
Schwedischer Lapphund
Der Swedish Lapphund ist ein lebhafter, aufmerksamer Spitz, bekannt für sein freundliches Wesen und seine historische Rolle beim Hüten von Rentieren.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 12–13 years
- Origin
- Schweden
- Temperament
- Freundlich
- Standard colors
- Schwarz, Weiß und Leberbraun
Characteristics
Coat and grooming
How the Schwedischer Lapphund coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Plüschig
- Fellänge
- Mittellang
- Haarwechsel
- Saisonaler Fellwechsel
Grooming guidance
Kritisch: A Schwedischer Lapphund should not be shaved.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Hinweis: A Schwedischer Lapphund drops its undercoat in heavy bursts.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
Schwedischer Lapphund colors and patterns
What each club's breed standard says about every Schwedischer Lapphund color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Schwedischer Lapphund in Schwarz, Weiß und Leberbraun. Standard patterns: Einfarbig und Zweifarbig.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC |
|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Usually solid black”) | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“usually solid black”) | Standardgemäß (“black”) |
| Weiß | Standardgemäß (“White on chest, on feet and tip of tail is permissible”) | Standardgemäß (“White Markings”) | Standardgemäß (“White on the chest, feet and tip of the tail is acceptable, but more white is undesirable”) | Standardgemäß (“White mark on chest, white feet and white tip of tail acceptable”) |
| Leberbraun | No ruling | Alternativ (“Liver”) | No ruling | Standardgemäß (“Bear-brown, ... brown”) |
| Albino | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“Albinism”) | Nicht anerkannt |
| Patterns | ||||
| Einfarbig | Standardgemäß (“Usually solid black”) | Standardgemäß (“Usually solid black”) | Standardgemäß (“usually solid black”) | Standardgemäß (“solid colours preferable”) |
| Zweifarbig | No ruling | No ruling | No ruling | Standardgemäß (“a combination of black and brown”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC |
|---|---|---|---|---|
| Braun | Standardgemäß (“Brown, preferably dark brown”) | Standardgemäß (“Brown, preferably dark brown”) | No ruling | No ruling |
| Dunkelbraun | Standardgemäß (“preferably dark brown”) | Standardgemäß (“preferably dark brown”) | Standardgemäß (“preferably dark brown”) | Standardgemäß (“dark brown”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | KC |
|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Preferably charcoal black, very dark or in harmony with coat colour”) | Standardgemäß (“Preferably charcoal black, very dark or in harmony with coat colour”) | Standardgemäß (“Nose dark, preferably black”) |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Alternativ
- Registrable with the club but not described by its breed standard, such as an AKC alternate color.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Schwedischer Lapphund's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Weißchanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Der Schwedische Lapphund im Überblick
Der Schwedische Lapphund ist ein mittelgroßer Spitz aus Nordschweden, freundlich und wachsam, mit langer Geschichte als Rentierhüter bei den Samen.
Der Schwedische Lapphund ist eine mittelgroße Spitzrasse, die im Norden Schwedens entstanden ist. Er zählt zu den ältesten einheimischen Hunden des Landes und wurde über Jahrhunderte durch die Arbeit mit den Samen geprägt, die in Lappland Rentierherden hüteten. Gebaut ist die Rasse für kaltes Wetter und lange Tage im Freien, mit einem dichten Doppelfell und einem kompakten, quadratischen Körperbau.
Im Wesen ist der Schwedische Lapphund freundlich, klug und lebhaft. Er baut enge Bindungen zu seiner Familie auf und bleibt seiner Umgebung gegenüber aufmerksam. Bekannt ist die Rasse auch für ihre Stimmfreude, ein Erbe der Hütearbeit: Bellen half einst dabei, Rentiere zu lenken und zusammenzuhalten.
Heute ist der Schwedische Lapphund vor allem Begleit- und aktiver Familienhund. Die Energie und Wachsamkeit einer Arbeitsrasse trägt er aber nach wie vor in sich, weshalb er am besten bei Menschen aufgehoben ist, die ihm täglich Bewegung und geistige Beschäftigung bieten können.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Schweden |
| Größe | Mittel |
| Lebenserwartung | 12 bis 13 Jahre |
| Gruppe/Rolle | Spitz; historischer Rentierhüter |
| Gut geeignet für | Familien, aktive Haushalte, andere Hunde |
Für wen er sich eignet
Der Schwedische Lapphund passt zu Halterinnen und Haltern, die viel zu Hause sind und Zeit im Freien schätzen. Er fühlt sich in Haushalten wohl, die regelmäßige Spaziergänge, Training und Gesellschaft bieten. Da die Rasse zum Bellen neigt, eignet sie sich besser für Wohnsituationen, in denen etwas Lärm kein Problem darstellt, und für Halter, die frühzeitig ein Ruhig-Kommando trainieren.
Geschichte des Schwedischen Lapphunds
Der Schwedische Lapphund zählt zu den ältesten Rassen Schwedens und wurde von den Samen im hohen Norden als Rentierhüter und Wachhund gezüchtet.
Der Schwedische Lapphund gehört zu den ältesten nordischen Spitzrassen überhaupt. Seine Vorfahren lebten gemeinsam mit den Samen in Lappland, jener Region, die sich über den Norden Schwedens und angrenzende Gebiete erstreckt. Dort arbeiteten die Hunde mit Rentierherden, halfen beim Zusammentreiben und Lenken der Tiere und warnten vor Raubtieren.
Das Erbe der Rasse ist eng mit der Hüteökonomie der Samen verbunden. Gefragt war ein Hund, der auf Kommando bellte, Rentiere bewegte und harte Winter aushielt, und genau auf diese Kombination aus Stimme, Ausdauer und wetterfestem Fell wurde der Schwedische Lapphund gezüchtet.
Mit dem Wandel der Rentierhaltung und dem Aufkommen motorisierter Transportmittel verlor die Rasse ihre ursprüngliche Arbeitsrolle. Züchter in Schweden setzten sich dafür ein, den Hund als eigenständige einheimische Rasse zu erhalten, und er wurde in das schwedische Zuchtbuchsystem aufgenommen. International anerkannt ist der Schwedische Lapphund durch die Fédération Cynologique Internationale, eingeordnet in die Gruppe der Spitze und Hunde vom Urtyp. In Österreich läuft die Zucht FCI-anerkannter Rassen über den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV), auch wenn der Schwedische Lapphund hierzulande selten ist.
Außerhalb Skandinaviens bleibt die Rasse wenig verbreitet. Gehalten wird sie heute vor allem als Begleithund, wobei manche Tiere weiterhin beim Hüten, in der Agility oder im Gehorsam aktiv sind.
Erscheinungsbild des Schwedischen Lapphunds
Der Schwedische Lapphund ist ein mittelgroßer Spitz mit quadratischem Körperbau, Stehohren, geringelter Rute und dichtem, wetterfestem Doppelfell, meist schwarz oder braun.
Der Schwedische Lapphund zeigt die typische Spitz-Silhouette: einen annähernd quadratischen Körper, aufrechte, dreieckige Ohren, einen keilförmigen Kopf und eine über dem Rücken getragene, geringelte Rute. Er ist mittelgroß und wirkt kräftig und wendig, ohne schwer zu erscheinen. Der Ausdruck ist wach und lebendig.
Das Fell ist das auffälligste Merkmal der Rasse. Es handelt sich um ein dichtes, abstehendes Doppelfell, das die Hunde bei der Arbeit unter kalten, nassen Bedingungen schützte.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Etwa 40 bis 51 cm (Rüden größer als Hündinnen) |
| Gewicht | Etwa 19 bis 21 kg |
| Fell | Dichtes, abstehendes Doppelfell; länger an Hals, Brust und Beinrückseiten |
| Farben | Schwarz und Braun (leberfarben); kleine weiße Abzeichen erlaubt |
| Augen | Dunkel, rund, leicht auseinanderstehend, wachsamer Ausdruck |
Fell und Farben
Das Deckhaar ist glatt und steht vom Körper ab, während die Unterwolle weich und dicht ist. Die häufigsten Farben sind Schwarz und Braun, wobei die Schattierungen von tiefem Schwarz bis zu hellerem Leberbraun reichen. Kleine weiße Abzeichen an Brust oder Pfoten sind laut Standard zulässig. Während des saisonalen Fellwechsels haart die Rasse stark, weshalb regelmäßiges Bürsten nötig ist, um loses Haar zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen.
Wesen des Schwedischen Lapphunds
Der Schwedische Lapphund ist freundlich, klug und aufmerksam, seiner Familie zugetan, gegenüber Fremden wachsam und im Vergleich zu vielen Rassen auffallend bellfreudig.
Der Schwedische Lapphund ist eine anhängliche, menschenbezogene Rasse. Er bindet sich stark an seinen Haushalt und möchte lieber am Familienleben teilnehmen, als über lange Zeiträume allein gelassen zu werden. Kindern gegenüber zeigt er sich meist sanft und verspielt, wobei bei jedem Hund und kleinen Kindern eine Aufsicht sinnvoll bleibt.
Fremden begegnet die Rasse aufmerksam und wachsam. Besucher werden angekündigt, wobei der Hund zunächst eher zurückhaltend als offen aggressiv reagiert. Zusammen mit seiner Bellfreude ergibt dieser Wachinstinkt einen verlässlichen Alarmgeber im Haus.
Mit anderen Haustieren kommt der Schwedische Lapphund meist gut zurecht, besonders wenn er mit ihnen aufwächst. Seine Hüteherkunft zeigt sich mitunter als Interesse an Bewegung, weshalb frühe Sozialisierung hilfreich ist. Die Rasse ist klug und lernt rasch, besitzt aber einen eigenen Kopf und reagiert am besten auf konsequentes, positives Training.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 4 |
| Trainierbarkeit | 4 |
| Bellfreude | 5 |
| Fellwechsel | 4 |
Pflege des Schwedischen Lapphunds
Der Schwedische Lapphund braucht regelmäßiges Bürsten für sein Doppelfell, tägliche Bewegung und geistige Aufgaben, und gedeiht in kühlem Klima mit aktiver Gesellschaft.
Der Schwedische Lapphund ist robust, doch sein dichtes Fell und sein hohes Aktivitätsniveau bringen klare tägliche Anforderungen mit sich. Fellpflege, Bewegung und geistige Beschäftigung sind die wichtigsten Bereiche, auf die man sich einstellen sollte.
Fellpflege
- Das Doppelfell ein- bis zweimal wöchentlich bürsten, während des Fellwechsels täglich
- Eine Kardätsche und einen Unterwollrechen verwenden, um die dichte Unterwolle zu erreichen
- Nur bei Bedarf baden, da häufiges Waschen die natürlichen Fette aus dem Fell löst
- Ohren regelmäßig kontrollieren und Krallen kürzen
- Auf das Scheren des Fells verzichten, da dies die isolierende Wirkung beeinträchtigen kann
Bewegung
- Täglich mindestens eine Stunde Aktivität einplanen, aufgeteilt auf Spaziergänge und Spiel
- Wenn möglich freien Auslauf in einem sicheren Bereich ermöglichen
- Trainingsspiele, Nasenarbeit oder Hundesport für geistige Auslastung einbauen
- Die Routine abwechslungsreich gestalten, da der Rasse bei Wiederholung schnell langweilig wird
Umgebung
Der Schwedische Lapphund kommt in kühlem, alpinem Klima gut zurecht und tut sich wegen seines dichten Fells bei anhaltender Hitze schwer. Am wohlsten fühlt er sich mit Garten und aktiven Haltern, kann sich aber auch an andere Wohnsituationen anpassen, sofern genügend Bewegung und Gesellschaft geboten werden. Isolation mag die Rasse nicht, und bei zu langem Alleinsein bellt sie tendenziell mehr.
Ernährung des Schwedischen Lapphunds
Der Schwedische Lapphund kommt mit einer ausgewogenen Vollnahrung, passend zu Größe und Aktivitätslevel, gut zurecht, in abgemessenen Portionen gegen Übergewicht.
Der Schwedische Lapphund ist ein aktiver, mittelgroßer Hund und kommt mit einem hochwertigen Alleinfuttermittel, das auf Lebensphase und Energiebedarf abgestimmt ist, gut zurecht. Da die Rasse rege und sportlich ist, benötigen arbeitende oder sehr aktive Hunde mitunter mehr Futter als ein ruhiger Wohnungsgenosse. Die Körperkondition sollte beobachtet werden, statt sich allein auf die Angabe am Futtersack zu verlassen, und die Portionen sind entsprechend anzupassen, damit der Hund schlank bleibt.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Herstellerangabe für Wachstum | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Laut Herstellerangabe, abnehmend | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 200 bis 300 g Trockenfutter | 2 |
| Senior | Leicht reduziert, kalorienärmer | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa zehn Prozent der Tagesration ausmachen und beim Abmessen der Mahlzeiten berücksichtigt werden. Die meisten Schwedischen Lapphunde brauchen bei einer vollwertigen, ausgewogenen Ernährung keine routinemäßigen Nahrungsergänzungen. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen. Vor der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln, besonders bei Welpen oder älteren Hunden, ist Rücksprache mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt zu halten.
Gesundheit des Schwedischen Lapphunds
Der Schwedische Lapphund ist mit 12 bis 13 Jahren Lebenserwartung meist gesund, wobei Hüftdysplasie und eine erbliche Augenerkrankung in der Rasse vorkommen können.
Der Schwedische Lapphund ist eine robuste, ausdauernde Arbeitsrasse und meist bei guter Gesundheit. Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 13 Jahren. Wie bei vielen reinrassigen Hunden gibt es einige erbliche Erkrankungen, auf die verantwortungsvolle Züchter testen, und Käufer sollten sich die Gesundheitsergebnisse der Elterntiere zeigen lassen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Bewegungsunlust | Wird durch Hüftgelenks-Screening der Zuchttiere kontrolliert |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, nachlassendes Sehvermögen | Erbliche Augenerkrankung; DNA- und Augentests verfügbar |
| Diabetes mellitus | Vermehrter Durst, Gewichtsverlust, häufiges Harnlassen | Mit tierärztlicher Betreuung und Diät behandelbar |
Vorsorge
- Impfungen und Parasitenschutz auf dem aktuellen Stand halten
- Auf schlanke Körperkondition achten, um die Gelenke zu schonen
- Regelmäßige Zahnpflege durchführen
- Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei Senioren öfter
- Welpen von gesundheitsgetesteten Elterntieren wählen
Training des Schwedischen Lapphunds
Der Schwedische Lapphund ist klug und lernbereit, aber eigenständig und bellfreudig, weshalb frühes, konsequentes, belohnungsbasiertes Training am besten wirkt.
Der Schwedische Lapphund ist gewitzt und lernt rasch, ein Erbe seiner Hütearbeit. Diese Klugheit geht mit einem eigenen Kopf einher, weshalb er selbst abwägt, ob sich ein Kommando zu befolgen lohnt. Kurze, abwechslungsreiche, belohnungsbasierte Einheiten halten seine Aufmerksamkeit besser als lange, eintönige Übungswiederholungen. Frühe Sozialisierung mit Menschen, anderen Hunden und Alltagssituationen ist wichtig.
Da die Rasse von Natur aus bellfreudig ist, hilft ein früh trainiertes, verlässliches Ruhig-Kommando dabei, das Bellen im Griff zu behalten. Auch der Rückruf verdient Priorität, denn das Bewegungsinteresse der Rasse kann sie hinter anderen Tieren herziehen lassen.
Grundlagen
- Sozialisierung und sanfte Handhabung schon im Welpenalter beginnen
- Zuerst Namenserkennung und Aufmerksamkeit trainieren
- Grundkommandos aufbauen: Sitz, Platz, Bleib und einen zuverlässigen Rückruf
- Ein Ruhig-Kommando einführen, um das Bellen zu steuern
- Hundesport oder Nasenarbeit ergänzen, um Energie zu kanalisieren
Zucht des Schwedischen Lapphunds
Die Zucht des Schwedischen Lapphunds folgt dem üblichen Muster: gesundheitsgetestete Elterntiere, rund neun Wochen Trächtigkeit und mittelgroße Würfe.
Die Zucht eines Schwedischen Lapphunds sollte verantwortungsvoll angegangen und am besten erfahrenen Züchtern überlassen werden, die mit gesundheitsgetesteten Hunden arbeiten. Hündinnen erreichen die Geschlechtsreife bereits im ersten Lebensjahr, doch die Zucht wird üblicherweise verschoben, bis ein Tier körperlich ausgereift ist und die relevanten Gesundheitsuntersuchungen bestanden hat, einschließlich Hüft- und Augenkontrolle.
Der Deckakt folgt dem üblichen Zyklus, wobei die Hündin während ihrer saisonalen Läufigkeit aufnahmebereit ist. Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Die Würfe fallen für eine mittelgroße Rasse typischerweise mittelgroß aus. Die Hündin wirft und versorgt die Welpen meist mit wenig Eingreifen von außen, dennoch sollten ein ruhiger, warmer Wurfplatz und tierärztliche Unterstützung bereitstehen.
Welpen bleiben bis mindestens zur achten Lebenswoche bei der Mutter und den Wurfgeschwistern, was die soziale Entwicklung fördert. Frühes Handling und behutsame Gewöhnung an das Familienleben tragen zu ausgeglichenen erwachsenen Hunden bei. Da die Rasse außerhalb Skandinaviens selten ist, müssen Interessenten mitunter mit Wartelisten rechnen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Erstdeckalter | Nach körperlicher Reife und Gesundheitstests |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Typische Wurfgröße | 4 bis 6 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Abgabe an neues Zuhause | Ab der 8. Woche |
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Was kostet die Registrierung eines Schwedischer Lapphund?
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Häufige Fragen zum Schwedischen Lapphund
Häufige Fragen zum Schwedischen Lapphund betreffen Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.
Wie groß wird ein Schwedischer Lapphund?
Er ist mittelgroß und erreicht etwa 40 bis 51 cm Widerristhöhe bei rund 19 bis 21 kg Gewicht, wobei Rüden meist größer sind als Hündinnen.
Ist der Schwedische Lapphund ein guter Familienhund?
Ja. Er ist freundlich und anhänglich, bindet sich eng an seine Familie und kommt bei entsprechender Sozialisierung meist gut mit Kindern aus. Zudem ist er wachsam und ein tauglicher Wachhund.
Ist der Schwedische Lapphund pflegeaufwendig?
Der Pflegeaufwand ist mittel. Das Doppelfell braucht regelmäßiges Bürsten und während des Fellwechsels intensivere Pflege, außerdem benötigt die Rasse tägliche Bewegung und geistige Beschäftigung. Für langes Alleinsein ist sie nicht geeignet.
Wie alt werden Schwedische Lapphunde?
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 13 Jahren. Ein Welpe von gesundheitsgetesteten Elterntieren sowie ein schlanker, aktiver Lebensstil unterstützen ein langes, gesundes Leben.
Bellen Schwedische Lapphunde viel?
Von Natur aus sind sie bellfreudig, ein Erbe aus ihrer Zeit als Rentierhüter. Frühes Training eines Ruhig-Kommandos und ausreichend tägliche Aktivität halten das Bellen in einem handhabbaren Rahmen.
Passt der Schwedische Lapphund zu mir?
Er passt zu aktiven Haltern, die viel zu Hause sind, Zeit im Freien genießen, mit saisonalem Fellwechsel zurechtkommen und etwas Bellen akzeptieren. Für sehr heiße Klimazonen oder Haushalte, in denen tagsüber niemand da ist, eignet er sich weniger.
Sind Schwedische Lapphunde leicht zu finden?
Außerhalb Skandinaviens ist die Rasse selten, weshalb Interessenten sich oft an spezialisierte Züchter wenden und mit Wartelisten rechnen müssen.
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