United Pet Club
Tibet-Spaniel — a Klein, Anhänglich Hund breed originating in Tibet

Tibet-Spaniel

Der Tibetan Spaniel ist ein anhänglicher, aufmerksamer kleiner Begleiter, gezüchtet zur Bewachung tibetischer Klöster und gänzlich seinen Menschen ergeben.

Size
Klein
Lifespan
12–15 years
Origin
Tibet
Temperament
Anhänglich
Standard colors
Schwarz, Weiß und Silber and 5 more
Key Traits
AnhänglichAufmerksamIntelligentTreu ergebenZurückhaltend gegenüber Fremden

Characteristics

Energy Level2
Trainability2
Good With Kids3
Good With Pets2
Grooming Needs3

Coat and grooming

How the Tibet-Spaniel coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Seidig
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Tibet-Spaniel should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Vorsicht: A Tibet-Spaniel coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

  • Hinweis: A Tibet-Spaniel drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Tibet-Spaniel colors and patterns

What each club's breed standard says about every Tibet-Spaniel color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Tibet-Spaniel in Schwarz, Weiß, Silber, Lohfarben, Rot, Gold, Creme und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig, Weiß mit Platten, Zobel und Lohzeichnung.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
WeißStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“White”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“White”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
SilberStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Silver Sable”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Silver Sable”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
LohfarbenStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Black & Tan”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Black & Tan”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
RotStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Red”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Red”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
GoldStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Gold”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Gold”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
CremeStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Cream”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Cream”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
RehfarbenStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“All colors, and mixtures of colors allowed”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Fawn”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
AlbinoNo rulingNo rulingDisqualifizierend (“Albinism”)No rulingNo ruling
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“All colors, and mixtures of colors allowed”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
Weiß mit PlattenStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Parti-Color”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Particolour”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
ZobelStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Sable”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Red Sable”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
LohzeichnungStandardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)Standardgemäß (“Black & Tan”)Standardgemäß (“All colors and combinations of colors are acceptable”)Standardgemäß (“Black & Tan”)Standardgemäß (“All colours and mixture of colours permissible”)
MerleNo rulingNo rulingNo rulingNicht anerkannt (“merle which is unacceptable”)No ruling
Doppel-MerleNo rulingNo rulingNo rulingNo rulingNo ruling
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäß (“Dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“Dark brown”)Standardgemäß (“Dark brown”)
BlauNo rulingFehler (“blue eyes”)No rulingNo rulingNo ruling
HellbraunNo rulingFehler (“light eyes”)No rulingNo rulingNo ruling
Patterns
SektoralNo rulingFehler (“eyes with blue marks”)No rulingNo rulingNo ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“Black preferred”)Standardgemäß (“Black nose preferred”)Standardgemäß (“A black nose is preferred”)Standardgemäß (“black preferred”)Standardgemäß (“Black preferred”)
LeberbraunNo rulingFehler (“Liver or putty-colored pigmentation”)No rulingNo rulingNo ruling

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Tibet-Spaniel's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Blauchanges toDunkelbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toBraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toHellbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toBernsteinfarben

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toHaselnussbraun

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Blauchanges toGelb

    Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Der Tibet-Spaniel im Porträt

Der Tibet-Spaniel ist ein kleiner, anhänglicher Begleithund aus Tibet, der einst als wachsamer Posten auf Klostermauern saß und ganz seiner Familie verschrieben ist.

Der Tibet-Spaniel ist ein kleiner Begleithund, der ursprünglich aus den Bergklöstern Tibets stammt. Der Name ist irreführend, denn mit den klassischen Jagdspaniels hat die Rasse nichts zu tun, sie wurde nie zur Jagd oder zum Apportieren eingesetzt. Ihre Aufgabe war es, buddhistischen Mönchen Gesellschaft zu leisten und auf den Klostermauern Wache zu halten, die Umgebung zu beobachten und die größeren Tibet-Doggen durch Bellen auf Ungewöhnliches aufmerksam zu machen.

Die Rasse bringt etwa 4 bis 7 kg auf die Waage und erreicht eine Schulterhöhe von rund 25 cm. Der Körper ist geringfügig länger als hoch, der Kopf leicht gewölbt, die Schnauze kurz, die gefiederte Rute wird über dem Rücken getragen. Das seidige Deckhaar ist mittellang, an Ohren, Läufen und Rute befindet sich zusätzliche Befederung.

Tibet-Spaniel sind ihren Menschen gegenüber anhänglich und treu ergeben, wachsam und aufmerksam, Fremden begegnen sie von Natur aus zurückhaltend. Sie bauen enge Bindungen auf und bleiben lieber in der Nähe ihrer Familie, als über längere Zeit allein gelassen zu werden.

Tibet-Spaniel auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftTibet
GrößeKlein (etwa 4 bis 7 kg, rund 25 cm Schulterhöhe)
Lebenserwartung12 bis 15 Jahre
Gruppe/RolleBegleit- und Wachhund
Verträglich mitFamilien, ältere Kinder, andere Hunde und Katzen, mit denen er aufwächst

Für wen er sich eignet

Der Tibet-Spaniel passt zu Menschen, die einen kleinen, treu ergebenen Begleiter suchen, der in der Nähe bleibt und wachsam ist, ohne viel Auslauf zu verlangen. Er kommt sowohl in der Stadtwohnung als auch im Haus mit Garten gut zurecht. Da er sich eng an seine Familie bindet und lange Einsamkeit nicht mag, passt er in Haushalte, in denen tagsüber meist jemand zu Hause ist. Sein wachsames Wesen sorgt dafür, dass er Besuch ankündigt, Halterinnen und Halter sollten also mit gelegentlichem Bellen rechnen.

Geschichte und Herkunft

Der Tibet-Spaniel entwickelte sich über Jahrhunderte in den Klöstern Tibets als Begleiter und Wächter und gelangte im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert nach Großbritannien.

Der Tibet-Spaniel stammt aus Tibet, wo kleine Begleithunde über viele Jahrhunderte hinweg in buddhistischen Klöstern gehalten wurden. Mönche schätzten sie als Bettwärmer, Schoßhunde und wachsame Posten, die auf den Klostermauern saßen und bei Fremden oder Tieren in der Nähe bellten, um die größeren Wachhunde zu alarmieren.

Die Rasse ist eng mit der Löwensymbolik des tibetischen Buddhismus verbunden, kleine, löwenähnliche Hunde wurden gelegentlich als Geschenke zwischen Klöstern und an hohe Gäste weitergegeben. Dieser Brauch trug dazu bei, den Typ in der Region und in Nachbargebieten zu verbreiten.

Hunde dieser Art gelangten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert nach Großbritannien, mitgebracht von Reisenden und Personen, die in Asien gearbeitet hatten. Die britische Zuchtbasis wurde in den folgenden Jahrzehnten aufgebaut, in den Jahren vor und nach dem Zweiten Weltkrieg kamen weitere Importe hinzu, um den Genpool zu erweitern.

Der Kennel Club in Großbritannien erkannte die Rasse an, später folgten weitere große Zuchtverbände. Der American Kennel Club nahm den Tibet-Spaniel 1984 in sein Register auf und ordnete ihn der Non-Sporting Group zu. In Österreich betreut der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) als FCI-Mitgliedsorganisation die Rassezucht, die international nach dem FCI-Standard erfolgt. Der Tibet-Spaniel bleibt ein Begleithund und kein Arbeits- oder Jagdhund.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Tibet-Spaniel ist ein kleiner, leicht langgestreckter Hund mit gewölbtem Kopf, kurzer Schnauze, seidigem Doppelfell und einer gefiederten, über dem Rücken getragenen Rute.

Der Tibet-Spaniel ist klein und harmonisch gebaut, der Körper etwas länger als hoch. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper klein und leicht gewölbt, mit kurzer, stumpfer Schnauze und schwarzer Nase. Die dunkelbraunen Augen sind oval und stehen mäßig weit auseinander, was dem Hund einen wachen, klugen Ausdruck verleiht. Die Ohren sind mittelgroß, hängend und befedert. Die Rute ist hoch angesetzt, gefiedert und wird in der Bewegung eingerollt über dem Rücken getragen.

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
SchulterhöheEtwa 25 cm
GewichtRund 4 bis 7 kg
FellSeidiges Doppelfell, mittellang, im Gesicht und an der Vorderseite der Läufe glatter
FarbenAlle Farben und Farbkombinationen erlaubt, darunter Gold, Creme, Rot, Falb, Weiß, Schwarz sowie Schwarz-Loh
AugenDunkelbraun, oval, ausdrucksstark

Fell und Farben

Das Fell ist ein Doppelfell mit glattem, seidigem Deckhaar und weicherer Unterwolle. Im Gesicht und an der Vorderseite der Läufe ist das Haar kürzer und glatter, an Ohren, Rückseite der Läufe, Rute und Hals ist es länger befedert, wobei vor allem Rüden dort eine mähnenartige Halskrause tragen können. Der Rassestandard erlaubt jede Farbe und Farbkombination. Häufig sind Gold, Creme, Rot, Falb, Sable, Weiß, Schwarz und Schwarz-Loh, oft mit weißen Abzeichen.

Wesen und Charakter

Tibet-Spaniel sind ihrer Familie gegenüber anhänglich und treu ergeben, wachsam und aufmerksam, Fremden gegenüber von Natur aus distanziert und zurückhaltend.

Der Tibet-Spaniel ist anhänglich und seinen Menschen stark ergeben. Er bindet sich eng an seine Familie, folgt gerne von Zimmer zu Zimmer und macht es sich am liebsten am Schoß oder direkt neben seinem Menschen bequem. Mit vertrauten Personen zeigt er sich verspielt, sanft und gesellig.

Fremden gegenüber ist die Rasse distanziert und zurückhaltend, nicht aggressiv. Diese Vorsicht stammt aus ihrer Geschichte als Wachhund, ein Tibet-Spaniel bellt in der Regel zunächst, um Besuch anzukündigen, ehe er entscheidet, ob er auftaut. Neuen Menschen gegenüber braucht er Zeit, um Vertrauen zu fassen, bei guter Sozialisierung ist er aber selten ängstlich oder schreckhaft.

Mit ruhigen, respektvollen Kindern kommt die Rasse in der Regel gut zurecht, ebenso mit anderen Hunden und Katzen, mit denen sie aufwächst. Wegen der geringen Größe sollte Spiel mit sehr kleinen Kindern beaufsichtigt werden. Tibet-Spaniel sind intelligent und haben einen eigenständigen Zug, weshalb sie mitunter etwas stur wirken, gegenüber Vertrauenspersonen bleiben sie aber kooperativ.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalWert
Anhänglichkeit5
Energie3
Trainierbarkeit3
Stimmfreude4
Haarwechsel3

Pflege und Fellpflege

Der Tibet-Spaniel braucht regelmäßiges Bürsten seines Doppelfells, mäßige tägliche Bewegung und viel Nähe, er kommt in der Stadtwohnung ebenso gut zurecht wie im Haus.

Fellpflege

  • Das Fell ein- bis zweimal wöchentlich bürsten, um lose Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Befederung an Ohren, Läufen und Rute
  • Beim saisonalen Fellwechsel, wenn die Unterwolle verstärkt ausfällt, öfter bürsten
  • Die Ohren regelmäßig kontrollieren und behutsam reinigen, da die Hängeohren Feuchtigkeit und Schmutz einschließen können
  • Die Krallen alle paar Wochen kürzen und das Haar zwischen den Ballen kurz halten
  • Nur nach Bedarf baden, etwa alle paar Wochen bis alle zwei Monate

Bewegung

  • Täglich ein bis zwei kurze Spaziergänge anbieten, ergänzt durch Spiel in der Wohnung, um den mäßigen Bewegungsbedarf der Rasse zu decken
  • Intelligenzspielzeug und kurze Trainingseinheiten halten den Kopf beschäftigt
  • Anstrengung bei Hitze vermeiden, die kurze Schnauze erschwert die Wärmeregulierung
  • Auf Sprünge von Möbeln oder Stiegen achten, der kleine Körperbau verträgt wiederholte Stöße schlecht

Umgebung

Der Tibet-Spaniel kommt in der Stadtwohnung ebenso gut zurecht wie im Einfamilienhaus. Er ist ein Wohnungshund, der bei seiner Familie sein möchte, und sollte weder im Freien noch über längere Zeit allein bleiben. In den kalten, oft schneereichen Wintern des Alpenraums braucht er drinnen einen warmen Rückzugsort und im Freien bei Kälte einen Mantel, da das Fell allein nicht ausreichend wärmt. Er liebt einen erhöhten Aussichtsplatz, ein Überbleibsel seiner Vergangenheit als Wächter auf Klostermauern, eine Fensterbank oder ein Polster auf der Sofalehne wird deshalb oft zum Lieblingsplatz.

Ernährung und Fütterung

Tibet-Spaniel kommen mit einem vollwertigen Futter für kleine Rassen in abgemessenen Portionen gut zurecht, wichtig ist eine sorgfältige Portionskontrolle gegen Übergewicht.

Der Tibet-Spaniel kommt mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter zurecht, das für kleine Rassen zusammengestellt und auf sein Lebensalter abgestimmt ist. Da die Rasse klein ist und zwischen den Spielphasen wenig aktiv sein kann, sollten Portionen abgemessen und Leckerlis zur Tagesration dazugezählt werden. Übergewicht belastet bei einem kleinen, leicht langgestreckten Hund Gelenke und Rücken zusätzlich, schlank zu bleiben ist deshalb wichtig.

Allgemeine Fütterungsrichtwerte
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Etwa 60 bis 120 g, je nach Wachstum und Futter3 bis 4
Welpe (6 bis 12 Monate)Etwa 60 bis 90 g2 bis 3
ErwachsenEtwa 60 bis 90 g2
SeniorNach unten angepasst, je nach Aktivität2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten nicht mehr als etwa zehn Prozent der Tageskalorien ausmachen, für das Training eignen sich kleine, kalorienarme Stücke. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein. Ein gesunder Hund mit vollwertigem Fertigfutter braucht in der Regel keine Nahrungsergänzung, Vitamine, Gelenkpräparate oder andere Zusätze nur nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt geben.

Gesundheit und typische Erkrankungen

Der Tibet-Spaniel ist im Allgemeinen gesund und wird 12 bis 15 Jahre alt, zu den Punkten, auf die man achten sollte, zählen Augenerkrankungen und Patellaluxation.

Der Tibet-Spaniel ist eine im Allgemeinen gesunde, langlebige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Als kleiner Hund mit kurzer Schnauze gibt es einige Punkte, die im Auge zu behalten sind, verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter lassen Zuchttiere auf bekannte erblich bedingte Probleme untersuchen, besonders an Augen und Knien.

Erkrankungen, auf die zu achten ist
ErkrankungAnzeichenAnmerkung
Progressive RetinaatrophieNachtblindheit, im Lauf der Zeit nachlassendes SehvermögenErblich bedingt, DNA- und Augenuntersuchungen der Zuchttiere senken das Risiko
PatellaluxationAussetzende Schritte, zeitweise Lahmheit der HinterläufeKniescheibe springt aus der Führungsrinne, reicht von mild bis operationsbedürftig
Cherry EyeRote Schwellung im inneren AugenwinkelVorfall der Nickhautdrüse, meist operativ korrigiert
Portosystemischer Shunt (Leber)Wachstumsverzögerung, Mattigkeit, Orientierungslosigkeit nach dem FressenSelten, erfordert tierärztliche Abklärung und Behandlung
Brachyzephalie-bedingte ProblemeGeräuschvolle Atmung, geringe HitzetoleranzMilder ausgeprägt als bei extrem kurzköpfigen Rassen, aber vorhanden

Vorsorge

  • Grundimmunisierung und Parasitenschutz auf aktuellem Stand halten
  • Jährliche Tierarztkontrollen einplanen, bei Seniorhunden auf zweimal jährlich umstellen
  • Zahnpflege durch Bürsten und professionelle Reinigung, um das kleine Gebiss zu schützen
  • Die Augen wegen des erblichen Risikos der Rasse regelmäßig untersuchen lassen
  • Den Hund schlank halten, um Knie, Gelenke und Rücken zu entlasten

Erziehung und Sozialisierung

Tibet-Spaniel sind intelligent, aber eigenständig, am besten wirkt geduldiges, belohnungsbasiertes Training kombiniert mit früher Sozialisierung gegen ihre natürliche Fremdenskepsis.

Der Tibet-Spaniel ist intelligent und lernt schnell, hat aber aus seiner Geschichte als eigenständig denkender Klosterhund einen gewissen Dickkopf. Gefallsucht wie bei manchen Arbeitsrassen ist ihm fremd, Training funktioniert deshalb am besten kurz, positiv und mit Belohnungen, die sich lohnen. Harte Korrekturen lassen die Rasse eher abschalten oder noch sturer werden. Frühe, fortlaufende Sozialisierung ist wichtig, um die natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden zu mildern und Selbstvertrauen aufzubauen.

Grundlagen

  1. Früh mit der Sozialisierung beginnen und den Welpen ruhig an neue Menschen, Hunde, Geräusche und Orte heranführen
  2. Die Stubenreinheit mit einem festen Zeitplan und einem festgelegten Platz einüben
  3. Zuerst eine zuverlässige Reaktion auf den Namen und einen Rückruf aufbauen, bevor weitere Kommandos dazukommen
  4. Sitz, Platz, Bleib und Komm in kurzen Einheiten von wenigen Minuten trainieren
  5. Früh an einem Ruhig-Signal arbeiten, da die Rasse von Natur aus zum Bellen neigt
  6. Ruhige Begrüßungen üben, damit der Hund lernt, sich zu setzen statt jeden Besuch anzubellen

Zucht und Aufzucht

Tibet-Spaniel erreichen die Geschlechtsreife mit etwa ein bis zwei Jahren, bringen nach rund neun Wochen Tragzeit kleine Würfe zur Welt, verantwortungsvolle Zucht setzt gesundheitlich getestete Elterntiere voraus.

Tibet-Spaniel erreichen körperliche und soziale Reife mit etwa ein bis zwei Jahren, verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter warten mit der Verpaarung, bis ein Hund voll ausgewachsen und gesundheitlich durchgetestet ist. Vor der Verpaarung sollten beide Elterntiere auf die bekannten Probleme der Rasse untersucht werden, besonders erbliche Augenerkrankungen und Patellaluxation, damit diese nicht weitergegeben werden.

Die Trächtigkeit dauert ab der Befruchtung etwa 63 Tage, wie bei Hunden allgemein üblich. Die Würfe sind klein, meist zwei bis vier Welpen. Da die Rasse einen gewölbten Kopf und einen kleinen Körperbau hat, sollte die Geburt beobachtet werden, bei Anzeichen von Schwierigkeiten ist umgehend eine Tierärztin oder ein Tierarzt hinzuzuziehen.

Die Welpen kommen blind und taub zur Welt und sind in den ersten Wochen völlig auf die Mutter angewiesen. Die Augen öffnen sich mit etwa zwei Wochen, die Entwöhnung beginnt gegen drei bis vier Wochen. Das Zeitfenster von etwa drei bis zwölf Wochen ist entscheidend für die Sozialisierung, gut aufgezogene Welpen werden häufig gehandhabt und behutsam an den Alltag im Haushalt gewöhnt, bevor sie frühestens mit acht Wochen zu ihrer neuen Familie kommen.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 6 bis 12 Monate (Zuchteinsatz später)
Empfohlenes ZuchtalterEtwa 2 Jahre, nach Gesundheitstests
TrächtigkeitEtwa 63 Tage
Typische Wurfgröße2 bis 4 Welpen
EntwöhnungEtwa 3 bis 4 Wochen, abgeschlossen mit 7 bis 8 Wochen
Frühestes Abgabealter8 Wochen

Tibet-Spaniel registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Tibet-Spaniel überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Tibet-Spaniel in Österreich registrieren

Das Tierschutzgesetz verlangt, dass jeder Hund gechippt und in der amtlichen Heimtierdatenbank eingetragen ist, Ihr Hund der Rasse Tibet-Spaniel eingeschlossen. Damit endet die Pflicht, nicht der Nutzen: Das gratis Profil von United Pet Club hängt Ihre Telefonnummer so an den Chip, dass auch ein Finder in München oder Mailand sie erreicht. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.

Chippen und Eintragen übernimmt in Österreich meist der Tierarzt; dass die Nummer auch international zu Ihnen führt, bleibt Ihre Sache. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan an: jede Marke wird angenommen, Änderungen nach einer Übersiedlung kosten nichts, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr, diesseits und jenseits der Grenze. Eröffnen Sie Ihr gratis Konto und haken Sie beides heute ab.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Tibet-Spaniel in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Tibet-Spaniel an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Tibet-Spaniel in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Tibet-Spaniel?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Tibet-Spaniel betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein Tibet-Spaniel?

Er ist eine kleine Rasse, ausgewachsen erreicht er eine Schulterhöhe von rund 25 cm und ein Gewicht von etwa 4 bis 7 kg.

Wie ist das Wesen des Tibet-Spaniels?

Er ist seiner Familie gegenüber anhänglich und treu ergeben, wachsam und aufmerksam, Fremden gegenüber distanziert. Er bindet sich eng und bleibt gerne in der Nähe seiner Menschen.

Ist der Tibet-Spaniel pflegeleicht?

Der Pflegeaufwand ist mäßig. Das Doppelfell braucht ein- bis zweimal wöchentliches Bürsten, der Bewegungsbedarf ist gering, im Vordergrund stehen Gesellschaft und der Umgang mit seiner Neigung zum Bellen.

Wie alt werden Tibet-Spaniel?

Sie sind im Allgemeinen gesund und werden bei guter Pflege, passender Ernährung und regelmäßigen Tierarztkontrollen meist 12 bis 15 Jahre alt.

Ist ein Tibet-Spaniel ein guter Familienhund?

Ja, für Familien mit ruhigen, respektvollen Kindern und für Menschen, die tagsüber viel zu Hause sind. Er mag keine langen Phasen des Alleinseins und ist für grobes Spiel mit sehr kleinen Kindern eventuell zu klein und zart.

Sind Tibet-Spaniel selten oder leicht zu finden?

Verglichen mit beliebten Kleinhunderassen sind sie eher selten, einen Welpen bei einer seriösen, gesundheitlich testenden Zuchtstätte zu finden, kann daher Zeit und eine Warteliste erfordern.

Bellen Tibet-Spaniel viel?

Sie sind von Natur aus stimmfreudig und kündigen Besuch sowie ungewöhnliche Geräusche an, ein Erbe ihrer Vergangenheit als Wachhund. Frühes Training eines Ruhig-Signals hält das Bellen in einem handhabbaren Rahmen.

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