
Der Greyhound ist ein sanfter, eleganter Windhund, der fĂĽr seine erstaunliche Schnelligkeit und sein zu Hause ĂĽberraschend ruhiges, couchliebendes Wesen bekannt ist.
Wie das Fell des Greyhound aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
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Der Greyhound ist ein großer, eleganter Windhund aus England. Er erreicht kurzzeitig fast 72 km/h, bleibt zu Hause aber ruhig und anhänglich.
Der Greyhound ist ein hochläufiger, feinknochiger Windhund, der auf Geschwindigkeit über kurze Distanzen gebaut ist. Ein ausgewachsenes Tier misst etwa 68 bis 76 cm Schulterhöhe und wiegt rund 27 bis 32 kg. Die tiefe Brust, die aufgezogene Lende und die langen Läufe geben der Rasse ihre unverkennbare, windschlüpfige Linie. Auf ebenem Boden erreicht ein gesunder Greyhound in kurzen Spurts fast 72 km/h.
Trotz des sportlichen Rufs ist die Rasse im Haus leise und zurückhaltend. Greyhounds sind zärtlich, sanft und gelassen, und viele verschlafen einen großen Teil des Tages. Man beschreibt sie oft als Sofahunde, die zufällig sehr schnell laufen können. Im häuslichen Umfeld verhalten sie sich ruhig gegenüber den Familienmitgliedern und wirken eher reserviert als ungestüm.
Die Rasse passt zu Menschen, die einen großen, sanften Begleiter ohne ganztägig hohen Energiebedarf suchen. Ein kurzer täglicher Lauf oder eine Spieleinheit in gesichertem Gelände genügt einem Greyhound meist, danach kommt er zur Ruhe. Der starke Hetztrieb des Windhunds ist der Punkt, auf den sich neue Halter am ehesten einstellen müssen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | England |
| Größe | Groß (etwa 27 bis 32 kg) |
| Lebenserwartung | 10 bis 13 Jahre |
| Gruppe / Aufgabe | Windhund, gezĂĽchtet fĂĽr Hetzjagd und Rennsport |
| Verträglich mit | Familien und anderen Hunden; bei kleinen Haustieren wegen des Hetztriebs beaufsichtigen |
Ein Greyhound passt in Haushalte, die einen gesicherten, eingezäunten Platz für freie Spurts und einen weichen Ruheplatz im Haus bieten können. Die Rasse eignet sich gut für Wohnung und Stadt, denn sie ist leise und schläft sehr viel. Halter mit Katzen oder Kleintieren sollten diese vorsichtig aneinander gewöhnen und den Hetztrieb des Windhunds von Anfang an steuern.
Der Greyhound ist ein uralter Windhundtyp, in England für die Hasenhetze verfeinert und später vom aufkommenden Bahnrennsport geprägt.
Windhunde, die dem Greyhound ähneln, tauchen in Kunst und Schrifttum der gesamten Antike auf, und Hunde desselben Grundtyps wurden über Jahrtausende zur Sichtjagd eingesetzt. Ihre erkennbare Form erhielt die moderne Rasse jedoch in Großbritannien, wo sie zum Hetzen schnellen Wildes über offenes Gelände entwickelt wurde.
Im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen England war der Greyhound mit dem Adel verbunden, und zu verschiedenen Zeiten beschränkten Gesetze den Besitz von Hetzhunden. Geschätzt wurde die Rasse für das Jagen von Hasen, wobei sie sich auf scharfes Sehvermögen und explosive Geschwindigkeit stützte, nicht auf den Geruchssinn.
Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden in England die ersten Hetzclubs, und das kompetitive Hasenhetzen half, Körperbau und Laufleistung der Rasse zu vereinheitlichen. Von Hetzliebhabern geführte Zuchtbücher trugen zu dem einheitlichen Typ bei, den man heute sieht.
Im 20. Jahrhundert verbreitete der ovale Bahnrennsport mit mechanischem Hasen den Greyhound weithin, und große Zahlen wurden für den Sport gezüchtet. Da der Rennsport in vielen Regionen zurückgegangen ist, vermitteln Adoptionsprogramme ausgemusterte Rennhunde als Begleithunde weiter. Das ist heute ein häufiger Weg, an einen Greyhound zu kommen.
Der Greyhound ist ein hoher, schmaler Hund mit tiefer Brust, kurzem glattem Fell, langen Läufen und stromlinienförmigem Kopf, etwa 68 bis 76 cm hoch.
Der Greyhound hat eine unverwechselbare Renn-Silhouette. Der Körper ist lang und schmal mit einer tiefen Brust, die zu einem scharf aufgezogenen Bauch abfällt, dazu eine gewölbte Lende und lange, muskulöse Läufe. Der Kopf ist lang und schmal, der Hals ist lang und leicht gebogen, die Rute ist fein und läuft spitz zu. Selbst in Ruhe wirkt die Rasse auf Vorwärtsbewegung angelegt.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Höhe | Etwa 68 bis 76 cm Schulterhöhe |
| Gewicht | Etwa 27 bis 32 kg |
| Fell | Kurz, glatt und eng anliegend |
| Farben | Schwarz, WeiĂź, Falbfarben, Rot, Blau (Grau), Gestromt und Kombinationen mit WeiĂź |
| Augen | Dunkel, oval und aufmerksam |
Das Fell ist kurz und fein und bietet daher kaum Isolierung. Greyhounds frieren leicht, und viele Halter nutzen bei Winterwetter einen Mantel. Die Farbpalette ist vielfältig und umfasst einfarbiges Schwarz, Falbfarben, Rot und Blau (ein verdünntes Grau) sowie Stromung und viele dieser Töne mit weißen Abzeichen gebrochen. Das dünne Fell liegt eng an der Haut und zeigt die darunter liegende Muskelzeichnung.
Greyhounds sind sanft, anhänglich und zu Hause bemerkenswert ruhig, menschenfreundlich und meist gut mit anderen Hunden, doch der Hetztrieb bleibt stark.
Der Greyhound ist sanft und ausgeglichen. Zu Hause ist er ruhig und leise, gibt sich mit langen Ruhephasen zufrieden und macht selten Aufhebens. Der Familie gegenüber ist die Rasse anhänglich und lehnt sich zum Körperkontakt oft an ihre Menschen. Fremden gegenüber sind viele Greyhounds höflich, aber eher zurückhaltend als aufgeschlossen.
Mit anderen Hunden sind Greyhounds im Allgemeinen gesellig, und viele genießen die Gesellschaft ihresgleichen. Der wichtige Vorbehalt ist der Hetztrieb: kleine, schnell bewegte Tiere können eine Verfolgungsreaktion auslösen, weshalb Katzen und Kleintiere behutsame, schrittweise Gewöhnung und dauerhafte Steuerung brauchen. Manche Greyhounds leben glücklich mit Katzen zusammen, andere werden im Umgang mit ihnen nie sicher.
Die Rasse ist sensibel und reagiert schlecht auf harte Behandlung. Ein ruhiges, berechenbares Zuhause und gelassener, belohnungsbasierter Umgang bringen das Beste im Greyhound zum Vorschein.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 4 |
| Energie | 2 |
| Erziehbarkeit | 3 |
| Lautfreudigkeit | 1 |
| Haaren | 2 |
Greyhounds sind pflegeleicht im Fell, brauchen aber gesicherten Raum für kurze Spurts, Wärme bei Kälte und weiches Lager zum Schutz ihres schmalen Körpers.
Greyhounds passen sich gut an Wohnungen und ruhige Haushalte an, weil sie gelassen sind und selten bellen. Das dünne Fell und der geringe Körperfettanteil führen dazu, dass sie schnell auskühlen, deshalb im Haus für Wärme und draußen bei Kälte oder Nässe für einen Mantel sorgen. Weiches, gepolstertes Lager schützt die knochigen Ellbogen und Hüften sowie die hervortretende Wirbelsäule vor Druckstellen.
Erwachsene Greyhounds fressen meist etwa 300 bis 400 g hochwertiges Futter pro Tag auf zwei Mahlzeiten, mit Vorsicht bei magendrehungsfördernden Gewohnheiten.
Füttern Sie eine vollständige, ausgewogene Kost, die für einen großen, schlanken, athletischen Hund geeignet ist. Greyhounds tragen von Natur aus wenig Körperfett, deshalb sieht ein gesundes Tier schlank aus, mit sichtbarer Taille und schwach durchscheinenden letzten Rippen; das ist bei der Rasse normal und kein Zeichen von Untergewicht. Passen Sie die Portionen an Aktivitätsgrad und Körperkondition des Hundes an, statt an eine feste Zahl. Stets frisches Wasser bereitstellen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Nach Etikett des Welpenfutters, nach Gewicht | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 12 Monate) | Etwa 300 bis 400 g | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 300 bis 400 g | 2 |
| Senior | Etwa 250 bis 350 g, an die Aktivität angepasst | 2 |
Leckerlis sollten unter etwa 10 Prozent der täglichen Kalorien bleiben, damit die Ernährung ausgewogen bleibt. Nahrungsergänzungen sind bei einem Hund mit vollwertigem Futter meist überflüssig, doch eine Tierärztin oder ein Tierarzt kann für den Einzelfall Gelenk- oder Hautunterstützung vorschlagen. Jede Futterumstellung über mehrere Tage schrittweise einführen, um Magenverstimmungen zu vermeiden.
Greyhounds sind meist gesund und leben etwa 10 bis 13 Jahre. Rassetypische Themen sind Magendrehung, Knochenkrebs, Zahnerkrankungen und Narkoseempfindlichkeit.
Der Greyhound ist im Allgemeinen eine robuste, gesunde Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 10 bis 13 Jahren. Die Rasse hat eine besondere Physiologie: wenig Körperfett, eine andere normale Blutchemie als bei vielen Rassen und eine deutliche Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Narkosemitteln, weshalb eine mit Windhunden vertraute Praxis hilfreich ist. Die dünne Haut reißt und verletzt sich leichter als bei Hunden mit dichterem Fell.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Magendrehung | Aufgeblähter Bauch, Würgen ohne Erbrechen, Unruhe | Rassen mit tiefer Brust sind gefährdet; ein plötzlicher Notfall |
| Osteosarkom (Knochenkrebs) | Lahmheit, Schwellung an einem Bein, Schmerz | Bei großen Windhunden häufiger zu sehen |
| Zahnerkrankung | Zahnstein, Maulgeruch, wunde Zahnfleischränder | Greyhounds bilden leicht Plaque; regelmäßige Pflege hilft |
| Narkoseempfindlichkeit | Langsames Aufwachen aus der Sedierung | Mit einem windhundgerechten Protokoll steuern |
| Hautwunden | Schnitte, Risse, langsam heilende SchĂĽrfungen | Die dĂĽnne Haut verletzt sich leicht |
Greyhounds sind klug und willig, aber sensibel. Sie lernen am besten in kurzen, sanften, belohnungsbasierten Einheiten, mit Fokus auf RĂĽckruf und Hetztrieb.
Greyhounds sind intelligent und lernfähig, können jedoch eigenständig sein, wie es viele Windhunde sind. Es sind sensible Hunde, deshalb wirken ruhige, geduldige, belohnungsbasierte Methoden weit besser als Korrekturen. Ausgemusterte Rennhunde kommen oft stubenrein und an einen Tagesablauf gewöhnt an, kennen aber vielleicht keine Treppen, Glastüren oder das Alleinsein, was behutsam eingeführt werden muss.
Der Rückruf hat oberste Priorität. Ein Greyhound, der sich auf ein bewegtes Ziel fixiert, lässt sich unter Umständen kaum zurückrufen, deshalb sollte Freilauf ohne Leine auf sicher eingezäunte Flächen beschränkt bleiben, bis der Rückruf zuverlässig sitzt, und selbst dann sollte man den Hetztrieb respektieren.
Greyhound-Hündinnen werfen meist etwa 6 bis 8 Welpen nach rund 63 Tagen Trächtigkeit. Die Zucht bleibt am besten gesundheitsgeprüften, erfahrenen Programmen vorbehalten.
Greyhounds werden im ersten Lebensjahr geschlechtsreif, doch verantwortungsvolle Züchter warten, bis ein Hund körperlich und geistig ausgereift ist, meist um die zwei Jahre, bevor sie ihn in die Zucht nehmen. Wie bei allen Hunden dauert die Trächtigkeit im Schnitt etwa 63 Tage. Würfe sind oft mittelgroß bis groß, häufig um die 6 bis 8 Welpen, das schwankt jedoch von Tier zu Tier.
Die Aufzucht erfordert einen ruhigen Wurfplatz, aufmerksames Beobachten von Hündin und Welpen sowie frühe Sozialisierung an Menschen, Geräusche und sanftes Anfassen. Welpen sollten die ersten Wochen bei Mutter und Wurfgeschwistern bleiben, um soziale Fähigkeiten zu entwickeln, bevor sie in neue Zuhause ziehen. Zuchttiere sollten auf bekannte Probleme untersucht und auf ein gesundes Wesen geprüft werden, und die Zucht liegt am besten in den Händen erfahrener Programme, die sowohl Hündin als auch Welpen begleiten können.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Innerhalb des ersten Jahres |
| Empfohlenes Zuchtalter | Um die 2 Jahre |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Etwa 6 bis 8 Welpen |
| Absetzen | Um die 6 bis 8 Wochen |
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Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung und Eignung des Greyhounds sowie dazu, wie man einen findet.
Greyhounds sind eine große Rasse mit etwa 68 bis 76 cm Schulterhöhe und einem Gewicht von rund 27 bis 32 kg, bei hohem, schlankem, schmalem Körperbau.
Zu Hause sind sie ruhig und gelassen. Trotz ihrer Renngeschwindigkeit schlafen die meisten Greyhounds einen groĂźen Teil des Tages und sind im Haus leise, weshalb man sie oft Sofahunde nennt.
In vieler Hinsicht ja. Das kurze Fell braucht wenig Pflege, und die Rasse hat über den Tag geringen Energiebedarf. Wichtig sind ein sicherer Platz zum Sprinten, Wärme bei Kälte, weiches Lager und die Steuerung des Hetztriebs.
Ein Greyhound wird typischerweise etwa 10 bis 13 Jahre alt.
Sie eignen sich gut für die Wohnung, weil sie leise, ruhig und sauber sind. Mit der Familie sind sie sanft. Haushalte mit Katzen oder Kleintieren sollten diese wegen des Hetztriebs vorsichtig aneinander gewöhnen.
Manche können das mit vorsichtiger Gewöhnung und Steuerung, während andere einen zu starken Hetztrieb haben, um im Umgang mit Katzen sicher zu sein. Das hängt vom einzelnen Hund ab.
Viele Menschen adoptieren ausgemusterte Rennhunde ĂĽber rassespezifische Rettungs- und Vermittlungsprogramme. Welpen gibt es bei verantwortungsvollen ZĂĽchtern, die ihre Hunde gesundheitlich untersuchen lassen.