United Pet Club
Hamiltonstövare — a Mittel, Freundlich Hund breed originating in Schweden

Hamiltonstövare

Der Hamiltonstövare ist ein freundlicher, ausgeglichener schwedischer Laufhund, der eine feine Nase mit einem anhänglichen Familienleben verbindet.

Size
Mittel
Lifespan
12–15 years
Origin
Schweden
Temperament
Freundlich
Standard colors
Schwarz, Weiß und Lohfarben
Key Traits
FreundlichAusgeglichenAktivGutmütigAufmerksam

Characteristics

Energy Level5
Trainability3
Good With Kids3
Good With Pets5
Grooming Needs4

Coat and grooming

How the Hamiltonstövare coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Glatt
Fellänge
Kurz
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Hamiltonstövare should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Hinweis: A Hamiltonstövare drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Hamiltonstövare colors and patterns

What each club's breed standard says about every Hamiltonstövare color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Hamiltonstövare in Schwarz, Weiß und Lohfarben. Standard patterns: Dreifarbig.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“black colour to form a mantle”)Standardgemäß (“Tri-Colored”)Standardgemäß (“black”)Standardgemäß (“black colour to form a mantle over body”)Standardgemäß (“black colour to form a mantle”)
WeißStandardgemäß (“White markings as a blaze, on throat, upper side of neck”)Standardgemäß (“Tri-Colored”)Standardgemäß (“tip of tail and lower part of legs and feet white”)Standardgemäß (“White colouring as a blaze on muzzle, on throat, brisket, tip of tail”)Standardgemäß (“White markings as a blaze on throat, upper side of neck”)
LohfarbenStandardgemäß (“The tan colour can range from a golden tint to a rich, deep rusty red”)Standardgemäß (“Tri-Colored”)Standardgemäß (“Tan can range from golden tint to a rich, deep reddish-brown”)Standardgemäß (“Tan ranges from golden to a rich, deep, rusty red”)Standardgemäß (“The tan colour can range from a golden tint to a rich, deep, rusty red”)
GelbDisqualifizierend (“Two-coloured (yellow-white”)Disqualifizierend (“Two-coloured (yellow-white”)Fehler (“Two colored (yellow and white”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“Bi-coloured (yellow-white”)
AlbinoDisqualifizierendDisqualifizierendDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntDisqualifizierend
Patterns
DreifarbigStandardgemäß (“Tricolour”)Standardgemäß (“Tri-Colored”)Standardgemäß (“Tri-color”)Standardgemäß (“Tricolour”)Standardgemäß (“Tricolour”)
ZweifarbigDisqualifizierend (“Two-coloured (yellow-white, black-white, black-tan)”)Disqualifizierend (“Two-coloured (yellow-white, black-white, black-tan)”)Fehler (“Two colored (yellow and white, black and white, black and tan)”)Nicht anerkanntDisqualifizierend (“Bi-coloured (yellow-white, black-white, black-tan)”)
ZobelFehler (“Undefined mantle with strong mixture of black and tan hairs”)Fehler (“Undefined mantle with strong mixture of black and tan hairs”)Fehler (“Black and brown hairs mixed together”)Fehler (“Lack of clear division between black and tan undesirable in an adult dog”)Fehler (“Undefined mantle with strong mixture of black and tan hairs”)
LohzeichnungDisqualifizierend (“Two-coloured (... black-tan)”)Disqualifizierend (“Two-coloured (... black-tan)”)Fehler (“Two colored (... black and tan)”)Fehler (“Lack of white markings highly undesirable”)Disqualifizierend (“Bi-coloured (... black-tan)”)
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)
HellbraunFehler (“Light eyes”)Fehler (“Light eyes”)Fehler (“Light eyes”)No rulingFehler (“Light eyes”)
BlauDisqualifizierend (“Blue eyes, one or both”)Disqualifizierend (“Blue eyes, one or both”)No rulingNo rulingDisqualifizierend (“Blue eyes, one or both”)
Patterns
Verschiedenfarbige AugenDisqualifizierend (“Blue eyes, one or both”)Disqualifizierend (“Blue eyes, one or both”)No rulingNo rulingDisqualifizierend (“Blue eyes, one or both”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“Black, fully pigmented”)Standardgemäß (“Nose always black”)Standardgemäß (“Black”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Hamiltonstövare's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Über den Hamiltonstövare

Der Hamiltonstövare ist ein mittelgroßer schwedischer Laufhund: zuhause gutmütig und ausgeglichen, im Gelände ein zielstrebiger Fährtenspezialist mit feiner Nase.

Der Hamiltonstövare ist ein mittelgroßer Laufhund aus Schweden, gezüchtet, um Hase und Fuchs über Schnee und durch Waldgebiet zu verfolgen. Er arbeitet allein statt im Rudel, nimmt eine Fährte auf und gibt dabei Laut, damit der Jäger die Hetze orten kann. Die Rasse trägt das dreifarbige Fell, das bei vielen europäischen Laufhunden vorkommt: Schwarz, Braun und Weiß in einem klar erkennbaren Muster.

Abseits der Arbeit ist der Hamiltonstövare gutmütig und anhänglich. Er lebt sich in einem Haushalt rasch ein und baut zu seinen Menschen eine enge Bindung auf. Die Rasse ist aktiv und aufmerksam, mit der Ausdauer, die man von einem Jagdhund erwartet. Passende Halter bieten ihm täglichen Auslauf und eine Aufgabe für den Kopf.

Der Hund vereint zwei Seiten, auf die sich Halter einstellen sollten: drinnen ein ruhiger, umgänglicher Begleiter, draußen ein zielstrebiger Fährtenleser. Ein sicher eingezäuntes Grundstück und ein verlässlicher Rückruf sind wichtig, denn ein Hund auf der Fährte kann alles um sich herum vergessen.

Hamiltonstövare auf einen Blick
MerkmalDetail
HerkunftSchweden
GrößeMittelgroß
Lebenserwartung12 bis 15 Jahre
Gruppe/AufgabeLaufhund, Einzeljagd auf Hase und Fuchs
Geeignet fürFamilien und ältere Kinder; bei Kleintieren wegen des Jagdtriebs beaufsichtigen

Für wen er passt

Der Hamiltonstövare passt zu einem aktiven Haushalt, der lange tägliche Spaziergänge, Laufrunden oder Nasenarbeit bieten kann. Drinnen benimmt er sich gut, braucht aber ein Ventil für Energie und Spürsinn. Wanderer, Läufer und Jäger finden in ihm einen verlässlichen Begleiter. Wer wenig Zeit für Bewegung hat oder Kleintiere frei im Haus laufen lässt, sollte den ausgeprägten Jagdtrieb der Rasse vorher gut bedenken.

Geschichte und Herkunft

Ende des 19. Jahrhunderts kreuzte der schwedische Kynologe Adolf Patrick Hamilton englische und deutsche Laufhunde, um einen Hasenhund für die Jagd in Schweden zu schaffen.

Die Rasse trägt den Namen von Graf Adolf Patrick Hamilton, einem Mitbegründer des schwedischen Kennel Clubs, der den Typ Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte. Sein Ziel war ein Laufhund, der Hase und Fuchs im schwedischen Gelände jagen und mit kaltem Wetter zurechtkommen konnte.

Für den Aufbau der Rasse griff Hamilton auf importierte Hunde zurück, darunter englische Foxhounds und mehrere deutsche Laufhundtypen. Die gezielte Kreuzung ergab einen dreifarbigen Hund mit Nase, Stimme und Ausdauer, um Wild allein statt im Rudel zu verfolgen, ganz wie es der schwedischen Jagdweise jener Zeit entsprach.

1886 wurde der Hamiltonstövare bei einer Hundeausstellung in Stockholm der Öffentlichkeit vorgestellt, damals noch unter einem früheren Namen, bevor er zu Ehren seines Züchters umbenannt wurde. Danach entwickelte er sich zu einem der verbreiteteren Jagdhunde Schwedens.

In seiner Heimat bleibt die Rasse in erster Linie ein Arbeitshund, geschätzt für ihre Fährtenarbeit, daneben hat sie sich auch als Begleithund etabliert. Außerhalb Skandinaviens ist sie weniger verbreitet, wird aber von großen kynologischen Verbänden anerkannt, in Österreich über die FCI-Mitgliedschaft des Österreichischen Kynologenverbandes (ÖKV).

Erscheinungsbild

Der Hamiltonstövare ist ein mittelgroßer, harmonisch gebauter Laufhund mit dreifarbigem Fell in Schwarz, Braun und Weiß, Hängeohren und einem auf Ausdauer ausgelegten Körperbau.

Der Hamiltonstövare ist ein rechteckig gebauter, ausgewogener Laufhund, der auf Ausdauer statt auf Tempo ausgelegt ist. Er hat einen eher langen Kopf, eine schwarze Nase und dunkelbraune Augen mit ruhigem Ausdruck. Die Ohren sitzen hoch an, liegen eng an den Wangen an und sind mittellang. Die Rute wird etwa auf Rückenhöhe getragen.

Rassestandard im Überblick
MerkmalDetail
WiderristhöheRüden etwa 53 bis 61 cm; Hündinnen etwa 49 bis 57 cm
GewichtEtwa 23 bis 27 kg
FellKurzes, eng anliegendes Doppelfell mit dichter Unterwolle
FarbenDreifarbig: Schwarz, Braun (Loh) und Weiß
AugenDunkelbraun, ruhiger Ausdruck

Fell und Farben

Das Fell ist kurz und liegt glatt am Körper an, dazu kommt eine wetterfeste Unterwolle, die im Winter dichter wird. Kennzeichnend ist die Dreifarbigkeit: Oberhals, Rücken und Flanken sind schwarz, Kopf und Läufe zeigen braune Abzeichen, und Weiß findet sich an Fang, Blesse, Hals, Brust, Pfoten und Rutenspitze. Der schwarze Sattel sollte klar abgegrenzt sein und nicht gefleckt wirken. Das Doppelfell hält Kälte und Nässe gut ab, was zur Herkunft der Rasse als schwedischer Arbeitshund passt und ihr auch in einem alpinen Klima mit kalten Wintern zugutekommt.

Wesen und Verhalten

Zuhause zeigt sich der Hamiltonstövare freundlich, ausgeglichen und gutmütig, im Feld bleibt er ein aktiver, aufmerksamer Fährtenhund mit ausgeprägtem Spürsinn.

Der Hamiltonstövare gilt als ausgeglichen und freundlich im Umgang. Mit der eigenen Familie ist er anhänglich und ruhig, und mit Kindern kommt er meist gut zurecht, wenn er mit ihnen aufwächst. Ein klassischer Wachhund ist er nicht: Die meisten Vertreter der Rasse sind menschenfreundlich und begrüßen Fremde eher gelassen als misstrauisch.

Mit anderen Hunden versteht er sich in der Regel gut, das erwartet man von einem Hund, der in der Nähe von Menschen und Vieh arbeitet. Bei Kleintieren sieht die Sache anders aus. Die Rasse hat einen kräftigen Jagdtrieb, der auf das Hetzen von Hase und Fuchs ausgelegt ist, daher sollten Katzen und andere Kleintiere behutsam eingeführt und Begegnungen beaufsichtigt werden.

Der Hamiltonstövare ist aufmerksam und setzt seine Stimme ein. Auf der Fährte gibt er Laut, um dem Jäger die Richtung zu weisen, zuhause kann er bellen, wenn ihm etwas auffällt. Langeweile führt schnell zu Lärm und Unruhe, weshalb die Rasse regelmäßige Bewegung und Kopfarbeit braucht. Er ist klug, aber eigenständig, ein Ergebnis seiner Zucht zur Einzeljagd, bei der er auf der Fährte selbst entscheidet.

Bewertung der Eigenschaften (1 = niedrig, 5 = hoch)
EigenschaftWert
Anhänglichkeit5
Energie4
Erziehbarkeit3
Lautfreudigkeit4
Fellwechsel3

Pflege und Fellpflege

Die Fellpflege des Hamiltonstövare ist unaufwendig, dafür braucht er reichlich tägliche Bewegung und ein sicher eingezäuntes Umfeld für seinen Jagdtrieb.

Fellpflege

  • Einmal wöchentlich mit einer Naturborstenbürste oder einem Fellpflegehandschuh bürsten, um lose Haare zu entfernen und die Hautfette zu verteilen.
  • Beim Fellwechsel fällt mehr Haar aus, häufigeres Bürsten hilft in dieser Zeit.
  • Nur baden, wenn der Hund schmutzig ist; das kurze Fell lässt getrockneten Schlamm leicht wieder herausbürsten.
  • Die Hängeohren regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf reinigen, da sich darin leicht Feuchtigkeit staut.
  • Die Krallen alle paar Wochen kürzen und die Zähne mehrmals wöchentlich putzen.

Bewegung

  • Täglich mindestens ein bis zwei Stunden Aktivität einplanen, aufgeteilt auf Spaziergänge und freien Auslauf.
  • Nasenspiele, Fährtenarbeit oder Schleppenarbeit anbieten, damit die Spürnase gefordert und der Kopf müde wird.
  • Im offenen Gelände an der Leine führen oder in einem eingezäunten Bereich laufen lassen, denn eine Fährte kann den Rückruf übertönen.
  • Von klein auf einen verlässlichen Rückruf aufbauen und ihn konsequent belohnen.

Umfeld

Ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten passt besser zum Hamiltonstövare als eine Wohnung, vor allem wegen seines Bewegungsbedarfs und seiner Neigung, Laut zu geben. Das Doppelfell hält Kälte gut aus, passend zu den schwedischen Wurzeln der Rasse und auch zu einem alpinen Klima mit kalten Wintern, dennoch braucht der Hund einen Unterstand und sollte nicht über längere Zeit allein draußen bleiben. Am wohlsten fühlt er sich nah bei seiner Familie mit täglichem Zugang nach draußen.

Ernährung und Fütterung

Als aktiver, mittelgroßer Laufhund kommt der Hamiltonstövare mit einem vollwertigen Futter passend zu seinem Energielevel gut zurecht, in abgemessenen Portionen gegen Übergewicht.

Der Hamiltonstövare braucht ein vollwertiges, ausgewogenes Futter, passend für einen mittelgroßen, aktiven Hund. Arbeitshunde oder Hunde mit intensivem Training brauchen mitunter mehr Futter als Begleithunde mit ruhigerem Tagesablauf, daher sollte sich die Portion nach dem Körperzustand des Hundes richten und nicht nach einer festen Zahl. Die Rippen sollten tastbar sein, ohne sichtbar hervorzustehen, und von oben betrachtet sollte eine Taille zu erkennen sein. Die Menge je nach Gewicht, Alter und Aktivität anpassen.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie (an den einzelnen Hund anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Herstellerangabe für Wachstum3 bis 4
Junghund (6 bis 12 Monate)Schrittweise Richtung Erwachsenenmenge2 bis 3
ErwachsenEtwa 250 bis 350 g hochwertiges Trockenfutter2
SeniorEtwas reduziert, Gewicht im Blick behalten2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten bei etwa zehn Prozent der Tageskalorien bleiben, wichtig bei einem futtermotivierten Hund, der gerne mit Jausenhappen für die Nasenarbeit belohnt wird. Beim Training kleine, kalorienarme Belohnungen verwenden und diese von der Futterration abziehen. Ein vollwertiges Fertigfutter deckt den Nährstoffbedarf meist ohne zusätzliche Präparate; vor Gelenk-, Haut- oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln zuerst den Tierarzt fragen, und frisches Wasser sollte immer verfügbar sein.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Hamiltonstövare gilt als robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren, im Alltag zählen vor allem regelmäßige Pflege und Ohrenkontrollen.

Der Hamiltonstövare gilt als robuste, gesunde Rasse ohne lange Liste rassetypischer Erkrankungen. Bei guter Pflege wird er in der Regel 12 bis 15 Jahre alt. Wie bei vielen mittelgroßen Hunden sind die Hauptanliegen eher allgemeiner Natur als rassespezifisch, verantwortungsvolle Zucht und regelmäßige tierärztliche Betreuung halten die Population gesund. Den Hängeohren gilt besondere Aufmerksamkeit, weil sich darin Feuchtigkeit staut und Entzündungen entstehen können.

Worauf zu achten ist
ErkrankungAnzeichenHinweis
OhrenentzündungenKopfschütteln, Kratzen, Geruch, AusflussHängeohren brauchen regelmäßige Kontrolle und Reinigung
HüftdysplasieSteifheit, Bewegungsunlust, verändertes GangbildZüchter wählen, die Zuchttiere untersuchen lassen
ÜbergewichtVerschwundene Taille, AntriebslosigkeitPortionen kontrollieren; die Rasse ist futterorientiert
Kleinere VerletzungenHinken, Schnittwunden, Fremdkörper im Fell oder in den BallenAktive Arbeit im Freien erhöht das Risiko für Blessuren

Vorsorge

  • Impfungen und Parasitenschutz (Flöhe, Zecken, Würmer) auf aktuellem Stand halten.
  • Die Ohren regelmäßig kontrollieren und reinigen, besonders nach nassen Ausflügen.
  • Mit abgemessenen Mahlzeiten und täglicher Bewegung ein gesundes Gewicht halten.
  • Jährliche Tierarztkontrollen einplanen, bei Senioren öfter.
  • Regelmäßig die Zähne putzen, das unterstützt die Zahngesundheit.

Erziehung

Der Hamiltonstövare ist klug, aber eigenständig, daher wirkt eine frühe, konsequente Erziehung mit Belohnung am besten, mit besonderem Augenmerk auf den Rückruf.

Der Hamiltonstövare ist ein kluger Hund. Er wurde aber für die Einzeljagd und die Arbeit mit der eigenen Nase gezüchtet und tritt deshalb eigenständiger auf als Rassen, die von sich aus gefallen wollen. Am besten funktioniert die Erziehung konsequent, geduldig und mit Belohnung. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten halten die Aufmerksamkeit besser als lange Übungsblöcke. Der Rückruf verdient besondere Mühe: Ein Hund, der auf eine Fährte fixiert ist, überhört Kommandos leicht. Von Welpenbeinen an üben und immer wieder festigen. Frühe Sozialisierung mit Menschen, anderen Hunden und Haustieren hilft der Rasse, zu einem gefestigten erwachsenen Hund heranzuwachsen.

Grundlagen

  1. Sozialisierung und sanftes Handling schon im Welpenalter beginnen.
  2. Namensreaktion und Aufmerksamkeit vor schwierigeren Übungen festigen.
  3. Einen starken Rückruf mit hochwertigen Futterbelohnungen in reizarmer Umgebung aufbauen, danach schrittweise Ablenkungen einbauen.
  4. Leinenführigkeit üben, um das Ziehen auf einer Fährte in den Griff zu bekommen.
  5. Nasen- oder Fährtenspiele einbauen, um den natürlichen Trieb der Rasse sinnvoll zu lenken.
  6. Einheiten kurz halten, mit einem Erfolg beenden und täglich wiederholen.

Zucht

Der Hamiltonstövare erreicht die Zuchtreife im zweiten Lebensjahr, die Tragzeit dauert rund zwei Monate, und durchschnittlich große Würfe profitieren von gesundheitlich untersuchten Elterntieren.

Hündinnen der Rasse sollten grundsätzlich erst gedeckt werden, wenn sie körperlich und geistig ausgereift sind, meist nach dem ersten und häufig erst im zweiten Lebensjahr. Wie bei den meisten Hunden dauert die Trächtigkeit ab dem Deckakt etwa 63 Tage. Die Wurfgröße entspricht mit üblicherweise sechs bis acht Welpen einer mittelgroßen Rasse, wobei es individuelle Unterschiede gibt.

Verantwortungsvolle Züchter achten bei der Zuchtauswahl auf das ausgeglichene Wesen und die Arbeitsfähigkeit der Rasse und lassen die Zuchttiere vor dem Decken auf allgemeine Gesundheit untersuchen, einschließlich der Hüften. Welpen sollten bis zu einem Alter von etwa acht Wochen bei der Mutter und den Wurfgeschwistern bleiben, das fördert die frühe Sozialisierung. Zur Aufzucht gehören die schrittweise Entwöhnung, frühes Handling, die Gewöhnung an Geräusche und Eindrücke im Haushalt sowie der Beginn von Stuben- und Boxentraining. Künftige Halter sollten auf Züchter setzen, die Würfe im Haus aufziehen und Gesundheits- sowie Wesensinformationen zu den Elterntieren bereitstellen.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeMeist im zweiten Lebensjahr
TrächtigkeitEtwa 63 Tage
Durchschnittliche WurfgrößeEtwa 6 bis 8 Welpen
EntwöhnungEtwa 4 bis 8 Wochen
Abgabe an neue HalterEtwa 8 Wochen

Hamiltonstövare registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Hamiltonstövare überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Hamiltonstövare in Österreich registrieren

Das Tierschutzgesetz verlangt, dass jeder Hund gechippt und in der amtlichen Heimtierdatenbank eingetragen ist, Ihr Hund der Rasse Hamiltonstövare eingeschlossen. Damit endet die Pflicht, nicht der Nutzen: Das gratis Profil von United Pet Club hängt Ihre Telefonnummer so an den Chip, dass auch ein Finder in München oder Mailand sie erreicht. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.

Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Hamiltonstövare sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Hamiltonstövare in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Hamiltonstövare an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Hamiltonstövare in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Hamiltonstövare?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Hamiltonstövare betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein Hamiltonstövare?

Er ist ein mittelgroßer Laufhund. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 53 bis 61 cm, Hündinnen etwa 49 bis 57 cm, das Gewicht liegt meist zwischen 23 und 27 kg.

Wie ist das Wesen des Hamiltonstövare?

Zuhause ist er freundlich, ausgeglichen und gutmütig, seiner Familie gegenüber anhänglich. Dazu ist er aktiv und aufmerksam, mit feinem Spürsinn und einer Neigung, Laut zu geben.

Ist der Hamiltonstövare pflegeaufwendig?

Die Fellpflege ist dank des kurzen Fells einfach, dafür braucht die Rasse viel tägliche Bewegung und Kopfarbeit. Die größere Herausforderung liegt im Bewegungsbedarf und im Umgang mit dem Spürtrieb, nicht in der Fellpflege.

Wie alt wird ein Hamiltonstövare?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 15 Jahren. Die Rasse gilt allgemein als robust, regelmäßige Tierarztbesuche, ein gesundes Gewicht und Ohrenkontrollen unterstützen ein langes Leben.

Ist der Hamiltonstövare ein guter Familienhund?

Ja, für aktive Familien. Er ist sozial und kommt mit Kindern gut zurecht, wenn er mit ihnen aufwächst, wegen seines Jagdtriebs brauchen Kleintiere aber eine behutsame Eingewöhnung und Aufsicht.

Verträgt sich der Hamiltonstövare mit anderen Hunden?

Er kommt meist gut mit anderen Hunden aus, das liegt an seiner Herkunft als Hund, der in Menschennähe arbeitet. Frühe Sozialisierung hilft trotzdem, damit er zu einem selbstsicheren, umgänglichen erwachsenen Hund wird.

Ist ein Hamiltonstövare leicht zu bekommen?

Am häufigsten ist die Rasse in Schweden und im übrigen Skandinavien, anderswo ist sie seltener. Außerhalb dieser Region hilft oft nur der Kontakt zu Rasseclubs, etwa über den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV), oder etwas Geduld, bis ein seriöser Züchter einen Wurf hat.

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