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Schnauzer — a Mittel, Intelligent Hund breed originating in Deutschland

Schnauzer

Der Standard Schnauzer ist ein intelligenter, temperamentvoller Allzweckbegleiter, bekannt für seine Wachsamkeit, Lernfreude und Hingabe an die Familie.

Size
Mittel
Lifespan
13–16 years
Origin
Deutschland
Temperament
Intelligent
Standard colors
Schwarz, Weiß und Pfeffer-Salz
Key Traits
IntelligentTemperamentvollAufmerksamLernfähigTreu ergeben

Characteristics

Energy Level4
Trainability4
Good With Kids3
Good With Pets4
Grooming Needs2

Coat and grooming

How the Schnauzer coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Drahthaar
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Grooming guidance

  • Vorsicht: A Schnauzer coat should be hand-stripped rather than clipped.

    Ein Drahthaarfell soll an der Wurzel ausgezupft werden, sobald das Haar reif zum Lösen ist. Eine Schermaschine kappt es stattdessen auf halber Länge und lässt die weiche Unterwolle stehen. Das Ergebnis ist ein Fell, das schlaff und verblasst nachwächst; die wetterfeste Struktur kehrt erst zurück, wenn das Haar erneut getrimmt wird.

Schnauzer colors and patterns

What each club's breed standard says about every Schnauzer color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Schnauzer in Schwarz, Weiß und Pfeffer-Salz. Standard patterns: Einfarbig.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“Pure black with black undercoat”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Pure black”)Standardgemäß (“Pure black with black undercoat”)
WeißFehler (“white or spotted coat”)Standardgemäß (“A small white smudge on the chest is not a fault”)Standardgemäß (“A small, white smudge on the chest is not to be faulted”)Nicht anerkanntFehler (“white, or spotted coat”)
Pfeffer-SalzStandardgemäß (“Pepper and Salt”)Standardgemäß (“Pepper & Salt”)Standardgemäß (“Pepper and Salt”)Standardgemäß (“Pepper and salt”)Standardgemäß (“Pepper and salt”)
BraunNicht anerkanntFehler (“shadings or mixtures thereof in the topcoat such as ... brown”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
LohfarbenNicht anerkanntFehler (“shadings or mixtures thereof in the topcoat such as ... tan”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
RotNicht anerkanntFehler (“shadings or mixtures thereof in the topcoat such as ... red”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
RostrotNicht anerkanntFehler (“shadings or mixtures thereof in the topcoat such as rust”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
GelbNicht anerkanntFehler (“shadings or mixtures thereof in the topcoat such as ... yellow”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“Pure black”)Standardgemäß (“pure black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Pure black”)Standardgemäß (“Pure black”)
GestromtNo rulingFehler (“spotting or striping”)No rulingNicht anerkanntNo ruling
GeflecktFehler (“white or spotted coat”)Fehler (“spotting or striping”)No rulingNicht anerkanntFehler (“white, or spotted coat”)
Dunkel gestromtNo rulingFehler (“spotting or striping”)No rulingNicht anerkanntNo ruling
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäß (“dark”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark”)Standardgemäß (“dark”)
HellbraunFehler (“Light, too large or round eyes”)No rulingNo rulingNo rulingFehler (“Light, too large, or round eyes”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“always black”)Standardgemäß (“Nose is large, black and full”)Standardgemäß (“Always black in color”)Standardgemäß (“Nose black”)Standardgemäß (“always black”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Schnauzer's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Über den Mittelschnauzer

Der Mittelschnauzer ist ein mittelgroßer deutscher Gebrauchshund: aufgeweckt, wachsam und seinen Menschen treu ergeben, ideal für aktive Halter mit Zeit für Beschäftigung.

Der Mittelschnauzer stammt aus Deutschland und ist die Stammform der drei Schnauzer-Rassen. Größenmäßig steht er zwischen dem kleineren Zwergschnauzer und dem größeren Riesenschnauzer, war aber selbst zuerst da und hat den beiden anderen sein typisches Erscheinungsbild vererbt. Gebaut ist er quadratisch und kräftig, mit rauem Fell, einem bärtigen Fang und buschigen Augenbrauen, ein Gebrauchshund durch und durch.

Über weite Strecken seiner Geschichte war er Hof- und Haushund in einer Person und musste mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen: das Anwesen bewachen, Ratten und Ungeziefer in Schach halten und den Bauern zum Markt begleiten. Diese Herkunft ist dem heutigen Hund noch anzumerken, er ist aufmerksam, ohne nervös zu sein, und hängt spürbar an seinen Menschen.

Halter beschreiben den Mittelschnauzer als klug, umtriebig und eigenwillig. Er lernt rasch, will beschäftigt sein und bleibt lieber in der Nähe der Familie, statt auf eigene Faust loszuziehen.

Mittelschnauzer auf einen Blick
MerkmalDetails
HerkunftDeutschland
GrößeMittelgroß
Lebenserwartung13 bis 16 Jahre
Gruppe/AufgabeGebrauchshund (Wach-, Ratten- und Begleithund)
Geeignet fürFamilien, ältere Kinder, aktive Haushalte

Für wen er passt

Der Mittelschnauzer passt zu Haltern, die einen Hund wollen, der mitdenkt, mitarbeitet und täglich gefordert wird. Aktive Familien und Menschen, die gerne trainieren, kommen mit ihm gut zurecht. Weniger geeignet ist er für Haushalte, in denen tagsüber lange niemand da ist, oder für alle, die sich einen ruhigen, genügsamen Begleiter wünschen: Ein unterforderter Mittelschnauzer wird schnell gelangweilt und meldet das auch lautstark.

Geschichte und Herkunft

Der Mittelschnauzer entstand als Hof- und Marktbegleithund in Süddeutschland, wurde ab Ende des 19. Jahrhunderts ausgestellt und ist die Stammform von Zwerg- und Riesenschnauzer.

Der Mittelschnauzer hat seine Wurzeln in den bäuerlichen Regionen Süddeutschlands, vor allem in Bayern und im Raum Württemberg. Jahrhundertelang war er dort Hofhund für alles: Er bewachte das Anwesen, hielt Scheunen und Ställe rattenfrei und begleitete seinen Besitzer zum Markt, wo er auf Wagen und Ware aufpasste. Genau diese Arbeit hat sein Wesen und sein raues, wetterfestes Fell geformt.

Ursprünglich zählte man ihn zu den rauhaarigen Pinschern und nannte ihn zeitweise Rauhaarpinscher. Der Name Schnauzer geht auf die markante, bärtige Schnauze der Rasse zurück, die dem Hund sein unverwechselbares Gesicht gibt. Mit der Zeit trennte sich die rauhaarige Linie vom glatthaarigen Pinscher und wurde gezielt auf ein eigenes Erscheinungsbild gezüchtet.

Organisierte Ausstellungen und eine geregelte Zucht setzten in Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts ein. Bereits in den 1870er-Jahren wurden Hunde dieses Typs auf deutschen Schauen gezeigt, und in den folgenden Jahrzehnten legte eine zielgerichtete Zucht den quadratischen Körperbau und das harsche Fell fest, wie man sie heute kennt.

Der Mittelschnauzer ist somit die Ausgangsrasse für die beiden anderen Schnauzer-Größen. Für den Zwergschnauzer kreuzten Züchter kleinere Mittelschnauzer mit anderen kleinen Rassen, für den Riesenschnauzer wählten sie gezielt größere Exemplare für die Arbeit als Treib- und Wachhund aus. In weiterer Folge verbreitete sich der Mittelschnauzer auch in anderen Ländern, wo er heute vor allem als Begleiter und Wachhund gehalten wird, weniger als Arbeitstier am Hof.

Erscheinungsbild

Der Mittelschnauzer ist ein quadratisch gebauter, robuster Hund mit rauem Doppelfell, buschigen Augenbrauen und Vollbart, gezüchtet in Reinschwarz oder Pfeffer und Salz.

Der Mittelschnauzer wirkt quadratisch: Seine Widerristhöhe entspricht ungefähr der Rumpflänge. Er ist kräftig und muskulös gebaut, ohne schwerfällig zu wirken, und macht insgesamt einen kraftvollen, wendigen Eindruck. Der Kopf ist rechteckig mit kräftigem Fang, dazu kommen die für die Rasse typischen gewölbten Augenbrauen und der volle Bart. Die Ohren werden entweder natürlich hängend belassen oder, wo dies erlaubt ist, kupiert und aufrecht getragen.

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
GrößeRüden 48 bis 50 cm, Hündinnen 45 bis 48 cm
GewichtEtwa 14 bis 20 kg
FellHartes, drahtiges Deckhaar über dichter, weicher Unterwolle
FarbeReinschwarz oder Pfeffer und Salz
AugenMittelgroß, oval, dunkelbraun

Fell und Farbe

Die Rasse trägt ein Doppelfell: ein dichtes, hartes Deckhaar, das Wind und Wetter abhält, darunter eine weichere Unterwolle. Zugelassen sind zwei Farben, Reinschwarz und Pfeffer und Salz, ein gebändertes Grau, bei dem einzelne Haare helle und dunkle Abschnitte tragen. Der Pfeffer-und-Salz-Ton reicht von dunklem Eisengrau bis zu einem helleren Silbergrau. Ausstellungshunde werden traditionell von Hand getrimmt: Abgestorbenes Deckhaar wird gezupft statt geschnitten, wodurch das Fell hart und die Farbe klar bleibt. Bei Familienhunden wird meist mit der Schermaschine gearbeitet, was die Struktur mit der Zeit weicher und die Farbe blasser macht.

Wesen

Der Mittelschnauzer ist anhänglich, temperamentvoll und klug, seiner Familie zugetan, Fremden gegenüber von Natur aus wachsam und im Umgang mit rücksichtsvollen Kindern meist verlässlich.

Der Mittelschnauzer ist lebhaft, selbstbewusst und eng mit seinem Haushalt verbunden. Er bindet sich in der Regel an die ganze Familie und nicht an eine einzelne Person und will am Tagesgeschehen teilhaben. Vertrauten Menschen gegenüber zeigt er sich verschmust und verspielt, seinen Sinn für Humor und kleine Frechheiten behält er oft bis ins hohe Alter.

Fremden begegnet er zurückhaltend und aufmerksam. Als Wachhund gezüchtet, beobachtet er neue Ankömmlinge genau und schlägt an, um sie zu melden. Frühe Sozialisierung hilft ihm zu unterscheiden, ob ein Besucher harmlos ist oder tatsächlich Grund zur Vorsicht besteht, und ein gut erzogener Mittelschnauzer akzeptiert willkommene Gäste, sobald sie vorgestellt wurden. Kindern gegenüber ist er meist geduldig und tolerant, am besten kommt er mit Kindern zurecht, die respektvoll mit ihm umgehen.

Mit Artgenossen kann er gesellig sein, zeigt aber ohne frühe Sozialisierung mitunter Rivalität gegenüber gleichgeschlechtlichen Hunden. Sein ausgeprägter Beutetrieb, ein Erbe seiner Zeit als Rattenfänger, macht kleine Heimtiere wie Nagetiere zu keiner sicheren Kombination, Katzen gewöhnt man ihm am besten schon früh an.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalWert
Anhänglichkeit5
Energie4
Erziehbarkeit5
Bellfreude4
Fellverlust1

Pflege und Haltung

Der Mittelschnauzer braucht regelmäßige Fellpflege, tägliche körperliche und geistige Auslastung sowie engen Familienanschluss, um ausgeglichen zu bleiben.

Das drahtige Doppelfell verliert kaum Haare, verlangt aber laufende Pflege, damit es sauber und frei von Verfilzungen bleibt. Bart und Behang an den Beinen sammeln außerdem gerne Essensreste und Schmutz.

Fellpflege

  • Fell und Behang zwei- bis dreimal pro Woche bürsten, damit sich keine Knoten bilden
  • Alle paar Monate von Hand trimmen, um die harte Struktur zu erhalten, oder alle 6 bis 8 Wochen scheren für ein weicheres Fell
  • Bart nach dem Fressen und Trinken reinigen, das beugt Geruch und Verfärbungen vor
  • Krallen alle 3 bis 4 Wochen kürzen und Ohren auf Ohrenschmalz und Schmutz kontrollieren
  • Baden nur bei Bedarf, wenn der Hund schmutzig ist, sonst wird das Fell zu weich

Bewegung

  • Mindestens 60 Minuten Bewegung am Tag einplanen, verteilt auf Spaziergänge und Spiel
  • Kopfarbeit einbauen, etwa Gehorsamsübungen, Nasenarbeit oder Tricktraining
  • Wenn möglich einen sicher eingezäunten Bereich zum freien Laufen bieten
  • Denkspiele und Aufgaben abwechseln, damit keine Langeweile aufkommt

Umfeld

Der Mittelschnauzer kommt sowohl im Haus als auch in der Wohnung zurecht, solange Bewegung und Gesellschaft passen. Er will drinnen bei der Familie leben und nicht allein im Garten untergebracht sein. Ein gelangweilter oder einsamer Mittelschnauzer neigt zu Bellen und anderen unerwünschten Verhaltensweisen, weshalb ihm ein Zuhause guttut, in dem tagsüber jemand da ist.

Ernährung und Fütterung

Der Mittelschnauzer kommt mit einer ausgewogenen Vollnahrung gut zurecht, portioniert nach Gewicht und Aktivität, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten, bei sorgfältiger Gewichtskontrolle.

Der Mittelschnauzer braucht eine vollwertige, ausgewogene Nahrung, abgestimmt auf Lebensphase und Aktivitätslevel. Als aktive, mittelgroße Rasse benötigt er ausreichend hochwertiges Eiweiß und Fett für Muskeln und Energie, setzt bei Überfütterung aber leicht an. Die Portionen gehören deshalb abgemessen statt frei zur Verfügung gestellt. Frisches Wasser sollte immer bereitstehen, und die Futtermenge wird so angepasst, dass die Taille sichtbar bleibt und die Rippen sich leicht ertasten lassen.

Fütterungsrichtwerte (an Hund und Futteretikett anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Etikett, aufgeteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Laut Etikett, aufgeteilt2 bis 3
ErwachsenRund 150 bis 200 g Trockenfutter2
SeniorReduziert bei geringerer Aktivität2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten höchstens rund 10 Prozent der Tagesration ausmachen und werden auf die Gesamtmenge angerechnet, was bei einer Rasse, die leicht zunimmt, besonders zählt. Bei einer vollwertigen Fertignahrung sind zusätzliche Präparate meist nicht nötig. Nahrungsergänzung für Gelenke, Haut oder Fell vorher mit dem Tierarzt besprechen, und Leckerlis am besten gleich als Belohnung beim Training einsetzen, dann erfüllt die Jause gleich zwei Zwecke.

Gesundheit

Der Mittelschnauzer gilt als robuste Rasse mit 13 bis 16 Jahren Lebenserwartung, wobei verantwortungsvolle Züchter auf einige erbliche Erkrankungen untersuchen.

Der Mittelschnauzer zählt zu den robusteren Rassehunden und erreicht häufig ein Alter von 13 bis 16 Jahren. Gute Gene gesundheitlich untersuchter Elterntiere, eine vernünftige Ernährung, regelmäßige Bewegung und laufende tierärztliche Betreuung tragen dazu bei, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen. Interessenten sollten sich vom Züchter Nachweise über die Untersuchung auf die in der Rasse bekannten Erkrankungen zeigen lassen.

In der Rasse bekannte Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenAnmerkung
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Mühe beim AufstehenBei Zuchttieren durch HD-Röntgen abgeklärt
Erbliche AugenerkrankungenTrübungen, nachlassendes oder ausfallendes SehvermögenDazu zählt der Graue Star, Augenuntersuchung empfohlen
Dilatative KardiomyopathieRasche Ermüdung, Husten, OhnmachtsanfälleHerzuntersuchung erkennt sie frühzeitig
BauchspeicheldrüsenentzündungErbrechen, Bauchschmerzen, AppetitlosigkeitFettarme Ernährung senkt das Risiko
HautallergienJuckreiz, wiederkehrende Ohren- oder HautentzündungenBehandlung in Absprache mit dem Tierarzt

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten
  • Jährlich zur tierärztlichen Kontrolle, bei älteren Hunden öfter
  • Schlankes Gewicht halten, das schont Gelenke und Bauchspeicheldrüse
  • Regelmäßig die Zähne putzen und Zahnkontrollen einplanen
  • Bei der Welpenwahl auf Eltern mit Hüft-, Augen- und Herzuntersuchung achten

Erziehung

Der Mittelschnauzer ist hochintelligent und lernwillig, begreift mit konsequent positiver Methode rasch und braucht Kopfarbeit, um konzentriert und ausgeglichen zu bleiben.

Der Mittelschnauzer gehört zu den leichter erziehbaren Gebrauchshunden. Er begreift Kommandos schnell, löst gerne Denkaufgaben und macht sich gut in Gehorsam, Agility, Nasenarbeit und anderen Hundesportarten. Diese Intelligenz geht mit einem eigenen Kopf einher, weshalb er am besten auf ein konsequentes, faires und klares Handling anspricht. Harte Korrekturen bewirken häufig das Gegenteil und machen ihn stur, während Training über Belohnung ihn bei der Sache hält. Eine breite Sozialisierung von klein auf ist wichtig, um den Wachinstinkt zu zügeln und übermäßiges Bellen zu vermeiden.

Grundlagen

  1. Sozialisierung und sanftes Handling schon als Welpe beginnen
  2. Zuerst Namen und einen zuverlässigen Rückruf einüben
  3. Grundkommandos aufbauen: Sitz, Platz, Bleib und "Aus"
  4. Einheiten kurz, abwechslungsreich und locker halten, damit die Aufmerksamkeit bleibt
  5. Sobald die Grundlagen sitzen, eine Aufgabe wie Sport oder Nasenarbeit dazunehmen
  6. Bellen von Anfang an lenken und umleiten, bevor es zur Gewohnheit wird

Zucht

Mittelschnauzer erreichen die Zuchtreife mit rund zwei Jahren, bringen im Schnitt vier bis sechs Welpen zur Welt und sollten nur aus gesundheitlich untersuchten Elterntieren stammen.

Verantwortungsvolle Zucht beim Mittelschnauzer beginnt mit gesundheitlich untersuchten Elterntieren, die ein stabiles Wesen zeigen und dem Rassestandard entsprechen. Körperlich sind die Hunde zwar früher ausgewachsen, Züchter warten aber meist bis etwa zum zweiten Lebensjahr, damit Hüfte, Augen und Herz vollständig untersucht werden können und sich der erwachsene Charakter zeigt. Die Hündin läufig etwa zweimal jährlich, die Verpaarung wird auf ihr fruchtbares Fenster abgestimmt.

Die Tragzeit dauert ab der Befruchtung rund 63 Tage. Ein Wurf umfasst im Schnitt vier bis sechs Welpen, wobei das von Hündin zu Hündin schwankt. Die Hündin wirft und versorgt den Wurf in der Regel ohne großes Zutun, der Züchter sollte die Geburt und die ersten Wochen trotzdem im Auge behalten, um bei Problemen rasch reagieren zu können. Die Welpen werden ab der dritten bis vierten Woche schrittweise abgesetzt und sind meist mit rund acht Wochen bereit für ihr neues Zuhause, nach früher Sozialisierung, den ersten Impfungen und einer tierärztlichen Kontrolle.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 2 Jahre
LäufigkeitEtwa zweimal jährlich
TragzeitEtwa 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgröße4 bis 6 Welpen
Absetzalter6 bis 8 Wochen
Bereit fürs neue ZuhauseEtwa 8 Wochen

Schnauzer registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Schnauzer überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Schnauzer in Österreich registrieren

Geben Sie die Daten Ihres Hundes der Rasse Schnauzer ein: Name, Geburtsdatum, ein gutes Foto, dazu Ihre Handynummer, speichern, fertig. Das Profil bleibt gratis, für immer, und nimmt die Chipnummer auf, sobald Sie sie haben. Die Hunderegistrierung wartet nicht auf den Tierarzttermin.

Chippen und Eintragen übernimmt in Österreich meist der Tierarzt; dass die Nummer auch international zu Ihnen führt, bleibt Ihre Sache. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan an: jede Marke wird angenommen, Änderungen nach einer Übersiedlung kosten nichts, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr, diesseits und jenseits der Grenze. Eröffnen Sie Ihr gratis Konto und haken Sie beides heute ab.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Schnauzer in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Schnauzer an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Schnauzer in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Schnauzer?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Mittelschnauzer betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Familientauglichkeit und wie leicht man einen Welpen findet.

Wie groß wird ein Mittelschnauzer?

Er ist ein mittelgroßer Hund. Rüden erreichen etwa 48 bis 50 cm Widerristhöhe, Hündinnen etwa 45 bis 48 cm, das Gewicht liegt bei den meisten erwachsenen Tieren zwischen 14 und 20 kg.

Wie ist das Wesen des Mittelschnauzers?

Er ist anhänglich, temperamentvoll, klug und wachsam. Der Familie gegenüber ist er zugetan, Fremden gegenüber zurückhaltend und aufmerksam, mit rücksichtsvollen Kindern kommt er meist gut zurecht.

Wie aufwendig ist die Pflege eines Mittelschnauzers?

Der Pflegeaufwand ist mittel. Das Fell braucht zwei- bis dreimal wöchentlich Bürsten sowie regelmäßiges Trimmen oder Scheren, dazu kommt mindestens eine Stunde Bewegung am Tag samt Kopfarbeit. Ein Hund für nebenbei ist er also nicht, dafür verliert er kaum Haare.

Wie alt wird ein Mittelschnauzer?

In der Regel werden sie 13 bis 16 Jahre alt, für einen mittelgroßen Hund ein hohes Alter. Gesundheitlich untersuchte Elterntiere, ein schlankes Gewicht und laufende tierärztliche Betreuung unterstützen ein langes Leben.

Ist der Mittelschnauzer als Familienhund geeignet?

Ja, für aktive Haushalte. Sie binden sich eng an die ganze Familie und kommen mit Kindern gut zurecht, die behutsam mit ihnen umgehen. Am besten passen sie zu Haltern, die ihnen täglich Bewegung und Gesellschaft bieten können, statt sie lange allein zu lassen.

Bellen Mittelschnauzer viel?

Von Natur aus sind sie wachsam und schlagen an, wenn Besuch kommt oder etwas Ungewöhnliches passiert. Frühe Sozialisierung und gezieltes Training gegen übermäßiges Bellen halten diese Wachhundeigenschaft im Rahmen.

Wie leicht findet man einen Mittelschnauzer-Welpen?

Sie sind seltener als der Zwergschnauzer, werden aber in vielen Ländern von engagierten Züchtern betreut. Meist führt der Weg über einen Rasseklub oder eine Wartezeit auf einen Wurf bei einem Züchter, der auf Gesundheit untersucht.

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