
Der Pyrenäenberghund ist ein ruhiger, majestätischer Herdenschutzhund, der für seine sanfte Hingabe an die Familie und seinen unerschütterlichen Beschützerinstinkt bekannt ist.
Wie das Fell des Pyrenäenberghund aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Pyrenäenberghund sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
Vorsicht: Das Fell eines Pyrenäenberghund verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Pyrenäenberghund stößt seine Unterwolle in starken Schüben ab.
Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.
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Der Pyrenäenberghund ist ein riesiger Herdenschutzhund aus Frankreich: zu Hause gelassen und anhänglich, wachsam gegenüber allem, was er als Gefahr einstuft.
Der Pyrenäenberghund ist ein riesiger Arbeitshund, der in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien entstanden ist. Jahrhundertelang lebte er mit Hirten und ihren Herden in großer Höhe und schützte Schafe und Ziegen vor Wölfen und Bären. Diese Vergangenheit prägte einen Hund, der die meiste Zeit gelassen und geduldig bleibt, im Ernstfall aber rasch und entschlossen handelt.
Ausgewachsene Tiere zählen zu den größten Hunderassen überhaupt und tragen ein dichtes weißes Fell, das für kalte Winter gemacht ist. Trotz seiner Größe gilt der Pyrenäenberghund als sanftmütig gegenüber Menschen und Tieren, die er zu seiner Familie zählt. Er baut enge Bindungen zu seinen Menschen auf und ist Kindern gegenüber meist geduldig.
Der Preis für diesen Schutzinstinkt ist Eigenständigkeit. Ein Pyrenäenberghund wurde dafür gezüchtet, allein am Berghang zu entscheiden, ohne dass ein Hirte in der Nähe ist. Er überlegt daher lieber selbst, bevor er einem Befehl folgt. Halterinnen und Halter berichten von einem Hund, der drinnen zärtlich und ruhig ist, nachts aber bellt und sein Revier nach eigenem Zeitplan kontrolliert.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Frankreich (Pyrenäen) |
| Größe | Riesig |
| Lebenserwartung | 10 bis 12 Jahre |
| Gruppe / Aufgabe | Arbeitshunde, Herdenschutzhund |
| Verträglichkeit | Familie, Kinder, Nutztiere; bei kleinen fremden Tieren Aufsicht nötig |
Diese Rasse passt zu Halterinnen und Haltern mit ausreichend Platz, idealerweise einem sicher eingezäunten Garten oder einem kleinen Hof, die einen ruhigen Begleiter und einen natürlichen Wachhund suchen. Am besten kommen Menschen zurecht, die starken Fellwechsel, regelmäßiges Bellen und einen Hund akzeptieren, der nicht immer auf Ruf kommt. Für eine Wohnung in der Stadt, Freilauf in offenem Gelände ohne Zaun oder eine rasche, straff geführte Ausbildung ist der Pyrenäenberghund ungeeignet. In Österreich ist zudem die Anmeldung beim Gemeindeamt und die Entrichtung der Hundeabgabe zu beachten.
Die Rasse stammt aus den französischen Pyrenäen, wo sie jahrhundertelang Schafherden bewachte, ehe sie an den französischen Hof kam und später zur anerkannten Ausstellungs- und Arbeitsrasse wurde.
Der Pyrenäenberghund, in Frankreich Chien de Montagne des Pyrénées genannt, trägt den Namen des Gebirges, das Frankreich und Spanien trennt. Große weiße Schutzhunde dieser Art sind sehr alt: Funde ähnlicher Berghunde in der Region reichen Jahrtausende zurück, und die Arbeitsrasse, wie man sie heute kennt, wurde von Hirten in den französischen Pyrenäen endgültig geformt.
Über Generationen lebten die Hunde das ganze Jahr über im Freien bei den Herden. Sie arbeiteten paarweise oder in kleinen Gruppen und hielten Ausschau nach Wölfen und Bären, während Hirten und Treibhunde die Herde lenkten. Das weiße Fell erlaubte es den Hirten, ihre Schutzhunde auch aus der Distanz von Raubtieren zu unterscheiden.
Im 17. Jahrhundert gewann die Rasse Ansehen weit über die Berge hinaus. Sie wurde am französischen Hof modern, und der Adel jener Zeit erklärte den Hund zum Wächter des Schlosses. Diese höfische Aufmerksamkeit verhalf der Rasse zu weiterer Verbreitung in Frankreich und steigerte ihr Ansehen.
Breitere internationale Anerkennung erreichte die Rasse im 19. und 20. Jahrhundert. Arbeitstiere bewachten weiterhin Herden in den Bergen, während sich parallel Ausstellungslinien entwickelten. Heute wird der Pyrenäenberghund sowohl als Begleithund als auch, in vielen Regionen, weiterhin als Herdenschutzhund auf Höfen und Weiden gehalten. In Österreich betreut der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) als FCI-Mitgliedsverband die Rasse gemäß dem internationalen Rassestandard.
Der Pyrenäenberghund ist ein riesiger Hund mit witterungsbeständigem weißem Doppelfell, breitem Kopf, dunklen Augen und doppelten Afterkrallen an den Hinterläufen.
Der Pyrenäenberghund ist groß und kräftig gebaut, ohne schwerfällig oder plump zu wirken. Der Rumpf ist etwas länger als hoch, und der Hund bewegt sich mit ruhigem, gleichmäßigem Gang. Der Kopf ist keilförmig mit leicht gewölbter Schädeldecke, die mittelgroßen dreieckigen Ohren liegen eng am Kopf an, Nase und Lefzenränder sind schwarz pigmentiert. Ein eindeutiges Rassemerkmal sind die doppelten Afterkrallen an jedem Hinterlauf.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden 69 bis 81 cm; Hündinnen 63 bis 74 cm |
| Gewicht | RĂĽden ab 45 kg; HĂĽndinnen ab 39 kg |
| Fell | Dichtes, witterungsbeständiges Doppelfell, grobes Deckhaar, dichte Unterwolle |
| Farben | WeiĂź, oder WeiĂź mit Abzeichen in Grau, Falb, Rotbraun oder Dachsfarben |
| Augen | Mittelgroß, mandelförmig, dunkelbraun |
Das Fell ist das auffälligste Merkmal der Rasse. Das Deckhaar ist lang, glatt anliegend und grob, während die Unterwolle weich und dicht ist und für Isolierung sorgt. Rüden tragen häufig eine ausgeprägtere Mähne rund um Hals und Schultern. Die Grundfarbe ist Weiß. Abzeichen in Grau, Falb, Rotbraun oder Dachsfarben können am Kopf, an den Ohren und am Rutenansatz auftreten und sind laut Standard zulässig. Das Fell verfilzt trotz seiner Länge kaum, haart aber stark, besonders beim saisonalen Fellwechsel.
Der Pyrenäenberghund ist seiner Familie gegenüber ruhig und anhänglich, Fremden gegenüber von Natur aus zurückhaltend und beschützend, mit einer Eigenständigkeit aus seiner Vergangenheit als Herdenschutzhund.
Zu Hause ist der Pyrenäenberghund ruhig und still, oft zufrieden damit, in der Nähe seiner Familie zu liegen und den Haushalt zu beobachten. Kindern gegenüber zeigt er sich meist sanft, mit Tieren, mit denen er aufgewachsen ist, geduldig. Die Rasse geht enge Bindungen ein und ist den Menschen, die sie beschützt, treu ergeben.
Fremden gegenüber verhält sich der Hund zurückhaltend statt zugänglich. Er prüft eine neue Person, ehe er sie akzeptiert, und begegnet allem, was sich dem Grundstück nähert, von Natur aus mit Misstrauen. Das macht ihn zu einem wirksamen Wachhund, verlangt aber frühe und andauernde Sozialisierung.
Der Schutzinstinkt prägt das tägliche Verhalten. Ein Pyrenäenberghund bellt, um vermeintliche Bedrohungen zu vertreiben, vor allem nachts, und kontrolliert sein Revier auf eigene Faust. Zudem ist er eigenständig und wurde dafür gezüchtet, ohne Anweisung zu handeln, weshalb er Befehlen nicht immer folgt. Gegenüber kleinen, fremden Tieren kann er jagdlich reagieren oder schlicht misstrauisch sein, daher sollten erste Begegnungen beaufsichtigt werden.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energie | 2 |
| Erziehbarkeit | 2 |
| Lautstärke | 5 |
| Fellwechsel | 5 |
Ein Pyrenäenberghund braucht regelmäßiges Bürsten für sein dichtes Fell, mäßige tägliche Bewegung und eine sichere, kühle Umgebung mit Platz zum Patrouillieren.
Der Pyrenäenberghund ist für kalte Witterung gebaut und kommt mit großer Hitze schlecht zurecht. Schatten, frisches Wasser und kühle Ruheplätze sind daher in warmen Klimazonen wichtig. Er braucht Platz im Freien zum Patrouillieren und ist für eine Wohnung ungeeignet. Ein sicherer Zaun ist unverzichtbar, da die Rasse zum Wandern neigt und ihr Revier gerne ausdehnt. Nächtliches Bellen ist normal und sollte bei Nachbarn in der Nähe von vornherein eingeplant werden.
Als Riesenrasse braucht der Pyrenäenberghund vollwertiges Futter mit kontrolliertem Wachstum im Welpenalter und abgemessene Portionen, um Gelenke zu schonen und Magendrehung zu vermeiden.
Ein Pyrenäenberghund sollte vollwertiges, ausgewogenes Futter erhalten, das für große oder Riesenrassen zusammengestellt ist. Trotz seiner Größe ist die Rasse nicht besonders aktiv und benötigt daher pro Kilogramm Körpergewicht weniger Kalorien als ein sportlicher Arbeitshund; bei Überfütterung nimmt sie leicht zu. Die Portionsgröße richtet sich nach Alter, Gewicht und Aktivität. Die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung dient als Ausgangspunkt, angepasst werden sollte, bis der Hund schlank bleibt.
Welpen von Riesenrassen sind ein Sonderfall. Sie sollten mit einem Welpenfutter für große Rassen mit kontrolliertem Kalzium- und Energiegehalt langsam wachsen, weil zu schnelles Wachstum das Risiko für Gelenk- und Knochenprobleme erhöht. Mehrere kleinere Mahlzeiten pro Tag sind einer einzigen großen Mahlzeit vorzuziehen.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 12 Monate) | Laut Welpenfutter fĂĽr groĂźe Rassen, kontrolliertes Wachstum | 3 bis 4 |
| Erwachsen | Etwa 500 g bis 1 kg, je nach Gewicht und Aktivität | 2 |
| Senior | Etwas reduzierter Kalorienbedarf, Gewicht im Blick behalten | 2 |
Leckerli sollten nur einen kleinen Teil der Tageskalorien ausmachen, damit ein ohnehin schwerer Körperbau nicht zusätzlich an Gewicht zulegt. Viele Halterinnen, Halter und Tierärztinnen und Tierärzte erwägen für eine Riesenrasse Gelenkunterstützung wie Glucosamin, doch Nahrungsergänzungsmittel sollten mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprochen und nicht auf gut Glück zugegeben werden. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen, besonders bei warmem Wetter.
Der Pyrenäenberghund wird meist 10 bis 12 Jahre alt und neigt, wie die meisten Riesenrassen, zu Hüftdysplasie, Magendrehung und Gelenkproblemen, die durch Vorsorge eingedämmt werden können.
Der Pyrenäenberghund wird im Allgemeinen 10 bis 12 Jahre alt, was für eine Riesenrasse typisch ist. Bei guter Pflege sind die meisten Tiere gesund, doch der große Körperbau bringt Risiken mit sich, die bei großen Hunden verbreitet sind, vor allem an Gelenken und Magen. Der Kauf bei Züchterinnen und Züchtern, die ihre Zuchttiere untersuchen lassen, sowie ein gesundes Gewicht senken beide das Risiko.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| HĂĽft- und Ellbogendysplasie | Hinken, Steifheit, MĂĽhe beim Aufstehen | Bei Riesenrassen verbreitet; nach Untersuchung der Elterntiere fragen |
| Magendrehung (Gastrische Torsion) | Aufgeblähter Bauch, Würgereiz, sichtliches Unwohlsein | Lebensbedrohlicher Notfall; sofort handeln |
| Patellaluxation | HĂĽpfen oder Auslassen von Schritten auf einem Hinterlauf | Betrifft die Kniescheibe; Schweregrad unterschiedlich |
| Knochen- und Gelenkprobleme durch zu schnelles Wachstum | Lahmheit bei jungen Hunden | Kontrollierte Welpenernährung senkt das Risiko |
Der Pyrenäenberghund ist klug, aber eigenständig; Erziehung gelingt am besten mit früher Sozialisierung, Geduld und konsequent positiven Methoden statt bloßem Wiederholen.
Der Pyrenäenberghund ist intelligent, wurde aber dafür gezüchtet, allein zu arbeiten und eigene Entscheidungen zu treffen. Er lässt sich daher nicht wie ein folgsamer Hüte- oder Sporthund erziehen. Er versteht einen Befehl durchaus und entscheidet trotzdem selbst, ob er ihm folgt. Erziehung braucht Geduld und Konsequenz, harte Korrekturen führen bei dieser Rasse eher zu Verweigerung oder Rückzug. Frühe, breit angelegte Sozialisierung ist das Wichtigste, was Halterinnen und Halter tun können, denn sie mildert die natürliche Zurückhaltung gegenüber Fremden.
Der Rückruf ist eine besondere Schwachstelle. Viele Pyrenäenberghunde werden nie zuverlässig ohne Leine, weshalb ein sicherer Zaun und Leinenführung mehr Sicherheit bieten als das Vertrauen auf einen trainierten Rückruf.
Die Zucht des Pyrenäenberghunds bringt große Würfe und Riesenrasse-Welpen hervor, die langsames, kontrolliertes Wachstum und frühe Sozialisierung brauchen, um stabile erwachsene Hunde zu werden.
Die Zucht einer riesigen Schutzhundrasse ist eine ernste Verpflichtung und gehört in die Hände erfahrener Züchterinnen und Züchter, die auf Gesundheit untersuchen. Hündinnen werden meist erst gedeckt, wenn sie körperlich ausgereift sind, was bei Riesenrassen später eintritt als bei kleineren Hunden. Verantwortungsvolle Züchterinnen und Züchter lassen die Elterntiere vor der Verpaarung auf Hüfte, Ellbogen und andere vererbbare Probleme untersuchen.
Die Trächtigkeit dauert bei Hunden rund 63 Tage. Der Pyrenäenberghund bringt oft große Würfe hervor, und die Welpen wachsen rasch zu sehr großen Hunden heran. Weil schnelles Wachstum das Risiko für Gelenk- und Knochenprobleme erhöht, sollten die Welpen mit kontrollierter Riesenrasse-Ernährung aufgezogen werden, statt auf maximale Größe hochgefüttert zu werden.
Früher Kontakt und Sozialisierung zählen sehr. Schutzhundwelpen, die in den ersten Monaten viele Menschen und Situationen kennenlernen, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit zu stabilen, gut führbaren erwachsenen Hunden. Welpen bleiben in der Regel mindestens acht Wochen im Wurf, damit sie von der Hündin und den Wurfgeschwistern normales Verhalten lernen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Typische Wurfgröße | 6 bis 9 Welpen |
| Absetzalter | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Empfohlenes Abgabealter | Ab der 8. Lebenswoche |
| Geschlechtsreife | Spät; volles Wachstum und Zuchtreife später erreicht als bei kleinen Rassen |
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Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflege, Lebenserwartung und Eignung des Pyrenäenberghunds.
Es handelt sich um eine Riesenrasse. Rüden erreichen etwa 69 bis 81 cm Widerristhöhe und wiegen ab 45 kg, Hündinnen etwa 63 bis 74 cm und wiegen ab 39 kg.
Ja. Die Rasse ist grundsätzlich ruhig, sanft und geduldig mit Kindern und ihrer Familie treu ergeben. Wie bei jedem großen Hund sollten Begegnungen mit kleinen Kindern beaufsichtigt werden.
Die Haltung ist mäßig anspruchsvoll. Das dichte Fell braucht regelmäßiges Bürsten und haart stark, der Hund bellt und wandert gerne, und der Rückruf ist unzuverlässig. Der Bewegungsbedarf ist mäßig, doch ein sicherer Zaun und Zeit für die Fellpflege sind unverzichtbar.
Die meisten Tiere werden etwa 10 bis 12 Jahre alt, was fĂĽr eine Riesenrasse typisch ist.
Von Natur aus ist er ein ausgezeichneter Wach- und Herdenschutzhund. Er ist aufmerksam, beschĂĽtzend und Fremden gegenĂĽber misstrauisch und bellt, um vermeintliche Bedrohungen zu vertreiben, vor allem nachts.
Für beides ist er wenig geeignet. Die Rasse braucht Platz zum Patrouillieren und einen sicheren Garten, und das dichte Doppelfell macht ihr bei großer Hitze zu schaffen. Schatten, Wasser und kühle Ruheplätze sind in warmen Klimazonen wichtig.
Er ist klug, aber eigenständig, und gehorcht daher nicht so bereitwillig wie manche anderen Rassen. Frühe Sozialisierung sowie geduldige, positive und konsequente Erziehung bringen die besten Ergebnisse, wobei der Rückruf ohne Leine oft unzuverlässig bleibt.