
Erscheinungsbild und Rassestandard
Das Andalusier ist ein schlankes, aufrecht getragenes Mittelmeerhuhn mit schiefergrau-blau geschupptem Gefieder, Einfachkamm und weissen Ohrscheiben.
Das Andalusier zeigt eine schlanke, elegante Linie mit einem eher langen Körper, hoch getragener, voller Brust und fliessendem Schwanz. Die klassische Zeichnung ist blau geschuppt: eine klare schiefergrau-blaue Feder mit dunklerem, blauschwarzem Saum. Daneben treten Tiere in Schwarz oder als Splash auf, beides Nebenprodukte der blauen Genetik. Das Gesicht ist rot, die Ohrscheiben sind weiss, die Läufe schiefergrau-blau.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Grösse | Mittelgross, aufrechte Haltung |
| Gewicht | Hahn rund 3,2 kg (7 lb), Henne rund 2,25 kg (5 lb) |
| Gefieder | Eng anliegend, glänzend |
| Farben | Blau geschuppt, Schwarz, Splash |
| Augen | Rotbraun |
Gefieder und Farben
Nur die blau geschuppte Form zeigt die typische Zeichnung, bei der jede Feder einen klar abgegrenzten dunklen Saum trägt. Da die blaue Farbe genetisch instabil ist, enthält ein einzelnes Gelege von blauen Elterntieren meist auch reinschwarze und blasse Splash-Küken neben den geschuppten Blauen. Alle drei teilen dieselben schiefergrauen Läufe, weissen Ohrscheiben und den aufrechten Einfachkamm, der bei der Henne zur Seite umfällt.
Wesen und Verhalten
Das Andalusier ist lebhaft, neugierig und wachsam, mehr auf Futtersuche und Fluchtbereitschaft ausgelegt als auf Nähe zum Menschen.
Andalusier sind energiegeladen und ständig in Bewegung. Sie suchen ausdauernd nach Futter, legen dabei grosse Strecken zurück und bleiben wachsam gegenüber Gefahr, was sie zu tüchtigen Freilandhühnern macht. Aggressiv sind sie nicht, neigen aber zur Scheu und mögen es nicht, angefasst zu werden, weshalb sie selten zum zahmen Schosshuhn werden.
Innerhalb der eigenen Gruppe sind sie gesellig und aktiv, ohne besonders laut zu sein. Fremden gegenüber bleiben sie zurückhaltend und wahren Distanz. Mit anderen Hühnern kommen sie meist gut zurecht, wobei ihr hohes Energielevel sehr ruhige Rassen aus der Fassung bringen kann. Bruttrieb zeigen die Hennen kaum, auf Eiern sitzen sie also selten.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 2 |
| Energie | 5 |
| Trainierbarkeit | 2 |
| Lautstärke | 3 |
| Mauser (Federverlust) | 3 |
Pflege und tägliche Bedürfnisse
Das Andalusier braucht Auslauf zur Futtersuche, regelmässige Gesundheitskontrollen im Bestand und Schutz des grossen Einfachkamms vor Frost.
Gefiederpflege
- Gefieder und Kloake regelmässig auf Läuse und Milben kontrollieren
- Einen trockenen Sandbadeplatz anbieten, damit sich die Tiere selbst reinigen können
- Überlange Krallen kürzen und die schiefergrauen Läufe auf Kalkbeinmilben prüfen
- Legenester sauber halten, um das eng anliegende, glänzende Gefieder zu schützen
Bewegung
- Täglichen Freilauf oder einen grossen Auslauf ermöglichen, enge Haltung mag diese Rasse nicht
- Sitzstangen in unterschiedlichen Höhen anbieten, damit die Tiere ihre Flugfähigkeit nutzen können
- Futter verstreuen, um natürliches Scharren und Bewegung zu fördern
Umgebung
Andalusier fühlen sich in warmem, mildem Klima am wohlsten, das ihrer mediterranen Herkunft entspricht. Der grosse Einfachkamm neigt zu Erfrierungen, weshalb Halter in kälteren Lagen einen zugfreien, gut belüfteten Stall bieten und den Kamm bei Frost mit einer schützenden Fettschicht behandeln sollten. Eine sichere Umzäunung ist wichtig, denn diese wachsamen, fluchtbereiten Tiere sitzen gern hoch und streifen weit umher. In mehreren Kantonen gilt zudem eine Meldepflicht für Hühnerhaltungen ab einer bestimmten Bestandsgrösse bei der kantonalen Veterinärbehörde, das lohnt sich vor der Anschaffung abzuklären.
Ernährung und Fütterung
Andalusier kommen mit einem gewöhnlichen Legehennenfutter gut zurecht, ergänzt durch Grit, Kalzium und frisches Wasser, während die Futtersuche einen Teil der Ration deckt.
Als aktive Legerasse braucht das Andalusier ein vollwertiges Geflügelfutter, das zur jeweiligen Lebensphase passt. Küken erhalten ein eiweissreiches Startfutter, Junghühner wechseln zu einem Aufzuchtfutter, und Legehennen brauchen ein Legefutter mit rund 16 Prozent Eiweiss sowie zusätzlichem Kalzium für eine gute Schalenqualität. Tiere mit Freilauf ergänzen dies durch Insekten und Grünzeug, was den Verzehr des Fertigfutters spürbar senken kann.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Küken (0 bis 8 Wochen) | Startfutter zur freien Aufnahme | Ständig verfügbar |
| Junghuhn (8 bis 18 Wochen) | Aufzuchtfutter zur freien Aufnahme | Ständig verfügbar |
| Legehenne | Etwa 110 bis 130 g Legefutter | 1 bis 2 |
Leckerlis und Ergänzungsfutter
Unlöslichen Grit bereitstellen, damit die Tiere Futter zermahlen können, und Legehennen zusätzlich zerkleinerte Austernschalen oder eine andere Kalziumquelle zur freien Aufnahme anbieten. Leckerlis wie Grünzeug, Mehlwürmer und Küchenabfälle sollten unter rund 10 Prozent der Gesamtration bleiben, damit die ausgewogene Ration nicht verwässert wird.
Gesundheit und häufige Erkrankungen
Das Andalusier ist eine robuste Rasse mit 5 bis 8 Jahren Lebenserwartung, wobei Kammfrost und übliche Parasiten die Hauptrisiken darstellen.
Andalusier gelten als robust und sind gut an warmes Klima angepasst, die typische Lebenserwartung liegt bei 5 bis 8 Jahren. Rassespezifische Erkrankungen sind nicht bekannt, abgesehen von den Problemen, die bei einfachkämmigen Mittelmeerrassen generell vorkommen. Der grosse Kamm ist bei kaltem Wetter die wichtigste Schwachstelle.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Kammfrost | Blasse, geschwollene oder geschwärzte Kammspitzen | Am wahrscheinlichsten bei feuchtkaltem Frostwetter |
| Äussere Parasiten | Scharren, Federverlust, Milben im Kloakenbereich | Läuse, Rote Vogelmilbe und Kalkbeinmilbe |
| Innere Würmer | Gewichtsverlust, schwächere Legeleistung, dünner Kot | Mit regelmässiger Kontrolle und Entwurmung behandeln |
| Atemwegsinfektion | Niesen, Nasenausfluss, Rasselgeräusche | Stallbelüftung verbessern, kranke Tiere isolieren |
Vorbeugende Massnahmen
- Den Stall trocken und gut belüftet halten, um Atemwegserkrankungen vorzubeugen
- Ein Sandbad anbieten und regelmässig auf äussere Parasiten kontrollieren
- Ein festes Entwurmungsprogramm einhalten
- Den Kamm im Winter vor Frost schützen
- Neue oder kranke Tiere vor der Eingliederung in den Bestand in Quarantäne halten
Lebensraum und Haltung
Das Andalusier braucht einen sicheren, gut belüfteten Stall mit hohen Sitzstangen und grosszügigem Auslauf, um seinem lebhaften Wesen gerecht zu werden.
Andalusier sind am glücklichsten, wenn sie viel Platz zum Umherstreifen haben. Sie fliegen gut und suchen geschickt nach Futter, weshalb ein grosser Auslauf oder Freilandhaltung deutlich besser passt als ein enges Gehege. Ein trockener, zugfreier Stall mit guter Luftzirkulation ist wichtig, denn die Rasse kommt mit Hitze gut zurecht, reagiert aber empfindlich auf Kälte und Nässe. Ein hoher Zaun oder ein überdachter Auslauf hilft, Tiere zu halten, die sonst über niedrige Barrieren fliegen. Wer in der Schweiz mehr als eine kleine Anzahl Hühner hält, sollte zudem die kantonalen Vorgaben zur Kleintierhaltung und die Meldepflicht gegenüber dem kantonalen Veterinäramt beachten.
| Parameter | Empfehlung |
|---|---|
| Stallfläche pro Tier | Mindestens 0,3 bis 0,4 m² |
| Auslauffläche pro Tier | Mindestens 0,9 bis 1,5 m², mehr wenn möglich |
| Sitzstangenhöhe | Hohe Sitzstangen, diese Rasse übernachtet gern oben |
| Legenester | Ein Nest pro 3 bis 4 Hennen |
| Belüftung | Hohe, zugfreie Luftzirkulation |
Checkliste für die Einrichtung
- Raubtiersicherer Stall mit stabilen Verschlüssen
- Hohe, stabile Sitzstangen
- Saubere, gut erreichbare Legenester
- Sandbadeplatz
- Hoher oder überdachter Auslauf gegen Ausbrüche durch Fliegen
- Schatten und frisches Wasser an warmen Tagen
Brüten und Schlupf
Andalusier-Eier schlüpfen nach rund 21 Tagen unter üblicher Hühnerbrut, meist im Brutapparat, da die Hennen selten brütig werden.
Weil Andalusier-Hennen kaum brütig werden, kommen befruchtete Eier meist im Brutapparat oder unter einer brütigen Henne einer anderen Rasse zum Schlupf. Die Bebrütungsdauer entspricht mit rund 21 Tagen der üblichen Hühnerbrut. Zu beachten ist, dass aus blauen Elterntieren eine Mischung aus blauen, schwarzen und Splash-Küken entsteht, nicht jedes Küken zeigt später die blaue Schuppenzeichnung.
| Parameter | Einstellung |
|---|---|
| Temperatur | 37,5 °C im Brutapparat mit Umluft |
| Luftfeuchtigkeit | Etwa 45 bis 55 Prozent an den Tagen 1 bis 18 |
| Brutdauer | Etwa 21 Tage |
| Wenden | Mehrmals täglich bis Tag 18, danach stoppen |
Ablauf des Schlupfs
- Saubere, befruchtete Eier bei 37,5 °C in den Brutapparat legen
- Luftfeuchtigkeit bei etwa 45 bis 55 Prozent halten und die Eier täglich wenden
- Um Tag 7 und Tag 14 schieren, um klare oder nicht entwickelte Eier zu entfernen
- Ab Tag 18 das Wenden stoppen und die Luftfeuchtigkeit auf rund 65 Prozent erhöhen (Schlupfphase)
- Die Küken ungestört schlüpfen lassen und danach trocken in eine warme Kükenaufzucht umsetzen
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Andalusier-Huhn betreffen Grösse, Wesen, Pflege, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.
Wie gross wird ein Andalusier-Huhn?
Es handelt sich um eine kleine, leichte Mittelmeerrasse. Hähne wiegen rund 3,2 kg (7 lb), Hennen rund 2,25 kg (5 lb), bei schlankem, aufrechtem Körperbau.
Wie ist das Wesen des Andalusiers?
Andalusier sind neugierig, energiegeladen, aktiv und wachsam. Sie suchen gerne Futter und bleiben fluchtbereit, weshalb sie keine ruhige Schosshuhn-Rasse sind und das Anfassen nicht mögen.
Ist die Haltung von Andalusiern aufwendig?
In mildem Klima sind sie robust und pflegeleicht, brauchen aber Auslauf und Schutz des grossen Kamms vor Frost. Enge Haltung vertragen sie schlecht.
Wie alt werden Andalusier-Hühner?
Bei guter Pflege, Haltung und Parasitenkontrolle liegt die Lebenserwartung typischerweise bei 5 bis 8 Jahren.
Sind Andalusier gute Legehennen?
Ja. Die Hennen legen eine gute Anzahl grosser weisser Eier und legen oft auch in den kühleren Monaten weiter, brütig werden sie aber selten.
Eignen sich Andalusier für Einsteiger?
Sie passen zu Haltern mit Auslaufmöglichkeit, die eine produktive Legehenne suchen. Wer ein ruhiges, leicht zu handhabendes Haustier möchte, ist mit einer ruhigeren Rasse besser bedient.
Sind Andalusier-Hühner leicht zu bekommen?
Sie sind seltener als gängige Wirtschaftsrassen und werden vor allem von Liebhabern gehalten, unter anderem weil sich die blaue Farbe genetisch nicht stabil vererbt. Meist stammen sie von spezialisierten Züchtern.
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