United Pet Club
Rhodesian Ridgeback — a Groß, Loyal Hund breed originating in Südafrika

Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist ein kräftiger, treuer Jagdhund, bekannt für den charakteristischen Haarkamm entlang seines Rückens und seine würdevolle, schützende Hingabe.

Size
Groß
Lifespan
10–12 years
Origin
Südafrika
Temperament
Loyal
Standard colors
Weizenfarben
Key Traits
LoyalUnabhängigBeschützendWürdevollZurückhaltend gegenüber Fremden

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs3

Coat and grooming

How the Rhodesian Ridgeback coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Mäßiger Haarverlust

Rhodesian Ridgeback colors and patterns

What each club's breed standard says about every Rhodesian Ridgeback color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Rhodesian Ridgeback in Weizenfarben. Standard patterns: Einfarbig.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
WeizenfarbenStandardgemäß (“Light wheaten to red wheaten”)Standardgemäß (“Wheaten”)Standardgemäß (“the range from light wheaten to red wheaten”)Standardgemäß (“Light wheaten to red wheaten”)Standardgemäß (“Light wheaten to red wheaten”)
SchwarzNicht anerkanntDisqualifizierend (“Solid black”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
BraunNicht anerkanntDisqualifizierend (“brown and tan in brown/liver nosed dogs”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
LohfarbenNicht anerkanntDisqualifizierend (“Black and tan, or brown and tan”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
Patterns
EinfarbigStandardgemäßStandardgemäßStandardgemäßStandardgemäß (“Head, body, legs and tail of uniform colour”)Standardgemäß
ZobelFehler (“Excessive black hairs throughout the coat are highly undesirable”)No rulingFehler (“Excessive black hairs throughout the coat are highly undesirable”)Nicht anerkanntFehler (“Excessive black hairs throughout the coat are highly undesirable”)
LohzeichnungNo rulingDisqualifizierend (“Black and tan, or brown and tan in brown/liver nosed dogs”)No rulingNicht anerkanntNo ruling
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäß (“A black nose should be accompanied by dark eyes”)Standardgemäß (“A black nose should be accompanied by dark eyes”)Standardgemäß (“A black nosed dog has dark eyes”)Standardgemäß (“Black nose accompanied by dark eyes”)Standardgemäß (“A black nose should be accompanied by dark eyes”)
BernsteinfarbenStandardgemäß (“a brown nose by amber eyes”)Standardgemäß (“a brown or liver nose with amber eyes”)Standardgemäß (“a brown-nosed dog has amber eyes”)Standardgemäß (“brown nose by amber eyes”)Standardgemäß (“a brown nose by amber eyes”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“The nose should be black or brown”)Standardgemäß (“Should be black, or brown, also known as liver”)Standardgemäß (“The nose has black or brown pigment”)Standardgemäß (“Nose black or brown”)Standardgemäß (“The nose should be black or brown”)
LeberbraunStandardgemäß (“The nose should be black or brown”)Standardgemäß (“Should be black, or brown, also known as liver”)Standardgemäß (“The nose has black or brown pigment”)Standardgemäß (“Nose black or brown”)Standardgemäß (“The nose should be black or brown”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Rhodesian Ridgeback's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Rhodesian Ridgeback: Wissenswertes zur Rasse

Der Rhodesian Ridgeback ist ein großer südafrikanischer Laufhund mit dem namensgebenden Fellkamm am Rücken und einem ruhigen, wachsamen Wesen.

Der Rhodesian Ridgeback ist ein großer Laufhund aus dem südlichen Afrika, der ursprünglich zum Aufspüren und Stellen von Wild sowie zur Bewachung des Hofes eingesetzt wurde. Sein auffälligstes Merkmal ist der Ridge, ein Fellstreifen am Rücken, der gegen die Wuchsrichtung des übrigen Fells verläuft. Dieser Ridge hat der Rasse den Namen gegeben und ist ein zentrales Kriterium im Rassestandard.

Ausgewachsene Tiere bringen meist zwischen 32 und 39 kg auf die Waage und erreichen eine Widerristhöhe von 61 bis 69 cm. Das Fell ist kurz, dicht und einfärbig weizenfarben, von hell bis rotbraun. Der Körperbau ist muskulös und ausgewogen, gebaut für zügiges Laufen über weite Strecken.

Vom Wesen her ist der Ridgeback seiner Familie treu ergeben, denkt aber gerne eigenständig und begegnet fremden Personen zurückhaltend. Zuhause ist er gelassen und bellt selten ohne Grund, bleibt dabei jedoch aufmerksam und übernimmt von sich aus die Rolle des Wächters. Diese Mischung aus Kraft, Klugheit und eigenem Kopf bedeutet, dass er bei Haltern am besten aufgehoben ist, die konsequente Führung und frühe Sozialisierung bieten.

Kurzübersicht
MerkmalDetail
HerkunftSüdafrika
GrößeGroß (32 bis 39 kg)
Lebenserwartung10 bis 12 Jahre
Gruppe/RolleLaufhund, Jagd und Wache
Geeignet fürFamilien mit älteren Kindern und erfahrenen Hundehaltern

Für wen passt der Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback braucht einen aktiven Haushalt, der ihm täglich ausreichend Auslauf und eine klare, faire Führung bietet. Er passt zu Haltern, die einen im Haus ruhigen Begleithund schätzen, der zugleich ein tüchtiger Wächter ist. Wegen seiner Größe, Kraft und seines eigenständigen Wesens ist er eher etwas für Personen mit Hundeerfahrung als für Erstbesitzer, die einen pflegeleichten, folgsamen Hund suchen. Ein Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und genug Zeit für Training und Gesellschaft bringt bei dieser Rasse am meisten.

Herkunft und Geschichte des Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback entstand im südlichen Afrika aus europäischen Jagdhunden und geridgten Hunden der Khoikhoi, der Rassestandard wurde 1922 in Rhodesien festgelegt.

Die Wurzeln der Rasse liegen in der Kapkolonie im südlichen Afrika, wohin europäische Siedler ab dem 17. Jahrhundert Jagd- und Wachhunde mitbrachten, darunter Doggen, Windhunde und verschiedene Schweißhunde. Diese Hunde wurden mit halbdomestizierten, geridgten Hunden der Khoikhoi gekreuzt. Die einheimischen Ridgehunde gaben sowohl die für das Klima nötige Widerstandsfähigkeit als auch den charakteristischen gegen den Strich wachsenden Fellstreifen am Rücken weiter.

Die so entstandenen Hunde waren bei Farmern und Jägern beliebt, weil sie Hitze aushielten, mit wenig Wasser auskamen und den Hof nachts bewachten. Man setzte sie ein, um Großwild aufzuspüren und auf Distanz zu stellen, bis der Jäger eintraf. Aus dieser Arbeit stammt die ältere Bezeichnung „African Lion Hound“, auch wenn die Hunde Löwen nicht selbst töteten.

In den 1870er Jahren wurden mehrere dieser Hunde nach Norden ins damalige Rhodesien gebracht, wo die Großwildjagd verbreitet war. Dort wurde der Typ gezielt für diese Arbeit weiterentwickelt. 1922 einigte sich eine Gruppe von Züchtern in Bulawayo auf einen schriftlichen Standard und orientierte sich dabei formal am Dalmatiner-Standard. Die Rasse erhielt den Namen Rhodesian Ridgeback, nach der Region und ihrem markantesten Merkmal.

Ab den 1920er Jahren verbreitete sich der Standard bei Kennelclubs im Ausland, und die Rasse erlangte in den folgenden Jahrzehnten Anerkennung in Großbritannien und den USA. Der Ridge blieb dabei durchgehend die zentrale Anforderung des Standards, und die Rasse behielt ihren doppelten Ruf als Jagdhund und Familienwächter. Für Rassehunde in Österreich ist heute der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) der zuständige nationale Zuchtverband.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Rhodesian Ridgeback ist ein muskulöser, ebenmäßiger Laufhund mit kurzem, weizenfarbenem Fell und dem namensgebenden Ridge entlang der Wirbelsäule.

Der Rhodesian Ridgeback ist ein großer, athletischer Hund, gebaut für Schnelligkeit und Ausdauer. Der Rumpf ist etwas länger als hoch, mit tiefer Brust, kräftiger Lendenpartie und sauberen, kraftvollen Läufen. Der Gesamteindruck ist einer von Balance und stiller Stärke, nicht von Wucht. Der Kopf ist mäßig lang mit flachem Schädel, die Schnauze lang und tief.

Das namensgebende Merkmal ist der Ridge, ein Fellstreifen entlang der Wirbelsäule, der nach vorne gegen den Strich des übrigen Fells wächst. Er beginnt hinter den Schultern und läuft zur Hüfte hin spitz aus. Beim Standard-Ridge sind zwei gleich große, einander gegenüberliegende Wirbel (Crowns) nahe dem oberen Ende klar erkennbar und symmetrisch angeordnet.

Rassestandard
MerkmalStandard
HöheRüden 63 bis 69 cm, Hündinnen 61 bis 66 cm
GewichtRüden etwa 36 bis 39 kg, Hündinnen etwa 32 bis 34 kg
FellKurz, dicht, anliegend und glänzend
FarbenHelles Weizenfarben bis Rotweizenfarben
AugenRund, weit auseinanderstehend, Farbe passend zum Fell

Fell und Farben

Das Fell ist kurz und liegt eng am Körper an, was gegen Kälte kaum schützt, für ein warmes Klima aber gut geeignet ist. Als Fellfarbe ist Weizenfarben in jeder Schattierung von hell bis rot zugelassen. Ein wenig Weiß an Brust und Pfoten wird von den meisten Standards toleriert, während zu viel Weiß als Fehler gilt. Manche Hunde haben eine dunkle Maske an Fang und Ohren. Die Nase ist je nach Fellton braun oder schwarz, und die Augenfarbe richtet sich nach der Nasenfarbe: dunklere Augen bei schwarzer Nase, bernsteinfarbene Augen bei brauner Nase.

Wesen und Charakter des Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist seiner Familie treu ergeben, zuhause gelassen und ruhig, denkt eigenständig und ist fremden Menschen gegenüber von Natur aus zurückhaltend.

Der Rhodesian Ridgeback ist stark an seine Familie gebunden und baut zu seinem Rudel eine enge Beziehung auf. Zuhause zeigt er sich meist gelassen, ausgeglichen und ruhig, grundloses Bellen ist ihm fremd. Genau diese stille Selbstsicherheit macht ihn zu einem aufmerksamen Wächter: Er registriert Veränderungen rund um das Grundstück und stellt sich bei einer vermeintlichen Bedrohung schützend vor die Familie.

Fremden Personen gegenüber ist die Rasse distanziert statt zugänglich und hält sich zurück, bis sie einen Neuankömmling eingeschätzt hat. Diese Zurückhaltung ist typisch für den Typ und einer der Gründe, warum frühe, breit angelegte Sozialisierung wichtig ist. Mit Kindern aus der eigenen Familie ist er in der Regel geduldig und sanft, seine Größe spricht aber eher für Haushalte mit älteren Kindern, die einem kräftigen Hund gewachsen sind.

Der Ridgeback ist klug und eigenständig, gezüchtet dafür, bei der Arbeit auf Distanz vom Hundeführer selbst zu entscheiden. Das macht ihn mitunter dickköpfig, er testet gerne Grenzen aus. Stur ist er dabei weniger als vielmehr selbstständig denkend, und er lässt sich am besten von einem konsequenten, fairen Halter führen. Mit anderen Hunden verträgt er sich gut, wenn er mit ihnen aufgewachsen ist, wobei einzelne Tiere, besonders Rüden, gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen dominant auftreten können. Sein Jagdhund-Erbe kann einen ausgeprägten Hetztrieb gegenüber kleineren Tieren mit sich bringen.

Wesensmerkmale (1 bis 5)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit4
Energie4
Trainierbarkeit3
Bellfreudigkeit2
Fellwechsel2

Pflege und Haltung des Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist im Fell pflegeleicht, braucht aber täglich viel Auslauf und einen sicher eingezäunten Garten, um ausgeglichen zu bleiben.

Fellpflege

Das kurze Fell ist einfach zu pflegen und haart für einen Hund dieser Größe eher wenig.

  • Einmal wöchentlich mit Gummistriegel oder Fellhandschuh bürsten, um lose Haare zu entfernen
  • Nur alle paar Monate baden oder wenn der Hund wirklich schmutzig ist, da das Fell kaum Eigengeruch hat
  • Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, um Ablagerungen zu vermeiden
  • Krallen alle paar Wochen kürzen und die Zähne mehrmals wöchentlich putzen

Bewegung

Diese athletische Rasse braucht täglich echte körperliche Auslastung. Ohne ausreichend Bewegung wird sie leicht ruhelos und zerstörerisch.

  • Mindestens 60 bis 90 Minuten Aktivität pro Tag für ausgewachsene Hunde
  • Lange Spaziergänge, Laufeinheiten und freier Auslauf in sicher eingezäuntem Gelände
  • Aufgaben, die den Kopf fordern, etwa Nasenarbeit oder Trainingseinheiten
  • Bis die Gelenke ausgewachsen sind, sollten Welpen keine harten, sich wiederholenden Belastungen bekommen

Umgebung

Der Rhodesian Ridgeback fühlt sich in einem Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und einem hohen, stabilen Zaun am wohlsten, da er springkräftig ist und niedrige Zäune mühelos überwindet. Er bevorzugt warme Verhältnisse und friert wegen seines dünnen Fells rasch, weshalb er im Winter Unterschlupf und Wärme braucht. Das kalte alpine Klima Österreichs steht in starkem Gegensatz zur warmen südafrikanischen Herkunft der Rasse, weshalb Ridgebacks hierzulande im Winter nicht ungeschützt im Freien bleiben sollten. Im Grunde ist er ein Haushund und sollte mit der Familie leben statt über längere Zeit allein draußen zu bleiben.

Ernährung und Fütterung des Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback braucht eine ausgewogene Ernährung für große, aktive Hunde, in abgemessenen Portionen, um schlank zu bleiben und die Gelenke zu schonen.

Ein Rhodesian Ridgeback kommt mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter für große, aktive Rassen gut zurecht. Achte auf ein Futter mit hochwertigem tierischem Eiweiß als Hauptbestandteil und einem Fettgehalt, der zu seinem Aktivitätslevel passt. Da die Rasse tiefbrüstig ist, senkt das Füttern mehrerer abgemessener Mahlzeiten statt einer großen Portion das Magendrehungsrisiko. Halte den Hund schlank: Übergewicht belastet Gelenke und Herz zusätzlich. Richte die Menge nach Alter, Gewicht und Aktivität des einzelnen Hundes statt nach Appetit, und stelle immer frisches Wasser bereit.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Wachstumsformel, aufgeteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Etwa 3 bis 4 Tassen2 bis 3
ErwachsenEtwa 3 bis 4,5 Tassen2
SeniorEtwa 2,5 bis 3,5 Tassen2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Halte Leckerlis auf höchstens etwa zehn Prozent der Tagesration und rechne sie in die Gesamtfuttermenge ein. Gut geeignet sind kleine Stücke von magerem, gekochtem Fleisch oder fettarme Trainingssnacks aus dem Fachhandel. Die meisten Ridgebacks brauchen bei vollwertiger Ernährung keine zusätzlichen Präparate, bei älteren oder stark beanspruchten Hunden kann der Tierarzt aber ein Gelenkpräparat empfehlen. Stelle Futterumstellungen immer über mehrere Tage schrittweise um, um Magenprobleme zu vermeiden.

Gesundheit und typische Erkrankungen

Der Rhodesian Ridgeback ist meist gesund und wird 10 bis 12 Jahre alt, neigt aber zu einigen erblichen Erkrankungen wie Dermoidsinus und Hüftdysplasie.

Der Rhodesian Ridgeback ist eine robuste Rasse, die meisten Tiere sind bei guter Gesundheit, bei einer typischen Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren. Verantwortungsvolle Zucht und regelmäßige tierärztliche Kontrollen senken das Risiko für die bei der Rasse bekannten Erkrankungen. Als tiefbrüstiger Hund trägt er ein überdurchschnittliches Risiko für eine Magendrehung, weshalb Halter die Warnzeichen kennen sollten. Die folgenden Punkte fassen die häufigsten Probleme zusammen.

Häufige Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
DermoidsinusRöhrenartige Öffnung in der Haut entlang der Wirbelsäule oder am NackenRassetypischer Neuralrohrdefekt, von Geburt an vorhanden
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Mühe beim AufstehenVererbte Gelenkfehlbildung; Zuchttiere sollten untersucht werden
EllbogendysplasieLahmheit der Vorderläufe, BewegungsunlustWird mit Gewichtskontrolle und tierärztlicher Betreuung gemanagt
MagendrehungAufgeblähter Bauch, Würgen ohne Erbrechen, Unruhe, sichtliches LeidenLebensbedrohlicher Notfall bei tiefbrüstigen Hunden
SchilddrüsenunterfunktionGewichtszunahme, Antriebslosigkeit, FellveränderungenWird per Bluttest diagnostiziert, mit Medikamenten behandelt

Vorsorge

  • Wähle eine Züchterin oder einen Züchter, der Hüfte, Ellbogen und Schilddrüse untersuchen lässt und Welpen auf Dermoidsinus kontrolliert
  • Impfungen und Parasitenschutz auf dem aktuellen Stand halten
  • Mahlzeiten abgemessen füttern und direkt nach dem Fressen keine anstrengende Bewegung, um das Magendrehungsrisiko zu senken
  • Den Hund schlank halten, um die Gelenke zu schonen
  • Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei Senioren häufiger

Erziehung und Sozialisierung des Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist klug, aber eigenständig, und lernt am besten mit früher Sozialisierung und konsequentem, belohnungsbasiertem Training durch einen sicheren Halter.

Der Rhodesian Ridgeback ist gelehrig und lernt schnell, wurde aber dafür gezüchtet, allein zu arbeiten und selbst zu entscheiden, daher gehorcht er nicht einfach, um zu gefallen. Er braucht einen Halter, der ruhig, konsequent und klar in den Regeln ist. Harte oder grobe Methoden führen bei der Rasse eher dazu, dass sie sich zurückzieht oder mauert, während faires, belohnungsbasiertes Training ihre Mitarbeit gewinnt. Beginne mit Training und Sozialisierung schon im Welpenalter und zeige dem Hund viele Menschen, Orte und andere Tiere, damit seine natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden nicht in Ängstlichkeit umschlägt. Halte die Einheiten kurz und abwechslungsreich, damit er interessiert bleibt.

Grundlagen

  1. Vom ersten Tag an feste Regeln und einen Tagesablauf etablieren
  2. Den Welpen breit sozialisieren, mit Menschen, Hunden und Alltagssituationen
  3. Namensreaktion, Sitz, Platz und einen zuverlässigen Rückruf früh üben
  4. Lockeres Gehen an der Leine trainieren, bevor der Hund seine volle Größe und Kraft erreicht
  5. Kurze tägliche Einheiten üben und richtiges Verhalten sofort belohnen
  6. Schrittweise auf ruhiges Verhalten bei Ablenkung und anderen Tieren hinarbeiten

Zucht und Aufzucht von Rhodesian-Ridgeback-Welpen

Die Rhodesian-Ridgeback-Zucht erfordert gesundheitsgetestete Elterntiere und sorgfältige Kontrolle auf Dermoidsinus, Würfe umfassen meist sechs bis neun Welpen nach rund neunwöchiger Trächtigkeit.

Rhodesian Ridgebacks werden mit etwa einem Jahr geschlechtsreif, verantwortungsvolle Züchter warten mit der Zucht aber, bis ein Hund körperlich und geistig ausgereift ist, meist mit etwa zwei Jahren. Beide Elterntiere sollten auf Hüft- und Ellbogendysplasie sowie Schilddrüsenfunktion untersucht sein, und das Zuchtpaar sollte ein für die Rasse typisches, gefestigtes Wesen mitbringen.

Die Trächtigkeit der Hündin dauert etwa 63 Tage. Ein Wurf umfasst meist sechs bis neun Welpen, größere Würfe kommen vor. Jeder Welpe sollte auf Dermoidsinus untersucht werden, den erblichen Defekt entlang der Wirbelsäule, da er von Geburt an vorhanden sein kann und tierärztliche Behandlung erfordern kann. In den ersten Wochen sind die Welpen für Wärme und Nahrung vollständig auf die Mutter angewiesen.

Ab etwa der dritten Woche beginnen die Welpen, ihre Umgebung zu erkunden, und sollten behutsam gehandhabt und mit gewöhnlichen Alltagsgeräuschen und -eindrücken des Haushalts vertraut gemacht werden. Diese frühe Phase prägt einen Großteil des späteren Wesens. Welpen werden meist mit sechs bis acht Wochen entwöhnt und sollten mindestens bis zur achten Woche bei Mutter und Wurfgeschwistern bleiben, damit sie normales Hundeverhalten lernen. Die Zucht dieser großen, kräftigen Rasse ist eine ernste Aufgabe und sollte nur mit dem Wohl der Elterntiere und Welpen als oberste Priorität erfolgen.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 12 Monate
Empfohlenes ZuchtalterEtwa 2 Jahre
TrächtigkeitsdauerEtwa 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgröße6 bis 9 Welpen
Entwöhnungsalter6 bis 8 Wochen
Frühestes AbgabealterAb 8 Wochen

Rhodesian Ridgeback registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Rhodesian Ridgeback überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Rhodesian Ridgeback in Österreich registrieren

Geben Sie die Daten Ihres Hundes der Rasse Rhodesian Ridgeback ein: Name, Geburtsdatum, ein gutes Foto, dazu Ihre Handynummer, speichern, fertig. Das Profil bleibt gratis, für immer, und nimmt die Chipnummer auf, sobald Sie sie haben. Die Hunderegistrierung wartet nicht auf den Tierarzttermin.

Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Rhodesian Ridgeback sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Rhodesian Ridgeback in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Rhodesian Ridgeback an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Rhodesian Ridgeback in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Rhodesian Ridgeback?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufige Fragen zum Rhodesian Ridgeback

Häufige Fragen zum Rhodesian Ridgeback betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein Rhodesian Ridgeback?

Es ist eine große Rasse. Rüden erreichen 63 bis 69 cm Widerristhöhe und wiegen etwa 36 bis 39 kg, Hündinnen erreichen 61 bis 66 cm und wiegen etwa 32 bis 34 kg.

Wie ist das Wesen des Rhodesian Ridgeback?

Er ist seiner Familie treu ergeben, zuhause ruhig und ausgeglichen, denkt eigenständig und ist fremden Personen gegenüber zurückhaltend. Zudem ist er ein natürlicher Wächter, der seine Umgebung im Blick behält.

Ist der Rhodesian Ridgeback aufwendig in der Pflege?

Die Fellpflege ist dank des kurzen Fells einfach, die Rasse braucht aber viel tägliche Bewegung und ein konsequentes Training. Der eigentliche Aufwand liegt bei Bewegung und klarer Führung, nicht bei der Fellpflege.

Wie alt werden Rhodesian Ridgebacks?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren. Gute Zucht, ein schlankes Gewicht und regelmäßige tierärztliche Betreuung helfen einem Ridgeback, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen.

Ist der Rhodesian Ridgeback ein guter Familienhund?

Er kann für einen aktiven Haushalt mit älteren Kindern ein hervorragender Familienhund sein. Wegen seiner Größe, Kraft und seines eigenständigen Wesens eignet er sich eher für erfahrene als für unerfahrene Hundehalter.

Verträgt sich der Rhodesian Ridgeback mit anderen Tieren?

Mit anderen Hunden aufgewachsen, kann er sehr sozial sein, wobei manche Rüden gegenüber anderen Rüden dominant auftreten können. Sein Jagdhund-Erbe verleiht ihm einen ausgeprägten Hetztrieb, weshalb bei kleinen Tieren und Katzen Vorsicht angebracht ist.

Sind Rhodesian Ridgebacks leicht zu finden?

Es handelt sich um eine etablierte Rasse, die über engagierte Züchter erhältlich ist, wenn auch seltener als viele populäre Rassen. Wer sich für diese Rasse entscheidet, sollte sorgfältig recherchieren und einen Züchter wählen, der die Elterntiere gesundheitlich testen lässt und Welpen auf Dermoidsinus untersucht.

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