
Der Dackel ist ein temperamentvoller, neugieriger kleiner Jagdhund, bekannt für seinen langen Körper, seine große Persönlichkeit und sein mutiges, ergebenes Wesen.
Wie das Fell des Dackel aufgebaut ist und was das fĂĽr die Pflege bedeutet.
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Der Dachshund ist ein kleiner deutscher Laufhund mit langem RĂĽcken und kurzen Beinen, gezĂĽchtet zur Jagd auf Dachs und andere Baubewohner.
Der Dachshund ist ein kleiner Laufhund aus Deutschland, und sein Name sagt eigentlich schon alles: Dachs steht für das Tier, auf das er ursprünglich angesetzt wurde, Hund für den Hund selbst. Der lange Rücken, der tiefe Brustkorb und die kurzen Läufe erlaubten es ihm, in Erdbaue einzudringen und das Wild dort zu stellen. Genau diese Körperform prägt bis heute die unverwechselbare Silhouette der Rasse. In Österreich sagt man umgangssprachlich meist einfach Dackel dazu.
Trotz seiner geringen Größe steckt im Dachshund ein großer Charakter. Halter beschreiben ihn oft als anhänglich, eigenwillig, neugierig, temperamentvoll und mutig bis an die Grenze der Waghalsigkeit. Er baut enge Bindungen zu seiner Familie auf und hängt meist besonders an ein bis zwei Bezugspersonen. Der ausgeprägte Jagdtrieb und die Vorliebe, jeder interessanten Spur mit der Nase zu folgen, sind direkte Erben seiner Vergangenheit als Jagdhund.
Den Dachshund gibt es in zwei Größen, Standard und Zwerg, sowie in drei Fellarten: kurzhaarig, langhaarig und rauhaarig. Diese Auswahl bedeutet, dass sich für ganz unterschiedliche Haushalte eine passende Variante findet, auch wenn der Grundcharakter bei allen weitgehend gleich bleibt.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Herkunft | Deutschland |
| Größe | Klein |
| Lebenserwartung | 12 bis 16 Jahre |
| Gruppe / Rolle | Laufhund; ursprĂĽnglich zur Jagd auf Dachs und andere Baubewohner gezĂĽchtet |
| Geeignet für | Familien und Einzelpersonen; bei sehr kleinen Kindern und kleinen Haustieren Aufsicht nötig |
Der Dachshund passt zu Menschen, die einen kleinen Hund mit viel Eigensinn wollen und bereit sind, konsequent und geduldig zu erziehen. Sein unabhängiges Wesen bedeutet, dass er nicht ständig auf Gefallen aus ist, Ersthundehalter sollten also mit einem Hund rechnen, der eine eigene Meinung hat. Die Rasse kommt sowohl in der Wohnung als auch im Haus zurecht, solange sie täglich spazieren geht und geistig gefordert wird. Wegen seines Rückens eignet er sich besonders für Haushalte, in denen Sprünge von Sofa oder Fauteuil und häufiges Stiegensteigen vermieden werden können.
Der Dachshund wurde in Deutschland zur Jagd auf Dachs gezĂĽchtet. Seine Form entstand ĂĽber Jahrhunderte, vor den ersten Standards im 19. Jahrhundert.
Der Dachshund entstand in Deutschland, wo Hunde seines Grundtyps schon früh zum Aufspüren und Ausgraben von Höhlenbewohnern eingesetzt wurden. Der Zweck steckt unmittelbar im Namen: Dachs bezeichnet das Tier, Hund den Hund. Jäger brauchten einen Hund, der klein genug war, um in einen Dachsbau zu passen, gleichzeitig aber mutig genug, um sich dort unten mit dem Tier auseinanderzusetzen. Der lange, niedrige Körperbau war die Antwort auf diese Anforderung.
Hunde, die dem heutigen Dachshund ähneln, finden sich schon in deutschen Aufzeichnungen früherer Jahrhunderte, doch die gezielte Zucht auf einen festen Typ nahm im 18. und 19. Jahrhundert deutlich Fahrt auf. Züchter selektierten auf einen tiefen Brustkorb für ausreichend Lungenvolumen, kurze Läufe für die Arbeit im Bau und eine kräftige, weit tragende Stimme, an der die Jäger den Hund unter der Erde orten konnten.
Die drei Felltypen entstanden, um unterschiedlichem Gelände und Wild gerecht zu werden. Der kurzhaarige Dachshund gilt als die ursprüngliche Variante. Der langhaarige Typ soll aus Kreuzungen mit Spaniel ähnlichen Hunden hervorgegangen sein, der rauhaarige aus Einkreuzungen, die ein terrierartiges Fell für den Schutz im dichten Unterholz beisteuerten. Auch die beiden Größen wurden unterschieden, wobei kleinere Hunde für kleinere Beute wie Kaninchen eingesetzt wurden.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war der Dachshund in Deutschland offiziell anerkannt, wenig später folgten Klubs und Standards auch in anderen Ländern, etwa in Österreich. Die Rasse verbreitete sich international sowohl als Arbeitshund als auch als Familienbegleiter, und mit der Zeit wurde die Rolle als Begleithund zur häufigeren von beiden.
Der Dachshund hat einen langen, niedrigen Körper, tiefen Brustkorb und kurze Läufe. Es gibt zwei Größen und drei Fellarten in vielen Farben.
Der Dachshund ist durch seinen langgestreckten Körper und die kurzen Läufe sofort erkennbar. Der Brustkorb ist tief, das Brustbein deutlich ausgeprägt, wodurch die Vorderfront nach vorne zu drängen scheint. Der Kopf ist lang und läuft spitz zu, der Schädel leicht gewölbt, der Fang kräftig. Die Ohren sitzen hoch an und liegen eng an den Wangen, die Augen sind mittelgroß und mandelförmig. Der Hund bewegt sich wachsam und selbstsicher, mit einer Ausstrahlung, die größer wirkt als sein Körperbau vermuten lässt.
| Merkmal | Standard |
|---|---|
| Größe | Standard etwa 20 bis 23 cm (8 bis 9 Zoll); Zwerg etwa 13 bis 15 cm (5 bis 6 Zoll) Schulterhöhe |
| Gewicht | Standard etwa 7 bis 15 kg (16 bis 32 lb); Zwerg etwa 5 kg (11 lb) oder darunter |
| Fell | Drei Typen: kurzhaarig, langhaarig, rauhaarig |
| Farben | Rot, Creme, Schwarz mit Loh, Schokobraun mit Loh und andere; dazu Muster wie Dapple, Brindle, Sable und Piebald |
| Augen | Mittelgroß, mandelförmig, bei den meisten Farben dunkel |
Das Kurzhaar ist kurz, dicht und glänzend und braucht am wenigsten Pflege. Das Langhaar liegt glatt an und ist leicht gewellt, am längsten an Ohren, Brust, Unterseite und Rute. Das Rauhaar ist hart und dicht mit weicherer Unterwolle, dazu Bart und buschige Augenbrauen.
Einfarbiges Rot und Creme sind häufig, ebenso die zweifarbigen Kombinationen Schwarz mit Loh und Schokobraun mit Loh. Auch Muster wie Dapple (ein marmoriertes Fleckenmuster), Brindle (gestromt), Sable (wildfarbig) und Piebald (weißscheckig) kommen vor. Manche Farb und Musterkombinationen bringen gesundheitliche Risiken mit sich, weshalb die Fellfarbe bei der Auswahl eines Hundes nicht das einzige Kriterium sein sollte.
Der Dachshund ist anhänglich, neugierig und mutig, mit einem sturen Zug aus seiner Jagdvergangenheit. Fremden gegenüber oft zurückhaltend.
Der Dachshund vereint einen ausgeprägten Charakter mit einem kleinen Körper. Er ist seinen Menschen zugetan und sucht sich im Haushalt oft eine Lieblingsperson, der er auf Schritt und Tritt folgt. Neugier und Temperament zeigen sich in seinem ständigen Interesse an Gerüchen, Geräuschen und kleinen, sich bewegenden Dingen, ein direktes Echo seiner Vergangenheit als Jagdhund. Dieselbe Vergangenheit gibt ihm einen Mut, der gegenüber Tieren, die er als Beute betrachtet, fast schon in Waghalsigkeit umschlagen kann.
In der Familie ist die Rasse anhänglich und verspielt und genießt körperliche Nähe. Fremden gegenüber zeigt sie sich oft zurückhaltend oder wachsam, und viele Dachshunde bellen Besucher und ungewohnte Geräusche bereitwillig an, was sie zu brauchbaren Meldehunden macht. Frühe, konsequente Sozialisierung hilft, das Misstrauen zu dämpfen und übermäßiges Bellen zu reduzieren.
Im Umgang mit anderen Haustieren ist das Bild uneinheitlich. Ein Dachshund, der mit anderen Hunden aufwächst, kommt meist gut zurecht, doch sein Jagdtrieb bedeutet, dass kleine Tiere wie Kaninchen, Nagetiere und Vögel eine Hetzjagd auslösen können. Mit Kindern kann er ein guter Begleiter sein, solange der Umgang ruhig verläuft und beaufsichtigt wird, denn grobes Anfassen gefährdet seinen langen Rücken und kann eine Abwehrreaktion auslösen. Der Sturkopf ist real, Halter sollten also mit einem Hund rechnen, der Befehle hinterfragt und Geduld mehr belohnt als Druck.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung | 5 |
| Energie | 3 |
| Trainierbarkeit | 2 |
| Bellfreude | 4 |
| Fellverlust | 2 |
Die Pflege des Dachshunds braucht fellgerechtes BĂĽrsten, moderate Bewegung und Schutz des langen RĂĽckens vor Ăśberlastung.
Die tägliche Pflege eines Dachshunds ist überschaubar, doch die Körperform der Rasse verlangt nach ein paar besonderen Gewohnheiten. Die Fellpflege hängt vom Felltyp ab, und die Bewegung muss Muskulatur und Kondition aufbauen, ohne dabei die Wirbelsäule zu belasten.
Der Dachshund kommt sowohl in der Wohnung als auch im Haus gut zurecht. Kälte verträgt er wegen des kurzen Fells und des niedrigen Körperbaus schlecht, weshalb besonders die kurzhaarige Variante im Winter von einem Hundemantel profitiert. Rampen oder kleine Stufen bei Sofa und Bett helfen ihm, ohne Sprünge hinauf und hinunter zu kommen. Ein sicher eingezäunter Garten ist sinnvoll, denn die Rasse gräbt gerne und folgt Gerüchen auch unter oder durch Lücken im Zaun.
Dachshunde brauchen vollwertiges Futter in kontrollierten Portionen, damit sie schlank bleiben, denn Ăśbergewicht belastet den RĂĽcken.
Ein vollwertiges, ausgewogenes Hundefutter, das zu Größe und Lebensphase des Dachshunds passt, deckt seinen Nährstoffbedarf. Da die Rasse leicht zunimmt und dieses Gewicht auf einer empfindlichen Wirbelsäule trägt, ist Portionskontrolle hier wichtiger als bei vielen anderen Rassen. Portionieren Sie die Mahlzeiten, statt das Futter frei zur Verfügung zu stellen, und passen Sie die Menge so an, dass sich die Rippen unter einer dünnen Fettschicht leicht ertasten lassen. Standard und Zwergdachshunde brauchen unterschiedliche Mengen, und der individuelle Bedarf hängt zusätzlich von Stoffwechsel und Bewegung ab.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (Zwerg) | Etwa 1/4 bis 1/2 Tasse | 3 bis 4 |
| Welpe (Standard) | Etwa 1/2 bis 1 Tasse | 3 bis 4 |
| Erwachsen (Zwerg) | Etwa 1/2 bis 3/4 Tasse | 2 |
| Erwachsen (Standard) | Etwa 3/4 bis 1 1/2 Tassen | 2 |
| Senior | Etwas weniger als die erwachsene Menge; kalorienreduziertes Futter wählen | 2 |
Beschränken Sie Leckerlis auf etwa 10 Prozent der Tageskalorien und ziehen Sie sie von der Futtermenge ab. Kleine, kalorienarme Leckerlis eignen sich gut, um diese futterorientierte Rasse zu trainieren. Die meisten Dachshunde brauchen bei vollwertiger Ernährung keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel; fragen Sie vor Gelenks, Haut oder anderen Präparaten Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt, besonders bei Hunden mit Rücken oder Gewichtsproblemen. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein.
Dachshunde werden meist 12 bis 16 Jahre alt, neigen aber zu Bandscheiben-, Zahn-, Augen- und Gewichtsproblemen.
Der Dachshund ist im Allgemeinen eine langlebige Rasse mit einer typischen Lebenserwartung von 12 bis 16 Jahren. Seine namensgebende Körperform bringt jedoch ein höheres Risiko für Rückenprobleme mit sich als bei den meisten anderen Rassen. Am bedeutendsten ist dabei der Bandscheibenvorfall, in der Fachsprache auch intervertebrale Diskopathie oder IVDD genannt: Dabei wölben sich die dämpfenden Bandscheiben zwischen den Wirbeln vor oder reißen und drücken auf das Rückenmark. Den Hund schlank zu halten, Sprünge zu vermeiden und ihn richtig zu handhaben, senkt das Risiko deutlich.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Bandscheibenvorfall (IVDD) | Rückenschmerzen, Bewegungsunlust, wackelige oder schleifende Hinterläufe, plötzliche Schwäche | Das ernsteste Problem der Rasse; bei plötzlichen Anzeichen sofort zur Tierarztordination |
| Übergewicht | Gewichtszunahme, Rippen schwer zu ertasten, wenig Energie | Belastet Wirbelsäule und Gelenke zusätzlich; wird über Ernährung und Bewegung gesteuert |
| Zahnerkrankungen | Mundgeruch, Zahnstein, gerötetes Zahnfleisch, Zahnverlust | Häufig bei kleinen Rassen; regelmäßiges Putzen und professionelle Reinigung helfen |
| Augenerkrankungen (etwa PRA) | Trübung, Nachtblindheit, Anstoßen an Gegenständen | Manche Formen sind erblich; Züchter können die Elterntiere testen lassen |
| Patellaluxation | Hüpfender Gang, zeitweise Lahmheit der Hinterläufe | Kniescheibe springt aus der Position; reicht von leicht bis operationsbedürftig |
Dachshunde sind klug, aber eigenständig und stur, was das Training verlangsamt. Kurze, belohnungsbasierte Einheiten wirken am besten.
Die Erziehung eines Dachshunds stellt die Geduld auf die Probe. Die Rasse ist klug und kann ein breites Spektrum an Kommandos lernen, wurde aber dafür gezüchtet, alleine unter der Erde zu arbeiten und eigene Entscheidungen zu treffen. Deshalb wägt sie oft ab, ob sich ein Befehl überhaupt lohnt. Diese Eigenständigkeit wirkt beim Training wie Sturheit. Die Futtermotivation ist meist hoch, was Haltern ein nützliches Werkzeug gibt, doch die Rasse langweilt sich rasch und wehrt sich gegen stures Wiederholen. Besonders die Stubenreinheit kann länger dauern als im Durchschnitt und profitiert von einer festen Routine und dem Einsatz einer Box.
Halten Sie die Einheiten kurz und häufig, und beenden Sie sie mit einem Erfolgserlebnis. Frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden und Alltagssituationen verringert Misstrauen und Bellen. Konsequenz aller Haushaltsmitglieder verhindert, dass der Hund lernt, Regeln seien verhandelbar.
Die Zucht von Dachshunden verlangt Aufmerksamkeit für Rücken und Erbgesundheit sowie sorgfältige Farbpaarungen. Würfe sind meist klein.
Verantwortungsvolle Dachshundzucht beginnt bei Gesundheit und Wesen, nicht beim Aussehen. Hündinnen erreichen die Geschlechtsreife meist im ersten Lebensjahr, seriöse Züchterinnen und Züchter warten jedoch, bis die Hündin körperlich ausgereift ist und die relevanten Gesundheitsuntersuchungen bestanden hat, bevor eine erste Verpaarung stattfindet. Da die Rasse zu Bandscheibenerkrankungen und bestimmten Augenerkrankungen neigt, sollten Zuchttiere auf diese Punkte untersucht werden, und Hunde mit Rückenproblemen in der Vorgeschichte gehören nicht in ein Zuchtprogramm.
Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Die Würfe sind meist klein, häufig etwa drei bis sechs Welpen, wobei Zwergdachshunde eher an der unteren Grenze liegen. Die Geburt sollte beobachtet werden, und bei stockenden Wehen oder Anzeichen von Erschöpfung bei der Hündin ist tierärztlicher Rat gefragt. Neugeborene Welpen sind in den ersten Wochen vollständig auf die Mutterhündin für Wärme und Nahrung angewiesen; die Züchterin oder der Züchter sorgt für einen sauberen, warmen Wurfbereich und beobachtet die Gewichtszunahme genau.
Die Welpen beginnen im Alter von etwa drei bis vier Wochen mit dem Absetzen und werden während der entscheidenden frühen Phase weiter sozialisiert. Sanfter Umgang, Haushaltsgeräusche und der Kontakt zu neuen Menschen in dieser Zeit prägen das spätere Verhalten des erwachsenen Hundes. Besondere Vorsicht ist bei Farb und Musterpaarungen geboten: Die Verpaarung zweier Dapple-Hunde miteinander kann bei den Welpen schwere gesundheitliche Defekte verursachen, weshalb sorgfältige Züchterinnen und Züchter diese Kombination meiden.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Etwa 6 bis 12 Monate (Zucht später, nach Gesundheitstests) |
| Trächtigkeit | Etwa 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | Etwa 3 bis 6 Welpen |
| Absetzen | Etwa 3 bis 4 Wochen, abgeschlossen mit etwa 7 bis 8 Wochen |
| Gesundheitstests | Untersuchung von Wirbelsäule und Augen; Dapple-zu-Dapple-Verpaarungen vermeiden |
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Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Dachshunds.
Dachshunde gibt es in zwei Größen. Der Standard-Dachshund erreicht etwa 20 bis 23 cm (8 bis 9 Zoll) Schulterhöhe und wiegt etwa 7 bis 15 kg (16 bis 32 lb). Der Zwergdachshund erreicht etwa 13 bis 15 cm (5 bis 6 Zoll) und wiegt meist 5 kg (11 lb) oder weniger.
Die Rasse ist anhänglich, neugierig, temperamentvoll und mutig, mit einem ausgeprägt sturen und eigenständigen Zug. Sie hängt eng an ihrer Familie, kann Fremden gegenüber zurückhaltend sein und neigt dazu, Besucher und ungewohnte Geräusche anzubellen.
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Dachshunde werden meist 12 bis 16 Jahre alt. Gutes Gewichtsmanagement, Zahnpflege und Schutz des RĂĽckens unterstĂĽtzen ein langes, gesundes Leben.
Sie können gute Familienbegleiter sein, wenn sie sanft behandelt werden und der Umgang mit sehr kleinen Kindern beaufsichtigt wird. Ihr langer Rücken ist empfindlich gegenüber grobem Anfassen, und ihr Jagdtrieb erfordert Vorsicht im Umgang mit kleinen Haustieren wie Kaninchen und Nagetieren.
Die Rasse wird am häufigsten mit dem Bandscheibenvorfall (IVDD) in Verbindung gebracht, einer Erkrankung der Wirbelsäule, die mit dem langen Körperbau zusammenhängt. Schlankes Gewicht, weniger Springen, Rampen und richtiges Hochheben senken das Risiko.
Der Dachshund ist eine beliebte und weit verbreitete Rasse, Welpen sind daher meist bei Züchterinnen und Züchtern erhältlich, und erwachsene Hunde finden sich gelegentlich auch in Tierheimen oder bei rassespezifischen Vermittlungen. Achten Sie auf Züchterinnen und Züchter, die die Elterntiere auf Wirbelsäulen und Augenprobleme testen lassen und Dapple-zu-Dapple-Verpaarungen vermeiden. Der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) ist bei der Suche nach seriösen Zuchtstätten eine gute Anlaufstelle.