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Mastín del Pirineo — a Riesig, Ruhig Hund breed originating in Spanien

Mastín del Pirineo

Der Pyrenäen-Mastiff ist ein ruhiger, sanfter Riese, gezüchtet zum Hüten von Herden, ergeben und schützend und doch bemerkenswert gelassen zu Hause.

Size
Riesig
Lifespan
10–12 years
Origin
Spanien
Temperament
Ruhig
Standard colors
Schwarz, Weiß und Grau and 5 more
Key Traits
RuhigBeschützendTreu ergebenSanftWachsam

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs4

Coat and grooming

How the Mastín del Pirineo coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Rau
Fellänge
Lang
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Mastín del Pirineo should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Vorsicht: A Mastín del Pirineo coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

  • Hinweis: A Mastín del Pirineo drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Mastín del Pirineo colors and patterns

What each club's breed standard says about every Mastín del Pirineo color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Mastín del Pirineo in Schwarz, Weiß, Grau, Silber, Braun, Gold, Beige und Sandfarben. Standard patterns: Dreifarbig, Gestromt, Merle, Gescheckt, Stichelschimmel, Zobel, Agouti und Dunkel gestromt.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKC
SchwarzStandardgemäß (“black”)Standardgemäß (“White & Black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)
WeißStandardgemäß (“Basic colour white”)Standardgemäß (“White”)Standardgemäß (“Basically white”)Standardgemäß (“Base colour pure white”)
GrauStandardgemäß (“medium grey”)No rulingStandardgemäß (“medium grey”)Standardgemäß (“medium grey”)
SilberStandardgemäß (“grey-silver”)No rulingStandardgemäß (“grey-silver”)Standardgemäß (“grey silver”)
BraunStandardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“White & Brown”)Standardgemäß (“brown”)Standardgemäß (“brown”)
GoldStandardgemäß (“intensive golden yellow”)Standardgemäß (“White & Gold”)Standardgemäß (“intensive golden yellow”)Standardgemäß (“intense golden yellow”)
BeigeStandardgemäß (“light beige”)No rulingStandardgemäß (“light beige”)Standardgemäß (“light beige”)
SandfarbenStandardgemäß (“sandy”)No rulingStandardgemäß (“sandy”)Standardgemäß (“sandy”)
LohfarbenFehler (“Tricolour or pure white dogs are undesirable”)Fehler (“Tan point patches”)Fehler (“Tri-color or pure white dogs without markings are undesirable”)Fehler (“Tricolour or pure white dogs undesirable”)
RotFehler (“Undesirable are red patches”)No rulingFehler (“Undesirable are a yellow-white base coat and/or red patches”)Fehler (“Red patches and yellowish-white base colour undesirable”)
CremeFehler (“yellowish-white basic colour”)Fehler (“a yellowish-white base color”)Fehler (“a yellow-white base coat”)Fehler (“yellowish-white base colour undesirable”)
Patterns
DreifarbigFehler (“Tricolour or pure white dogs are undesirable”)Standardgemäß (“Tri-Colored”)Fehler (“Tri-color or pure white dogs without markings are undesirable”)Fehler (“Tricolour or pure white dogs undesirable”)
GestromtNo rulingStandardgemäß (“Brindle Markings”)DisqualifizierendNicht anerkannt
MerleStandardgemäß (“marbled”)No rulingStandardgemäß (“marbled”)Standardgemäß (“marbled”)
GeschecktStandardgemäß (“irregularly distributed distinctly outlined patches”)Standardgemäß (“always piebald”)Standardgemäß (“irregularly distributed, clearly outlined patches”)Standardgemäß (“Irregularly distributed, distinctly-outlined patches”)
StichelschimmelNo rulingStandardgemäß (“light flecking the same color as the patches”)DisqualifizierendNicht anerkannt
ZobelNo rulingStandardgemäß (“White & Sable”)DisqualifizierendNicht anerkannt
AgoutiNo rulingStandardgemäß (“Agouti & White”)DisqualifizierendNicht anerkannt
Dunkel gestromtNo rulingStandardgemäß (“Brindle Markings”)DisqualifizierendNicht anerkannt
EinfarbigFehler (“pure white dogs are undesirable”)Disqualifizierend (“Solid white coat color”)Fehler (“pure white dogs without markings are undesirable”)Fehler (“pure white dogs undesirable”)
LohzeichnungNo rulingFehler (“Tan point patches”)DisqualifizierendNicht anerkannt
Doppel-MerleNo rulingNo rulingDisqualifizierendNicht anerkannt
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKC
BraunNo rulingStandardgemäß (“hazel or brown color that range from light to dark”)No rulingNo ruling
HaselnussbraunStandardgemäß (“hazel colour”)Standardgemäß (“hazel or brown color that range from light to dark”)Standardgemäß (“hazel in color, the darker shades preferred”)Standardgemäß (“hazel in colour”)
BlauNo rulingDisqualifizierend (“Blue eyes”)No rulingNo ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKC
SchwarzStandardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Black pigment only”)Standardgemäß (“Large, broad and black”)Standardgemäß (“Nose black”)
RosaDisqualifizierend (“Lack of pigment in noseleather”)Disqualifizierend (“Missing pigment on the nose leather”)Disqualifizierend (“Nose any color other than black”)No ruling

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Mastín del Pirineo's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

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Über den Pyrenäen-Mastiff

Der Pyrenäen-Mastiff ist ein riesiger spanischer Herdenschutzhund, im Haus gelassen, seiner Familie treu ergeben und wachsam gegenüber Fremden.

Der Pyrenäen-Mastiff stammt aus den aragonesischen Pyrenäen im Norden Spaniens und zählt zu den großen Herdenschutzhunden. Jahrhundertelang zog er mit Schafhirten auf die Almen und schützte die Herden vor Wölfen und Bären. Sein Körperbau spiegelt diese Aufgabe wider: schweres Knochengerüst, ein tiefer Brustkorb und ein dichtes, doppeltes Fell, das auch eisige Bergnächte aushält, wie man sie aus den österreichischen Alpen kennt.

Trotz seiner Größe ist das Wesen ruhig. Ein gut erzogener Pyrenäen-Mastiff verhält sich im Haus zurückhaltend, wird nur selten zornig und geht geduldig mit jenen um, die er als die Seinen betrachtet. Er beobachtet mehr, als dass er reagiert, und bellt in der Regel nur, wenn tatsächlich etwas vorfällt.

Wer sich diesen Hund anschafft, geht eine ernsthafte Verpflichtung ein. Ausgewachsene Tiere bringen üblicherweise 70 bis 100 Kilogramm auf die Waage, fressen entsprechend viel und brauchen von klein auf eine selbstsichere, konsequente Führung. Der Pyrenäen-Mastiff passt zu Menschen, die einen ruhigen Wächter suchen, keinen sportlich-aktiven Begleithund.

Der Pyrenäen-Mastiff auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftSpanien (aragonesische Pyrenäen)
GrößeRiesig
Lebenserwartung10 bis 12 Jahre
Gruppe/AufgabeHerdenschutzhund, Arbeitshund
Verträgt sich gut mitFamilie, Kindern und Tieren, mit denen er aufwächst

Für wen sich der Hund eignet

Dieser Hund passt zu Haushalten mit Platz, einem sicher eingezäunten Garten und Zeit für die frühe Sozialisierung. Am besten kommen Halterinnen und Halter zurecht, die Erfahrung mit Herdenschutzhunden mitbringen und eine bestimmte, aber faire Führung bieten können. Für eine Stadtwohnung, unerfahrene Hundehalter oder alle, die einen sportlich-lebhaften Partner suchen, eignet er sich weniger. Familien mit Kindern kommen häufig gut mit ihm zurecht, sofern das Kind wegen des Gewichts des Hundes beaufsichtigt wird.

Geschichte und Herkunft

Der Pyrenäen-Mastiff entstand als Herdenschutzhund im Norden Spaniens und wurde im 20. Jahrhundert aus einer kleinen Restpopulation gerettet.

Die Wurzeln des Pyrenäen-Mastiffs liegen im aragonesischen Teil der Pyrenäen im Norden Spaniens, wo große Schutzhunde die Schafherden begleiteten. Diese Hunde sicherten die Tiere während der Transhumanz ab, der saisonalen Wanderung der Herden zwischen den hochgelegenen Sommerweiden und den tieferen Winterweiden. Ihre Aufgabe war rein defensiv: Wölfe und Bären abwehren, nicht die Schafe treiben.

Viele dieser Wächter trugen eine Carlanca, ein mit Dornen besetztes Eisenhalsband, das den Hals bei Kämpfen mit Raubtieren schützte. Die Hunde arbeiteten in losen Gruppen und lebten Tag und Nacht mitten in der Herde, was den ruhigen, selbstständigen Charakter geprägt hat, den man heute noch an ihnen erkennt.

Mit dem Rückgang der großen Raubtiere und dem Wandel in der Landwirtschaft sank der Bedarf an Herdenschutzhunden im Lauf des 20. Jahrhunderts. In den Jahren nach dem Spanischen Bürgerkrieg war der Bestand bereits stark geschrumpft, und die Rasse stand kurz vor dem Aussterben. Ab den 1970er-Jahren haben spanische Rasseliebhaber die verbliebenen Hunde zusammengetragen und eine geordnete Rettungsarbeit begonnen.

Aus dieser Arbeit entstanden ein verbindlicher Rassestandard und ein Zuchtbuch, und die Fédération Cynologique Internationale hat den Pyrenäen-Mastiff international anerkannt. In Österreich betreut der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) als FCI-Mitgliedsverband die entsprechenden Papiere und Zuchtvorgaben. Außerhalb Spaniens bleibt die Rasse selten, gehalten sowohl als Arbeitshund als auch als Familienbegleiter.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Pyrenäen-Mastiff ist groß und ausgewogen gebaut, mit dichtem, mittellangem Fell, meist weiß mit dunkler Maske und Platten.

Der Pyrenäen-Mastiff ist groß und kräftig gebaut, ohne dabei plump oder schwerfällig zu wirken. Der Rumpf ist etwas länger, als der Hund hoch ist, der Brustkorb breit und tief, und der Kopf wirkt groß mit breitem Schädel und deutlich ausgeprägtem Stop. Die Lefzen sind eher locker, und an den Hinterläufen finden sich typischerweise doppelte Afterkrallen. Ein besonders kennzeichnendes Merkmal ist die Wamme, die lose Halshaut am Unterhals.

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
GrößeRüden ab etwa 77 cm, Hündinnen ab etwa 72 cm (größer ist erwünscht)
GewichtEtwa 70 bis 100 kg, Hündinnen leichter
FellDicht, mittellang, doppeltes Haarkleid
FarbenWeiße Grundfarbe mit grauen, schwarzen, braunen, goldenen oder lohfarbenen Abzeichen
AugenKlein, dunkel, mandelförmig, mit aufmerksamem Ausdruck

Fell und Farben

Das Fell ist dicht und wetterfest, am Hals, an der Rückseite der Läufe und am Rutenansatz länger als am restlichen Körper. Die Grundfarbe ist Weiß. Die meisten Hunde tragen eine klar abgegrenzte Maske und dunklere Ohren sowie Platten am Körper. Zugelassene Platzfarben sind Grau, Schwarz, Golden, Braun, Beige, Sandfarben und marmoriert. Sowohl rein weiße als auch stark gefleckte Hunde kommen vor, wobei ein überwiegend weißer Körper mit klarer Maske am häufigsten ist. Die Rute ist an der Wurzel kräftig, wird in Ruhe tief getragen und im aufmerksamen Zustand gebogen nach oben gehalten.

Wesen und Charakter

Der Pyrenäen-Mastiff ist ruhig, sanft und seiner Familie treu ergeben, von Natur aus beschützend und wachsam, aber nicht ohne Grund aggressiv.

Der Pyrenäen-Mastiff zeigt ein ausgeglichenes, gelassenes Wesen. Zuhause ist er ruhig und anhänglich und liegt oft einfach in der Nähe der Familie, um das Geschehen zu beobachten. Er baut enge Bindungen zu seinen Menschen auf und geht sanft mit Kindern um, wobei sein Gewicht Aufsicht bei Kleinkindern sinnvoll macht.

Fremden gegenüber verhält er sich zurückhaltend, jedoch weder ängstlich noch feindselig. Er mustert neue Personen in aller Ruhe und taut auf, sobald er sie als ungefährlich einstuft. Sein Schutztrieb ist echt: Er stellt sich zwischen die Familie und eine vermeintliche Gefahr und setzt sein tiefes Bellen als erste Warnung ein. Frühe Sozialisierung hilft ihm dabei, gewöhnliche Besucher von echten Bedrohungen zu unterscheiden.

Mit anderen Tieren zeigt sich die Rasse meist verträglich, besonders gegenüber Nutztieren und Haustieren, mit denen er aufgewachsen ist. Darin spiegelt sich sein Erbe als Herdenschutzhund. Selbstbewusstes, eigenständiges Denken gehört ebenfalls dazu, weshalb der Hund einen Befehl mitunter erst abwägt, statt sofort zu gehorchen.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Zuneigung4
Energie2
Erziehbarkeit3
Bellfreude3
Fellwechsel4

Pflege und Fellpflege

Der Pyrenäen-Mastiff braucht regelmäßiges Bürsten, mäßige Bewegung und Platz, besonders in Zeiten des starken Fellwechsels.

Die tägliche Pflege dreht sich vor allem um das Fell, ein moderates Bewegungspensum und eine Umgebung, die zu einem derart großen Hund passt.

Fellpflege

  • Ein- bis zweimal pro Woche bürsten, während des starken Fellwechsels im Frühjahr und im Herbst täglich
  • Eine Bürste mit feinen Stiften und einen Unterwollrechen verwenden, um bis zur dichten Unterwolle vorzudringen
  • Nur bei Bedarf baden, etwa alle paar Monate oder wenn der Hund stark verschmutzt ist
  • Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, Halsfalten und Wamme trocken halten
  • Krallen alle paar Wochen kürzen, dabei auch an die Afterkrallen der Hinterläufe denken

Bewegung

  • Ein bis zwei ruhige Spaziergänge täglich, insgesamt etwa 30 bis 60 Minuten
  • Zugang zu einem sicher eingezäunten Garten für freie Bewegung
  • Solange der Welpe noch wächst, auf harte oder eintönig wiederholte Belastung verzichten, um die Gelenke zu schonen
  • Bei Hitze anstrengende Aktivität einschränken, da das dichte Fell die Überhitzungsgefahr erhöht

Umgebung

Diese Rasse braucht Platz. Ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten passt deutlich besser als eine Wohnung. Kälte steckt der Hund dank seines Fells gut weg, so wie man es von Wintern in den österreichischen Alpen kennt, doch mit Hitze tut er sich schwer. Schatten und kühle Rückzugsorte sind im Sommer daher wichtig. Trotz seiner eigenständigen Art hält sich der Hund gern in der Nähe seiner Familie auf und sollte nicht über längere Zeit isoliert bleiben.

Ernährung und Fütterung

Der Pyrenäen-Mastiff braucht eine ausgewogene Ration für große Rassen, aufgeteilt auf mehrere Mahlzeiten, mit kontrolliertem Wachstum als Welpe.

Eine vollwertige, ausgewogene Ration für große beziehungsweise sehr große Rassen bildet die Grundlage. Welpen profitieren besonders von einem Wachstumsfutter für große Rassen mit kontrolliertem Kalzium- und Energiegehalt, weil ein langsames, gleichmäßiges Wachstum das Risiko späterer Gelenkprobleme senkt. Erwachsene Hunde kommen mit einer hochwertigen Ration mit ausreichend Eiweiß und moderatem Fettgehalt gut aus. Da die Rasse zu Magendrehung neigt, wird das Futter üblicherweise auf mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag verteilt, statt eine große Portion zu geben.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie (an den einzelnen Hund und tierärztlichen Rat anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Wachstumsfutter für große Rassen, nach Gewicht3 bis 4
Junghund (6 bis 18 Monate)Schrittweise an die Erwachsenenmenge angepasst2 bis 3
ErwachsenEtwa 4 bis 8 Messbecher, je nach Größe und Aktivität2
SeniorEtwas reduzierte Kalorienmenge, Gewicht im Blick behalten2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten höchstens etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen, sonst drohen Übergewicht und zusätzliche Belastung der Gelenke bei einem so schweren Hund. Frisches Wasser muss jederzeit zur Verfügung stehen. Manche Halterinnen und Halter setzen bei großen Rassen auf Gelenkpräparate wie Glucosamin und Chondroitin, diese sollten aber erst nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt gegeben werden.

Gesundheit und häufige Erkrankungen

Der Pyrenäen-Mastiff wird etwa 10 bis 12 Jahre alt und neigt, wie viele Riesenrassen, zu Gelenkproblemen und Magendrehung.

Der Pyrenäen-Mastiff gilt grundsätzlich als robuste Arbeitsrasse, doch seine Größe bringt die gesundheitlichen Themen mit sich, die bei Riesenrassen üblich sind. Die Lebenserwartung liegt typischerweise bei 10 bis 12 Jahren. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter lassen ihre Zuchttiere auf Hüft- und Ellbogenprobleme untersuchen, und Interessenten sollten sich diese Befunde vorlegen lassen.

Erkrankungen, auf die zu achten ist
ErkrankungAnzeichenHinweis
Hüft- und EllbogendysplasieSteifheit, Hinken, zögerliches AufstehenBei Riesenrassen häufig; Untersuchungen helfen
Magendrehung (gastrische Dilatation-Volvulus)Geschwollener Bauch, Würgen, UnruheMedizinischer Notfall; Mahlzeiten aufteilen und nach dem Fressen nicht toben lassen
Osteochondrosis dissecansLahmheit bei jungen, wachsenden HundenHängt mit raschem Wachstum zusammen; kontrollierte Fütterung hilft
Entropium (nach innen gerolltes Lid)Zukneifen der Augen, Tränenfluss, ReizungManchmal ist ein kleiner Eingriff nötig
HerzerkrankungenSchnelle Ermüdung, Husten, SchwächeRegelmäßige Kontrollen bei älteren Hunden

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten
  • Jährliche Kontrolluntersuchungen, bei Senioren zweimal im Jahr
  • Ein schlankes Körpergewicht halten, um die Gelenke zu entlasten
  • Abgemessene Mahlzeiten über den Tag verteilt füttern, um das Risiko einer Magendrehung zu senken
  • Regelmäßig die Zähne kontrollieren und putzen, um Zahnproblemen vorzubeugen
  • Bei der Welpensuche auf gelenkgetestete Zuchttiere achten

Erziehung und Sozialisierung

Der Pyrenäen-Mastiff ist klug, aber eigenständig, daher wirkt frühe, konsequente Erziehung mit Belohnung am besten.

Der Pyrenäen-Mastiff lernt schnell, wurde aber dafür gezüchtet, allein zu arbeiten und eigene Entscheidungen zu treffen. Diese Eigenständigkeit bedeutet, dass er nicht wie manche andere Rassen von sich aus gefallen will. Er lernt gut, wenn das Training konsequent, ruhig und früh beginnt, solange der Hund noch eine überschaubare Größe hat. Harte Methoden gehen bei einer Herdenschutzrasse meist nach hinten los und können das Vertrauen beschädigen. Die Sozialisierung ist der wichtigste Teil der Aufzucht: Der Welpe sollte viele Menschen, Orte und andere Tiere kennenlernen, damit ein gefestigter, unterscheidungsfähiger erwachsener Hund daraus wird.

Grundlagen

  1. Mit Sozialisierung und sanftem Handling beginnen, sobald der Welpe einzieht
  2. Einen zuverlässigen Rückruf und lockeres Gehen an der Leine trainieren, bevor der Hund sein volles Gewicht erreicht
  3. Klare, einheitliche Hausregeln festlegen, an die sich alle Familienmitglieder halten
  4. Ruhiges Verhalten gegenüber Besuchern belohnen, um den Schutztrieb in geordnete Bahnen zu lenken
  5. Trainingseinheiten kurz, positiv und häufig halten statt lang und mit Druck

Zucht

Der Pyrenäen-Mastiff reift langsam, bekommt große Würfe und braucht in der Welpenzeit sorgfältiges Management für gesunde Gelenke.

Riesenrassen reifen langsam, und der Pyrenäen-Mastiff macht da keine Ausnahme. Hündinnen werden in der Regel erst gedeckt, wenn sie körperlich ausgewachsen sind, meist mit etwa zwei Jahren, sobald das Wachstum abgeschlossen und die Gesundheitschecks erledigt sind. Verantwortungsvolle Zucht verpaart Tiere, die auf Hüft- und Ellbogenprobleme untersucht wurden und ein stabiles, ausgeglichenes Wesen mitbringen, denn bei einer großen Wächterrasse zählen beide Eigenschaften.

Die Tragzeit beträgt wie bei allen Hunden rund 63 Tage. Die Würfe fallen meist groß aus, und die Welpen sind kräftig, daher sollte die Geburt beaufsichtigt und eine Tierärztin oder ein Tierarzt in Rufbereitschaft sein. Die Neugeborenen wachsen rasch und brauchen eine kontrollierte Fütterung, damit das Wachstum nicht zu schnell voranschreitet und die sich entwickelnden Gelenke belastet. Frühes Handling und Sozialisierung durch die Züchterin oder den Züchter legen den Grundstein für das ruhige Wesen, für das die Rasse bekannt ist. Da diese Rasse außerhalb Spaniens selten ist, bedeutet die Suche nach einem Wurf oft, Rasseklubs zu kontaktieren und auf eine geplante Verpaarung zu warten.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 1 bis 2 Jahre (Zucht meist erst ab etwa 2 Jahren)
TragzeitRund 63 Tage
Durchschnittliche WurfgrößeEtwa 6 bis 8 Welpen
AbsetzalterEtwa 6 bis 8 Wochen
Erwachsenengewicht erreichtMit etwa 18 bis 24 Monaten

Mastín del Pirineo registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Mastín del Pirineo überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Mastín del Pirineo in Österreich registrieren

Geben Sie die Daten Ihres Hundes der Rasse Mastín del Pirineo ein: Name, Geburtsdatum, ein gutes Foto, dazu Ihre Handynummer, speichern, fertig. Das Profil bleibt gratis, für immer, und nimmt die Chipnummer auf, sobald Sie sie haben. Die Hunderegistrierung wartet nicht auf den Tierarzttermin.

Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Mastín del Pirineo sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Mastín del Pirineo in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Mastín del Pirineo an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Mastín del Pirineo in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Mastín del Pirineo?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Pyrenäen-Mastiff betreffen Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein Pyrenäen-Mastiff?

Er zählt zu den Riesenrassen. Rüden erreichen ab etwa 77 cm Schulterhöhe, Hündinnen ab etwa 72 cm, und ausgewachsene Tiere wiegen häufig zwischen 70 und 100 Kilogramm.

Ist der Pyrenäen-Mastiff ein guter Familienhund?

Für den passenden Haushalt ja. Er ist ruhig, anhänglich und sanft mit Familie und Kindern, wobei er wegen seiner Größe bei kleinen Kindern beaufsichtigt werden sollte. Er braucht Platz und frühe Sozialisierung.

Ist die Pflege aufwendig?

Der Aufwand ist moderat, aber die Ausmaße sind groß. Das dichte Fell verlangt regelmäßiges Bürsten und während des starken Fellwechsels tägliche Aufmerksamkeit, der Bewegungsbedarf ist überschaubar, und das Futter für einen so großen Hund kostet spürbar. Größer ist der Aufwand für konsequente, frühe Erziehung und Sozialisierung.

Wie alt werden Pyrenäen-Mastiffs?

Die meisten werden etwa 10 bis 12 Jahre alt, was für eine Riesenrasse typisch ist. Ein schlankes Gewicht und Kontrollen der Gelenke und des Herzens unterstützen ein langes, gesundes Leben.

Eignet sich diese Rasse für Ersthundehalter?

Als erster Hund ist er meist keine leichte Wahl. Größe, Eigenständigkeit und Schutztrieb passen besser zu Halterinnen und Haltern, die bereits Erfahrung mit großen oder schützenden Rassen haben und eine bestimmte, faire Führung bieten können.

Bellen sie viel?

Sie sind wachsam und bellen, wenn ihnen etwas ungewöhnlich vorkommt, sind aber keine Dauerbeller. Ein gut sozialisierter Hund setzt sein tiefes Bellen als Warnsignal ein und nicht grundlos.

Wo bekomme ich einen Pyrenäen-Mastiff her?

Außerhalb Spaniens ist die Rasse selten. Für einen Welpen wendet man sich meist an Rasseklubs oder eingetragene Züchterinnen und Züchter und muss auf einen geplanten Wurf warten.

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