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Tschechoslowakischer Wolfhund — a Groß, Loyal Hund breed originating in Tschechische Republik

Tschechoslowakischer Wolfhund

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist eine wolfsähnliche, athletische Rasse, bekannt für ihre große Treue, ihre Eigenständigkeit und ihre bemerkenswerte Ausdauer.

Size
Groß
Lifespan
12–16 years
Origin
Tschechische Republik
Temperament
Loyal
Standard colors
Grau und Silber
Key Traits
LoyalUnabhängigMutigAthletischZurückhaltend gegenüber Fremden

Characteristics

Energy Level3
Trainability5
Good With Kids3
Good With Pets3
Grooming Needs4

Coat and grooming

How the Tschechoslowakischer Wolfhund coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Plüschig
Fellänge
Mittellang
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Tschechoslowakischer Wolfhund should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Hinweis: A Tschechoslowakischer Wolfhund drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Tschechoslowakischer Wolfhund colors and patterns

What each club's breed standard says about every Tschechoslowakischer Wolfhund color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Tschechoslowakischer Wolfhund in Grau und Silber. Standard patterns: Zobel.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
GrauStandardgemäß (“Yellowish-gray”)Standardgemäß (“Yellow Gray”)Standardgemäß (“Yellowish-gray”)
SilberStandardgemäß (“silver-gray”)Standardgemäß (“Silver Gray”)Standardgemäß (“silver-gray”)
AlbinoDisqualifizierendNicht anerkanntDisqualifizierend (“Albinism”)
Patterns
ZobelNo rulingStandardgemäß (“sable”)No ruling
EinfarbigNo rulingDisqualifizierend (“Any solid-colored coat”)No ruling
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
BernsteinfarbenStandardgemäß (“amber coloured”)Standardgemäß (“color can vary from amber to yellow”)Standardgemäß (“amber in color”)
GelbNo rulingStandardgemäß (“color can vary from amber to yellow”)No ruling
SchwarzFehler (“Dark brown, black or different coloured eyes”)No rulingFehler (“Dark brown or black eyes”)
DunkelbraunFehler (“Dark brown, black or different coloured eyes”)No rulingFehler (“Dark brown or black eyes”)
Patterns
Verschiedenfarbige AugenFehler (“different coloured eyes”)No rulingFehler (“Eyes of different colors”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKC
SchwarzStandardgemäß (“black”)Standardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“black in color”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Tschechoslowakischer Wolfhund's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Sources

Each ruling comes from the club's published breed standard or color list.

Über den Tschechoslowakischen Wolfhund

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist ein großer, wolfsähnlicher Gebrauchshund aus Tschechien mit ausgeprägter Treue, eigenständigem Wesen und außergewöhnlicher Ausdauer.

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist eine große Gebrauchshunderasse, die dem Wolf zum Verwechseln ähnlich sieht. Er ist hochläufig gebaut, bewegt sich in einem raumgreifenden, energiesparenden Trab und trägt das graue Fell sowie die bernsteinfarbenen Augen, die an seine wilde Abstammung erinnern. Die Rasse entstand Mitte des 20. Jahrhunderts in der Tschechoslowakei aus einem militärischen Zuchtversuch und ist ihren Wurzeln als Arbeitshund bis heute treu geblieben.

Gezüchtet wurde dieser athletische Hund für Ausdauer, nicht bloß für Geschwindigkeit. Ein trainierter, erwachsener Hund bewältigt lange Strecken in gleichmäßigem Tempo, denn die Selektion zielte von Beginn an auf einen Traber, der viele Kilometer zurücklegt, ohne zu ermüden. Der Bewegungsdrang ist ausgeprägt; ohne Aufgabe oder dauerhafte Beschäftigung wird der Hund unruhig.

Im Wesen zeigt sich der Wolfhund treu und zugleich eigenständig. Zu seinen Bezugspersonen baut er eine enge Bindung auf; Fremden gegenüber bleibt er reserviert. Er denkt mit und prüft selbst, ob ein Kommando aus seiner Sicht Sinn ergibt. Erfahrene Halter empfinden genau das als Bereicherung. Einsteiger sind damit häufig überfordert.

Kurzübersicht
MerkmalDetail
HerkunftTschechien
GrößeGroß
Lebenserwartung12 bis 16 Jahre
Gruppe/AufgabeGebrauchshund, ursprünglich für Militär- und Grenzdienst gezüchtet
Geeignet fürErfahrene Halter und aktive Haushalte; braucht frühe Sozialisierung mit Fremden und anderen Tieren

Für wen die Rasse passt

Die Rasse passt zu Haltern, die konsequent führen, täglich für Bewegung sorgen und beständig sozialisieren. Am wohlsten fühlt sich der Wolfhund bei Menschen, die gerne trainieren, wandern oder Hundesport betreiben und einen Begleiter suchen, der ihnen eng verbunden bleibt. Wer selten zu Hause ist oder einen unkomplizierten, von Anfang an zugänglichen Familienhund möchte, ist bei dieser Rasse falsch.

Geschichte und Herkunft

Der Tschechoslowakische Wolfhund entstand in den 1950er-Jahren in der Tschechoslowakei durch die Kreuzung von Deutschen Schäferhunden mit Karpatenwölfen für den militärischen Grenzdienst.

Ihren Anfang nahm die Rasse 1955 in der Tschechoslowakei als geplantes Zuchtexperiment. Diensttaugliche Deutsche Schäferhunde wurden mit grauen Karpatenwölfen gekreuzt, um zu prüfen, ob sich Wolfseigenschaften mit der Gelehrigkeit eines Diensthundes verbinden lassen. Die ersten Versuche fanden auf einer militärischen Grenzschutzstation statt.

Bei den ersten Verpaarungen stand die Wölfin Brita einem Deutschen Schäferhund gegenüber; spätere Verpaarungen brachten Blut weiterer, namentlich bekannter Wölfe in die Zucht ein. Selektiert wurde auf Ausdauer, Spürsinn, gutes Nachtsehen und Kälteunempfindlichkeit, allesamt Eigenschaften, die für den Streifendienst entlang der Grenze wichtig waren.

In den 1960er- und 1970er-Jahren wurden die entstandenen Hunde untereinander verpaart und nicht mehr mit Wölfen rückgekreuzt. Dadurch festigte sich der Typ, und das Wesen wurde berechenbarer. Aus dem ursprünglichen Wolf-Hund-Kreuzungsprojekt wurde so schrittweise eine eigenständige Rasse mit verlässlichen Eigenschaften.

1982 erhielt die Rasse die nationale Anerkennung in der Tschechoslowakei, später folgte die internationale Anerkennung durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI). Als Ursprungsland ist die Tschechoslowakei eingetragen. In Österreich betreut der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) als FCI-Mitgliedsorganisation die Zucht und Registrierung. Heute lebt der Tschechoslowakische Wolfhund vor allem als Begleit- und Sporthund, nicht mehr als Militärtier.

Erscheinungsbild und Rassestandard

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist groß und schlank gebaut, mit wolfsgrauem Fell, bernsteinfarbenen Augen und einem leichten, athletischen Körperbau für ausdauerndes Traben.

Der Gesamteindruck ist der eines Wolfes. Der Rumpf ist rechteckig und schlank; die Brust ist tief, aber nicht breit; die Läufe sind lang und gerade gestellt. Im Trab trägt der Hund Kopf und Hals tief, was den wilden Ausdruck noch verstärkt. Die Bewegung wirkt leicht und raumgreifend; bekannt ist die Rasse für einen mühelosen, weit ausholenden Gang.

Rassestandard im Überblick
MerkmalDetail
WiderristhöheRüden ab 65 cm, Hündinnen ab 60 cm
GewichtRüden ab etwa 26 kg, Hündinnen ab etwa 20 kg
FellGlattes, anliegendes Doppelhaar, das im Winter dichter wird
FarbeGelbgrau bis silbergrau, mit hellerer Maske
AugenBernsteinfarben, klein, schräg stehend

Fell und Farbe

Das Fell ist wetterfest und doppelt angelegt. Im Winter ist es deutlich dichter als im Sommer; die dichte Unterwolle hält den Hund auch bei den kalten Wintern im Alpenraum warm. Zugelassen sind die Farben Gelbgrau bis Silbergrau, stets mit der typisch hellen Maske im Gesicht. Das Haar ist kurz bis mittellang und liegt eng am Körper an. Stehende, dreieckige Ohren und eine buschige, in Ruhe tief getragene Rute vervollständigen das wolfsähnliche Bild.

Wesen und Verhalten

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist seiner Familie treu und mutig zugetan, denkt eigenständig und verhält sich Fremden gegenüber zurückhaltend bis distanziert.

Zu seiner Familie baut der Tschechoslowakische Wolfhund eine feste Bindung auf und verteidigt seine Menschen mutig, wenn es darauf ankommt. Zu Hause zeigt er sich verspielt und aufmerksam und hält sich gerne in der Nähe seiner Halter auf. Er ist feinfühlig gegenüber seinem Menschen und liest Körpersprache sehr genau.

Fremden gegenüber bleibt der Hund distanziert und wachsam. Beim ersten Kennenlernen zeigt er sich selten von sich aus freundlich, weshalb frühe und fortlaufende Sozialisierung nötig ist, damit er mit unbekannten Menschen und Situationen gut zurechtkommt. Fehlt diese Erfahrung, kann er misstrauisch werden.

Die Eigenständigkeit ist stark ausgeprägt. Bevor er einer Anweisung folgt, überlegt der Hund erst, ob sie für ihn Sinn ergibt, ein Erbe seiner Arbeits- und Wolfsvorfahren. Gegenüber kleinen Tieren kann der Jagdtrieb hoch sein; am besten wächst er daher von klein auf gemeinsam mit Katze oder Hund im Haushalt auf. Gesellschaft, ob von Menschen oder Artgenossen, braucht er, denn mit langem Alleinsein kommt er schlecht zurecht.

Bewertung der Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit4
Energie5
Trainierbarkeit3
Lautstärke2
Fellwechsel4

Pflege und täglicher Bedarf

Der Tschechoslowakische Wolfhund braucht viel tägliche Bewegung, ein sicher eingezäuntes Grundstück und saisonale Fellpflege, die während des Fellwechsels deutlich aufwendiger wird.

Fellpflege

  • Den Großteil des Jahres genügt wöchentliches Bürsten, um loses Haar zu entfernen
  • Während der beiden starken saisonalen Fellwechsel, wenn die Unterwolle in großen Mengen ausfällt, mehrmals wöchentlich bürsten
  • Nur gelegentlich baden, da sich das Fell weitgehend selbst reinigt
  • Krallen regelmäßig kontrollieren und kürzen, Ohren sauber und trocken halten

Bewegung

  • Mindestens ein bis zwei Stunden Aktivität pro Tag einplanen
  • Ausdauerndes Traben, Laufen oder Wandern einbauen, das der Kondition der Rasse entspricht
  • Kopfarbeit ergänzen, etwa Nasenarbeit, Fährtensuche oder Trainingseinheiten
  • Hundesportarten wie Canicross, Bikejöring oder Obedience in Betracht ziehen, um die Energie sinnvoll zu lenken

Umgebung

Die Rasse braucht Platz und ein sicher eingezäuntes Areal. Zäune sollten hoch und gegen Untergraben gesichert sein, denn der Hund springt gut und gräbt gerne. Dank seines dichten Fells kommt der Tschechoslowakische Wolfhund gut mit den kalten Wintern in Österreich zurecht; bei Hitze braucht er dagegen Schatten und ausreichend Wasser. Für die Stadtwohnung oder langes Alleinsein ist er nicht geeignet.

Ernährung und Fütterung

Der Tschechoslowakische Wolfhund braucht eine vollwertige, proteinreiche Ernährung, abgestimmt auf sein hohes Bewegungspensum und in abgemessenen Tagesportionen gefüttert.

Gefüttert wird eine vollwertige, ausgewogene Ration, die auf einen großen, aktiven Gebrauchshund abgestimmt ist. Das Protein soll die Muskulatur erhalten; die Gesamtkalorien sollten sich am tatsächlichen Pensum orientieren, das zwischen einem Ruhetag und einer langen Wandertour stark schwanken kann. Viele Halter setzen auf hochwertiges Fertigfutter; manche füttern unter fachlicher Anleitung eine sorgfältig zusammengestellte Roh- oder Frischkost. Frisches Wasser sollte immer bereitstehen.

Allgemeine Fütterungsrichtlinie (an den einzelnen Hund anpassen)
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Futterangabe, auf kleine Portionen aufgeteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 18 Monate)Laut Futterangabe für die Wachstumsphase2 bis 3
ErwachsenEtwa 400 bis 600 g Trockenfutter, je nach Aktivität2
SeniorLeicht reduziert, um das Gewicht zu halten2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten nur einen kleinen Anteil der Tagesration ausmachen, etwa 10 Prozent, damit der Hund nicht zunimmt. Eine ausgewogene Vollration deckt bei einem erwachsenen Hund den Nährstoffbedarf normalerweise auch ohne Zusätze. Nahrungsergänzungen, etwa Gelenkschutz für einen älteren oder stark geforderten Hund, vorher immer mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen.

Gesundheit und typische Erkrankungen

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist robust und erreicht meist ein Alter von 12 bis 16 Jahren; Hüftdysplasie und einige erblich bedingte Erkrankungen kommen in der Rasse dennoch vor.

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist widerstandsfähig und wird häufig 12 bis 16 Jahre alt. Weil die Rasse genetisch nah am Wolf steht und aus einer kleinen Gründerpopulation stammt, testen verantwortungsvolle Züchter gezielt auf Erbkrankheiten und selektieren auf einen gesunden Körperbau. Ein fitter, schlanker Hund mit regelmäßiger Bewegung bleibt meist bis ins hohe Alter gesund.

In der Rasse dokumentierte Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
HüftdysplasieSteifheit, Hinken, Mühe beim AufstehenElterntiere mit Hüftröntgen wählen
EllbogendysplasieLahmheit der Vorderläufe, BewegungsunlustWird durch tierärztliche Bildgebung festgestellt
Degenerative MyelopathieAllmähliche Schwäche der HinterläufeEin Gentest ist verfügbar
Hypophysärer ZwergwuchsWachstumsstörung, FellveränderungenAnlageträger-Test hilft Züchtern, betroffene Würfe zu vermeiden

Vorsorge

  • Grundimmunisierung und Parasitenschutz aktuell halten
  • Den Hund schlank halten, das schont die Gelenke
  • Jährliche tierärztliche Kontrolle einplanen, bei Senioren öfter
  • Zähne regelmäßig putzen und auf Zahnerkrankungen achten
  • Verfügbare Gentests in der Zucht nutzen

Erziehung

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist klug, aber eigenständig; Erziehung gelingt am besten mit frühem Beginn, Konsequenz und belohnungsbasierten Methoden.

Der Tschechoslowakische Wolfhund ist klug und lernfähig, gehorcht aber nicht automatisch. Kommandos hinterfragt er; auf harte Hand oder stures Wiederholen reagiert er schlecht. Erziehung gelingt, wenn sie früh beginnt, konsequent bleibt und dem Hund einen Grund zur Mitarbeit gibt. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten halten seine Aufmerksamkeit besser als lange Übungsblöcke. Sozialisierung mit Menschen, Orten und anderen Tieren zählt genauso wie Gehorsam und sollte schon im Welpenalter beginnen.

Grundlagen

  1. Sozialisierung und Handling schon in den ersten Wochen zu Hause beginnen
  2. Namen und einen zuverlässigen Rückruf früh üben, zunächst an der Schleppleine
  3. Grundkommandos (Sitz, Platz, Bleib, Aus) zunächst in ruhiger Umgebung aufbauen, dann Ablenkungen einbauen
  4. Lockere Leinenführigkeit üben, solange der Hund noch nicht groß und kräftig ist
  5. Die Energie in einen strukturierten Rahmen lenken, etwa Fährtenarbeit, Obedience oder eine Hundesportart

Zucht

Die Zucht des Tschechoslowakischen Wolfhunds richtet sich nach einer meist einmal jährlichen Läufigkeit, einer rund neunwöchigen Trächtigkeit und sorgfältiger Auswahl gesundheitlich getesteter Elterntiere.

Hündinnen dieser Rasse werden häufig nur einmal im Jahr läufig statt zweimal, eine Eigenschaft, die eher an den Wolf als an die meisten Haushunde erinnert. Mit der Zucht sollte gewartet werden, bis beide Elterntiere körperlich ausgereift sind und die relevanten Gesundheitstests durchlaufen haben, darunter die Hüftauswertung und verfügbare Gentests. Die Verpaarung erfolgt zum fruchtbaren Zeitpunkt der Hündin.

Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage. Für eine große Rasse fallen die Würfe meist mittelgroß aus. Die Hündin wirft und versorgt die Welpen in der Regel weitgehend selbständig; trotzdem sind ein ruhiger, sicherer Wurfplatz und tierärztliche Unterstützung in Reichweite wichtig. Die Welpen öffnen die Augen nach etwa zwei Wochen und werden ab der dritten bis vierten Woche allmählich entwöhnt.

Frühe Sozialisierung steht im Mittelpunkt. Weil die Rasse von Natur aus zurückhaltend ist, nehmen Züchter die Welpen täglich auf den Arm und machen sie schon vor dem Umzug in ein neues Zuhause, üblicherweise ab der achten Lebenswoche, mit unterschiedlichen Bildern, Geräuschen und Menschen vertraut. Passt der künftige Halter zu einem aktiven, eigenständigen Hund, lassen sich spätere Probleme oft vermeiden.

Zuchtdaten
KennzahlWert
GeschlechtsreifeEtwa 1 bis 2 Jahre
LäufigkeitHäufig einmal pro Jahr
TrächtigkeitEtwa 63 Tage
Typischer WurfMehrere Welpen (mittelgroßer Wurf für eine große Rasse)
EntwöhnungEtwa 6 bis 8 Wochen
Frühestmögliche AbgabeAb der 8. Woche

Tschechoslowakischer Wolfhund registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Tschechoslowakischer Wolfhund überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Tschechoslowakischer Wolfhund in Österreich registrieren

Geben Sie die Daten Ihres Hundes der Rasse Tschechoslowakischer Wolfhund ein: Name, Geburtsdatum, ein gutes Foto, dazu Ihre Handynummer, speichern, fertig. Das Profil bleibt gratis, für immer, und nimmt die Chipnummer auf, sobald Sie sie haben. Die Hunderegistrierung wartet nicht auf den Tierarzttermin.

Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Tschechoslowakischer Wolfhund sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Tschechoslowakischer Wolfhund in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Tschechoslowakischer Wolfhund an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Tschechoslowakischer Wolfhund in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Tschechoslowakischer Wolfhund?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Tschechoslowakischen Wolfhund betreffen seine Größe, sein Wesen, den Pflegeaufwand, die Lebenserwartung, die Eignung als Familienhund und die Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein Tschechoslowakischer Wolfhund?

Es handelt sich um eine große Rasse. Rüden erreichen mindestens 65 cm Widerristhöhe und wiegen ab etwa 26 kg, Hündinnen mindestens 60 cm bei einem Gewicht ab etwa 20 kg.

Wie ist das Wesen der Rasse?

Der Wolfhund ist seiner Familie treu und mutig zugetan, denkt eigenständig und bleibt Fremden gegenüber distanziert. Er bindet sich eng an seine Menschen und braucht frühe Sozialisierung, um im Umgang mit fremden Menschen und Tieren entspannt zu bleiben.

Ist der Tschechoslowakische Wolfhund pflegeleicht?

Nein, er ist anspruchsvoll. Die Rasse braucht täglich ein bis zwei Stunden Bewegung, Kopfarbeit, einen sicher eingezäunten Auslauf und konsequente Erziehung. Für Ersthundehalter oder Menschen, die lange außer Haus sind, eignet er sich nicht.

Wie alt wird die Rasse?

Die typische Lebenserwartung liegt bei 12 bis 16 Jahren; bei passender Haltung und Fütterung ist die Rasse in der Regel robust.

Ist er als Familienhund geeignet?

In einer Familie, mit der er aufgewachsen ist, kann er sehr anhänglich sein; am besten passt er aber zu aktiven, erfahrenen Haltern. Wegen des Jagdtriebs und seiner Zurückhaltung braucht er frühe Sozialisierung mit Kindern und anderen Haustieren.

Wie leicht findet man einen Züchter?

Außerhalb ihrer Ursprungsregion ist die Rasse selten. Wer einen Welpen möchte, landet meist auf der Warteliste eines verantwortungsvollen Züchters, der seine Würfe gesundheitlich testet und sozialisiert.

Haart die Rasse stark?

Ja. Das Doppelfell haart laufend und durchläuft jährlich zwei starke Fellwechsel, in denen tägliches Bürsten hilft, die lose Unterwolle unter Kontrolle zu halten.

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