
Slowakischer Rauhbart
Der Slovakian Wirehaired Pointer ist ein vielseitiger, intelligenter Jagdhund, der für seine unermüdliche Arbeitsbereitschaft im Feld und im Wasser bekannt ist.
- Size
- Mittel
- Lifespan
- 12–14 years
- Origin
- Slowakei
- Temperament
- Intelligent
- Standard colors
- Grau und Silber
Characteristics
Coat and grooming
How the Slowakischer Rauhbart coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Drahthaar
- Fellänge
- Mittellang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Slowakischer Rauhbart coat should be hand-stripped rather than clipped.
Ein Drahthaarfell soll an der Wurzel ausgezupft werden, sobald das Haar reif zum Lösen ist. Eine Schermaschine kappt es stattdessen auf halber Länge und lässt die weiche Unterwolle stehen. Das Ergebnis ist ein Fell, das schlaff und verblasst nachwächst; die wetterfeste Struktur kehrt erst zurück, wenn das Haar erneut getrimmt wird.
Slowakischer Rauhbart colors and patterns
What each club's breed standard says about every Slowakischer Rauhbart color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Slowakischer Rauhbart in Grau und Silber. Standard patterns: Einfarbig, Stichelschimmel und Zobel.
| Color or pattern | FCI | AKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|
| Grau | Standardgemäß (“brown shaded sable (said “grey”)”) | Standardgemäß (“Gray”) | Standardgemäß (“grey of any shade”) | Standardgemäß (“brown-shaded sable (said “grey”)”) |
| Silber | Standardgemäß (“with varying lighter and darker shadings”) | Standardgemäß (“Silver Gray”) | Standardgemäß (“grey of any shade”) | Standardgemäß (“with varying lighter and darker shadings”) |
| Creme | Fehler (“Colour much too light going to nearly white”) | Fehler (“Cream”) | Nicht anerkannt | Fehler (“Colour much too light, going to nearly white”) |
| Patterns | ||||
| Einfarbig | No ruling | Standardgemäß (“Gray”) | Standardgemäß (“Grey”) | No ruling |
| Stichelschimmel | Standardgemäß (“eventually speckled”) | Standardgemäß (“eventually speckled”) | Standardgemäß (“Evenly speckled grey roan is acceptable”) | Standardgemäß (“eventually speckled”) |
| Zobel | Standardgemäß (“brown shaded sable”) | Standardgemäß (“Gray Sable”) | No ruling | Standardgemäß (“brown-shaded sable”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|
| Blau | Standardgemäß (“In the puppies and the young dogs, they are bluish (azure)”) | Standardgemäß (“In the puppies and the young dogs, they are bluish (azure)”) | Standardgemäß (“In young dogs the eyes may be blue”) | Standardgemäß (“In puppies and young dogs, they are bluish (azure)”) |
| Bernsteinfarben | Standardgemäß (“of amber colour”) | Standardgemäß (“of amber colour”) | Standardgemäß (“Amber coloured in adults”) | Standardgemäß (“of amber colour”) |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Slowakischer Rauhbart's colors can change over its life.
Blauchanges toDunkelbraun
Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks
Blauchanges toBraun
Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks
Blauchanges toHellbraun
Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks
Blauchanges toBernsteinfarben
Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks
Blauchanges toHaselnussbraun
Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks
Blauchanges toGelb
Augen · Mit dem Alter · from 2 weeks
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Der Slowakische Rauhbarthund im Überblick
Der Slowakische Rauhbarthund ist ein mittelgroßer Jagdgebrauchshund aus der Slowakei, der vorsteht, apportiert und an der Fährte arbeitet, an Land wie im Wasser, mit ruhigem, ausdauerndem Wesen.
Der Slowakische Rauhbarthund wurde in der Slowakei als vielseitiger Jagdgebrauchshund gezüchtet und deckt in dieser einen Rasse drei Aufgaben ab: Vorstehen, Apportieren und Nachsuche. Er kommt mit dichtem Unterholz, offenem Feld und kaltem Wasser gleichermaßen zurecht. Angelegt ist er auf Ausdauer, nicht auf Tempo, und sein rauhes, wetterfestes Fell schützt ihn bei langen Jagdtagen im Freien.
Hunde dieser Rasse sind ihrem Führer eng verbunden und gelten als treu. Sie lernen rasch, was ihnen zugutekommt, weil ein vielseitiger Jagdhund ständig zwischen unterschiedlichen Aufgaben wechseln muss. Halter beschreiben sie zuhause als ruhig, sobald der tägliche Bewegungsbedarf gedeckt ist, wachsam bleiben sie trotzdem.
Typisch für kontinentale Vorstehhunde sind eine planvolle, methodische Arbeitsweise, eine feine Nase und die Bereitschaft, auch unter schwierigen Bedingungen weiterzuarbeiten. Außerhalb der Jagdszene und Mitteleuropas ist die Rasse selten anzutreffen. In Österreich findet man sie am ehesten bei Jägerinnen und Jägern, die über den ÖJGV oder verwandte Klubs des ÖKV organisiert sind und einen Allrounder für Wald, Feld und Wasser suchen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Slowakei |
| Größe | Mittelgroß |
| Lebenserwartung | 12 bis 14 Jahre |
| Gruppe / Aufgabe | Vielseitiger Jagdgebrauchshund (Vorstehen, Apportieren, Nachsuche) |
| Passt zu | Aktiven Familien und erfahrenen Jägern, die täglich Beschäftigung bieten |
Für wen sich die Rasse eignet
Diese Rasse passt zu Haltern, die ihr eine Aufgabe und mehrere Stunden Bewegung am Tag bieten können. Am besten kommt sie bei Menschen zurecht, die selbst jagen oder in Fährtenarbeit, Feldsport oder einer anderen Gebrauchshundedisziplin trainieren. In einem ruhigen Haushalt oder bei Haltern, die oft und lange abwesend sind, ist sie fehl am Platz, ein unterforderter Hund dieses Schlags wird schnell unrund und schwer zu handhaben.
Geschichte und Herkunft
Der Slowakische Rauhbarthund entstand Mitte des 20. Jahrhunderts in der Slowakei aus bewährten Vorstehhundrassen und sollte einen einzigen wasserfesten, rauhaarigen Allrounder ergeben.
Die Rasse hat ihren Ursprung in der Slowakei und ist in der Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden. Züchter hatten das Ziel, einen einzigen vielseitigen Jagdhund zu schaffen, der Wild vorsteht, an Land wie im Wasser apportiert und einer Schweißfährte folgt, alles vereint in einem Hund mit rauhem, schützendem Fell.
Als Grundlage dienten etablierte kontinentale Vorstehhundrassen. Zuchtaufzeichnungen und Rassehistorien nennen für die frühen Verpaarungen meist den Deutsch Drahthaar, den Ungarischen Drahthaarigen Vorstehhund und den Böhmischen Rauhbart (Cesky Fousek). Bei der Selektion stand ein hartes, wetterfestes Fell im Vordergrund, ebenso ein ausgeglichenes, führigies Arbeitswesen.
Die Zuchtarbeit wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fortgesetzt, mit Augenmerk auf einheitlichen Typ und verlässliche Leistung im Feld. Die Rasse fand in ihrer Heimat Anerkennung und wurde später von der Fédération Cynologique Internationale aufgenommen, die sie den kontinentalen Vorstehhunden zurechnet.
Bis heute bleibt der Slowakische Rauhbarthund stark mit der Jagd verbunden und ist deutlich seltener als die bekannteren kontinentalen Vorstehhunde. Außerhalb Mitteleuropas gibt es nur wenige Exemplare, gehalten meist von Jagdhaushalten, denen seine vielseitige Feldarbeit wichtiger ist als große Verbreitung.
Erscheinungsbild
Der Slowakische Rauhbarthund ist ein schlanker, athletischer Vorstehhund mit hartem, rauhem Fell in Grautönen, Bart und buschigen Augenbrauen sowie einem ausgewogenen, sportlichen Körperbau.
Der Slowakische Rauhbarthund ist mittelgroß, schlank und athletisch gebaut, mit einer rechteckigen, gut proportionierten Linie. Der Körperbau ist zweckmäßig statt wuchtig, mit ausreichend Knochenstärke und Muskulatur für langes Arbeiten, ohne dabei schwer zu wirken. Am Kopf fallen der ausgeprägte Bart und die buschigen Augenbrauen auf, ein Merkmal, das alle rauhaarigen kontinentalen Vorstehhunde teilen.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden etwa 62 bis 68 cm, Hündinnen etwa 57 bis 64 cm |
| Gewicht | Etwa 25 bis 35 kg, im Verhältnis zur Größe |
| Fell | Hartes, rauhes Deckhaar von etwa 4 cm Länge mit dichter Unterwolle; Bart und Augenbrauen im Gesicht |
| Farben | Grautöne, darunter Schimmelgrau und dunkleres Grau; weiße Abzeichen möglich |
| Augen | Mandelförmig, bernsteinfarben, mit wachem Ausdruck |
Fell und Farben
Das Fell ist das prägendste Merkmal der Rasse. Das Deckhaar ist hart und rauh, liegt eng genug an, um im dornigen Unterholz und im kalten Wasser zu schützen, während die Unterwolle zusätzlich isoliert. Im Gesicht sitzen ein ausgeprägter Bart und markante Augenbrauen. Die Farbe bewegt sich in verschiedenen Grautönen, häufig als Schimmelgrau beschrieben, der Gesamteindruck ist der eines einheitlich grauen Hundes. Die rauhe Struktur braucht regelmäßige Handarbeit, um funktionstüchtig zu bleiben, dafür haart der Hund weniger als ein glatthaariger.
Wesen
Der Slowakische Rauhbarthund ist treu, klug und ausgeglichen, seinem Führer stark zugetan, Fremden gegenüber zurückhaltend und gegenüber anderen Hunden bei guter Sozialisierung meist umgänglich.
Die Rasse ist ausgeglichen und stark an ihren Führer gebunden. Sie ist klug und lernt rasch, Eigenschaften, die aus ihrer Rolle als vielseitiger Jagdgebrauchshund stammen, der im Feld ständig unterschiedliche Situationen einschätzen muss. Zuhause ist ein ausreichend bewegter Hund ruhig und gesetzt, seine Umgebung behält er trotzdem im Blick.
Gegenüber der eigenen Familie zeigt sich die Rasse anhänglich und kooperativ. Fremden begegnet sie eher zurückhaltend als aggressiv, und frühe Sozialisierung hilft ihr, neue Menschen selbstsicher zu begrüßen. Mit anderen Hunden kommt sie in der Regel gut aus, aus ihrer Jagdgeschichte heraus ist sie es gewohnt, mit Menschen und mancherorts auch mit anderen Hunden zusammenzuarbeiten.
Ihr Jagdtrieb ist ausgeprägt, wie es bei einer Vorsteh- und Apportierrasse zu erwarten ist. Haushalte mit Kleintieren wie Kaninchen oder Vögeln sollten Begegnungen daher gut vorbereiten. Die Rasse blüht auf, wenn sie eine klare Aufgabe und eine konsequente Führung hat, ohne genug körperliche und geistige Auslastung kann sie unrund werden oder sich unerwünschte Angewohnheiten zulegen.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 4 |
| Energie | 5 |
| Trainierbarkeit | 5 |
| Lautstärke | 2 |
| Haarverlust | 2 |
Pflege und Fellpflege
Der Slowakische Rauhbarthund braucht regelmäßiges Trimmen des rauhen Fells, mehrere Stunden Bewegung täglich und Platz zum Arbeiten, weshalb ein aktiver, oft ländlicher Haushalt am besten passt.
Fellpflege
- Das rauhe Fell ein- bis zweimal wöchentlich bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen und Verfilzung vorzubeugen.
- Das Fell einige Male im Jahr trimmen (Handtrimmen), um die harte, wetterfeste Struktur zu erhalten, Scheren macht das Fell weich und mindert seine Schutzfunktion.
- Den Bart nach dem Fressen und nach Wasserarbeit reinigen, dort setzen sich leicht Futterreste und Schmutz fest.
- Die Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, die Hängeohren können nach Wasserarbeit Feuchtigkeit halten.
- Krallen alle paar Wochen kürzen und die Zähne mehrmals wöchentlich putzen.
Bewegung
- Mindestens zwei Stunden intensive Bewegung täglich einplanen, an Jagdtagen mehr.
- Körperliche Auslastung mit Nasenarbeit, Apportierspielen oder Feldtraining kombinieren, um auch den Kopf zu fordern.
- Freilauf in gesicherten Bereichen ermöglichen, denn es handelt sich um eine energiegeladene Arbeitsrasse.
- Sich nicht allein auf kurze Leinenspaziergänge verlassen, das reicht dieser Rasse nicht aus.
Umgebung
Am wohlsten fühlt sich die Rasse in einem Zuhause mit großem, sicher eingezäuntem Garten und leichtem Zugang zu offenem Gelände. Kälte und Nässe verträgt sie dank ihres Fells gut, was ihr auch in den kalten, oft schneereichen Wintern des Alpenraums zugutekommt und sie für die Arbeit im Freien geeignet macht. Für kleine Wohnungen oder Halter, die keine tägliche, fordernde Bewegung bieten können, ist sie nicht geeignet.
Ernährung und Fütterung
Der Slowakische Rauhbarthund braucht eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung im Einklang mit seinem hohen Bewegungspensum, mit erhöhten Portionen an Arbeitstagen und aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten.
Als aktiver, mittelgroßer Gebrauchshund braucht diese Rasse eine vollwertige, ausgewogene Kost mit genug Eiweiß und Fett, um den Energiebedarf zu decken. Die Tagesmenge richtet sich nach Gewicht, Alter und Arbeitsintensität, ein Hund, der einen ganzen Tag jagt, braucht spürbar mehr als einer, der zuhause ruht. Ein hochwertiges Futter für aktive oder arbeitende Hunde wählen und die Portionen so anpassen, dass der Hund schlank bleibt.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Futteretikett, über den Tag verteilt | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Laut Futteretikett für heranwachsende Hunde | 2 bis 3 |
| Erwachsen (Erhaltung) | Etwa 300 bis 450 g Trockenfutter, je nach Gewicht und Aktivität | 2 |
| Erwachsen (Arbeitstage) | Über den Erhaltungsbedarf hinaus, passend zur Leistung | 2 |
| Senior | Bei sinkender Aktivität leicht reduzieren, Eiweißanteil beibehalten | 2 |
Leckerlis und Ergänzungsfutter
Leckerlis sollten höchstens etwa zehn Prozent der Tagesration ausmachen, sonst gerät die Bilanz aus dem Gleichgewicht. Bei einem vollwertigen Fertigfutter braucht es in der Regel keine zusätzlichen Nahrungsergänzungen. Da es sich um eine tiefbrüstige Rasse handelt, besser abgemessene Mahlzeiten statt einer großen Portion füttern und unmittelbar vor oder nach dem Fressen auf anstrengende Bewegung verzichten, um das Magendrehungsrisiko zu senken. Immer frisches Wasser bereitstellen, besonders rund um Wasserarbeit und bei heißem Wetter.
Gesundheit
Der Slowakische Rauhbarthund ist im Allgemeinen robust und wird 12 bis 14 Jahre alt, Halter sollten dennoch auf Hüftdysplasie, Ohrenentzündungen und Magendrehung achten, die zu seinem Körperbau passen.
Der Slowakische Rauhbarthund gilt allgemein als robust und gesund, begünstigt durch seine Herkunft als Arbeitshund und seine vergleichsweise geringe Verbreitung. Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren. Wie bei den meisten aktiven mittelgroßen bis großen Hunden verdienen einige Erkrankungen Aufmerksamkeit, verantwortungsvolle Züchter lassen ihre Zuchttiere entsprechend untersuchen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Zögern beim Aufstehen oder Springen | Züchter wählen, die ihre Zuchttiere röntgen und bewerten lassen |
| Ellbogendysplasie | Lahmheit am Vorderlauf, besonders nach Bewegung | Untersuchung ist möglich |
| Ohrenentzündungen | Kopfschütteln, Geruch, Kratzen am Ohr | Hängeohren können nach Wasserarbeit Feuchtigkeit halten |
| Magendrehung | Geschwollener Bauch, erfolgloses Würgen, sichtliche Not | Notfall, tiefbrüstige Hunde tragen ein höheres Risiko |
Vorsorge
- Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten.
- Auf ein schlankes Gewicht achten, um die Gelenke zu schonen.
- Nach jedem Einsatz im Wasser oder im dichten Unterholz die Ohren kontrollieren.
- Jährliche Tierarztkontrollen wahrnehmen und Zuchttiere auf Hüft- und Ellbogenbefund untersuchen lassen.
- Regelmäßig die Zähne putzen, um Zahnerkrankungen vorzubeugen.
Erziehung und Ausbildung
Der Slowakische Rauhbarthund ist gut trainierbar und arbeitet gern mit seinem Führer zusammen, am besten reagiert er auf konsequente, belohnungsbasierte Methoden, die seine Energie in klare Aufgaben lenken.
Diese Rasse zählt zu den besser trainierbaren Vorstehhunden. Sie ist klug, aufmerksam gegenüber ihrem Führer und arbeitswillig, was sie sowohl im Gehorsam als auch im Feldtraining ansprechbar macht. Dieselbe Klugheit verlangt aber konsequente Führung und regelmäßige geistige Forderung, sonst sucht sich der Hund seine eigene Beschäftigung. Am besten früh mit dem Training beginnen, die Einheiten abwechslungsreich gestalten und auf dem natürlichen Vorsteh- und Apportiertrieb der Rasse aufbauen.
Grundlagen
- Den Welpen von klein auf breit sozialisieren, mit Menschen, Orten und anderen Hunden.
- Namensreaktion und einen sicheren Rückruf aufbauen, bevor Ablenkungen im Feld dazukommen.
- Sitz, Bleib und Standruhe festigen, sie bilden die Grundlage der Vorstehhundearbeit.
- Apportieren und Nasenspiele einführen, um die Instinkte der Rasse anzusprechen.
- Feld- oder Fährtenarbeit erst nach und nach steigern, sobald die Kontrolle sicher sitzt.
- Die Einheiten kurz, häufig und bei allen Bezugspersonen im Haushalt einheitlich halten.
Zucht
Die Zucht des Slowakischen Rauhbarthunds folgt einer Tragzeit von rund 63 Tagen, mit gesundheitlich untersuchten Elterntieren und Würfen von etwa sechs bis acht Welpen, die früh sozialisiert werden.
Gezüchtet werden sollte nur mit gesundheitlich untersuchten Elterntieren, die ein solides Wesen und gute Arbeitsleistung zeigen. Hündinnen erreichen ihre körperliche Reife, bevor sie gedeckt werden sollten, seriöse Zuchtprogramme warten meist mindestens bis zur zweiten Läufigkeit und bis nach der Hüft- und Ellbogenuntersuchung. Deckakt, Trächtigkeit und Geburt folgen dem gewohnten Muster beim Hund, die Tragzeit beträgt rund 63 Tage.
Ein Wurf umfasst in der Regel etwa sechs bis acht Welpen, die Zahl schwankt jedoch. Dank ihres mittleren Körperbaus wirft die Hündin meist ohne Komplikationen. Die Welpen profitieren von früher neurologischer Stimulation und breiter Sozialisierung, denn die Arbeitsrolle der Rasse verlangt einen selbstbewussten, menschenbezogenen erwachsenen Hund. Züchter geben ihre Welpen üblicherweise an Jagd- oder sehr aktive Haushalte ab, die dem Bewegungs- und Trainingsbedarf der Rasse gerecht werden, gute Zuchtstätten begleiten neue Halter auch danach noch.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Bei Hündinnen üblicherweise ab der zweiten Läufigkeit, nach Gesundheitsuntersuchung |
| Tragzeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Etwa 6 bis 8 Welpen |
| Entwöhnung | Etwa mit 6 bis 8 Wochen |
| Empfohlene Untersuchungen | Hüft- und Ellbogenbefund, Wesensbeurteilung |
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Was kostet die Registrierung eines Slowakischer Rauhbart?
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zum Slowakischen Rauhbarthund betreffen seine Größe, sein Wesen, den Pflegeaufwand, die Lebenserwartung, seine Eignung als Familienhund und wie leicht er zu finden ist.
Wie groß wird ein Slowakischer Rauhbarthund?
Er ist eine mittelgroße Rasse. Rüden erreichen etwa 62 bis 68 cm Widerristhöhe, Hündinnen etwa 57 bis 64 cm, das Gewicht liegt je nach Größe und Kondition bei etwa 25 bis 35 kg.
Wie ist sein Wesen?
Er ist treu, klug und ausgeglichen. Zu seiner Familie baut er eine enge Bindung auf, Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend als aggressiv, und mit anderen Hunden kommt er bei guter Sozialisierung meist gut zurecht. Sein Jagdtrieb ist ausgeprägt, wie bei einem Vorstehhund üblich.
Ist die Pflege aufwendig?
Zeitlich fordert die Rasse einiges, schwierig im Wesen ist sie nicht. Sie braucht mindestens zwei Stunden Bewegung täglich sowie geistige Beschäftigung, das rauhe Fell verlangt wöchentliches Bürsten und gelegentliches Trimmen. Werden diese Bedürfnisse erfüllt, ist sie ein umgänglicher, ruhiger Begleiter.
Wie alt werden sie?
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren. Gute Ernährung, ein schlankes Gewicht, regelmäßige tierärztliche Betreuung und gesundheitlich untersuchte Elterntiere unterstützen ein langes, gesundes Leben.
Ist er ein guter Familienhund?
Er passt zu einer aktiven, oft ländlich lebenden Familie, die ihm eine Aufgabe und tägliche Bewegung bieten kann. Zu seinen Menschen ist er anhänglich, für ruhige Haushalte oder Halter, die lange abwesend sind, eignet er sich hingegen nicht.
Ist die Rasse leicht zu finden?
Nein. Außerhalb Mitteleuropas und der Jagdszene ist sie selten, Wartelisten sind daher wahrscheinlich, und die meisten Welpen gehen an Jagd- oder sehr aktive Haushalte. Wer sich für die Rasse entscheidet, sollte gezielt nach einem Zuchtbetrieb mit entsprechender Spezialisierung suchen.
Haart er stark?
Im Vergleich zu glatthaarigen Rassen haart er relativ wenig. Das rauhe Fell braucht trotzdem regelmäßiges Bürsten und gelegentliches Trimmen, damit es in gutem Zustand bleibt und loses Haar nicht überhandnimmt.
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