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Norwegischer Buhund — a Mittel, Freundlich Hund breed originating in Norwegen

Norwegischer Buhund

Der Norwegische Buhund ist eine fröhliche Spitzrasse, bekannt für sein freundliches, aufmerksames Wesen und seine unermüdliche Energie als Hof- und Hütebegleiter.

Size
Mittel
Lifespan
13–15 years
Origin
Norwegen
Temperament
Freundlich
Standard colors
Schwarz, Rot, Creme und Weizenfarben
Key Traits
FreundlichAufmerksamEnergiegeladenIntelligentAnhänglich

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs1

Coat and grooming

How the Norwegischer Buhund coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Plüschig
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Norwegischer Buhund should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Hinweis: A Norwegischer Buhund drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Norwegischer Buhund colors and patterns

What each club's breed standard says about every Norwegischer Buhund color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Norwegischer Buhund in Schwarz, Rot, Creme und Weizenfarben. Standard patterns: Einfarbig, Zobel und Agouti.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“solid black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)
RotStandardgemäß (“ranging from rather light to yellowish red”)Nicht anerkanntDisqualifizierendStandardgemäß (“red (red not too dark)”)Standardgemäß (“ranging from rather light to yellowish-red”)
CremeStandardgemäß (“ranging from rather light to yellowish red”)Standardgemäß (“any shade from pale cream to bright orange”)Standardgemäß (“from pale cream to bright orange”)Standardgemäß (“Cream”)Standardgemäß (“ranging from rather light to yellowish-red”)
WeizenfarbenStandardgemäß (“wheaten (biscuit)”)Standardgemäß (“Wheaten”)Standardgemäß (“any shade of wheaten”)Standardgemäß (“wheaten”)Standardgemäß (“wheaten (biscuit)”)
Patterns
EinfarbigStandardgemäß (“preferably solid black”)Standardgemäß (“Wheaten”)Standardgemäß (“solid black”)Standardgemäß (“self-coloured”)Standardgemäß (“preferably solid black”)
ZobelStandardgemäß (“with or without dark hair tips”)Standardgemäß (“with or without dark tipped hairs”)Standardgemäß (“with or without black tipped hairs”)Nicht anerkanntStandardgemäß (“with or without dark-tipped hairs”)
AgoutiNo rulingNo rulingNo rulingStandardgemäß (“wolf-sable”)No ruling
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäß (“colour as dark as possible”)Standardgemäß (“color as dark as possible”)Standardgemäß (“as dark in color as possible”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“colour as dark as possible”)
HellbraunNo rulingNo rulingFehler (“light eyes”)No rulingNo ruling
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“nose black”)Standardgemäß (“black”)
LeberbraunFehler (“liver ... coloured nose”)No rulingFehler (“liver colored ... nose”)No rulingFehler (“liver- ... coloured nose”)
RosaFehler (“pink coloured nose”)No rulingNo rulingNo rulingFehler (“pink-coloured nose”)
Dudley-NaseNo rulingNo rulingFehler (“Dudley nose”)No rulingNo ruling

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Norwegischer Buhund's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Norwegischer Buhund im Überblick

Der Norwegische Buhund ist ein mittelgroßer Spitz aus Norwegen, ein munterer, wachsamer Hof- und Hütehund mit einer Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren.

Der Norwegische Buhund ist ein mittelgroßer Spitz, der in Norwegen als vielseitiger Hofhund entstand. Der Rassename setzt sich aus den norwegischen Wörtern für Gehöft (bu) und Hund (hund) zusammen und beschreibt damit genau die Aufgabe, die die Rasse seit Jahrhunderten übernimmt: den Hof bewachen, Vieh treiben und der Familie als Gesellschafter zur Seite stehen.

Ein Buhund erreicht eine Widerristhöhe von etwa 41 bis 47 cm und wiegt zwischen 12 und 18 kg. Der Körperbau ist quadratisch und leichtfüßig, der Kopf keilförmig, die Ohren stehen aufrecht, und die Rute wird eng über dem Rücken geringelt getragen. Das wetterfeste Doppelfell kommt in Weizenfarben oder Schwarz vor.

Das Wesen ist freundlich und energiegeladen. Buhunde binden sich eng an ihre Menschen, reagieren aufmerksam auf jede Veränderung im Haus und setzen ihre Stimme bereitwillig ein. Da sie einst selbständig Entscheidungen beim Hüten von Vieh treffen mussten, sind sie klug und arbeitswillig, zugleich aber auch eigenständig.

Steckbrief auf einen Blick
MerkmalDetails
HerkunftNorwegen
GrößeMittelgroß (12 bis 18 kg)
Lebenserwartung13 bis 15 Jahre
Gruppe / VerwendungHüte- und Hofhund
Verträglich mitFamilien, Kindern und anderen Hunden bei guter Sozialisierung

Für wen sich die Rasse eignet

Der Buhund passt zu einem aktiven Haushalt, der ihm täglichen Auslauf und eine Aufgabe bieten kann, sei es Hüten, Hundesport oder ausgiebiges, geordnetes Spiel. Mit Familien und Kindern kommt er gut zurecht, und an anderen Haustieren, mit denen er aufwächst, stört er sich meist nicht. Wer einen ruhigen Hund sucht oder häufig über längere Zeit außer Haus ist, sollte die Anschaffung gut überdenken, denn die Rasse ist lautstark und braucht Gesellschaft sowie Beschäftigung.

Geschichte und Herkunft des Norwegischen Buhunds

Der Norwegische Buhund ist ein alter nordischer Spitz mit Wurzeln im bäuerlichen Leben und der Wikingerzeit Norwegens, der Rassestandard entstand Anfang des 20. Jahrhunderts.

Der Buhund gehört zur Familie der nordischen Spitze, die seit Jahrtausenden an der Seite des Menschen in Skandinavien leben. In norwegischen Grabstätten aus der Wikingerzeit wurden Hunde von ähnlichem Typ gefunden, den Verstorbenen offenbar bewusst beigegeben. Das deutet auf eine lange Arbeitsgemeinschaft zwischen Mensch und Hund auf dem Gebiet des heutigen Norwegens hin.

Über den Großteil seiner Geschichte war der Buhund ein Hofhund für alle Aufgaben. Er trieb Schafe und Rinder, bewachte das Gehöft, schlug bei Fremden oder Raubtieren Alarm und bewährte sich im rauen Gelände der norwegischen Küste und Fjorde. Ausgewählt wurde nach Nutzen, nicht nach Aussehen. So entstand ein robuster, wetterfester und anpassungsfähiger Hund.

Ein organisiertes Interesse an der Rasse entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dem Norweger John Saeland wird zugeschrieben, den Buhund gefördert und die erste Rasseschau in Norwegen im Jahr 1920 mitorganisiert zu haben. Ein Rasseklub folgte, der einen schriftlichen Standard festlegte und mit der Zuchtbuchführung begann.

Später verbreitete sich der Buhund auch außerhalb Norwegens, unter anderem durch skandinavische Auswanderer. Außerhalb seiner Heimat bleibt er verhältnismäßig selten, mit festen Anhängerschaften im Vereinigten Königreich, in Nordamerika und in Australien, wo er sowohl im Hüte- und Gehorsamssport als auch als Begleithund lebt. In Österreich fällt die Rasse in den Zuständigkeitsbereich des Österreichischen Kynologenverbands (ÖKV), der als FCI-Mitgliedsorganisation Zuchtbuch und Rassestandard betreut.

Aussehen und Rassestandard des Norwegischen Buhunds

Der Norwegische Buhund ist ein quadratisch gebauter, mittelgroßer Spitz mit stehenden Ohren, geringelter Rute und wetterfestem Doppelfell in Weizenfarben oder Schwarz.

Der Buhund ist ein leicht gebauter, quadratischer Hund mittlerer Größe, der ausgeglichen und wendig wirkt, nicht schwer. Der Kopf ist keilförmig mit klarer Fanglinie, dunklen Augen und aufrecht stehenden, spitzen Ohren. Die Rute ist hoch angesetzt und wird eng über dem Rücken geringelt getragen, ein typisches Spitz-Merkmal. Der Gesamteindruck ist der eines wendigen, aufmerksamen Arbeitshundes. Die FCI führt den Norwegischen Buhund in Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 3 (Nordische Hüte- und Wachhunde).

Rassestandard im Überblick
MerkmalStandard
WiderristhöheRüden etwa 43 bis 47 cm, Hündinnen etwa 41 bis 44 cm
Gewicht12 bis 18 kg
FellDichtes Doppelfell: raues Deckhaar über weicher, dichter Unterwolle
FarbenWeizenfarben (blasses Creme bis gelblich-rot) oder Schwarz
AugenOval, dunkelbraun, wacher Ausdruck

Fell und Farben

Das Doppelfell ist der wichtigste Schutz der Rasse gegen Kälte und Nässe. Ein raues, dicht anliegendes Deckhaar hält Wasser ab, während die weiche Unterwolle die Wärme speichert. Am Kopf und an der Vorderseite der Läufe ist das Haar kürzer, am Hals, an der Brust und an der Hinterseite der Oberschenkel dagegen länger.

Der Standard erkennt zwei Farbschläge an. Weizenfarben reicht von blassem Creme bis zu einem gelblichen Rot, mitunter mit dunkleren Haarspitzen und einer dunkleren Maske, eine geringe Menge Weiß ist zulässig. Schwarze Hunde sollten möglichst einfarbig sein, auch hier ist etwas Weiß als Abzeichen erlaubt. Bei schwarzen Hunden darf die Unterwolle etwas heller ausfallen als das Deckhaar.

Wesen und Charakter des Norwegischen Buhunds

Der Norwegische Buhund ist freundlich, anhänglich und energiegeladen, Fremden gegenüber wachsam, gut mit Familien verträglich und auffallend bellfreudig.

Der Buhund ist ein fröhlicher, menschenbezogener Hund. Er baut eine enge Bindung zu seinem Haushalt auf und ist lieber mittendrin als allein beschäftigt. Familienmitgliedern, auch Kindern, begegnet er anhänglich und verspielt, seine gleichbleibende Energie macht ihn zu einem passenden Begleiter für ein aktives Zuhause.

Fremden gegenüber zeigt sich die Rasse aufmerksam und wachsam. Sie kündigt Besuch und Veränderungen am Grundstück in der Regel lautstark an und eignet sich damit als aufmerksamer Wachhund. Als Schutzhund mit ausgeprägter Verteidigungsbereitschaft ist der Buhund nicht gezüchtet worden. Frühe und fortlaufende Sozialisierung hilft dabei, Besucher selbstbewusst statt misstrauisch zu begrüßen.

Mit anderen Tieren zeigt sich der Buhund meist gesellig, besonders mit Hunden, mit denen er aufgewachsen ist. Der Hütehintergrund kann sich als Neigung äußern, sich bewegende Tiere oder Menschen zu jagen oder anzustupsen, weshalb Aufsicht bei kleinen Haustieren und kleinen Kindern sinnvoll ist.

Die Rasse ist klug und lernt rasch, bleibt dabei aber eigenständig, ein Ergebnis der Zucht auf selbständiges Arbeiten mit Vieh ohne ständige Anweisung. Das prägendste Merkmal im Alltag ist die Stimme: Buhunde bellen bereitwillig, und der Umgang damit gehört zur Haltung der Rasse dazu.

Wesensmerkmale im Vergleich (1 = gering, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit5
Energie5
Gelehrigkeit4
Bellfreude5
Fellwechsel4

Pflege und Alltag des Norwegischen Buhunds

Der Norwegische Buhund braucht regelmäßiges Bürsten, intensive Fellpflege beim saisonalen Fellwechsel und mindestens eine Stunde Bewegung und geistige Beschäftigung täglich.

Fellpflege

Das Doppelfell ist über weite Strecken des Jahres pflegeleicht, wechselt im Frühjahr und im Herbst aber kräftig.

  • Normalerweise ein- bis zweimal pro Woche bürsten, um lose Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen
  • Während der beiden Hauptfellwechsel täglich mit Unterwollrechen oder Kamm bürsten
  • Nur bei Bedarf baden, das Fell ist von Natur aus schmutzabweisend
  • Krallen regelmäßig kontrollieren und kürzen, Ohren im Zuge der Routinepflege reinigen
  • Zähne mehrmals wöchentlich putzen, das unterstützt die Zahngesundheit

Bewegung

Der Buhund ist eine Arbeitsrasse mit hoher Ausdauer, die sowohl körperliche als auch geistige Auslastung braucht.

  • Mindestens 60 Minuten Bewegung am Tag einplanen, aufgeteilt auf Spaziergänge und Spiel
  • Freilauf in gesichertem Gelände einbauen, wo immer das möglich ist
  • Hundesport wie Hüten, Agility, Gehorsam oder Rally anbieten
  • Trainingsspiele und Denkspielzeug zur geistigen Beschäftigung einsetzen
  • Unterforderung vermeiden, sie führt häufig zu vermehrtem Bellen und Unruhe

Umgebung

Der Buhund passt sich unterschiedlichen Wohnsituationen an, solange seine Grundbedürfnisse erfüllt sind. Ein Haus mit eingezäuntem Garten kommt ihm entgegen, er kann aber auch in kleineren Wohnungen leben, wenn der tägliche Auslauf stimmt. Das wetterfeste Fell steckt Kälte und Nässe locker weg, bei Hitze sollten Schatten und Wasser jederzeit verfügbar sein. Da die Rasse bellfreudig ist, sollten Halter in dicht verbauten Wohngegenden von Anfang an gezielt am Bellen arbeiten. In Österreich ist der Hund je nach Bundesland und Gemeinde anzumelden, vielerorts fällt eine Hundeabgabe an, und in Wien ist zudem eine Hundehalterhaftpflichtversicherung verpflichtend.

Ernährung und Fütterung des Norwegischen Buhunds

Der Norwegische Buhund gedeiht mit einer ausgewogenen, auf Größe und Aktivität abgestimmten Ernährung, abgemessene Mahlzeiten beugen Übergewicht vor.

Der Buhund braucht ein vollständiges, ausgewogenes Futter, das zu einem mittelgroßen, aktiven Hund passt. Wählen Sie ein hochwertiges Futter passend zur Lebensphase, mit ausreichend Eiweiß und Fett für das Energielevel eines Arbeitshundes. Da die Rasse athletisch und futtermotiviert ist, kommt es auf die Portionsgröße an: Mahlzeiten abmessen statt frei zur Verfügung stellen, und die Menge an Gewicht und Aktivität des einzelnen Hundes anpassen.

Allgemeine Fütterungsrichtwerte (an den einzelnen Hund anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Herstellerangabe für das erwartete Endgewicht3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Etwas über der Erwachsenenportion2 bis 3
Erwachsener Hund (1 bis 7 Jahre)Etwa 180 bis 250 g Trockenfutter2
Senior (ab 7 Jahren)Reduzierte Kalorienzufuhr bei sinkender Aktivität2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der Tagesration ausmachen, Trainingssnacks eingerechnet. Die meisten Buhunde brauchen bei einer vollwertigen Ernährung keine zusätzlichen Präparate, ein Tierarzt kann aber Omega-Fettsäuren für das Fell oder Gelenkspräparate für ältere Hunde empfehlen. Frisches Wasser sollte jederzeit bereitstehen, und neue Nahrungsergänzungsmittel gehören vorher mit dem Tierarzt abgesprochen.

Gesundheit und typische Erkrankungen beim Norwegischen Buhund

Der Norwegische Buhund gilt als robust und wird 13 bis 15 Jahre alt, Hüftdysplasie und vererbte Augenerkrankungen zählen zu den Risiken.

Der Buhund ist eine kräftige, verhältnismäßig gesunde Rasse. Das liegt auch an der Arbeitsherkunft: Sie begünstigte gesunde, funktionstüchtige Hunde. Bei guter Haltung erreichen die meisten Tiere ein Alter von 13 bis 15 Jahren. Wie bei allen Rassen treten bestimmte erbliche Erkrankungen auf, der Kauf bei einem Züchter, der seine Zuchttiere untersuchen lässt, senkt das Risiko.

Erkrankungen, auf die zu achten ist
ErkrankungAnzeichenAnmerkung
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, SprungunlustZuchttiere untersuchen lassen, Gewicht kontrollieren
Erblicher Katarakt (Grauer Star)Trübung der Augenlinse, SehveränderungenAugenuntersuchung der Elterntiere hilft, Träger zu erkennen
Andere erbliche AugenerkrankungenNachlassende oder ausfallende SehkraftRegelmäßige Augenuntersuchungen unterstützen die Früherkennung

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz aktuell halten
  • Jährliche tierärztliche Kontrollen einplanen, bei älteren Hunden häufiger
  • Ein gesundes Gewicht halten, um die Gelenke zu schonen
  • Für regelmäßige Zahnpflege sorgen
  • Welpen von Elterntieren mit Hüft- und Augenuntersuchung wählen

Erziehung und Training des Norwegischen Buhunds

Der Norwegische Buhund ist klug und lernwillig, aber eigenständig, konsequentes, belohnungsbasiertes Training mit Bellkontrolle bringt die besten Ergebnisse.

Der Buhund lernt schnell und arbeitet gerne mit seinem Menschen zusammen. Diese Kombination eignet sich gut für Gehorsam, Agility, Hüten und Rally. Der Hütehintergrund brachte ihm zugleich einen eigenständigen Zug ein, weshalb er repetitive Übungen mitunter hinterfragt. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten halten seine Aufmerksamkeit besser als lange. Zwei Punkte verdienen bei dieser Rasse besondere Beachtung: frühe Sozialisierung und der Umgang mit dem Bellen, da der Hund von Natur aus lautstark und wachsam ist.

Grundlagen

  1. Früh mit der Sozialisierung beginnen, den Welpen an Menschen, Tiere und Orte gewöhnen
  2. Einen zuverlässigen Rückruf trainieren, wichtig bei einem Hund mit Jagdtrieb
  3. Hausregeln und ein Ruhe- oder Platzkommando festigen
  4. Früh ein Ruhesignal einführen, um das Bellen zu steuern
  5. Einheiten kurz und abwechslungsreich halten, um das Interesse zu wahren
  6. Auf einen Hundesport oder eine Aufgabe hinarbeiten, die Energie und Kopf des Hundes fordert

Zucht des Norwegischen Buhunds

Norwegische Buhunde werden mit etwa einem bis zwei Jahren geschlechtsreif, ein Wurf umfasst rund vier bis sieben Welpen, Gesundheitstests der Zuchttiere sind ratsam.

Verantwortungsvolle Zucht des Norwegischen Buhunds beginnt bei gesundheitlich untersuchten Elterntieren und einem soliden Verständnis des Rassestandards. Die körperliche Reife erreichen die Hunde mit etwa ein bis zwei Jahren, viele Züchter warten bei der Hündin dennoch bis mindestens zwei Jahre und bis Hüfte und Augen untersucht sind, bevor der erste Wurf ansteht. Die Tragzeit beträgt rund 63 Tage, und die Würfe fallen meist mittelgroß aus.

Die Geburt verläuft bei dieser kräftig gebauten Rasse meist unkompliziert, ein ruhiger, vorbereiteter Wurfplatz und der Zugang zu tierärztlicher Unterstützung sind trotzdem wichtig. Um die Welpen kümmert sich in den ersten Wochen normalerweise die Hündin. Züchter beginnen früh mit behutsamem Anfassen und Sozialisierung, und die Welpen ziehen in der Regel mit rund acht Wochen in ihr neues Zuhause, zu diesem Zeitpunkt ist das Absetzen abgeschlossen und erste Impfungen sowie Entwurmung sind bereits im Gang.

Zuchtdaten im Überblick
KennwertWert
GeschlechtsreifeEtwa 1 bis 2 Jahre
TragzeitRund 63 Tage
Typische Wurfgröße4 bis 7 Welpen
AbsetzalterEtwa 7 bis 8 Wochen
Empfohlene GesundheitstestsHüft- und Augenuntersuchung beider Elterntiere

Norwegischer Buhund registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Norwegischer Buhund überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Norwegischer Buhund in Österreich registrieren

Das Tierschutzgesetz verlangt, dass jeder Hund gechippt und in der amtlichen Heimtierdatenbank eingetragen ist, Ihr Hund der Rasse Norwegischer Buhund eingeschlossen. Damit endet die Pflicht, nicht der Nutzen: Das gratis Profil von United Pet Club hängt Ihre Telefonnummer so an den Chip, dass auch ein Finder in München oder Mailand sie erreicht. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.

Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Norwegischer Buhund sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Norwegischer Buhund in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Norwegischer Buhund an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Norwegischer Buhund in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Norwegischer Buhund?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen zum Norwegischen Buhund

Antworten auf häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Norwegischen Buhunds.

Wie groß wird ein Norwegischer Buhund?

Er zählt zu den mittelgroßen Rassen. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Widerristhöhe von etwa 41 bis 47 cm und wiegen ungefähr 12 bis 18 kg, Rüden sind in der Regel größer als Hündinnen.

Ist der Norwegische Buhund gut für Familien mit Kindern geeignet?

Ja. Die Rasse ist freundlich und anhänglich und kommt meist gut mit Kindern und anderen Hunden zurecht, besonders bei früher Sozialisierung. Bei sehr kleinen Kindern lohnt sich Aufsicht, da der Hütetrieb gelegentlich zu Anstupsen oder Hinterherlaufen führt.

Ist der Norwegische Buhund pflegeaufwendig?

Der Aufwand ist mittel bis anspruchsvoll. Die Fellpflege ist überschaubar, abgesehen vom starken saisonalen Fellwechsel, dafür braucht die Rasse mindestens eine Stunde Bewegung am Tag plus geistige Beschäftigung, und Halter müssen mit der Neigung zum Bellen rechnen.

Wie alt wird ein Norwegischer Buhund?

Bei guter Haltung, regelmäßigen Tierarztkontrollen und gesundem Gewicht in der Regel 13 bis 15 Jahre.

Bellt der Norwegische Buhund viel?

Ja. Es ist eine lautstarke, wachsame Rasse, die Besucher und Veränderungen im Haus bereitwillig ankündigt. Frühes Training eines Ruhesignals hilft, das Bellen im Rahmen zu halten.

Eignet sich die Rasse für das Leben in einer Wohnung?

Bei ausreichend täglicher Bewegung und geistiger Beschäftigung kann sie sich an kleinere Wohnungen anpassen, doch Energie und Bellfreude sprechen eher für ein Haus mit eingezäuntem Garten und aktive Halter.

Sind Norwegische Buhunde leicht zu bekommen?

Außerhalb Norwegens ist die Rasse verhältnismäßig selten, weshalb Interessierte bei einem seriösen Züchter oft mit einer Warteliste rechnen müssen. Feste Anhängerschaften gibt es im Vereinigten Königreich, in Nordamerika und in Australien.

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