
Der Dogue de Bordeaux ist ein kraftvoller, tief ergebener französischer Mastiff, bekannt für seine ruhige Treue und seinen unerschütterlichen Schutztrieb gegenüber seiner Familie.
Wie das Fell des Bordeaux Dogge aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
A few of the Bordeaux Dogge profiles members have added to United Pet Club.
Die Dogue de Bordeaux ist ein französischer Riesenmolosser mit ruhigem, treuem Wesen und ausgeprägtem Schutzinstinkt gegenüber der Familie, die Lebenserwartung liegt bei 5 bis 8 Jahren.
Die Dogue de Bordeaux ist eine schwere, ursprünglich französische Arbeitshunderasse mit einem breiten, tief gefurchten Kopf und einem gedrungenen, bodennahen Körperbau. Ausgewachsene Tiere bringen häufig deutlich über 45 kg auf die Waage, wobei Rüden besonders viel Muskelmasse im Brust- und Schulterbereich zeigen. Im deutschen Sprachraum ist auch die Bezeichnung Bordeauxdogge gebräuchlich, und die Rasse zählt zu den ältesten Molossern Frankreichs.
Trotz der imposanten Erscheinung ist das typische Wesen gelassen und überlegt. Der Hund verbringt einen Großteil des Tages ruhig in der Nähe seiner Menschen und wird erst dann aufmerksam und bestimmt, wenn er eine Situation als bedrohlich einschätzt. Die Bindung an die Familie prägt den Charakter der Rasse maßgeblich; ein Dogue de Bordeaux verträgt es schlecht, über längere Zeit allein gelassen zu werden.
Die Haltung einer Dogue de Bordeaux verlangt einiges: Die kurze Lebenserwartung, die Größe, die Kraft und die regelmäßige Pflege der Gesichtsfalten setzen eine Besitzerin oder einen Besitzer voraus, die oder der sich mit großen Wach- und Schutzhunden auskennt und über ausreichend Platz und Zeit verfügt.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Frankreich |
| Größe | Riesenrasse |
| Lebenserwartung | 5 bis 8 Jahre |
| Gruppe / Verwendung | Arbeits- und Wachhund |
| Verträglichkeit | Sehr gut mit der eigenen Familie; frühe Sozialisierung mit Fremden und anderen Haustieren nötig |
Die Dogue de Bordeaux passt zu erfahrenen Halterinnen und Haltern, die einen verlässlichen Wachhund und engen Begleiter suchen, keinen Sport- oder Laufhund. Aufgrund von Größe und Kraft sollten Kontakte mit kleinen Kindern stets beaufsichtigt werden. Für Erstbesitzer, für Personen, die tagsüber durchgehend außer Haus sind, oder für alle, die auf die Kosten und die vergleichsweise kurze Lebenserwartung einer Riesenrasse nicht vorbereitet sind, eignet sich die Rasse kaum.
Die Dogue de Bordeaux ist ein alter französischer Molosser aus der Region Bordeaux, der als Wach-, Zug- und Jagdhund diente, bevor er in der Moderne breitere Anerkennung fand.
Der Name der Rasse geht auf Bordeaux im Südwesten Frankreichs zurück, wo Molosser dieses Typs bereits im 19. Jahrhundert als eigenständig galten. Ihre Abstammung wird mit den breitköpfigen Kriegs- und Wachhunden Europas in Verbindung gebracht, auch wenn die genauen Zuchtlinien nicht lückenlos dokumentiert sind. Bevor Züchter auf einen einheitlichen Typ hinarbeiteten, gab es in ganz Frankreich regionale Varianten.
Frühe Dogues wurden für praktische Aufgaben eingesetzt: Sie bewachten Grund und Vieh, zogen Karren und kamen bei der Jagd auf Großwild sowie, vor dem gesetzlichen Verbot solcher Praktiken, beim Hetzen von Tieren zum Einsatz. Die Kombination aus Gewicht, Biss und Nervenstärke machte sie zu geschätzten Guts- und Schlachterhunden.
1863 wurde eine Dogue de Bordeaux in Paris vorgestellt, was das Ansehen der Rasse deutlich steigerte, und der Name setzte sich um diese Zeit im allgemeinen Sprachgebrauch durch. Die beiden Weltkriege dezimierten den Bestand stark, sodass die Population in Frankreich Mitte des 20. Jahrhunderts auf einen niedrigen Stand sank. Engagierte französische Züchter bauten den Bestand in den folgenden Jahrzehnten wieder auf.
Internationale Aufmerksamkeit kam später. In den USA erreichte die Rasse ein breites Publikum, nachdem 1989 eine Dogue de Bordeaux im Film Turner & Hooch zu sehen war; die offizielle Anerkennung durch große Zuchtverbände folgte in den darauffolgenden Jahren. Heute ist die Rasse weltweit verbreitet, bleibt jedoch seltener als viele andere große Hunderassen.
Die Dogue de Bordeaux ist ein schwerknochiger Riesenmolosser mit sehr großem, faltenreichem Kopf, kurzem falbfarbenem Fell und meist dunklerer Maske um die Schnauze.
Nach dem von der FCI anerkannten Rassestandard, in Österreich vertreten durch den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV), ist die Dogue de Bordeaux gedrungen und bodennah gebaut; der Rumpf ist etwas länger, als der Hund an der Widerristhöhe misst. Der Kopf ist das auffälligste Merkmal und gehört, im Verhältnis zur Körpergröße, zu den größten aller Hunderassen. Er ist breit, mit ausgeprägten Falten und einer kurzen, kräftigen Schnauze. Die Brust ist tief und breit, der Knochenbau schwer, und der Gesamteindruck ist von Masse und Kraft in einem kompakten Rahmen geprägt.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden etwa 60 bis 68 cm; Hündinnen etwa 58 bis 66 cm |
| Gewicht | Rüden ab etwa 50 kg; Hündinnen ab etwa 45 kg |
| Fell | Kurz, fein, weich und dicht anliegend |
| Farben | Falbtöne, von hell bis dunkelrot |
| Augen | Oval, weit auseinanderliegend, je nach Maske haselnussbraun bis dunkelbraun |
Das Fell ist kurz und einlagig, wodurch die tägliche Pflege einfach ausfällt, gleichzeitig aber wenig Schutz vor Kälte oder rauem Wetter bietet. Zugelassen ist Falb in verschiedenen Schattierungen, von einem blassen, sandfarbenen Ton bis zu einem satten Mahagonirot. Eine Maske an der Schnauze ist häufig und kann schwarz oder braun sein oder bei selbstmaskierten Tieren ganz fehlen. Kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehenspitzen sind erlaubt, ausgedehnte weiße Flecken an anderer Stelle entsprechen nicht dem Standard.
Die Dogue de Bordeaux ist ruhig, ergeben und schutzbereit, stark an die Familie gebunden und Fremden gegenüber zurückhaltend; frühe Sozialisierung ist wichtig.
Zuhause zeigt sich die Dogue de Bordeaux ausgeglichen und unaufgeregt. Sie liegt einen Großteil des Tages gerne in der Nähe ihrer Menschen und zählt nicht zu den unruhigen oder ständig aktiven Rassen. Unter der gelassenen Fassade steckt jedoch ein starker Wachinstinkt: Der Hund beobachtet sein Umfeld genau und stellt sich bei einer vermeintlichen Bedrohung zwischen die Familie und die Gefahr.
Der eigenen Familie gegenüber ist die Rasse anhänglich und geduldig und baut eine enge Bindung zum Haushalt auf. Kindern, mit denen sie aufgewachsen ist, begegnet sie meist tolerant, wobei die schiere Größe des Hundes eine ständige Aufsicht bei Begegnungen mit kleinen Kindern erforderlich macht.
Fremden gegenüber verhält sich der Dogue eher reserviert als offen freundlich. Neuankömmlinge akzeptiert er nur langsam und beurteilt Situationen nach eigenem Ermessen, weshalb frühe und fortlaufende Sozialisierung so wichtig ist. Im Umgang mit anderen Hunden und Haustieren hängt viel von der Aufzucht ab: Manche Dogues leben problemlos mit anderen Tieren zusammen, andere, vor allem unkastrierte Rüden, können gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen dominant auftreten. Die Rasse hat einen ausgeprägten eigenen Willen und braucht eine selbstsichere, konsequente Bezugsperson.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Anhänglichkeit | 5 |
| Energielevel | 2 |
| Erziehbarkeit | 3 |
| Lautstärke | 2 |
| Fellwechsel | 3 |
Die Dogue de Bordeaux braucht einfache Fellpflege mit regelmäßiger Reinigung der Gesichtsfalten, moderate tägliche Bewegung und ein kühles Zuhause im Haus.
Die Dogue de Bordeaux ist ein Haushund, der bei seiner Familie leben will. Sie verträgt weder Hitze noch Kälte gut, weshalb ein klimatisch ausgeglichenes Zuhause am besten geeignet ist. Die Rasse braucht Platz, um sich zu bewegen, sowie einen sicher eingezäunten Auslauf im Freien. Sie sollte nicht über längere Zeit isoliert oder im Zwinger von Menschen getrennt gehalten werden.
Die Dogue de Bordeaux braucht ein auf die Riesenrasse abgestimmtes Vollfutter in geteilten Mahlzeiten sowie ein kontrolliertes, langsames Wachstum als Welpe zum Schutz der Gelenke.
Ein vollwertiges, ausgewogenes Futter für große oder sehr große Rassen eignet sich für die Dogue de Bordeaux. Da die Rasse zu Magendrehung neigt, sind über den Tag verteilte Mahlzeiten einer einzigen großen Portion vorzuziehen, und anstrengende Bewegung sollte unmittelbar nach dem Fressen vermieden werden. Welpen brauchen ein kontrolliertes Wachstumstempo: Überfütterung belastet bei einer Riesenrasse die sich entwickelnden Gelenke, weshalb ein Welpenfutter für große Rassen und eine sorgfältige Portionierung wichtig sind. Die genaue Menge sollte immer mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abgestimmt werden, da sie von Alter, Gewicht und Aktivität abhängt.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Welpenfutter für große Rassen, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 18 Monate) | Angepasst für ein gleichmäßiges, schlankes Wachstum | 2 bis 3 |
| Erwachsener Hund | Rund 5 bis 8 Tassen Futter für große Rassen, je nach Gewicht und Aktivität | 2 |
| Senior | Reduzierte Kalorien zur Vermeidung von Übergewicht | 2 |
Leckerlis sollten nur einen kleinen Anteil der Tageskalorien ausmachen, um Übergewicht zu vermeiden. Manche Halterinnen und Halter geben bei dieser schwerknochigen Rasse Gelenkpräparate wie Glucosamin, ein solches Präparat sollte aber erst nach Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt eingeführt werden. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.
Die Dogue de Bordeaux hat mit 5 bis 8 Jahren eine kurze Lebenserwartung und neigt zu Herzerkrankungen, Gelenkproblemen und Magendrehung, weshalb vorsorgende Tierarztbetreuung wichtig ist.
Die Dogue de Bordeaux ist eine Riesenrasse mit einer vergleichsweise kurzen Lebenserwartung von etwa 5 bis 8 Jahren. Die enorme Körpergröße belastet Herz und Gelenke stärker, und die Rasse wird mit mehreren erblichen und strukturellen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Der Kauf bei einer Züchterin oder einem Züchter, die oder der die Zuchttiere untersuchen lässt, ein schlankes Gewicht sowie regelmäßige tierärztliche Kontrollen helfen, die Risiken zu begrenzen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Herzerkrankung (etwa dilatative Kardiomyopathie) | Schnelle Ermüdung, Husten, Ohnmacht, Atemnot | Ein zentrales Problem der Rasse; regelmäßige Herzuntersuchungen werden empfohlen |
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Steifheit, Hinken, Widerwillen beim Aufstehen | Zuchttiere untersuchen lassen; schlankes Gewicht entlastet die Gelenke |
| Magendrehung | Aufgeblähter Bauch, erfolgloses Würgen ohne Erbrechen, sichtbare Unruhe | Ein medizinischer Notfall; kleinere Mahlzeiten füttern und nach dem Fressen keine Bewegung |
| Hautentzündung in den Falten | Rötung, Geruch, Reizung in den Gesichtsfalten | Falten sauber und trocken halten |
| Augenerkrankungen (etwa Entropium) | Blinzeln, Ausfluss, Reiben der Augen | Kann eine tierärztliche Korrektur erfordern |
Die Dogue de Bordeaux ist intelligent, aber eigenwillig und reagiert am besten auf frühe, konsequente, belohnungsbasierte Erziehung durch eine selbstsichere Bezugsperson.
Die Dogue de Bordeaux ist intelligent und lernt gut, gleichzeitig ist sie eigenständig und kann sich stur zeigen. Da ein ausgewachsenes Tier stark genug ist, eine ungeübte Halterin oder einen ungeübten Halter zu überwältigen, müssen Erziehung und Sozialisierung im Welpenalter beginnen und das ganze Hundeleben lang fortgesetzt werden. Die Rasse reagiert auf ruhige, konsequente Führung und verträgt keine harte oder grobe Behandlung, die einen Wachhund misstrauisch oder abwehrbereit machen kann. Die frühe Gewöhnung an Menschen, Orte und andere Tiere ist die wichtigste Investition, die eine Besitzerin oder ein Besitzer leisten kann.
Die Zucht der Dogue de Bordeaux verlangt gesundheitlich geprüfte Elterntiere, sorgfältiges Management der Geburtsrisiken einer Riesenrasse und aufmerksame Aufzucht großer, langsam reifender Welpen.
Die Zucht der Dogue de Bordeaux ist angesichts des Gesundheitsprofils und der Größe der Rasse eine Aufgabe für verantwortungsbewusste, kundige Züchterinnen und Züchter. Hündinnen reifen körperlich langsam, weshalb die Zucht am besten wartet, bis der Hund ausgewachsen ist und die Gesundheitsuntersuchungen bestanden hat, einschließlich Hüft-, Ellbogen- und Herzuntersuchung. Deckakt und Geburt bringen die erhöhten Risiken mit sich, die für breitköpfige, schwere Rassen typisch sind: Der große Kopf und die im Verhältnis engen Beckenmaße führen dazu, dass manche Würfe per Kaiserschnitt zur Welt kommen, weshalb tierärztliche Begleitung während der Geburt dringend zu empfehlen ist.
Die Würfe sind meist groß, und die Welpen wachsen rasch zu schweren, anspruchsvollen Junghunden heran. Die Hündin braucht während Trächtigkeit und Säugezeit eine erhöhte Nährstoffversorgung. Welpen sollten mindestens bis zur achten Lebenswoche bei Mutter und Wurfgeschwistern bleiben, um früh soziale Fähigkeiten zu erlernen, und Züchterinnen und Züchter sollten mit sanfter Handhabung und Sozialisierung beginnen, bevor die Welpen in ihre neuen Zuhause umziehen. Da die Rasse zu Gelenk- und Herzproblemen neigt, hängt verantwortungsvolle Zucht davon ab, beide Elterntiere untersuchen zu lassen und Interessentinnen und Interessenten ehrlich über die kürzere Lebenserwartung der Rasse zu informieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 18 bis 24 Monate bis zur Zuchtreife |
| Trächtigkeitsdauer | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Rund 6 bis 8 Welpen |
| Geburt | Kaiserschnitt ist bei dieser Rasse verbreitet |
| Entwöhnung | Etwa 6 bis 8 Wochen |
| Abgabe an neue Halter | Nicht vor der 8. Lebenswoche |
Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Bordeaux Dogge überall auffindbar.
Geben Sie die Daten Ihres Hundes der Rasse Bordeaux Dogge ein: Name, Geburtsdatum, ein gutes Foto, dazu Ihre Handynummer, speichern, fertig. Das Profil bleibt gratis, für immer, und nimmt die Chipnummer auf, sobald Sie sie haben. Die Hunderegistrierung wartet nicht auf den Tierarzttermin.
Chippen und Eintragen übernimmt in Österreich meist der Tierarzt; dass die Nummer auch international zu Ihnen führt, bleibt Ihre Sache. Melden Sie den Mikrochip gratis im Lebenszeitplan an: jede Marke wird angenommen, Änderungen nach einer Übersiedlung kosten nichts, und der Eintrag antwortet auf Scans rund um die Uhr, diesseits und jenseits der Grenze. Eröffnen Sie Ihr gratis Konto und haken Sie beides heute ab.
Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.
Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.
Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufige Fragen zur Dogue de Bordeaux betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit.
Sie ist eine Riesenrasse. Rüden stehen etwa 60 bis 68 cm an der Schulter und wiegen häufig 50 kg oder mehr, Hündinnen bleiben etwas kleiner. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper sehr groß.
Ja, der eigenen Familie gegenüber ist die Rasse ruhig, anhänglich und ergeben. Wegen ihrer Größe und Kraft sollten Begegnungen mit kleinen Kindern immer beaufsichtigt werden, und frühe Sozialisierung ist wichtig.
Das Fell ist unkompliziert und braucht nur wöchentliches Bürsten, die Gesichtsfalten müssen jedoch häufig gereinigt und getrocknet werden, der Hund sabbert, und er braucht eine erfahrene Bezugsperson, ein kühles Zuhause sowie eine sorgfältige Steuerung von Futter und Bewegung.
Die typische Lebenserwartung liegt bei etwa 5 bis 8 Jahren, was selbst für eine Riesenrasse kurz ist. Herz- und Gelenkerkrankungen kommen häufig vor, weshalb regelmäßige tierärztliche Betreuung wichtig ist.
In der Regel nicht. Die Rasse ist groß, kräftig und eigenwillig, mit einem Wachcharakter, der selbstsichere Führung und konsequente Sozialisierung braucht. Besser geeignet ist sie für Halterinnen und Halter mit Erfahrung in großen Wach- und Schutzhunderassen.
Sie werden weltweit gehalten, bleiben aber seltener als viele große Rassen, weshalb die Suche nach einer verantwortungsvollen, gesundheitlich prüfenden Zuchtstätte Zeit braucht und eine Warteliste normal ist.
Die Rasse ist nicht besonders lautstark und verhält sich zuhause meist ruhig, ist aber von Natur aus wachsam und schutzbereit und reagiert auf alles, was sie als Bedrohung einschätzt.