United Pet Club
Labrador Retriever — a Groß, Freundlich Dog breed originating in Kanada

Labrador Retriever

Der Labrador Retriever ist eine freundliche, aufgeschlossene Rasse, die als Familienbegleiter und hingebungsvoller Arbeitshund geliebt wird.

Size
Groß
Lifespan
11–13 years
Origin
Kanada
Temperament
Freundlich
Standard colors
Schwarz, Schokolade, Fuchsrot und Gelb
Key Traits
FreundlichAufgeschlossenGut mit KindernLernfähigWill gefallen

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs4

Coat and grooming

How the Labrador Retriever coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Labrador Retriever should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Hinweis: A Labrador Retriever drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Labrador Retriever colors and patterns

What each club's breed standard says about every Labrador Retriever color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Labrador Retriever in Schwarz, Schokolade, Fuchsrot und Gelb. Standard patterns: Einfarbig.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“wholly black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“solid black”)Standardgemäß (“wholly black”)Standardgemäß (“whole black”)
SchokoladeStandardgemäß (“liver/chocolate”)Standardgemäß (“Chocolate”)Standardgemäß (“any solid shade of chocolate”)Standardgemäß (“liver/chocolate”)Standardgemäß (“liver/chocolate”)
FuchsrotStandardgemäß (“Yellows range from light cream to red fox”)Standardgemäß (“Yellows may range in color from fox-red to light cream”)Standardgemäß (“any solid shade of yellow from red to pale cream”)No rulingNo ruling
GelbStandardgemäß (“yellow”)Standardgemäß (“Yellow”)Standardgemäß (“any solid shade of yellow from red to pale cream”)Standardgemäß (“yellow”)Standardgemäß (“yellow”)
AlbinoDisqualifizierendDisqualifizierendDisqualifizierend (“albinism”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
SilberDisqualifizierendDisqualifizierendDisqualifizierendNicht anerkannt (“Silver”)Nicht anerkannt
AnthrazitDisqualifizierendDisqualifizierendDisqualifizierendNicht anerkannt (“Charcoal”)Nicht anerkannt
ChampagneDisqualifizierendDisqualifizierendDisqualifizierendNicht anerkannt (“Champagne”)Nicht anerkannt
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“wholly”)Standardgemäß (“blacks are all black”)Standardgemäß (“solid”)Standardgemäß (“wholly”)Standardgemäß (“whole”)
GestromtDisqualifizierendDisqualifizierend (“brindle markings”)DisqualifizierendNicht anerkanntNicht anerkannt
LohzeichnungDisqualifizierendDisqualifizierend (“tan markings”)DisqualifizierendNicht anerkanntNicht anerkannt
Dunkel gestromtDisqualifizierendDisqualifizierend (“brindle markings”)DisqualifizierendNicht anerkanntNicht anerkannt
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
BraunStandardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“brown”)
HaselnussbraunStandardgemäß (“hazel”)Standardgemäß (“brown or hazel in chocolates”)Standardgemäß (“brown or hazel in chocolates”)Standardgemäß (“hazel”)Standardgemäß (“hazel”)
SchwarzNo rulingFehler (“Black, or yellow eyes give a harsh expression and are undesirable”)Fehler (“eyes too dark”)No rulingNo ruling
GelbNo rulingFehler (“yellow eyes”)Fehler (“yellow eyes”)No rulingNo ruling
Nase: rulings by club
Color or patternAKCUKC
SchwarzStandardgemäß (“black on black or yellow dogs”)Standardgemäß (“black on black and yellow dogs”)
LeberbraunStandardgemäß (“brown on chocolates”)Standardgemäß (“liver on chocolate dogs”)
RosaDisqualifizierend (“a thoroughly pink nose or one lacking in any pigment”)Disqualifizierend (“nose completely unpigmented”)
Patterns
SchneenaseStandardgemäß (“nose color fading to a lighter shade is not a fault”)Standardgemäß (“a slight fading of nose pigment is not a fault”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Labrador Retriever's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Über den Labrador Retriever

Der Labrador Retriever ist ein mittelgrosser bis grosser Retriever aus Neufundland, in der Schweiz bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) eingetragen und bekannt für sein ausgeglichenes Wesen, hohe Kooperationsbereitschaft und ein kurzes, wasserabweisendes Doppelfell. Ausgewachsene Tiere wiegen 25 bis 36 kg und werden rund 11 bis 13 Jahre alt.

Der Labrador Retriever gehört zu den am häufigsten eingetragenen Hunderassen in der Schweiz. In der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) ist er als Retriever-Hund anerkannt. Ursprünglich wurde er für die Arbeit im kalten Wasser Neufundlands entwickelt: Fische apportieren, Netze einholen, Leinen einziehen. Diese Arbeitseigenschaften prägen das Wesen und die körperliche Robustheit bis heute.

Das Wesen des Labradors ist ausgeglichen, menschenbezogen und anpassungsfähig. Diese Eigenschaften erklären seinen Einsatz als Familienhund, als Assistenzhund für Menschen mit Behinderung und als Such- und Rettungshund.

Das Fell ist kurz, dicht und doppellagig. Es schützt gut vor Nässe; der Hund haart aber ganzjährig und beim saisonalen Haarwechsel besonders intensiv. Anerkannte Farben sind Schwarz, Gelb und Braun.

Labrador Retriever auf einen Blick
MerkmalAngabe
HerkunftNeufundland (heute Teil Kanadas), weiterentwickelt im Vereinigten Königreich
GrösseMittelgross bis gross; 25 bis 36 kg
LebenserwartungRund 11 bis 13 Jahre
Gruppe / VerwendungRetriever; Apportierarbeit, Assistenz- und Spürhund
SozialverhaltenVerträglich mit Kindern, Familien und anderen Hunden; im Allgemeinen offen gegenüber Fremden

Für wen die Rasse passt

Der Labrador eignet sich für Haushalte, die täglich Zeit für Bewegung und Training aufwenden können. Er passt gut zu Ersthundehalterinnen und -haltern mit der Bereitschaft, sich einzubringen, und zu Familien mit Kindern. Weniger geeignet ist er für Personen, die einen ruhigen oder kaum haarsenden Hund suchen oder das Tier regelmässig lange allein lassen müssen. Labradors sind soziale Tiere, die ohne ausreichende Beschäftigung schnell an Gewicht zunehmen.

Herkunft und Geschichte

Der Labrador Retriever geht auf den St.-John's-Hund aus Neufundland zurück, wurde im 19. Jahrhundert auf britischen Gutshöfen zur Jagdhunderasse verfeinert und 1903 vom Kennel Club sowie 1917 vom American Kennel Club anerkannt.

Die Wurzeln der Rasse liegen in Neufundland, wo Hunde, die als St.-John's-Hund oder Kleiner Neufundländer bekannt waren, im 18. und frühen 19. Jahrhundert an der Seite von Fischern arbeiteten. Sie apportierten Fische aus dem Wasser, zogen Netze ein und halfen beim Einholen von Leinen im eisigen Atlantik.

Britische Händler und Reisende brachten einige dieser Hunde nach England. Grundbesitzer, darunter der Earl of Malmesbury und der Duke of Buccleuch, züchteten sie als Apportierer für die Jagd auf ihren Gütern. In dieser Zeit setzte sich der Name 'Labrador' durch, obwohl die Hunde aus Neufundland und nicht von der Labrador-Küste stammten.

Die britischen Zuchtstämme formten den modernen Typus. Quarantänevorschriften und eine Steuer auf Hündinnen in Neufundland begrenzten die Einfuhren zunehmend, so dass die britischen Linien zum alleinigen Fundament der Rasse wurden.

Der Kennel Club im Vereinigten Königreich erkannte die Rasse 1903 an; der American Kennel Club folgte 1917. Schwarze Hunde stellten im frühen Zuchtbuch die Mehrheit dar, doch Gelb und Braun waren von Anfang an in der Rasse vorhanden.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Labrador ist muskulös und ausgewogen gebaut mit breitem Kopf, dem charakteristischen Otterschwanz und einem kurzen, dichten Doppelfell in Schwarz, Gelb oder Braun. Rüden erreichen 57 bis 62 cm Schulterhöhe, Hündinnen 55 bis 60 cm.

Der Labrador hat einen muskulösen, gut proportionierten Körperbau mit tiefem Brustkorb und geradem Rücken. Der Kopf ist breit mit mässigem Stop; die Ohren liegen anliegend. Ein unverwechselbares Rassemerkmal ist der sogenannte Otterschwanz: an der Basis sehr dicht befellt, im Querschnitt rund und kräftig. Das kurze, glatt anliegende Fell sitzt über einem weichen Untergewand und ist wasserabweisend.

Rassestandard auf einen Blick
MerkmalAngabe
SchulterhöheRüden 57 bis 62 cm; Hündinnen 55 bis 60 cm
GewichtRüden 29 bis 36 kg; Hündinnen 25 bis 32 kg
FellKurz, dicht, gerade Doppeldecke; wasserabweisend
FarbenSchwarz, Gelb, Braun
AugenBraun oder Haselnuss; freundlicher, aufmerksamer Ausdruck

Fell und Farben

Anerkannte Standardfarben sind Schwarz, Gelb und Braun. Gelb reicht von Creme bis Fuchsrot. Kleine weisse Abzeichen auf der Brust werden in vielen Standards geduldet, aber nicht bevorzugt. Das Doppelfell löst zweimal jährlich einen intensiven Haarwechsel aus; ausserhalb dieser Phasen ist der Haarausfall moderat, aber kontinuierlich. Sogenannte 'Silber'-Labradors sind aufgehellte Brauntöne und werden von grossen Kynologieverbänden, darunter der SKG, nicht als eigenständige Farbe anerkannt.

Wesen und Verhalten

Labradors sind freundlich, menschenbezogen und in der Regel unkompliziert im Umgang, offen gegenüber Fremden und verträglich mit anderen Tieren. Ohne ausreichende Bewegung und Denkreize können Verhaltensprobleme auftreten.

Labradors bilden enge Bindungen zu ihren Bezugspersonen und halten sich gern in deren Nähe auf. Sie sind im Allgemeinen geduldig mit Kindern; wegen ihrer Grösse und Energie sollten Kleinkinder beim Spielen beaufsichtigt werden.

Gegenüber Fremden zeigt die Rasse selten Scheu. Die meisten Labradors begrüssen Unbekannte freundlich, was sie als Schutzhunde ungeeignet macht, aber in lebhaften Haushalten unkompliziert werden lässt. Mit anderen Hunden sind sie in der Regel verträglich; die Verträglichkeit mit Katzen ist bei frühzeitiger Sozialisation meist ebenfalls gegeben.

Der Apportierinstinkt ist ausgeprägt, ebenso die Neigung zum Kauen. Hunde, die nicht genug körperliche und geistige Auslastung bekommen, können graben, kauen oder unruhig werden. Mit konsequentem Training, klaren Regeln und ausreichend Bewegung sind sie unkomplizierte Alltagsbegleiter.

Wesensbewertung (1 = niedrig, 5 = hoch)
EigenschaftBewertung
Zuneigung5
Energie5
Lernbereitschaft5
Bellfreude3
Haarausfall4

Pflege und Haltung

Labradors brauchen wöchentliche Fellpflege, mindestens 60 Minuten Bewegung täglich und Gesellschaft. Das dichte Doppelfell haart intensiv; regelmässiges Bürsten reduziert den Haarausfall in der Wohnung.

Fellpflege

  • Wöchentlich bürsten; beim saisonalen Haarwechsel täglich, um loses Untergewand zu entfernen.
  • Alle paar Monate oder bei Bedarf waschen; zu häufiges Baden entfernt natürliche Hautfette.
  • Ohren regelmässig kontrollieren und reinigen, da Hängeohren Feuchtigkeit einschliessen können.
  • Krallen alle paar Wochen kürzen; Zähne mehrmals wöchentlich putzen.

Bewegung

  • Mindestens 60 Minuten täglich, aufgeteilt in Spaziergänge, Laufrunden oder aktives Spielen.
  • Apportieren und Schwimmen entsprechen dem Arbeitstrieb der Rasse besonders gut.
  • Nasenarbeit und Suchspiele ergänzen die körperliche Auslastung und fordern den Hund zusätzlich.
  • Welpen sollten dosiert und gelenkschonend belastet werden.

Die Schweiz bietet mit ihren Wanderwegen im Mittelland und in voralpinen Lagen gute Möglichkeiten zur Auslastung. In den meisten Kantonen gilt in Wald und Offenland während der Wildschutzzeit eine Leinenpflicht. Zeitraum und Geltungsbereich sind kantonal geregelt und sollten vor dem Ausflug geprüft werden.

Haltungsumgebung

Labradors passen sich an Häuser und grössere Wohnungen an, sofern der tägliche Bewegungsbedarf gedeckt ist. Sie vertragen keine langen Alleinezeiten und verlangen nach Gesellschaft. Ein eingezäunter Auslauf ist sinnvoll, da Geruchssinn und Neugier zum Streunen verleiten können. Mehrere Kantone führen Rassenverzeichnisse oder schreiben für bestimmte Hunde einen Sachkundenachweis vor; die genauen Unterlagen und Anforderungen sind beim kantonalen Veterinäramt zu erfragen. Die Hundesteuer wird kantonal erhoben und variiert je nach Kanton.

Ernährung und Fütterung

Labradors kommen gut mit einem vollständigen Alleinfutter aus, das auf Lebensphase und Aktivität abgestimmt ist. Portionen müssen abgemessen werden, da die Rasse zur Gewichtszunahme neigt. Ausgewachsene Tiere erhalten in der Regel zwei Mahlzeiten täglich.

Verwenden Sie ein vollständiges und ausgewogenes Hundefutter, das zum Alter, Gewicht und zur Aktivität des Tieres passt. Labradors neigen zu Überfressen; daher sind abgemessene Portionen unerlässlich. Die Mengenangaben auf der Verpackung dienen als Ausgangspunkt und müssen je nach Körperzustand angepasst werden. Frisches Wasser muss jederzeit zur Verfügung stehen.

Richtwerte für die Fütterung (Trockenfutter; nach Körperzustand anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten pro Tag
Welpe (2 bis 6 Monate)Ca. 180 bis 270 g3 bis 4
Welpe (6 bis 12 Monate)Ca. 225 bis 315 g2 bis 3
AdultCa. 225 bis 270 g2
Senior / wenig aktivCa. 180 bis 225 g2

Leckerlis und Ergänzungsmittel

Leckerlis sollten etwa 10 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs nicht übersteigen und vom regulären Futteranteil abgezogen werden. Viele Halterinnen und Halter verwenden einen Teil der abgemessenen Tagesration als Trainingsbelohnung. Nahrungsergänzungsmittel wie Gelenksupporte oder Fischöl werden gelegentlich eingesetzt, sind bei einem vollständigen Alleinfutter bei gesunden Tieren aber in der Regel nicht notwendig. Allfällige Ergänzungen sind mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abzusprechen.

Gesundheit und häufige Erkrankungen

Labradors leben typischerweise 11 bis 13 Jahre und sind generell robuste Hunde, aber anfällig für Hüft- und Ellbogendysplasie, Übergewicht sowie bestimmte vererbliche Erkrankungen. Gesundheitsprüfungen bei Zuchttieren senken das Risiko für Nachkommen.

Die Lebenserwartung liegt bei rund 11 bis 13 Jahren. Übergewicht ist das häufigste und am besten vermeidbare Gesundheitsproblem der Rasse: Es belastet die Gelenke, erhöht das Risiko für Stoffwechselstörungen und verkürzt die Lebenserwartung. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter, die bei der SKG eingetragen sind, lassen Elterntiere vor der Verpaarung auf vererbliche Erkrankungen untersuchen.

Häufige Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftdysplasieLahmheit, Steifheit, Schwierigkeiten beim AufstehenBei Zuchttieren durch Röntgenuntersuchung und Bewertung geprüft
EllbogendysplasieLahmheit der Vordergliedmassen, BewegungsunlustErblich; Untersuchung empfohlen
ÜbergewichtErhöhtes Körpergewicht, geringe AusdauerDurch Portionskontrolle und Bewegung weitgehend vermeidbar
Progressive RetinaatrophieNachtblindheit, abnehmende SehfähigkeitErblich; DNA-Test verfügbar
Belastungsinduzierter KollapsSchwäche oder Kollaps nach intensiver AktivitätMit bekanntem Gen verknüpft; DNA-Test verfügbar
OhrinfektionenKopfschütteln, Geruch, Kratzen am OhrHängeohren begünstigen Feuchtigkeitsstau; regelmässige Reinigung hilft

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten.
  • Gewicht regelmässig kontrollieren und ausreichend Bewegung sicherstellen.
  • Einmal jährlich zur Tierärztin oder zum Tierarzt, bei älteren Hunden häufiger.
  • Ohren und Haut regelmässig kontrollieren.
  • Welpen nur von Züchterinnen und Züchtern beziehen, die Hüfte, Ellbogen, Augen und Erbkrankheiten testen lassen.

Ausbildung und Erziehung

Labradors gehören zu den lernfreudigsten Rassen: Sie sind intelligent, futtermotiviert und kooperationsbereit. Frühzeitige Sozialisation und konsequentes belohnungsbasiertes Training geben die besten Ergebnisse.

Labradors lernen schnell und arbeiten gern mit Menschen zusammen. Ihr Einsatz als Führhunde, Spürhunde und Assistenzhunde gründet auf genau diesen Eigenschaften. Am wirksamsten ist belohnungsbasiertes Training mit Futter, Spielzeug oder Lob. Die grössten Herausforderungen sind die Energie der Hunde und ihre Neigung, alles in den Mund zu nehmen. Frühzeitiger Beginn und kurze, regelmässige Einheiten sind entscheidend.

In Kantonen, die einen Sachkundenachweis für Hundehalterinnen und -halter vorschreiben, bieten Kynologievereine und Hundeschulen in der Regel anerkannte Kurse an, in denen grundlegende Erziehungsziele praktisch erarbeitet werden.

Grundlagen

  1. Sozialisation früh beginnen: den Welpen mit verschiedenen Menschen, Umgebungen und anderen Tieren vertraut machen.
  2. Grundbefehle wie Sitz, Platz, Hier und Aus mit kleinen Futterbelohnungen einüben.
  3. Leinenführigkeit von Beginn an trainieren, da ausgewachsene Labradors stark ziehen.
  4. Schnappen in Kauspielzeug umlenken und ruhiges Verhalten gezielt belohnen.
  5. Apportieraufgaben oder Nasenarbeit einbauen, um den natürlichen Arbeitstrieb zu kanalisieren.
  6. In verschiedenen Umgebungen üben, auf dem Trottoir, in der Stadt und im Wald, damit das Verhalten auch bei Ablenkungen zuverlässig bleibt.

Zucht und Welpenaufzucht

Labradors werden früh geschlechtsreif, werden aber erst nach abgeschlossenen Gesundheitsprüfungen verpaart. Die Trächtigkeit dauert rund 63 Tage, und Würfe umfassen im Durchschnitt 6 bis 8 Welpen.

Labrador-Hündinnen werden meist zwischen 6 und 12 Monaten erstmals läufig; in der verantwortungsvollen Zucht wird die erste Verpaarung jedoch hinausgezögert, bis das Tier ausgewachsen ist und die Gesundheitsprüfungen für Hüfte, Ellbogen, Augen und Erbkrankheiten bestanden hat. Hündinnen kommen etwa zweimal pro Jahr in den Zyklus.

Die Trächtigkeit dauert rund 63 Tage nach der Befruchtung. Wurfgrössen von 6 bis 8 Welpen sind häufig; kleinere und grössere Würfe kommen vor. Neugeborene Welpen sind blind und taub und vollständig auf die Mutter angewiesen.

Die Entwöhnung beginnt ab der dritten bis vierten Lebenswoche, wenn die Welpen schrittweise an Festfutter herangeführt werden. Frühe Prägung und Sozialisation im Züchterhaushalt beeinflussen das spätere Wesen massgeblich. Die Abgabe in neue Familien erfolgt in der Regel mit rund 8 Wochen, nach Beginn des Impfprogramms. Bei der SKG eingetragene Züchterinnen und Züchter halten sich an die Zuchtordnung des Verbands.

Zuchtdaten auf einen Blick
KennzahlWert
GeschlechtsreifeCa. 6 bis 12 Monate
LäufigkeitszyklenEtwa zweimal pro Jahr
TrächtigkeitsdauerCa. 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgrösse6 bis 8 Welpen
AbsetzalterCa. 6 bis 8 Wochen
Abgabe in neue FamilienCa. 8 Wochen

Labrador Retriever registrieren und Chip melden in der Schweiz

AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Labrador Retriever auch jenseits der Grenze auffindbar.

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Häufig gestellte Fragen

Antworten auf verbreitete Fragen zum Labrador Retriever: Grösse, Haarausfall, Eignung für Familien mit Kindern, Lebenserwartung, Anschaffungskosten und Alltagstauglichkeit.

Wie gross wird ein Labrador Retriever?

Ausgewachsene Labradors erreichen eine Schulterhöhe von 55 bis 62 cm und wiegen 25 bis 36 kg. Rüden sind in der Regel grösser und schwerer als Hündinnen.

Verliert ein Labrador viel Fell?

Ja. Das dichte Doppelfell haart ganzjährig und zweimal jährlich besonders intensiv. Wöchentliches Bürsten, während des Haarwechsels täglich, hält den Fellverlust in der Wohnung in Grenzen.

Sind Labradors gut mit Kindern?

Labradors sind im Allgemeinen geduldig und freundlich gegenüber Kindern. Wegen ihrer Grösse und Energie sollten jüngere Kinder beim Spielen nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.

Wie alt wird ein Labrador?

Die meisten Labradors leben rund 11 bis 13 Jahre. Ein gesundes Körpergewicht und regelmässige tierärztliche Kontrolle tragen zu einem längeren und gesünderen Leben bei.

Was kostet ein Labrador-Welpe in der Schweiz?

Die Preise variieren je nach Region, Züchterin oder Züchter sowie Abstammung und Gesundheitsprüfungen. Welpen aus gesundheitsgeprüften Elterntieren von bei der SKG eingetragenen Züchterinnen und Züchtern kosten in der Regel mehr. Eine Adoption über eine Rettungsorganisation ist eine kostengünstigere Alternative.

Ist ein Labrador pflegeleicht?

Fellpflege und Erziehung sind vergleichsweise unkompliziert, aber der Hund braucht täglich viel Bewegung und Gesellschaft. Ausserdem ist die Futterration konsequent zu kontrollieren, da Labradors leicht zunehmen.

Taugt ein Labrador als Schutzhund?

In der Regel nicht. Labradors sind Fremden gegenüber offen und freundlich; als Schutzhunde sind sie wenig geeignet. Als Familien- und Begleithunde sind sie hingegen sehr vielseitig.