
Pudelpointer
Der Pudelpointer ist ein ruhiger, vielseitiger deutscher Jagdhund, der einen ausgeprägten Arbeitstrieb mit einem ausgeglichenen, lernfähigen Wesen verbindet.
- Size
- Groß
- Lifespan
- 11–14 years
- Origin
- Deutschland
- Temperament
- Ruhig
- Standard colors
- Schwarz und Braun
Characteristics
Coat and grooming
How the Pudelpointer coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Drahthaar
- Fellänge
- Mittellang
- Haarwechsel
- Geringer Haarverlust
Grooming guidance
Vorsicht: A Pudelpointer coat should be hand-stripped rather than clipped.
Ein Drahthaarfell soll an der Wurzel ausgezupft werden, sobald das Haar reif zum Lösen ist. Eine Schermaschine kappt es stattdessen auf halber Länge und lässt die weiche Unterwolle stehen. Das Ergebnis ist ein Fell, das schlaff und verblasst nachwächst; die wetterfeste Struktur kehrt erst zurück, wenn das Haar erneut getrimmt wird.
Pudelpointer colors and patterns
What each club's breed standard says about every Pudelpointer color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Pudelpointer in Schwarz und Braun. Standard patterns: Einfarbig.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC |
|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“black”) |
| Braun | Standardgemäß (“Brown”) | Standardgemäß (“Liver”) | Standardgemäß (“Solid brown”) |
| Patterns | |||
| Einfarbig | Standardgemäß (“Whole coloured”) | Standardgemäß (“Whole coloured”) | Standardgemäß (“Solid”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC |
|---|---|---|---|
| Bernsteinfarben | Standardgemäß (“of a dark amber colour”) | Standardgemäß (“of a dark amber colour”) | Standardgemäß (“dark amber in color”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC |
|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Strongly pigmented corresponding to the coat colour”) | Standardgemäß (“Strongly pigmented corresponding to the coat colour”) | Standardgemäß (“Strongly pigmented according to the color of the coat”) |
| Leberbraun | Standardgemäß (“Strongly pigmented corresponding to the coat colour”) | Standardgemäß (“Strongly pigmented corresponding to the coat colour”) | Standardgemäß (“Strongly pigmented according to the color of the coat”) |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
Color changes
How a Pudelpointer's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Über den Pudelpointer
Der Pudelpointer ist ein großer deutscher Jagdhund mit starkem Arbeitstrieb und ruhigem Wesen, in Österreich geschätzt als vielseitiger Jagdbegleiter und aufmerksamer Familienhund.
Der Pudelpointer ist ein vielseitiger Jagdhund, der in Deutschland durch die Kreuzung von Pudel und Englischem Pointer entstanden ist. Ziel war ein einziger Hund, der Wild zu Land und im Wasser vorstehen und apportieren kann, sich auch in dichtem Bewuchs bewährt und dabei zuhause ruhig bleibt. Entstanden ist ein mittelgroßer bis großer Jagdhund mit witterungsbeständigem Fell und gelassenem Wesen.
Unter Jägern gilt der Pudelpointer als Allrounder und nicht als Spezialist für eine einzelne Aufgabe. Von ihm wird erwartet, dass er Wild aufspürt, vorsteht, aus Wasser und von Land apportiert und Schweißfährten verfolgt. Diese Bandbreite an Aufgaben prägt sein Wesen: Der Hund ist führig, konzentriert und folgt den Anweisungen seines Hundeführers bereitwillig.
Abseits des Reviers zeigt sich der Pudelpointer meist ruhig und ausgeglichen. Er baut eine enge Bindung zu seinen Menschen auf und wird drinnen gelassen, sobald sein Bewegungsbedarf gedeckt ist. Die Rasse bleibt selten, und die Zucht legt seit jeher mehr Wert auf Arbeitsleistung als auf Ausstellungserfolge.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Deutschland |
| Größe | Groß |
| Lebenserwartung | 11 bis 14 Jahre |
| Gruppe / Aufgabe | Vielseitiger Jagdhund (Vorstehen und Apportieren) |
| Geeignet für | Aktive Familien, erfahrene Halter, Jagdhaushalte |
Für wen sich die Rasse eignet
Der Pudelpointer passt zu aktiven Haltern, die täglich für körperliche Auslastung und geistige Beschäftigung sorgen können. Am besten kommt er in Haushalten mit Zugang zu freiem Gelände zurecht und, im Idealfall, mit Möglichkeiten zur Jagd oder zu geregelten Feldaktivitäten wie Fährtenarbeit, Dummytraining oder Jagdgebrauchsprüfungen. Wer einen ruhigen Hausgenossen sucht, der trotzdem eine Aufgabe braucht, findet in dieser Rasse eine gute Wahl. Für bewegungsarme Haushalte oder Halter ohne Zeit für Training und Auslauf eignet sie sich weniger.
Geschichte und Herkunft
Der Pudelpointer entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland aus der Kreuzung von Pudel und Englischem Pointer, um einen einzigen vielseitigen Jagdhund zu schaffen.
Der Pudelpointer ist in Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Die Zuchtarbeit wird Baron von Zedlitz zugeschrieben, der unter dem Namen Hegewald schrieb und einen vielseitigen Jagdhund für die Anforderungen der deutschen Jäger seiner Zeit entwickeln wollte.
Am Anfang stand die Kreuzung von Pudel und Englischem Pointer. Der Pudel brachte einen gelehrigen Kopf, Wasserfreude und ein dichtes Fell ein, der Pointer steuerte Vorstehinstinkt, feine Nase und Feldpassion bei. In der Anfangszeit wurde eine kleinere Zahl an Pointern mit einer größeren Grundlage an Pudeln verpaart, danach richtete sich die Selektion darauf, die Arbeitseigenschaften beider Rassen zu festigen.
Von Beginn an wurde die Rasse nach Leistung und nicht nach Äußerlichkeiten gezüchtet. Ausgewählt wurden Hunde nach ihrer Leistung im Feld und im Wasser, und Zuchttiere mussten ihre jagdliche Eignung unter Beweis stellen. Dieser Schwerpunkt auf bewährte Arbeitshunde besteht bis heute und prägt die Zucht der Rasse maßgeblich.
Über weite Teile des 20. Jahrhunderts blieb der Pudelpointer vorwiegend eine deutsche Jagdhundrasse. Später kam er nach Nordamerika, wo er von Klubs betreut wird, die Prüfungsanforderungen für Zuchthunde festlegen. Weltweit bleibt die Rasse verhältnismäßig selten, die meisten Hunde leben in Arbeits- und Jagdhaushalten. In Österreich selbst ist der Pudelpointer ein Nischenhund, gefragt vor allem in Kreisen, die dem Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) nahestehen und Wert auf jagdliche Vielseitigkeit legen.
Aussehen und Rassestandard
Der Pudelpointer ist ein großer, athletischer Jagdhund mit rauem, witterungsbeständigem Fell, meist in Brauntönen, und einem ausgewogenen Arbeitskörperbau.
Der Pudelpointer ist ein wohlproportionierter, athletischer Hund, gebaut für Ausdauer im Feld. Der Rumpf ist etwas länger als hoch, mit tiefer Brust, kräftigen Läufen und einer geraden Rückenlinie. Der Gesamteindruck ist der eines funktionalen Jagdhundes und nicht einer überzeichneten Ausstellungsform. Ein besonderes Merkmal ist die Gesichtsbehaarung mit Bart und Augenbrauen, die die Augen einrahmen.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Etwa 53 bis 68 cm |
| Gewicht | Etwa 20 bis 30 kg |
| Fell | Rau, dicht, drahtig und witterungsbeständig, mittellang |
| Farben | Braun (leberfarben), kastanienbraun und Dürrlaubfarben; vereinzelt schwarz |
| Augen | Bernstein- bis Braunton, unter ausgeprägten Augenbrauen |
Fell und Farben
Das Fell ist das praktischste Merkmal der Rasse. Es liegt rau und drahtig eng am Körper und wird von einer dichten Unterwolle ergänzt, die den Hund im kalten Wasser und im dichten Bewuchs schützt. Die Fellstruktur schwankt zwischen den einzelnen Hunden etwas, von gröber bis etwas weicher, wobei der Standard ein raues, wasserabweisendes Deckhaar bevorzugt.
Die Farbe ist meist Braun, von leberfarben und kastanienbraun bis zu helleren Dürrlaubtönen. Auch schwarze Hunde kommen vor. Kleine weiße Abzeichen an Brust oder Pfoten treten bei manchen Tieren auf. Das Gesicht trägt Bart und Augenbrauen, die der Rasse ihren typischen Ausdruck verleihen.
Wesen und Charakter
Der Pudelpointer ist ruhig, ausgeglichen und sehr gut erziehbar, mit starkem Arbeitseifer im Feld und einer zurückhaltend liebevollen Art zuhause.
Der Pudelpointer hat ein gefestigtes, gleichmäßiges Wesen, das ihn von manch schärferer Vorstehhundrasse unterscheidet. Zuhause verhält er sich ruhig und still und findet meist schnell zur Ruhe, sobald sein körperlicher und geistiger Bedarf gedeckt ist. Seiner Familie gegenüber zeigt sich die Rasse anhänglich und treu, oft bleibt sie eng an ihren Menschen.
Fremden gegenüber tritt der Pudelpointer meist zurückhaltend auf, nicht aggressiv. Frühe Sozialisierung hilft ihm, gegenüber neuen Personen und Situationen selbstsicher zu werden. Mit Kindern verträgt sich die Rasse in der Regel gut, wenn sie mit ihnen aufwächst, dank ihrer geduldigen Art; bei jedem großen, lebhaften Hund ist Aufsicht dennoch sinnvoll.
Anderen Hunden gegenüber zeigt sich die Rasse meist gesellig. Der ausgeprägte Jagdtrieb kann dazu führen, dass sie kleinen Tieren nachjagt, weshalb bei Katzen, Geflügel oder anderen Kleintieren Vorsicht geboten ist, sofern der Hund nicht mit ihnen aufgewachsen ist. Im Feld wird aus diesem Trieb Konzentration und Ausdauer. Der Pudelpointer arbeitet fleißig, kooperiert gerne und reagiert fein auf seinen Hundeführer, weshalb er als führiger, vielseitiger Jagdhund geschätzt wird.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 4 |
| Energie | 5 |
| Erziehbarkeit | 5 |
| Lautstärke | 2 |
| Fellwechsel | 2 |
Pflege und Fellpflege
Der Pudelpointer braucht viel tägliche Bewegung und Beschäftigung; sein raues Fell ist pflegeleicht und verlangt nur regelmäßiges Bürsten und gelegentliches Trimmen.
Bei der Haltung eines Pudelpointers steht die Erfüllung seines hohen Bewegungsbedarfs im Vordergrund. Das Fell selbst gehört zu den unkomplizierteren Seiten der Rasse.
Fellpflege
- Das Fell ein- bis zweimal wöchentlich bürsten, um lose Haare und Schmutz zu entfernen.
- Das raue Fell gelegentlich von Hand trimmen, um die Struktur zu erhalten; auf starkes Scheren verzichten, da es das Fell weich werden lässt.
- Den Bart nach dem Fressen und nach der Wasserarbeit reinigen, damit er nicht verfilzt oder müffelt.
- Die Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, da Hängeohren nach dem Schwimmen Feuchtigkeit einschließen können.
- Krallen bei Bedarf kürzen und die Zähne mehrmals wöchentlich putzen.
Bewegung
- Täglich mindestens ein bis zwei Stunden fordernde Aktivität einplanen.
- Apportieren, Schwimmen, Nasenarbeit oder Feldtraining einbauen, um den Arbeitskopf zu beschäftigen.
- Wo möglich, freien Auslauf ohne Leine in sicher eingezäunten Flächen bieten.
- Körperliche Auslastung mit Trainingsaufgaben kombinieren, damit keine Langeweile aufkommt.
Umgebung
Der Pudelpointer passt in ein Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und Zugang zu freiem Gelände oder Wasser. Drinnen kann er sich als ruhiger Mitbewohner einleben, für ein Leben in der Stadtwohnung ohne ernsthaften täglichen Auslauf ist er jedoch nicht geeignet. Dank seines Fells verträgt die Rasse kaltes und nasses Wetter gut, ein Vorteil im alpinen Klima mit seinen kalten Wintern.
Ernährung und Fütterung
Ein aktiver Pudelpointer braucht ein vollwertiges, hochwertiges Futter passend zu seinem Arbeitsenergiebedarf, portioniert in gemessenen Mahlzeiten.
Der Pudelpointer ist eine Arbeitsrasse mit hohem Energieumsatz, daher sollte die Ration genug Eiweiß und Fett liefern, um anhaltende Leistung zu unterstützen. Ein vollwertiges, ausgewogenes Futter für aktive, große Hunde ist gut geeignet. Während der Jagdsaison oder bei intensivem Training steigt der Kalorienbedarf, und die Portionen müssen unter Umständen erhöht werden. In ruhigeren Phasen lohnt es sich, die Kondition des Hundes im Auge zu behalten, um Übergewicht zu vermeiden. Frisches Wasser sollte jederzeit bereitstehen, besonders rund um Bewegung und Wasserarbeit.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Herstellerangabe für Wachstum | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Laut Herstellerangabe, Formel für große Rassen | 2 bis 3 |
| Erwachsener Hund | Etwa 300 bis 450 g hochwertiges Trockenfutter | 2 |
| Arbeitender Hund (Saison) | Erhöhte Portion passend zur Leistung | 2 bis 3 |
| Senior | Reduzierte Kalorien, Eiweißgehalt beibehalten | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Leckerlis sollten höchstens etwa zehn Prozent der Tagesration ausmachen und als Belohnung beim Training dienen. Ein Hund, der vollwertiges Fertigfutter bekommt, braucht in der Regel keine Zusätze. Gelenknahrung, Fischöl oder andere Ergänzungen am besten mit dem Tierarzt besprechen, vor allem bei Arbeits- oder älteren Hunden. Große Rassen neigen zu Magendrehung, daher unmittelbar vor oder nach intensiver Bewegung nicht üppig füttern.
Gesundheit und häufige Erkrankungen
Der Pudelpointer ist eine robuste, im Allgemeinen gesunde Rasse mit einer Lebenserwartung von 11 bis 14 Jahren; dennoch sollten Halter auf Hüftdysplasie, Ohrenentzündungen und Magendrehung achten.
Der Pudelpointer gilt als robuste, gesunde Rasse, unterstützt durch eine Zuchttradition, die auf Arbeitsfestigkeit setzt. Die typische Lebenserwartung liegt bei 11 bis 14 Jahren. Wie bei jedem großen, aktiven Hund verdienen manche Erkrankungen Aufmerksamkeit, und der Kauf bei Züchtern, die ihre Zuchttiere gesundheitlich testen lassen, senkt das Risiko.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Widerwille beim Aufstehen oder Springen | Zuchttiere untersuchen lassen; Gewicht und Bewegung steuern |
| Ohrenentzündungen | Kopfschütteln, Geruch, Kratzen an den Ohren | Nach dem Schwimmen wahrscheinlicher; Ohren trocken und sauber halten |
| Magendrehung | Geblähter Bauch, erfolgloses Würgen ohne Erbrechen, Unruhe | Notfall; tiefbrüstige Rassen tragen ein höheres Risiko |
| Haut- und Fellreizungen | Juckreiz, Rötung, wunde Stellen | Oft im Zusammenhang mit Allergien oder eingeschlossener Feuchtigkeit |
| Augenerkrankungen | Trübung, Rötung, Sehveränderungen | Regelmäßige tierärztliche Augenkontrollen sind ratsam |
Vorbeugende Pflege
- Impfungen und Parasitenschutz auf aktuellem Stand halten.
- Ein schlankes Körpergewicht erhalten, um die Gelenke zu schonen.
- Die Ohren nach jedem Schwimmen oder jeder Wasserarbeit reinigen und trocknen.
- Jährliche Tierarztkontrollen einplanen, bei Zuchttieren mit Augen- und Hüftuntersuchung.
- Abgemessene Mahlzeiten füttern und den Hund vor und nach der Bewegung ruhen lassen, um das Risiko einer Magendrehung zu senken.
Erziehung und Intelligenz
Der Pudelpointer zählt zu den führigsten Jagdhunden, verbindet Intelligenz mit ausgeprägtem Kooperationswillen und reagiert am besten auf konsequente, belohnungsbasierte Methoden.
Der Pudelpointer ist intelligent und führig und hat den ausgeprägten Wunsch, mit seinem Hundeführer zusammenzuarbeiten. Damit zählt er für alle, die regelmäßige, strukturierte Einheiten investieren, zu den unkomplizierteren Jagdhunden im Training. Die Rasse begreift Kommandos rasch und behält sie gut, und sie blüht auf, wenn das Training mit echter Arbeit wie Apportieren und Feldübungen verbunden wird. Harte Behandlung wirkt kontraproduktiv; die Rasse reagiert deutlich besser auf faire, konsequente Führung. Frühe Sozialisierung und Gewöhnung an Schussgeräusche, Wasser und unterschiedliches Gelände fördern einen selbstsicheren Arbeitshund.
Grundlagen
- Sozialisierung und behutsamer Umgang beginnen im Welpenalter, mit neuen Menschen, Orten und Geräuschen.
- Namenserkennung und einen zuverlässigen Rückruf vor den Feldkommandos aufbauen.
- Grundgehorsam festigen: Sitz, Bleib, Platz und lockeres Gehen an der Leine.
- Apportieren mit einfachen Bring-Spielen einführen, danach zu markierten Apporten übergehen.
- Wasserarbeit sowie Nasen- oder Vorstehaufgaben schrittweise ergänzen, die Einheiten kurz und positiv halten.
- Kommandos in ablenkungsreicher Umgebung festigen, bevor man sich im Feld darauf verlässt.
Zucht und Aufzucht
Bei der Pudelpointer-Zucht zählen bewährte Arbeitsleistung und Gesundheitstests; Hündinnen bringen durchschnittlich große Würfe, die von früher Sozialisierung und Reizen aus dem Feld profitieren.
Die Zucht des Pudelpointers dreht sich seit jeher um die Arbeitsleistung. Viele Klubs, die die Rasse betreuen, verlangen vor der Zuchtzulassung eine bestandene Jagdeignungs- oder Feldprüfung sowie eine Gesundheitsuntersuchung. Diese sorgfältige Auswahl hält die Rasse gesund und ihrem eigentlichen Zweck treu.
Hunde erreichen die Geschlechtsreife üblicherweise zwischen etwa 12 und 24 Monaten, verantwortungsvolle Züchter warten aber meist, bis ein Hund körperlich ausgereift ist und seine Arbeitsleistung sowie Gesundheit unter Beweis gestellt hat, bevor er zur Zucht eingesetzt wird. Nach einer erfolgreichen Verpaarung dauert die Trächtigkeit rund 63 Tage, wie bei Hunden allgemein üblich.
Die Wurfgröße entspricht dem Durchschnitt für eine große Rasse. Welpen werden über mehrere Wochen abgesetzt und beginnen früh mit der Sozialisierung. Da die Rasse für die Arbeit gezüchtet wird, setzen Züchter Junghunde in den ersten Monaten häufig Wasser, Federwild und wechselnden Umgebungen aus, um Selbstvertrauen und natürliche Instinkte zu entwickeln. Ein Welpe von gesundheitsgetesteten, arbeitserprobten Elterntieren zu wählen, ist der zuverlässigste Weg zu einem gesunden Hund.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 12 bis 24 Monate |
| Empfohlenes Zuchtalter | Nach körperlicher Reife und Gesundheits-/Arbeitsnachweis |
| Trächtigkeitsdauer | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Meist 6 bis 9 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Zuchtvoraussetzungen | Gesundheitsuntersuchung und Jagd-/Eignungsprüfung (je nach Klub) |
Pudelpointer registrieren: Hund und Chip in Österreich
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Was kostet die Registrierung eines Pudelpointer?
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit des Pudelpointers.
Wie groß wird ein Pudelpointer?
Der Pudelpointer ist ein großer Hund mit einer Widerristhöhe von etwa 53 bis 68 cm und einem Gewicht von rund 20 bis 30 kg, wobei Rüden meist größer sind als Hündinnen.
Wie ist das Wesen des Pudelpointers?
Die Rasse ist ruhig, ausgeglichen und sehr gut erziehbar. Zuhause zeigt sie sich still und anhänglich, Fremden gegenüber zurückhaltend, im Feld konzentriert und fleißig.
Ist der Pudelpointer aufwendig in der Pflege?
Die Fellpflege ist unkompliziert, da das drahtige Fell wenig haart und nur wöchentliches Bürsten sowie gelegentliches Handtrimmen braucht. Der größere Aufwand liegt bei der Bewegung: Die Rasse braucht täglich ein bis zwei Stunden fordernde Aktivität und geistige Beschäftigung.
Wie alt werden Pudelpointer?
Die typische Lebenserwartung liegt bei 11 bis 14 Jahren. Gute Ernährung, regelmäßige tierärztliche Betreuung und Gewichtskontrolle helfen einem Hund, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen.
Ist der Pudelpointer ein guter Familienhund?
Ja, für aktive Familien. Er ist geduldig und anhänglich zu seinen Menschen und verträgt sich meist gut mit Kindern, wenn er mit ihnen aufwächst. Wegen seines starken Jagdtriebs ist bei Kleintieren Vorsicht geboten, und er braucht einen Halter, der seinen Bewegungsbedarf decken kann.
Sind Pudelpointer leicht zu finden?
Nein. Die Rasse ist verhältnismäßig selten und wird vor allem in Jagd- und Arbeitshundekreisen gezüchtet. Interessenten landen häufig auf der Warteliste eines Züchters, der seine Hunde gesundheitlich und jagdlich testet.
Braucht der Pudelpointer ein Jagdrevier als Zuhause?
Nicht zwingend, aber er braucht einen gleichwertigen Ausgleich. Ohne Jagd sollten Halter geregelte Aktivitäten wie Apportieren, Nasenarbeit, Dummytraining oder Feldsport anbieten, um den Arbeitstrieb der Rasse zu befriedigen.
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