
Der Yorkshire Terrier ist eine temperamentvolle, selbstbewusste Toy-Rasse mit glamourösem Fell und einem kühnen, anhänglichen Wesen.
Wie das Fell des Yorkshire Terrier aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
Vorsicht: Das Fell eines Yorkshire Terrier verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Yorkshire Terrier muss alle paar Wochen geschnitten werden.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
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Der Yorkshire Terrier ist eine englische Toy-Hunderasse mit rund 3,2 Kilogramm, langem, seidigem Fell und einem selbstbewussten, anhänglichen Wesen.
Der Yorkshire Terrier ist ein kleiner Begleithund, der im 19. Jahrhundert im Norden Englands entstanden ist. Ausgewachsene Tiere wiegen bis zu 3,2 Kilogramm und erreichen eine Widerristhöhe von 18 bis 20 Zentimetern, womit die Rasse klar zu den Toy-Rassen zählt. Trotz der geringen Größe erinnert das Wesen eher an einen Arbeitsterrier: wachsam, ständig in Bewegung und schnell zur Stelle, wenn etwas Ungewohntes passiert.
Am auffälligsten ist das Fell. Lang getragen fällt es als glatter, feiner, glänzender Vorhang in Stahlblau und Loh bis zum Boden. Viele Besitzer lassen es für den Alltag kürzer schneiden, das erleichtert die Pflege, ohne den Charakter des Hundes zu verändern. Dabei bewegt sich die Rasse aufrecht und selbstbewusst.
Yorkshire Terrier hängen stark an ihren Menschen und folgen oft einer bestimmten Lieblingsperson von Zimmer zu Zimmer. Sie kommen mit Wohnungen und kleinen Häusern gut zurecht, lassen sich wegen ihrer geringen Größe leicht mitnehmen und bleiben bis ins hohe Alter aktiv und neugierig.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | England |
| Größe | Toy-Rasse (bis 3,2 kg) |
| Lebenserwartung | 11 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Rolle | Begleithund (Terrier-Ursprung) |
| Gut geeignet für | Erwachsene, rücksichtsvolle ältere Kinder, hundeerfahrene Haushalte |
Der Yorkshire Terrier passt zu Menschen, die einen kleinen, treuen Begleiter suchen und sich auf regelmäßige Fellpflege einlassen können. Er kommt in Wohnungen gut zurecht und mit Besitzern, die oft zu Hause sind. Wegen seiner Größe und seines zarten Körperbaus ist er besser bei Erwachsenen und älteren Kindern aufgehoben, die wissen, wie man mit einem kleinen Hund umgeht. Mit anderen Haustieren kann die Rasse gut auskommen, wenn die Eingewöhnung behutsam erfolgt, auch wenn der Terrier-Instinkt dazu führen kann, dass er kleinere Tiere jagt.
Der Yorkshire Terrier entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in Nordengland, gezüchtet von Textilarbeitern und Bergleuten aus kleinen Terriern zur Rattenbekämpfung.
Die Rasse entstand in den Grafschaften Yorkshire und Lancashire, in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Arbeiter, die aus Schottland in die Textilfabriken und Kohlengruben Nordenglands zogen, brachten kleine Terrier mit. Diese Hunde wurden mit örtlichen Terrierschlägen gekreuzt, um einen kompakten, robusten Rattenfänger zu erhalten, der in Fabriken, Lagerhäusern und Wohnungen arbeiten konnte.
Mehrere heute ausgestorbene oder regionale Terrierschläge trugen zur frühen Zuchtlinie bei, darunter der Clydesdale Terrier und der Paisley Terrier aus Schottland. Die frühen Exemplare waren größer und hatten ein raueres Fell als der heutige Hund, und die Züchter selektierten mit der Zeit auf geringere Größe und ein feineres, längeres Fell.
Ein Rüde namens Huddersfield Ben, geboren 1865, gilt vielfach als Stammvater, dessen Nachkommen den Rassetyp geprägt haben. Bis in die 1870er Jahre hatte sich die Rasse von den Arbeitszwingern in den Ausstellungsring und in die Salons der wohlhabenden Gesellschaft verlagert, und der Name Yorkshire Terrier setzte sich durch. 1886 erkannte der englische Kennel Club die Rasse offiziell an.
Der Yorkshire Terrier gelangte im späten 19. Jahrhundert nach Nordamerika und wurde 1885 vom American Kennel Club anerkannt. Im Lauf des 20. Jahrhunderts wandelte er sich fast vollständig vom Arbeitshund zum Haus- und Familienbegleiter und zählt seither zu den beliebteren Toy-Rassen.
Der Yorkshire Terrier ist ein kompakter Toy-Hund bis 3,2 Kilogramm mit langem, feinem, stahlblau-lohfarbenem Fell und einer aufrechten, selbstbewussten Linie.
Der Yorkshire Terrier hat einen kleinen, gut proportionierten Körper, den er aufrecht und selbstbewusst trägt. Der Kopf ist klein und oben flach, mit einem mittellangen Fang und dunklen, wachen Augen. Die Ohren sind klein, V-förmig und werden aufrecht getragen. Der Rumpf ist kompakt mit gerader Rückenlinie, und die Rute wird etwas höher als der Rücken getragen.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | 18 bis 20 cm |
| Gewicht | bis 3,2 kg |
| Fell | lang, fein, glatt, seidig, einlagig |
| Farben | Stahlblau und Loh (Welpen werden schwarz-loh geboren) |
| Augen | mittelgroß, dunkel, mit dunklen Lidrändern |
Das prägende Merkmal ist das lange, glänzende, einlagige Fell mit einer Struktur, die menschlichem Haar nahekommt. Die Körperfarbe ist ein dunkles Stahlblau, das vom Hinterkopf bis zum Rutenansatz reicht, während Kopf, Brust und Läufe ein klares Goldloh zeigen. Welpen kommen schwarz-loh zur Welt und entwickeln die erwachsene blaue Farbe erst im Lauf der ersten ein bis zwei Jahre. Weil das Fell nur eine Lage hat, haart die Rasse kaum, doch das Haar wächst ständig weiter und muss regelmäßig geschnitten oder täglich gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Viele Hundehalter lassen einen kurzen, gleichmäßigen Schnitt legen, oft Welpenschnitt genannt, der die Pflege im Alltag erleichtert.
Yorkshire Terrier sind anhänglich und treu zu ihren Menschen, mutig und wachsam gegenüber Fremden und für ihre geringe Größe überraschend energiegeladen.
Der Yorkshire Terrier vereint die Zuneigung eines Schoßhundes mit dem Mut eines Arbeitsterriers. In der Familie ist er liebevoll und treu und baut oft eine besonders enge Bindung zu einer Person auf. Die Hunde suchen Nähe und kuscheln sich gern auf den Schoß oder an warme Plätze, sind dabei aber nicht passiv: Sie sind ständig in Bewegung, erkunden ihre Umgebung und wollen am Geschehen im Haushalt teilhaben.
Fremden gegenüber verhält sich der Yorkshire Terrier eher vorsichtig und aufmerksam. Er bellt häufig, um Besuch oder ungewohnte Geräusche anzukündigen, was ihn zu einem brauchbaren kleinen Wachhund macht. Frühe Sozialisierung hilft dabei, diese Wachsamkeit im Zaum zu halten, damit daraus kein Dauerbellen oder Misstrauen wird.
Mit anderen Haustieren fällt das Ergebnis unterschiedlich aus. Viele Yorkshire Terrier leben friedlich mit anderen Hunden und mit Katzen zusammen, mit denen sie aufgewachsen sind. Der Terrier-Jagdtrieb kann bei kleinen Tieren wie Nagern durchbrechen, Aufsicht ist daher ratsam. Die Rasse kann auch eine sture, selbstbewusste Seite zeigen, und manche Tiere merken gar nicht, wie klein sie eigentlich sind. Deshalb sollten Besitzer den Kontakt mit deutlich größeren Hunden im Auge behalten, um den Yorkie zu schützen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 4 |
| Trainierbarkeit | 3 |
| Bellfreudigkeit | 4 |
| Haaren | 1 |
Der Yorkshire Terrier braucht regelmäßige Fellpflege, moderate tägliche Bewegung und ein warmes, sicheres Zuhause, das zu einem kleinen Toy-Hund passt.
Der Yorkshire Terrier eignet sich gut für Wohnungen und kleine Häuser. Sein einlagiges Fell isoliert kaum, deshalb friert er leicht und profitiert im Winter von einem Hundepullover im Freien und einem warmen Schlafplatz drinnen. Ein sicher eingezäunter Garten oder beaufsichtigter Auslauf ist wichtig, denn die Rasse ist klein genug, um durch Lücken zu schlüpfen, und kann kleinen Tieren nachjagen. Stiegen und hohe Möbelstücke belasten den kleinen Körperbau, Rampen oder kleine Stufen helfen dabei, Gelenke und Rücken zu schonen.
Yorkshire Terrier brauchen ein kalorienreiches Futter fĂĽr kleine Rassen, das in abgemessenen Portionen auf zwei oder mehr Mahlzeiten am Tag verteilt wird.
Yorkshire Terrier kommen am besten mit einem Alleinfuttermittel zurecht, das eigens für kleine Rassen oder Toy-Rassen zusammengestellt ist. Weil Magen und Tagesration klein ausfallen, sollte das Futter nährstoffdicht sein, mit hochwertigem Protein als erster Zutat. Kleine Kroketten lassen sich leichter kauen und können helfen, Zahnbelag zu verringern. Frisches Wasser sollte immer bereitstehen. Auf die Portionsgröße sollte man genau achten, denn schon kleine Mengen zu viel summieren sich bei einem Körper von etwa 3,2 Kilogramm rasch und können zu Übergewicht führen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 12 Monate) | etwa 1/4 bis 1/2 Tasse | 3 bis 4 |
| Erwachsen (1 bis 7 Jahre) | etwa 1/4 bis 1/2 Tasse | 2 |
| Senior (ab 7 Jahren) | etwa 1/4 bis 1/3 Tasse | 2 |
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen, damit die Linie erhalten bleibt. Kleine, weiche Trainingsleckerlis oder Stücke von purem, gekochtem Hühnerfleisch eignen sich gut. Toy-Rassen neigen zu Unterzuckerung, besonders als junge Welpen, deshalb sind feste Fütterungszeiten wichtiger als freies Futterangebot. Die meisten Yorkshire Terrier, die ein vollwertiges Fertigfutter bekommen, brauchen keine Nahrungsergänzung. Vor jedem Zusatz, etwa für Gelenke oder Fell, empfiehlt sich Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt.
Yorkshire Terrier werden meist 11 bis 15 Jahre alt und sind grundsätzlich robust, neigen aber zu Zahnproblemen, Patellaluxation und Luftröhrenkollaps.
Der Yorkshire Terrier ist eine langlebige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 11 bis 15 Jahren. Die meisten Hunde sind gesund, doch die geringe Größe und bestimmte erblich bedingte Merkmale bringen ein paar vorhersehbare Risiken mit sich. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen, Gewichtskontrolle und Zahnpflege tragen wesentlich zu einem langen, angenehmen Hundeleben bei.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Zahnerkrankungen | Mundgeruch, Zahnstein, lockere Zähne | Bei Toy-Rassen sehr verbreitet; regelmäßig Zähne putzen |
| Patellaluxation | Hüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der Hinterläufe | Kniescheibe springt aus der Führung; reicht von mild bis operationspflichtig |
| Luftröhrenkollaps | Gänseartiger Husten, besonders bei Aufregung oder Ziehen an der Leine | Geschirr statt Halsband verwenden |
| Portosystemischer Shunt | Schlechtes Wachstum, Orientierungslosigkeit nach dem Fressen | Fehlbildung der Lebergefäße; manchmal operativ behandelt |
| Unterzuckerung | Schwäche, Zittern, Kollaps bei Welpen | Niedriger Blutzucker; auf feste Fütterungszeiten achten |
Yorkshire Terrier sind klug, aber stur, und tun sich mit der Stubenreinheit oft schwer; kurze, konsequente Einheiten mit Belohnung wirken am besten.
Yorkshire Terrier sind clever und lernen Kommandos schnell, wenn die Motivation stimmt, doch der terriertypische Eigensinn führt dazu, dass sie sich aussuchen, wann sie wirklich mitmachen. Auf Lob, Leckerlis und Spiel reagieren sie deutlich besser als auf Zurechtweisung. Die Stubenreinheit ist meist der schwierigste Teil: Kleine Hunde haben kleine Blasen, und manche Yorkies brauchen länger zum Lernen, weshalb ein fester Zeitplan sowie Box- oder Gittertraining sehr helfen. Halten Sie die Einheiten kurz und locker, denn die Aufmerksamkeit lässt schnell nach. Frühe Sozialisierung mit Menschen, Geräuschen und anderen Hunden verringert später übermäßiges Bellen und Misstrauen.
Yorkshire Terrier werden mit ein bis zwei Jahren geschlechtsreif, bekommen zwei bis fünf Welpen je Wurf und brauchen wegen ihrer Größe oft tierärztliche Hilfe.
Verantwortungsvolle Zucht von Yorkshire Terriern verlangt wegen der geringen Größe der Rasse besondere Sorgfalt. Hündinnen sollten körperlich ausgereift sein, in der Regel mindestens ein bis zwei Jahre alt und gesund, bevor sie gedeckt werden. Vor dem Einsatz in der Zucht sollte die Rasse auf erbliche Erkrankungen wie Patellaluxation, Augenerkrankungen und Lebershunts untersucht werden.
Die Tragzeit dauert etwa 63 Tage. Die Würfe sind klein, meist zwei bis fünf Welpen, und die Neugeborenen sind winzig und zart, oft nur wenige Gramm schwer. Wegen des schmalen Beckens haben manche Yorkshire Terrier Schwierigkeiten bei der natürlichen Geburt, weshalb tierärztliche Überwachung rund um den errechneten Geburtstermin wichtig ist. Manchmal ist ein Kaiserschnitt nötig.
Neugeborene Welpen sind schwarz-loh gefärbt und vollständig auf die Mutter angewiesen, was Wärme und Nahrung betrifft. Sie sind anfällig für Unterkühlung und Unterzuckerung, daher muss der Wurfbereich warm gehalten werden, und die Welpen brauchen engmaschige Kontrolle, ob sie gleichmäßig zunehmen. Die Entwöhnung beginnt mit etwa drei bis vier Wochen, und die Welpen ziehen normalerweise frühestens mit acht bis zwölf Wochen in ihr neues Zuhause, sobald sie gut fressen, geimpft und sozialisiert sind.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | etwa 6 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Zuchtalter (HĂĽndin) | 1 bis 2 Jahre |
| Tragzeit | etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 2 bis 5 Welpen |
| Geburtsgewicht | etwa 85 bis 140 g |
| Entwöhnung | 3 bis 4 Wochen |
| Abgabealter | 8 bis 12 Wochen |
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Der Yorkshire Terrier ist eine Toy-Rasse. Ausgewachsene Hunde erreichen etwa 18 bis 20 Zentimeter Widerristhöhe und wiegen bis zu rund 3,2 Kilogramm.
Er ist anhänglich und treu zu seiner Familie, wachsam und mutig gegenüber Fremden und für seine Größe erstaunlich energiegeladen und neugierig. Oft bellt er, um Besuch anzukündigen, und kann eine selbstbewusste, sture Seite zeigen.
Der Pflegeaufwand ist insgesamt überschaubar, konzentriert sich aber stark auf das Fell. Ein langes Fell braucht tägliches Bürsten, ein kurzer Schnitt senkt den Aufwand deutlich. Der Bewegungsbedarf ist mit etwa 20 bis 30 Minuten täglich gering, die Zahnpflege bleibt dagegen ein Leben lang wichtig.
Die typische Lebenserwartung liegt bei 11 bis 15 Jahren. Gute Zahnpflege, Gewichtskontrolle und regelmäßige Tierarztbesuche unterstützen ein langes Leben.
Er kommt in Wohnungen und kleinen Häusern gut zurecht und passt zu Erwachsenen und rücksichtsvollen älteren Kindern. Weil er klein und zart gebaut ist, eignet er sich weniger für Haushalte mit sehr kleinen Kindern oder grobem Umgang.
Nein. Das einlagige, haarähnliche Fell haart nur wenig, das ist einer der Gründe, warum die Rasse bei Menschen beliebt ist, die keine losen Haare in der Wohnung mögen. Das Fell wächst allerdings ständig weiter und braucht regelmäßiges Schneiden oder Bürsten.
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