
Schipperke
Der Schipperke ist ein neugieriger, fuchsähnlicher kleiner belgischer Hund mit grenzenloser Energie und einem aufmerksamen, wachsamen Wesen, das ihn zu einem unermüdlichen kleinen Wachhund macht.
- Size
- Klein
- Lifespan
- 13–15 years
- Origin
- Belgien
- Temperament
- Neugierig
- Standard colors
- Schwarz, Braun und Rot and 3 more
Characteristics
Coat and grooming
How the Schipperke coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Rau
- Fellänge
- Mittellang
- Haarwechsel
- Saisonaler Fellwechsel
Grooming guidance
Kritisch: A Schipperke should not be shaved.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Hinweis: A Schipperke drops its undercoat in heavy bursts.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
Schipperke colors and patterns
What each club's breed standard says about every Schipperke color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Schipperke in Schwarz, Braun, Rot, Gold, Creme und Rehfarben. Standard patterns: Einfarbig.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Totally black”) | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“solid black”) | Standardgemäß (“jet black”) | Standardgemäß (“jet black”) |
| Braun | Fehler (“Grey, brownish or reddish tones in the top coat”) | Disqualifizierend (“Chocolate”) | Standardgemäß (“brown (light mocha to dark chocolate)”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Rot | Fehler (“Grey, brownish or reddish tones in the top coat”) | Fehler (“a transitory reddish cast, which is to be penalized”) | Nicht anerkannt | Standardgemäß (“range from pale ivory through shades of cream, fawn and gold to light red”) | Standardgemäß (“range from pale ivory through shades of cream, fawn and gold to light red”) |
| Gold | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Nicht anerkannt | Standardgemäß (“shades of cream, fawn and gold”) | Standardgemäß (“shades of cream, fawn and gold”) |
| Creme | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Cream”) | Standardgemäß (“blonde (platinum to strawberry)”) | Standardgemäß (“Cream”) | Standardgemäß (“Cream”) |
| Rehfarben | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Fawn”) | Nicht anerkannt | Standardgemäß (“shades of cream, fawn and gold”) | Standardgemäß (“shades of cream, fawn and gold”) |
| Grau | Fehler (“Grey, brownish or reddish tones in the top coat”) | Disqualifizierend (“Gray”) | Disqualifizierend (“Dilute colors such as grey, blue, or blue-cream”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Weiß | Disqualifizierend (“with tiny white spots, even on the toes”) | Disqualifizierend (“White”) | Disqualifizierend (“Any white markings”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Albino | Disqualifizierend | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Albinism”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Blau | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Blue”) | Disqualifizierend (“Dilute colors such as grey, blue, or blue-cream”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Lohfarben | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Black & Tan”) | Disqualifizierend (“Bi-colored dogs such as black and tan”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Aprikose | Disqualifizierend | Disqualifizierend (“Apricot”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Patterns | |||||
| Einfarbig | Standardgemäß (“Totally black”) | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“solid black”) | Standardgemäß (“jet black”) | Standardgemäß (“jet black”) |
| Zweifarbig | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“Bi-colored dogs such as black and tan”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Lohzeichnung | No ruling | Disqualifizierend (“Black & Tan”) | Disqualifizierend (“Bi-colored dogs such as black and tan”) | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Dunkelbraun | Standardgemäß (“Dark brown in colour”) | Standardgemäß (“dark brown”) | Standardgemäß (“eyes are dark brown”) | Standardgemäß (“Dark brown”) | Standardgemäß (“Dark brown”) |
| Haselnussbraun | Standardgemäß (“hazel eyes still acceptable”) | No ruling | No ruling | No ruling | No ruling |
| Hellbraun | Fehler (“light in colour”) | No ruling | Fehler (“Light eyes”) | No ruling | No ruling |
| Rosa / rot | No ruling | No ruling | Disqualifizierend (“Pink eyes”) | No ruling | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“nose leather always black”) | Standardgemäß (“The nose is small and black”) | Standardgemäß (“black for the black and blonde”) | Standardgemäß (“Nose black”) | Standardgemäß (“Nose black”) |
| Leberbraun | No ruling | No ruling | Standardgemäß (“self-colored on the brown dogs”) | Standardgemäß (“Nose may be black or dark brown”) | Standardgemäß (“Nose may be black or dark brown”) |
| Rosa | Disqualifizierend (“Lack of pigment on nose, lips and eyelids”) | No ruling | Disqualifizierend (“Pink nose”) | No ruling | No ruling |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Schipperke's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Schipperke
A few of the Schipperke profiles members have added to United Pet Club.
Über den Schipperke
Der Schipperke ist ein kleiner belgischer Hund mit spitzem, fuchsartigem Kopf, dichtem schwarzem Fell und einem wachsamen, lebhaften Wesen für aktive Haushalte.
Der Schipperke stammt aus Belgien, wo er auf Lastkähnen und in Werkstätten als Wachhund und Rattenfänger arbeitete. Ausgewachsene Tiere wiegen meist zwischen 3 und 7 Kilogramm und erreichen eine Schulterhöhe von etwa 25 bis 33 Zentimetern. Kennzeichnend sind der spitze, fuchsartige Kopf, das dichte schwarze Fell und ein selbstbewusstes, geschäftiges Auftreten.
Trotz seiner geringen Größe tritt der Schipperke auf wie ein viel größerer Hund. Er ist neugierig, wachsam und schlägt bei allem Neuen rasch Alarm. Halter beschreiben ihn oft als kleines Paket mit großem Charakter. Die Rasse baut enge Bindungen zu ihrer Familie auf und mischt sich gerne in das Tagesgeschehen im Haushalt ein.
Dieser aktive Hund braucht tägliche Bewegung und geistige Beschäftigung. Er kommt sowohl in der Wohnung als auch im Haus zurecht, sofern er genügend Auslastung bekommt. Wird ihm langweilig, sucht sich ein Schipperke seine eigene Beschäftigung, was nicht immer im Sinne der Besitzer ist.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Belgien |
| Größe | Klein (3 bis 7 kg) |
| Lebenserwartung | 13 bis 15 Jahre |
| Gruppe/Rolle | Begleit- und Wachhund (historisch Wächter auf Lastkähnen und in Werkstätten) |
| Verträglich mit | Familien und älteren Kindern; aktiven Haushalten |
Für wen er sich eignet
Der Schipperke passt zu Haltern, die einen wachsamen, lebhaften Begleiter wollen und seinem Bewegungsbedürfnis gerecht werden können. Wer gerne trainiert und mit dem Hund spielt, wird mit diesem Hund viel Freude haben. Haushalte, die einen ruhigen, genügsamen Hund suchen, könnten mit seiner Energie und seiner Meldefreude überfordert sein.
Geschichte und Herkunft
Der Schipperke entstand in Belgien als kleiner schwarzer Arbeitshund für Wach- und Rattenfangdienste; Name und Standard wurden Ende des 19. Jahrhunderts festgelegt.
Der Schipperke stammt aus der flämischen Region Belgiens. Er gilt allgemein als Nachfahre eines größeren, schwarzen belgischen Hütehundtyps, wobei über die Zeit gezielt die kleineren Tiere für die Arbeit in engeren Räumen ausgewählt wurden.
Über weite Strecken seiner frühen Geschichte war die Rasse ein Arbeitstier von Handwerkern. Schipperkes bewachten Werkstätten, Wohnhäuser und Lastkähne auf den Kanälen und hielten Nagetiere in Schach. Die Verbindung zum Leben auf dem Kahn spiegelt sich im Namen wider, der oft mit einem kleinen Boot oder einem Schiffer in Verbindung gebracht wird, wobei die genaue Herkunft des Wortes bis heute umstritten ist.
Im neunzehnten Jahrhundert gewann die Rasse in Belgien breitere Aufmerksamkeit. 1888 wurde in Belgien ein Rasseklub gegründet, dem bald ein schriftlicher Standard folgte, der den heute anerkannten Typ festlegte.
Von Belgien aus verbreitete sich der Schipperke in andere Länder, darunter Großbritannien und die Vereinigten Staaten, wo er als Begleiter und kleiner Wachhund geschätzt wurde. In Österreich, wo die Rasse über den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) betreut wird, bleibt der Schipperke eine seltene Erscheinung, die vor allem von Liebhabern gehalten wird.
Erscheinungsbild
Der Schipperke ist ein kleiner, kompakter schwarzer Hund mit fuchsartigem Kopf, stehenden Ohren und dichtem Doppelfell, das rund um den Hals eine deutliche Krause bildet.
Der Schipperke hat eine kompakte, quadratische Silhouette mit tiefer Brust und gerader Rückenlinie. Der Kopf ist fuchsartig, mit spitz zulaufender Schnauze, kleinen aufrechten Dreiecksohren und dunklen, ovalen Augen, die einen wachsamen Ausdruck ergeben. Insgesamt wirkt der Hund geschäftig und wendig.
| Merkmal | Typischer Bereich |
|---|---|
| Größe | 25 bis 33 cm Schulterhöhe |
| Gewicht | 3 bis 7 kg |
| Fell | Dichtes Doppelfell; kurz im Gesicht und an der Vorderseite der Läufe, länger am Hals, an der Brust und am Hinterteil |
| Farben | Einfarbig Schwarz ist die traditionelle und häufigste Farbe |
| Augen | Klein, oval, dunkelbraun |
Fell und Farben
Das Fell steht vom Körper ab und bildet mehrere deutlich längere Partien: eine Krause am Hals, einen Umhang über den Schultern und eine längere Befederung am Hinterteil, die oft als Culotte bezeichnet wird. Einfarbig Schwarz gilt als klassische und mit der Rasse am stärksten verbundene Farbe. Manche Verbände und Regionen lassen weitere einfarbige Töne zu, doch Schwarz bleibt die Standarderwartung. Das Doppelfell haart laufend und stärker während der saisonalen Fellwechsel.
Wesen
Der Schipperke ist selbstbewusst, neugierig und wachsam: Er ist seiner Familie treu, Fremden gegenüber zurückhaltend und ein zuverlässiger kleiner Wachhund.
Der Schipperke ist für seine Größe erstaunlich selbstbewusst. Er hängt sehr an seiner Familie und ist am liebsten mittendrin im Geschehen des Haushalts. Menschen, die er gut kennt, gegenüber zeigt er sich anhänglich und verspielt.
Fremden gegenüber ist die Rasse eher zurückhaltend und wachsam. Er nimmt Veränderungen in seiner Umgebung rasch wahr und meldet Besucher oder ungewohnte Geräusche mit Bellen, eine Eigenschaft, die auf seine Vergangenheit als Wachhund zurückgeht. Frühe und fortlaufende Sozialisierung hilft, dass diese Zurückhaltung nicht in übertriebenes Misstrauen umschlägt.
Mit anderen Haustieren kommt der Schipperke meist gut zurecht, besonders wenn er mit ihnen aufwächst, wobei sein ausgeprägter Jagdtrieb dazu führen kann, dass er kleine Tiere wie Nagetiere jagt. Mit rücksichtsvollen älteren Kindern versteht er sich in der Regel gut. Seine Energie und schnellen Reaktionen bedeuten, dass der Umgang mit sehr kleinen Kindern beaufsichtigt werden sollte.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 4 |
| Energie | 5 |
| Trainierbarkeit | 4 |
| Meldefreude | 5 |
| Fellwechsel | 3 |
Pflege und Fellpflege
Der Schipperke braucht regelmäßiges Bürsten seines Doppelfells, tägliche Bewegung samt geistiger Auslastung und eine sichere Umgebung, die seiner Neugier standhält.
Fellpflege
- Das Doppelfell ein- bis zweimal pro Woche bürsten, um lose Haare zu entfernen und Verfilzungen in der Krause und am Hinterteil vorzubeugen.
- Während des saisonalen Fellwechsels, wenn die Unterwolle ausfällt, mehrmals wöchentlich bürsten.
- Nur bei Bedarf baden; das Fell gibt Schmutz recht leicht wieder ab.
- Krallen alle paar Wochen kürzen und die Ohren auf Ohrenschmalz oder Verunreinigungen kontrollieren.
- Zähne regelmäßig putzen, um die Zahngesundheit zu unterstützen.
Bewegung
- Mindestens 45 bis 60 Minuten Aktivität pro Tag durch Gassirunden und Spiel einplanen.
- Geistige Arbeit wie Trainingsspiele, Nasenarbeit oder Denkspielzeug ergänzen.
- Für das Spiel ohne Leine einen sicher eingezäunten Bereich nutzen, da die Rasse wendig ist und gerne auf Erkundungstour geht.
- Hundesport wie Agility oder Obedience in Betracht ziehen, der zum Bewegungsdrang der Rasse passt.
Umgebung
Der Schipperke kommt in der Wohnung wie im Haus zurecht, solange sein Bewegungsbedarf gedeckt wird. Am wohlsten fühlt er sich mit einem gesicherten Garten oder einer verlässlichen Gassiroutine. Da er neugierig und mitunter ein Kletterer und Ausbrecher ist, sollten Zäune und Tore regelmäßig auf Lücken geprüft werden. In den kalten, oft schneereichen österreichischen Wintern schützt das dichte Doppelfell gut, dennoch sollten die Pfoten nach Spaziergängen auf Splitt und Streusalz kontrolliert werden.
Ernährung und Fütterung
Der Schipperke kommt mit einem vollwertigen, auf seinen kleinen, aktiven Körperbau abgestimmten Futter gut zurecht, das in abgemessenen Portionen gefüttert wird.
Der Schipperke braucht eine vollwertige, ausgewogene Ernährung, die zu seinem Lebensabschnitt passt. Weil er klein und aktiv ist, kommt es auf die Portionsgröße an: Ein Hund dieser Größe ist rasch überfüttert, und zusätzliche Kilos belasten Gelenke und Rücken. Wählen Sie ein Futter, das für kleine Rassen entwickelt wurde, oder eines mit passend kleiner Krokettengröße, und passen Sie die Menge so an, dass der Hund schlank bleibt.
| Lebensabschnitt | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Produktangabe für das Gewicht, auf kleine Portionen aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | Laut Produktangabe für das Gewicht | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 70 bis 150 g Trockenfutter je nach Gewicht und Aktivität | 2 |
| Senior | Menge wie erwachsen, bei geringerer Aktivität reduziert | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten nur einen kleinen Anteil der Tageskalorien ausmachen und bei der Futtermenge mitgerechnet werden. Die meisten Schipperkes brauchen bei vollwertiger Ernährung keine Nahrungsergänzung. Besprechen Sie Präparate für Gelenke, Haut oder anderes vorab mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt, und stellen Sie jederzeit frisches Wasser bereit.
Gesundheit und Lebenserwartung
Der Schipperke ist im Allgemeinen robust mit einer Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren, wobei einige bekannte erbliche Erkrankungen ein Gesundheitsscreening rechtfertigen.
Der Schipperke ist eine im Allgemeinen gesunde, langlebige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren. Verantwortungsvolle Zucht und regelmäßige tierärztliche Betreuung tragen zu dieser Langlebigkeit bei. Wie bei jeder Rasse treten einige erbliche und altersbedingte Erkrankungen häufiger auf und sind einen Blick wert.
| Erkrankung | Anzeichen | Anmerkung |
|---|---|---|
| MPS IIIB (eine Speicherkrankheit) | Fortschreitender Verlust von Koordination und Gleichgewicht im Erwachsenenalter | Ein Gentest ist verfügbar; seriöse Züchter testen darauf |
| Patellaluxation | Hüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der Hinterläufe | Reicht von mild bis operationsbedürftig |
| Hüftgelenksdysplasie | Steifheit, verminderte Aktivität, Lahmheit | Wird durch Hüftgelenksuntersuchung erfasst |
| Augenerkrankungen | Trübungen oder Veränderungen der Sehkraft | Regelmäßige Augenkontrollen helfen bei früher Erkennung |
| Schilddrüsenunterfunktion | Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, Fellveränderungen | Wird mit täglicher Medikation behandelt |
Vorsorge
- Grundimmunisierungen und Parasitenschutz auf aktuellem Stand halten.
- Jährliche Kontrolluntersuchungen einplanen, bei älteren Hunden öfter.
- Ein schlankes Körpergewicht halten, um Gelenke und Rücken zu schonen.
- Zahnpflege konsequent betreiben, um Parodontalerkrankungen vorzubeugen.
- Welpen von Züchtern wählen, die auf bekannte erbliche Erkrankungen testen.
Erziehung
Der Schipperke ist intelligent und lernt rasch, doch seine Eigenständigkeit und Energie verlangen konsequentes, belohnungsbasiertes Training und frühe Sozialisierung.
Der Schipperke ist aufgeweckt und lernt schnell, wodurch konsequentes Training rasch Früchte trägt. Dieselbe Intelligenz bringt einen eigenständigen Zug mit sich, weshalb der Hund Grenzen austestet und bei eintönigen Übungen das Interesse verliert. Kurze, abwechslungsreiche, motivierende Einheiten funktionieren am besten. Frühe Sozialisierung ist wichtig, um die natürliche Zurückhaltung der Rasse gegenüber Fremden abzumildern und die Meldefreude in geordnete Bahnen zu lenken, bevor sie zur Gewohnheit wird.
Grundlagen
- Früh mit der Sozialisierung beginnen und den Welpen mit Menschen, Orten und anderen Tieren bekannt machen.
- Einen zuverlässigen Rückruf trainieren, da die Rasse neugierig ist und gerne auf Wanderschaft geht.
- Von Anfang an Grundregeln für den Haushalt sowie Box- oder Grenzentraining etablieren.
- Ein Ruhesignal einführen, um das Bellen zu steuern.
- Dauer und Ablenkung schrittweise steigern und die Einheiten dabei kurz und positiv halten.
Zucht
Schipperkes bekommen meist kleine bis mittelgroße Würfe, und verantwortungsvolle Zucht setzt Gesundheitsuntersuchungen beider Elterntiere auf bekannte erbliche Erkrankungen voraus.
Schipperkes erreichen die körperliche Reife im ersten Lebensjahr, wobei Züchter in der Regel warten, bis ein Hund vollständig ausgewachsen und gesundheitlich getestet ist, bevor er zur Zucht eingesetzt wird. Hündinnen werden nach einem soliden, gut getakteten Zeitplan gedeckt, wobei Kondition und Alter berücksichtigt werden. Die Tragzeit bei Hunden beträgt im Durchschnitt etwa 63 Tage.
Würfe sind üblicherweise klein bis mittelgroß. Die Hündin übernimmt meist selbst die Geburt und die frühe Aufzucht, doch ein ruhiger, warmer Wurfplatz und aufmerksame Beobachtung helfen zusätzlich, besonders bei einer kleinen Rasse, deren Welpen bei der Geburt winzig sind. Die Welpen werden über mehrere Wochen entwöhnt und profitieren von früher, behutsamer Handhabung und Sozialisierung, die das Wesen der Rasse unterstützt.
Verantwortungsvolle Zucht stellt die Gesundheit in den Mittelpunkt. Beide Elterntiere sollten auf in der Rasse bekannte Erkrankungen getestet werden, einschließlich des Gentests auf MPS IIIB sowie Untersuchungen von Patella, Hüfte und Augen. Die Verpaarung nach Wesen und Statur hilft, den Arbeitscharakter der Rasse zu erhalten.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate (Zuchteinsatz erst nach voller Reife) |
| Tragzeit | Etwa 63 Tage |
| Wurfgröße | Klein bis mittelgroß, meist wenige Welpen |
| Entwöhnung | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Wichtige Gesundheitstests | Gentest auf MPS IIIB, Untersuchungen von Patella, Hüfte und Augen |
Schipperke registrieren: Hund und Chip in Österreich
Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Schipperke überall auffindbar.
Einen Hund der Rasse Schipperke in Österreich registrieren
Die Heimtierdatenbank weiß, dass es Ihren Hund gibt; ein Lesegerät im Ausland fragt dort aber nicht nach. Für einen Schipperke schließt das gratis Profil von United Pet Club diese Lücke: Foto, Daten und Ihre Kontakte, abrufbar aus jeder Ordination und jedem Tierheim, ein Hundeleben lang. Die Registrierung kostet nichts.
Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Schipperke sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.
Wie registriere ich einen Hund der Rasse Schipperke in Österreich?
Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.
Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Schipperke an?
Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.
Ist der Chip für einen Schipperke in Österreich Pflicht?
Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.
Was kostet die Registrierung eines Schipperke?
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Schipperke.
Wie groß wird ein Schipperke?
Es ist eine kleine Rasse, meist 3 bis 7 Kilogramm schwer und etwa 25 bis 33 Zentimeter groß an der Schulter, tritt aber auf wie ein größerer Hund.
Wie ist das Wesen des Schipperke?
Selbstbewusst, neugierig und wachsam. Er ist anhänglich zu seiner Familie, zurückhaltend gegenüber Fremden und meldet zuverlässig, damit ist er ein tüchtiger kleiner Wachhund.
Ist der Schipperke pflegeaufwendig?
Der Pflegeaufwand ist mäßig. Das Doppelfell braucht wöchentliches Bürsten, in Zeiten des Fellwechsels öfter, und der Hund braucht tägliche Bewegung und geistige Auslastung, um zufrieden zu sein.
Wie alt werden Schipperkes?
In der Regel 13 bis 15 Jahre, was für einen Hund ein hohes Alter ist und die allgemeine Robustheit der Rasse widerspiegelt.
Ist der Schipperke ein guter Familienhund?
Ja, für aktive Haushalte. Er bindet sich eng an seine Familie und kommt mit rücksichtsvollen älteren Kindern gut zurecht, wobei seine Energie und sein Jagdtrieb bei sehr kleinen Kindern und kleinen Haustieren Aufsicht erfordern.
Sind Schipperkes leicht zu finden?
Sie sind eher selten und werden vor allem von Liebhabern gehalten, weshalb ein Welpe von einem Züchter mit Gesundheitstests oft mit Wartezeit verbunden ist.
Bellen Schipperkes viel?
Sie sind von Natur aus meldefreudig und bellen, um zu warnen. Frühes Training und ein Ruhesignal helfen, das Bellen im Rahmen zu halten.
From the community
Ask about the SchipperkeNo questions about the Schipperke yet. Be the first to ask.
Browse Dog breeds










