United Pet Club
Pharaonenhund — a Mittel, Freundlich Hund breed originating in Malta

Pharaonenhund

Der Pharaoh Hound ist ein schlanker, anhänglicher Windhund, bekannt für seine uralte Abstammung und seine liebenswerte Eigenheit, bei Freude zu erröten.

Size
Mittel
Lifespan
12–14 years
Origin
Malta
Temperament
Freundlich
Standard colors
Weiß, Lohfarben, Fuchs und Gold
Key Traits
FreundlichAnhänglichUnabhängigAthletischAufmerksam

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs1

Coat and grooming

How the Pharaonenhund coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Einfaches Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Geringer Haarverlust

Pharaonenhund colors and patterns

What each club's breed standard says about every Pharaonenhund color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Pharaonenhund in Weiß, Lohfarben, Fuchs und Gold.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
WeißStandardgemäß (“white markings allowed as follows”)Standardgemäß (“White Markings”)Standardgemäß (“white markings allowed as follows”)Standardgemäß (“Tan & White Markings”)Standardgemäß (“white markings allowed as follows”)
LohfarbenStandardgemäß (“Tan or rich tan”)Standardgemäß (“Tan”)Standardgemäß (“Tan or rich tan”)Standardgemäß (“Tan or rich tan”)Standardgemäß (“Tan or rich tan”)
FuchsNicht anerkanntStandardgemäß (“Chestnut”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
GoldNicht anerkanntStandardgemäß (“Red Golden”)Nicht anerkanntNicht anerkanntNicht anerkannt
AlbinoNicht anerkanntNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntNicht anerkannt
Patterns
StichelschimmelFehler (“Flecking or white other than above undesirable”)Fehler (“Flecking or other white undesirable”)Fehler (“Flecking or any other white is undesirable”)Fehler (“Flecking or white other than above undesirable”)Fehler (“Flecking or white other than above undesirable”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
BernsteinfarbenStandardgemäß (“Amber coloured, blending with coat”)Standardgemäß (“amber colored, blending with coat”)Standardgemäß (“amber colored, blending with the coat”)Standardgemäß (“Amber coloured, blending with coat”)Standardgemäß (“Amber-coloured, blending with coat”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
RosaStandardgemäß (“Flesh coloured only, blending with coat”)Standardgemäß (“flesh colored, blending with the coat. No other color”)Standardgemäß (“Flesh colored, which blends with the coat, is the only acceptable nose color”)Standardgemäß (“Flesh-coloured only, blending with coat”)Standardgemäß (“Flesh-coloured only, blending with coat”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Pharaonenhund's colors can change over its life.

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

Über den Pharaonenhund

Der Pharaonenhund ist ein mittelgroßer Windhund von Malta, dort Kelb tal-Fenek genannt. Er ist anhänglich, sportlich und bekannt für sein charakteristisches Erröten.

Der Pharaonenhund ist ein mittelgroßer Windhund von der Insel Malta, wo man ihn seit langer Zeit zur Kaninchenjagd über steiniges Gelände einsetzt. Der maltesische Name Kelb tal-Fenek bedeutet wörtlich Hund des Kaninchens. Anders als die meisten Windhunde, die sich vorwiegend auf ihre Augen verlassen, jagt der Pharaonenhund zugleich mit Nase und Gehör.

Das Fell reicht von Hellbraun bis Kastanienrot, dazu kommen große, aufrecht stehende Ohren und ein durchtrainierter Körperbau für schnelle Sprints über unebenes Gelände. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Schulterhöhe von etwa 53 bis 64 Zentimetern und wiegen rund 20 bis 25 Kilogramm. Auffällig ist das sogenannte Erröten: Ist der Hund aufgeregt oder freut er sich, färben sich Nase und Ohrenbereich in einem intensiveren Rosaton.

Im Haus zeigt sich der Pharaonenhund meist ruhig und anhänglich. Er bindet sich eng an seine Familie und ist gegenüber vertrauten Menschen in der Regel freundlich. Der eigenständige Charakter, der vielen Jagdhunden zu eigen ist, bedeutet aber, dass er nicht jeden Befehl sofort ausführt, auch wenn geduldiges, belohnungsbasiertes Training gut funktioniert.

Pharaonenhund: Kurzübersicht
MerkmalDetail
HerkunftMalta
GrößeMittelgroß (etwa 20 bis 25 kg)
Lebenserwartung12 bis 14 Jahre
Gruppe/AufgabeWindhund, ursprünglich Kaninchenjäger
VerträglichkeitMit Familienmitgliedern und Kindern gut, wenn gemeinsam aufgewachsen; bei Kleintieren Aufsicht nötig

Für wen sich die Rasse eignet

Diese Rasse passt zu aktiven Haushalten, die täglich ausreichend Bewegung und einen sicher eingezäunten Auslauf bieten können. Gut geeignet ist sie für Halter, die einen sauberen, pflegeleichten Hund schätzen und den ausgeprägten Jagdtrieb gegenüber Kleintieren in Kauf nehmen. Wer sofortigen, unbedingten Gehorsam erwartet, wird mit dem eigenständigen Wesen des Pharaonenhundes eher wenig Freude haben. In Haushalten mit Katzen oder anderen Kleintieren ist eine behutsame Eingewöhnung wichtig, denn der Jagdinstinkt ist stark ausgeprägt.

Geschichte und Herkunft

Der Pharaonenhund entstand auf Malta als Kaninchenjäger unter dem Namen Kelb tal-Fenek. In den 1920er- und 1930er-Jahren kam er nach Großbritannien, große Verbände erkannten ihn im späten 20. Jahrhundert an.

Der Pharaonenhund gilt als Nationalhund Maltas, wo er unter dem einheimischen Namen Kelb tal-Fenek seit Jahrhunderten als Jagdhund gehalten wird. Auf Malta und der Nachbarinsel Gozo setzten Jäger ihn ein, um Kaninchen zwischen Trockensteinmauern und auf steinigem Grund aufzuspüren und aufzuscheuchen, häufig gemeinsam mit Frettchen und bei Nacht.

Der heutige Rassename geht auf eine ältere, populäre Theorie zurück, die den Hund wegen seiner Ähnlichkeit zu Darstellungen in ägyptischen Grabmalereien mit dem alten Ägypten in Verbindung brachte. Spätere genetische Untersuchungen fanden dafür keine durchgehende Abstammungslinie zu den Hunden der Pharaonenzeit. Der Pharaonenhund ist daher eher als alter maltesischer Rassetyp zu verstehen und nicht als unmittelbarer Nachfahre altägyptischer Hunde.

Nach Großbritannien gelangte die Rasse etwa in den 1920er- und 1930er-Jahren, ab den 1960er-Jahren wurde dort gezielter mit ihr gezüchtet. Britische und amerikanische Zuchtverbände erkannten den Pharaonenhund im späten 20. Jahrhundert offiziell an. Diese Anerkennung vereinheitlichte das Erscheinungsbild und half der Rasse, sich in weiteren Ländern zu verbreiten.

Trotz internationaler Anerkennung bleibt der Pharaonenhund außerhalb Maltas selten anzutreffen. Auf seiner Heimatinsel bleibt die Verbindung eng: Die Tradition der Kaninchenjagd besteht dort neben seiner Rolle als Familienhund bis heute fort.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Pharaonenhund ist ein schlanker, mittelgroßer Windhund mit kurzem, hell- bis kastanienbraunem Fell, großen aufrechten Ohren und bernsteinfarbenen Augen. Schulterhöhe 53 bis 64 cm, Gewicht 20 bis 25 kg.

Der Pharaonenhund besitzt die schlanke, elegante Silhouette, die für Windhunde typisch ist. Der Rumpf ist geringfügig länger als die Widerristhöhe, dazu kommen ein tiefer Brustkorb, eine aufgezogene Bauchlinie und lange, saubere Läufe, die auf Schnelligkeit ausgelegt sind. Der Kopf ist lang und fein geschnitten, die Schnauze läuft spitz zu, und die großen Ohren stehen aufrecht und richten sich nach vorne, sobald der Hund aufmerksam wird. In Österreich verwaltet der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) den von der FCI anerkannten Rassestandard und wendet ihn bei Zuchtschauen an.

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
WiderristhöheRüden etwa 58 bis 64 cm; Hündinnen etwa 53 bis 61 cm
GewichtEtwa 20 bis 25 kg
FellKurz, fein und glänzend, eng anliegend
FarbenHellbraun bis Kastanienbraun, häufig mit weißen Abzeichen an Brust, Zehen, Rutenspitze und einer schmalen Blesse
AugenBernsteinfarben, passend zur Fellfarbe; oval und mäßig tief liegend

Fell und Farben

Das Fell ist kurz, fein und liegt ohne Unterwolle eng am Körper an. Die zulässige Farbpalette reicht von hellem Braun über ein kräftigeres Kastanienbraun bis zu rotgoldenen Tönen. Weiße Abzeichen sind an bestimmten Stellen erlaubt: eine weiße Rutenspitze, die manche als Fahne bezeichnen, Weiß an der Brust, weiße Zehen und eine schmale weiße Blesse in der Gesichtsmitte. Starke weiße Flecken oder Sprenkel im Nacken, an den Schultern oder am Körper gelten nach den meisten Standards als Fehler. Da das dünne Fell kaum isoliert, spürt der Hund Kälte deutlich und sollte bei kühler Witterung entsprechend geschützt werden.

Wesen und Charakter

Der Pharaonenhund ist anhänglich und verspielt mit der Familie, Fremden gegenüber freundlich bis reserviert und stark auf die Jagd von Kleintieren fixiert. Er ist klug, feinfühlig und eigenständig.

Zu Hause zeigt sich der Pharaonenhund anhänglich, verspielt und oft eng mit seinen Menschen verbunden. Viele genießen die Nähe zur Familie so sehr, dass sie sich gerne anlehnen oder neben Familienmitgliedern zusammenrollen. Mit Kindern, mit denen er aufgewachsen ist, kommt die Rasse meist gut zurecht, wobei Spiel mit sehr kleinen Kindern wegen Tempo und Energie beaufsichtigt werden sollte.

Gegenüber Fremden reicht die Reaktion von offen freundlich bis höflich zurückhaltend. Frühe Sozialisierung hilft dem Hund, in neuen Situationen und im Kontakt mit unbekannten Menschen entspannt zu bleiben. Die Rasse ist aufmerksam und meldet Besuch oft durch Bellen, ist aber nicht für den Wachdienst gezüchtet und zeigt nur selten Aggression.

Der ausgeprägte Beutetrieb prägt das Verhalten im Freien stark. Ein Pharaonenhund kann einem Kaninchen, Eichhörnchen oder einer Katze plötzlich hinterherstürmen. Ein sicherer Zaun und konsequentes Leinentraining sind deshalb wichtig. Mit anderen Hunden ist er meist umgänglich. Bei Katzen und Kleintieren entscheidet eine sorgfältige, schrittweise Eingewöhnung über den Erfolg, und manche Tiere werden nie zuverlässig sichere Begleiter für Kleintiere.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit5
Energie4
Trainierbarkeit3
Lautstärke3
Fellwechsel2

Pflege und Haltung

Dank des kurzen Fells braucht der Pharaonenhund wenig Fellpflege, benötigt aber tägliche Bewegung, einen sicheren Zaun und Schutz vor Kälte.

Fellpflege

  • Bürsten Sie das kurze Fell etwa einmal wöchentlich mit einer weichen Bürste oder einem Fellpflegehandschuh, um lose Haare zu entfernen.
  • Baden Sie den Hund nur bei Bedarf; das Fell bleibt von selbst sauber und riecht kaum nach Hund.
  • Schneiden Sie die Krallen alle paar Wochen und achten Sie darauf, dass sie am Boden nicht mehr klicken.
  • Reinigen Sie die großen, aufrechten Ohren regelmäßig und kontrollieren Sie auf Ohrenschmalz oder Rötungen.
  • Putzen Sie mehrmals wöchentlich die Zähne, um die Zahngesundheit zu unterstützen.

Bewegung

  • Sorgen Sie täglich für mindestens 45 bis 60 Minuten Aktivität, darunter auch freies Laufen.
  • Nutzen Sie für Sprints ohne Leine einen sicher eingezäunten Bereich; der ausgeprägte Jagdtrieb erschwert einen zuverlässigen Rückruf in der Nähe von Kleintieren.
  • Führen Sie den Hund in offenem oder unumzäuntem Gelände an der Leine.
  • Bieten Sie geistige Beschäftigung wie Nasenarbeit oder Trainingseinheiten an, denn die Rasse ist klug und langweilt sich schnell.

Umgebung

Der Pharaonenhund passt gut zu einem Zuhause mit sicherem, eingezäuntem Garten, kommt aber auch mit kleineren Wohnungen zurecht, sofern er ausreichend bewegt wird. Das dünne Fell ohne Unterwolle bedeutet, dass er Kälte und Nässe nicht mag. Im alpinen Klima Österreichs mit seinen kalten Wintern ist das besonders zu beachten. Ein warmes, weiches Bett in der Wohnung ist wichtig, und bei kalten Spaziergängen hilft ein Hundemantel oder Pullover. Dieser Hund gehört ins Haus und sollte bei niedrigen Temperaturen nicht draußen gehalten werden.

Ernährung und Fütterung

Füttern Sie den Pharaonenhund mit einem vollwertigen Futter passend zu Lebensphase und Aktivität, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten täglich, und halten Sie ihn schlank, um die Gelenke zu schonen.

Der Pharaonenhund kommt mit einem vollwertigen, ausgewogenen Hundefutter gut zurecht, das zu Lebensphase und Aktivitätsniveau passt. Als schlanke, sportliche Rasse sollte er so gefüttert werden, dass sich die Rippen leicht ertasten, aber nicht sehen lassen, und die Taille von oben betrachtet sichtbar bleibt. Die genaue Menge hängt vom Futter, Gewicht, Alter und Bewegungspensum des Hundes ab. Die Herstellerangaben dienen als Ausgangspunkt und werden nach dem Ernährungszustand angepasst. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.

Allgemeine Fütterungsrichtwerte (an den einzelnen Hund anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Etikett des Welpenfutters, über den Tag verteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Laut Etikett, leicht reduziert mit nachlassendem Wachstum2 bis 3
Erwachsen (1 bis 7 Jahre)Etwa 180 bis 300 g hochwertiges Trockenfutter2
Senior (ab 7 Jahren)Reduzierte Kalorienmenge passend zur geringeren Aktivität2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten höchstens etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen, damit der Hund schlank bleibt. Kleine Stücke von magerem, gekochtem Fleisch, etwa ungewürztes Faschiertes, oder kalorienarme Fertigleckerlis eignen sich gut als Trainingsbelohnung. Die meisten Pharaonenhunde mit vollwertiger Ernährung brauchen keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel. Gelenk- oder Hautpräparate sollten vorher mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprochen werden, denn unnötige Präparate können auch schaden.

Gesundheit und typische Erkrankungen

Der Pharaonenhund gilt als robust, mit einer Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren. Halter sollten auf Empfindlichkeit gegenüber Narkose und bestimmten Medikamenten sowie Gelenkprobleme achten.

Der Pharaonenhund gilt als vergleichsweise gesunde und robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren. Erbkrankheiten treten bei ihm seltener auf als bei vielen anderen Rassen. Diese geringere Krankheitslast hängt teilweise mit der langen Geschichte als Arbeits- und Jagdhund zusammen. Der geringe Körperfettanteil beeinflusst wie bei allen Windhunden, wie der Organismus auf bestimmte Medikamente und Narkosemittel reagiert. Das Behandlungsteam sollte deshalb vor jedem Eingriff über die Rasse informiert sein.

Erkrankungen, auf die zu achten ist
ErkrankungAnzeichenHinweis
Empfindlichkeit gegenüber Narkose und MedikamentenLangsame Aufwachphase, überschießende Reaktion auf BeruhigungsmittelDer schlanke Windhundkörperbau verändert die Medikamentenverarbeitung; Tierärztin oder Tierarzt über die Rasse informieren
Hüft- oder EllbogenproblemeSteifheit, Hinken, Zögern beim SpringenSeltener als bei vielen anderen Rassen, aber möglich; Hund schlank halten
PatellaluxationHüpfender Gang, zeitweises Hinken an der HinterhandKniescheibe springt aus der Führung; reicht von leicht bis operationsbedürftig
Hautverletzungen und KälteempfindlichkeitSchnittwunden, Abschürfungen, Zittern bei KälteDas dünne Fell bietet wenig Schutz; bei Kälte entsprechend schützen
ZahnerkrankungenMundgeruch, Zahnstein, wunde ZahnfleischränderRegelmäßiges Zähneputzen und Kontrollen senken das Risiko

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten.
  • Jährliche Tierarztkontrollen einplanen, bei Senioren zweimal jährlich.
  • Ein schlankes Körpergewicht halten, um die Gelenke zu schonen.
  • Regelmäßig die Zähne putzen und professionelle Zahnpflege nach Empfehlung durchführen lassen.
  • Jede Tierärztin oder jeden Tierarzt vor Eingriffen über die Medikamenten- und Narkoseempfindlichkeit der Rasse informieren.

Erziehung und Sozialisierung

Der Pharaonenhund ist klug, aber eigenständig und feinfühlig. Kurze, positive Trainingseinheiten und frühe Sozialisierung wirken gut, ein zuverlässiger Rückruf ohne Leine bleibt wegen des Jagdtriebs schwierig.

Der Pharaonenhund ist klug und kann eine große Bandbreite an Kommandos lernen, doch seine typische Windhund-Eigenständigkeit sorgt dafür, dass er selbst abwägt, ob sich ein Befehl zu befolgen lohnt. Zudem reagiert er feinfühlig und kommt mit harten Korrekturen schlecht zurecht: Sie lassen ihn eher verschließen oder vom Halter zurückweichen. Am besten funktionieren kurze, fröhliche Einheiten mit Futter- und Spielbelohnung. Der Rückruf ist die schwierigste Übung, denn ein flüchtendes Kaninchen oder eine Katze kann jede Trainingserfahrung übertrumpfen. Die meisten Halter lassen den Hund deshalb angeleint oder im eingezäunten Bereich, sobald ein Ablauf ohne Leine riskant wäre.

Grundlagen

  1. Beginnen Sie früh mit der Sozialisierung: Zeigen Sie dem Welpen Menschen, Orte, Geräusche und andere Hunde.
  2. Führen Sie den Namen und ein Markerwort oder einen Clicker ein, um richtiges Verhalten zu markieren.
  3. Bauen Sie Grundkommandos einzeln auf: Sitz, Platz und Bleib, in kurzen Einheiten.
  4. Trainieren Sie den Rückruf schon als Welpe intensiv, belohnen Sie jedes Kommen und üben Sie zuerst in sicheren, umzäunten Bereichen.
  5. Ergänzen Sie Leinenführigkeit und bauen Sie Ablenkungen erst nach und nach ein, sobald der Hund Fortschritte zeigt.

Zucht und Aufzucht von Welpen

Pharaonenhunde erreichen die Zuchtreife mit etwa 18 bis 24 Monaten. Würfe umfassen im Schnitt sechs bis acht Welpen nach rund 63 Tagen Trächtigkeit, verantwortungsvolle Züchter prüfen Gesundheit und Wesen.

Verantwortungsvolle Zucht von Pharaonenhunden stellt Gesundheit, ein ausgeglichenes Wesen und die Einhaltung des Rassestandards in den Mittelpunkt, nicht die Anzahl der Würfe. Zwar könnten Hündinnen früher trächtig werden, seriöse Züchterinnen und Züchter warten aber bis zur vollen Reife mit etwa 18 bis 24 Monaten, bevor der erste Wurf ansteht. So ist der Hund körperlich und geistig entwickelt, und die Gesundheitschecks sind abgeschlossen. Die Paarung richtet sich nach der Läufigkeit der Hündin, die Trächtigkeit dauert ab der Befruchtung ungefähr 63 Tage.

Würfe umfassen meist sechs bis acht Welpen, kleinere und größere Würfe kommen ebenfalls vor. Neugeborene sind hilflos und auf die Wärme und Milch der Mutter angewiesen. Ein sauberer, warmer Wurfplatz ist deshalb wichtig. Die Augen öffnen sich nach rund zwei Wochen, das Abstillen beginnt zwischen der vierten und sechsten Lebenswoche. Sanfter Kontakt und behutsame Gewöhnung an häusliche Geräusche und Eindrücke in den ersten Wochen tragen dazu bei, selbstbewusste, ausgeglichene erwachsene Hunde heranzuziehen.

Welpen ziehen üblicherweise ab einem Alter von etwa acht Wochen in ihr neues Zuhause, nach den ersten Impfungen und einer tierärztlichen Kontrolle. Da die Rasse selten ist, setzen sich Interessentinnen und Interessenten häufig auf die Warteliste eines seriösen Zuchtbetriebs.

Zuchtdaten auf einen Blick
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 18 bis 24 Monate
LäufigkeitEtwa zweimal jährlich
TrächtigkeitEtwa 63 Tage
Durchschnittliche Wurfgröße6 bis 8 Welpen
Augen öffnen sichNach etwa 14 Tagen
AbstillenEtwa 4 bis 6 Wochen
Übliches AbgabealterAb etwa 8 Wochen

Pharaonenhund registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Pharaonenhund überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Pharaonenhund in Österreich registrieren

Die Heimtierdatenbank weiß, dass es Ihren Hund gibt; ein Lesegerät im Ausland fragt dort aber nicht nach. Für einen Pharaonenhund schließt das gratis Profil von United Pet Club diese Lücke: Foto, Daten und Ihre Kontakte, abrufbar aus jeder Ordination und jedem Tierheim, ein Hundeleben lang. Die Registrierung kostet nichts.

Chippen und Eintragen übernimmt in Österreich meist der Tierarzt; dass die Nummer auch international zu Ihnen führt, bleibt Ihre Sache. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan an: jede Marke wird angenommen, Änderungen nach einer Übersiedlung kosten nichts, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr, diesseits und jenseits der Grenze. Eröffnen Sie Ihr gratis Konto und haken Sie beides heute ab.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Pharaonenhund in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Pharaonenhund an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Pharaonenhund in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Pharaonenhund?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Pharaonenhund betreffen Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und wie leicht sich ein Welpe finden lässt.

Wie groß wird ein Pharaonenhund?

Er ist ein mittelgroßer Windhund. Rüden erreichen etwa 58 bis 64 Zentimeter Schulterhöhe, Hündinnen etwa 53 bis 61 Zentimeter, bei einem Gewicht von rund 20 bis 25 Kilogramm.

Wie ist das Wesen des Pharaonenhundes?

Er ist anhänglich und verspielt mit der Familie, aufmerksam und klug, mit einem eigenständigen Zug aus seiner Vergangenheit als Jagdhund. Vertrauten Menschen gegenüber ist er meist freundlich, bei Fremden manchmal zurückhaltend.

Ist der Pharaonenhund pflegeaufwendig?

Die Fellpflege ist dank des kurzen Fells einfach, doch die Rasse braucht tägliche Bewegung, einen sicheren Zaun und Schutz vor Kälte. Wegen des starken Jagdtriebs kann der Rückruf unzuverlässig sein. Training und eine sichere Umzäunung brauchen deshalb zusätzlichen Aufwand.

Wie alt werden Pharaonenhunde?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren. Die Rasse gilt allgemein als robust, zeigt aber wie andere Windhunde eine Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Medikamenten und Narkosemitteln.

Ist der Pharaonenhund ein guter Familienhund?

Ja, in einem aktiven Zuhause. Er bindet sich eng an seine Menschen und kommt mit Kindern, mit denen er aufgewachsen ist, gut zurecht. In Haushalten mit Katzen oder Kleintieren braucht die Eingewöhnung wegen des Jagdinstinkts besondere Sorgfalt.

Erröten Pharaonenhunde tatsächlich?

Ja. Ist der Hund glücklich oder aufgeregt, färben sich Nase und die Haut rund um die Ohren in einem intensiveren Rosaton, ein Effekt, den Halterinnen und Halter oft als Erröten bezeichnen.

Sind Pharaonenhunde leicht zu finden?

Außerhalb Maltas sind sie eher selten. Interessentinnen und Interessenten warten häufig auf einen Wurf bei einer seriösen Züchterin oder einem seriösen Züchter, die Suche nach einem Welpen kann daher Zeit brauchen.

From the community

Ask about the Pharaonenhund

No questions about the Pharaonenhund yet. Be the first to ask.

Browse Dog breeds