
Der Pembroke Welsh Corgi ist ein temperamentvoller, niedriger HĂĽtehund, beliebt fĂĽr sein freundliches Wesen und seine helle, lerneifrige Intelligenz.
Wie das Fell des Welsh Corgi Pembroke aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Welsh Corgi Pembroke sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Hinweis: Ein Welsh Corgi Pembroke stößt seine Unterwolle in starken Schüben ab.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
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Der Pembroke Welsh Corgi ist ein kleiner, kurzbeiniger HĂĽtehund aus Wales: freundlich, wachsam und mit einem klugen, leicht trainierbaren Kopf.
Der Pembroke Welsh Corgi ist ein kleiner Hund mit langem Rücken, kurzen Beinen und großen, aufrecht stehenden Ohren. Er stammt aus Wales, wo er als Treibhund für Rinder eingesetzt wurde und dem Vieh in die Fersen zwickte, um die Herde in Bewegung zu halten. Diese Arbeitsvergangenheit prägt die Rasse bis heute. Ein Corgi ist aktiv, aufmerksam und bellt schnell, wenn ihm etwas Neues auffällt.
Trotz der geringen Größe ist er ein robuster, athletischer Hund mit echtem Durchhaltevermögen. Pembrokes bauen enge Bindungen zu ihrer Familie auf und bleiben lieber in der Nähe ihrer Menschen, statt auf eigene Faust loszuziehen. Vertrauten Personen gegenüber sind sie freundlich, Fremden gegenüber wachsam, was sie trotz ihrer geringen Größe zu zuverlässigen Wachhunden macht.
Die Intelligenz der Rasse gehört zu ihren prägendsten Eigenschaften. Corgis lernen Kommandos rasch und wollen gerne eine Aufgabe haben, sei es Hüten, Agility oder einfache Spiele zu Hause. Bekommt der Kopf zu wenig zu tun, wird aus derselben Cleverness schnell Schabernack.
In Österreich ist der Pembroke Welsh Corgi in den letzten Jahren häufiger zu sehen als noch vor zehn Jahren, bleibt im Vergleich zu etablierten Rassen aber eher selten, etwa auf Wiener Gehsteigen oder in Grazer Parks.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Wales |
| Größe | Klein |
| Lebenserwartung | 12 bis 13 Jahre |
| Gruppe/Aufgabe | HĂĽtehund (Rindertreiber) |
| Geeignet für | Familien, ältere Kinder, aktive Haushalte |
Der Pembroke Welsh Corgi passt zu Haltern, die täglich Zeit für Bewegung und konsequentes Training aufbringen können. Er fühlt sich in einem Zuhause mit gesichertem Freibereich wohl, kommt bei ausreichend Auslauf aber auch in einer Wohnung zurecht. Die Rasse eignet sich für alle, die einen kleinen Hund mit großer Persönlichkeit wollen und mit gelegentlichem Bellen sowie reichlich Fellwechsel leben können.
Der Pembroke Welsh Corgi stammt aus Pembrokeshire in Wales, wo er jahrhundertelang als kurzbeiniger RinderhĂĽtehund im Einsatz war, bevor er zum Begleithund wurde.
Der Pembroke Welsh Corgi verdankt seinen Namen der Grafschaft Pembrokeshire im Südwesten von Wales. Die Rasse wurde als Hütehund für Rinder gezüchtet. Der niedrige Körperbau erlaubte es ihr, blitzschnell zwischen die Tiere zu flitzen, nach den Fersen zu zwicken und sich unter einem tretenden Huf wegzuducken. Walisische Bauern schätzten einen Hund, der das Vieh mit wenig Aufwand zum Markt und wieder zurück treiben konnte.
Der Pembroke und der Cardigan Welsh Corgi sind zwei eigenständige Rassen mit unterschiedlicher Geschichte, auch wenn beide aus Wales stammen und dieselbe kurzbeinige Grundform teilen. Viele Jahre lang wurden sie gemeinsam auf Ausstellungen gezeigt, später aber als eigene Rassen mit jeweils eigenem Rassestandard anerkannt.
Der Pembroke rückte im 20. Jahrhundert durch seine langjährige Verbindung zur britischen Königsfamilie stärker ins öffentliche Bewusstsein, was seine Bekanntheit weit über das ländliche Wales hinaustrug.
Heute wird der Pembroke Welsh Corgi vor allem als Begleit- und Ausstellungshund gehalten, wenngleich einzelne Hunde nach wie vor an HĂĽteprĂĽfungen teilnehmen, die an die ursprĂĽngliche Arbeit der Rasse erinnern.
International ist die Rasse bei der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt, ebenso beim Österreichischen Kynologischen Verband (ÖKV), der die FCI-Standards in Österreich vertritt und die Zuchtbücher führt.
Der Pembroke Welsh Corgi ist ein niedrig gebauter, robuster kleiner Hund mit fuchsartigem Kopf, aufrechten Ohren und wetterfestem Doppelfell.
Der Pembroke Welsh Corgi hat einen langen, niedrigen Körper auf kurzen, geraden Beinen. Der Kopf wirkt fuchsartig, mit mittellangem Fang, dunklen, ovalen Augen und aufrechten Ohren, die sich zu einer leicht abgerundeten Spitze verjüngen. Der Gesamteindruck ist der eines kleinen Hundes, der eher kräftig und flink als zierlich wirkt. Die meisten Pembrokes haben eine sehr kurze Rute, das ist einer der sichtbaren Unterschiede zum Cardigan.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | 25 bis 30 cm (10 bis 12 Zoll) |
| Gewicht | Bis etwa 14 kg (30 Pfund), HĂĽndinnen etwas weniger |
| Fell | Mittellanges Doppelfell, wetterfest |
| Farben | Rot, Sable, Fawn, Schwarz-Loh, oft mit weiĂźen Abzeichen |
| Augen | Dunkel, oval, weit auseinanderstehend |
Der Pembroke trägt ein Doppelfell. Das Deckhaar ist mittellang und etwas rau, die Unterwolle weich und dicht und sorgt für Isolierung. Häufige Farben sind Rot, Sable, Fawn und Schwarz-Loh, meist mit Weiß an Beinen, Brust, Hals und Teilen des Gesichts. Das Fell haart das ganze Jahr über gleichmäßig und deutlich stärker während des Fellwechsels im Frühling und im Herbst, was sich durch die ausgeprägten Jahreszeiten in Österreich besonders bemerkbar macht.
Pembroke Welsh Corgis sind freundlich, verspielt und wachsam, binden sich eng an ihre Familie und bleiben Fremden gegenĂĽber stets aufmerksam.
Der Pembroke Welsh Corgi ist gegenüber seinen eigenen Menschen freundlich und offen. Er bindet sich in der Regel stark an den Haushalt und möchte am Alltag beteiligt sein. Mit Familienmitgliedern zeigt sich die Rasse verspielt und anhänglich und folgt ihren Menschen oft von Zimmer zu Zimmer.
Fremden gegenüber ist der Corgi zunächst wachsam und zurückhaltend. Besucher werden meist mit scharfem Bellen angekündigt, ein Verhalten, das aus dem Wachinstinkt kommt und nicht aus Aggression. Frühe Sozialisierung hilft dem Corgi, neuen Menschen und Situationen gelassener zu begegnen.
Mit anderen Haustieren kommt die Rasse meist gut zurecht, auch wenn sich der HĂĽtetrieb in Form von Hinterherjagen oder Zwicken in die Fersen zeigen kann, besonders bei rennenden Kindern oder schnellen Tieren. Aufsicht und Training verringern dieses Verhalten. Corgis sind klug und selbstbewusst, was den Umgang mit ihnen lohnend macht, gleichzeitig aber auch klare Strukturen erfordert.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 5 |
| Energie | 4 |
| Trainierbarkeit | 5 |
| Bellfreudigkeit | 4 |
| Haaren | 5 |
Corgis brauchen regelmäßiges Bürsten für ihr dichtes Doppelfell, täglichen Auslauf für ihre Energie und ein Umfeld, das ihr Gewicht im Blick behält.
Der Pembroke Welsh Corgi kommt sowohl im Haus als auch in der Wohnung zurecht, solange er täglich ausreichend Bewegung bekommt. Ein eingezäunter Garten ist praktisch, aber keine Voraussetzung. Wegen des langen Rückens und der kurzen Beine sollten wiederholte Sprünge aus der Höhe und häufiges Stiegensteigen vermieden werden, besonders bei Welpen und älteren Hunden. Das dichte Doppelfell kommt mit kalten Wintern, wie sie in weiten Teilen Österreichs üblich sind, gut zurecht, in praller Sommersonne braucht der Hund dagegen Schatten und ausreichend Wasser.
Corgis brauchen abgemessenes Alleinfutter passend zur Körperkondition, denn sie setzen leicht Gewicht an, das Rücken und Gelenke zusätzlich belastet.
Der Pembroke Welsh Corgi kommt gut mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter zurecht, das zu Alter und Aktivitätslevel passt. Die Rasse hat einen kräftigen Appetit und setzt leicht Gewicht an, daher sollten die Portionen abgemessen werden, statt das Futter den ganzen Tag über bereitzustellen. Den Corgi auf einem gesunden Gewicht zu halten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Halters, denn zusätzliches Gewicht erhöht den Druck auf Wirbelsäule und Gelenke.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Etwa 1 bis 1,5 Tassen, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | Etwa 1 bis 1,5 Tassen | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 0,75 bis 1,5 Tassen, je nach Größe und Aktivität | 2 |
| Senior | Menge an die geringere Aktivität anpassen | 2 |
Leckerlis sollten höchstens etwa zehn Prozent der Tageskalorien ausmachen und bei der Futtermenge mitgerechnet werden. Die meisten Corgis, die ein vollwertiges Futter bekommen, brauchen keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel. Gelenkspräparate oder andere Ergänzungen vorher mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen, da der Bedarf von Hund zu Hund unterschiedlich ist.
Pembroke Welsh Corgis werden etwa 12 bis 13 Jahre alt und sind robust, doch der lange RĂĽcken und einige Erbkrankheiten verdienen Aufmerksamkeit.
Der Pembroke Welsh Corgi ist im Allgemeinen robust und wird typischerweise 12 bis 13 Jahre alt. Die meisten gesundheitlichen Anliegen hängen mit dem langen Rücken, der Neigung zu Übergewicht und einer kleinen Zahl von Erbkrankheiten zusammen. Ein Welpe von einer Zuchtstätte mit Gesundheitschecks der Elterntiere und ein schlanker Corgi sind die beste Grundlage für ein gesundes Hundeleben. Fachtierärztliche Versorgung für Orthopädie oder Augenheilkunde findet sich in Österreich vor allem an der Veterinärmedizinischen Universität Wien sowie in den größeren Landeshauptstädten.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Bandscheibenvorfall | Rückenschmerzen, Schwäche, Bewegungsunlust | Hängt mit dem langen Rücken zusammen, Gewichtskontrolle hilft |
| HĂĽftdysplasie | Steifheit, Hinken, MĂĽhe beim Aufstehen | Untersuchung der Zuchttiere senkt das Risiko |
| Degenerative Myelopathie | Allmähliche Schwäche der Hinterläufe bei älteren Hunden | Für gefährdete Linien gibt es einen DNA-Test |
| Übergewicht | Zu hohes Gewicht, wenig Bewegung | Häufig und durch abgemessene Portionen vermeidbar |
Corgis sind sehr lernwillig und trainierbar und reagieren am besten auf kurze, positive Einheiten, die HĂĽtetrieb und Bellen sinnvoll lenken.
Der Pembroke Welsh Corgi zählt zu den lernwilligeren kleinen Rassen. Er ist klug, begreift Kommandos schnell und lässt sich gut mit Futter und Lob motivieren. Dieselbe Cleverness sorgt aber auch dafür, dass sich ein gelangweilter Corgi seine eigene Beschäftigung sucht, weshalb regelmäßiges Training den Kopf auslastet. Frühes Arbeiten an Bellen und Fersenzwicken lohnt sich, da beides der Rasse angeboren ist.
Pembroke Welsh Corgis sind mit etwa einem bis zwei Jahren ausgewachsen, bekommen im Schnitt sechs bis sieben Welpen und brauchen vorab Gesundheitschecks.
Pembroke Welsh Corgis erreichen körperlich und im Verhalten in der Regel zwischen einem und zwei Jahren ihre Reife. Verantwortungsvolle Zucht beginnt mit Gesundheitschecks beider Elterntiere auf Hüftstatus und degenerative Myelopathie sowie einer allgemeinen tierärztlichen Untersuchung, um die Weitergabe von Erbkrankheiten zu verringern.
Die Trächtigkeit dauert bei Hunden etwa 63 Tage. Corgi-Würfe umfassen im Schnitt sechs bis sieben Welpen, wobei die Zahl von Hündin zu Hündin schwankt. Wegen des Körperbaus der Rasse sollte die Trächtigkeit tierärztlich begleitet werden, damit bei der Geburt bei Bedarf rasch geholfen werden kann.
Die Aufzucht der Welpen bedeutet, die Mutterhündin während der Säugezeit gut zu ernähren, die Welpen ab etwa drei bis vier Wochen an feste Nahrung zu gewöhnen und behutsam mit der Sozialisierung zu beginnen, bevor sie in ein neues Zuhause ziehen. Welpen sollten mindestens bis zur achten Lebenswoche bei Wurfgeschwistern und Mutter bleiben, um sich normal zu entwickeln.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | 12 bis 24 Monate |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 6 bis 7 Welpen |
| Entwöhnung | Etwa 3 bis 4 Wochen |
| Abgabealter | 8 Wochen oder älter |
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Häufige Fragen zum Pembroke Welsh Corgi im Überblick: Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit.
Er ist eine kleine Rasse mit einer Widerristhöhe von etwa 25 bis 30 cm und einem Gewicht bis zu rund 14 kg, Hündinnen sind meist etwas leichter.
Corgis sind mit der Familie freundlich und verspielt, Fremden gegenĂĽber wachsam und zurĂĽckhaltend, und klug genug, um schnell zu lernen. Sie neigen zum Bellen und versuchen mitunter, durch Zwicken in die Fersen zu hĂĽten.
Der Pflegeaufwand ist mittel. Corgis brauchen täglichen Auslauf, regelmäßiges Bürsten wegen des starken Fellwechsels und eine sorgfältige Gewichtskontrolle. Die wichtigste Zusatzaufgabe ist, den langen Rücken vor Sprüngen und Stiegen zu schützen.
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 13 Jahren. Ein schlankes Gewicht und regelmäßige tierärztliche Vorsorge unterstützen ein langes, gesundes Hundeleben.
Ja, für aktive Haushalte. Er bindet sich eng an seine Menschen und kommt mit älteren Kindern gut zurecht. Bei sehr kleinen Kindern sollte man wegen des Hüte- und Zwickinstinkts dabei sein.
Ja. Das Doppelfell haart das ganze Jahr gleichmäßig und beim Fellwechsel im Frühling und Herbst deutlich stärker, regelmäßiges Bürsten und etwas Haar in der Wohnung gehören also dazu.
Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter mit Gesundheitschecks ihrer Zuchttiere sind die beste Anlaufstelle, in Österreich etwa über den Österreichischen Kynologischen Verband (ÖKV), der Mitglied der FCI ist. Vereinzelt tauchen Corgis auch in Rassevermittlungen und im Tierschutz auf, wobei die Wartelisten bei diesem noch eher seltenen Hund in Österreich länger ausfallen können. Vor dem Kauf eines Welpen immer nach den Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere fragen.