United Pet Club
Boxer — a Gross, Verspielt Dog breed originating in Deutschland

Boxer

Der Boxer ist eine verspielte, ergebene Rasse, bekannt für ihre grenzenlose Energie, ihr ausdrucksstarkes Gesicht und ihren treuen Schutz der Familie.

Size
Gross
Lifespan
10–12 years
Origin
Deutschland
Temperament
Verspielt
Standard colors
Schwarz, Weiss und Rot and 2 more
Key Traits
VerspieltTreu ergebenEnergiegeladenBeschützendGut mit Kindern

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Boxer coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Mässiger Haarverlust

Boxer colors and patterns

What each club's breed standard says about every Boxer color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Boxer in Schwarz, Weiss, Rot, Gold und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig, Gestromt und Dunkel gestromt.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“dark or black stripes”)Standardgemäss (“black stripes”)Standardgemäss (“black stripes”)Standardgemäss (“Black stripes”)Standardgemäss (“dark or black stripes”)
WeissStandardgemäss (“White markings should not be discarded”)Standardgemäss (“White Markings”)Standardgemäss (“White markings are permissible if attractively distributed”)Standardgemäss (“White markings acceptable not exceeding one-third of ground colour”)Standardgemäss (“White markings should not be discarded”)
RotStandardgemäss (“dark deer red”)Standardgemäss (“Fawn shades vary from light tan to mahogany”)Standardgemäss (“a deep dark red”)Standardgemäss (“dark deer red”)Standardgemäss (“dark deer red”)
GoldStandardgemäss (“Fawn comes in various shades from light fawn to dark deer red”)Standardgemäss (“Fawn shades vary from light tan to mahogany”)Standardgemäss (“golden yellow”)Standardgemäss (“Golden Brindle & White”)Standardgemäss (“Various shades from light fawn to dark deer red”)
RehfarbenStandardgemäss (“Fawn”)Standardgemäss (“Fawn”)Standardgemäss (“fawn”)Standardgemäss (“Fawn”)Standardgemäss (“Fawn”)
AlbinoFehlerDisqualifizierendDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntFehler
Patterns
EinfarbigStandardgemäss (“Fawn”)Standardgemäss (“the so-called "plain" fawn or brindle, is perfectly acceptable”)Standardgemäss (“White markings are permissible if attractively distributed, but not required”)Standardgemäss (“Fawn”)Standardgemäss (“Fawn”)
GestromtStandardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“Brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“Brindle”)
Dunkel gestromtStandardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“Brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“brindle”)Standardgemäss (“Brindle”)
GeschecktFehler (“white markings exceeding one third of the ground colour”)Disqualifizierend (“Boxers with a total of white markings exceeding one-third of the entire coat”)Disqualifizierend (“White markings that exceed one-third of the entire coat”)Nicht anerkanntFehler (“white markings exceeding one-third of the ground colour”)
ZobelFehler (“Sooty ground colour”)No rulingNo rulingNicht anerkanntFehler (“Sooty ground colour”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäss (“The dark eyes”)Standardgemäss (“Dark brown in color”)Standardgemäss (“dark brown in color”)Standardgemäss (“Dark brown”)Standardgemäss (“The dark eyes”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäss (“Nose is broad and black”)Standardgemäss (“The nose should be broad and black”)Standardgemäss (“The nose is broad and black”)Standardgemäss (“Nose broad, black”)Standardgemäss (“Nose is broad and black”)
RosaFehler (“pale nose leather”)No rulingNo rulingNo rulingFehler (“pale nose leather”)

What the rulings mean

Standardgemäss
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Boxer's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weisschanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Über den Boxer

Der Boxer ist eine grosse, lebhafte Hunderasse aus Deutschland. Rüden messen 57 bis 63 cm am Widerrist und wiegen 27 bis 32 kg, Hündinnen etwas weniger. In der Schweiz ist die Rasse bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) anerkannt und gilt als familienfreundlicher, schutzbereiter Begleithund.

Der Boxer ist eine mittelgrosse bis grosse Hunderasse, die in Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet wurde. Rüden messen 57 bis 63 cm am Widerrist und wiegen 27 bis 32 kg, Hündinnen 53 bis 59 cm bei 25 bis 29 kg. Das Erscheinungsbild ist unverwechselbar: breites, kurzes Maul, markanter Schädel, tiefer Brustkorb und anliegendes Kurzhaarkleid. In der Schweiz ist die Rasse bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) anerkannt.

Boxer bleiben bis weit ins Erwachsenenalter verspielt und suchen beständig den Kontakt zu ihren Bezugspersonen. Kindern gegenüber verhalten sie sich geduldig und aufmerksam. Wegen ihrer Körpergrösse und Lebhaftigkeit sollte das Zusammenspiel mit Kleinkindern dennoch beaufsichtigt werden.

Ohne ausreichende tägliche Beschäftigung werden Boxer unruhig und können destruktives Verhalten entwickeln. Wer ihnen Bewegung, Training und Gesellschaft bieten kann, findet einen anpassungsfähigen Hund.

Boxer auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftDeutschland
GrösseGross (25 bis 32 kg)
Lebenserwartung10 bis 12 Jahre
Gruppe/VerwendungGebrauchshund; Schutz- und Begleithund
Verträglich mitKindern und vertrauten Personen; andere Hunde benötigen Einführung

Für wen eignet sich der Boxer

Der Boxer eignet sich für aktive Haushalte, in denen täglich Zeit für Auslauf und Training vorhanden ist. Er ist eine sinnvolle Wahl für Familien mit Kindern, für trainingsbegeisterte Personen und für Menschen, denen ein Hund mit starkem Familienbezug wichtig ist. Weniger geeignet ist er für Halterinnen und Halter, die viele Stunden täglich abwesend sind oder einen ruhigen, genügsamen Hund suchen.

Herkunft und Geschichte

Der Boxer entstand in Deutschland im späten 19. Jahrhundert, als Bullenbeisser mit englischen Bulldoggen gekreuzt wurden. 1895 gründeten Züchter in München den Deutschen Boxer Club und verabschiedeten den ersten Rassestandard.

Vorläufer des heutigen Boxers ist der Bullenbeisser, ein schwerer Jagdhund, der in Deutschland eingesetzt wurde, um Grosswild wie Wildschwein und Rothirsch festzuhalten. Als grossflächige Jagdgebiete im 19. Jahrhundert zurückgingen, verlor der Bullenbeisser seinen ursprünglichen Verwendungszweck. Züchter begannen, ihn in eine handlichere, vielseitigere Rasse umzugestalten.

In den 1880er und 1890er Jahren wurden Bullenbeisser mit importierten englischen Bulldoggen gekreuzt. Diese Paarung verfestigte die kurze Schnauze, den breiten Kopf und den kompakten Körperbau, die den Boxer heute kennzeichnen. Die ersten Hunde dieses Typs erschienen in München.

1895 gründeten Liebhaber den Deutschen Boxer Club in München und verabschiedeten einen ersten Rassestandard. Klub und Standard legten die Grundlage für eine einheitliche Rassezucht. Der Name Boxer wird häufig damit erklärt, dass die Hunde beim Spielen ihre Vorderpfoten einsetzen; die genaue Herkunft des Namens ist aber nicht gesichert.

Nach beiden Weltkriegen verbreitete sich die Rasse rasch über Europa hinaus. Soldaten, die Boxer als Melde- und Wachhunde kennen gelernt hatten, brachten Hunde in ihre Heimatländer. So kam die Rasse auch in die Schweiz, wo sie seither als Familien- und Schutzhund gehalten wird.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Boxer ist quadratisch und muskulös gebaut, mit breitem Maul, tiefem Brustkorb und kurzem, anliegendem Fell in Falb oder Brindle, häufig mit weissen Abzeichen.

Der Boxer ist quadratisch und muskulös gebaut. Sein auffälligstes Merkmal ist der Kopf: breites, stumpfes Maul, leicht vorstehendes Unterkiefer und gefurchte Stirn verleihen dem Gesicht einen wachen, fragenden Ausdruck. Der Brustkorb ist tief, der Rücken kurz und gerade, die Gliedmassen gerade und kräftig. Trotz seiner Kompaktheit bewegt sich der Boxer leichtfüssig.

Boxer Rassestandard
MerkmalStandard
GrösseRüden 57 bis 63 cm; Hündinnen 53 bis 59 cm am Widerrist
GewichtRüden 27 bis 32 kg; Hündinnen 25 bis 29 kg
FellKurz, glatt, eng am Körper anliegend
FarbenFalb und Brindle, mit oder ohne weisse Abzeichen
AugenDunkelbraun, vorwärts gerichtet, wacher Ausdruck

Fell und Farben

Das kurze, anliegende Fell ist pflegeleicht, schützt aber kaum vor Kälte oder starker Sonneneinstrahlung. Das ist auf Wanderungen im Sommer wie im Winter zu berücksichtigen. Anerkannte Farben sind Falb, das von hellem Sand bis zu tiefem Rotbraun reicht, und Brindle mit dunklen Streifen über einem falbem Grund. Weisse Abzeichen an Brust, Pfoten und Gesicht sind verbreitet und zulässig. Hunde mit mehr als einem Drittel weisser Fläche oder vollständig weisse Hunde entsprechen nicht dem Rassestandard und haben ein erhöhtes Risiko für erbliche Taubheit. Das Maul trägt meist eine dunkle Maske.

Wesen und Verhalten

Der Boxer ist lebhaft, anhänglich und familiengebunden. Vertrauten Personen gegenüber ist er geduldig, Fremden gegenüber wachsam und zurückhaltend. Frühe und konsequente Sozialisation ist wichtig.

Boxer sind temperamentvolle Hunde, die Nähe zu ihrer Familie suchen und sich lange verspielt verhalten. Gegenüber Kindern, die sie kennen, sind sie geduldig und aufmerksam. Ihre Grösse und ihr Überschwang können Kleinkinder aber umwerfen; gemeinsames Spiel sollte deshalb beaufsichtigt werden.

Fremden gegenüber verhalten sich Boxer zurückhaltend und beobachtend. Sie melden unbekannte Personen zuverlässig und eignen sich als Wachhunde. Konsequente Sozialisation von klein auf verhindert, dass diese Vorsicht in übertriebene Scheuheit oder Nervosität umschlägt. Gegenüber anderen Hunden können Boxer, besonders unkastrierte Rüden, dominant auftreten; Begegnungen sollten deshalb geführt werden. Mit Katzen und anderen Haustieren, mit denen sie aufgewachsen sind, kommen sie gut zurecht.

Boxer sind intelligent und bilden starke Bindungen. Sie können aber eigensinnig sein und reagieren empfindlich auf harsche Korrekturen. Klare, konsequente Führung mit Belohnung erzielt deutlich bessere Ergebnisse. Ein unterforderter Boxer neigt dazu, zu kauen, zu graben oder laut zu werden.

Wesen des Boxers (1 = gering, 5 = stark ausgeprägt)
EigenschaftAusprägung
Zuneigung5
Energie5
Lernbereitschaft3
Vokalität2
Haarausfall2

Haltung und Pflege

Der Boxer benötigt täglich 60 bis 90 Minuten Auslauf und ist im Fellpflegeaufwand gering. Seine kurze Schnauze macht ihn hitzeempfindlich; in der Schweiz sind zudem kantonale Leinenpflichten und die Wildschutzzeit zu beachten.

Bewegung

Boxer sind sportliche Hunde, die täglich ausreichend Auslauf brauchen.

  • Mindestens 60 bis 90 Minuten Bewegung pro Tag, auf mehrere Einheiten aufgeteilt.
  • Abwechslung aus zügigen Spaziergängen, Laufen ohne Leine, Apportierübungen und Spieleinheiten.
  • Zusätzlich geistige Beschäftigung durch Trainingsübungen oder Nasenarbeit, um auch den Kopf zu beschäftigen.
  • In der Schweiz gilt während der Wildschutzzeit in vielen Kantonen eine Leinenpflicht in Wald und Flur. Auch ausserhalb dieser Periode kennen zahlreiche Kantone Leinengebote auf Wanderwegen. Vor dem Ausgang bei der zuständigen kantonalen Stelle informieren.

Fellpflege

Das kurze Fell ist pflegeleicht.

  • Einmal wöchentlich mit einem Gummihandschuh oder einer Gummibürste bürsten, um loses Haar zu entfernen.
  • Baden nur bei Bedarf, ungefähr alle vier bis acht Wochen oder bei starker Verschmutzung.
  • Gesichtsfalten regelmässig auf Feuchtigkeit und Reizungen prüfen und reinigen.
  • Krallen alle drei bis vier Wochen kürzen.
  • Zähne mehrmals pro Woche bürsten und Ohren auf Wachsablagerungen oder Geruch kontrollieren.

Umgebung und Haltungsform

Boxer sind Haushunde, die den Kontakt zu ihrer Familie brauchen. Ein Haus mit gesichertem Garten ist ideal; längere Alleinzeiten im Freien sind nicht geeignet. Das kurze Fell und die flache Schnauze machen die Rasse empfindlich gegenüber Sommerhitze und Winterkälte. Wohnungshalten ist möglich, wenn der tägliche Auslauf konsequent sichergestellt wird. Das Hundehalterrecht ist in der Schweiz kantonal geregelt; allfällige Vorschriften wie Sachkundenachweis, Rassenlistenregelungen oder die Höhe der Hundesteuer variieren von Kanton zu Kanton und sind vorab zu klären.

Ernährung und Fütterung

Erwachsene Boxer benötigen eine proteinreiche Vollnahrung von rund 2 bis 3 Tassen täglich, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Wegen der Anfälligkeit für Magendrehung sind grosse Einzelmahlzeiten und intensive Bewegung direkt vor oder nach dem Fressen zu vermeiden.

Boxer sind aktive, muskelbetonte Hunde, die gut auf ein vollwertiges Futter mit hochwertigem tierischen Eiweiss und moderatem Fettanteil ansprechen. Das Futter sollte auf Grösse, Alter und Aktivitätsniveau des Tieres abgestimmt sein. Weil die Rasse tiefbrüstig ist und zur Magendrehung neigt, sind zwei getrennte Mahlzeiten täglich vorzuziehen. Unmittelbar vor und nach dem Fressen sollte keine intensive Bewegung stattfinden. Manche Boxer zeigen Futterunverträglichkeiten; Futterumstellungen werden deshalb schrittweise vorgenommen.

Richtwerte für die Fütterung (je nach individuellem Bedarf anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)2 bis 3 Tassen3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)2,5 bis 3,5 Tassen2 bis 3
Erwachsen (1 bis 7 Jahre)2 bis 3 Tassen2
Senior (ab 7 Jahren)2 bis 2,5 Tassen2

Leckerlis und Ergänzungsmittel

Leckerlis sollten nicht mehr als zehn Prozent des täglichen Kalorienbedarfs ausmachen, damit das Gewicht stabil bleibt. Geeignet sind kleine Mengen mageres Fleisch, rohes Gemüse wie Rüebli oder handelsübliche Trainingssnacks. Boxer, die ein vollwertiges Futter erhalten, brauchen in der Regel keine Nahrungsergänzungsmittel. Bei älteren oder stark belasteten Hunden kann eine Tierärztin oder ein Tierarzt Gelenkunterstützung empfehlen. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

Gesundheit und Lebenserwartung

Boxer werden 10 bis 12 Jahre alt. Die Rasse ist überdurchschnittlich häufig von Herzerkrankungen, bestimmten Krebsarten, Hüftgelenksdysplasie und Magendrehung betroffen. Gesundheitstests vor der Zucht und regelmässige Vorsorgeuntersuchungen sind daher wichtig.

Die Lebenserwartung des Boxers liegt bei 10 bis 12 Jahren. Die Rasse ist grundsätzlich robust und aktiv, trägt aber ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Erkrankungen: zwei erbliche Herzerkrankungen und mehrere Krebsarten treten beim Boxer häufiger auf als bei vielen anderen Rassen. Seriöse Züchterinnen und Züchter lassen Elterntiere auf Herzerkrankungen und Hüftgelenksdysplasie untersuchen; die entsprechenden Prüfungsergebnisse sollten vor einem Kauf eingesehen werden. Regelmässige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen ermöglichen eine frühe Erkennung, wenn Behandlungen noch am wirksamsten sind.

Häufige Erkrankungen beim Boxer
ErkrankungAnzeichenHinweis
Krebs (Mastzelltumore, Lymphom)Knoten, Schwellungen, Gewichtsverlust, MattigkeitBoxer haben ein überdurchschnittliches Krebsrisiko; Hautveränderungen zeitnah abklären lassen
Boxer-Kardiomyopathie (ARVC)Ohnmachtsanfälle, Schwäche, unregelmässiger HerzschlagErbliche Herzrhythmusstörung; Screening mittels Holter-Monitor möglich
AortenstenoseSchnelle Ermüdung, Ohnmacht, HerzgeräuschAngeborene Verengung nahe des Herzens; erkennbar durch Untersuchung und Ultraschall
Hüftgelenksdysplasie (HD)Steifheit, Lahmheit, Schwierigkeiten beim AufstehenErbliche Gelenkerkrankung; Zuchttiere sollten eine HD-Beurteilung vorweisen
Magendrehung (Gastric Dilatation-Volvulus)Aufgetriebener Bauch, erfolgloses Würgen, UnruheLebensbedrohlicher Notfall; Mahlzeiten aufteilen und Bewegung um die Futterzeit einschränken

Vorsorge

  • Impfschutz und Parasitenprävention aktuell halten.
  • Jährliche Vorsorgeuntersuchungen einplanen; bei Senioren zweimal jährlich.
  • Vor dem Kauf Herz- und HD-Prüfungsergebnisse der Elterntiere verlangen.
  • Normalgewicht halten, um Gelenke und Herz zu schonen.
  • Haut regelmässig auf neue oder veränderte Knoten untersuchen.

Ausbildung und Training

Boxer lernen schnell, haben aber einen ausgeprägten Eigensinn und brauchen konsequente, abwechslungsreiche Trainingseinheiten mit positiver Verstärkung von Anfang an.

Boxer sind lernwillige Hunde, die gerne mit ihren Bezugspersonen arbeiten. Sie werden aber schnell uninteressiert, wenn Übungen monoton und repetitiv sind. Die Rasse reift langsam und bleibt lange verspielt; junge Boxer testen Grenzen aus. Deshalb sind von Anfang an konsequente Regeln wichtig, die alle Haushaltsmitglieder einheitlich anwenden. Harsche Korrekturen führen meist zu Rückschritten, weil Boxer empfindlich auf Ton und Umgang reagieren. Kurze, abwechslungsreiche und regelmässige Übungssequenzen halten die Aufmerksamkeit aufrecht.

Grundlagen

  1. Sozialisation früh beginnen: den Welpen bis zur 16. Woche möglichst vielen Menschen, Hunden, Umgebungen und Geräuschen aussetzen.
  2. Namenskennung und zuverlässigen Rückruf als Erstes einüben.
  3. Grundgehorsamkeit aufbauen: Sitz, Platz, Bleib und Leinenführigkeit.
  4. Hochspringen und Schnappen in akzeptable Formen umlenken, zum Beispiel auf Spielzeug.
  5. Impulskontrolle rund um Futter, Türen und Besuche trainieren.
  6. Aufbauend auf den Grundlagen Hundesport oder weiterführende Übungen einführen.

Zucht

Boxer sind mit etwa 18 bis 24 Monaten zuchtreif. Die Trächtigkeit dauert rund 63 Tage, ein Wurf umfasst im Schnitt 6 bis 8 Welpen. Herzscreening und Hüftgelenksbewertung der Elterntiere sind vor der Verpaarung Standard.

Boxer werden körperlich und geistig erst um das 18. bis 24. Lebensmonat ausgereift, obwohl Hündinnen bereits ab sechs bis zwölf Monaten läufig werden können. Seriöse Zucht wartet, bis beide Elterntiere diese Reife erreicht und die vorgesehenen Gesundheitsuntersuchungen bestanden haben. Zum Standard gehören Herzscreening auf Kardiomyopathie und Aortenstenose sowie eine Hüftgelenksbewertung, da mehrere schwerwiegende Erkrankungen der Rasse erblich bedingt sind.

Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Würfe umfassen durchschnittlich sechs bis acht Welpen, grössere Würfe kommen vor. Wegen des breiten Schädels der Rasse verlaufen manche Geburten nicht problemlos; ein Teil der Boxer-Würfe wird per Kaiserschnitt entbunden. Die Hündin ist während Trächtigkeit und Geburt engmaschig zu begleiten.

Welpen werden mit sechs bis acht Wochen abgesetzt. In dieser Phase legen frühes Handling und sanfte Gewöhnung an Haushaltsgeräusche und Menschen den Grundstein für ein ausgeglichenes Temperament im Erwachsenenalter. Seriöse Züchterinnen und Züchter geben Welpen frühestens mit acht Wochen ab, damit die Sozialisation innerhalb des Wurfs abgeschlossen werden kann.

Boxer: Zuchtfakten
MerkmalWert
ZuchttauglichkeitAb etwa 18 bis 24 Monaten
TrächtigkeitRund 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgrösse6 bis 8 Welpen
Absetzalter6 bis 8 Wochen
Empfohlene GesundheitstestsHerzscreening und Hüftgelenksbewertung

Boxer registrieren und Chip melden in der Schweiz

AMICUS deckt die Meldepflicht ab; das Gratis-Profil von United Pet Club haelt Ihren Hund der Rasse Boxer auch jenseits der Grenze auffindbar.

Einen Hund der Rasse Boxer in der Schweiz registrieren

Wer in der Schweiz mit einem Hund lebt, kennt AMICUS: Chip beim Tierarzt, Meldung in der nationalen Datenbank, bevor der Hund drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. So weit das Gesetz, auch fuer Ihren Hund der Rasse Boxer. Was AMICUS nicht leistet, ist ein Eintrag, der im Ausland antwortet; genau dort setzt das Gratis-Profil von United Pet Club an. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.

Fuenfzehn Ziffern ohne aktuellen Eintrag nuetzen niemandem. Verknuepfen Sie die Nummer Ihres Hundes der Rasse Boxer gratis mit Ihrer Telefonnummer: United Pet Club akzeptiert jede Chipmarke, verrechnet keine Aktualisierungen und haelt die Karte weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, fertig.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Boxer in der Schweiz?

Eroeffnen Sie gratis ein Konto bei United Pet Club, erfassen Sie die Angaben zu Ihrem Hund samt Foto und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergaenzt die AMICUS-Meldung des Tierarztes.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Boxer an?

Erfassen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Telefonnummer in Ihrem Gratis-Konto. Der Lebenszeitplan nimmt jede Marke an und verrechnet fuer Nachfuehrungen nie etwas.

Ist der Chip fuer einen Boxer in der Schweiz Pflicht?

Ja: Jeder Hund muss gechippt und in AMICUS gemeldet sein, bevor er drei Monate alt ist oder den Halter wechselt. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt gratis dazu, damit die Nummer auch im Ausland antwortet.

Was kostet die Registrierung eines Boxer?

Nichts, keinen Rappen. Profil, Chip-Meldung und alle Nachfuehrungen sind im Gratis-Lebenszeitplan enthalten.

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Grösse, Wesen, Haltungsaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familien- und Wachhund sowie Beschaffbarkeit des Boxers in der Schweiz.

Wie gross wird ein Boxer?

Rüden erreichen 57 bis 63 cm am Widerrist und wiegen 27 bis 32 kg. Hündinnen werden 53 bis 59 cm gross und wiegen 25 bis 29 kg.

Welches Wesen hat ein Boxer?

Boxer sind lebhaft, anhänglich und familiengebunden. Vertrauten Personen gegenüber sind sie geduldig, Fremden gegenüber zurückhaltend und wachsam. Mit früher Sozialisation kommen sie gut mit anderen Haustieren aus.

Ist der Boxer aufwendig in der Haltung?

Die Fellpflege ist einfach, der Bewegungsbedarf aber gross: mindestens 60 bis 90 Minuten Auslauf täglich. Boxer sind ausserdem empfindlich gegenüber Hitze und Kälte. Die Haltung eignet sich am besten für aktive Personen mit genügend Zeit.

Wie alt wird ein Boxer?

Die Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren. Wegen der erhöhten Anfälligkeit für Herzerkrankungen und Krebs sind regelmässige Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitstests bei den Zuchttieren wichtig.

Eignet sich der Boxer als Familienhund?

Ja. Boxer bilden enge Bindungen zu ihrer Familie und sind gegenüber vertrauten Kindern geduldig. Wegen Grösse und Energie sollte das Spiel mit Kleinkindern beaufsichtigt werden.

Eignet sich der Boxer als Wachhund?

Boxer sind von Natur aus wachsam und melden unbekannte Personen zuverlässig. Mit konsequenter Sozialisation beurteilen sie neue Menschen ruhig, ohne übermässig zu reagieren. Als Schutzhund im engeren Sinne sind sie für die meisten Privathaushalte nicht ausgebildet.

Wo bekommt man einen Boxer in der Schweiz?

Boxer-Welpen sind über Züchterinnen und Züchter erhältlich, die dem SKG oder einem angeschlossenen Verband angehören. Die Rasse taucht auch in Tierschutzorganisationen auf. Beim Kauf darauf achten, dass Gesundheitstests für Herz und Hüften der Elterntiere vorliegen.

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