
Der Rottweiler ist ein selbstbewusster, treuer Wächter, bekannt für seine Intelligenz, seine schützende Hingabe und seine ruhige Selbstsicherheit.
Wie das Fell des Rottweiler aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Rottweiler sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Hinweis: Ein Rottweiler stößt seine Unterwolle in starken Schüben ab.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
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Der Rottweiler ist ein großer deutscher Arbeitshund, bekannt für ruhige Selbstsicherheit, Loyalität und enge Bindung an die eigene Familie.
Was einen Rottweiler prägt, ist nicht allein seine Größe, sondern sein Wesen. Ruhig, selbstsicher, ohne die Hektik nervöser Rassen. Er ist ein Arbeitshund aus Deutschland, der Viehhüten, Ziehen und später Polizei- und Rettungsarbeit übernommen hat, und genau dieser Hintergrund ist bis heute spürbar.
Äußerlich ist er massiv: breite Brust, kräftiger Knochenbau, schwarzes Fell mit scharf abgegrenzten Abzeichen von Rostrot bis tief Mahagoni. Rüden kommen auf eine Schulterhöhe von 61 bis 69 cm und ein Gewicht von 43 bis 61 kg, Hündinnen auf 56 bis 63 cm und 36 bis 45 kg. Trotz dieser Masse bewegt er sich ausgeglichen und mit überraschend viel Wendigkeit.
In der Wohnung ist er oft ein stiller Begleiter, der nah bei seinen Bezugspersonen ruht, ohne sich aufzudrängen. Die Bindung an die eigene Familie kann sehr eng sein. Fremden gegenüber bleibt er zunächst abwartend und reserviert, was Teil seines Wesens ist, nicht ein Mangel in der Sozialisation.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Deutschland |
| Größe | Groß (36 bis 61 kg) |
| Lebenserwartung | 9 bis 10 Jahre |
| Gruppe / Verwendung | Arbeitshund, Schutz- und Treiberhund |
| Verträglich mit | Familie und Kindern bei Sozialisation und Aufsicht |
Der Rottweiler passt zu aktiven, engagierten Personen, die täglich Zeit für Bewegung, Sozialtraining und konsequente Erziehung mitbringen und in der Lage sind, einen großen, starken Hund ruhig und klar zu führen. Ein Haushalt, in dem häufig jemand anwesend ist und in dem klare Regeln gelten, kommt dem Hund entgegen. Für Erstbesitzerinnen und Erstbesitzer ohne Erfahrung mit großen Rassen oder für alle, die wenig Zeit für Ausbildung haben, ist der Rottweiler keine geeignete Wahl.
In Österreich unterliegt der Rottweiler in Wien und einigen anderen Bundesländern dem Landeshundegesetz mit eigenen Anforderungen, etwa einem Hundeführschein oder Sachkundenachweis. Wer sich für diese Rasse entscheidet, sollte die Regelungen im eigenen Bundesland vorab prüfen.
Der Rottweiler stammt von den Treiberhunden der römischen Legionen ab und hat seinen Namen von der süddeutschen Stadt Rottweil, wo er als Viehtreiber und Zugarbeitshund eingesetzt worden ist.
Die Geschichte des Rottweilers beginnt nicht mit einem Zuchtbuch, sondern mit römischen Legionen. Als die Römer nach Norden gezogen sind, haben sie Molosser-ähnliche Hunde mitgebracht, die das Versorgungsvieh der Truppen getrieben und bewacht haben. In den Gebieten, die das Imperium besiedelt hat, darunter der Raum des späteren Rottweil im heutigen Baden-Württemberg, haben diese Hunde Nachkommen hinterlassen und sich mit einheimischem Hütehundblut gemischt.
Rottweil ist im Mittelalter zu einem bedeutenden Viehhandelszentrum geworden. Die dortigen Hunde haben Rinder auf Märkte getrieben, die Herden auf dem Weg gesichert und die Wagen der Metzger gezogen. Aus dieser Funktion stammt der frühere Name der Rasse: Rottweiler Metzgerhund.
Das 19. Jahrhundert hat dem Viehtreiben ein Ende gesetzt. Mit der Eisenbahn ist der Bedarf an Treiberhunden eingebrochen, und der Rottweiler ist fast aus dem Erscheinungsbild verschwunden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat das Interesse an der Rasse wieder eingesetzt, weil sie sich als besonders geeignet für Polizei- und Militärdienst erwiesen hat. Damals haben sich die ersten Rottweiler-Zuchtvereine gegründet und ein einheitlicher Rassestandard ist festgelegt worden.
Seither hat sich der Rottweiler in ganz Europa verbreitet. In Österreich wird er vom Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) anerkannt und registriert. Neben dem Einsatz im Schutz- und Rettungsdienst ist er heute vor allem als Familien- und Begleithund bekannt.
Der Rottweiler ist ein großer, kompakter Hund mit kurzem schwarzem Fell, rost- bis mahagonifarbenen Abzeichen, breitem Kopf und kurzer, dichter Decke.
Der Rottweiler ist kompakt und körperbetont, dabei minimal länger als hoch. Der Rumpf ist muskulös und tief in der Brust, der Rücken gerade und tragfähig, das Gesamtbild vermittelt Kraft und Ausdauer. Der Kopf ist breit mit leicht gewölbtem Schädel, gut entwickelter Schnauze und einem ruhigen, aufmerksamen Ausdruck aus dunkelbraunen, mandelförmigen Augen. Die Ohren sind mittelgroß, dreieckig und werden nach vorne an den Kopf angelegt.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Schulterhöhe | Rüden 61 bis 69 cm, Hündinnen 56 bis 63 cm |
| Gewicht | Rüden 43 bis 61 kg, Hündinnen 36 bis 45 kg |
| Fell | Kurzes, dichtes Stockhaar mit flachliegendem Deckhaar |
| Farbe | Schwarz mit rost- bis mahagonifarbenen Abzeichen |
| Augen | Dunkelbraun, mandelförmig |
Das Fell ist kurz, gerade und dicht; darunter liegt ein weicheres Unterhaar, das im Bereich von Hals und Oberschenkeln am stärksten entwickelt ist. In Österreich mit seinen teils strengen Wintern zeigt das Unterhaar eine deutlich saisonale Dichte. Das Fell liegt flach an und ist pflegeleicht.
Farblich ist ausschließlich Schwarz mit klar abgegrenzten Abzeichen zugelassen. Diese reichen von Rostrot bis tief Mahagoni und folgen einem festen Muster: je ein Fleck über den Augen, auf den Wangen, an der Schnauze, auf der Brust und an den Beinen sowie unter der Rute. Deutlich ausgeprägte Abzeichen gelten im Standard als vorzüglich. Das Kupieren der Rute ist in Österreich seit dem Jahr 2000 verboten, sodass die Rute heute in natürlicher Form getragen wird.
Der Rottweiler ist selbstsicher, loyal und schutzbetont, im Haushalt ruhig und Fremden gegenüber abwartend reserviert, wobei frühe und konsequente Sozialisation für ein ausgeglichenes Wesen entscheidend ist.
Hektik ist dem Rottweiler wesensfremd. Wer täglich mit ihm zusammenlebt, erlebt einen Hund, der aufmerksam beobachtet und lieber in der Nähe seiner Bezugspersonen ruht, als unruhig durch den Raum zu streifen. Die Bindung an die eigene Familie kann sehr eng sein: Viele Rottweiler suchen körperliche Nähe, lehnen sich an eine Lieblingsperson an oder folgen ihr durch die Wohnung.
Fremden Menschen gegenüber ist die Rasse von Natur aus reserviert und abwartend. Diese Zurückhaltung ist keine Unsicherheit, sondern genetisch angelegte Vorsicht. Sie macht frühe und konsequente Sozialisation besonders wichtig. Ein Welpe, der von Anfang an viele verschiedene Menschen, Umgebungen und Geräusche kennenlernt, wächst zu einem ausgeglichenen Hund heran. Wenig sozialer Kontakt in der Aufzucht kann dazu führen, dass der Hund überreagiert oder misstrauisch wird.
Mit Kindern im eigenen Haushalt ist ein gut aufgezogener Rottweiler in aller Regel geduldig und verträglich. Trotzdem macht die Körpergröße eine Beaufsichtigung bei kleinen Kindern notwendig. Im Umgang mit anderen Hunden variiert das Bild: Gleichgeschlechtliche Rivalität unter unkastrierten Rüden ist möglich; wer von Welpenalter an mit anderen Tieren aufgewachsen ist, kommt meist gut mit ihnen aus.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 4 |
| Energie | 3 |
| Lernbereitschaft | 5 |
| Lautstärke | 2 |
| Haarausfall | 3 |
Der Rottweiler ist im Fell pflegeleicht, verlangt aber täglich viel Bewegung, geistige Auslastung und klare Struktur, mit besonderer Rücksicht auf Hitze im Sommer.
An die Fellpflege stellt der Rottweiler keine hohen Anforderungen, dafür umso höhere an Bewegung, Beschäftigung und klare Regeln im Alltag. Das kurze Fell verliert das ganze Jahr über mäßig Haare, zweimal jährlich beim Fellwechsel deutlich mehr.
Ein gesicherter Garten ist von Vorteil, ersetzt aber keine tägliche Aktivität mit der Bezugsperson. Der Rottweiler soll im Haus und als Teil des Familienalltags gehalten werden, nicht allein draußen. Kühle Temperaturen verträgt er deutlich besser als Hitze. Im österreichischen Sommer, besonders in tiefer gelegenen Regionen wie Wien, sollte intensive Bewegung in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. In alpinen Lagen kommen die meisten Rottweiler mit Kälte und Schnee gut zurecht, sofern sie täglich ausreichend bewegt werden.
Rottweiler brauchen eine ausgewogene Großrassenernährung mit konsequenter Portionskontrolle, um Gelenkbelastung zu reduzieren und das für die Rasse typische Übergewicht zu vermeiden.
Der Rottweiler kommt mit einem vollwertigen, ausgeglichenen Fertigfutter gut zurecht, das auf Großrassen abgestimmt ist. Da die Rasse zur Gewichtszunahme neigt und ein schweres Skelett trägt, ist die tägliche Portionierung wichtig. Freiheitsfütterung ohne Mengenkontrolle ist für diese Rasse keine geeignete Wahl. Die Ration richtet sich nach Alter, tatsächlichem Körpergewicht und Aktivitätsniveau. Welpen bekommen ein Großrassen-Welpenfutter, das Calcium- und Energiegehalt kontrolliert, damit das Wachstum gleichmäßig verläuft und Gelenkproblemen vorgebeugt wird.
| Lebensphase | Menge pro Tag (ca.) | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe 2 bis 6 Monate | 300 bis 500 g, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Welpe 6 bis 12 Monate | 400 bis 600 g, aufgeteilt | 2 bis 3 |
| Erwachsen | 400 bis 700 g | 2 |
| Senior | 300 bis 550 g, angepasst an Aktivität | 2 |
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa zehn Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen, um Übergewicht zu verhindern. Viele Halterinnen und Halter geben Gelenksupplemente mit Glucosamin und Chondroitin sowie Omega-3-Fettsäuren für Fell und Gelenke. Der Einsatz von Ergänzungsmitteln sollte aber vorab mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprochen werden. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein. Da der Rottweiler eine tiefe Brust hat, ist es sinnvoll, die Tagesration auf zwei Mahlzeiten aufzuteilen und nach dem Fressen auf intensive Bewegung zu verzichten.
Rottweiler erreichen im Durchschnitt ein Alter von 9 bis 10 Jahren und sind anfällig für Gelenkdysplasien, bestimmte Krebserkrankungen, Herzprobleme und Magendilatation.
Als Großrasse bringt der Rottweiler eine kürzere Lebenserwartung mit: im Durchschnitt 9 bis 10 Jahre. Seriöse Züchterinnen und Züchter, die nach den Richtlinien des Österreichischen Kynologenverbands (ÖKV) arbeiten, lassen Zuchttiere auf Hüft- und Ellbogendysplasie sowie auf Herzerkrankungen untersuchen. Ein gesundes Körpergewicht ist neben der Herkunft aus geprüften Zuchtlinien die wirksamste Maßnahme zum Schutz der Gelenke.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Lahmen, Steifheit, Schwierigkeiten beim Aufstehen | Zuchttiere auf HD/ED prüfen lassen, Gewicht kontrollieren |
| Osteosarkom (Knochenkrebs) | Lahmheit, Schwellung an einem Gliedmaß | Rasse hat erhöhtes Risiko |
| Aortenstenose | Erschöpfung, Ohnmacht, Herzgeräusch | Über Herzuntersuchung feststellbar |
| Magendilatation-Volvulus | Aufgeblähter Bauch, erfolgloses Würgen, Unruhe | Lebensbedrohlicher Notfall |
| Hypothyreose | Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, Fellveränderungen | Tägliche Medikamentengabe nötig |
Rottweiler gehören zu den lernfreudigsten Arbeitshunderassen, haben aber einen ausgeprägten Eigenwillen: Sie brauchen frühe, konsequente, belohnungsbasierte Ausbildung durch eine ruhige, bestimmte Bezugsperson.
Unter den Arbeitshunderassen gehört der Rottweiler zu den lernfreudigsten. Er denkt mit, beobachtet seine Bezugspersonen genau und ist bereit zu arbeiten, wenn er Vertrauen in die führende Person aufgebaut hat. Derselbe Eigenwille macht ihn anspruchsvoll: Ohne klare Orientierung testet er Grenzen. Harte Strafe oder Widersprüche in der Erziehung erzeugen einen störrischen oder reaktiven Hund. Frühes Sozialtraining und Grundgehorsam sind deshalb nicht optional, sondern die Grundlage für ein funktionierendes Zusammenleben.
In Österreich bieten viele ÖKV-Mitgliedsvereine Welpenkurse und Grundgehorsamkeitskurse an, die auf die Anforderungen großer Schutzrassen abgestimmt sind. In Wien und anderen Bundesländern mit Hundeführschein-Pflicht für bestimmte Rassen kann eine strukturierte Ausbildung auch gesetzlich vorgeschrieben sein.
Rottweiler werden üblicherweise erst ab dem zweiten Lebensjahr zur Zucht eingesetzt, wenn die Gesundheitsuntersuchungen abgeschlossen sind. Würfe umfassen typischerweise 6 bis 12 Welpen.
Verantwortungsvolle Rottweiler-Zucht stellt Gesundheit und Wesen vor äußerliche Merkmale. Obwohl Hunde schon früher körperlich heranreifen, setzen seriöse Züchterinnen und Züchter das erste Decken meist auf das zweite Lebensjahr an. Bis dahin lassen sich Untersuchungen auf Hüft- und Ellbogendysplasie sowie auf Herzerkrankungen abschließen, und der Charakter des Tieres ist stabil genug, um verlässlich beurteilt werden zu können. Hündinnen kommen etwa zweimal jährlich in Läufigkeit. Nach einer erfolgreichen Paarung beträgt die Tragezeit ungefähr 63 Tage.
Würfe sind beim Rottweiler üblicherweise groß, oft 6 bis 12 Welpen. Die Geburt einer Großrasse kann Komplikationen mit sich bringen; viele Züchterinnen und Züchter planen tierärztliche Unterstützung beim Welpenwurf ein. In den ersten Wochen sind die Welpen vollständig auf die Mutter angewiesen. Der Wurfplatz muss warm, sauber und ruhig gehalten werden, während die Gewichtsentwicklung der Welpen beobachtet wird.
Das Sozialisieren beginnt schon im Wurf. Mit etwa sieben bis acht Wochen sind die Welpen abgesetzt und profitieren von ersten gezielten Übungen mit Handling, Geräuschen und neuen Eindrücken. Angesichts der Kraft und des Schutztriebs der Rasse gehört die sorgfältige Weitervermittlung an geeignete Halterinnen und Halter zu den zentralen Aufgaben einer verantwortungsvollen Zucht.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Ab etwa 2 Jahren |
| Läufigkeit | Etwa zweimal jährlich |
| Tragezeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 6 bis 12 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 7 bis 8 Wochen |
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Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung und Eignung des Rottweilers als Familienhund.
Rüden erreichen eine Schulterhöhe von 61 bis 69 cm und ein Gewicht von 43 bis 61 kg. Hündinnen sind mit 56 bis 63 cm und 36 bis 45 kg deutlich leichter.
Ja, wenn er gut aufgezogen worden ist. Ein sozialisierter und ausgebildeter Rottweiler ist der eigenen Familie gegenüber loyal, ruhig und schutzbetont und mit Kindern im Haushalt in der Regel geduldig. Wegen seiner Körpergröße und Kraft ist Beaufsichtigung bei kleinen Kindern trotzdem wichtig.
Die Fellpflege ist unkompliziert, aber die Rasse stellt in anderer Hinsicht hohe Anforderungen. Täglich Bewegung, geistige Auslastung, Sozialtraining und konsequente Erziehung sind notwendig. Wer diese Zeit nicht mitbringt, ist mit einer anderen Rasse besser beraten.
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 9 bis 10 Jahren, was für einen Hund dieser Größe typisch ist. Gesundes Körpergewicht, regelmäßige Tierarztuntersuchungen und der Kauf aus gesundheitsgeprüften Zuchtlinien tragen zu einem längeren Leben bei.
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Der Haarausfall ist ganzjährig moderat und verstärkt sich zweimal im Jahr beim Fellwechsel. Wöchentliches Bürsten hält das lose Haar unter Kontrolle; während des Fellwechsels häufiger bürsten.
Der Rottweiler ist von Natur aus schutzbetont und Fremden gegenüber reserviert, aber nicht von Natur aus aggressiv. Mit frühem Sozialtraining, gezielter Ausbildung und verantwortungsvoller Haltung ist er in der Regel ein ausgeglichener, verlässlicher Hund. Verhaltensauffälligkeiten lassen sich meist auf schlechte Zucht, mangelnde Sozialisation oder inkonsequente Haltung zurückführen.