
Der Malteser ist eine anhängliche, sanfte Zwergrasse, bekannt für sein seidiges weißes Fell, seinen verspielten Charme und seine hingebungsvolle Gesellschaft.
Wie das Fell des Malteser aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Vorsicht: Das Fell eines Malteser verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Malteser muss alle paar Wochen geschnitten werden.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
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Der Malteser ist ein anhänglicher Schoßhund aus dem Mittelmeerraum, unter 3,2 kg schwer, mit langem, seidigem weißem Fell und ausgeprägter Bindung an seine Familie.
Der Malteser ist ein kleiner Begleithund mit einem einlagigen, glatten, weißen Fell, das eng am Körper anliegt. Ausgewachsene Tiere bringen unter 3,2 kg auf die Waage und erreichen eine Schulterhöhe von 20 bis 25 cm, womit die Rasse zu den kleinsten der Toy-Gruppe zählt. Trotz des zierlichen Körperbaus steht ein Malteser fest auf den Beinen und bewegt sich mit einem leichten, geschmeidigen Gang.
Seit Jahrhunderten lebt die Rasse als Schoßhund an der Seite des Menschen, und das Wesen spiegelt diese Geschichte wider. Malteser sind anhänglich, sanft und verspielt und binden sich eng an die Menschen, mit denen sie zusammenleben. Dazu kommt eine gewisse Wachsamkeit: Viele bellen, wenn Besuch kommt, auch wenn sie als Wachhunde ungeeignet sind.
Weil das Fell ständig wächst und kaum haart, entscheiden sich viele Halter für einen Malteser, wenn sie einen kleinen Hund ohne viel Fellverlust in der Wohnung wollen. Genau dieses Fell braucht aber regelmäßige Pflege, weshalb die Rasse zu Menschen passt, die täglich bürsten oder das Fell kurz scheren lassen können.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Malta |
| Größe | Toy-Größe (unter 3,2 kg) |
| Lebenserwartung | 12 bis 15 Jahre |
| Gruppe / Rolle | Toy-Gruppe, Begleithund |
| Geeignet für | Familien, Senioren, Wohnungen, ruhige ältere Kinder |
Der Malteser passt zu Menschen, die einen kleinen Hund für drinnen suchen und genug Zeit zu Hause verbringen, um sich regelmäßig um ihn zu kümmern. In Wohnungen und kleineren Häusern kommt er gut zurecht, da sein Bewegungsbedarf gering ist. Auch für ältere Menschen und Ersthundehalter kann die Rasse passen, solange Fellpflege und Zahnhygiene nicht vernachlässigt werden. In Haushalten mit sehr kleinen Kindern ist Aufsicht wichtig, weil der zarte Körperbau bei grobem Spiel leicht verletzt werden kann.
Der Malteser stammt von kleinen Begleithunden aus dem zentralen Mittelmeerraum ab und war bereits im antiken Griechenland und Rom als Schoßhund geschätzt.
Der Malteser zählt zu den ältesten Toy-Rassen, deren Wurzeln im zentralen Mittelmeerraum liegen. Kleine weiße Begleithunde aus dieser Region tauchen bereits in griechischen und römischen Schriften und Kunstwerken auf, und die Insel Malta gilt traditionell als Namensgeberin der Rasse. Für die Zeit vor der Antike fehlen gesicherte Quellen, ältere Angaben zu einem genauen Gründungsdatum sind daher eher Überlieferung als belegte Geschichte.
In der Antike dienten die Hunde als Gesellschafter, nicht als Arbeitstiere. Römische Autoren erwähnten einen kleinen melitäischen Hund, und der Typus erscheint auf Keramik sowie in Berichten über Schoßhunde wohlhabender Familien. Die Rolle als Wohnungshund zieht sich seither durch die gesamte Rassegeschichte.
In der Renaissance war der Malteser bei europäischem Adel beliebt und ist auf zahlreichen Porträts jener Zeit zu sehen, oft auf dem Schoß adeliger Besitzerinnen. Diese Beliebtheit trug dazu bei, den kleinen weißen Typ zu erhalten, auch als sich der Geschmack in Hundefragen wandelte.
Im 19. Jahrhundert kam die Rasse nach England und später nach Nordamerika, wo sie auf Ausstellungen gezeigt und nach einem schriftlich festgelegten Standard gezüchtet wurde. Nationale Zuchtverbände erkannten den Malteser im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert an. In Österreich betreut der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) die Rasse und vergibt Ahnentafeln nach den Regeln der FCI. Der heutige Malteser steht seinen historischen Vorfahren in Größe und Wesen nach wie vor sehr nahe.
Der Malteser ist ein kompakter Toy-Hund unter 3,2 kg mit langem, glattem, weißem Fell, dunklen runden Augen und einer ausgeglichenen, quadratischen Statur.
Der Malteser hat eine ausgeglichene, nahezu quadratische Statur mit gerader Rückenlinie und einer über den Rücken getragenen Rute. Der Kopf steht im richtigen Verhältnis zum Körper, mit mäßigem Stop, schwarzer Nase und dunklen, runden Augen, die dem Hund einen wachen Ausdruck verleihen. Die Ohren sitzen tief an, hängen herab und sind von langem Haar bedeckt, das nahtlos in das übrige Fell übergeht. Insgesamt wirkt der Malteser fein gebaut, in der Bewegung aber keineswegs zerbrechlich.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Schulterhöhe | 20 bis 25 cm |
| Gewicht | unter 3,2 kg (etwa 7 lb) |
| Fell | einlagig, lang, glatt, seidig, ohne Unterwolle |
| Farbe | Weiß; leicht beigefarbene oder zitronengelbe Tupfen an den Ohren sind zulässig, aber nicht erwünscht |
| Augen | dunkel, rund, mit dunklen Lidrändern |
Kennzeichnend ist das einlagige, lange, glatte Fell ohne Unterwolle, das beidseitig eines Mittelscheitels herabfällt und bei Ausstellungshunden bis zum Boden reichen kann. Die Standardfarbe ist reines Weiß. Leichte zitronengelbe oder beigefarbene Abzeichen an den Ohren werden in manchen Standards toleriert, gelten aber nicht als erwünscht. Da es sich um Haar und nicht um dichtes Fell handelt, haart die Rasse kaum, verfilzt aber ohne regelmäßiges Bürsten rasch. Viele Halter lassen das Fell kürzer scheren, um den täglichen Pflegeaufwand zu senken, und behalten die weiche Struktur an Gesicht und Pfoten bei.
Der Malteser ist anhänglich, sanft und verspielt, bindet sich eng an seine Familie und bleibt dabei wachsam genug, um Besuch anzukündigen.
Der Malteser ist ein menschenbezogener Begleiter, der am liebsten den größten Teil des Tages in der Nähe seiner Bezugspersonen verbringt. Innerhalb der Familie zeigt er sich anhänglich und sanft und folgt seinen Menschen oft von Zimmer zu Zimmer. Viele Malteser behalten ihre Verspieltheit bis ins Erwachsenenalter und freuen sich über kurze Spieleinheiten und Spielzeug.
Fremden gegenüber ist die Rasse nach einer kurzen Kennenlernphase meist freundlich, neigt aber dazu, bei neuen Besuchern oder ungewohnten Geräuschen anzuschlagen. Diese Wachsamkeit macht ihn zu einem brauchbaren Meldehund, wobei die geringe Größe jede Form von Schutzfunktion ausschließt. Frühe Sozialisierung hilft, übermäßiges Bellen und Nervosität einzudämmen.
Mit anderen Haustieren kommt der Malteser in der Regel gut zurecht, wenn er gemeinsam mit ihnen aufwächst, auch mit Katzen und anderen kleinen Hunden. Bei deutlich größeren Hunden ist wegen des Größenunterschieds Vorsicht geboten. Die Rasse neigt zu Trennungsstress und fühlt sich daher in Haushalten am wohlsten, in denen sie nicht über lange Zeit allein bleibt.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 3 |
| Erziehbarkeit | 3 |
| Bellfreude | 4 |
| Fellverlust | 1 |
Der Malteser braucht tägliches Bürsten, moderate Bewegung und ein Leben in der Wohnung, mit besonderem Augenmerk auf Zahnpflege und Tränenspuren.
Der Malteser ist ein reiner Wohnungshund und kommt in Wohnungen und kleineren Häusern gut zurecht. Er reagiert empfindlich auf Temperaturextreme und sollte drinnen bei der Familie leben statt draußen. In Österreich mit seinem alpinen Klima und kalten, schneereichen Wintern in weiten Landesteilen gehört der Malteser bei solchem Wetter nicht ins Freie. Ein zugluftfreier Schlafplatz mit weichen Polstern, ein paar sichere Spielsachen sowie Stufen oder eine kleine Rampe zu den Lieblingsmöbeln schützen den zarten Körperbau vor Sprungverletzungen.
Der Malteser braucht ein vollwertiges Futter für kleine Rassen in abgemessenen Portionen über zwei bis drei Mahlzeiten, mit Blick auf Zahnpflege und Unterzuckerung bei Welpen.
Am besten fährt ein Malteser mit einem vollwertigen, ausgewogenen Futter, das eigens für kleine oder Toy-Rassen entwickelt wurde. Die kleine Kroketten-Größe lässt sich leichter kauen und unterstützt die Zahngesundheit. Da die Rasse klein ist und schnell zunimmt, sollten die Portionen abgemessen statt frei zugänglich sein, und Leckerli nur einen kleinen Anteil der Tagesration ausmachen. Frisches Wasser sollte jederzeit bereitstehen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | etwa 1/4 bis 1/2 Tasse | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | etwa 1/4 bis 1/2 Tasse | 2 bis 3 |
| Erwachsen | etwa 1/4 bis 1/2 Tasse | 2 |
| Senior | angepasst, um das Gewicht zu halten | 2 |
Für das Training eignen sich kleine, kalorienarme Leckerli, die in die Tagesration eingerechnet werden. Die meisten Malteser, die ein vollwertiges Fertigfutter bekommen, brauchen keine zusätzlichen Präparate, in Einzelfällen kann die Tierärztin aber Zahnpflegesnacks oder ein Gelenk- oder Fellpräparat empfehlen. Toy-Welpen können bei ausgelassenen Mahlzeiten eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) entwickeln, weshalb Welpen kleine Mahlzeiten nach einem festen Zeitplan bekommen sollten.
Der Malteser wird meist 12 bis 15 Jahre alt, neigt aber zu Zahnerkrankungen, Patellaluxation und anderen typischen Beschwerden kleiner Rassen.
Der Malteser gilt als grundsätzlich robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren, und bei guter Pflege erreichen viele Tiere ein noch höheres Alter. Wie bei den meisten Toy-Rassen betreffen die häufigsten Probleme die geringe Größe: enger Kieferraum für die Zähne, zerbrechliche Knochen und Gelenke, die verrutschen können. Welpen von Züchtern zu beziehen, die auf bekannte Erkrankungen untersuchen, und regelmäßige tierärztliche Vorsorge senken beide das Risiko.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Zahnerkrankungen | Mundgeruch, Zahnstein, lockere Zähne | Häufig bei Toy-Rassen; durch Zähneputzen und professionelle Reinigung in den Griff zu bekommen |
| Patellaluxation | hüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der Hinterbeine | Kniescheibe springt aus der Gleitrinne; Schweregrad unterschiedlich |
| Unterzuckerung (Welpen) | Schwäche, Wackeligkeit, Kollaps | Niedriger Blutzucker; kleine, regelmäßige Mahlzeiten füttern |
| Portosystemischer Shunt (Leber) | schlechtes Wachstum, Verwirrtheit nach dem Fressen | Ein Blutgefäß umgeht die Leber; manche Fälle erfordern eine Operation |
| Trachealkollaps | gänseartiger Husten, vor allem bei Aufregung | Geschirr statt Halsband verwenden |
| Tränenspuren | rotbraune Verfärbungen unter den Augen | kosmetisch; tägliches Reinigen hilft |
Der Malteser ist klug und lernwillig, kann aber bei der Stubenreinheit Geduld erfordern und reagiert am besten auf kurze, konsequente Trainingseinheiten mit Belohnung.
Der Malteser ist aufmerksam und intelligent und lernt meist gerne, solange die Einheiten kurz und positiv bleiben. Die Rasse spricht auf Lob, Futterbelohnung und Spiel an, während harte Korrekturen einen so sensiblen Hund schnell verunsichern. Die Stubenreinheit braucht oft Geduld, weil kleine Hunde eine kleine Blase haben und langsamer lernen können; ein fester Zeitplan und gegebenenfalls eine Hundetoilette für drinnen helfen dabei. Frühe Sozialisierung mit Menschen, Geräuschen und Berührung verringert Schüchternheit und die Neigung, bei Neuem zu bellen.
Malteser-Hündinnen werden meist mit etwa 12 Monaten geschlechtsreif, tragen kleine Würfe von 1 bis 4 Welpen rund 63 Tage aus und brauchen beim Werfen oft engmaschige Betreuung.
Die Zucht von Maltesern erfordert wegen der geringen Größe der Rasse besondere Sorgfalt. Hündinnen werden meist erst nach Erreichen der körperlichen Reife gedeckt, in der Regel mit etwa 18 bis 24 Monaten, auch wenn die erste Läufigkeit früher eintreten kann. Die Würfe sind klein, häufig nur 1 bis 4 Welpen, und die Tragzeit beträgt ab der Befruchtung rund 63 Tage. Weil die Welpen bei der Geburt winzig sind, birgt das Werfen ein erhöhtes Risiko für Komplikationen, und manche kleinen Hündinnen brauchen tierärztliche Unterstützung oder einen Kaiserschnitt.
Neugeborene Welpen sind anfällig für Unterkühlung und Unterzuckerung, weshalb der Wurfplatz warm gehalten und auf gleichmäßiges Saugen sowie stetige Gewichtszunahme geachtet werden sollte. Das Absetzen beginnt meist mit drei bis vier Wochen, und die Welpen sind in der Regel mit 8 bis 12 Wochen bereit für ein neues Zuhause, sobald sie gut fressen und erste Sozialisierungserfahrungen gemacht haben. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter untersuchen ihre Zuchttiere auf Patella- und Leberprobleme und verpaaren keine Tiere, die dieselben Defekte tragen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | etwa 6 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Zuchtalter (Hündin) | etwa 18 bis 24 Monate |
| Tragzeit | etwa 63 Tage |
| Typische Wurfgröße | 1 bis 4 Welpen |
| Absetzen | etwa 3 bis 4 Wochen |
| Bereit für ein neues Zuhause | 8 bis 12 Wochen |
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Antworten auf häufige Fragen zu Größe, Wesen, Fellpflege, Lebenserwartung, Eignung und Herkunft des Malteser.
Der Malteser ist eine Toy-Rasse. Ausgewachsene Tiere wiegen unter 3,2 kg und erreichen eine Schulterhöhe von 20 bis 25 cm, womit sie zu den kleinsten Begleithunden zählen.
Er ist anhänglich, sanft und verspielt und bindet sich eng an seine Familie. Zugleich ist er wachsam und neigt dazu, bei Besuch oder ungewohnten Geräuschen zu bellen.
Der Bewegungsbedarf ist gering, das Fell dagegen pflegeintensiv. Rechnen Sie mit täglichem Bürsten oder einem kürzeren Schnitt, regelmäßigem Baden, täglicher Augenreinigung und konsequenter Zahnpflege.
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren, und viele Tiere werden mit guter tierärztlicher Betreuung, Zahnhygiene und gesundem Gewicht noch älter.
Ja. Die geringe Größe und der moderate Bewegungsbedarf passen gut zu Wohnungen und kleineren Häusern. Am wohlsten fühlt er sich, wenn er nicht über längere Zeit allein bleibt.
Nein. Das einlagige Fell besteht aus Haar statt aus dichter Unterwolle und haart daher kaum. Dafür verfilzt es leicht und braucht regelmäßiges Bürsten, um Knoten zu vermeiden.
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