
Der Dogo Argentino ist ein kraftvoller, mutiger Großwildjäger aus Argentinien, der seine Familie entschlossen schützt und ihr treu ergeben ist.
Wie das Fell des Dogo Argentino aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
A few of the Dogo Argentino profiles members have added to United Pet Club.
Der Dogo Argentino ist ein großer, muskulöser weißer Hund aus Argentinien, ursprünglich für die Großwildjagd gezüchtet, treu, sportlich und wachsam gegenüber seiner Familie.
Der Dogo Argentino ist eine große Jagd- und Wachhunderasse, die in den 1920er- und 1930er-Jahren in Argentinien entstand. Er hat ein kurzes weißes Fell, einen breiten Kopf und einen kräftig bemuskelten Körper, der auf Ausdauer und Kraft ausgelegt ist. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Schulterhöhe von 60 bis 68 cm und ein Gewicht von 35 bis 45 kg, wobei Rüden größer als Hündinnen sind.
Die Rasse wurde gezielt für die Jagd auf Wildschweine und Pumas in unterschiedlichem Gelände entwickelt und vereint deshalb Schnelligkeit, Ausdauer und eine hohe Schmerztoleranz. Abseits der Arbeit zeigt sich der Dogo ruhig und anhänglich gegenüber seinem eigenen Haushalt und baut zu seinen Bezugspersonen eine enge Bindung auf. Von Natur aus ist er wachsam und verteidigt Haus und Familie.
Diese anspruchsvolle Rasse braucht erfahrene Halter. Frühe Sozialisierung, konsequente Erziehung und tägliche Bewegung sind notwendig, damit ein ausgeglichener, gut erzogener Hund heranwächst. Fremden Hunden und unbekannten Personen gegenüber kann der Dogo zurückhaltend oder bestimmt auftreten, weshalb eine strukturierte Führung schon im Welpenalter wichtig ist.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Argentinien |
| Größe | Groß (35-45 kg) |
| Lebenserwartung | 9 bis 15 Jahre |
| Gruppe / Rolle | Arbeits- und Jagdhund; Familienwächter |
| Verträglichkeit | Mit der eigenen Familie und Kindern, mit denen er aufwächst, gut verträglich; bei anderen Hunden und Fremden ist sorgfältiges Management nötig |
Der Dogo Argentino passt zu aktiven, selbstbewussten Haltern, die sich täglich Zeit für Bewegung nehmen und dem Hund eine konsequente, faire Führung bieten. Am wohlsten fühlt er sich in einem Zuhause mit ausreichend Platz und Menschen, die oft anwesend sind. Für Ersthundehalter, für das Leben in einer Wohnung ohne ausreichend Auslauf oder für Haushalte, die den Umgang mit anderen Tieren nicht überwachen können, ist er nicht geeignet.
Der Dogo Argentino wurde ab 1928 von Antonio Nores MartĂnez in der argentinischen Provinz CĂłrdoba gezĂĽchtet, um einen vielseitigen GroĂźwildjagdhund und Begleiter zu schaffen.
Die Wurzeln der Rasse liegen in der argentinischen Provinz CĂłrdoba, wo Antonio Nores MartĂnez gemeinsam mit seinem Bruder AgustĂn 1928 ein gezieltes Zuchtprogramm startete. Ihr Ziel war ein Hund, der im Rudel Wildschweine und Pumas jagen, weite Strecken zurĂĽcklegen und gleichzeitig sicher mit der Familie zu Hause leben konnte.
Als Ausgangsbasis diente der heute ausgestorbene Cordoba-Kampfhund, ein kräftiger, aber hundeaggressiver Typ. Um die gewĂĽnschten Eigenschaften herauszuzĂĽchten und die Aggressivität gegenĂĽber Artgenossen zu senken, kreuzten die BrĂĽder Nores MartĂnez mehrere etablierte Rassen ein. Häufig genannt werden dabei die Deutsche Dogge, der Boxer, der Spanische Mastiff, der Bullterrier, die Bulldogge, der Irische Wolfshund, der Dogue de Bordeaux, der Pyrenäenberghund und der Pointer. Jede Rasse wurde wegen bestimmter Merkmale gewählt, etwa Größe, SpĂĽrnase, Fellfarbe, Ausdauer oder Wesen.
1947 veröffentlichte Antonio Nores MartĂnez einen Rassestandard, weshalb dieses Jahr ĂĽblicherweise als offizielle Anerkennung des Typs gilt. Die durchgehend weiĂźe Fellfarbe wurde unter anderem gewählt, damit Jäger den Hund im Feld leicht vom Wild unterscheiden konnten.
Die Fédération Cynologique Internationale erkannte den Dogo Argentino 1973 an, womit er die erste international anerkannte Hunderasse aus Argentinien wurde. Über den Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) als FCI-Mitgliedsorganisation wird die Rasse auch hierzulande nach dem international gültigen Standard geführt. Später verbreitete sich die Rasse über die Jagdkreise hinaus und wird heute in vielen Ländern als Wach- und Begleithund gehalten, wenngleich manche Länder die Haltung einschränken.
Der Dogo Argentino ist ein rein weiĂźer, groĂźer, athletischer Hund mit breitem Kopf, tiefer Brust und kurzem, glattem Fell.
Der Dogo Argentino ist ein kraftvoller, ausgewogener Hund mit sportlicher Silhouette. Der Körper ist etwas länger als hoch, mit tiefer Brust, gut gewölbten Rippen und geraden, kräftigen Gliedmaßen. Der Kopf ist groß, mit breitem Schädel und einem kräftigen, etwa gleich langen Fang. Die Ohren sind hoch angesetzt und werden in Ländern, in denen das erlaubt ist, mitunter dreieckig kupiert, andernfalls bleiben sie natürlich und hängend. Die Rute ist lang, an der Wurzel kräftig und wird in Ruhe tief getragen.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden 60-68 cm, Hündinnen 60-65 cm |
| Gewicht | Etwa 35 bis 45 kg |
| Fell | Kurz, glatt, dicht, einlagig |
| Farben | Einfärbig weiß; ein einzelner dunkler Fleck am Kopf ist zulässig |
| Augen | Dunkel bis haselnussfarben, mandelförmig, weit auseinanderstehend |
Das Fell liegt kurz und eng an, seine Dichte variiert je nach Klima. Die Rasse ist durchgehend weiß. Laut Standard ist ein einzelner dunkler Fleck rund um ein Auge oder am Kopf zulässig, solange er nur einen kleinen Teil des Kopfes bedeckt. Ausgeprägte Abzeichen oder Tupfen am Körper gelten als Fehler. Weil Haut und Fell kaum Pigment enthalten, neigt die Rasse zu Sonnenempfindlichkeit und zeigt häufiger pigmentbedingte Taubheit als viele andere Rassen.
Der Dogo Argentino ist treu, selbstbewusst und beschĂĽtzend, seiner Familie ergeben, gegenĂĽber Fremden von Natur aus vorsichtig und oft bestimmt gegenĂĽber anderen Hunden.
Der Dogo Argentino ist anhänglich und eng mit seiner Familie verbunden. Wächst er mit Kindern im eigenen Haushalt auf, zeigt er sich in der Regel sanft und geduldig, und er sucht häufig die Nähe der Menschen, denen er vertraut. Gut sozialisiert ist die Rasse selbstbewusst und ausgeglichen und lässt sich nicht leicht aus der Ruhe bringen.
Fremden gegenüber verhält sich der Dogo wachsam und zurückhaltend. Sein Schutzinstinkt ist ausgeprägt, daher schlägt er bei vermeintlichen Bedrohungen an und kann diese auch herausfordern. Eine frühe, dauerhafte Sozialisierung hilft dem Hund, eine echte Gefahr von einem gewöhnlichen Besuch zu unterscheiden.
Im Umgang mit anderen Tieren kann die Rasse schwierig sein. Viele Dogos zeigen gleichgeschlechtliche Aggression gegenüber anderen Hunden, und der starke Jagdtrieb macht sie im Umgang mit kleinen Haustieren unberechenbar. Sorgfältiges Zusammenführen, Aufsicht und Management sind meist ein Leben lang nötig. Diese triebstarke Arbeitsrasse braucht eine Aufgabe, einen strukturierten Alltag und einen Halter, der klare Grenzen setzt.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung (zur Familie) | 5 |
| Energie | 5 |
| Erziehbarkeit | 4 |
| Lautstärke | 2 |
| Fellwechsel | 2 |
Der Dogo Argentino braucht wenig Fellpflege, aber viel tägliche Bewegung, geistige Beschäftigung und Sonnenschutz für sein weißes Fell.
Das kurze Fell ist pflegeleicht, dennoch braucht die Rasse eine regelmäßige Grundpflege.
Diese sportliche Arbeitsrasse hat eine hohe Ausdauer und braucht täglich viel Auslauf.
Der Dogo fühlt sich in einem Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten und Menschen, die tagsüber häufig zu Hause sind, am wohlsten. Er kommt mit unterschiedlichen Klimazonen zurecht, braucht aber wegen seiner hellen Haut Schatten und Schutz vor starker Sonne. In den kalten Wintern des Alpenraums sollte er nachts und bei Dauerregen einen warmen, trockenen Rückzugsort im Haus haben, denn das kurze Fell bietet wenig Kälteschutz. Für ein Leben allein über lange Zeit oder einen bewegungsarmen Haushalt ist die Rasse nicht geeignet.
Füttere den Dogo Argentino mit einem vollwertigen Futter für große Rassen, abgestimmt auf Alter und Aktivität, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten gegen Magendrehung.
Der Dogo Argentino braucht eine vollwertige, ausgewogene Ernährung, die für große, aktive Rassen zusammengestellt ist. Welpen sollten ein Welpenfutter für große Rassen erhalten, das Kalzium und Wachstumstempo kontrolliert, um die sich entwickelnden Gelenke zu schützen. Erwachsene Hunde benötigen genug Eiweiß und Fett, um einen muskulösen, arbeitsfähigen Körper zu erhalten, ohne Übergewicht zu bekommen. Arbeits- oder Sporthunde brauchen häufig mehr Kalorien als gleich große Begleithunde. Passe die Menge an den einzelnen Hund an und richte dich dabei nach seiner Kondition.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2-6 Monate) | Nach Welpenfutter fĂĽr groĂźe Rassen, aufgeteilt | 3 bis 4 |
| Welpe (6-12 Monate) | Nach Welpenfutter fĂĽr groĂźe Rassen | 2 bis 3 |
| Erwachsen | Etwa 3 bis 5 Tassen Trockenfutter, je nach Gewicht und Aktivität | 2 |
| Senior / weniger aktiv | Reduzierte Kalorienmenge zum Halten des Idealgewichts | 2 |
Halte den Anteil an Leckerlis bei rund 10 Prozent der Tageskalorien, um Übergewicht zu vermeiden. Viele große, tiefbrüstige Hunde profitieren von Gelenkunterstützung wie Glucosamin und von Omega-3-Fettsäuren für Haut und Fell, führe Nahrungsergänzungsmittel aber nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt ein. Vermeide plötzliche Futterwechsel; stelle das Futter über etwa eine Woche um, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
Der Dogo Argentino ist meist robust und wird 9 bis 15 Jahre alt, neigt aber zu pigmentbedingter Taubheit und den bei groĂźen Rassen ĂĽblichen Gelenkproblemen.
Der Dogo Argentino gilt allgemein als robuste Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 9 bis 15 Jahren. Die wichtigsten Gesundheitsthemen hängen mit seiner Größe und seiner hellen Pigmentierung zusammen. Am bekanntesten ist die angeborene Taubheit im Zusammenhang mit dem weißen Fell, die ein oder beide Ohren betreffen kann und von Geburt an besteht. Verantwortungsvolle Züchter testen Welpen mit dem BAER-Hörtest.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Angeborene Taubheit | Keine Reaktion auf Geräusche; Schreckreaktion bei Berührung | Steht mit weißem Pigment in Zusammenhang; wird durch BAER-Test bestätigt |
| HĂĽftgelenksdysplasie | Steifheit, Hinken, MĂĽhe beim Aufstehen | Zuchttiere untersuchen lassen; Gewicht und Gelenke im Blick behalten |
| Schilddrüsenunterfunktion | Gewichtszunahme, wenig Energie, Fellveränderungen | Wird per Bluttest diagnostiziert und medikamentös behandelt |
| Magendrehung | Geblähter Bauch, Würgen ohne Erbrechen, Unruhe | Medizinischer Notfall bei tiefbrüstigen Hunden |
| Hautprobleme und Sonnenbrand | Rötung, Reizung an dünn behaarten Stellen | Folge geringer Pigmentierung und Sonneneinstrahlung |
Der Dogo Argentino ist intelligent und lernwillig, aber eigenständig, deshalb braucht er frühe Sozialisierung und eine konsequente, belohnungsbasierte Erziehung durch einen erfahrenen Halter.
Der Dogo Argentino ist intelligent und lernt schnell, zugleich aber eigenständig und willensstark. Am besten reagiert er auf einen selbstbewussten Halter, der konsequent und fair bleibt. Harte Methoden können bei dieser Rasse das Gegenteil bewirken und das Vertrauen beschädigen. Die Erziehung sollte im Welpenalter beginnen und sich über das ganze Hundeleben fortsetzen, mit starkem Schwerpunkt auf der Gewöhnung an viele Menschen, Orte und Situationen. Wegen des Schutzinstinkts und Jagdtriebs der Rasse haben kontrollierter Kontakt sowie ein verlässlicher Rückruf und Impulskontrolle Priorität.
Hündinnen des Dogo Argentino erreichen die Zuchtreife meist nach etwa zwei Jahren, eine Trächtigkeit dauert rund 63 Tage und Würfe umfassen üblicherweise 6 bis 10 Welpen.
Die Zucht des Dogo Argentino verlangt Verantwortungsbewusstsein, denn Größe, Wesen und das Risiko angeborener Taubheit spielen eine Rolle. Zwar erreichen die Hunde körperlich früher ihre Reife, seriöse Züchter warten aber in der Regel, bis eine Hündin mindestens zwei Jahre alt ist, damit sie vollständig entwickelt ist und die Gesundheitsuntersuchungen abgeschlossen hat. Vor der Verpaarung sollten beide Elterntiere auf Hüft- und Ellbogenstatus untersucht sowie mit dem BAER-Test auf ihr Hörvermögen geprüft werden. Zwei taube oder betroffene Hunde miteinander zu verpaaren, ist zu vermeiden.
Die Trächtigkeit dauert beim Hund rund 63 Tage. Würfe dieser Rasse umfassen meist 6 bis 10 Welpen, wobei die Zahl schwankt. Das Werfen bei einer großen Rasse kann tierärztliche Unterstützung erfordern, außerdem braucht es einen ruhigen, warmen und sauberen Wurfplatz. Die Welpen sollten vor der Abgabe mit dem BAER-Test geprüft werden, und die frühe Sozialisierung im Wurf legt den Grundstein für ein ausgeglichenes Wesen im Erwachsenenalter. Angesichts der Tierschutzaspekte, der in manchen Regionen geltenden Haltungsbeschränkungen und der Anforderungen der Rasse sollte die Zucht erfahrenen, gesundheitsorientierten Programmen vorbehalten bleiben.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Zuchtreife (HĂĽndin) | In der Regel ab etwa 2 Jahren |
| Tragzeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Etwa 6 bis 10 Welpen |
| Absetzalter | Rund 6 bis 8 Wochen |
| Gesundheitsuntersuchungen | Hüft- und Ellbogenuntersuchung; BAER-Hörtest |
Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Dogo Argentino überall auffindbar.
Das Tierschutzgesetz verlangt, dass jeder Hund gechippt und in der amtlichen Heimtierdatenbank eingetragen ist, Ihr Hund der Rasse Dogo Argentino eingeschlossen. Damit endet die Pflicht, nicht der Nutzen: Das gratis Profil von United Pet Club hängt Ihre Telefonnummer so an den Chip, dass auch ein Finder in München oder Mailand sie erreicht. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.
Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Dogo Argentino sind erst dann eine RĂĽckfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknĂĽpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebĂĽhrenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.
Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.
Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet fĂĽr Aktualisierungen nie etwas.
Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch auĂźerhalb Ă–sterreichs zu Ihnen fĂĽhrt, gratis.
Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.
Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Dogo Argentino.
Er zählt zu den großen Rassen. Rüden erreichen etwa 60 bis 68 cm Schulterhöhe, Hündinnen etwa 60 bis 65 cm, die meisten ausgewachsenen Tiere wiegen rund 35 bis 45 kg.
Er ist treu, selbstbewusst und beschützend. Seiner eigenen Familie gegenüber zeigt er sich anhänglich, mit Kindern, mit denen er aufwächst, kommt er meist gut zurecht, gegenüber Fremden ist er von Natur aus vorsichtig und gegenüber anderen Hunden oft bestimmt.
Die Fellpflege ist dank des kurzen Fells einfach, insgesamt stellt die Rasse aber hohe Ansprüche. Sie braucht 60 bis 90 Minuten Bewegung täglich, laufende Erziehung und Sozialisierung, einen sicher eingezäunten Garten, Sonnenschutz und einen erfahrenen Halter.
Die typische Lebenserwartung liegt bei 9 bis 15 Jahren. Gute Ernährung, Gewichtskontrolle, regelmäßige tierärztliche Betreuung und die Untersuchung auf rassetypische Probleme unterstützen ein langes, gesundes Leben.
Für erfahrene, aktive Halter, die Erziehung, Bewegung und Aufsicht bieten können, kann er ein ergebener Familienwächter sein. Für Ersthundehalter oder Haushalte, die mit seiner Kraft, seinem Jagdtrieb und seinem Schutzinstinkt nicht umgehen können, ist er nicht zu empfehlen.
Ja. Wie bei anderen ĂĽberwiegend weiĂźen Rassen kann beim Dogo angeborene Taubheit an einem oder beiden Ohren auftreten. Verantwortungsvolle ZĂĽchter lassen die Welpen vor der Abgabe mit dem BAER-Test prĂĽfen.
Nein. Manche Länder und Regionen schränken die Haltung der Rasse ein oder verbieten sie. In Österreich regeln einzelne Bundesländer den Umgang mit sogenannten Listenhunden unterschiedlich, etwa durch Wesenstests oder Sachkundenachweise. Informiere dich vor der Anschaffung über die örtlichen Vorschriften und beziehe Hunde ausschließlich von verantwortungsvollen Züchtern, die Gesundheitstests durchführen.