Suri
Das Suri ist ein elegantes Alpaka, bekannt für sein sanftes Wesen und seine glänzende, seidige Faser, die in langen, gedrehten Locken herabhängt.
- Size
- Gross
- Lifespan
- 15–20 years
- Origin
- Peru
- Temperament
- Sanft
- Standard colors
- Schwarz, Weiss und Silber and 5 more
Characteristics
Coat and grooming
How the Suri coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Wollfell
- Fellstruktur
- Geschnürt
- Fellänge
- Lang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Suri coat mats easily.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: A Suri needs clipping every few weeks.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schliesst Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
Suri colors and patterns
What each club's breed standard says about every Suri color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Suri in Schwarz, Weiss, Silber, Rosagrau, Braun, Dunkelbraun, Rehfarben und Beige. Standard patterns: Einfarbig, Dreifarbig, Gescheckt, Stichelschimmel, Smoking, Gefleckt und Hell meliert.
| Color or pattern | AOA |
|---|---|
| Schwarz | Standardgemäss (“Bay Black / True Black”) |
| Weiss | Standardgemäss (“White”) |
| Silber | Standardgemäss (“Light Silver Grey / Medium Silver Grey / Dark Silver Grey”) |
| Rosagrau | Standardgemäss (“Light Rose Grey / Medium Rose Grey / Dark Rose Grey”) |
| Braun | Standardgemäss (“Light Brown / Medium Brown”) |
| Dunkelbraun | Standardgemäss (“Dark Brown”) |
| Rehfarben | Standardgemäss (“Light Fawn / Medium Fawn / Dark Fawn”) |
| Beige | Standardgemäss (“Beige”) |
| Patterns | |
| Einfarbig | Standardgemäss (“Solid Color”) |
| Dreifarbig | Standardgemäss (“Fancy”) |
| Gescheckt | Standardgemäss (“Pattern”) |
| Stichelschimmel | Standardgemäss (“Roan”) |
| Smoking | Standardgemäss (“Pinto”) |
| Gefleckt | Standardgemäss (“Appaloosa”) |
| Hell meliert | Standardgemäss (“Indefinite Light”) |
What the rulings mean
- Standardgemäss
- Described by the club's breed standard.
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Das Suri-Alpaka: ein Überblick
Das Suri ist ein grosses domestiziertes Alpaka aus Peru, das durch sein ruhiges Wesen und sein seidiges, in langen gedrehten Locken fallendes Vlies bekannt ist.
Das Suri und das Huacaya bilden zusammen die zwei anerkannten Alpakatypen. Als Kamelide stammt es aus dem Hochland der südamerikanischen Anden. Unverwechselbar ist das Suri durch sein Vlies, das in pencil-dünnen, entlang der Länge gedrehten Locken senkrecht am Körper herunterhängt. Diese Locken liegen flach am Körper an, statt abzustehen. Die Faser schimmert und fühlt sich seidig und kühl an, ganz anders als das dichte, gekräuselte Vlies des Huacaya.
Von der Statur her ist das Suri ein grosses Tier. Ausgewachsene Tiere stehen am Widerrist bei ungefähr 90 cm und wiegen zwischen 55 und 85 kg, wobei Hengste in der Regel schwerer sind. Gehalten werden Suris hauptsächlich als Fasertiere, nicht zur Fleischgewinnung; ein Tier liefert pro Jahr mehrere Kilogramm Rohfaser. Im Vergleich zum Huacaya ist das Suri der deutlich seltenere Typ und weltweit nur in kleinen Beständen vertreten.
Charaktermässig ist das Suri sanft, ruhig und von Natur aus zurückhaltend. Mit Artgenossen kommt es gut aus und zeigt sich seiner Umgebung gegenüber neugierig, hält aber Distanz zu Menschen, bis es an regelmässigen Kontakt gewöhnt ist. Als Herdentier verträgt es keine Einzelhaltung.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Peru (Andengebirge) |
| Grösse | Gross (ca. 90 cm am Widerrist, 55 bis 85 kg) |
| Lebenserwartung | 15 bis 20 Jahre |
| Nutzung | Fasertier |
| Sozialverhalten | Gut mit anderen Alpakas und ruhigen Herdenpartnern |
Fuer wen eignet sich das Suri?
Das Suri passt zu Kleinbetrieben und Faserproduzierenden, die Weideland, eine Begleitherde sowie Schutz vor Hitze und Nässe bereitstellen können. Da das Vlies fein ist und Verunreinigungen leicht aufnimmt, sind sauberere Haltungsbedingungen gefragt als bei manchem anderen Nutztier. Fuer eine Einzelhaltung oder als Wachttier kommt das Suri nicht in Frage, denn Alpakas sind Beutetiere und brauchen den Herdenverband.
Herkunft und Geschichte des Suri-Alpakas
Das Suri geht auf vor Jahrtausenden in den peruanischen Anden domestizierte Alpakas zurück. Sein glänzendes Lockenviies wurde in andinen Kulturen seit Langem geschätzt.
Alpakas wurden im Hochland Perus domestiziert, wobei archäologische und genetische Befunde auf eine Abstammung vom Wildvikunja vor mehreren tausend Jahren verweisen. Lange vor dem europäischen Kontakt waren die Tiere das Rückgrat andiner Herdenwirtschaft in Höhenlagen über 3500 Metern, wo kaum anderes Nutzvieh überleben konnte.
Unter den Inka zählte Alpakawolle zu den kostbarsten Rohstoffen. Die feinsten Gewebe aus Kamelidenfaser waren hohen gesellschaftlichen Rängen vorbehalten. Das Suri mit seinen langen, glänzenden Locken gilt als Typ, dessen Faser besondere Wertschätzung genoss, auch wenn Suris und Huacayas gemeinsam in gemischten Herden gehalten wurden.
Die spanische Conquista im sechzehnten Jahrhundert erschütterte die andine Viehhaltung grundlegend. Grosse Teile der Kamelidenbestände gingen verloren; Zuchtpopulationen schrumpften, was die Vielfalt der überlebenden Tiere einschränkte. Die Alpakazucht überlebte vor allem bei indigenen Hirtinnen und Hirten in abgelegenen Hochlagen von Peru, Bolivien und Chile.
Ab dem späten 20. Jahrhundert wurden Alpakas aus Südamerika nach Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland exportiert. Züchtende bauten Herden zur Faserproduktion auf. Das Suri blieb dabei der seltenere Typ. In der Schweiz fördert der SVZ (Schweizerischer Verein der Züchter von Neuweltkameliden) beide Alpakatypen, wobei Suri-Bestände auch hierzulande kleiner sind als jene des Huacaya.
Erscheinungsbild des Suri-Alpakas
Das Suri ist ein grosses Alpaka mit schlankem Körperbau. Sein Vlies besteht aus langen, gedrehten, pencil-dünnen Locken, die eng am Körper herabhängen.
Das Suri zeigt den für Alpakas typischen langen Hals, die aufrechte Körperhaltung und einen feingliedrigen Rahmen. Am eindrücklichsten ist das Vlies: Es setzt sich aus einzelnen Locken zusammen, die sich entlang ihrer Länge drehen und dicht am Körper anliegen. Das Tier wirkt dadurch flach und drapiert, ganz verschieden von der runden, flauschigen Silhouette des Huacaya. Die Faser selbst schimmert deutlich und fühlt sich glatt und kühl an.
| Merkmal | Typischer Bereich |
|---|---|
| Widerristhöhe | Ca. 90 cm |
| Gewicht | 55 bis 85 kg |
| Vlies | Lange, feine, glänzende Locken, die sich drehen und herabhängen |
| Farben | Weiss, Fawn, Braun, Grau, Schwarz und gemusterte Vliese |
| Augen | Gross und dunkel |
Vliesfarben und Faserqualität
Suri-Faser kommt in einem breiten Spektrum natürlicher Farbtöne vor: von Weiss und hellem Fawn über Braun- und Graustufen bis zu Schwarz sowie mehrfarbigen Tieren. Helle Vliese werden von Faserproduzierenden oft bevorzugt, weil sie sich gut färben lassen. Gesicht und Unterschenkel tragen kürzere Haare als der Rumpf. Die Faserfeinheit ist bei Jungtieren am höchsten und nimmt im Laufe der Jahre zu; der Faserwert liegt deshalb in den frühen Lebensjahren am höchsten.
Temperament und Wesen des Suri-Alpakas
Das Suri ist sanft, ruhig und zurückhaltend. Unter Alpakas ist es gesellig, gegenüber Menschen aber anfangs vorsichtig; regelmässiger Umgang schafft Vertrauen.
Im Umgang sind Suris ruhige, ausgeglichene Tiere. Menschen gegenüber verhalten sie sich selten aggressiv und reagieren bei routinemässiger Handhabung sanft. Von Natur aus ist das Suri zurückhaltend: Tiere mit wenig Menschenkontakt weichen aus und scheuen Berührungen, während regelmässig gehandhabte Tiere klar entspannter wirken.
Mit anderen Alpakas ist das Suri gesellig und fügt sich ohne grössere Auseinandersetzungen in die Herdenhierarchie ein. Zur Verständigung nutzen die Tiere leises Summen und Körperhaltung. Mindestens ein oder zwei Artgenossen sind für das Wohlbefinden unerlässlich; allein gehaltene Alpakas entwickeln Stress.
Fremden gegenüber zeigt sich das Suri neugierig, bleibt aber vorsichtig. Es beobachtet unbekannte Personen zunächst aus sicherer Distanz, bevor es sich nähert. Das bekannte Spucken richtet sich in erster Linie gegen Herdenmitglieder bei Futter- oder Rangkonflikten und wird Menschen gegenüber nur eingesetzt, wenn das Tier sich bedroht oder in die Enge getrieben fühlt. Mit ruhigem Nutzvieh wie Schafen oder Ziegen kommt das Suri gut aus, als Schutztier ist es jedoch ungeeignet.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 2 |
| Energie | 2 |
| Trainierbarkeit | 3 |
| Lautäusserung | 2 |
| Fellverlust | 1 |
Haltung und Pflege des Suri-Alpakas
Suri-Haltung dreht sich um jährliche Schur, trockenen Unterstand, sichere Weiden und laufendes Gesundheitsmanagement, mit besonderer Sorgfalt beim Schutz des Lockenvlieses.
Suri-Alpakas kommen in kühlen Klimaten gut zurecht, benötigen aber eine Haltung, die auf Vliesschutz und Tierwohl ausgerichtet ist. Die gewachsenen Locken fangen Pflanzenmaterial und Schmutz leicht auf, deshalb sollten Weide und Einstreu sauber gehalten werden, um den Faserwert zu erhalten.
Pflege
- Einmal jährlich scheren, in der Regel im Frühjahr, um das gesamte Vlies zu entfernen und Hitzestress im Sommer zu vermeiden
- Zehen mehrmals jährlich kürzen, da sie ständig nachwachsen und sich bei Vernachlässigung verformen können
- Zähne regelmässig kontrollieren und bei Hengsten die Kampfzähne bei Bedarf abschleifen lassen
- Die Locken nicht intensiv bürsten, da dies die für das Suri charakteristische Faserstruktur zerstört
Bewegung
- Offene Weidefläche für tägliches Grasen und freie Bewegung bereitstellen
- Genügend Raum für kurze Laufphasen der Herde einplanen
- Darüber hinaus sind keine strukturierten Bewegungseinheiten nötig
Haltungsumgebung
Suris brauchen einen trockenen, schattigen und gut durchlüfteten Unterstand zum Schutz vor Sonne, Regen und Wind. Kälte tolerieren sie gut, solange sie trocken bleiben; Hitze und Schwüle hingegen belasten sie. Bei warmem Wetter sind Schatten, Luftzirkulation und freier Wasserzugang besonders wichtig. Einzäunungen sollen Raubtiere fernhalten, nicht nur die Herde einschliessen. Die Besatzdichte muss genug Weide offen lassen, damit sich Parasitenlasten nicht aufbauen.
Ernährung und Fütterung des Suri-Alpakas
Suris gedeihen am besten auf gutem Raufutter und Heu; Mineralstoffergänzungen sind sinnvoll, Kraftfutter sollte nur mass voll eingesetzt werden.
Alpakas sind genügsame Raufresser mit einem dreikammerigen Magen, der auf faserreiche Kost ausgelegt ist. Die Ernährung eines Suris sollte überwiegend aus Weidegras und Grasheu bestehen. Gutes Raufutter deckt den Nährstoffbedarf in aller Regel weitgehend ab; übermässige Kraftfuttergaben oder zu üppiges Weidegras führen zu Verfettung und Verdauungsproblemen. Frisches Wasser muss jederzeit vorhanden sein.
Da südamerikanische Böden sich von jenen der heutigen Haltungsgebiete unterscheiden, können Mineralstofflücken entstehen. Viele Haltende setzen deshalb ein auf Kameliden abgestimmtes Mineralgemisch ein, besonders zur Sicherung von Selen und Vitamin D in sonnenarmen Regionen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Erwachsene Tiere (Erhaltung) | Raufutter ca. 1,5 bis 2 Prozent des Körpergewichts als Heu oder Weide | Freie Weide |
| Trächtige oder laktierende Stuten | Erhaltungsraufutter plus Ergänzung nach Körperkondition | Freie Weide plus 1 Ergänzungsgabe |
| Heranwachsende Crias (nach dem Absetzen) | Hochwertiges Raufutter mit einer kleinen dosierten Kraftfuttergabe | Freie Weide plus 1 bis 2 Mahlzeiten |
Leckereien und Nahrungsergänzung
Gelegentlich können kleine Mengen einfaches Gemüse oder Obst von Hand gereicht werden, aber die Mengen sollten minimal bleiben, um Verdauungsprobleme und lästiges Betteln zu vermeiden. Sinnvoller ist ein loses Mineralgemisch fuer Kameliden; ein Tierarzt oder eine Fachperson für Tierernährung kann bei regionalen Versorgungslücken und der Ergänzung für trächtige Stuten beraten.
Gesundheit und Lebenserwartung des Suri-Alpakas
Suris sind grundsätzlich robust und leben 15 bis 20 Jahre, sind aber anfällig für Hitzestress, Parasitenbefall und Mineralstoffmängel, die gezielt vorgebeugt werden sollten.
Bei guter Haltung erreicht ein Suri-Alpaka ein Alter von 15 bis 20 Jahren. In kühlen und trockenen Verhältnissen zeigen sich die Tiere widerstandsfähig, sehen sich aber einem gut umschriebenen Spektrum von Gesundheitsrisiken gegenüber, die mit Klima, Parasiten und Ernährung zusammenhängen. Prävention ist fast immer wirksamer als nachträgliche Behandlung. Regelmässige Beobachtung von Körperkondition, Fresslust und Kotbeschaffenheit bildet die Grundlage einer guten Alpakagesundheit.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hitzestress | Maulatmung, Speichelfluss, Lethargie, Kollaps | Grösstes Risiko bei heissem, feuchtem Wetter; Schatten und Wasser schützen |
| Innere Parasiten | Gewichtsverlust, Blutarmut, Durchfall, schlechtes Vlies | Hirnwurm ist ein ernstes Risiko in Gebieten mit Wildwiederkäuern |
| Mineralstoffmangel | Wachstumsstörungen, schwache Knochen, Hautprobleme | Selen- und Vitamin-D-Mängel kommen in bestimmten Regionen gehäuft vor |
| Zahnprobleme | Fressschwierigkeiten, Gewichtsverlust, Kieferanschwellung | Zähne wachsen ständig nach und können Pflege benötigen |
Vorbeugende Massnahmen
- Regelmässige Beurteilung der Körperkondition
- Parasitenprogramm in Absprache mit dem Tierarzt, inklusive Hirnwurmvorbeugung wo angezeigt
- Jährliche oder saisonale Impfungen nach tierärztlichem Rat
- Mineralstoffergänzung, abgestimmt auf die regionale Versorgungslage
- Zehenpflege und Zahnkontrolle
- Jährliche Schur zum Schutz vor sommerlichem Hitzestress
Zucht und Jungtieraufzucht beim Suri-Alpaka
Suri-Stuten sind Reflexovulatorinnen, die in vielen Regionen ganzjährig belegt werden können, tragen rund 11,5 Monate lang und ziehen in der Regel ein einzelnes Cria mit wenig Aufwand auf.
Weibliche Alpakas erreichen die Zuchtreife mit ungefähr 12 bis 18 Monaten, wenn sie genug Körpermasse aufgebaut haben; Hengste reifen etwas später. Alpakas sind Reflexovulatorinnen: Der Eisprung wird nicht durch einen festen Zyklus ausgelöst, sondern durch den Deckakt selbst. Die Haltenden können den Zeitpunkt der Belegung damit steuern, und in geeigneten Klimazonen ist eine ganzjährige Zucht möglich.
Die Trächtigkeit dauert mit etwa 11 bis 12 Monaten vergleichsweise lang; fast immer kommt nur ein einzelnes Cria zur Welt. Zwillinge sind selten und überleben häufig nicht. Geburten ereignen sich meistens während der Tagesstunden, damit das Neugeborene im Andenklima trocknen und auf die Beine kommen kann, bevor es abends kühler wird.
Ein neugeborenes Cria wiegt in der Regel 6 bis 9 kg und steht und trinkt gewöhnlich innerhalb weniger Stunden. Abgesetzt werden die Jungtiere mit etwa fünf bis sechs Monaten. Suri-Crias sollten frühzeitig auf den Vliestyp überprüft werden, denn das Lockenmuster ist das entscheidende Erkennungszeichen. In Zuchtprogrammen wird nach Feinheit, Glanz und Lockenstruktur selektiert; eine starke Mutterlinie ist innerhalb einer Herde ebenso wichtig wie die Wahl eines geeigneten Deckhengstes.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife Stuten | Ca. 12 bis 18 Monate |
| Ovulation | Reflexovulation durch den Deckakt |
| Trächtigkeit | Ca. 11 bis 12 Monate |
| Wurfgrösse | In der Regel 1 Cria |
| Geburtsgewicht | 6 bis 9 kg |
| Absetzalter | Ca. 5 bis 6 Monate |
Häufige Fragen zum Suri-Alpaka
Antworten zu den gängigsten Fragen rund um Grösse, Wesen, Haltungsaufwand, Lebenserwartung, Einzelhaltung und Verfügbarkeit des Suri-Alpakas.
Wie gross wird ein Suri-Alpaka?
Ausgewachsene Suris stehen am Widerrist bei rund 90 cm und bringen etwa 55 bis 85 kg auf die Waage. Hengste sind in der Regel schwerer als Stuten.
Welches Temperament hat ein Suri-Alpaka?
Suris sind sanft, ruhig und von Natur aus zurückhaltend. Unter ihresgleichen sind sie gesellig; gegenüber Menschen verhalten sie sich zunächst vorsichtig und bauen Vertrauen erst durch regelmässigen Kontakt auf.
Ist die Haltung von Suri-Alpakas aufwendig?
Mit Weidefläche und grundlegenden Nutztierkenntnissen ist die Haltung gut zu bewältigen. Die wesentlichen Aufgaben sind jährliche Schur, regelmässige Zehenpflege, Parasitenmanagement und Hitzeschutz. Das Suri-Vlies stellt etwas höhere Anforderungen an die Sauberkeit als manch anderes Nutztier, damit der Faserwert erhalten bleibt.
Wie alt wird ein Suri-Alpaka?
Bei guter Pflege erreicht ein Suri in der Regel ein Alter von 15 bis 20 Jahren.
Kann man ein Suri-Alpaka allein halten?
Nein. Alpakas sind Herdentiere und reagieren auf Einzelhaltung mit Stress. Ein Suri braucht mindestens einen oder zwei Artgenossen.
Was ist der Unterschied zwischen Suri und Huacaya?
Beide sind Typen derselben Art. Das Suri hat lange, seidige, gedrehte Locken, die dicht am Körper herabhängen; das Huacaya trägt ein dichteres, gekräuseltes und flauschiges Vlies. Das Suri ist der weltweit seltenere der beiden Typen.
Wo findet man Suri-Alpakas in der Schweiz?
Suris sind seltener als Huacayas, werden aber von spezialisierten Züchtenden angeboten. Der SVZ (Schweizerischer Verein der Züchter von Neuweltkameliden) kann bei der Suche nach seriösen Betrieben weiterhelfen.
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