
Der Deutsche Schäferhund ist ein treuer, intelligenter Arbeitshund, bekannt für seinen Mut, seine Vielseitigkeit und seine unerschütterliche Ergebenheit.
Wie das Fell des Deutscher Schäferhund aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Kritisch: Ein Deutscher Schäferhund sollte nicht geschoren werden.
Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.
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Der Deutsche Schäferhund ist eine große, ausdauernde Gebrauchshunderasse aus Deutschland, die in Österreich zu den häufigsten Polizei- und Diensthunderassen zählt. Ausgewachsene Tiere erreichen 55 bis 65 cm Schulterhöhe und werden etwa 9 bis 13 Jahre alt.
Der Deutsche Schäferhund ist in Österreich allgegenwärtig: als Polizeihund, in alpinen Rettungsmannschaften und als Familienhund in Stadt und Land gleichermaßen. Die Rasse ist Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland aus regionalen Hütehunden entstanden und zählt seither weltweit zu den verbreitetsten Gebrauchshunden.
Körperlich ist der Deutsche Schäferhund auf Ausdauer ausgelegt. Der tiefe Brustkorb, die gewinkelte Hinterhand und der weit ausgreifende Gang sind typische Merkmale, die für Hütedienst und Patrouille selektiert wurden. Die häufigste Farbe ist Schwarzbraun, daneben kommen Sablé, Reinschwarz und zweifarbige Varianten vor.
Diese Rasse braucht täglich körperliche Auslastung und mentale Beschäftigung. Wer das nicht bieten kann, muss mit Verhaltensproblemen rechnen, denn Langeweile und Einsamkeit verträgt sie schlecht.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Herkunft | Deutschland (1899) |
| Größe | Groß (55 bis 65 cm Schulterhöhe) |
| Lebensdauer | 9 bis 13 Jahre |
| Gruppe / Verwendung | Hütegruppe; Polizei, Militär, Rettungsdienst und Schutzdienst |
| Verträglichkeit | Mit Kindern und anderen Haustieren verträglich, wenn früh sozialisiert |
Der Deutsche Schäferhund ist die richtige Wahl für Personen, die täglich Zeit für Bewegung, Training und gemeinsame Aktivitäten aufbringen können. Aktive Familien, Hundesportler und erfahrene Hundehalterinnen und -halter kommen mit ihm gut aus. Für Menschen, die tagsüber lange außer Haus sind oder sich einen pflegeleichten Hund wünschen, ist er weniger geeignet.
Max von Stephanitz hat den Deutschen Schäferhund 1899 standardisiert, indem er regionale Hütehunde Deutschlands zu einer einheitlichen Gebrauchsrasse zusammengeführt hat. Nach dem Ersten Weltkrieg hat sich die Rasse weltweit verbreitet und ist zur bekanntesten Polizei- und Diensthunderasse geworden.
Im 19. Jahrhundert gab es in den verschiedenen Regionen Deutschlands sehr unterschiedliche Hütehunde, die sich in Körperbau und Arbeitsweise stark voneinander unterschieden haben. Eine Gruppe von Züchtern hat sich Ende der 1890er Jahre das Ziel gesetzt, diese Hunde zu einer einzigen Rasse mit klar definierten Arbeitsmerkmalen zu vereinen.
Maximilian von Stephanitz, ein ehemaliger Kavallerieoffizier, hat 1899 auf einer Hundeausstellung einen Rüden namens Hektor Linksrhein erworben, ihn in Horand von Grafrath umbenannt und als ersten eingetragenen Deutschen Schäferhund registriert. Noch im selben Jahr hat er den Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) gegründet, der bis heute den Rassestandard in Deutschland verwaltet. In Österreich ist der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) der zuständige Dachverband.
Von Stephanitz hat die Rasse konsequent auf Polizei- und Militärarbeit ausgerichtet, als das traditionelle Hüten durch die Industrialisierung zurückgegangen ist. Im Ersten Weltkrieg sind Deutsche Schäferhunde als Melde-, Wach- und Sanitätshunde eingesetzt worden. Heimkehrende Soldaten haben die Rasse nach dem Krieg in viele Länder mitgebracht, darunter auch nach Österreich, wo sie rasch Verbreitung gefunden hat. Hollywoodhunde wie Rin Tin Tin haben das Bild der Rasse in der breiten Öffentlichkeit zusätzlich geprägt.
Im 20. Jahrhundert hat sich die Zucht in zwei Richtungen aufgespalten: Arbeitslinien mit hohem Antrieb für Polizei und Sport sowie Showlinien mit stärkerem Augenmerk auf den äußeren Standard. Diese Trennung besteht bis heute.
Der Deutsche Schäferhund ist ein großer, muskulöser Hund mit 55 bis 65 cm Schulterhöhe und 22 bis 40 kg Körpergewicht, mit aufrecht stehenden Ohren, buschiger Rute und dichtem Doppelmantel, der am häufigsten schwarzbraun gefärbt ist.
Wer einem typischen Deutschen Schäferhund begegnet, sieht einen länglichen, tief gebrusteten Hund mit kräftigem Keilkopf und steil aufgestellten, spitz zulaufenden Ohren. Die buschige Rute hängt im Stand in leichtem Bogen. Auffällig ist die ausgreifende, raumgreifende Gangart, die für langen Ausdauereinsatz geschaffen wurde. Rüden sind deutlich schwerer und massiger als Hündinnen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Schulterhöhe | Rüde 60 bis 65 cm; Hündin 55 bis 60 cm |
| Gewicht | Rüde 30 bis 40 kg; Hündin 22 bis 32 kg |
| Fell | Doppelmantel; dichtes Deckhaar über weicherem Unterhaar. Kurz bis mittellang; eine langhaarige Variante kommt ebenfalls vor |
| Farben | Schwarzbraun, Schwarz-Rot, Sablé, Reinschwarz und zweifarbig. Weiß wird von einigen Verbänden anerkannt, von anderen nicht |
| Augen | Mittelgroß, mandelförmig, dunkles Braun bevorzugt |
Das Standardfell ist mittellang mit dichtem Unterhaar, das zweimal im Jahr stark wechselt. Schwarzbraun mit schwarzem Sattelfleck auf dem Rücken ist die häufigste Farbe. Sablé-Hunde haben gebänderte Haare, die einen graumelierten Eindruck erzeugen. Reinschwarze und zweifarbige Tiere kommen ebenfalls vor. Die Langstockhaar-Variante hat volleres Fell mit Behang an Beinen und Rute und wird in manchen Standards akzeptiert, in anderen abgewertet.
Deutsche Schäferhunde sind intelligent, loyal und schützend. Sie gehen enge Bindungen mit ihrer Familie ein, verhalten sich Fremden gegenüber abwartend und können gut mit anderen Tieren zusammenleben, wenn sie früh sozialisiert worden sind. Ohne ausreichend Training und Gesellschaft entwickeln sie Verhaltensprobleme.
Der Deutsche Schäferhund ist selbstsicher, aufmerksam und eng an seine Familie gebunden. Er zählt zu den lernfreudigsten Rassen überhaupt, nimmt Befehle schnell auf und sucht die Zusammenarbeit mit seinen Bezugspersonen. Ein Hund mit diesem Antrieb braucht klare Führung und regelmäßige Aufgaben. Bleibt er unterbeschäftigt, findet er sich selbst eine Beschäftigung, oft keine, die Halterinnen und Halter sich wünschen.
Gegenüber Familienmitgliedern, auch Kindern, ist die Rasse anhänglich und schutzbereit. Der Hund beobachtet das Geschehen im Haus aufmerksam und meldet Unbekannte. Fremden gegenüber verhält er sich eher abwartend als offen. Eine gute Sozialisation von klein auf ist notwendig, damit daraus keine übertriebene Schutzhaltung oder Ängstlichkeit wird.
Mit anderen Tieren kommt ein Deutscher Schäferhund aus, wenn er gemeinsam mit ihnen aufgewachsen ist oder behutsam an sie gewöhnt wurde. Der Hütehintergrund kann sich in Treib- und Schnappbewegungen gegenüber rennenden Kindern oder kleineren Tieren äußern. Bleibt er dauerhaft ohne Beschäftigung, entstehen Bellen, Kauen oder Angstverhalten.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 4 |
| Energie | 5 |
| Lernbereitschaft | 5 |
| Lautheit | 3 |
| Haarausfall | 5 |
Deutsche Schäferhunde benötigen täglich mindestens eine bis zwei Stunden Bewegung, regelmäßiges Bürsten und ausreichend Gesellschaft. Der Pflegeaufwand ist vor allem wegen des stark wechselnden Doppelmantels hoch.
Der Deutsche Schäferhund hält sich am liebsten in einem Haus mit gesichertem Garten auf. In Österreich bieten Einfamilienhäuser am Stadtrand oder im ländlichen Bereich ideale Bedingungen. Auch in einer Stadtwohnung ist die Haltung möglich, wenn täglich ausreichend Bewegung und Beschäftigung geboten werden. Kalte Winter mit Schnee macht dem Hund dank seines Doppelmantels wenig aus. Bei sommerlicher Hitze braucht er Schatten und jederzeit frisches Wasser.
Deutsche Schäferhunde benötigen ein vollwertiges, eiweißreiches Futter, das auf Lebensphase und Aktivität abgestimmt ist. Erwachsene Tiere bekommen in der Regel etwa 300 bis 400 g Trockenfutter täglich, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten, um das Risiko einer Magendrehung zu senken.
Der Deutsche Schäferhund ist eine große, aktive Rasse und braucht ein vollständiges Futter mit hochwertigem tierischem Eiweiß und moderatem Fettgehalt. Welpen sollten ein Welpenfutter für große Rassen erhalten, das Kalzium und Wachstumsgeschwindigkeit kontrolliert und damit die Gelenkentwicklung schützt. Die Tagesration auf zwei Mahlzeiten aufteilen, weil tiefbrüstige Hunde anfällig für Magenüberblähung mit Magendrehung sind. Nach dem Fressen keine anstrengende Bewegung. Immer frisches Wasser bereitstellen und das Körpergewicht regelmäßig kontrollieren, denn Übergewicht belastet Hüften und Ellbogen stark.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten pro Tag |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Packungsangabe des Welpenfoods für große Rassen, nach Gewicht | 3 bis 4 |
| Welpe (6 bis 12 Monate) | Laut Packungsangabe, nach Gewicht | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Rund 300 bis 400 g Trockenfutter | 2 |
| Senior oder wenig aktiv | Rund 250 bis 350 g, je nach Aktivität reduziert | 2 |
Leckerlis sollten maximal zehn Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen und in die Gesamtration eingerechnet werden. Viele Halterinnen und Halter verwenden einen Teil des Tagesfutters als Trainingsbelohnung. Gelenkpräparate wie Glucosamin und Omega-3-Fettsäuren werden für diese Rasse manchmal eingesetzt, weil sie zu Hüft- und Ellbogenproblemen neigt. Vor der Gabe eines Ergänzungspräparats immer mit der Tierärztin oder dem Tierarzt sprechen.
Deutsche Schäferhunde werden etwa 9 bis 13 Jahre alt und sind anfällig für Hüft- und Ellbogendysplasie, Degenerative Myelopathie sowie Magendrehung. Seriöse Züchter lassen ihre Zuchttiere auf Gelenke und erbliche Erkrankungen untersuchen.
Der Deutsche Schäferhund ist grundsätzlich robust, aber es gibt bekannte erbliche und rassebedingte Erkrankungen, die mit Körpergröße und Bauweise zusammenhängen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 9 bis 13 Jahren. Wer einen Welpen kauft, sollte nur bei Züchterinnen und Züchtern kaufen, die Hüft- und Ellbogenuntersuchungen sowie Gentests für ihre Zuchttiere vorweisen können. Beim ÖKV angeschlossene Züchter sind verpflichtet, bestimmte Mindestvoraussetzungen in der Gesundheitsüberprüfung zu erfüllen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüftdysplasie | Steifheit, Hinken, Schwierigkeiten beim Aufstehen, Sprungverweigerung | Erblich; vor der Zucht durch Röntgenauswertung (HD-Score) überprüft |
| Ellbogendysplasie | Lahmheit der Vordergliedmaßen, besonders nach Belastung | Erbliche Gelenkfehlbildung; Management durch Gewichtskontrolle und Behandlung |
| Degenerative Myelopathie | Fortschreitende Schwäche der Hinterhand, Koordinationsverlust | Unheilbare Rückenmarkserkrankung; Gentest auf Anlageträger verfügbar |
| Magendrehung (GDV) | Aufgeblähter Bauch, erfolgloses Würgen, Unruhe, Kreislaufzusammenbruch | Lebensbedrohlicher Notfall; sofortige tierärztliche Behandlung notwendig |
| Exokrine Pankreasinsuffizienz | Gewichtsverlust trotz gutem Appetit, heller breiiger Kot | Behandlung mit lebenslangen Enzymergänzungen |
Deutsche Schäferhunde gehören zu den lernbereitesten Hunderassen und arbeiten gern mit ihrer Bezugsperson zusammen. Frühe Sozialisation und konsequentes, belohnungsbasiertes Training sind entscheidend für einen ausgeglichenen Hund.
Die Lernbereitschaft des Deutschen Schäferhundes ist außergewöhnlich. Er nimmt Kommandos schnell auf, behält sie zuverlässig und sucht die Zusammenarbeit mit seinen Halterinnen und Haltern. Genau das ist der Grund, warum die Rasse für Polizei, Rettung und Schutzdienst eingesetzt wird. Ein Hund mit diesem Antrieb braucht klare Führung und regelmäßige Aufgaben. Ohne das findet er sich selbst eine Beschäftigung, oft keine, die die Familie sich wünscht.
In Österreich bieten Hundeschulen und Vereine, die dem ÖKV angeschlossen sind, strukturierte Ausbildungskurse an. Je nach Bundesland kann für die Haltung bestimmter Hunderassen ein Hundeführschein erforderlich sein. In Wien gilt für alle Hunde im öffentlichen Raum eine Leinenpflicht, und für als gefährlich eingestufte Rassen gelten zusätzliche Auflagen.
Hündinnen des Deutschen Schäferhundes werden etwa mit 6 bis 12 Monaten das erste Mal läufig, seriöse Züchter warten aber bis zum zweiten Lebensjahr, wenn die Gesundheitsuntersuchungen abgeschlossen sind. Die Trächtigkeit dauert rund 63 Tage, und ein Wurf umfasst im Schnitt 6 bis 8 Welpen.
Die erste Läufigkeit bei Deutschen Schäferhund-Hündinnen tritt zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat auf. Seriöse Züchterinnen und Züchter warten dennoch bis zum Alter von etwa zwei Jahren, weil erst dann die Ergebnisse der Hüft-, Ellbogen- und Genuntersuchungen vorliegen und die Hündin körperlich ausgereift ist. Die Paarung wird auf den fruchtbaren Zeitraum im Zyklus abgestimmt. Die Trächtigkeit dauert rund 63 Tage. Würfe haben durchschnittlich 6 bis 8 Welpen, können aber kleiner oder größer ausfallen.
Neugeborene Welpen sind blind und taub und in den ersten Wochen vollständig auf die Mutter angewiesen. Die Augen öffnen sich etwa nach zwei Wochen, das Absetzen beginnt gegen die dritte bis vierte Woche. Die Zeit von der dritten bis zur vierzehnten Lebenswoche ist das wichtigste Prägefenster. Gute Züchterinnen und Züchter sorgen dafür, dass die Welpen in dieser Zeit mit alltäglichen Geräuschen, Menschen und Situationen in Kontakt kommen. Üblicherweise gehen die Welpen mit acht Wochen oder später zu ihren neuen Familien.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Erste Läufigkeit der Hündin | Rund 6 bis 12 Monate |
| Empfohlenes Zuchtalter | Ab etwa 2 Jahren, nach abgeschlossenen Gesundheitstests |
| Trächtigkeitsdauer | Rund 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 6 bis 8 Welpen |
| Augenöffnung | Rund 14 Tage |
| Absetzen | Ab der 3. bis 4. Woche |
| Abgabe an neue Familie | Ab 8 Wochen |
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Antworten auf häufige Fragen zur Größe, zum Haarausfall, zur Eignung mit Kindern, zur Lebensdauer, zu den Kosten und zum Pflegeaufwand beim Deutschen Schäferhund.
Die Rasse zählt zu den großen Hunden. Rüden erreichen 60 bis 65 cm Schulterhöhe bei einem Gewicht von 30 bis 40 kg, Hündinnen werden 55 bis 60 cm groß und wiegen 22 bis 32 kg.
Ja, sehr. Das Doppelmantel haart das ganze Jahr über und zweimal jährlich besonders intensiv. In diesen Phasen ist tägliches Bürsten notwendig, sonst reichen zwei- bis dreimal pro Woche.
In seiner eigenen Familie ist er anhänglich und beschützend, wenn er gut erzogen und sozialisiert worden ist. Wegen seiner Größe und des Hüteinstinkts sollte der Umgang mit kleinen Kindern beaufsichtigt werden, und der Hund sollte lernen, dass Rennen und Toben kein Hüten erfordert.
Die meisten Deutschen Schäferhunde werden 9 bis 13 Jahre alt. Genetik, Körpergewicht, Bewegung und tierärztliche Versorgung beeinflussen die Lebenserwartung. Ein schlankes Körpergewicht schont die Gelenke und kann die Lebensqualität im Alter deutlich verbessern.
Der Preis hängt von Region, Blutlinie und Züchter ab. Welpen von gesundheitsgetesteten Elterntieren kosten mehr als Hunde ohne Papiere. Hinzu kommen laufende Kosten für Futter, Tierarzt und Pflege, die bei großen Rassen höher ausfallen als bei kleinen. Aus dem Tierschutz oder über Vermittlungen sind Deutschen Schäferhunde oft günstiger zu bekommen.
Ja, er gehört zu den anspruchsvolleren Rassen. Täglich eine bis zwei Stunden Bewegung, regelmäßige Erziehung, häufiges Bürsten und ausreichend Gesellschaft sind Pflicht. Wer tagsüber lange außer Haus ist oder einen unkomplizierten Hund sucht, sollte eine andere Rasse in Betracht ziehen.
Er bellt, um auf Fremde oder ungewöhnliche Vorgänge aufmerksam zu machen, ist aber kein Dauerbeller. Übermäßiges Bellen ist meistens ein Zeichen von Unterbeschäftigung oder zu wenig Bewegung und lässt sich durch Training und mehr Auslauf deutlich reduzieren.