United Pet Club
Pferd

Westfale

Das Westfälische Pferd ist ein ausgeglichenes, athletisches deutsches Warmblut, eng verwandt mit dem Hannoveraner und bekannt als vielseitiges Dressur- und Springpferd.

Size
Groß
Lifespan
25–30 years
Origin
Deutschland
Temperament
Ausgeglichen
Standard colors
Schwarz, Grau, Brauner und Fuchs
Key Traits
AusgeglichenAthletischLernfähigRuhigWill gefallen

Characteristics

Energy Level2
Trainability2
Good With Kids3
Good With Pets2
Grooming Needs1

Westfale colors and patterns

What each club's breed standard says about every Westfale color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Westfale in Schwarz, Grau, Brauner und Fuchs.

Fell: rulings by club
Color or patternWESTFAELISCHES PSB
SchwarzStandardgemäß (“alle Farben”)
GrauStandardgemäß (“alle Farben”)
BraunerStandardgemäß (“alle Farben”)
FuchsStandardgemäß (“alle Farben”)
Patterns
SchimmelNo ruling
SmuttyNo ruling

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.

Color changes

How a Westfale's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Braunerchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Fuchschanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Grauchanges toWeiß

    Fell · Fortschreitend · by 416 weeks

  • Fuchschanges toRosagrau

    Fell · Fortschreitend

  • Braunerchanges toRosagrau

    Fell · Fortschreitend

  • Grauchanges toGeapfelt

    Fell · Fortschreitend

  • Grauchanges toFliegenschimmel

    Fell · Fortschreitend

  • Grauchanges toSchwarz

    Fell · Mit dem Alter

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

Über den Westfalen

Der Westfale ist ein großes deutsches Warmblutpferd aus der Region Westfalen, gezüchtet für Dressur und Springsport, bekannt für ausgeglichenes Wesen und athletischen Körperbau.

Der Westfale ist ein Warmblutpferd, das in der westfälischen Region Westdeutschlands entwickelt wurde und zu den größten deutschen Warmblutpopulationen zählt. Er ist eng mit dem Hannoveraner verwandt, mit dem er einen Großteil seiner Blutlinie und eine ähnliche Zuchtrichtung teilt. Die beiden Zuchtbücher arbeiten seit langem zusammen, und viele westfälische Hengste gehen direkt auf hannoversche Gründerpferde zurück.

Die Rasse wird vor allem als Sportpferd für Dressur und Springsport gezüchtet, tritt aber auch in der Vielseitigkeit und als vielseitiges Reitpferd in Erscheinung. Westfalen verbinden ein ruhiges, gut trainierbares Wesen mit der Größe, dem Rahmen und der Bewegung, die für den Spitzensport nötig sind. Das Zuchtbuch wird vom Westfälischen Pferdestammbuch mit Sitz in Münster-Handorf verwaltet.

Westfalen zählen zu den größeren Reitpferden und leben bei guter Pflege in der Regel 25 bis 30 Jahre. Es handelt sich um einfarbige Pferde, am häufigsten in Braun, Dunkelbraun, Fuchs, Rappe oder Schimmel.

Kurzübersicht
MerkmalDetails
HerkunftDeutschland (Region Westfalen)
GrößeGroß
Lebenserwartung25 bis 30 Jahre
Gruppe / RolleWarmblut-Sportpferd (Dressur, Springsport, Vielseitigkeit)
Geeignet fürErfahrene Reiter, Turnier- und Freizeitställe mit sachgemäßem Umgang

Für wen er geeignet ist

Der Westfale eignet sich für Reiter, die ein Sportpferd mit Größe und geschulter Bewegung suchen. Sein ausgeglichenes Wesen macht ihn für fähige Freizeitreiter handhabbar, während seine athletischen Fähigkeiten Profireitern ein Pferd für höhere Dressur- und Springklassen bieten. Als großes Pferd mit echtem Bewegungsbedarf ist er am besten dort aufgehoben, wo Zugang zu Weidegang und regelmäßiger Arbeit besteht, statt nur gelegentlich geritten zu werden.

Geschichte und Herkunft

Der Westfale wurde in der westfälischen Region Westdeutschlands entwickelt, mit organisierter Zucht rund um das Landgestüt Warendorf und engen Verbindungen zum Hannoveraner Zuchtbuch.

Die Pferdezucht in Westfalen hat eine lange landwirtschaftliche Geschichte, doch der moderne Westfale nahm erst durch organisierte, staatlich gelenkte Zucht Gestalt an. Das preußische Landgestüt Warendorf, gegründet 1826, wurde zum Zentrum der regionalen Zucht und versorgte lokale Stutenbesitzer mit Hengsten.

Die frühe westfälische Zucht brachte schwerere Pferde hervor, die für landwirtschaftliche Arbeit und leichten Zugdienst geeignet waren. Als die Mechanisierung im Laufe des 20. Jahrhunderts den Bedarf an Arbeitspferden verringerte, richteten Züchter die Population auf ein leichteres, athletisches Reitpferd aus.

Um dies zu erreichen, griffen westfälische Züchter stark auf das benachbarte hannoversche Zuchtbuch zurück und nutzten hannoversche Hengste sowie deren Zuchtgrundsätze. Diese Zusammenarbeit erklärt, warum Westfale und Hannoveraner bis heute eng verwandt bleiben und Blutlinien sowie das gemeinsame Ziel teilen, wettbewerbsfähige Sportpferde hervorzubringen.

Der verfeinerte Westfale etablierte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als führende Sportpferdepopulation und brachte Pferde hervor, die international in Dressur und Springsport erfolgreich waren. Die Rasse wird über das Westfälische Pferdestammbuch mit Sitz in Münster-Handorf registriert.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Westfale ist ein großes, harmonisches Warmblut mit schräger Schulter, kräftiger Hinterhand und elastischen Gangarten, mit einem Stockmaß von etwa 15,2 bis 17 Handbreiten und meist einfarbig.

Der Westfale zeigt den Körperbau eines modernen Warmblut-Sportpferdes: einen rechteckigen, harmonischen Rahmen mit ausdrucksvollem Kopf, langer, schräger Schulter, deutlichem Widerrist und kräftiger, muskulöser Hinterhand. Der Hals ist gut aufgesetzt und aufgewölbt, die Beine korrekt mit sauberen Gelenken und guter Knochensubstanz. Die Bewegung ist ein prägendes Merkmal, mit raumgreifenden, elastischen Gangarten, die dem Pferd Spielraum für die Dressur und Kraft für den Sprung verleihen.

Rassestandard
MerkmalStandard
StockmaßEtwa 15,2 bis 17 Handbreiten (157 bis 173 cm)
GewichtEtwa 500 bis 650 kg
FellKurz, fein; vollständige Mähne und Schweif
FarbenBraun, Dunkelbraun, Fuchs, Rappe, Schimmel
AugenDunkel, groß, weit auseinanderstehend

Fell und Farben

Westfalen sind einfarbige Pferde. Braun, Dunkelbraun, Fuchs, Rappe und Schimmel kommen alle häufig vor, und weiße Abzeichen an Kopf und Beinen treten auf. Das Fell ist im Sommer kurz und fein und bildet im Winter eine dichtere Schicht. Bei der Zuchtauswahl stehen korrekte Exterieur-Merkmale und Bewegungsqualität stets über einer bestimmten Farbe.

Wesen und Persönlichkeit

Ruhig, ausgeglichen und lernwillig - Westfalen zeigen sich unter dem Sattel kooperativ und eignen sich sowohl für Freizeit- als auch für Profireiter.

Der Westfale wird ebenso auf ein handhabbares Wesen wie auf athletische Fähigkeiten gezüchtet. Pferde dieser Rasse sind in der Regel ruhig, ausgeglichen und willig, mit einem starken Wunsch, ihrem Reiter zu gefallen. Diese Veranlagung ist ein wesentlicher Grund, warum die Rasse im Sport so geschätzt wird: Ein trainierbarer Verstand gepaart mit Talent ergibt einen verlässlichen Partner im Turnierring.

Gegenüber vertrauten Betreuern zeigt sich der Westfale bei konsequenter Arbeit reaktionsfreudig und kooperativ. Fremden gegenüber bleibt er meist gelassen statt nervös, wobei er wie jedes große Pferd von sicherem Umgang profitiert. Mit anderen Pferden zeigt er sich typischerweise gesellig und fügt sich gut in eine Herde ein. Da er intelligent und athletisch ist, gedeiht er am besten mit regelmäßiger Arbeit und klarem, fairem Training; ohne ausreichende Aktivität kann ein Pferd dieser Größe und Energie unruhig werden.

Merkmalsbewertung (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit4
Energie3
Lernfähigkeit5
Lautäußerung2
Fellwechsel3

Pflege und Fellpflege

Ein Westfale benötigt tägliche Fellpflege, regelmäßige Huf- und Zahnpflege, konstante Reit- oder Weidebewegung sowie einen Stall mit Zugang zur Weide.

Die Pflege eines Westfalen folgt dem üblichen Sportpferdemanagement, angepasst an ein großes, athletisches Tier. Regelmäßiges Putzen erhält Fell und Haut gesund und bietet täglich Gelegenheit, auf Verletzungen, Wärme oder Schwellungen zu achten, was für ein Pferd im regelmäßigen Training wichtig ist.

Fellpflege

  • Täglich mit Striegel und Kardätsche bürsten, um Schmutz und lose Haare zu entfernen
  • Hufe vor und nach der Arbeit auskratzen, um Steine und festsitzenden Schmutz zu entfernen
  • Mähne und Schweif kämmen und Schlauch oder Euter regelmäßig reinigen
  • Bei Bedarf waschen, besonders nach intensiver Arbeit bei warmem Wetter
  • Hufschmied-Termine alle 6 bis 8 Wochen einplanen und mindestens einmal jährlich Zahnkontrollen durchführen

Bewegung

  • Täglichen Weidegang auf Paddock oder Weide ermöglichen
  • Das Pferd an den meisten Tagen der Woche unter dem Sattel oder an der Longe arbeiten
  • Aufwärmen und Abreiten, um Gelenke und Sehnen zu schützen
  • Kondition vor Turnieren oder erhöhter Arbeitsbelastung schrittweise aufbauen

Umgebung

Westfalen gedeihen mit einem sauberen, gut belüfteten Stall sowie regelmäßigem Zugang zur Weide. Sie vertragen gemäßigte Klimazonen gut und bilden ein Winterfell aus; bei kaltem oder nassem Wetter helfen Decke und Unterstand, bei heißem Wetter benötigen sie Schatten und ausreichend Wasser. Ein großes Pferd braucht eine geräumige Box und sicheren, gut eingezäunten Auslauf.

Ernährung und Fütterung

Westfalen brauchen eine raufutterbasierte Ernährung aus Heu oder Weidegras, mit an das Arbeitspensum angepasstem Kraftfutter, verteilt auf kleine, häufige Mahlzeiten, sowie ständigen Zugang zu sauberem Wasser.

Wie alle Pferde ist der Westfale ein Weidetier, dessen Ernährung auf Raufutter basieren sollte. Hochwertiges Heu oder Weidegras sollte den Großteil der täglichen Aufnahme ausmachen und die Faser liefern, die das Verdauungssystem eines Pferdes benötigt. Als allgemeine Richtlinie gilt eine Raufutterfütterung von etwa 1,5 bis 2 Prozent des Körpergewichts pro Tag. Kraftfutter wie Getreide oder Fertigmischungen wird je nach Arbeitsintensität des Pferdes ergänzt; ein Pferd im intensiven Turniertraining benötigt mehr Energie als eines in leichter Arbeit oder in Ruhe.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie (an Körperzustand und Arbeitspensum anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Leichte Arbeit / ErhaltungRaufutter zu 1,5 bis 2% des Körpergewichts, minimales Kraftfutter2 bis 3
Mittlere bis starke ArbeitRaufutter plus an den Energiebedarf angepasstes Kraftfutter3 bis 4
Wachsendes JungpferdRaufutter plus ausgewogenes Aufzuchtfutter3 bis 4

Leckerlis und Ergänzungsfutter

Kleine Mengen Karotte oder Apfel sind als sichere Leckerlis geeignet. Salz oder ein Salzleckstein sollten verfügbar sein, und ein ausgewogenes Vitamin- und Mineralergänzungsfutter kann sinnvoll sein, wenn das Raufutter bestimmte Nährstoffe nicht ausreichend liefert. Größere Futterumstellungen sollten über 7 bis 10 Tage schrittweise erfolgen, um den Darm zu schonen, und sauberes Wasser muss stets verfügbar sein.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Westfale ist ein im Allgemeinen robustes Warmblut mit einer Lebenserwartung von 25 bis 30 Jahren, wobei die Hauptanliegen die orthopädischen und metabolischen Erkrankungen betreffen, die bei großen Sportpferden häufig sind.

Der Westfale ist ein gesundes, belastbares Pferd und erreicht bei guter Haltung typischerweise ein Alter von 25 bis 30 Jahren. Als große athletische Rasse im anspruchsvollen Sporteinsatz betreffen die wichtigsten Gesundheitsrisiken das Bewegungsapparat sowie die allgemeinen Pferdethemen Kolik und Hufrehe. Verantwortungsbewusste Züchter untersuchen Zuchttiere, um erbliche Probleme zu reduzieren, und regelmäßige tierärztliche Betreuung hält die meisten Pferde über lange Karrieren hinweg gesund.

Zu beobachtende Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Osteochondrose (OCD)Gelenkschwellung, Steifheit, Lahmheit bei jungen PferdenEntwicklungsbedingt; Züchter können mittels Röntgen untersuchen
Arthrose / GelenkverschleißEingeschränkte Beweglichkeit, Steifheit nach der ArbeitHäufiger bei älteren oder stark beanspruchten Sportpferden
KolikScharren, Wälzen, Blick zur Flanke, kein KotabsatzEin tierärztlicher Notfall; umgehend einen Tierarzt rufen
HufreheBewegungsunlust, Wärme in den Hufen, GewichtsverlagerungVerbunden mit Fütterung und Stoffwechselproblemen

Vorsorge

  • Jährliche tierärztliche Untersuchungen und Basisimpfungen
  • Regelmäßige Entwurmung auf Basis von Kotproben
  • Hufschmied-Termine alle 6 bis 8 Wochen
  • Zahnkontrollen mindestens einmal jährlich
  • Schrittweiser Aufbau der Kondition und richtiges Aufwärmen zum Schutz von Gelenken und Sehnen

Ausbildung

Westfalen sind sehr gut trainierbar und lernwillig und reagieren am besten auf konsequente, geduldige Schulung, die von der Bodenarbeit zu den Grundlagen unter dem Sattel führt.

Trainierbarkeit gehört zu den prägendsten Eigenschaften des Westfalen. Die Rasse ist intelligent und lernwillig, was sie schnell lernfähig und bei fairer Behandlung kooperativ macht. Das ist ein wesentlicher Grund, warum Westfalen in Dressur und Springsport hohe Klassen erreichen. Dieselbe Intelligenz bedeutet aber auch, dass Pferde auf harte oder inkonsequente Behandlung schlecht reagieren, sodass ruhiges, methodisches Training die besten Ergebnisse liefert. Junge Pferde werden meist im Alter von etwa drei Jahren angeritten, wobei die Belastung mit zunehmender körperlicher Reife steigt.

Grundlagen

  1. Umgang und Bodenarbeit etablieren: Führen, Anbinden, Beinehandling und grundlegendes Benehmen
  2. Longenarbeit einführen, um Stimmkommandos zu lehren sowie Balance und Kondition aufzubauen
  3. Das Pferd anreiten und das Gewicht des Reiters schrittweise einführen
  4. Die Hilfen für Schritt, Trab, Galopp und ruhige Übergänge lehren
  5. Seitengänge, Stangenarbeit und kleine Sprünge hinzufügen, sobald Kraft und Selbstvertrauen wachsen
  6. Nach solider Grundausbildung zur gewählten Disziplin übergehen

Zucht

Die Zucht des Westfalen ist zuchtbuchgeregelt mit Hengst- und Stutenkörungen; Stuten tragen ihr Fohlen etwa 11 Monate und bringen meist ein einzelnes, auf sportliche Eignung selektiertes Fohlen hervor.

Die Zucht des Westfalen wird über das Westfälische Pferdestammbuch verwaltet, das Zuchttiere prüft und zulässt, um Qualität und Ausrichtung auf sportliche Leistung zu erhalten. Hengste müssen vor der Körung Leistungs- und Exterieurprüfungen bestehen, während Stuten bewertet und je nach Klasse ins Zuchtbuch eingetragen werden. Diese Auswahl ist der Grund, warum die Rasse zuverlässig athletische, gutartige Pferde hervorbringt.

Stuten erreichen die Zuchtreife etwa im Alter von drei bis vier Jahren. Die Trächtigkeit dauert etwa 11 Monate, und eine Stute bringt normalerweise ein einzelnes Fohlen zur Welt; Zwillinge sind bei Pferden selten und unerwünscht. Fohlen werden meist mit etwa sechs Monaten abgesetzt und wachsen dann mit Weidegang und Herdenkontakt auf, damit sie gesunde Körper und gutes Sozialverhalten entwickeln, bevor das Training beginnt. Bei der Selektion stehen Bewegung, Sprungvermögen, Exterieur und Wesen im Vordergrund, wobei viele Hengste auf die eng verbundenen hannoverschen Linien zurückgehen.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 3 bis 4 Jahre
TrächtigkeitEtwa 11 Monate (rund 340 Tage)
WurfgrößeIn der Regel 1 Fohlen
AbsetzalterEtwa 6 Monate
RegistrierungWestfälisches Pferdestammbuch, mit Hengst- und Stutenkörung

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Westfalen, unter anderem zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein westfälisches Pferd?

Westfalen sind große Warmblüter mit einem Stockmaß von etwa 15,2 bis 17 Handbreiten (157 bis 173 cm) und einem Gewicht von etwa 500 bis 650 kg.

Wie ist das Wesen des Westfalen?

Die Rasse ist ruhig, ausgeglichen und lernwillig. Dieses trainierbare Wesen erklärt teilweise, warum Westfalen bei Freizeit- und Profireitern gleichermaßen als Sportpferde beliebt sind.

Ist ein Westfale aufwendig in der Pflege?

Die Pflege folgt dem üblichen Sportpferdemanagement: tägliches Putzen, raufutterbasierte Ernährung, regelmäßiger Weidegang und Bewegung sowie routinemäßige Huf-, Zahn- und Tierarztpflege. Der wichtigste zusätzliche Aufwand besteht darin, den Bewegungsbedarf eines großen, athletischen Pferdes zu decken.

Wie alt werden westfälische Pferde?

Bei guter Pflege erreichen Westfalen typischerweise 25 bis 30 Jahre.

Für welche Disziplinen eignet sich der Westfale?

Er wird vor allem für Dressur und Springsport gezüchtet und tritt auch in der Vielseitigkeit an. Er eignet sich für erfahrene Reiter und fähige Freizeitreiter, die ein ausgebildetes Sportpferd suchen.

Wie ist der Westfale mit dem Hannoveraner verwandt?

Die beiden Rassen sind eng verwandt. Westfälische Züchter nutzten hannoversche Hengste und Zuchtgrundsätze, um das moderne Sportpferd zu entwickeln, weshalb sie Blutlinien und eine ähnliche Zuchtrichtung teilen.

Wo finde ich einen Westfalen?

Westfalen werden hauptsächlich in Deutschland gezüchtet und über das Westfälische Pferdestammbuch registriert; Züchter und Sportpferdehändler finden sich auch in ganz Europa und Nordamerika.