
Mastiff
Der Mastiff ist ein würdevoller, massiger Wächter, bekannt für sein ruhiges Wesen, seinen Mut und seine tiefe Hingabe an seine Familie.
- Size
- Riesig
- Lifespan
- 6–10 years
- Origin
- England
- Temperament
- Würdevoll
- Standard colors
- Weiß, Rehfarben und Aprikose
Characteristics
Coat and grooming
How the Mastiff coat is built, and what that means when you groom it.
- Fellschichten
- Doppeltes Fell
- Fellstruktur
- Glatt
- Fellänge
- Kurz
- Haarwechsel
- Mäßiger Haarverlust
Grooming guidance
Kritisch: A Mastiff should not be shaved.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Mastiff colors and patterns
What each club's breed standard says about every Mastiff color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.
Breed standards describe the Mastiff in Weiß, Rehfarben und Aprikose. Standard patterns: Gestromt und Dunkel gestromt.
| Color or pattern | FCI | AKC | KC | KUSA | UKC |
|---|---|---|---|---|---|
| Weiß | Nicht anerkannt (“Excessive white on body, chest or feet is unacceptable”) | Standardgemäß (“A small patch of white on the chest is permitted”) | Fehler (“Excessive white on body, chest or feet highly undesirable”) | Nicht anerkannt (“Excessive white on body, chest, or feet is unacceptable”) | No ruling |
| Rehfarben | Standardgemäß (“fawn”) | Standardgemäß (“Fawn”) | Standardgemäß (“fawn”) | Standardgemäß (“fawn”) | Standardgemäß (“silver fawn”) |
| Aprikose | Standardgemäß (“Apricot”) | Standardgemäß (“Apricot”) | Standardgemäß (“Apricot”) | Standardgemäß (“Apricot”) | Standardgemäß (“apricot”) |
| Albino | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt | Nicht anerkannt | Disqualifizierend (“Albinism”) |
| Patterns | |||||
| Gestromt | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“Brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“dark fawn-brindle”) |
| Dunkel gestromt | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“Brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“brindle”) | Standardgemäß (“dark fawn-brindle”) |
| Color or pattern | FCI | AKC | KC | KUSA | UKC |
|---|---|---|---|---|---|
| Braun | No ruling | Standardgemäß (“brown, the darker the better”) | No ruling | No ruling | Standardgemäß (“brown in color”) |
| Dunkelbraun | Standardgemäß (“darker the better”) | Standardgemäß (“the darker the better”) | Standardgemäß (“darker the better”) | Standardgemäß (“the darker the better”) | Standardgemäß (“the darker being preferred”) |
| Haselnussbraun | Standardgemäß (“hazel brown, darker the better”) | No ruling | Standardgemäß (“hazel brown, darker the better”) | Standardgemäß (“hazel brown, the darker the better”) | No ruling |
| Color or pattern | FCI | AKC | KC | KUSA | UKC |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarz | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“always dark in color, the blacker the better”) | Standardgemäß (“muzzle, ears and nose should be black”) | Standardgemäß (“Black”) | Standardgemäß (“always dark, the blacker the better”) |
| Rosa | No ruling | Fehler (“Mask, ears, or nose lacking dark pigment”) | No ruling | No ruling | No ruling |
What the rulings mean
- Standardgemäß
- Described by the club's breed standard.
- Fehler
- Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
- Disqualifizierend
- The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
- Nicht anerkannt
- The club does not accept this color or pattern for the breed.
Color changes
How a Mastiff's colors can change over its life.
Weißchanges toStichelschimmel
Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks
Schwarzchanges toSchneenase
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Schwarzchanges toRosa
Nase · Mit der Jahreszeit · can change back
Sources
Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.
Meet some of our Mastiff
A few of the Mastiff profiles members have added to United Pet Club.
Mastiff: Herkunft und Wesen der sanften Riesenrasse
Der Mastiff ist ein riesenwüchsiger Wächterhund aus England mit ruhigem Wesen, großer Bindung zur Familie und würdevoller, gelassener Ausstrahlung.
Der Mastiff, auch Old English Mastiff genannt, zählt zu den schwersten Hunderassen der Welt. Ausgewachsene Rüden bringen häufig 70 bis 100 kg (150 bis 220 lb) auf die Waage, und trotz dieser gewaltigen Statur gilt die Rasse als ausgesprochen ausgeglichen. Ursprünglich wurde der Mastiff in England als Wächter für Haus und Vieh gezüchtet, und dieses wachsame, beschützende Wesen ist bis heute erhalten geblieben.
Zuhause zeigt sich der Mastiff trotz seiner imposanten Erscheinung sanft und geduldig. Er ist von Natur aus ruhig, kaum reizbar und eng an seine Bezugspersonen gebunden. Fremden gegenüber bleibt er zurückhaltend und wachsam: Er stellt sich instinktiv zwischen seine Familie und eine mögliche Gefahr, wobei meist schon seine bloße Präsenz und Größe genügen, ohne dass es zu aggressivem Verhalten kommt.
Wer sich einen Mastiff anschafft, geht eine große Verantwortung ein. Die schiere Größe bedeutet höhere Futterkosten, größeres Zubehör und eine kürzere Lebenserwartung als bei kleineren Hunden. Wer diese Punkte von Anfang an einplant, bekommt dafür einen ruhigen, treuen Begleiter, der mit moderatem Auslauf zufrieden ist und vor allem eines braucht: viel Gesellschaft.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | England |
| Größe | Riesenrasse |
| Lebenserwartung | 6 bis 10 Jahre |
| Gruppe / Aufgabe | Gebrauchshunde, Wächter |
| Verträglichkeit | Mit Familienmitgliedern und Kindern unter Aufsicht gut verträglich; frühe Sozialisierung mit Fremden und anderen Hunden ist wichtig |
Für wen eignet sich der Mastiff
Der Mastiff passt zu Haltern mit ausreichend Platz, einem geregelten Tagesablauf und viel Zeit zuhause. Am wohlsten fühlt er sich in einem Haus mit Bewegungsfreiheit und bei Menschen, die einen sehr großen, kräftigen Hund gelassen führen können. Weniger geeignet ist er für Ersthundehalter, die einen sportlichen Begleiter suchen, für kleine Wohnungen oder für Haushalte, die oft lange abwesend sind. Wer sich für die Rasse entscheidet, sollte das Budget für Futter, tierärztliche Betreuung und Ausstattung einer Riesenrasse von rund 70 kg realistisch einplanen.
Geschichte und Herkunft des Mastiff
Der Mastiff stammt von jahrhundertealten britischen Wächterhunden ab, wurde in England zur modernen Rasse verfeinert und nach den Weltkriegen vor dem Aussterben bewahrt.
Großwüchsige, doggenartige Hunde gibt es auf den britischen Inseln schon sehr lange. Bereits römische Autoren berichteten von kräftigen Kriegs- und Wachhunden in Britannien, und ähnliche breitköpfige Wächtertypen tauchen in englischen Aufzeichnungen des Mittelalters immer wieder auf. Diese Hunde bewachten Grund und Vieh und wurden auch zur Jagd auf und zum Stellen von Großwild eingesetzt, eine Aufgabe, die Größe, Kraft und Nervenstärke verlangte.
Über Jahrhunderte hinweg wurde der Typ auf englischen Landgütern als Wach- und Jagdaufseherhund gehalten. Im 19. Jahrhundert begannen englische Züchter, den Mastiff in die heute bekannte Form zu bringen, und selektierten gezielt auf den schweren Kopf, die breite Schnauze und den massigen Körperbau. Erste Rassezuchtvereine und Hundeausstellungen im viktorianischen England trugen dazu bei, den Typ festzulegen und Abstammungen schriftlich festzuhalten.
Die beiden Weltkriege brachten die Rasse in Großbritannien an den Rand des Aussterbens. Durch die Lebensmittelknappheit war es kaum möglich, derart große Hunde zu halten, und der Zuchtbestand ist zeitweise bei nur wenigen Tieren gestanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten britische Züchter die Rasse wieder auf, auch mithilfe von Hunden, die in den Jahrzehnten davor nach Nordamerika und anderswohin exportiert worden waren.
Heute wird der Mastiff vorwiegend als Familienbegleiter und Wächter gehalten, nicht mehr als Arbeitshund auf einem Landgut. Er ist bei den großen nationalen Kennelclubs anerkannt; in Österreich vertritt der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) als nationaler Zuchtverband auch diese Rasse, und der Schwerpunkt liegt heute klar auf Familienleben und Zucht nach Standard.
Aussehen und Körperbau des Mastiff
Der Mastiff ist eine massige Riesenrasse mit breitem Kopf, tiefer Schnauze und kurzem Fell in Falb, Aprikot oder gestromt mit dunkler Maske.
Der Mastiff ist auf Masse und Substanz gebaut. Der Rumpf ist lang, der Brustkorb tief, die Muskulatur kräftig, und getragen wird das Ganze von schweren, geraden Läufen. Prägend ist vor allem der Kopf: groß und breit, mit kurzer, stumpfer Schnauze, deutlich ausgeprägtem Stop und loser Haut, die Falten und einen gewissen Wamm bildet. Der Ausdruck wirkt dabei ruhig und aufmerksam, nicht scharf.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden ab etwa 76 cm (30 in), Hündinnen ab etwa 70 cm (27,5 in) |
| Gewicht | Rüden 70 bis 100 kg (150 bis 220 lb), Hündinnen 54 bis 77 kg (120 bis 170 lb) |
| Fell | Kurzes, dichtes Doppelfell mit grobem Deckhaar |
| Farben | Falb, Aprikot und gestromt |
| Augen | Mittelgroß, dunkel haselnussbraun, weit auseinanderliegend |
Fell und Farben
Das Fell ist kurz und eng anliegend, mit grobem Deckhaar über einer feineren Unterwolle. Zulässig sind die Farben Falb, Aprikot und gestromt, wobei beim gestromten Fell dunkle Streifen über einer falben oder aprikotfarbenen Grundfarbe liegen. Eine schwarze Maske über der Schnauze und um die Augen gehört bei allen Farbschlägen zum Standard, ebenso dunkle Ohren und eine dunkle Nase. Das kurze Fell ist pflegeleicht, der Haarwechsel fällt aber deutlich aus, vor allem im Frühjahr und Herbst.
Wesen und Charakter des Mastiff
Der Mastiff ist ruhig, anhänglich und würdevoll: sanft zur Familie, zurückhaltend und wachsam gegenüber Fremden.
Der Mastiff gilt als gutmütig und ausgeglichen. Zuhause ist er ruhig und zärtlich, hält sich gern in der Nähe seiner Menschen auf und wird oft als stiller Begleiter beschrieben, der einfach im selben Raum sein möchte. Mit Kindern aus dem eigenen Haushalt zeigt er sich meist geduldig, wobei kleine Kinder wegen seiner Größe trotzdem nie unbeaufsichtigt mit ihm bleiben sollten.
Fremden gegenüber verhält er sich reserviert und wachsam. Ein gut sozialisierter Mastiff ist dabei nicht unnötig aggressiv, sondern schätzt Situationen eher ab und setzt seine Präsenz als Abschreckung ein. Frühe und kontinuierliche Sozialisierung ist wichtig, damit aus dieser natürlichen Vorsicht keine Ängstlichkeit oder übertriebenes Wachverhalten wird.
Mit anderen Haustieren kommt ein Mastiff, der von klein auf mit ihnen aufwächst, in der Regel gut zurecht. Zwischen unkastrierten Rüden oder Hündinnen kann es zu gleichgeschlechtlicher Aggression kommen, und die Vorstellung fremder Tiere sollte immer behutsam erfolgen. Die Rasse reagiert sehr sensibel auf die Stimmung im Haushalt und lässt sich mit ruhiger, konsequenter Führung deutlich besser erreichen als mit harter Hand.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 2 |
| Erziehbarkeit | 3 |
| Lautstärke | 2 |
| Haarwechsel | 3 |
Pflege und Haltung des Mastiff
Der Mastiff braucht einfache Fellpflege, mäßige tägliche Bewegung und ein kühles, geräumiges Zuhause, das zu einer riesenwüchsigen, kurzschnäuzigen Rasse passt.
Fellpflege
- Bürsten Sie das kurze Fell ein- bis zweimal pro Woche, während des Fellwechsels öfter, um lose Haare zu entfernen.
- Reinigen Sie Gesichts- und Hautfalten regelmäßig, damit sie trocken bleiben und sich keine Hautreizungen bilden.
- Wischen Sie Sabber von Maul und Lefzen ab, wenn nötig; die Rasse sabbert, besonders nach dem Fressen und Trinken.
- Kontrollieren und reinigen Sie die Ohren, kürzen Sie die Krallen alle paar Wochen und putzen Sie regelmäßig die Zähne.
Bewegung
- Sorgen Sie für mäßige tägliche Bewegung, etwa zwei Spaziergänge mit insgesamt rund 30 bis 60 Minuten bei einem erwachsenen Hund.
- Halten Sie die Belastung gelenkschonend und vermeiden Sie bei Welpen intensives Laufen oder Springen, um die wachsenden Gelenke zu schützen.
- Gehen Sie in den kühleren Tagesstunden Gassi; die kurze Schnauze und der massige Körperbau erhöhen das Risiko einer Überhitzung deutlich.
Umgebung
Der Mastiff braucht ein Zuhause mit genügend Platz im Inneren, damit sich ein so großer Hund frei bewegen und bequem ausruhen kann, im Idealfall mit Zugang zu einem eingezäunten Garten. Kälte verträgt er besser als Hitze und sollte bei warmem Wetter immer Schatten, frisches Wasser und einen kühlen Liegeplatz zur Verfügung haben. Österreich hat ein alpines Klima mit kalten Wintern, damit kommt ein Mastiff gut zurecht, eine Rasse dieser Größe braucht aber ganzjährig ausreichend Platz. Der Mastiff gehört ins Haus zur Familie und sollte nicht im Freien gehalten werden.
Ernährung und Fütterung des Mastiff
Mastiffs brauchen eine kontrollierte Ernährung für große Rassen in abgemessenen Portionen; sorgfältiges Zuteilen beugt Übergewicht und Gelenkbelastung vor.
Am besten fährt der Mastiff mit einem Alleinfuttermittel, das eigens für große oder riesenwüchsige Rassen zusammengestellt ist und die Energiedichte kontrolliert sowie ein gleichmäßiges Wachstum unterstützt. Besonders Welpen profitieren von Welpenfutter für große Rassen, weil rasches Wachstum und Übergewicht das Risiko für Gelenk- und Knochenprobleme erhöhen. Weil die Rasse zu Magendrehung neigt, wird das Futter meist auf mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, und Bewegung direkt nach dem Fressen wird vermieden.
Halten Sie den Hund schlank. Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich und verkürzt die aktive Lebensphase. Passen Sie die Futtermenge an den jeweiligen Hund an, orientiert an Alter, Aktivität und Körperzustand, und verstehen Sie die folgenden Werte nur als groben Anhaltspunkt.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Welpenfutter für große Rassen laut Packungsangabe, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 18 Monate) | Etwa 6 bis 10 Becher, je nach Wachstum und Zustand | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 6 bis 10 Becher, je nach Gewicht und Aktivität | 2 |
| Senior | Reduzierte Kalorien bei geringerer Aktivität | 2 |
Leckerlis und Nahrungsergänzung
Halten Sie Leckerlis auf einen kleinen Anteil der Tagesration begrenzt, damit sie die Ration nicht aus dem Gleichgewicht bringen oder zu Übergewicht führen. Gelenknährstoffe wie Glucosamin werden bei großen Rassen manchmal eingesetzt, sollten aber nur nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt gegeben werden. Frisches Wasser sollte dem Hund jederzeit zur Verfügung stehen.
Gesundheit und typische Krankheiten des Mastiff
Der Mastiff wird im Schnitt 6 bis 10 Jahre alt und neigt zu Gelenk-, Herz-, Augen- und Magendrehungsproblemen, gegen die Vorsorge hilft.
Grundsätzlich gilt der Mastiff als robuste Rasse, seine enorme Größe bringt jedoch die gesundheitlichen Themen mit sich, die bei riesenwüchsigen Hunden typisch sind, und seine durchschnittliche Lebenserwartung von 6 bis 10 Jahren liegt unter der kleinerer Rassen. Ein schlankes Gewicht, gelenkschonendes Wachstum und ein wachsames Auge auf frühe Krankheitszeichen tragen viel zur Lebensqualität bei. Wer bei Züchtern kauft, die Zuchttiere auf Gelenke, Herz und Augen untersuchen lassen, senkt das Risiko vererbter Erkrankungen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Steifheit, Hinken, zögerliches Aufstehen | Bei Riesenrassen häufig; Untersuchung der Elterntiere hilft vorzubeugen |
| Magendrehung (Gastric dilatation-volvulus) | Aufgeblähter Bauch, Würgen ohne Erbrechen, Unruhe | Lebensbedrohlicher Notfall; tiefbrüstige Rassen sind stärker gefährdet |
| Herzerkrankungen (etwa Kardiomyopathie) | Rasche Ermüdung, Husten, Schwäche | Manche Formen lassen sich durch Vorsorgeuntersuchung früh erkennen |
| Augenerkrankungen (etwa Entropium oder Ektropium) | Gereizte Augen, Ausfluss, Reiben | Hängt mit loser Gesichtshaut zusammen; kann eine Korrektur nötig machen |
| Osteosarkom (Knochenkrebs) | Lahmheit, Schwellung an einer Gliedmaße | Bei großen und riesenwüchsigen Rassen häufiger |
Vorsorge
- Halten Sie den Hund schlank und füttern Sie abgemessene Portionen eines Futters für große Rassen.
- Halten Sie den Grundimpfschutz und die Parasitenprophylaxe nach tierärztlichem Plan aufrecht.
- Vereinbaren Sie regelmäßige Kontrolltermine, mit zunehmendem Alter auch zur Überwachung von Gelenken und Herz.
- Schützen Sie wachsende Welpen vor harten Stößen und übermäßiger Belastung.
- Lernen Sie die Anzeichen einer Magendrehung kennen, damit Sie im Ernstfall sofort handeln können.
Erziehung und Training des Mastiff
Der Mastiff ist klug, aber eigenständig, und lernt am besten mit früher, konsequenter Erziehung auf Belohnungsbasis, solange er noch klein ist.
Der Mastiff ist intelligent und lernfähig, hat aber einen eigenständigen, mitunter sturen Zug. Er reagiert sehr sensibel auf sein Herrchen oder Frauchen und verträgt harte Methoden schlecht, die ihn eher verschlossen oder trotzig machen. Erziehung funktioniert am besten ruhig, konsequent und über Belohnung, und sie sollte im Welpenalter beginnen, solange der Hund noch eine überschaubare Größe hat. Gute Leinenführigkeit und verlässliche Grundkommandos früh zu etablieren ist entscheidend, denn ein ausgewachsener Mastiff lässt sich mit Körperkraft längst nicht mehr korrigieren.
Die Grundlagen
- Beginnen Sie schon im frühen Welpenalter mit der Sozialisierung und gewöhnen Sie den Hund ruhig an Menschen, Orte, Geräusche und andere Tiere.
- Bringen Sie lockere Leinenführigkeit bei, bevor der Welpe groß und kräftig wird.
- Bauen Sie einen zuverlässigen Rückruf sowie die Grundkommandos Sitz, Platz, Bleib und Aus auf.
- Halten Sie Übungseinheiten kurz, positiv und über alle Personen im Haushalt hinweg konsequent.
- Belohnen Sie ruhiges Verhalten bei Besuch, damit der natürliche Schutzinstinkt kontrollierbar bleibt.
Zucht beim Mastiff
Die Mastiffzucht verlangt gesundheitlich untersuchte Elterntiere und sorgfältige Betreuung, mit großen Würfen und hohem Pflegeaufwand für Hündin und Welpen.
Die Zucht von Mastiffs ist eine ernste Aufgabe, die erfahrenen, verantwortungsvollen Züchtern vorbehalten bleiben sollte. Beide Elterntiere sollten auf Hüft- und Ellbogendysplasie, Herzerkrankungen und Augenprobleme untersucht sein und ein gefestigtes, ausgeglichenes Wesen mitbringen. Hündinnen werden meist erst gedeckt, wenn sie vollständig ausgewachsen sind, damit das Wachstum abgeschlossen ist und der Körper eine Trächtigkeit gut trägt.
Die Trächtigkeit dauert bei Hunden ungefähr 63 Tage. Mastiffwürfe fallen oft groß aus, und wegen der Größe von Welpen und Hündin kann die Geburt schwierig verlaufen und mitunter tierärztliche Hilfe oder einen Kaiserschnitt nötig machen. Hündin und Welpen brauchen in dieser Zeit engmaschige Beobachtung, einen warmen, sauberen Wurfplatz und eine sorgfältige Gewichtskontrolle in den ersten Wochen.
Welpen wachsen rasch und benötigen eine kontrollierte Ernährung für große Rassen, behutsame frühe Sozialisierung und Schutz vor intensiver Bewegung, solange die Gelenke sich noch entwickeln. Verantwortungsvolle Züchter vermitteln ihre Welpen nur an geeignete Haushalte und prüfen bei Interessenten, ob Platz, Zeit und Budget für eine riesenwüchsige Wächterrasse tatsächlich vorhanden sind.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 12 bis 24 Monate; Zucht erst bei voller Ausgewachsenheit |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Etwa 5 bis 10 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Hinweis zur Geburt | Große Welpen; unterstützte Geburt oder Kaiserschnitt können nötig sein |
Mastiff registrieren: Hund und Chip in Österreich
Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Mastiff überall auffindbar.
Einen Hund der Rasse Mastiff in Österreich registrieren
Das Tierschutzgesetz verlangt, dass jeder Hund gechippt und in der amtlichen Heimtierdatenbank eingetragen ist, Ihr Hund der Rasse Mastiff eingeschlossen. Damit endet die Pflicht, nicht der Nutzen: Das gratis Profil von United Pet Club hängt Ihre Telefonnummer so an den Chip, dass auch ein Finder in München oder Mailand sie erreicht. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.
Chippen und Eintragen übernimmt in Österreich meist der Tierarzt; dass die Nummer auch international zu Ihnen führt, bleibt Ihre Sache. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan an: jede Marke wird angenommen, Änderungen nach einer Übersiedlung kosten nichts, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr, diesseits und jenseits der Grenze. Eröffnen Sie Ihr gratis Konto und haken Sie beides heute ab.
Wie registriere ich einen Hund der Rasse Mastiff in Österreich?
Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.
Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Mastiff an?
Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.
Ist der Chip für einen Mastiff in Österreich Pflicht?
Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.
Was kostet die Registrierung eines Mastiff?
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufige Fragen zum Mastiff
Antworten auf häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung und Eignung des Mastiff als Familienhund.
Wie groß und schwer wird ein Mastiff?
Der Mastiff ist eine Riesenrasse. Rüden bringen häufig 70 bis 100 kg (150 bis 220 lb) auf die Waage und stehen ab etwa 76 cm (30 in) Schulterhöhe, Hündinnen bleiben etwas kleiner. Damit zählt er zu den schwersten Hunderassen überhaupt.
Sind Mastiffs gute Familienhunde?
Ja, gut sozialisierte Mastiffs sind ihrer Familie gegenüber ruhig und anhänglich und zeigen sich geduldig mit Kindern aus dem eigenen Haushalt. Wegen der Größe des Hundes sollten kleine Kinder trotzdem immer beaufsichtigt werden.
Ist ein Mastiff pflegeaufwendig?
Die Fellpflege ist einfach, dafür ist die Rasse in anderer Hinsicht anspruchsvoll. Sie braucht große Futtermengen, Zubehör für einen riesigen Hund, sorgfältiges Gewichtsmanagement und Halter, die einen sehr kräftigen Hund führen können. Der Bewegungsbedarf ist dagegen eher moderat als hoch.
Wie alt wird ein Mastiff?
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 6 bis 10 Jahren und damit unter jener kleinerer Rassen. Ein schlankes Gewicht und tierärztliche Vorsorge helfen, dieses Alter gut zu erreichen.
Eignet sich ein Mastiff als Wachhund?
Die Rasse ist von Natur aus schutzbereit und Fremden gegenüber reserviert, und schon die schiere Größe wirkt abschreckend. Ein gut sozialisierter Mastiff bewacht eher durch Präsenz und Wachsamkeit als durch Aggression.
Sabbern und haaren Mastiffs stark?
Mastiffs sabbern, vor allem nach dem Fressen und Trinken, und sie haaren das ganze Jahr über, mit stärkerem Fellwechsel im Frühjahr und Herbst. Regelmäßiges Bürsten und griffbereite Handtücher erleichtern beides.
Ist ein Mastiff für Ersthundehalter geeignet?
Für Ersthundehalter kann die Rasse wegen ihrer Größe, Kraft und ihres eigenständigen Wesens eine Herausforderung sein. Wer sich dafür entscheidet, sollte auf die Kosten, den Platzbedarf und die konsequente Erziehung vorbereitet sein, die eine riesenwüchsige Wächterrasse verlangt.
From the community
Ask about the MastiffNo questions about the Mastiff yet. Be the first to ask.
Browse Dog breeds








