United Pet Club
Stabyhoun — a Mittel, Freundlich Hund breed originating in Niederlande

Stabyhoun

Der Stabyhoun ist ein freundlicher, sanfter niederländischer Bauernhund, bekannt für seine Vielseitigkeit als Vorsteh-, Apportierhund und ergebener Begleiter.

Size
Mittel
Lifespan
13–14 years
Origin
Niederlande
Temperament
Freundlich
Standard colors
Schwarz, Weiß, Braun und Orange
Key Traits
FreundlichSanftLernfähigAnhänglichVielseitig

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs5

Coat and grooming

How the Stabyhoun coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Seidig
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Mäßiger Haarverlust

Grooming guidance

  • Vorsicht: A Stabyhoun coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

Stabyhoun colors and patterns

What each club's breed standard says about every Stabyhoun color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Stabyhoun in Schwarz, Weiß, Braun und Orange. Standard patterns: Gescheckt, Stichelschimmel und Gefleckt.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“black”)Standardgemäß (“Black & White”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“black”)
WeißStandardgemäß (“with white markings”)Standardgemäß (“Black & White”)Standardgemäß (“with white markings”)Standardgemäß (“with white markings”)
BraunStandardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“Brown & White”)Standardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“brown”)
OrangeDisqualifizierendDisqualifizierend (“Orange & White”)Standardgemäß (“orange”)Disqualifizierend
Patterns
GeschecktStandardgemäß (“a pied dog in black or brown with white markings”)Standardgemäß (“a pied dog in black or brown with white markings”)Standardgemäß (“Black, brown or orange, with white markings”)Standardgemäß (“a pied dog in black or brown with white markings”)
StichelschimmelStandardgemäß (“black or brown roans are accepted”)Standardgemäß (“Roan”)Standardgemäß (“Ticking or roaning in the white is permissible”)Standardgemäß (“black or brown roans are also accepted”)
GeflecktNo rulingStandardgemäß (“Spotted”)No rulingNo ruling
EinfarbigDisqualifizierend (“the absence of white colour”)Disqualifizierend (“the absence of white colour”)No rulingDisqualifizierend (“the absence of white colour”)
DreifarbigDisqualifizierend (“Tan marking or tricolor is disqualifying”)Disqualifizierend (“Tan marking or tricolor is disqualifying”)No rulingDisqualifizierend (“Tan marking or tri-colour is disqualifying”)
LohzeichnungDisqualifizierend (“Tan marking or tricolor is disqualifying”)Disqualifizierend (“Tan marking or tricolor is disqualifying”)No rulingDisqualifizierend (“Tan marking or tri-colour is disqualifying”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKUSA
BraunNo rulingNo rulingStandardgemäß (“brown in brown or orange dogs”)No ruling
DunkelbraunStandardgemäß (“dark brown for dogs with black and white coat”)Standardgemäß (“dark brown for dogs with black and white coat”)Standardgemäß (“dark brown in black dogs”)Standardgemäß (“dark brown for dogs with black and white coat”)
HellbraunStandardgemäß (“a lighter brown colour for dogs with a brown and white coat colour”)Standardgemäß (“a lighter brown colour for dogs with a brown and white coat colour”)No rulingStandardgemäß (“a lighter brown colour for dogs with a brown and white coat colour”)
GelbNo rulingNo rulingFehler (“Yellow eyes”)No ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“Black in dogs with a black and white coat colour”)Standardgemäß (“Black in dogs with a black and white coat colour”)Standardgemäß (“black or brown in color, depending on the color of the coat”)Standardgemäß (“Black in dogs with a black and white coat colour”)
LeberbraunStandardgemäß (“Brown in dogs with a brown and white coat colour”)Standardgemäß (“Brown in dogs with a brown and white coat colour”)Standardgemäß (“black or brown in color, depending on the color of the coat”)Standardgemäß (“Brown in dogs with a brown and white coat colour”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.

Color changes

How a Stabyhoun's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

Über den Stabyhoun

Der Stabyhoun ist ein sanfter, anhänglicher friesischer Bauernhof-Hund aus den Niederlanden, geschätzt als vielseitiger Vorsteh-, Apportier- und Familienhund.

Der Stabyhoun ist ein mittelgroßer Hund, der ursprünglich von kleinen Bauernhöfen in der niederländischen Provinz Friesland stammt. Über Generationen hinweg verrichtete er dort nahezu jede Aufgabe, die auf einem Hof anfiel: Er stellte und apportierte Wild für die Jäger, hielt Ungeziefer rund um die Scheune in Schach und passte auf das Anwesen auf. Sein Name geht auf eine friesische Wendung zurück, die man mit "steh mir bei, Hund" übersetzen kann, und die zeigt, wie eng dieser Hund an seine Menschen gebunden ist.

Der Stabyhoun zählt bis heute zu den echten Raritäten unter den Jagdgebrauchshunden. Die weltweite Population bleibt klein und konzentriert sich vor allem auf die Niederlande, während anderswo nur wenige Hunde leben. Der Charakter der Rasse gilt als weich und ausgeglichen: Der Stabyhoun sucht die Nähe des Menschen, statt eigenständig zu agieren, und das kommt ihm sowohl bei der Feldarbeit als auch im Alltag zugute.

Freundlich, anhänglich und gutmütig, dazu lernbereit und anpassungsfähig, meistert der Stabyhoun einen aktiven Tag im Freien genauso gelassen wie einen ruhigen Abend in der Wohnung. Genau diese Vielseitigkeit nennen Halterinnen und Halter am häufigsten, wenn man sie nach den Stärken der Rasse fragt.

Stabyhoun auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftNiederlande (Friesland)
GrößeMittelgroß
Lebenserwartung13 bis 14 Jahre
Gruppe / AufgabeVorsteh- und Apportierhund vom Bauernhof, Begleithund
VerträglichkeitFamilien, Kinder und andere Hunde bei entsprechender Sozialisierung

Für wen sich die Rasse eignet

Der Stabyhoun passt zu aktiven Haushalten, die ihm täglich ausreichend Bewegung und regelmäßige Gesellschaft bieten können. Er hängt sehr an seinen Menschen und kommt mit langem Alleinsein schlecht zurecht. Wer gern draußen unterwegs ist, Hundesport betreibt oder jagdlich arbeitet, findet in ihm einen passenden Partner mit viel Energie und Arbeitswillen. Auch Ersthalter kommen mit einem Stabyhoun zurecht, sofern sie von Welpenbeinen an konsequent trainieren und sozialisieren.

Geschichte und Herkunft

Der Stabyhoun entstand über Jahrhunderte als Bauern- und Jagdhund im friesischen Waldgebiet und wurde 1942 offiziell im niederländischen Zuchtregister anerkannt.

Der Stabyhoun stammt aus dem friesischen Waldgebiet der Niederlande, einer Landschaft kleiner, gemischt bewirtschafteter Höfe in der Provinz Friesland und Teilen von Drenthe. Schriftliche Hinweise auf Hunde dieses Schlags finden sich bereits in niederländischer Literatur des 19. Jahrhunderts, wobei man annimmt, dass die Rasse in der Gegend schon deutlich länger existierte. Die Bauern hielten sich diese Hunde als günstige Alleskönner und nicht als spezialisierte Jagdhunde für eine einzelne Aufgabe.

Auf dem Hof stellte und apportierte der Stabyhoun Vögel und Kleinwild, jagte Maulwürfe und Iltisse ihrer Felle wegen, erledigte Ratten und anderes Ungeziefer und behielt das Grundstück im Auge. Da sich die Familien keine getrennten Hunde für getrennte Aufgaben leisten konnten, wählte man gezielt Tiere mit breiter Verwendbarkeit und kooperativem Wesen aus.

Zeitweise wurde der Stabyhoun gemeinsam mit dem Wetterhoun, einer weiteren friesischen Rasse, gehalten und eingesetzt, wobei beide Linien mitunter gekreuzt wurden. Niederländische Zuchtvereine bemühten sich später darum, die beiden Populationen wieder auseinanderzuhalten. 1942 erkannte der niederländische Kennelclub den Stabyhoun offiziell als eigenständige Rasse an.

Bis heute ist die Rasse selten geblieben, und die Zucht wird streng gelenkt, um den begrenzten Genpool zu schützen. Eigene Zuchtvereine in den Niederlanden führen Zuchtbücher und koordinieren die Verpaarungen, damit die Population gesund bleibt. Außerhalb der Niederlande, auch in Österreich, bleiben die Bestände klein, weshalb der Stabyhoun weltweit zu den selteneren Rassen zählt.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Stabyhoun ist ein mittelgroßer, kräftiger Hund mit mäßig langem Fell, meist schwarz-weiß, und einer stark befederten Rute.

Der Stabyhoun ist ein ausgewogen gebauter, mittelgroßer Hund, der etwas länger als hoch ist. Sein Körperbau wirkt kräftig, aber nicht schwer, was ihm die Ausdauer für einen ganzen Arbeitstag im Feld verleiht, ohne plump auszusehen. Der Kopf ist trocken und trägt einen freundlichen Ausdruck, die Ohren sitzen eher tief und liegen nahe an den Wangen an. Die Rute ist lang, reicht etwa bis zum Sprunggelenk und ist gut befedert.

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
WiderristhöheRüden etwa 53 cm; Hündinnen etwa 50 cm
GewichtEtwa 18 bis 23 kg
FellMäßig lang, glatt anliegend, mit Befederung an Läufen und Rute
FarbenSchwarz-weiß am häufigsten; auch braun-weiß oder orange-weiß
AugenRund, dunkelbraun bei schwarzen Hunden; heller braun bei braunen Hunden

Fell und Farben

Das Fell liegt am Körper recht glatt an und ist über weite Strecken kurz, mit längerer Befederung an der Rückseite der Läufe, an der Rute und an der Kruppe. Die Struktur sollte nicht lockig sein, eine leichte Welle entlang des Rückens gilt jedoch als zulässig. Am gebräuchlichsten ist die Zeichnung schwarz-weiß. Braun-weiß kommt vor, orange-weiß seltener. Tüpfelung oder Wolkung in den weißen Partien ist bei der Rasse üblich und anerkannt. Die Kombination aus klarer Grundfarbe und befiederten Partien verleiht dem Stabyhoun ein aufgeräumtes, ausgewogenes Erscheinungsbild statt eines schwer behaarten Eindrucks.

Wesen und Charakter

Der Stabyhoun ist freundlich, sanft und seiner Familie sehr zugetan, verträgt sich meist gut mit Kindern und anderen Hunden und zeigt sich Fremden gegenüber eher zurückhaltend als aggressiv.

Der Stabyhoun hat ein weiches, ausgeglichenes Wesen und baut zu seinem Haushalt eine enge Bindung auf. Er ist geduldig und sanft und passt damit gut ins Familienleben; im Umgang mit Kindern, mit denen er aufwächst, gilt er in der Regel als zuverlässig. Die Rasse möchte am Geschehen der Familie teilhaben und zieht Gesellschaft langen Phasen des Alleinseins vor.

Fremden gegenüber verhält sich der Stabyhoun zunächst höflich, aber zurückhaltend, und taut erst auf, wenn er eine neue Person eingeschätzt hat. Als scharfer oder aggressiver Wachhund taugt er nicht, meldet Besuch aber durchaus an. Mit anderen Hunden zeigt er sich meist gesellig, und frühe Sozialisierung erleichtert das Zusammenleben in Mehrhundehaushalten. Aufgrund seiner jagdlichen Herkunft kann er kleinen Tieren nachstellen, weshalb die Gewöhnung an Katzen und andere Kleintiere behutsam und unter Aufsicht erfolgen sollte.

Aus seiner Arbeitsvergangenheit hat sich beim Stabyhoun ein eigenständiger Zug erhalten, zudem reagiert er sensibel, sodass harte Handhabung eher das Gegenteil bewirkt. Ein geduldiger, konsequenter Umgang bringt seine kooperative Seite zum Vorschein.

Bewertung der Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalWert
Anhänglichkeit5
Energie4
Lernbereitschaft4
Lautstärke2
Fellwechsel3

Pflege und Haltung

Der Stabyhoun braucht mäßige Fellpflege, tägliche Bewegung und regelmäßige Gesellschaft und passt sich den meisten Haushalten an, die das bieten können.

Für seinen Felltyp ist der Stabyhoun eine recht pflegeleichte Rasse, doch sein Bewegungs- und Gesellschaftsbedarf ist real und sollte fest eingeplant werden.

Fellpflege

  • Das Fell etwa einmal wöchentlich bürsten, um lose Haare zu entfernen und Verfilzungen in der Befederung vorzubeugen.
  • Während des saisonalen Fellwechsels, der meist zweimal im Jahr auftritt, häufiger bürsten.
  • Die Hängeohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, um das Infektionsrisiko zu senken.
  • Nur bei Bedarf baden; das Fell stößt Schmutz gut ab und muss nicht oft gewaschen werden.
  • Die Krallen alle paar Wochen kürzen und dabei Zähne und Pfoten mitkontrollieren.

Bewegung

  • Täglich mindestens 60 Minuten Aktivität einplanen, verteilt auf Spaziergänge, freien Auslauf und Spiel.
  • Kopfarbeit wie Nasenarbeit, Apportieren oder Trainingseinheiten einbauen, um den Arbeitstrieb der Rasse zu nutzen.
  • Hundesportarten wie Agility, Obedience und Feldarbeit liegen der Rasse besonders gut.
  • Die Kondition bei jungen Hunden langsam aufbauen, um die wachsenden Gelenke zu schonen.

Umgebung

Der Stabyhoun fühlt sich in einem Haus mit gesichertem Garten wohl und kommt dank seines wetterfesten Fells mit unterschiedlichen Klimazonen zurecht, vom milden Flachland bis zum rauen Alpenwinter. Auch eine kleinere Wohnung reicht aus, solange sein Bewegungsbedarf gedeckt wird; für lange Arbeitstage allein zu Hause taugt er jedoch nicht. Am besten passt ein Zuhause, in dem tagsüber jemand anwesend ist oder der Hund zu Aktivitäten mitgenommen werden kann.

Ernährung und Fütterung

Den Stabyhoun ausgewogen und dem Lebensalter sowie dem Aktivitätslevel entsprechend füttern, bei erwachsenen Hunden aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten täglich.

Als mittelgroße, aktive Rasse kommt der Stabyhoun mit einem vollwertigen, auf seine Lebensphase abgestimmten Futter gut zurecht. Arbeits- oder Sporthunde benötigen unter Umständen mehr Kalorien als ein Hund mit mäßigem Aktivitätslevel. Die Portionen sollten so bemessen sein, dass der Hund schlank bleibt, denn Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich. Frisches Wasser muss jederzeit zur Verfügung stehen.

Allgemeiner Fütterungsleitfaden (an den einzelnen Hund anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Etikett des Welpenfutters, nach Gewicht und Alter3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Schrittweise Umstellung auf erwachsene Portionen2 bis 3
Erwachsen (1 bis 7 Jahre)Etwa 200 bis 300 g hochwertiges Trockenfutter2
Senior (ab 8 Jahren)Etwas reduzierte Kalorienzufuhr, Gewicht beobachten2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen und in erster Linie als Belohnung beim Training dienen. Die meisten Stabyhouns benötigen bei einem vollwertigen Fertigfutter keine zusätzlichen Präparate. Bei Überlegungen zu Gelenkpräparaten oder anderen Zusätzen, ebenso bei selbst zubereiteter oder roher Fütterung, sollte man eine Tierärztin oder einen Tierarzt hinzuziehen, damit die Ration ausgewogen bleibt und zu Alter und Arbeitspensum des Hundes passt.

Gesundheit und typische Erkrankungen

Der Stabyhoun gilt als robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von 13 bis 14 Jahren, wobei verantwortungsvolle Zucht und regelmäßige Tierarztbesuche die Erkrankungen der Rasse im Griff halten.

Der Stabyhoun gilt dank sorgfältigen Populationsmanagements innerhalb der Zuchtvereine als robuste, im Allgemeinen gesunde Rasse. Die typische Lebenserwartung liegt bei 13 bis 14 Jahren. Weil der Genpool klein ist, untersuchen Züchter ihre Zuchttiere genau und stimmen Verpaarungen aufeinander ab, um erblich bedingte Probleme einzugrenzen. Wie bei jeder Rasse können einzelne Hunde dennoch an den unten genannten Erkrankungen leiden.

In der Rasse festgestellte Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenAnmerkung
HüftgelenksdysplasieSteifheit, Hinken, SprungunlustScreening der Zuchttiere senkt das Risiko
EpilepsieKrampfanfälle, häufig bei jungen erwachsenen HundenWird tierärztlich betreut; betroffene Hunde werden nicht zur Zucht eingesetzt
Persistierender Ductus arteriosusHerzgeräusch, verzögertes Wachstum, rasche ErmüdungAngeborener Herzfehler, den der Tierarzt feststellt
Zerebrale FunktionsstörungNeurologische Auffälligkeiten bei WelpenSeltene erbliche Erkrankung, von Züchtern dokumentiert

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz nach dem Plan der Tierärztin oder des Tierarztes auf dem aktuellen Stand halten.
  • Welpen von Züchtern wählen, die auf Hüftgelenksdysplasie screenen und die Richtlinien der Zuchtvereine einhalten.
  • Ein gesundes Gewicht halten und für regelmäßige, gelenkschonende Bewegung sorgen.
  • Die Ohren routinemäßig reinigen und kontrollieren, um Infektionen vorzubeugen.
  • Jährliche Tierarztuntersuchungen einplanen, bei älteren Hunden zweimal jährlich.

Training und Sozialisierung

Der Stabyhoun ist klug und arbeitswillig, aber sensibel, deshalb funktioniert frühzeitiges, geduldiges und belohnungsbasiertes Training am besten.

Der Stabyhoun ist klug und arbeitet gern mit seiner Bezugsperson zusammen. Er eignet sich gut für Gehorsam, Feldarbeit und Hundesport. Aus seiner Vergangenheit als Bauernhofhund hat er sich einen gewissen Eigensinn bewahrt, reift dadurch mitunter langsam und testet gerne Grenzen aus. Die Rasse reagiert sensibel und kommt mit harten Korrekturen schlecht zurecht; ruhige, konsequente Führung liefert deutlich bessere Ergebnisse. Trainingseinheiten kurz, abwechslungsreich und belohnend gestalten, um die Aufmerksamkeit des Hundes zu halten.

Grundlagen

  1. Mit der Sozialisierung schon im Welpenalter beginnen und den Hund an Menschen, andere Tiere und neue Umgebungen gewöhnen.
  2. Grundkommandos wie Sitz, Bleib, Rückruf und Leinenführigkeit über Belohnung vermitteln.
  3. Einen zuverlässigen Rückruf früh üben, da der Jagdinstinkt der Rasse sie zu kleinen Tieren ziehen kann.
  4. Die Toleranz fürs Alleinbleiben schrittweise aufbauen, um Trennungsproblemen vorzubeugen.
  5. Nasenarbeit, Apportieren oder eine Hundesportart einbauen, um den Arbeitstrieb der Rasse zu kanalisieren.

Zucht

Die Zucht des Stabyhoun wird von Zuchtvereinen eng koordiniert, um den kleinen Genpool zu schützen; Würfe umfassen im Schnitt sieben Welpen, aufgezogen von aufmerksamen Hündinnen.

Die Zucht des Stabyhoun wird sorgfältig gesteuert, weil die weltweite Population klein und der Genpool begrenzt ist. Zuchtvereine in den Niederlanden geben Richtlinien vor, die Gesundheitsuntersuchungen und Regeln gegen die Verpaarung eng verwandter Hunde einschließen, was die genetische Vielfalt sichert. Von angehenden Züchtern wird erwartet, sich an diese Programme zu halten, statt eigenständig zu züchten. Wer in Österreich einen Stabyhoun-Welpen sucht oder selbst züchten möchte, wendet sich meist über den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) an einen anerkannten niederländischen Zuchtverein, da es hierzulande kaum eigene Zuchtstätten gibt.

Hunde sollten körperlich und im Wesen ausgereift sein, bevor sie zur Zucht eingesetzt werden, in der Regel im Alter von etwa zwei Jahren, und zuvor die entsprechenden Gesundheitschecks bestehen. Nach einer erfolgreichen Verpaarung dauert die Trächtigkeit etwa neun Wochen. Die Wurfgröße schwankt, liegt aber im Schnitt bei etwa sieben Welpen. Die Rasse gilt allgemein als ruhige, aufmerksame Mutter, und die Welpen bleiben in den ersten Wochen bei der Hündin und dem Wurf, um eine gesunde soziale Entwicklung zu unterstützen, bevor sie mit etwa acht Wochen in ihr neues Zuhause wechseln. Früher Umgang mit Menschen und Sozialisierung in dieser Phase sind für das Wesen der Rasse wichtig.

Zuchtdaten
KennwertWert
GeschlechtsreifeEtwa 1 bis 2 Jahre; Zuchteinsatz erst mit voller Reife
TrächtigkeitEtwa 63 Tage (9 Wochen)
Durchschnittliche WurfgrößeEtwa 7 Welpen
AbsetzalterEtwa 6 bis 8 Wochen
AbgabealterEtwa 8 Wochen

Stabyhoun registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Stabyhoun überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Stabyhoun in Österreich registrieren

Geben Sie die Daten Ihres Hundes der Rasse Stabyhoun ein: Name, Geburtsdatum, ein gutes Foto, dazu Ihre Handynummer, speichern, fertig. Das Profil bleibt gratis, für immer, und nimmt die Chipnummer auf, sobald Sie sie haben. Die Hunderegistrierung wartet nicht auf den Tierarzttermin.

Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Stabyhoun sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Stabyhoun in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Stabyhoun an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Stabyhoun in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Stabyhoun?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Stabyhoun.

Wie groß wird ein Stabyhoun?

Der Stabyhoun ist ein mittelgroßer Hund. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 53 cm, Hündinnen etwa 50 cm, bei einem Gewicht von in der Regel 18 bis 23 kg.

Ist der Stabyhoun gut für Familien mit Kindern geeignet?

Ja. Die Rasse ist freundlich, sanft und anhänglich und gilt im Umgang mit Kindern, mit denen sie aufwächst und sozialisiert wird, als zuverlässig. Sie bindet sich eng an ihren Haushalt und möchte am Familienleben teilhaben.

Ist der Stabyhoun aufwendig in der Pflege?

Der Pflegeaufwand ist mäßig. Das Fell braucht nur etwa wöchentliches Bürsten, doch der Hund benötigt mindestens eine Stunde Bewegung täglich, geistige Beschäftigung und regelmäßige Gesellschaft. Für langes Alleinsein eignet er sich nicht.

Wie alt werden Stabyhouns?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 13 bis 14 Jahren. Die Rasse ist im Allgemeinen gesund, und regelmäßige Tierarztbesuche zusammen mit einem gesunden Gewicht unterstützen ein langes Leben.

Ist der Stabyhoun als erster Hund geeignet?

Das kann er sein, sofern die Halterin oder der Halter aktiv ist und sich auf frühe Sozialisierung sowie konsequentes, belohnungsbasiertes Training einlässt. Die Rasse ist sensibel und reift mitunter langsam, weshalb Geduld hilft.

Sind Stabyhouns leicht zu finden?

Nein. Der Stabyhoun zählt zu den selteneren Rassen, die meisten Hunde leben in den Niederlanden, andernorts gibt es nur wenige. Interessenten setzen sich häufig über einen anerkannten Zuchtverein auf eine Warteliste.

Haaren Stabyhouns stark?

Der Fellwechsel ist mäßig, mit stärkerem saisonalem Haarausfall meist zweimal im Jahr. Wöchentliches Bürsten, in diesen Phasen häufiger, hält lose Haare unter Kontrolle.

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