Huhn
Gallus gallus domesticus
Robuste, charakterstarke Hofvögel, gehalten für Eier, Fleisch und die schlichte Freude an der Schar.
View Huhn breedsScientific classification
The Huhn's place in the tree of life, from domain down to species.
- DomäneEukaryotaEukaryoten
- ReichAnimaliaTiere
- StammChordataChordatiere
- KlasseAvesVögel
- OrdnungGalliformesHühnervögel
- FamiliePhasianidaeFasanenartige
- GattungGallusKammhühner
- ArtGallus gallusBankivahuhn
- UnterartGallus gallus domesticusHuhn
Huhn colors, patterns and markings
Every color, pattern and marking the taxonomy records for Huhn, by part of the body. Each breed page shows which clubs accept which ones.
Gefieder
Color of the feathers.
Colors
Patterns
- Einfarbig
- Zweifarbig
- Dreifarbig
- Grizzle
- Gesperbert
- Kuckucksfarbig
- Gesäumt
- Doppelt gesäumt
- Gebändert
- Weißgetupft
- Getupft
- Columbia
- Birkenfarbig
- Rebhuhnfarbig
- Weizenfarbig
- Porzellanfarbig
- Splash
- Schecke
- Gold- oder silberhalsig
- Rebhuhnhalsig
- Rebhuhnhalsig gesperbert
- Pyle
- Schachbrettartig
- Gesprenkelt
- Wachtelfarbig
- Gestreiftes Dunenkleid
- Mit schwarzem Schwanz
- Mit Messingrücken
- Furness
- Lakenfelderzeichnung
- Andersfarbige Haube
Das Haushuhn
Ob auf dem Tiroler Hof oder im Stadtgarten in Graz: Hühner gehören in Österreich zu den beliebtesten Tieren für die private Kleinhaltung und sind für Einsteiger gut geeignet.
Das Haushuhn (Gallus gallus domesticus) gehört zur Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) und ist eines der ältesten Haustiere der Menschheit. In Österreich erlebt die Hobbyhühnerhaltung seit einigen Jahren einen deutlichen Aufschwung: Familien in ländlichen Lagen, aber auch Stadtrandgebieten rund um Wien, Graz oder Linz halten kleine Herden, um frische Eier zu gewinnen, den Garten natürlich zu düngen oder einfach Freude an lebendigen Tieren zu erleben.
Hühner sind ausgeprägte Herdentiere und dürfen nicht einzeln gehalten werden. Ein Mindestbestand von drei Tieren, empfohlen werden fünf oder mehr, ermöglicht eine natürliche Rangordnung und artgerechtes Sozialverhalten. Als Bodenvögel scharren, kratzen und staubbaden sie am liebsten im Freien. Die Haltung gilt als einsteigerfreundlich, setzt aber tägliche Verlässlichkeit voraus.
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Gallus gallus domesticus |
| Familie | Phasianidae (Fasanenartige) |
| Gewicht Bantam | 0,5 bis 1 kg |
| Gewicht Standardrassen | 1,5 bis 5 kg |
| Lebenserwartung | 5 bis 10 Jahre |
| Ernährungstyp | Allesfresser |
| Pflegeaufwand | einsteigerfreundlich, tägliche Versorgung nötig |
| Mindestherdengröße | 3 Tiere, empfohlen 5 oder mehr |
Hühnerrassen im Überblick
Rund 38 anerkannte Rassen stehen zur Wahl - für österreichische Hobbyhalter empfehlen sich winterharte, unkomplizierte Doppelnutzungsrassen, die mit dem heimischen Klima gut zurechtkommen.
Die Rassenvielfalt beim Haushuhn ist beeindruckend groß. Für österreichische Hobbyhalter in alpinen und voralpinen Lagen empfehlen sich vor allem robuste, kältetolerante Rassen. Der Welsumer ist in Österreich besonders beliebt wegen seiner kräftig braunen Eier und unkomplizierten Natur. Der Barnevelder zeigt auch in kalten Wintern gute Legeleistung. Marans überzeugen mit schokoladenbraunen Eiern und finden einen wachsenden Liebhaberkreis.
Die meisten Standardrassen sind auch als Bantamformen (Zwerghühner) erhältlich, ideal für kleinere Gärten. Die Rassen lassen sich in vier Hauptkategorien einteilen:
- Doppelnutzungsrassen (Eier und Fleisch): Welsumer, Barnevelder, Sussex, Orpington
- Legehühner: Leghorn, New Hampshire, Rhode Island Red
- Masthühner: Cornish, Brahma
- Bantamrassen (Zwergrassen): Zwergwyandotte, Zwergcochin, Seidenhühner
| Rasse | Kategorie | Besonderheit |
|---|---|---|
| Welsumer | Doppelnutzung | kräftig braune Eier, winterhart, in AT sehr beliebt |
| Barnevelder | Doppelnutzung / Legen | zuverlässige Winterlegerin, ruhiges Wesen |
| Marans | Doppelnutzung | schokoladenbraune Eier, robust |
| Sussex | Doppelnutzung | gutmütig, gute Legerin, kältetolerant |
| Orpington | Doppelnutzung / Ziervogel | sehr sanft, üppig befiedert, kälteresistent |
| Brahma | Fleisch / Ziervogel | sehr groß, befiederte Beine, ausgezeichnet kältetolerant |
| Zwergwyandotte | Bantam | platzsparend, Rosenkamm, für kleine Gärten geeignet |
Geschichte des Haushuhns
Vom Roten Dschungelhuhn in den Wäldern Südostasiens bis zum österreichischen Bauernhof: eine Domestizierungsgeschichte über Jahrtausende.
Das Haushuhn stammt vom Roten Dschungelhuhn (Gallus gallus) ab, das ursprünglich in Südostasien heimisch war. Erste Domestizierungsschritte erfolgten vor etwa 8.000 Jahren, vermutlich zunächst für rituelle Zwecke und Hahnenkämpfe. Über Handelswege gelangte das Huhn in den Nahen Osten, nach Ägypten und schließlich ins Mittelmeergebiet.
Griechen und Römer schätzten das Huhn als Nahrungsquelle, Opfertier und Statussymbol. Im Mittelalter verbreitete sich die Hühnerhaltung über Klöster und Gutshöfe auch in den Alpenraum. In Österreich war die bäuerliche Geflügelhaltung seit dem Mittelalter fest verwurzelt - in Niederösterreich, der Steiermark und dem Burgenland fand sich das Huhn auf fast jedem landwirtschaftlichen Betrieb.
Im 19. Jahrhundert brachten importierte asiatische Rassen wie Brahma und Cochin einen Züchterboom. Heute begleitet die Österreichische Geflügelwirtschaft (ÖGW) sowohl die kommerzielle als auch die wachsende Hobbyhaltung und fördert artgerechte Haltungsstandards.
Erscheinungsbild
Vom zierlichen Zwerghuhn bis zum mächtigen Brahma bieten Hühner in Größe, Gefieder und Kammform eine beeindruckende Vielfalt.
Hühner sind Federvögel mit aufrechter Haltung, schuppigen Beinen und kräftigen Krallen zum Scharren. Kamm und Kehllappen (Wattelappen) sind bei ausgewachsenen Tieren leuchtend rot. Hähne sind größer, farbenprächtiger und besitzen deutlich kräftigere Kämme sowie Sporen an den Beinen.
Bantamhühner erreichen eine Körperhöhe von 20 bis 30 cm bei einem Gewicht von 0,5 bis 1 kg. Standardrassen wachsen auf 40 bis 70 cm heran und wiegen 1,5 bis 5 kg - sehr große Rassen wie Brahma können deutlich mehr erreichen. Der Kamm ist ein wichtiges Rassemerkmal mit verschiedenen Formen:
| Kammform | Beschreibung | Frostresistenz | Beispielrassen |
|---|---|---|---|
| Einfachkamm | aufrechter, gezackter Einzelkamm | gering, frostgefährdet | Leghorn, Rhode Island Red |
| Rosenkamm | flach, fleischig, kaum erhaben | hoch | Wyandotte, Hamburger |
| Erbsenkamm | dreireihig, sehr niedrig und kompakt | sehr hoch | Buckeye, Brahma, Dominique |
Verhalten und Charakter
Hühner sind soziale, neugierige Tiere mit einer festen Hackordnung - wer ihre Körpersprache versteht, erkennt Probleme frühzeitig und kommt gut mit ihnen aus.
Hühner leben in Herden mit klar definierter Hackordnung. Jedes Tier kennt seinen Platz, was Auseinandersetzungen auf ein Minimum beschränkt. Neue Tiere müssen sich erst einordnen, was vorübergehend zu Konflikten führen kann - ausreichend Platz und Ausweichmöglichkeiten helfen.
Tagsüber sind Hühner aktiv: Sie scharren und kratzen nach Insekten, Samen und Würmern, staubbaden ausgiebig für Gefieder- und Hautpflege und kommunizieren über ein breites Lautrepertoire. Mit Einbruch der Dämmerung suchen sie selbstständig die Schlafstangen auf.
Mit ruhigem, regelmäßigem Umgang werden viele Hennen sehr zahm. Sanfte Rassen wie Orpington oder Cochin lassen sich gut anfassen und eignen sich gut für Familien. Manche Hennen werden brütig und stellen die Eiablage vorübergehend ein.
Haltung und tägliche Pflege
Hühner brauchen täglich Zuwendung, einen sicheren Stall und ausreichend Auslauf - die Haltung ist unkompliziert, aber nicht ohne Aufwand.
Tägliche Routinen: Frisches Wasser und Futter auffüllen, Eier sammeln, den Stall morgens öffnen und abends sicher verschließen sowie eine kurze Sichtprüfung der Tiere - das sind die täglichen Mindestaufgaben. Im Winter müssen Tränken bei Frost täglich gewechselt oder beheizt werden.
Stallgestaltung: Pro Tier mindestens 0,3 bis 0,4 Quadratmeter Stallfläche, erhöhte Schlafstangen, abgedunkelte Legenischen (eine pro 3 bis 4 Hennen), gute Belüftung ohne Zugluft und trockene Einstreu (Stroh, Hanfhäcksel oder Hobelspäne).
Auslauf: Das österreichische Tierschutzgesetz verpflichtet zur Auslaufhaltung. Ein gut gesicherter Hühnergarten schützt die Tiere vor Witterung und Fressfeinden. An Zaunmaterial und Sicherung gegen Marder und Fuchs darf nicht gespart werden.
Staubbad: Ein trockener Bereich mit lockerem Sand oder Erde ist wesentlich für Gefieder- und Hautgesundheit. Im Winter muss dieser Bereich überdacht und trocken gehalten werden.
Ernährung
Artgerechtes Alleinfutter bildet die Grundlage - ergänzt durch Frischfutter und Kalziumversorgung für legende Hennen.
Hühner sind Allesfresser: Im Freiland nehmen sie Insekten, Würmer, Körner, Gras und Fallobst auf. In der Haltung empfiehlt sich kommerzielles Alleinfutter, das auf Alter und Nutzungsrichtung abgestimmt ist. Frisches Wasser muss immer und uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
Legehennen haben einen erhöhten Kalziumbedarf für die Eierschalenbildung. Gemahlene Muschelschalen oder Austernschalen sollten separat angeboten werden, damit die Tiere bedarfsgerecht aufnehmen können.
Zusatzfutter wie Gemüseabschnitte, Salat, Kräuter, Obst oder Getreide ist willkommen, sollte aber Ergänzung bleiben und nicht mehr als 10 bis 20 Prozent der täglichen Futtermenge ausmachen.
| Alter / Phase | Futter | Hinweise |
|---|---|---|
| Küken 0-8 Wochen | Kükenstarter (fein gemahlen) | kein grobes Körnerfutter, immer frisches Wasser |
| Junghennen 8-20 Wochen | Aufzuchtfutter (Grower) | kein Legefutter - zu viel Kalzium schadet den Nieren |
| Legehennen ab Legereife | Legefutter + Kalziumergänzung | Muschelschalen separat anbieten |
| Masthühner | Mastfutter (Finisher) | energiedicht, eiweißreich |
Gesundheit und Vorbeugung
Ein gesundes Huhn ist lebhaft, fresslüstig und hat ein sauberes Gefieder - wer täglich genau hinschaut, erkennt Probleme frühzeitig.
Hühner werden je nach Rasse und Haltungsbedingungen 5 bis 10 Jahre alt. Die besten Vorsorgemaßnahmen sind saubere, trockene Einstreu, Staubbademöglichkeiten, die Quarantäne neu zugekaufter Tiere (mindestens 3 Wochen) und eine ausgewogene Fütterung. Neue Tiere sollten vor der Zusammenführung auf äußere Parasitenzeichen kontrolliert werden. Regelmäßige Sichtkontrollen von Gefieder, Beinen und Kloake sind sinnvoll.
| Erkrankung | Anzeichen | Maßnahme |
|---|---|---|
| Rote Vogelmilbe | Unruhe beim Schlafen, blasser Kamm, Federverlust | Stall gründlich reinigen, Mittel gegen Ektoparasiten |
| Federläuse | intensives Kratzen, stumpfes Gefieder | Staubbad fördern, Pyrethrin-Präparate |
| Wurmbefall | Abmagerung, schlechte Legeleistung | Kotprobe beim Tierarzt, Entwurmung |
| Atemwegserkrankungen | Niesen, Nasenausfluss, Rasselatmung | sofort zum Tierarzt, Quarantäne |
| Legenot | Henne presst, veränderte Körperhaltung, aufgetriebener Bauch | Notfall - sofort zum Tierarzt |
| Bumblefoot | verdickte, entzündete Fußballen | Tierarzt, weiche trockene Einstreu |
Stall und Außenanlage
Ein trockener, gut gedämmter Stall mit sicherem Auslauf ist die Grundlage artgerechter Hühnerhaltung in Österreich - der Schutz vor Fressfeinden ist dabei nicht verhandelbar.
Stall: Mindestens 0,3 bis 0,4 Quadratmeter Stallfläche pro Tier, erhöhte Schlafstangen, gute Belüftung ohne Zugluft, trockene Einstreu. Im österreichischen Winter müssen Ställe gut gedämmt sein - Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt im Stall sind zu vermeiden. Wassertränken frieren an kalten Wintertagen ein; Heiztränken oder tägliches Wechseln mit warmem Wasser sind nötig.
Auslauf: Mindestens 1 Quadratmeter pro Tier, mit Schattenmöglichkeit im Sommer und einem Staubbadeplatz. Überdachte Bereiche ermöglichen auch bei Schnee und Regen Freilauf.
Fressfeinde in Österreich: Fuchs und Marder, besonders der Steinmarder und der Baummarder, sind die häufigsten Bedrohungen. Der Marder greift bevorzugt nachts an und ist in der Lage, durch kleinste Öffnungen zu schlüpfen. Der Stall muss marder- und fuchssicher gebaut sein: stabiler Maschendraht mit mindestens 1,2 mm Drahtstärke, vergrabene Drahtschürze oder Betonsockel, sichere Türen mit Riegeln. In waldnahen Gebieten stellt der Habicht eine Gefahr von oben dar - ein Überdach oder Sicherungsnetz schützt.
Zucht und Aufzucht
Die Hühnerzucht ist lohnend, aber anspruchsvoll - Rassestandards, Brutdauer und Kükenpflege wollen gut geplant sein.
Hennen erreichen mit etwa 5 bis 6 Monaten die Geschlechtsreife - der genaue Zeitpunkt hängt von der Rasse und der Tageslichtlänge ab. Zur Befruchtung der Eier ist ein Hahn erforderlich; ohne Hahn legen Hennen regelmäßig unbefruchtete Eier.
Die Brutdauer beträgt 21 Tage. Eine brütige Henne (Glucke) übernimmt das von Natur aus und hält die Eier auf konstant 37 bis 38 Grad Celsius. Alternativ wird ein Brutapparat (Inkubator) eingesetzt, der mehr Kontrolle, aber auch mehr Aufwand erfordert. Ein typisches Gelege umfasst 10 bis 14 Eier.
Geschlüpfte Küken benötigen in den ersten Tagen Wärme (35 Grad Celsius zu Beginn, schrittweise absenkend), feines Kükenstarter-Futter und ständig frisches Wasser. Eine Wärmelampe oder ein Heizpilz ist notwendig, wenn keine Glucke vorhanden ist.
Für Reinrassezucht empfiehlt sich die Mitgliedschaft im zuständigen Landes-Kleintierzuchtverband.
Das richtige Huhn wählen
Die Anschaffung von Hühnern ist eine 5- bis 10-jährige Entscheidung - wer Platz, Zeit und Genehmigungen vorab klärt, legt den besten Grundstein.
Vor dem Kauf sollten folgende Punkte geklärt sein:
- Platzbedarf: Stall mit mindestens 0,3 bis 0,4 Quadratmeter pro Tier, Auslauf mit mindestens 1 Quadratmeter pro Tier - mehr ist immer besser.
- Genehmigung: Viele österreichische Gemeinden haben Regelungen für Geflügel in Wohngebieten. Das Gemeindeamt kontaktieren, bevor Tiere angeschafft werden - besonders wenn ein Hahn geplant ist.
- Zeit: Tägliche Pflege ist unverzichtbar, auch an Wochenenden und im Urlaub. Eine verlässliche Vertretung muss eingeplant werden.
- Kosten: Stall und Einzäunung kosten einmalig je nach Ausführung zwischen 300 und 2.000 Euro. Laufende Kosten für Futter, Einstreu und gelegentliche Tierarztbesuche betragen ca. 10 bis 20 Euro pro Tier und Monat.
Bezugsquellen: Geprüfte Züchter über Landes-Kleintierzuchtverbände, österreichische Geflügelschauen und Geflügelbörsen, Landwirtschaftsbetriebe und bei Tierschutzorganisationen. Kaufen Sie nur Tiere, die munter wirken, ein sauberes Gefieder haben und klare, offene Augen zeigen.
Häufige Fragen zur Hühnerhaltung in Österreich
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Hühner halten in Österreich - von Kosten über Rechtslage bis zur täglichen Praxis.
Sind Hühner gute Haustiere für Einsteiger?
Ja. Hühner sind einsteigerfreundlich und brauchen keine besondere Vorerfahrung. Wer bereit ist, täglich 15 bis 30 Minuten für die Tiere aufzuwenden, und den nötigen Platz hat, wird mit Freude und frischen Eiern belohnt.
Wie alt werden Hühner?
Hühner können 5 bis 10 Jahre alt werden. Die Legeleistung ist in den ersten 2 bis 3 Jahren am höchsten und nimmt danach ab, aber die Tiere bleiben viele weitere Jahre vital und gesund.
Was kostet die Hühnerhaltung in Österreich?
Die Einrichtung (Stall, Zaun, Zubehör) kostet einmalig je nach Ausstattung zwischen 300 und 2.000 Euro. Laufende Kosten für Futter, Einstreu und gelegentliche Tierarztbesuche betragen ca. 10 bis 20 Euro pro Tier und Monat.
Wie viel Zeit brauche ich täglich für Hühner?
Die tägliche Grundpflege dauert 15 bis 30 Minuten. Wöchentlich kommt die Stallkontrolle hinzu. Das ist gut mit Beruf und Familie vereinbar, solange eine Urlaubsvertretung gesichert ist.
Eignen sich Hühner für Familien mit Kindern?
Ja. Rassen wie Orpington, Sussex oder Cochin sind besonders kinderfreundlich und sanft. Kinder lernen im Umgang mit Hühnern Verantwortung und Empathie. Ruhiger Umgang ohne plötzliche Bewegungen ist wichtig.
Brauche ich einen Hahn, damit die Hennen Eier legen?
Nein. Hennen legen auch ohne Hahn regelmäßig Eier. Ein Hahn ist nur dann nötig, wenn die Eier befruchtet werden sollen und Küken ausgebrütet werden.
Brauche ich in Österreich eine Genehmigung für Hühner?
Es gibt keine bundesweite Genehmigungspflicht für die Kleinhaltung von Hühnern, aber viele Gemeinden haben eigene Regelungen für Geflügel in Wohngebieten. Immer zuerst beim Gemeindeamt nachfragen - besonders wenn ein Hahn geplant ist, da das Krähen in dicht besiedelten Gebieten oft untersagt ist.