
Pointer
Der Pointer ist ein ausgeglichener, athletischer Vorstehhund, berühmt für seine klassische Vorstehhaltung und seine anmutige Ausdauer im Feld.
- Size
- Groß
- Lifespan
- 12–17 years
- Origin
- England
- Temperament
- Ausgeglichen
- Standard colors
- Schwarz, Weiß und Leberbraun and 2 more
Characteristics
Coat and grooming
How the Pointer coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Einfaches Fell
- Fellstruktur
- Glatt
- Fellänge
- Kurz
- Haarwechsel
- Mäßiger Haarverlust
Pointer colors and patterns
What each club's breed standard says about every Pointer color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Pointer in Schwarz, Weiß, Leberbraun, Orange und Zitronengelb. Standard patterns: Einfarbig, Zweifarbig, Dreifarbig und Stichelschimmel.
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“black and white”) | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“black”) | Standardgemäß (“black and white”) | Standardgemäß (“black and white”) |
| Weiß | Standardgemäß (“Usual colours are lemon and white, orange and white, liver and white, and black and white”) | Standardgemäß (“Black & White”) | Standardgemäß (“in combination with white”) | Standardgemäß (“Lemon and white, orange and white, liver and white, and black and white”) | Standardgemäß (“Lemon and white, orange and white, liver and white, and black and white”) |
| Leberbraun | Standardgemäß (“liver and white”) | Standardgemäß (“Liver”) | Standardgemäß (“liver”) | Standardgemäß (“liver and white”) | Standardgemäß (“liver and white”) |
| Orange | Standardgemäß (“orange and white”) | Standardgemäß (“Orange”) | Standardgemäß (“traditionally referred to as orange colored”) | Standardgemäß (“orange and white”) | Standardgemäß (“orange and white”) |
| Zitronengelb | Standardgemäß (“lemon and white”) | Standardgemäß (“Lemon”) | Standardgemäß (“Yellow or yellow and white dogs with liver noses and eye rims are referred to as lemon colored”) | Standardgemäß (“Lemon and white”) | Standardgemäß (“Lemon and white”) |
| Patterns | |||||
| Einfarbig | Standardgemäß (“Self colours and tricolours are also correct”) | Standardgemäß (“solid-colored”) | Standardgemäß (“solid”) | Standardgemäß (“Self colours and tricolours also permissible”) | Standardgemäß (“Self colours and tricolours are also correct”) |
| Zweifarbig | Standardgemäß (“lemon and white, orange and white, liver and white, and black and white”) | Standardgemäß (“either in combination with white”) | Standardgemäß (“in combination with white”) | Standardgemäß (“Lemon and white, orange and white, liver and white, and black and white”) | Standardgemäß (“Lemon and white, orange and white, liver and white, and black and white”) |
| Dreifarbig | Standardgemäß (“Self colours and tricolours are also correct”) | Standardgemäß (“A good Pointer cannot be a bad color”) | Fehler (“Tri-color is also acceptable but is a hound trait and should be faulted accordingly”) | Standardgemäß (“Self colours and tricolours also permissible”) | Standardgemäß (“Self colours and tricolours are also correct”) |
| Stichelschimmel | No ruling | Standardgemäß (“Ticked”) | No ruling | Nicht anerkannt | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | UKC | KC | KUSA |
|---|---|---|---|---|---|
| Braun | Standardgemäß (“Either hazel or brown according to colour of coat”) | No ruling | No ruling | Standardgemäß (“Either hazel or brown according to colour of coat”) | Standardgemäß (“Either hazel or brown according to colour of coat”) |
| Dunkelbraun | No ruling | Standardgemäß (“the darker the better”) | Standardgemäß (“dark eyes, the darker the better”) | No ruling | No ruling |
| Hellbraun | No ruling | No ruling | Standardgemäß (“Lighter-colored eyes are acceptable in dogs with self-colored pigment”) | No ruling | No ruling |
| Haselnussbraun | Standardgemäß (“Either hazel or brown according to colour of coat”) | No ruling | No ruling | Standardgemäß (“Either hazel or brown according to colour of coat”) | Standardgemäß (“Either hazel or brown according to colour of coat”) |
| Color or pattern | AKC | UKC |
|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“In the darker colors, the nose should be black or brown”) | Standardgemäß (“The nose leather may be black or self-colored”) |
| Leberbraun | Standardgemäß (“In the darker colors, the nose should be black or brown”) | Standardgemäß (“The nose leather may be black or self-colored”) |
| Rosa | Standardgemäß (“in the lighter shades it may be lighter or flesh-colored”) | No ruling |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Pointer's colors can change over its life.
Schwarzchanges toRostrot
Fell · Mit dem Körperzustand · can change back
Schwarzchanges toGrau
Fell · Fortschreitend
Schwarzchanges toBraun
Fell · In der Sonne · can change back
Weißchanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Pointer
A few of the Pointer profiles members have added to United Pet Club.
Über den Pointer
Der Pointer ist ein großer, athletischer Vorstehhund aus England: zu Hause ausgeglichen, im Feld für lange Jagdtage auf Federwild gebaut.
Der Pointer ist ein großer Jagdhund, der in England gezüchtet wurde, um Federwild aufzuspüren und in eine ruhige, leicht geneigte Haltung zu fallen, die anzeigt, wo sich der Vogel versteckt. Genau diese Haltung, mit angehobener Vorderpfote und auf das Wild ausgerichtetem Körper, hat der Rasse ihren Namen gegeben: das Vorstehen. Er zählt zu den älteren Vorstehhunderassen der britischen Jagdtradition, und dieser ursprüngliche Arbeitstyp prägt bis heute Aussehen und Verhalten des Hundes.
Im Feld legt ein Pointer im schnellen, mühelosen Galopp weite Strecken zurück und kann stundenlang jagen, ohne zu ermüden. Zu Hause ist derselbe Hund meist ruhig und ausgeglichen, freundlich zu Menschen und, bei ausreichend täglicher Bewegung, geduldig mit Kindern. Die Rasse ist eng an ihre Menschen gebunden und baut starke Bindungen auf, weshalb sie sich schwertut, wenn sie lange allein bleibt oder ohne Auslauf für ihre Energie eingesperrt wird.
Pointer haben ein kurzes, hartes Fell und eine klare, ausgewogene Linienführung. Sie sind in erster Linie Athleten, und die meisten Verhaltensprobleme lassen sich auf zu wenig Bewegung zurückführen, nicht auf ein schwieriges Wesen.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | England |
| Größe | Groß |
| Lebenserwartung | 12 bis 17 Jahre |
| Gruppe / Verwendung | Jagdhundegruppe, Vorstehhund |
| Geeignet für | Aktive Familien, ältere Kinder, andere Hunde |
Für wen eignet sich der Pointer
Der Pointer passt zu Haltern, die laufen, wandern, radeln oder in heimischen Jagdrevieren auf Federwild unterwegs sind, und die einen Hund wollen, der mithält. Er eignet sich für Haushalte mit Garten oder regelmäßigem Zugang zu offenem Gelände und für Menschen, die einen Großteil des Tages zu Hause sind. Für die Wohnung ohne ausgiebige Bewegung, für Halter, die einen ruhigen Begleithund suchen, oder für lange Arbeitstage außer Haus ist er dagegen wenig geeignet.
Geschichte des Pointers
Der Pointer entstand im England des 17. und 18. Jahrhunderts als Anzeiger von Federwild und wurde zum schlanken, schnellen Vorstehhund von heute verfeinert.
Der Pointer entwickelte sich in England, wo Aufzeichnungen über vorstehende Hunde bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückreichen. Frühe Pointer halfen Jägern mit Windhunden beim Aufspüren von Hasen, später zunehmend beim Finden von Federwild für Jäger mit Netzen und danach mit Gewehren. Mit der Verbreitung der Flugwildjagd im 18. Jahrhundert wurde ein Hund, der Vögel fand und dabei ruhig stehen blieb, wertvoller, und Züchter selektierten konsequent auf genau diese Fähigkeit.
Die Ursprungslinien führen üblicherweise auf eine Mischung von Vorstehhunderassen zurück, die vom europäischen Festland nach England kamen, darunter spanische Vorstehhunde, ergänzt durch andere Laufhunde, die wegen ihrer Nase und Schnelligkeit eingekreuzt wurden. Ziel dieser Kreuzungen waren Spürsinn, Jagdtrieb und die aufrechte Vorstehhaltung, die sich die Jäger wünschten.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts festigte sich ein einheitlicher Typ, und der Pointer wurde zu einem festen Bestandteil der englischen Jagdreviere. Feldprüfungen dieser Zeit belohnten Reichweite, Tempo und Standfestigkeit im Vorstehen, was die Rasse in Richtung des schlanken, schnellen Hundes von heute lenkte. Der Pointer zählte zu den Rassen, die bei den ersten organisierten Hundeausstellungen in England im 19. Jahrhundert vertreten waren.
Später verbreitete sich die Rasse nach Nordamerika und in andere Länder, wo sie in erster Linie Jagd- und Feldprüfungshund blieb. Arbeitslinie und Ausstellungslinie blieben sich dabei näher als bei vielen anderen Jagdhunderassen, und der Pointer wird bis heute vor allem für seine Leistung am Federwild geschätzt.
Aussehen des Pointers
Der Pointer ist ein schlanker, muskulöser, großer Hund mit kurzem, hartem Fell, klaren Linien und einem Kopf mit deutlichem Stop und leicht gewölbtem Fang.
Der Pointer ist auf Tempo und Ausdauer gebaut. Die Linienführung wirkt klar und athletisch, mit tiefer Brust, gerader Rückenlinie und gut gewinkelter Hinterhand, die den weiten, raumgreifenden Schritt antreibt. Der Kopf wird stolz getragen, mit deutlichem Stop, einem im Profil leicht gewölbten Fang und einer Nase, die dunkel gefärbt ist oder zur Fellfarbe passt. Die Rute läuft spitz zu und wird auf oder nahe der Rückenlinie getragen, oft mit einem lebhaften Pendeln von einer Seite zur anderen, wenn der Hund sich bewegt.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden etwa 63 bis 71 cm (25 bis 28 Zoll); Hündinnen etwa 58 bis 66 cm (23 bis 26 Zoll) |
| Gewicht | Rüden etwa 25 bis 34 kg (55 bis 75 lb); Hündinnen etwa 20 bis 29 kg (45 bis 65 lb) |
| Fell | Kurz, dicht, glatt und hart, mit klarem Glanz |
| Farben | Leberbraun, Zitronengelb, Orange oder Schwarz, oft mit Weiß; einfarbig oder gescheckt, manchmal getupft |
| Augen | Rund, dunkel, farblich passend zum Fell, mit wachem Ausdruck |
Fell und Farben
Das Fell liegt kurz und glatt am Körper an, wodurch der Pointer leicht sauber zu halten ist, gegen Kälte aber wenig Schutz bietet. Häufige Farbmuster verbinden eine Grundfarbe in Leberbraun, Zitronengelb, Orange oder Schwarz mit weißen Abzeichen, und bei vielen Hunden ist das Weiß zusätzlich getupft. Einfarbige Hunde kommen vor, sind aber seltener. Die Haut sollte locker genug sein, um schnelle Bewegungen zuzulassen, ohne dabei in Falten zu hängen.
Wesen des Pointers
Der Pointer ist freundlich, ausgeglichen und eng an seine Menschen gebunden, im Feld hochkonzentriert und braucht täglich viel Bewegung, um zu Hause ruhig zu sein.
Der Pointer ist für sein ausgeglichenes, freundliches Wesen bekannt. Er bindet sich eng an seinen Haushalt und ist in der Regel anhänglich gegenüber allen Familienmitgliedern, auch gegenüber Kindern, die alt genug sind, um mit einem großen, schnellen Hund umzugehen. Fremden gegenüber zeigen sich die meisten Pointer eher aufgeschlossen als misstrauisch, weshalb die Rasse kein geborener Wachhund ist. Viele verstehen sich gut mit anderen Hunden, und ein Pointer, der mit Katzen aufwächst, kann durchaus mit ihnen zusammenleben. Der für die Federwildjagd gezüchtete starke Jagdtrieb bedeutet aber, dass kleine, flüchtende Tiere eine Hetzjagd auslösen können.
Das prägendste Merkmal ist die Konzentrationsfähigkeit. Im Feld fixiert der Hund Witterung und Wild mit voller Intensität, und dieser Trieb braucht auch zu Hause ein Ventil. Ein Pointer, der genug läuft, ist drinnen meist ruhig. Bekommt er zu wenig Auslauf, wird er leicht unruhig, bellfreudig oder zerstörerisch. Die Rasse reagiert empfindlich auf harte Führung und blüht bei geduldigem, konsequentem Training und viel Gesellschaft auf.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 4 |
| Energie | 5 |
| Trainierbarkeit | 4 |
| Bellfreude | 2 |
| Fellwechsel | 3 |
Pflege und Haltung des Pointers
Der Pointer braucht täglich viel Bewegung und bei Kälte zusätzlichen Schutz, doch sein kurzes Fell macht die Fellpflege einfach.
Bei der Pflege eines Pointers steht die Bewegung im Mittelpunkt. Das kurze Fell macht wenig Arbeit, der Bewegungsdrang dagegen umso mehr, und die Rasse blüht auf, wenn sie eine Aufgabe oder einen Hundesport hat, um ihren Trieb auszuleben.
Fellpflege
- Wöchentlich mit einem Gummistriegel oder Fellpflegehandschuh bürsten, um lose Haare zu entfernen und die Hautfette zu verteilen
- Nur bei Bedarf baden, da Schmutz aus dem Fell von selbst herausfällt
- Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, da Hängeohren Feuchtigkeit einschließen können
- Krallen alle paar Wochen kürzen und Zähne mehrmals wöchentlich putzen
Bewegung
- Täglich mindestens ein bis zwei Stunden intensive Bewegung einplanen
- Laufen, Wandern, Radbegleitung oder Feldarbeit einem gemütlichen Spaziergang an der Leine vorziehen
- Mit Nasenarbeit, Apportieren und Hundesport wie Agility zusätzlich den Kopf auslasten
- In Straßennähe an der Leine führen oder in einem gesicherten Bereich laufen lassen, denn eine interessante Witterung kann den Rückruf übertönen
Haltung und Umgebung
Ein Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten passt gut zur Rasse, ergänzt durch regelmäßigen Zugang zu offenem Gelände, wo freier Auslauf sicher und erlaubt ist. Wegen des dünnen Fells friert ein Pointer leicht und sollte im Winter einen Hundemantel tragen, bei Hitze braucht er Schatten und Wasser. Der Hund möchte bei seinen Menschen sein und braucht sein Platzerl mitten in der Familie, nicht allein draußen.
Ernährung des Pointers
Pointer brauchen ein hochwertiges Alleinfutter für ihr hohes Aktivitätslevel, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten und angepasst an Arbeit und Körperzustand.
Der Pointer ist eine aktive, große Rasse, und die Fütterung sollte den Energieverbrauch widerspiegeln. Geben Sie ein vollwertiges, ausgewogenes Futter, das zur Lebensphase passt, und passen Sie die Menge an die Arbeitsbelastung an. Ein Pointer, der während der Jagdsaison im Feld läuft, braucht mehr Kalorien als derselbe Hund in der Ruhephase außerhalb der Saison. Verlassen Sie sich dabei nicht allein auf die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung, sondern kontrollieren Sie den Körperzustand: Die Rippen sollten unter einer dünnen Fettschicht leicht zu ertasten sein, und von oben betrachtet sollte eine Taille erkennbar sein.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Angabe auf der Verpackung, in kleinen Portionen | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Etwa 2,5 bis 3,5 Tassen Trockenfutter | 2 bis 3 |
| Erwachsen (geringe bis mäßige Aktivität) | Etwa 2,5 bis 3 Tassen Trockenfutter | 2 |
| Erwachsen (intensive Feldarbeit) | Etwa 3,5 bis 4,5 Tassen Trockenfutter | 2 |
| Senior | Etwa 2 bis 3 Tassen, angepasst an das Gewicht | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Beschränken Sie Leckerlis auf etwa zehn Prozent der Tagesration und kürzen Sie die Mahlzeiten entsprechend, denn diese Rasse setzt bei Überfütterung und zu wenig Bewegung rasch Gewicht an. Die meisten Pointer brauchen bei vollwertiger Fütterung keine Nahrungsergänzung. Besprechen Sie Gelenkspräparate oder Omega-Präparate mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt, und stellen Sie jederzeit frisches Wasser bereit, besonders rund um intensive Bewegung.
Gesundheit des Pointers
Der Pointer gilt als robuste Rasse mit 12 bis 17 Jahren Lebenserwartung, teilt aber orthopädische und Augenerkrankungen, die bei großen Jagdhunden verbreitet sind.
Der Pointer ist im Allgemeinen eine robuste, gesunde Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 17 Jahren. Die Arbeitsherkunft hat die Rasse athletisch und frei von vielen extremen Merkmalen gehalten, doch sie teilt einige Gesundheitsprobleme mit anderen großen, aktiven Hunden, vor allem an Gelenken, Augen und Haut. Ein Züchter, der die Elterntiere gesundheitlich testen lässt, und ein schlankes Gewicht sind die zwei Faktoren, die ein Halter am stärksten selbst beeinflussen kann.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Zögern beim Aufstehen oder Springen | Zuchttiere untersuchen lassen; Hund schlank halten |
| Ellbogendysplasie | Lahmheit der Vorderläufe, besonders im Junghundealter | Häufiger bei schnell wachsenden großen Welpen |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, fortschreitend bis zum Sehverlust | Erblich; DNA- und Augentests verfügbar |
| Entropium | Zusammengekniffene Augen, Tränenfluss, nach innen gerolltes Lid | Operative Korrektur kann nötig sein |
| Hautallergien | Juckreiz, Rötungen, wiederkehrende Ohrenentzündungen | Auslöser meiden; Behandlung nach tierärztlicher Vorgabe |
| Magendrehung | Aufgeblähter Bauch, erfolgloses Würgen, starke Unruhe | Notfall; Hunde mit tiefer Brust sind gefährdet |
Vorsorge
- Grundimpfungen und Parasitenschutz aktuell halten
- Jährliche Kontrolluntersuchungen in der Tierarztordination einplanen, bei Senioren zweimal jährlich
- Schlankes Gewicht halten, um die Gelenke zu schonen
- Ohren und Haut regelmäßig kontrollieren, besonders nach der Feldarbeit
- Zähne regelmäßig putzen und bei Bedarf professionell reinigen lassen
Erziehung und Training des Pointers
Der Pointer ist klug, arbeitswillig und lässt sich mit geduldigen, belohnungsbasierten Methoden gut trainieren, die seine sensible Art berücksichtigen.
Der Pointer ist klug und kooperationsbereit, was ihn gut trainierbar macht, im Feld aber auch eigenständig arbeitet und empfindlich auf harte Korrekturen reagiert. Am schnellsten lernt die Rasse in kurzen, fröhlichen Einheiten mit klaren Belohnungen. Beginnen Sie früh mit Sozialisierung und Grundgehorsam, solange der Hund noch jung und aufnahmefähiger ist. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Rückruf, denn ein Pointer, der eine Fährte aufgenommen hat, lässt sich nur schwer abrufen. Bauen Sie einen zuverlässigen Rückruf zunächst in reizarmer Umgebung auf, bevor Sie ihn im offenen Gelände testen. Der starke Jagdtrieb, der die Rasse bei der Federwildjagd so gut macht, sorgt dafür, dass kleine, fliehende Tiere seine Aufmerksamkeit binden, und das Training muss diesen Umstand einplanen, statt dagegen anzukämpfen.
Grundlagen
- In den ersten Monaten mit der Sozialisierung an Menschen, Hunde und neue Orte beginnen
- Namensreaktion sowie ein Markerwort oder einen Clicker zur Markierung von richtigem Verhalten einführen
- Grundkommandos aufbauen: Sitz, Platz, Bleib und ein Freigabewort
- Einen sicheren Rückruf zunächst an der Schleppleine trainieren, bevor der Hund frei läuft
- Bei geplantem Jagdeinsatz Standfestigkeit und Feldmanieren ergänzen, etwa im Hinblick auf eine Jagdgebrauchsprüfung
- Täglich für geistige und körperliche Auslastung sorgen, damit das Training nicht die einzige Beschäftigung bleibt
Zucht des Pointers
Pointer sind mit ein bis zwei Jahren zuchtreif, werfen etwa fünf bis acht Welpen und brauchen gesundheitlich getestete Eltern sowie früh sozialisierte Welpen.
Verantwortungsvolle Pointer-Zucht beginnt mit gesundheitlich getesteten Elterntieren mit stabilem Wesen und guter Arbeitsleistung. Zwar können Hunde früher fortpflanzungsfähig sein, doch die meisten Züchter warten die körperliche und geistige Reife ab, in der Regel ein bis zwei Jahre, sowie die Ergebnisse der Untersuchungen von Hüfte, Ellbogen und Augen. Hündinnen werden meist erst ab einer späteren Läufigkeit gedeckt, nicht bei der ersten, mit Erholungspausen zwischen den Würfen zum Schutz der Gesundheit der Mutterhündin.
Die Trächtigkeit dauert ab der Befruchtung etwa 63 Tage. Würfe umfassen üblicherweise fünf bis acht Welpen, wobei bei dieser großrahmigen Rasse auch größere Würfe vorkommen. Die Mutterhündin wirft in der Regel ohne Hilfe, doch der Züchter sollte bereit sein einzugreifen und eine Tierärztin oder einen Tierarzt hinzuzuziehen, falls die Geburt stockt oder ein Welpe in Not gerät.
Die richtige Aufzucht der Welpen zählt genauso viel wie die Verpaarung selbst. Welpen sollten mindestens acht Wochen bei der Mutterhündin und den Wurfgeschwistern bleiben, mit behutsamem Umgang, neuen Geräuschen und Untergründen sowie frühem Kontakt zu Menschen in dieser Zeit. Diese frühe Sozialisierung prägt das freundliche, ausgeglichene Wesen, für das die Rasse bekannt ist, und bereitet einen lebhaften Welpen auf das Leben in einem belebten Zuhause oder im Feld vor.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | Etwa 1 bis 2 Jahre |
| Trächtigkeitsdauer | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 5 bis 8 Welpen |
| Alter beim Absetzen | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Empfohlenes Abgabealter | Ab 8 Wochen |
| Gesundheitschecks | Hüfte, Ellbogen, Augen und rassespezifische DNA-Tests |
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Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufig gestellte Fragen zum Pointer
Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Bewegungsbedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Pointers.
Wie groß wird ein Pointer?
Der Pointer ist eine große Rasse. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 63 bis 71 cm (25 bis 28 Zoll) und wiegen rund 25 bis 34 kg (55 bis 75 lb), Hündinnen sind mit etwa 58 bis 66 cm (23 bis 26 Zoll) und 20 bis 29 kg (45 bis 65 lb) etwas kleiner.
Sind Pointer gute Familienhunde?
Ja, für aktive Familien. Pointer sind freundlich und ausgeglichen, binden sich eng an ihre Menschen und verstehen sich in der Regel gut mit älteren Kindern und anderen Hunden. Sie sind keine Wachhunde und brauchen viel Bewegung und Gesellschaft, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen.
Ist ein Pointer aufwendig in der Pflege?
Die Fellpflege ist wegen des kurzen Fells einfach, doch der Bewegungsbedarf ist hoch. Ein Pointer braucht ein bis zwei Stunden intensive Bewegung am Tag. Für aktive Halter ist die Rasse unkompliziert, für bewegungsarme dagegen schwierig.
Wie alt werden Pointer?
Ein Pointer lebt in der Regel 12 bis 17 Jahre. Gute Ernährung, schlankes Gewicht, regelmäßige tierärztliche Betreuung und die Abstammung von gesundheitlich getesteten Elterntieren helfen dabei, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen.
Ist ein Pointer für die Wohnung geeignet?
Nicht ideal. Pointer kommen in kleineren Wohnungen nur zurecht, wenn sie täglich ausgiebig bewegt werden und regelmäßig Zugang zu offenem Gelände haben. Ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten passt deutlich besser zur Rasse.
Vertragen sich Pointer mit anderen Haustieren?
Die meisten Pointer verstehen sich gut mit anderen Hunden und können mit Katzen zusammenleben, mit denen sie aufgewachsen sind. Da die Rasse einen starken Jagdtrieb hat, können kleine, flüchtende Tiere eine Hetzjagd auslösen, weshalb behutsame Eingewöhnung und Aufsicht wichtig sind.
Sind Pointer leicht zu bekommen?
Der Pointer ist eine etablierte Jagdhunderasse, aber seltener als manche beliebten Begleithunderassen. Achten Sie auf Züchter, die ihre Zuchttiere gesundheitlich testen lassen, und erkundigen Sie sich beim Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) oder bei Jagdhunde- und Rasseclubs nach Hunden, die ein neues Zuhause suchen.
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