United Pet Club
Heilige Birma — a Mittel, Sanft Katze breed originating in Frankreich

Heilige Birma

Die Birma ist eine sanfte, anhängliche Katze, bekannt für ihre auffallend blauen Augen, ihr seidiges Fell und ihr gelassenes Wesen.

Size
Mittel
Lifespan
12–16 years
Origin
Frankreich
Temperament
Sanft
Standard colors
Weiss, Blau und Lila and 7 more
Key Traits
SanftAnhänglichRuhigGut mit KindernTreu ergeben

Characteristics

Energy Level4
Trainability4
Good With Kids3
Good With Pets4
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Heilige Birma coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Seidig
Fellänge
Lang
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Grooming guidance

  • Vorsicht: A Heilige Birma coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

Heilige Birma colors and patterns

What each club's breed standard says about every Heilige Birma color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Heilige Birma in Weiss, Blau, Lila, Silber, Schokolade, Seal, Zimt, Rot, Creme und Rehfarben. Standard patterns: Pointzeichnung, Tabby, Schildpatt, Schildpatt-Tabby, Rauchfarben und Mitted.

Fell: rulings by club
Color or patternTICAFIFECFAGCCF
WeissStandardgemäßStandardgemäß (“white”)No rulingNo ruling
BlauStandardgemäßStandardgemäß (“blue”)Standardgemäß (“Blue Point”)Standardgemäß (“Blue Point”)
LilaStandardgemäßStandardgemäß (“lilac”)Standardgemäß (“Lilac Point”)Standardgemäß (“Lilac Point”)
SilberStandardgemäß (“Silver and/or Smoke Point/White”)Standardgemäß (“silver”)No rulingNicht anerkannt (“Silver”)
SchokoladeStandardgemäßStandardgemäß (“chocolate”)Standardgemäß (“Chocolate Point”)Standardgemäß (“Chocolate Point”)
SealStandardgemäßStandardgemäß (“seal”)Standardgemäß (“Seal Point”)Standardgemäß (“Seal Point”)
ZimtStandardgemäßNo rulingNo rulingNo ruling
RotStandardgemäß (“Red Factor points”)Standardgemäß (“red”)Standardgemäß (“Red Point”)Standardgemäß (“Red Point”)
CremeStandardgemäßStandardgemäß (“cream”)Standardgemäß (“Cream Point”)Standardgemäß (“Cream Point”)
RehfarbenStandardgemäßNo rulingNo rulingNo ruling
Patterns
PointzeichnungStandardgemäß (“Pointed”)Standardgemäß (“pointed”)Standardgemäß (“color pointed”)Standardgemäß (“Solid Point”)
TabbyStandardgemäß (“Tabby Point/White”)Standardgemäß (“tabby”)Standardgemäß (“Tabby Point”)Standardgemäß (“Tabby Point”)
SchildpattStandardgemäß (“Tortie Point/White”)Standardgemäß (“tortie”)Standardgemäß (“Tortie Point”)Standardgemäß (“Tortie Point”)
Schildpatt-TabbyNo rulingStandardgemäß (“tortie tabby”)Standardgemäß (“Tortie Tabby Point”)Standardgemäß (“Tortie Tabby Point”)
RauchfarbenStandardgemäß (“Smoke Point/White”)Standardgemäß (“smoke”)No rulingNo ruling
MittedStandardgemäß (“gloved pattern”)No rulingStandardgemäß (“white gloves”)No ruling
Augen: rulings by club
Color or patternTICAFIFECFAGCCF
BlauStandardgemäß (“blue”)Standardgemäß (“deep blue”)Standardgemäß (“blue”)Standardgemäß (“Blue”)
Nase: rulings by club
Color or patternCFAGCCF
BlauStandardgemäß (“slate blue”)Standardgemäß (“blue”)
LilaStandardgemäß (“lavender-pink / pink-grey”)Standardgemäß (“lilac”)
SchiefergrauNo rulingStandardgemäß (“slate-grey”)
SchokoladeStandardgemäß (“chocolate”)Standardgemäß (“chocolate”)
SealStandardgemäß (“seal / same color as points”)Standardgemäß (“dark seal brown”)
ZimtStandardgemäß (“cinnamon-pink”)No ruling
ZiegelrotStandardgemäß (“brick colored”)No ruling
RosaStandardgemäß (“pink”)Standardgemäß (“pink”)
Pfotenballen: rulings by club
Color or patternTICACFA
RosaStandardgemäß (“pink”)Standardgemäß (“pink”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Heilige Birma's colors can change over its life.

  • Tabbychanges toEinfarbig

    Fell · Mit dem Alter · from 0 to 39 weeks

  • Weisschanges toSchattiert

    Fell · Mit dem Alter

  • Weisschanges toChinchilla

    Fell · Mit dem Alter

  • Tabbychanges toSchattiert

    Fell · Mit dem Alter · from 0 to 6 weeks

  • Tabbychanges toChinchilla

    Fell · Mit dem Alter · from 0 to 6 weeks

  • Blauchanges toSchildpatt

    Fell · Mit dem Alter

  • Weisschanges toPointzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Blauchanges toGrün

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toGelb

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toGold

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toKupfer

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toOrange

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toHaselnussbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Blauchanges toBernsteinfarben

    Augen · Mit dem Alter · from 4 to 17 weeks

  • Rosachanges toSeal

    Nase · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toBlau

    Nase · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toSchokolade

    Nase · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toLila

    Nase · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toSeal

    Pfotenballen · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toBlau

    Pfotenballen · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toSchokolade

    Pfotenballen · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

  • Rosachanges toLila

    Pfotenballen · Mit dem Alter · from 1 to 52 weeks

Die Heilige Birma im Porträt

Die Birma ist eine mittelgrosse, halblanghaarige Katze aus Frankreich. Tiefblaue Augen, seidiges Fell und ein ruhiges, anhängliches Wesen prägen sie.

Bei der Birma treffen ein farbig abgesetztes Fell (Point-Zeichnung), tiefblaue Augen und vier weisse Pfoten zusammen, die der Rassestandard als Handschuhe bezeichnet. Ihr Haarkleid ist einlagig und hat wenig Unterwolle. Dadurch liegt das Fell glatt an und verfilzt seltener als bei manch anderer Langhaarrasse.

Meist wird die Birma über ihren Charakter beschrieben. Sanft, ruhig und ihren Menschen zugewandt, hält sie sich gerne in deren Nähe auf, ohne stetig Aufmerksamkeit zu verlangen. Gesprächig ist die Rasse auf leise Weise, nicht lautstark, und mit anderen Katzen, Hunden und Kindern kommt sie in der Regel gut aus.

Erwachsene Tiere bringen üblicherweise 4 bis 6 Kilogramm auf die Waage, Kater eher am oberen Rand. Volle Felllänge sowie der helle Körper mit den dunkleren Points bilden sich über das erste bis zweite Lebensjahr aus. Die weissen Handschuhe dagegen sind bereits beim Kätzchen da.

Birma auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftFrankreich
GrösseMittel (4 bis 6 kg)
Lebenserwartung12 bis 16 Jahre
RolleFamilienkatze
Verträgt sich mitKindern, anderen Katzen, Hunden

Zu wem die Birma passt

Gesucht wird bei der Birma ein ausgeglichener, anhänglicher Begleiter, keine besonders lebhafte oder sehr selbstständige Katze. In Familien mit Kindern lebt sie gut, ebenso in Haushalten mit bereits vorhandenen Tieren. Sie bindet sich eng und mag Gesellschaft, weshalb sie besser in Haushalte passt, in denen tagsüber jemand zu Hause ist, als zu langen Phasen allein.

Geschichte und Herkunft

Die Birma entstand im frühen zwanzigsten Jahrhundert in Frankreich als eigene Rasse und wurde dort 1925 offiziell anerkannt.

Als Rasse gilt die Birma als französisch. Die ersten belegten Zuchtkatzen traten Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in Frankreich auf, und 1925 folgte dort die offizielle Anerkennung.

Wie es davor um die Herkunft stand, ist nicht gesichert überliefert. Eine alte Erzählung bringt die Birma mit Tempelkatzen in Burma in Verbindung, worauf der zweite Name Heilige Birma zurückgeht. Diese Geschichte ist jedoch Legende, kein belegter Verlauf. Verlässlich fassbar wird die Rasse erst mit dem französischen Zuchtprogramm.

Beide Weltkriege liessen den europäischen Bestand stark einbrechen. Nach jedem Krieg baute man die Rasse mit behutsamen Einkreuzungen wieder auf, um die Zahlen zu erholen. Diese Arbeit formte die heutige Birma und trug dazu bei, das kennzeichnende Point-Fell und die weissen Handschuhe zu festigen.

Von Frankreich aus gelangte die Rasse in den folgenden Jahrzehnten in weitere Länder, erhielt die Anerkennung der grossen Zuchtverbände und wurde in Europa, Nordamerika und darüber hinaus zur festen Familienkatze.

Erscheinungsbild

Die Birma ist eine mittelgrosse bis grosse, kräftige Katze mit seidigem Point-Fell, runden tiefblauen Augen und vier kontrastierenden weissen Pfoten.

Der Körper der Birma ist lang und kräftig und steht auf mittelhohen Beinen. Der Kopf ist breit und gerundet, die Wangen voll. Rund und tiefblau sind die Augen. Das Fell ist mittellang bis lang und seidig, mit wenig Unterwolle, dazu kommen eine vollere Halskrause und ein buschiger Schwanz.

Das kennzeichnende Merkmal ist das Zusammenspiel aus Point-Fell und vier reinweissen Pfoten. Vorne endet das Weiss in einer geraden Linie quer über der Pfote, hinten zieht es sich an der Rückseite des Beins in einer Spitze nach oben, von Züchtern Sporen genannt.

Rassestandard der Birma
MerkmalStandard
Gewicht4 bis 6 kg (Kater grösser)
KörperbauMittel bis gross, kräftig
FellMittellang bis lang, seidig, wenig Unterwolle
FarbenPoint: Seal, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, dazu Tortie- und Tabby-Points
AugenRund, tiefblau

Fell und Farben

Hell ist der Körper, dunkler sind die Points (Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz), wie bei anderen Point-Rassen. Zu den anerkannten Point-Farben gehören Seal, Blau, Chocolate und Lilac, dazu Rot- und Creme-Points sowie Tortie- und Tabby-Varianten (Lynx), die viele Verbände zulassen. Welche Point-Farbe auch vorliegt, die vier weissen Handschuhe bleiben das gleichbleibende Kennzeichen der Rasse.

Wesen und Charakter

Die Birma ist sanft, ruhig und anhänglich. Mit Kindern, anderen Katzen und Hunden versteht sie sich gut und bleibt still bei ihren Menschen.

Bekannt ist die Birma für ihr ausgeglichenes, sanftes Wesen. Sie hängt an ihrem Haushalt und folgt den Menschen gerne von Raum zu Raum, wobei sie sich in der Nähe niederlässt, statt dauernd Streicheleinheiten zu suchen. Ihr Temperament ist massvoll, kurze Spielphasen wechseln sich mit langen Ruhezeiten ab.

Gegenüber Fremden zeigt sich die Rasse meist gelassen und neugierig statt scheu oder abweisend. Kindern begegnet sie geduldig, andere Katzen und Hunde akzeptiert sie in der Regel, was sie für Mehrtierhaushalte gut brauchbar macht. Leise ist ihre Stimme, und sie setzt sie sparsamer ein als redseligere Rassen.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit5
Aktivität3
Erziehbarkeit3
Lautfreudigkeit2
Haaren3

Pflege und Fellpflege

Die Birma ist mittelmässig pflegeintensiv: Ihr Fell mit wenig Unterwolle braucht wöchentliches Bürsten, als Hauskatze mit täglicher Zuwendung ist sie zufrieden.

Vom Pflegeaufwand her liegt die Birma im mittleren Bereich. Ihr seidiges Einfachfell verfilzt weniger als ein doppeltes Haarkleid, weshalb der Aufwand geringer ausfällt, als die Felllänge vermuten liesse. Regelmässige Zuwendung hält das Fell dennoch in gutem Zustand und begrenzt lose Haare in der Wohnung.

Fellpflege

  • Ein- bis zweimal pro Woche bürsten, während des saisonalen Haarens häufiger
  • Halskrause und Bereich hinter den Ohren prüfen, dort entstehen Knoten zuerst
  • Krallen alle paar Wochen kürzen
  • Zähne regelmässig putzen und Ohren auf Ablagerungen kontrollieren

Bewegung

  • Täglich 10 bis 15 Minuten gemeinsames Spiel anbieten
  • Federangeln und kleine Jagdspielzeuge für kurze Aktivitätsschübe bereithalten
  • Kratzbaum oder erhöhten Platz zum Klettern und Beobachten geben

Umgebung

Für ein Leben in der Wohnung eignet sich die Birma gut, ein ruhiges, geregeltes Zuhause ist ihr am liebsten. Am wohlsten fühlt sie sich mit Gesellschaft für einen Teil des Tages, andere Tiere verträgt sie, weshalb sie in Mehrtier- und Familienhaushalte passt. Kratzflächen und ruhige Rückzugsorte abseits stark begangener Wege bereitstellen.

Ernährung und Fütterung

Birmas brauchen ein vollwertiges Katzenfutter passend zur Lebensphase, in abgemessenen Portionen, um dem Übergewicht dieser ruhigeren Rasse vorzubeugen.

Ein vollwertiges, ausgewogenes Katzenfutter, abgestimmt auf die Lebensphase, ist für die Birma das Richtige. Als reiner Fleischfresser braucht die Katze eine Kost, die auf tierischem Eiweiss beruht. Da die Rasse ruhiger und weniger aktiv ist als manch andere, sollten die Portionen abgemessen werden, damit sich kein schleichendes Übergewicht einstellt. Frisches Wasser sollte immer bereitstehen.

Allgemeiner Fütterungsleitfaden
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Kätzchen (bis 12 Monate)Nach Packungsangabe, zur freien Aufnahme oder häufige Mahlzeiten3 bis 4
Erwachsen (1 bis 7 Jahre)Etwa 55 bis 75 g Trockenfutter oder entsprechend Nassfutter2
Senior (ab 7 Jahren)Angepasst an Aktivität und Gewicht2

Leckerlis und Ergänzungen

Leckerlis auf höchstens rund 10 Prozent der Tageskalorien begrenzen, damit die Hauptnahrung ausgewogen bleibt. Ein vollwertiges Fertigfutter deckt in der Regel die Nährstoffe, die eine gesunde Birma braucht, weshalb Ergänzungsmittel nur nach tierärztlichem Rat gegeben werden sollten. Portioniertes Nassfutter neben dem Trockenfutter kann die Flüssigkeitsaufnahme unterstützen.

Gesundheit und Lebenserwartung

Birmas werden meist 12 bis 16 Jahre alt und sind grundsätzlich robust. Einige Erbkrankheiten gehören über regelmässige tierärztliche Betreuung im Auge behalten.

Grundsätzlich ist die Birma eine gesunde Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 16 Jahren. Wie bei jeder Rassekatze treten einige erbliche und rassetypische Erkrankungen häufiger auf als in der allgemeinen Katzenpopulation. Deshalb zählen routinemässige tierärztliche Kontrollen ebenso wie Untersuchungen bei verantwortungsvollen Züchtern.

Erkrankungen, die man kennen sollte
ErkrankungAnzeichenHinweis
Hypertrophe KardiomyopathieTrägheit, schnelle Atmung, weniger AktivitätVerdickung des Herzmuskels; Untersuchung hilft
Polyzystische NierenerkrankungVermehrter Durst, GewichtsverlustErblich; durch Tests bei Zuchtkatzen verringerbar
ZahnerkrankungenMundgeruch, Speicheln, weniger FressenBei Katzen häufig; mit Zahnpflege beherrschbar
ÜbergewichtGewichtszunahme, nachlassende FellpflegeRisiko wegen des ruhigeren Aktivitätsniveaus

Vorsorge

  • Jährliche tierärztliche Untersuchung, bei Seniorkatzen häufiger
  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten
  • Gesundes Gewicht durch abgemessene Fütterung halten
  • Zahnpflege leisten, um Zahnfleisch- und Zahnerkrankungen zu verlangsamen
  • Züchter nach Untersuchungen auf Herz- und Nierenerkrankungen fragen

Erziehung

Die Birma lässt sich mässig gut erziehen und spricht auf sanfte, belohnungsbasierte Methoden für Katzenklo, Handling und einfache Kunststücke an.

Klug und auf Menschen bezogen, lässt sich die Birma für eine Katze verhältnismässig leicht erziehen. Sie reagiert auf Geduld und Belohnung, nicht auf Druck. Die meisten Birmas nehmen das Katzenklo rasch an und lernen mit kurzen, regelmässigen Einheiten, Fellpflege, Transportbox und einfaches Handling zu akzeptieren. Manche eignen sich einfache Kunststücke an, etwa das Kommen auf Zuruf oder das Apportieren eines kleinen Spielzeugs.

Grundlagen

  1. Das Katzenklo an einem ruhigen, gut erreichbaren Ort aufstellen und sauber halten
  2. Die Transportbox früh einführen, offen mit Decke und Leckerlis darin
  3. Kurze Einheiten von wenigen Minuten nutzen und mit einem Erfolg abschliessen
  4. Das gewünschte Verhalten sofort mit Leckerli oder Lob belohnen
  5. Pfoten, Ohren und Maul behutsam anfassen, um auf Fellpflege und Tierarztbesuche vorzubereiten

Zucht

Birmas werden mit rund einem Jahr zuchtreif, tragen nach neun Wochen Trächtigkeit etwa vier bis sechs Kätzchen und kommen weiss zur Welt, bevor sich die Points bilden.

Geschlechtsreif werden Birmas mit etwa 9 bis 12 Monaten, doch verantwortungsvolle Züchter warten meist, bis eine Kätzin voll ausgewachsen ist, ehe der erste Wurf kommt. Die Trächtigkeit dauert rund 63 bis 67 Tage. Häufig umfasst ein Wurf vier bis sechs Kätzchen.

Fast völlig weiss kommen die Kätzchen zur Welt und entwickeln ihre dunkleren Points über die folgenden Wochen, während die weissen Handschuhe schon früh sichtbar sind. Neugeborene sind für Wärme und Nahrung ganz auf die Mutter angewiesen. Das Entwöhnen beginnt meist um die vierte Woche und ist bis etwa zur achten Woche abgeschlossen. In ihr neues Zuhause ziehen die Kätzchen üblicherweise ab rund zwölf Wochen, sobald sie entwöhnt, sozialisiert und tierärztlich erstversorgt sind. Werden Zuchtkatzen auf bekannte Erbkrankheiten untersucht, sinkt das Risiko einer Weitergabe.

Fakten zur Zucht
KennwertWert
Geschlechtsreife9 bis 12 Monate
Trächtigkeit63 bis 67 Tage
Durchschnittliche Wurfgrösse4 bis 6 Kätzchen
GeburtsfellÜberwiegend weiss, Points bilden sich später
EntwöhnungEtwa 4 bis 8 Wochen
Frühestens abzugebenUm die 12 Wochen

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Birma-Katze betreffen Grösse, Wesen, Fellpflege, Lebenserwartung, Eignung für Familien und Verfügbarkeit.

Wie gross wird eine Birma?

Die Birma ist eine mittelgrosse Katze. Ausgewachsene wiegen meist zwischen 4 und 6 Kilogramm, Kater sind grösser als Kätzinnen.

Wie ist das Wesen der Birma?

Birmas sind sanft, ruhig und anhänglich. Sie halten sich nah bei ihren Menschen auf, sind gut mit Kindern und akzeptieren in der Regel andere Katzen und Hunde.

Ist die Birma schwer zu pflegen?

Nein. Der Aufwand ist mittelmässig. Das seidige Einfachfell verfilzt kaum, deshalb genügt meist ein- bis zweimaliges Bürsten pro Woche, dazu übliche Krallen-, Ohren- und Zahnpflege.

Wie alt werden Birmas?

Bei guter Ernährung, regelmässiger tierärztlicher Betreuung und gesundem Gewicht wird eine Birma in der Regel 12 bis 16 Jahre alt.

Sind Birmas gute Familienkatzen?

Ja. Ihr geduldiges, ausgeglichenes Wesen passt zu Familien mit Kindern und zu Haushalten mit anderen Tieren, und sie ziehen Gesellschaft langen Phasen allein vor.

Sind Birmas laut?

Es sind leise Katzen. Birmas kommunizieren durchaus, aber mit sanfter Stimme und weit seltener als redseligere Rassen.

Wo finde ich eine Birma?

Birmas gibt es bei eingetragenen Züchtern, manche gelangen auch in den rassespezifischen oder allgemeinen Tierschutz. Fragen Sie Züchter nach Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere auf Herz- und Nierenerkrankungen.