
Der Irish Water Spaniel ist ein intelligenter, clownhafter Apportierhund, der an seinem gelockten Fell und seinem markanten rattenähnlichen Schwanz zu erkennen ist.
Wie das Fell des Irish Water Spaniel aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
Vorsicht: Das Fell eines Irish Water Spaniel verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Irish Water Spaniel muss alle paar Wochen geschnitten werden.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
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Der Irische Wasserspaniel ist ein groĂźer, leberfarbener Retriever aus Irland, der durch sein dichtes Lockenfell und die glatte, sich verjĂĽngende Rute sofort erkennbar ist. Er wird typischerweise 12 bis 13 Jahre alt.
Das erste, was an einem Irischen Wasserspaniel auffällt, ist der Kontrast: ein Körper voller fester Locken, ein unverwechselbarer Haarschopf zwischen den Augen und dann diese glatte, sich verjüngende Rute, die kaum zu einem Spaniel zu passen scheint. Unter allen Spaniels ist er der größte, und obwohl der Name Spaniel lautet, arbeitet er als Retriever, sowohl zu Wasser als auch an Land.
Sein Wesen ist eng an die Menschen gebunden, mit denen er zusammenlebt. Halterinnen und Halter berichten oft, dass er bewusst komisch wirkt, wenn er Aufmerksamkeit möchte, bei einer echten Aufgabe aber konzentriert und ernsthaft zu Werke geht. Er ist wach und klug, lernt schnell, merkt aber auch rasch, wenn das Training gleichförmig und langweilig wird.
Die Rasse braucht tägliche Bewegung, regelmäßige Fellpflege und enge Einbindung ins Familienleben. Wer gerne draußen unterwegs ist, ob im Wienerwald, am Attersee oder in den Alpen, findet in ihm einen ausdauernden Begleiter.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Irland |
| Größe | Groß |
| Lebenserwartung | 12 bis 13 Jahre |
| Gruppe / Funktion | Vorstehhunde / Wasserretriever |
| Geeignet für | Familien, ältere Kinder, aktive Halterinnen und Halter |
Ein Irischer Wasserspaniel ist gut aufgehoben bei Menschen, die ihn täglich fordern können: körperlich durch Bewegung, geistig durch Aufgaben. Mit Familien, die gerne schwimmen, wandern oder Hundesport betreiben, kommt er gut zurecht. Weniger geeignet ist er für ruhige Haushalte ohne viel Außenaktivität oder für Halterinnen und Halter, die keine Zeit für regelmäßige Fellpflege aufbringen können.
Den modernen Irischen Wasserspaniel hat Justin McCarthy aus Dublin in den 1830er-Jahren geprägt. Sein Hund Boatswain gilt bis heute als Stammvater der Rasse.
In Irland hat es lange vor dem modernen Irischen Wasserspaniel Wasserhunde mit Lockenfell gegeben, die in FlĂĽssen, Mooren und an der KĂĽste als Apportierhunde eingesetzt worden sind. Regionale Typen haben sich dabei unterschieden, und der heutige Irische Wasserspaniel stammt vorwiegend von der sĂĽdirischen Linie ab.
Justin McCarthy aus Dublin hat die Rasse in ihrer heutigen Form geprägt. Er hat um 1834 einen Hund namens Boatswain gezüchtet, der als Stammvater der Rasse gilt. Dieser Hund hat das charakteristische Lockenfell, den Haarschopf und die glatte Rute mitgebracht, die heute das Erscheinungsbild der Rasse bestimmen. Welche Kreuzungen McCarthy dabei verwendet hat, ist nie aufgezeichnet worden; die genaue Abstammung bleibt offen.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Rasse auf frühen Hundeausstellungen in Großbritannien und Irland Aufmerksamkeit gewonnen. Der American Kennel Club hat sie 1884 anerkannt, als die Organisation noch in den Anfangsjahren gestanden ist.
Im 20. Jahrhundert ist der Irische Wasserspaniel eine wenig verbreitete, aber fest etablierte Arbeitshunderasse geblieben. Die Bestandszahlen sind im Vergleich zu gängigen Retrievern bescheiden, und in der Zucht liegt das Gewicht nach wie vor auf Arbeitseigenschaften und Charakter.
Der Irische Wasserspaniel ist der größte unter den Spaniels, mit einem dichten leberfarbenen Lockenfell, einem Haarschopf auf dem Kopf und einer glatten, sich verjüngenden Rute.
Unter den Spaniels fällt der Irische Wasserspaniel schon durch seine Größe auf. Der Körper ist kräftig und leicht rechteckig gebaut, für Schwimmen und Arbeit im Gelände ausgelegt. Zwischen den Augen sitzt ein Schopf aus langen, lockigen Haaren, der nach vorne fällt; der Rest des Kopfes ist kürzer und weicher behaart. Der Gesamteindruck ist der eines athletischen, robusten Hundes ohne übertriebene Verfeinerung.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden 56 bis 61 cm; Hündinnen 53 bis 58 cm |
| Gewicht | RĂĽden 25 bis 31 kg; HĂĽndinnen 20 bis 26 kg |
| Fell | Dichtes, festes Lockenfell in Leberfarbe; glatte Schnauze und untere Rute |
| Farbe | Einfarbig Leber (dunkles Rotbraun), teils mit leicht violettem Schimmer |
| Augen | Klein, mandelförmig, haselnussbraun bis dunkelgoldfarben |
Das Fell ist das prägende Merkmal der Rasse. Feste, kräftige Locken bedecken Körper, Hals und Oberschenkel, während Schnauze, Kehle und das untere Drittel der Rute kurz und glatt behaart sind. Dieser Kontrast zwischen dem lockigen Körperfell und der sich verjüngenden, glatten Rute ergibt das typische Rattenschwanz-Erscheinungsbild. Die einzige anerkannte Farbe ist einfarbig Leber, ein dunkles Rotbraun, das im richtigen Licht einen leichten Purpurton zeigen kann. Das Deckhaar ist wasserabweisend und leicht ölig, was die Rasse für kaltes Wasser geeignet macht; ohne regelmäßige Pflege verfilzt das Fell allerdings leicht.
Der Irische Wasserspaniel ist seiner Familie gegenüber anhänglich und oft verspielt, Fremden gegenüber eher zurückhaltend und in der Regel verträglich mit anderen Hunden.
Zu Hause zeigt der Irische Wasserspaniel eine komische Seite. Er erfindet Verhaltensweisen, die seine Menschen zum Lachen bringen, und sucht aktiv deren Nähe. Bei einer Aufgabe wechselt er aber rasch in den Arbeitsmodus und zeigt echte Konzentration. Diesen Wechsel zwischen Clown und Arbeitshund beschreiben Halterinnen und Halter oft als eines der überraschendsten Merkmale der Rasse.
Mit Familienmitgliedern ist er sanft und treu. Mit älteren Kindern, die ruhig und respektvoll mit ihm umgehen, kommt er gut aus. Gegenüber Fremden zeigt er eine natürliche Zurückhaltung; er beobachtet zuerst und baut Vertrauen langsam auf. Frühzeitige Sozialisation ist daher besonders wichtig, damit dieser Zug nicht in übertriebene Scheu umschlägt. Aggressives Verhalten ist für die Rasse untypisch.
Mit anderen Hunden ist er meistens gut verträglich, vor allem wenn er von Welpenalter an mit ihnen aufgewachsen ist. Als Retriever hat er einen moderaten Jagdtrieb; kleine Haustiere sollten beobachtet werden. Ein Hund, der zu wenig Auslauf und Beschäftigung bekommt, wird laut oder beginnt zu zerstören.
| Merkmal | Ausprägung |
|---|---|
| Zuneigung | 5 |
| Aktivität | 4 |
| Lernbereitschaft | 4 |
| Lautstärke | 2 |
| Haarausfall | 1 |
Der Irische Wasserspaniel braucht mindestens 60 Minuten Bewegung täglich und ein Lockenfell, das alle paar Tage durchgekämmt und alle sechs bis acht Wochen geschnitten wird.
Ein Irischer Wasserspaniel fühlt sich am wohlsten mit gesichertem Freigelände und Menschen, die viel Zeit mit ihm verbringen. Das wasserabweisende Fell macht ihn winterfest, auch bei Schnee und Kälte in den österreichischen Alpen. In Hitze braucht er Schatten und frisches Wasser. In der Stadt hält er sich, wenn die tägliche Bewegung gewährleistet ist, aber er verträgt keine langen Stunden allein.
Ein Irischer Wasserspaniel braucht ein vollständiges, auf große aktive Hunde abgestimmtes Futter, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten täglich, mit Mengen, die am Körperzustand ausgerichtet werden.
Für diese aktive, großrahmige Rasse eignet sich ein vollständiges Fertigfutter, das auf große Hunde mit hohem Energiebedarf abgestimmt ist. Ein ausreichender Proteingehalt unterstützt die Muskulatur, ein moderater Fettgehalt deckt den Energiebedarf. Wie viel ein Hund braucht, hängt von Alter, Körpergewicht und Aktivitätsniveau ab; der Körperzustand ist der verlässlichste Anhaltspunkt. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein, besonders nach Bewegung und nach dem Schwimmen.
| Lebensphase | Menge pro Tag (ca.) | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Herstellerangabe, nach Körpergewicht | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | ca. 270 bis 380 g | 2 bis 3 |
| Erwachsener Hund | ca. 210 bis 310 g | 2 |
| Senior | ca. 185 bis 270 g | 2 |
Leckerlis sollten nicht mehr als etwa 10 Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen, damit der Hund schlank bleibt. Das schont bei einer großen, aktiven Rasse die Gelenke. Wer seinem Hund ein vollständiges Fertigfutter gibt, braucht in der Regel keine Nahrungsergänzung; die Tierärztin oder der Tierarzt kann in bestimmten Fällen Gelenk- oder Hautpflege empfehlen. Jede Futterumstellung sollte schrittweise über etwa eine Woche erfolgen, um Magenprobleme zu vermeiden.
Der Irische Wasserspaniel ist eine robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von 12 bis 13 Jahren; zu beachten sind vor allem HĂĽftdysplasie, Ohrprobleme und bestimmte Augenerkrankungen.
Mit 12 bis 13 Jahren Lebenserwartung gehört der Irische Wasserspaniel zu den langlebigeren großen Hunden. Gelenkgesundheit und konsequente Vorsorge haben den größten Einfluss auf ein langes, beschwerdefreies Leben. Seriöse Züchterinnen und Züchter untersuchen die Elterntiere auf bekannte Erbkrankheiten; beim Kauf eines Welpen ist es sinnvoll, nach vorliegenden Gesundheitsattesten zu fragen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Scheu vor dem Springen | Bei großen Rassen verbreitet; Röntgenuntersuchung der Zuchttiere senkt das Risiko |
| Ohrinfektionen | Kopfschütteln, Geruch, Kratzen an den Ohren | Das lange, lockige Ohrfell staut Feuchtigkeit; regelmäßiges Reinigen beugt vor |
| Schilddrüsenunterfunktion | Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, Fellveränderungen | Nach Diagnose mit täglicher Medikation gut beherrschbar |
| Augenerkrankungen | Trübung, vermindertes Sehvermögen | Unter anderem Katarakt; regelmäßige Augenuntersuchungen helfen bei der Früherkennung |
Der Irische Wasserspaniel lernt schnell und gern, hat aber einen ausgeprägten Eigensinn und profitiert von kurzen, abwechslungsreichen Einheiten mit positiver Verstärkung von Beginn an.
Dieser Hund ist kein geduldiger Wiederholer. Er begreift neue Aufgaben rasch, verliert aber das Interesse, wenn dieselbe Ăśbung immer wieder auf die gleiche Weise gestellt wird. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten bringen deutlich mehr als lange Drillstunden. Er reagiert sensibel auf den Ton seiner Bezugspersonen; ruhige, klare FĂĽhrung erzielt bessere Ergebnisse als Strenge.
Frühe Sozialisation ist für die Rasse besonders wichtig. Die natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden lässt sich durch positive Erfahrungen mit verschiedenen Menschen, Orten und Geräuschen in jungen Jahren gut ausgleichen. Was in der Welpenzeit versäumt wird, lässt sich später nur mühsamer nachholen.
Der Ă–sterreichische Kynologenverband (Ă–KV) bietet ĂĽber seine Mitgliedsvereine Welpen- und Junghundkurse an, die fĂĽr diese Rasse eine gute Grundlage legen.
Irische Wasserspaniels werden mit etwa zwei Jahren zur Zucht eingesetzt; nach einer Tragzeit von rund 63 Tagen kommen durchschnittlich vier bis sieben Welpen zur Welt.
Wer Irische Wasserspaniels züchten möchte, sollte die im Vergleich zu vielen anderen Rassen kleinen Bestandszahlen im Kopf behalten. Jede Verpaarung trägt Verantwortung für die Rassegesundheit. Obwohl Hunde körperlich früher geschlechtsreif werden, warten verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter in der Regel bis zum zweiten Lebensjahr, damit Hüftröntgen und Augenuntersuchung vorliegen können.
Die Trächtigkeit dauert rund 63 Tage nach der Befruchtung. Würfe umfassen im Schnitt vier bis sieben Welpen; je nach Hündin kann die Zahl schwanken. Neugeborene sind blind und taub und vollständig auf die Mutterhündin angewiesen. In der zweiten und dritten Lebenswoche öffnen sich Augen und Ohren. Mit drei bis vier Wochen beginnt die Zufütterung, und die Welpen fangen an, feste Nahrung zu erkunden.
Der Zeitraum von der dritten bis etwa zur zwölften Lebenswoche ist entscheidend für die Sozialisation. Viel Anfassen, neue Erlebnisse und Kontakt mit Artgenossen prägen das spätere Wesen. Welpen gehen frühestens mit acht Wochen in ihre neuen Familien.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife | ca. 2 Jahre |
| Tragzeit | ca. 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 4 bis 7 Welpen |
| Augen und Ohren öffnen sich | 2. bis 3. Lebenswoche |
| ZufĂĽtterung | 3. bis 4. Lebenswoche |
| Abgabe in neue Familien | Ab der 8. Lebenswoche |
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Geben Sie die Daten Ihres Hundes der Rasse Irish Water Spaniel ein: Name, Geburtsdatum, ein gutes Foto, dazu Ihre Handynummer, speichern, fertig. Das Profil bleibt gratis, fĂĽr immer, und nimmt die Chipnummer auf, sobald Sie sie haben. Die Hunderegistrierung wartet nicht auf den Tierarzttermin.
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Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch auĂźerhalb Ă–sterreichs zu Ihnen fĂĽhrt, gratis.
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufige Fragen zum Irischen Wasserspaniel betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Familientauglichkeit und Verfügbarkeit.
Rüden erreichen einen Widerrist von 56 bis 61 cm und wiegen 25 bis 31 kg; Hündinnen kommen auf 53 bis 58 cm und 20 bis 26 kg. Damit ist er der größte unter den Spaniels.
Er ist seiner Familie gegenüber anhänglich und oft ausgesprochen verspielt. Fremden gegenüber zeigt er typischerweise eine natürliche Zurückhaltung und braucht etwas Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Aggressivität ist für die Rasse untypisch.
Der Pflegeaufwand ist mittel bis hoch. Das Lockenfell braucht alle zwei bis drei Tage Durchkämmen und alle sechs bis acht Wochen einen Schnitt. Dazu kommen mindestens 60 Minuten Bewegung täglich und regelmäßige Ohrenkontrollen.
Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 13 Jahren. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, ein gesundes Körpergewicht und saubere Ohren tragen zu einem langen, beschwerdefreien Leben bei.
Ja, für aktive Familien. Er ist anhänglich und treu und kommt mit älteren Kindern, die ruhig mit ihm umgehen, gut zurecht. Wichtig sind tägliche Bewegung, konsequentes Training und viel Gesellschaft.
Nein, er haart sehr wenig. Das dichte Lockenfell verliert kaum Haare, braucht aber regelmäßige Pflege und Schnitt, sonst bilden sich Verfilzungen.
Nein. Die Rasse ist in Österreich selten; über den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) und spezialisierte Züchterinnen und Züchter lässt sich eine Bezugsquelle finden, aber Wartezeiten auf einen Welpen sind üblich.