
Der Lagotto Romagnolo ist ein anhänglicher Trüffelsucher mit wolligem Fell, bekannt für seine feine Nase und sein hingebungsvolles Wesen.
Wie das Fell des Lagotto Romagnolo aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
Vorsicht: Das Fell eines Lagotto Romagnolo verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Lagotto Romagnolo muss alle paar Wochen geschnitten werden.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
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Der Lagotto Romagnolo ist ein mittelgroßer italienischer Hund mit dichtem Lockenfell, der als Trüffelsuchhund gezüchtet wurde und mit feiner Nase und anhänglichem Wesen überzeugt.
Der Lagotto Romagnolo ist ein mittelgroßer Hund aus Italien. Der Name geht auf den römagnolischen Dialektausdruck für Wasserhund zurück, lago steht für See, und auf die Region Romagna, in der die Rasse entstanden ist. Ursprünglich hat der Hund in den Sümpfen und Lagunen im Nordosten Italiens als Wasserapportierhund gearbeitet. Später hat er eine zweite Aufgabe übernommen, die ihn bis heute prägt: das Aufspüren von Trüffeln unter der Erde.
Das Fell ist das auffälligste Merkmal der Rasse. Es wächst in festen, wolligen Locken über den ganzen Körper, auch über Kopf und Fang, und fällt nicht auf die übliche Art aus. Diese Struktur hat den Hund früher im kalten Wasser und im dichten Gestrüpp geschützt. Heute ist sie einer der Gründe, warum die Rasse bei Haltern gefragt ist, die einen Arbeitshund mit wenig losem Fellhaar suchen.
Lagotti sind anhänglich und auf Menschen bezogen. Sie binden sich eng an ihre Familie, lernen rasch und bleiben auch im höheren Alter aktiv. Die Kombination aus feiner Nase, hoher Lernbereitschaft und dem Wunsch, ihren Menschen zu gefallen, macht die Rasse geeignet für Nasenarbeit, Gehorsam und ein aktives Familienleben.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Italien (Region Romagna) |
| Größe | Mittelgroß |
| Lebenserwartung | 15 bis 17 Jahre |
| Gruppe / Aufgabe | Suchhund, TrĂĽffelhund, Wasserapportierhund |
| Verträglichkeit | Familien, Kinder und andere Hunde bei entsprechender Sozialisierung |
Der Lagotto passt zu einem aktiven Haushalt, der dem Hund täglich Bewegung und eine Aufgabe für die Nase bieten kann. Halter, die gerne trainieren, Nasenarbeit betreiben oder viel im Freien unterwegs sind, kommen mit der Rasse gut zurecht. Das lockige Fell braucht regelmäßige Pflege, daher eignet sich die Rasse auch für Menschen, die bereit sind, häufig zu bürsten und in gewissen Abständen einen Schertermin zu vereinbaren. Für jemanden, der einen ruhigen, pflegeleichten Hund sucht, der stundenlang allein bleiben kann, ist der Lagotto weniger geeignet.
Der Lagotto Romagnolo hat sich in den Sümpfen der Romagna zunächst als Wasserapportierhund und später als spezialisierter Trüffelhund entwickelt und wurde in den 1990er-Jahren international anerkannt.
Die Rasse stammt aus dem Tiefland der Romagna im Nordosten Italiens, einer Gegend mit Seen, Lagunen und Sumpfgebieten, die als Comacchio-Feuchtgebiete und Ebene von Ravenna bekannt ist. Wasserhunde dieses Typs haben dort über Jahrhunderte Wasservögel apportiert, die Jäger geschossen hatten. Das dichte, wasserabweisende Lockenfell hat sich für dieses Umfeld bewährt.
Im 19. Jahrhundert und bis ins frühe 20. Jahrhundert ist ein Großteil der Sumpfflächen für die Landwirtschaft trockengelegt worden. Mit dem Rückgang der Feuchtgebiete ist die ursprüngliche Aufgabe des Hundes, das Apportieren aus dem Wasser, in den Hintergrund getreten. Die Hundeführer haben die feine Nase der Rasse daraufhin für eine neue Aufgabe eingesetzt: das Aufspüren von Trüffeln, jenen unterirdischen Pilzen, die in den Hügeln der Romagna in der Nähe bestimmter Baumwurzeln wachsen. Der Lagotto ist so zum spezialisierten Trüffelhund geworden, geschätzt für seine Fähigkeit, eine Spur zu verfolgen, so wie andere Rassen Wild aufspüren.
Zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ist der Rassebestand zurĂĽckgegangen, und die Einheitlichkeit des Typs ist verloren gegangen. Eine Gruppe italienischer Liebhaber hat in den 1970er-Jahren mit einer organisierten Rettung begonnen, um die Rasse zu stabilisieren und einen schriftlichen Standard festzulegen. Diese Arbeit hat zur offiziellen Anerkennung durch den italienischen Kennelclub sowie zur GrĂĽndung eines eigenen Rasseclubs gefĂĽhrt.
Die internationale Anerkennung ist gefolgt. Die Federation Cynologique Internationale hat die Rasse in den 1990er-Jahren aufgenommen, und weitere große Verbände sind in den Jahren danach gefolgt, darunter der amerikanische Kennelclub mit voller Anerkennung im Jahr 2015. In Österreich vermittelt der ÖKV (Österreichischer Kynologenverband) als FCI-Mitgliedsverband den Kontakt zu anerkannten Züchtern. Der Lagotto wird in Italien weiterhin aktiv als Trüffelhund eingesetzt und hat sich weltweit als Begleit- und Nasenarbeitshund verbreitet.
Der Lagotto Romagnolo ist ein kräftiger, mittelgroßer Hund mit dichtem, gelocktem Fell, rundlichem Kopf und großen, ausdrucksstarken Augen, gebaut nach Ausgewogenheit statt nach Extremen.
Der Lagotto ist ein kompakter, ausgewogen gebauter Hund mittlerer Größe, der auf Ausdauer statt auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Der Körper wirkt im Umriss annähernd quadratisch, mit gerader Rückenlinie und tiefer Brust. Der Kopf ist mäßig breit mit deutlichem Stop, der Fang eher kurz. Große, runde, weit auseinanderstehende Augen verleihen der Rasse einen wachen, offenen Ausdruck. Die Ohren sind mittelgroß, dreieckig und hängen seitlich am Kopf herab. Insgesamt wirkt der Lagotto wie ein bodenständiger Arbeitshund und nicht wie ein auf Schauzwecke gezüchteter Typ.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden 43 bis 48 cm, Hündinnen 41 bis 46 cm |
| Gewicht | RĂĽden 13 bis 16 kg, HĂĽndinnen 11 bis 14 kg |
| Fell | Dicht, wollig, ringförmige Locken über den ganzen Körper, wasserdicht |
| Farben | WeiĂźlich, weiĂź mit braunen oder orangefarbenen Abzeichen, einfarbig braun in verschiedenen Schattierungen, orange und rot-braun geschimmelt (roan) |
| Augen | GroĂź, rund, von ocker bis dunkel haselnussbraun und braun |
Das Fell ist das prägende Merkmal der Rasse. Es bildet feste, gleichmäßige Locken mit wolliger Struktur und wächst durchgehend, weshalb es geschoren werden muss statt saisonal auszufallen. Die Locken bedecken auch den Fang und bilden Bart und Augenbrauen. Zu den anerkannten Farben zählen Weißlich, Weiß mit braunen oder orangefarbenen Abzeichen, einfarbig Braun in hellen bis dunklen Schattierungen, Orange sowie geschimmelt (roan). Die Nasenpigmentierung reicht je nach Fellfarbe von hellbraun bis dunkelbraun. Welpen ändern die Fellfarbe häufig noch während des Heranwachsens, und manche braunen Hunde werden mit zunehmendem Alter heller.
Der Lagotto Romagnolo ist anhänglich, intelligent und gelehrig, eng an seine Familie gebunden und Fremden gegenüber zurückhaltend, jedoch selten aggressiv.
Der Lagotto ist ein hingebungsvoller, auf den Menschen bezogener Hund, der die Nähe seiner Familie sucht. Er bindet sich eng an den Haushalt und kommt in der Regel gut mit Kindern zurecht, wobei er sein Energielevel an die Menschen um ihn herum anpasst, sobald er sie kennt. Fremden gegenüber verhält sich die Rasse anfangs eher zurückhaltend statt ängstlich oder aggressiv, und die meisten Hunde entspannen sich rasch nach einer angemessenen Vorstellung. Frühe Sozialisierung hilft dem Lagotto, in neuen Situationen gelassen zu bleiben.
Mit anderen Tieren zeigt sich die Rasse meist umgänglich, besonders wenn sie gemeinsam mit anderen Hunden aufwächst. Der jagdliche Hintergrund beruht auf Spursinn statt auf Beutetrieb, weshalb viele Lagotti besser mit Katzen und Kleintieren zusammenleben als manch andere Arbeitsrasse, wobei das Wesen individuell unterschiedlich ausfällt.
In diesem mittelgroßen Körper steckt ein arbeitender Kopf. Ein Lagotto braucht geistige Beschäftigung ebenso wie körperliche Bewegung. Ohne eine Aufgabe kann sich die Energie der Rasse ins Graben verlagern, ein Überbleibsel der Trüffelarbeit, oder ins Bellen. Mit Training, Nasenarbeit und täglicher Aktivität bleibt der Lagotto ausgeglichen, gelehrig und anhänglich.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energielevel | 4 |
| Gelehrigkeit | 5 |
| Bellfreude | 3 |
| Fellwechsel | 1 |
Der Lagotto Romagnolo braucht regelmäßiges Scheren und Bürsten gegen Verfilzung, tägliche Bewegung mit geistiger Auslastung und ein aktives Zuhause ohne lange Alleinzeiten.
Das lockige Fell und der wache Kopf bestimmen die Pflegeansprüche der Rasse. Das Fell verliert kein loses Haar auf die übliche Art, abgestorbenes Haar bleibt in den Locken hängen und kann verfilzen, wenn es nicht regelmäßig ausgekämmt wird. Routinierte Fellpflege und beständige Bewegung sind die beiden wichtigsten Aufgaben für Halter.
Der Lagotto kommt sowohl im Haus als auch in der Wohnung zurecht, solange dieser Vierbeiner täglich Bewegung und Gesellschaft bekommt. Er ist eine gesellige Rasse, die lange Alleinzeiten schlecht verträgt und bei Langeweile oder Isolation zu Bellen oder Graben neigen kann. Ein sicher eingezäunter Garten kommt der Grabefreude der Rasse entgegen. Das wasserdichte Fell hält kühles und feuchtes Wetter gut aus.
Der Lagotto Romagnolo kommt mit einer vollwertigen, ausgewogenen Ernährung passend zu Größe und Aktivitätslevel gut zurecht, portionsweise gefüttert, um schlank zu bleiben.
Ein Lagotto braucht eine vollwertige, ausgewogene Ernährung, abgestimmt auf Lebensphase und tägliche Aktivität. Als mittelgroße, aktive Rasse profitiert er von hochwertigem Protein, das Muskulatur und gleichmäßige Energie unterstützt. Arbeits- oder Sporthunde, die intensiv suchen oder trainieren, brauchen oft mehr Kalorien als ein überwiegend zu Hause lebender Begleithund. Weiters sollten Mahlzeiten abgemessen statt frei zur Verfügung gestellt werden, die Menge ist an das Idealgewicht anzupassen, da das lockige Fell eine schleichende Gewichtszunahme leicht verdeckt.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Futterangabe, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Laut Futterangabe, aufgeteilt | 2 bis 3 |
| Erwachsen (1 bis 8 Jahre) | Etwa 1,5 bis 2,5 Tassen hochwertiges Trockenfutter | 2 |
| Senior (ab 8 Jahren) | Leicht reduziert, Gewicht beobachten | 2 |
Leckerlis sollten nur einen kleinen Anteil der Tageskalorien ausmachen, kleine, fettarme Stücke eignen sich gut fürs Training, da diese Rasse gerne lernt. Ein Hund mit vollwertigem Fertigfutter braucht in der Regel keine zusätzlichen Präparate. Vor der Gabe von Gelenks-, Haut- oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln sollte der Tierarzt gefragt werden, besonders bei Welpen und älteren Hunden. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.
Der Lagotto Romagnolo ist grundsätzlich gesund und wird mit 15 bis 17 Jahren vergleichsweise alt, wenige erblich bedingte Erkrankungen sollten seriöse Züchter jedoch abklären.
Der Lagotto gilt als langlebige und meist robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 15 bis 17 Jahren. Wie bei allen Rassehunden bestehen gewisse erbliche Risiken, für zwei rassetypische Erkrankungen stehen mittlerweile DNA-Tests zur Verfügung. Wer bei einem Züchter kauft, der die Elterntiere testen lässt, senkt das Risiko dieser Probleme. Regelmäßige tierärztliche Betreuung und Gewichtskontrolle unterstützen die natürliche Langlebigkeit der Rasse.
| Erkrankung | Anzeichen | Anmerkung |
|---|---|---|
| Gutartige juvenile Epilepsie | Krampfanfälle bei jungen Welpen | Rassespezifisch, DNA-Test verfügbar, viele betroffene Welpen wachsen sich aus |
| Speicherkrankheit (lysosomal) | Wackeligkeit, Probleme mit Gleichgewicht und Bewegung | Rassespezifische neurologische Störung, DNA-Test verfügbar |
| Hüftgelenksdysplasie | Steifheit, Zögern beim Aufstehen oder Springen | Wird bei Zuchttieren mittels Hüftscore untersucht |
| Augenerkrankungen | Trübungen, Sehveränderungen | Regelmäßige Augenuntersuchungen für Zuchttiere empfohlen |
| OhrenentzĂĽndungen | KopfschĂĽtteln, Geruch, Kratzen an den Ohren | Steht mit Haar und Feuchtigkeit im gelockten Ohr in Zusammenhang |
Der Lagotto Romagnolo ist intelligent und gelehrig, was ihn sehr trainierbar macht, besonders mit belohnungsbasierten Methoden und Aufgaben fĂĽr seine feine Nase.
Der Lagotto zählt zu den trainierbareren mittelgroßen Rassen. Er ist intelligent, lernt rasch und möchte seinem Menschen tatsächlich gefallen, weshalb er auf konsequentes, belohnungsbasiertes Training gut anspricht. Aufgrund ihrer Geschichte als Suchhund macht Nasenarbeit dieser Rasse sichtlich Freude, wer den Trieb in strukturierte Aufgaben lenkt, erleichtert sich das gesamte Training. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten halten die Aufmerksamkeit der Rasse besser als lange, eintönige Wiederholungen. Da Lagotti sensibel und auf ihre Menschen bezogen sind, werfen harte Korrekturen das Training eher zurück, als es voranzubringen.
Der Lagotto Romagnolo erreicht die Zuchtreife im zweiten Lebensjahr, bekommt nach rund neun Wochen Trächtigkeit einen durchschnittlich großen Wurf und profitiert von genetischer Untersuchung der Elterntiere.
Verantwortungsvolle Lagotto-Zucht beginnt mit gesundheitlich getesteten Elterntieren. Sowohl Rüde als auch Hündin sollten vor dem Deckakt auf die beiden rassespezifischen genetischen Erkrankungen sowie auf Hüften und Augen untersucht werden. Züchter warten meist, bis ein Hund körperlich und geistig ausgereift ist, in der Regel im zweiten Lebensjahr, statt bereits bei der ersten Läufigkeit zu decken.
Hündinnen werden etwa zweimal im Jahr läufig. Nach dem Deckakt dauert die Trächtigkeit rund neun Wochen. Die Wurfgröße entspricht meist dem Durchschnitt einer mittelgroßen Rasse. Die Hündin bringt die Welpen in der Regel ohne fremde Hilfe zur Welt, dennoch werden ein ruhiger, vorbereiteter Wurfplatz und ein erreichbarer Tierarzt für den Fall von Komplikationen empfohlen.
In den ersten Wochen sind die Welpen für Wärme und Milch vollständig auf die Hündin angewiesen. Die Umstellung auf feste Nahrung beginnt mit etwa drei bis vier Wochen. Die Zeit von etwa der dritten bis zwölften Woche ist das wichtigste Sozialisierungsfenster: behutsamer Umgang, neue Geräusche, Untergründe und eine schrittweise Gewöhnung an den Alltag bilden das selbstbewusste, menschenbezogene Wesen, für das die Rasse bekannt ist. Welpen sollten lange genug bei Wurfgeschwistern und Hündin bleiben, um von ihnen zu lernen, bevor sie in ein neues Zuhause ziehen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate, Zuchtreife im zweiten Lebensjahr |
| Läufigkeitsintervall | Etwa zweimal im Jahr |
| Trächtigkeit | Rund 63 Tage (etwa 9 Wochen) |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Etwa 5 bis 6 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Empfohlene Gesundheitsuntersuchungen | Rassespezifische DNA-Tests, HĂĽften, Augen |
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Häufige Fragen zum Lagotto Romagnolo betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung für Familien und Verfügbarkeit.
Er zählt zu den mittelgroßen Rassen. Rüden erreichen etwa 43 bis 48 cm und wiegen 13 bis 16 kg, Hündinnen erreichen etwa 41 bis 46 cm und wiegen 11 bis 14 kg.
Anhänglich, intelligent und gelehrig. Die Rasse bindet sich eng an ihre Familie, verhält sich Fremden gegenüber meist zurückhaltend statt aggressiv und ist aktiv und lernwillig.
Die Hauptansprüche liegen bei Fellpflege und Bewegung. Die wolligen Locken brauchen regelmäßiges Bürsten und gelegentliches Scheren gegen Verfilzung, außerdem braucht die Rasse tägliche Aktivität samt geistiger Auslastung. Halter, die das leisten können, kommen mit der Rasse gut zurecht.
Sie werden für eine mittelgroße Rasse vergleichsweise alt, typischerweise 15 bis 17 Jahre bei guter Pflege, gesundem Gewicht und regelmäßiger tierärztlicher Betreuung.
Ja. Sie sind hingebungsvoll und auf Menschen bezogen und kommen meist gut mit Kindern und anderen Hunden zurecht, besonders bei frĂĽher Sozialisierung. Sie passen besser zu aktiven Haushalten als zu Zuhause, in denen der Hund oft lange allein bleibt.
Nein. Das wollige Fell verliert kein loses Haar auf die übliche Art, weshalb es geschoren werden muss. Abgestorbenes Haar bleibt in den Locken hängen, daher braucht es regelmäßige Pflege, um das Fell frei von Verfilzungen zu halten.
Die Rasse ist weniger verbreitet als viele populäre Hunderassen, daher schwankt die Verfügbarkeit je nach Region, und Wartezeiten sind möglich. Der ÖKV kann bei der Suche nach Züchtern helfen, die die Elterntiere auf die bekannten genetischen Erkrankungen der Rasse testen lassen.