Wooly
Das Wooly-Lama ist eine sanfte, stark befaserte Rasse, geschätzt für ihr dichtes, faserreiches Fell und ihr ruhiges, freundliches Wesen.
- Size
- Groß
- Lifespan
- 15–25 years
- Origin
- Peru
- Temperament
- Sanft
- Standard colors
- Schwarz, Weiß und Grau and 4 more
Characteristics
Coat and grooming
How the Wooly coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Wollfell
- Fellänge
- Lang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Wooly coat mats easily.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: A Wooly needs clipping every few weeks.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
Wooly colors and patterns
What each club's breed standard says about every Wooly color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Wooly in Schwarz, Weiß, Grau, Rosagrau, Braun, Rot und Creme.
| Color or pattern | ILR |
|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Black”) |
| Weiß | Standardgemäß (“White”) |
| Grau | Standardgemäß (“Grey (dilute / medium / intense)”) |
| Rosagrau | Standardgemäß (“Grey Brown (dilute / medium / intense)”) |
| Braun | Standardgemäß (“Brown (dilute / medium / intense)”) |
| Rot | Standardgemäß (“Red (dilute / medium / intense)”) |
| Creme | Standardgemäß (“Cream”) |
| Dunkelbraun | No ruling |
| Beige | No ruling |
| Patterns | |
| Einfarbig | No ruling |
| Gescheckt | No ruling |
| Gefleckt | No ruling |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Über das Wollama
Das Wollama ist ein großes südamerikanisches Kamelid, das vor allem wegen seines dichten Vlieses gehalten wird, und gilt als ruhig, umgänglich und wissbegierig.
Das Wollama ist eine stark beflieste Variante des Hauslamas (Lama glama), eines großen Kamelids aus den südamerikanischen Anden. Von leichter beflieisten Llamatypen unterscheidet es sich durch ein dichtes, faserreiches Fell, das oft bis an die Beine, den Hals und über weite Teile des Gesichts reicht. Ausgewachsene Tiere kommen am Kopf auf etwa 1,7 bis 1,8 Meter und bringen zwischen 130 und 200 Kilogramm auf die Waage.
Wie alle Lamas ist das Wollama ein Herdentier, das enge Bindungen zu seinen Artgenossen eingeht und gleichmäßige Tagesabläufe bevorzugt. Wer es regelmäßig betreut, erlebt es als ruhig und kooperativ; viele Tiere sind dabei neugierig genug, um Besuchern von sich aus entgegenzutreten. In Österreich und im deutschsprachigen Raum wird das Wollama für die Fasergewinnung genutzt, vereinzelt auch als Packtier, und es findet wachsendes Interesse als Begleittier sowie als Wächter für Schafe oder Ziegen.
Das dichte Fell verlangt mehr Pflege als das Vlies kurzfliegender Lamas. Halter scheren ihre Tiere üblicherweise einmal im Jahr, um Überhitzung zu vermeiden und die Wolle zu gewinnen. Wer Platz auf der Weide hat, regelmäßige Pflege nicht scheut und sich für Naturfaser interessiert, findet im Wollama einen passenden Begleiter.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Peru (andines Südamerika) |
| Größe | Groß (130 bis 200 kg) |
| Lebenserwartung | 15 bis 25 Jahre |
| Gruppe / Nutzung | Kamelid; Faser-, Pack- und Begleittier |
| Verträglich mit | Anderen Lamas, ruhigen Haltern, kleineren Nutztieren, die es bewachen kann |
Für wen das Wollama in Frage kommt
Das Wollama eignet sich für Halter mit eigenem Weideland, einem geeigneten Unterstand und dem nötigen Zeitaufwand für ein großes Tier und sein üppiges Fell. Als Stubentier kommt es nicht in Betracht. Da Lamas auf Gesellschaft angewiesen sind, hält man sie am besten zu zweit oder in kleinen Gruppen. Zu den typischen Haltern zählen Faserinteressierte, Freunde ruhiger Weidetiere sowie jene, die Schutz für ihre Schaf- oder Ziegenherden suchen.
Geschichte und Herkunft
Lamas wurden vor Jahrtausenden in den peruanischen Hochanden domestiziert; stark beflieste Typen wurden für Faser und Lastentransport gezielt weitergezüchtet.
Das Lama zählt zu den ältesten vom Menschen gehaltenen Tieren auf dem amerikanischen Kontinent. Seine Domestizierung begann in den Hochanden Perus und den umliegenden Berggebieten; archäologische Funde belegen einen Prozess, der mehrere tausend Jahre zurückreicht. Als Stammform gilt der wildlebende Guanako.
In den Gesellschaften der Anden war das Lama ein zentrales Nutztier. Es trug Lasten über Bergpfade, lieferte Fasern für die Textilerzeugung, Fleisch und Häute; sein Dung diente als Brennmaterial und Dünger. Hirten hielten große Herden und wählten die Tiere über Generationen nach den Eigenschaften aus, die sie benötigten, darunter Felldichte in den kälteren Höhenregionen.
Stark beflieste Tiere, heute oft als Wollamatyp bezeichnet, entstanden in jenen Gegenden, wo dichtes Fell gleichzeitig Kälteschutz und erntefähiges Produkt darstellte. Nach dem europäischen Erstkontakt im 16. Jahrhundert nahmen die Llamabestände in manchen Gebieten durch eingeführtes Vieh ab, doch blieb das Tier in den Anden bedeutend.
Seit dem späten 20. Jahrhundert werden Lamas nach Nordamerika, Europa und Australien exportiert. Dort hält man sie für Fasergewinnung, Packsport, Ausstellungen sowie als Wächter- und Begleittiere. Wollamafarbene Exemplare sind in diesen Kreisen wegen Vliesqualität und Erscheinungsbild gefragt.
Äußerliche Merkmale
Das Wollama ist ein großes Kamelid mit dichtem, faserreichem Vlies über Körper, Hals, Beinen und Gesicht, das in vielen natürlichen Farben vorkommt.
Das Wollama trägt den langen Hals, die aufrechten, bananenförmigen Ohren und die schlanken Beine des klassischen Llamatyps, dazu ein ungewöhnlich dichtes Fell. Das Vlies bedeckt den Rumpf, reicht weit die Beine hinunter und den Hals hinauf, und viele Tiere tragen Fasern über Stirn und Wangen. Dadurch wirkt die Silhouette gerundeter und fülliger als bei kurzflorigen Llamarassen.
Der Kopf ist relativ fein geschnitten, mit großen Augen und einem ruhigen Ausdruck. Lamas haben eine gespaltene Oberlippe und gepolsterte Zweizehenfüße, die für unwegsames Gelände geeignet sind.
| Merkmal | Typische Ausprägung |
|---|---|
| Höhe | Etwa 1,7 bis 1,8 m am Kopf gemessen |
| Gewicht | 130 bis 200 kg |
| Fell | Dichtes, langes Vlies über Körper, Hals, Beine und Gesicht |
| Farben | Weiß, Creme, Braun, Grau, Schwarz sowie Misch- und Fleckenmuster |
| Augen | Groß, dunkel, auf einem feinen Kopf sitzend |
Fell und Farben
Das Markenzeichen des Wollamatiers ist sein Vlies. Es ist dicht und kann zwischen den Scherterminen erheblich nachwachsen, weshalb die einmalige Jahresschur als Standard gilt. Das Farbspektrum ist breit und reicht von reinem Weiß, Creme und Falb über Braun, Grau und Schwarz bis zu Scheckungen und Tupfenmustern. Bei gut gezüchteten Tieren ist das Fasermaterial weich und enthält wenig Grannenhaar, was es für das Spinnen und die textile Weiterverarbeitung brauchbar macht.
Charakter und Wesen
Das Wollama ist umgänglich, sanft, ruhig und neugierig, gesellig mit Artgenossen und ausgeglichen gegenüber vertrauten Betreuern.
Das Wollama gilt allgemein als gutmütig und sanftmütig. Als Herdentier geht es enge Bindungen zu anderen Lamas ein und sucht deren Gesellschaft aktiv; Einzelhaltung ist daher nicht ratsam. Gegenüber vertrauten Betreuern verhält es sich ruhig und folgsam, und die natürliche Neugier führt dazu, dass viele Tiere fremde Personen oder unbekannte Gegenstände selbst in Augenschein nehmen.
Gut sozialisierten Wollamatieren gegenüber Fremden verhalten sich in der Regel gelassen, bleiben jedoch aufmerksam. Lamas verständigen sich über Körperhaltung, Ohrenstellung und ein summendes Lautmuster; unter Druck oder bei Futterkonkurrenz kann es zum Spucken kommen, doch richtet sich dieses Verhalten bei geduldig betreuten Tieren kaum gegen Menschen. Gegenüber anderen Haustieren und kleinerem Nutzvieh ist das Wollama im Allgemeinen friedlich; manche Tiere werden in der österreichischen Landwirtschaft auch als Herdenschutztiere für Schaf- und Ziegenherden eingesetzt.
Eine frühzeitige, behutsame Gewöhnung ist wichtig. Ein Tier, das als Kria zu stark auf Menschen geprägt wurde, kann im Erwachsenenalter aufdringlich werden; klare Grenzen in der Jungtierphase erzeugen ein ausgeglichenes Tier.
| Eigenschaft | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 3 |
| Energie | 2 |
| Lernbereitschaft | 4 |
| Lautstärke | 2 |
| Haarausfall | 2 |
Haltung und Pflege
Das Wollama braucht jährliche Schur, regelmäßige Nagel- und Fellpflege, täglichen Weidegang und Unterstand sowie die Gesellschaft anderer Lamas.
Die Betreuung dreht sich um das dichte Fell, die Klauen und die sozialen sowie körperlichen Bedürfnisse des Tieres. Da das üppige Vlies Wärme speichert, gehören Schur und regelmäßige Fellkontrollen zur laufenden Pflege.
Pflege
- Das Vlies einmal jährlich scheren, üblicherweise im Frühjahr, um Überhitzung zu verhindern und die Wolle zu gewinnen.
- Das Fell auf Verfilzungen, eingetragenen Schmutz und Parasiten überprüfen, dabei Beine und Unterseite besonders berücksichtigen.
- Zehennägel bei Bedarf kürzen, da Tiere auf weichem Boden keine natürliche Abnutzung erfahren.
- Die unteren Schneidezähne beobachten und übermäßiges Wachstum durch einen Tierarzt oder geschulten Halter behandeln lassen.
Bewegung
- Täglichen Weidegang zum Grasen und Bewegen ermöglichen.
- Ausreichend Auslauf gewähren, damit Muskeln und Klauen in gutem Zustand bleiben.
- Ausgebildete Packlamas profitieren von regelmäßigen Ausritten unter leichter Last.
Haltungsumgebung
Lamas benötigen sichere Einzäunung, einen trockenen Unterstand vor Regen und Wind sowie Schatten bei Hitze. Bei stark befliesten Tieren stellt Überwärmung eine größere Gefahr dar als Kälte; Schatten, Luftzirkulation und ständige Verfügbarkeit von frischem Wasser sind daher im Sommer unabdingbar. Die Gesellschaft zumindest eines weiteren Lamas ist Voraussetzung für eine artgerechte Haltung.
Ernährung und Fütterung
Das Wollama frisst hauptsächlich Gras und gutes Heu; Mineralien werden nach Bedarf ergänzt, Kraftfutter ist nur für Tiere mit erhöhtem Energiebedarf sinnvoll.
Lamas sind genügsame Weidetiere, die an die karge Vegetation der Anden angepasst sind und auch bescheidene Futtermengen gut verwerten. Die Grundlage der Ration bildet Weidegang ergänzt durch Wiesenheu. Die meisten ausgewachsenen Tiere in guter Kondition benötigen kaum Kraftfutter; übermäßige Konzentratgaben begünstigen Übergewicht. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein; ein kamelidentaugliches Mineralfutter oder ein kupferarmes Schafmineralfutter deckt den Spurenelementbedarf.
| Lebensphase | Tagesmenge | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Erwachsenes Tier (Erhaltung) | Weidegang sowie etwa 1 bis 2 Prozent des Körpergewichts als Raufutter | Weidegang plus Heu nach Bedarf |
| Trächtige oder laktierende Stute | Erhaltungsraufutter plus zusätzlich qualitativ hochwertiges Heu oder Ergänzungsfutter | Weidegang plus 1 bis 2 Gaben |
| Wachsendes Kria | Muttermilch, dann Raufutter mit gesteuerter Ergänzung | Freier Zugang zu Raufutter |
Leckerlis und Ergänzungen
Kleine Mengen verträglicher Obst- und Gemüsestücke, zum Beispiel Karotten- oder Apfelstücke, können sparsam als Trainingsbelohnung gegeben werden. Ein kamelidentaugliches Mineralgemisch und, wo die Böden entsprechend arm sind, ergänzendes Vitamin D im Winter für dunkel beflieste Tiere sind die üblichen Ergänzungen. Jede Futterumstellung sollte schrittweise erfolgen, um den Verdauungstrakt zu schonen.
Gesundheit und Lebenserwartung
Das Wollama ist generell robust und wird 15 bis 25 Jahre alt; die häufigsten Risiken sind Hitzestress, Parasitenbefall sowie Zahn- oder Klauenprobleme.
Das Wollama ist ein widerstandsfähiges Tier, das bei guter Haltung häufig 15 bis 25 Jahre erreicht. Die meisten gesundheitlichen Probleme gehen auf Haltungsmängel zurück, nicht auf Erbkrankheiten. Das dichte Fell macht Hitzestress zur vorrangigen saisonalen Gefahr; routinemäßige Parasitenbekämpfung, Zahnpflege und Klauenpflege beugen den meisten anderen Erkrankungen vor.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hitzestress | Schnelle Atmung, Speichelfluss, Schwäche, Kollaps | Höchstes Risiko bei starkem Vlies; Schatten, Wasser und rechtzeitige Schur sicherstellen |
| Innen- und Außenparasiten | Gewichtsverlust, schlechtes Fell, Blutarmut, Juckreiz | Tierärztlich begleitetes Entwurmungsprogramm und Weiderotation |
| Zahnüberwucherung | Speichelfluss, Gewichtsverlust, Kauschwierigkeiten | Schneide- und Backenzähne kontrollieren; bei Bedarf kürzen |
| Klauenprobleme | Lahmheit, überlange Nägel | Regelmäßig kürzen; trockenen Untergrund sicherstellen |
Vorbeugemaßnahmen
- Jährliche tierärztliche Untersuchung mit Beurteilung der Körperkondition.
- Routinemäßige Impfungen und Parasitenbekämpfung nach tierärztlichem Plan.
- Regelmäßiges Kürzen der Zehennägel und Zahnkontrolle.
- Jährliche Schur und Hitzeschutz in der warmen Jahreszeit.
- Ganzjährig sauberes Wasser und ausgewogenes Raufutter.
Zucht
Weibliche Lamas sind ab etwa 18 bis 24 Monaten zuchtreif, können als Reflexovulatoren das ganze Jahr über gedeckt werden und bringen nach rund 11,5 Monaten ein einzelnes Kria zur Welt.
Weibliche Lamas erreichen die Zuchtreife in der Regel mit etwa 18 bis 24 Monaten, sobald sie eine ausreichende Körpergröße erlangt haben; Hengste kommen üblicherweise ab zwei bis drei Jahren zum Deckeinsatz. Lamas sind Reflexovulatoren: Die Eiablage beim Weibchen wird durch das Deckgeschäft ausgelöst, nicht durch einen festen Zyklus, weshalb das Decken zu den meisten Jahreszeiten möglich ist. Das Weibchen nimmt das Deckgeschäft liegend an; eine gelungene Paarung zeigt sich oft daran, dass das Weibchen weitere Annäherungsversuche ablehnt.
Die Trächtigkeit beträgt rund 11,5 Monate, etwa 350 Tage, und endet nahezu immer mit einem einzigen Jungtier, dem Kria. Zwillinge sind sehr selten. Die Ablammung findet zumeist tagsüber statt; ein gesundes Kria steht und trinkt in der Regel innerhalb weniger Stunden. Krias werden mit etwa vier bis sechs Monaten abgesetzt. Bei stark befliesten Elterntieren richten Züchter ihr Augenmerk neben Exterieur und Temperament besonders auf die Vliesqualität.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife weiblich | Etwa 18 bis 24 Monate |
| Zuchtreife männlich | Etwa 2 bis 3 Jahre |
| Ovulation | Reflexartig durch Deckakt ausgelöst |
| Trächtigkeit | Etwa 11,5 Monate (rund 350 Tage) |
| Wurfgröße | Meist 1 Kria |
| Absetzen | Etwa 4 bis 6 Monate |
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Wollama in Österreich: Größe, Wesen, Pflege, Lebenserwartung, Haltungsvoraussetzungen und Verfügbarkeit.
Wie groß wird ein Wollama?
Es handelt sich um ein großes Kamelid, das am Kopf eine Höhe von etwa 1,7 bis 1,8 Metern erreicht und ausgewachsen zwischen 130 und 200 Kilogramm wiegt.
Wie ist das Wesen eines Wollamatiers?
Es ist sanft, ruhig und neugierig. Es geht enge Bindungen zu anderen Lamas ein, ist gegenüber vertrauten Betreuern ausgeglichen und im Allgemeinen friedlich im Umgang mit anderen Tieren, auch mit kleinerem Nutzvieh, das es bewachen kann.
Ist die Haltung eines Wollamatiers sehr aufwendig?
Der Aufwand ist erhöht, aber beherrschbar. Der wesentliche Mehraufwand gegenüber einem kurzflierigen Lama liegt im dichten Vlies, das jährliche Schur und Hitzeschutz erfordert, dazu kommen regelmäßige Nagelkürzung, Zahnkontrolle und die Gesellschaft mindestens eines weiteren Lamas.
Wie alt wird ein Wollama?
Bei guter Haltung wird ein Wollama häufig 15 bis 25 Jahre alt.
Ist ein Wollama das Richtige für mich?
Es eignet sich für Halter mit Weide, Unterstand und Zeit für ein großes Fasertier, das paarweise oder in Gruppen gehalten werden muss. Als Stubentier ist es nicht geeignet und sollte nicht allein gehalten werden.
Wo bekomme ich ein Wollama in Österreich?
Lamas werden in den Anden sowie von Faser- und Begleittierzüchtern in Europa, Nordamerika und Australien gehalten. Stark beflieste Tiere sind über Llamazüchter erhältlich, wobei das Angebot je nach Region unterschiedlich ist.
Kann ein Wollama mit Schafen oder Ziegen zusammengehalten werden?
Ja. Lamas sind gegenüber kleinerem Nutzvieh in der Regel friedlich, und manche Tiere werden gezielt als Herdenschutz eingesetzt, um Schaf- und Ziegenherden vor Raubtieren zu bewahren.
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