
Der Schwarze Russische Terrier ist ein selbstbewusster, schützender Arbeitshund, der für den Wachdienst entwickelt wurde und Kraft mit ausgeglichener Intelligenz verbindet.
Wie das Fell des Russischer Schwarzer Terrier aufgebaut ist und was das für die Pflege bedeutet.
Vorsicht: Das Fell eines Russischer Schwarzer Terrier sollte getrimmt statt geschoren werden.
Ein Drahthaarfell soll an der Wurzel ausgezupft werden, sobald das Haar reif zum Lösen ist. Eine Schermaschine kappt es stattdessen auf halber Länge und lässt die weiche Unterwolle stehen. Das Ergebnis ist ein Fell, das schlaff und verblasst nachwächst; die wetterfeste Struktur kehrt erst zurück, wenn das Haar erneut getrimmt wird.
Vorsicht: Das Fell eines Russischer Schwarzer Terrier verfilzt leicht.
Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.
Hinweis: Ein Russischer Schwarzer Terrier muss alle paar Wochen geschnitten werden.
Dieses Fell wächst immer weiter, statt auszufallen, und muss daher alle paar Wochen geschnitten werden. Lässt man es wachsen, verfilzt es dicht an der Haut und schließt Feuchtigkeit, Schmutz und Wärme ein.
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Der Schwarze Russische Terrier ist ein kräftiger russischer Wachhund, der Kraft mit ruhiger Intelligenz und starker Bindung an seine Familie verbindet.
Der Schwarze Russische Terrier ist ein großer, kompakt gebauter Arbeitshund aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Name führt ein wenig in die Irre, denn mit den klassischen Terriern hat die Rasse wenig gemein. Gezüchtet wurde sie aus mehreren Rassen, um einen einzigen, vielseitig einsetzbaren Wachhund zu schaffen. Das Ergebnis ist ein selbstbewusstes Tier, das seine Umgebung aufmerksam im Blick behält und sich eng an seine Bezugspersonen hält.
Rüden erreichen eine Widerristhöhe von rund 69 bis 76 Zentimetern und bringen 36 bis 59 Kilogramm auf die Waage, womit die Rasse eindeutig zu den Riesenrassen zählt. Das Fell ist schwarz und leicht gewellt, Bart und Augenbrauen verleihen dem Kopf seine unverwechselbare Kontur. Unter dem dichten Haarkleid steckt ein muskulöser Körperbau, der auf Ausdauer statt auf Schnelligkeit ausgelegt ist.
Diese Rasse bindet sich stark an ihren Haushalt und tritt Fremden gegenüber eher zurückhaltend bis distanziert auf. Sind Auslauf und Beschäftigung ausreichend gedeckt, verhält sich der Hund in der Wohnung ruhig, bleibt aber wachsam und reagiert auf alles, was er als Bedrohung einstuft. Frühe Sozialisierung und ein konsequenter Umgang zählen hier mehr als bei vielen kleineren Rassen.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Russland |
| Größe | Riesenrasse (36 bis 59 kg) |
| Lebenserwartung | 10 bis 12 Jahre |
| Gruppe / Aufgabe | Arbeitshund, Wach- und Schutzdienst |
| Verträglichkeit | Gut mit Familienmitgliedern und respektvollen älteren Kindern; bei Fremden und unbekannten Hunden sind Aufsicht und Sozialisierung nötig |
Der Schwarze Russische Terrier passt zu Halterinnen und Haltern mit Platz, Zeit und etwas Erfahrung im Umgang mit großen Arbeitsrassen. Er braucht tägliche Bewegung, regelmäßige Fellpflege und ein konsequentes Training von Welpenbeinen an. Für Ersthundehalter, die lange außer Haus sind, oder für alle, die einen pflegeleichten Begleiter suchen, ist er wenig geeignet. Im passenden Zuhause wird er zu einem verlässlichen, treu ergebenen Begleiter und einem natürlichen Beschützer.
Der Schwarze Russische Terrier entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion, vor allem in der Militärzwingeranlage Krasnaja Swesda bei Moskau, als robuster, kälteresistenter Wachhund.
Die Rasse wurde in den späten 1940er- und den 1950er-Jahren in der Sowjetunion entwickelt. Im Mittelpunkt der Zuchtarbeit stand die staatliche Zwingeranlage Krasnaja Swesda (Roter Stern) bei Moskau, die für die Aufzucht von Diensthunden für Militär und Sicherheitskräfte zuständig war. Das Land brauchte einen großen, robusten Hund, der strenge Winter aushält und zuverlässig bewacht.
Um dieses Ziel zu erreichen, kreuzten die Züchter mehrere etablierte Rassen. Als einflussreichster Vorfahre gilt der Riesenschnauzer, daneben trugen Airedale Terrier, Rottweiler und Neufundländer sowie weitere Rassen zum Erbgut bei. Angestrebt wurde ein einheitlicher Hundetyp mit der Größe, dem Fell und dem Wesen, die für den Diensteinsatz nötig waren.
Ende der 1950er-Jahre hatte sich der Typ so weit gefestigt, dass der erste Rassestandard veröffentlicht wurde. In der Folge gelangten Hunde aus militärischer Haltung in Privathände, und engagierte Züchter verfeinerten Aussehen und Wesen über die folgenden Jahrzehnte weiter. Ab den 1980er-Jahren verbreitete sich die Rasse auch außerhalb der Sowjetunion.
Die internationale Anerkennung folgte: Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) nahm die Rasse in ihren Standard auf, in Österreich erfolgt die Zucht unter dem Dach des Österreichischen Kynologenverbandes (ÖKV) als FCI-Mitgliedsorganisation. Der amerikanische Rassehundeverband AKC ordnete die Rasse 2004 seiner Working Group zu. Heute wird der Schwarze Russische Terrier sowohl als Arbeits- und Wachhund als auch als Familienbegleiter gehalten, wenngleich die Bestandszahlen im Vergleich zu älteren, verbreiteteren Rassen überschaubar bleiben.
Der Schwarze Russische Terrier ist ein großer, kraftvoller, quadratisch gebauter Hund mit schwarzem Doppelfell, ausgeprägtem Bart und kräftiger, muskulöser Statur.
Der Schwarze Russische Terrier wirkt groß und massig, mit kräftigem Knochenbau und deutlich ausgeprägter Muskulatur. Der Körper ist annähernd quadratisch, die Brust tief, der Rücken kräftig und gerade. Der Kopf ist groß mit breitem Schädel, Bart und Augenbrauen prägen den Gesichtsausdruck. Der Gesamteindruck vermittelt Kraft und Standfestigkeit, weniger Eleganz.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Widerristhöhe | Rüden 69 bis 76 cm, Hündinnen 66 bis 74 cm |
| Gewicht | 36 bis 59 kg, je nach Geschlecht und Rahmen |
| Fell | Doppelfell mit grobem, leicht gewelltem Deckhaar und dichter Unterwolle; Bart und Augenbrauen vorhanden |
| Farben | Schwarz; vereinzelte graue Haare sind zulässig |
| Augen | Dunkel, oval, mittelgroß, weit auseinanderstehend |
Das prägende Merkmal ist das schwarze, wetterfeste Doppelfell. Das Deckhaar ist grob und leicht gewellt, die Unterwolle weich und dicht und sorgt für Isolierung. Standardfarbe ist einfarbig Schwarz, vereinzelte graue Haare werden toleriert. Über der Schnauze bildet das Fell den Bart, über den Augen die Brauen. Ungeschnitten wächst das Fell lang und struppig, weshalb die meisten Halterinnen und Halter es regelmäßig scheren und in Form bringen lassen, damit die Kontur gepflegt bleibt und das Fell handhabbar ist.
Der Schwarze Russische Terrier ist loyal, selbstbewusst und beschützend, eng an seine Familie gebunden und Fremden gegenüber zurückhaltend, weshalb frühe Sozialisierung wesentlich ist.
Die Rasse wurde für den Wachdienst gezüchtet, und das zeigt sich im Verhalten. Der Schwarze Russische Terrier ist seinen Menschen sehr ergeben und hält sich gerne in ihrer Nähe auf. Zu Hause verhält er sich ruhig und ausgeglichen, sobald er genug Bewegung hatte, bleibt dabei aber wachsam und reagiert auf alles, was ihm ungewöhnlich erscheint.
Innerhalb der Familie zeigt sich der Hund anhänglich und geduldig, mit Kindern, mit denen er aufgewachsen ist, kommt er in der Regel gut zurecht. Aufgrund seiner Größe sollte der Umgang mit kleinen Kindern dennoch beaufsichtigt werden. Fremden gegenüber ist er von Natur aus distanziert und zurückhaltend. Er gewinnt neue Bekanntschaften nicht schnell lieb und nimmt seine Wächterrolle ernst, weshalb Besucherinnen und Besucher ruhig vorgestellt werden sollten.
Im Umgang mit anderen Hunden und Haustieren hängt viel von der Sozialisierung ab. Manche Tiere, vor allem unkastrierte Rüden, können gegenüber fremden Hunden dominant oder aufdringlich auftreten. Ein selbstbewusster, konsequenter Halter, der von Welpenbeinen an klare Regeln setzt, bekommt einen ausgeglichenen, gut erzogenen erwachsenen Hund. Fehlt diese Struktur, werden der starke Wille und die Größe der Rasse schwer zu handhaben.
| Merkmal | Bewertung |
|---|---|
| Zuneigung (zur Familie) | 5 |
| Energie | 3 |
| Lernfähigkeit | 4 |
| Bellfreudigkeit | 2 |
| Fellwechsel | 2 |
Der Schwarze Russische Terrier braucht regelmäßige Fellpflege, tägliche Bewegung, ausreichend Platz und beständige Gesellschaft, um ausgeglichen zu bleiben.
Das Fell braucht laufende Pflege, um gesund und gepflegt zu bleiben. Als Richtwert gilt:
Als Arbeitsrasse hat dieser Hund einen echten Bewegungsbedarf, wirkt dabei aber nicht überdreht. Richtwerte:
Am besten kommt der Schwarze Russische Terrier in einem Zuhause mit Platz und sicher eingezäuntem Garten zurecht, er kann sich aber bei ausreichender Bewegung auch an eine große Wohnung anpassen. Das Doppelfell verträgt Kälte gut, macht den Hund bei Hitze aber anfälliger für einen Wärmestau, weshalb bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit Vorsicht geboten ist. Am wichtigsten: Diese Rasse will bei ihren Menschen sein, für eine dauerhafte Haltung im Freien oder für längere Isolation ist sie nicht geeignet.
Als Riesenrasse braucht der Schwarze Russische Terrier ein vollwertiges, ausgewogenes Futter in einer Menge, die schlankes Gewicht erhält, sowie umsichtiges Wachstumsmanagement zum Schutz der Gelenke.
Füttern Sie ein vollwertiges, ausgewogenes Futter, das für große beziehungsweise Riesenrassen und für die jeweilige Lebensphase geeignet ist. Riesenrassen neigen zu Gelenkproblemen, deshalb zählt bei Welpen ein kontrolliertes, gleichmäßiges Wachstum mehr als eine rasche Gewichtszunahme. Erwachsene Hunde sollten eher schlank als schwer gehalten werden, da zusätzliches Gewicht die Gelenke belastet. Teilen Sie die Tagesration auf zwei Mahlzeiten auf, um das Risiko einer Magendrehung zu senken, einer ernsten Erkrankung, für die tiefbrüstige Rassen besonders anfällig sind.
| Lebensphase | Menge pro Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|
| Welpe (2 bis 6 Monate) | Laut Angabe auf dem Futter für große Rassen, über den Tag verteilt | 3 bis 4 |
| Junghund (6 bis 18 Monate) | Wachstumsfutter für große Rassen, portioniert | 2 bis 3 |
| Erwachsen (1,5 bis 7 Jahre) | Rund 600 bis 750 g hochwertiges Trockenfutter | 2 |
| Senior (ab 7 Jahren) | Reduzierte Kalorienmenge entsprechend geringerer Aktivität | 2 |
Beschränken Sie Leckerlis auf höchstens rund 10 Prozent der Tageskalorien, damit sie die Ration nicht aus dem Gleichgewicht bringen oder zu Übergewicht führen. Viele Halterinnen und Halter von Riesenrassen setzen auf Gelenknahrungsergänzung wie Glucosamin und Chondroitin sowie Fischöl für Haut und Fell, jede Ergänzung sollte aber erst nach Rücksprache mit dem Tierarzt oder der Tierärztin eingeführt werden. Stellen Sie stets frisches Wasser bereit, besonders nach der Bewegung und bei warmem Wetter.
Der Schwarze Russische Terrier ist mit 10 bis 12 Jahren Lebenserwartung meist robust, neigt als Riesenrasse aber zu orthopädischen, kardialen und Augenerkrankungen, die verantwortungsvolle Zucht abmildert.
Für seine Größe gilt der Schwarze Russische Terrier als gesunde Rasse, mit einer typischen Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren, was für eine Riesenrasse normal ist. Wie alle großen Rassen trägt er ein gewisses Risiko für vererbte und strukturelle Probleme, weshalb der Kauf bei einer Züchterin oder einem Züchter mit Gesundheitschecks einen echten Unterschied macht. Regelmäßige tierärztliche Betreuung und Gewichtskontrolle helfen dem Hund, das obere Ende seiner Lebenserwartung zu erreichen.
| Erkrankung | Anzeichen | Hinweis |
|---|---|---|
| Hüft- und Ellbogendysplasie | Hinken, Steifheit, Mühe beim Aufstehen | Bei Zuchttieren untersucht; Hund schlank halten |
| Magendrehung (Gastric dilatation-volvulus) | Aufgeblähter Bauch, Würgen ohne Erbrechen, Unruhe | Notfall; kleinere Mahlzeiten füttern, keine starke Bewegung rund um die Fütterung |
| Progressive Retinaatrophie | Nachtblindheit, nachlassendes Sehvermögen | Erblich; Augenuntersuchung der Zuchttiere hilft |
| Hyperurikosurie / Harnsteine | Pressen, Blut im Urin, häufiges Harnlassen | Gentest für Züchter verfügbar |
| Herzerkrankungen | Verminderte Ausdauer, Husten, Ohnmacht | Screening mit der Tierärztin oder dem Tierarzt besprechen |
Der Schwarze Russische Terrier ist intelligent und lernfähig, aber eigenwillig, deshalb braucht er frühes, konsequentes, belohnungsbasiertes Training durch eine ruhige, faire Führungsperson.
Diese Rasse ist klug und lernt rasch, gleichzeitig ist sie eigenständig, selbstbewusst und testet Grenzen aus. Am besten reagiert sie auf eine ruhige, konsequente und faire Bezugsperson. Harte oder grobe Methoden gehen bei einem Hund dieser Größe und dieses Wesens meist nach hinten los, während klare Regeln und stetige Bestärkung einen zuverlässigen erwachsenen Hund hervorbringen. Da die Rasse von Natur aus beschützend ist, zählt Sozialisierung genauso viel wie Gehorsam: Der Hund braucht als Welpe einen breiten, positiven Kontakt zu Menschen, Orten und anderen Tieren, damit er lernt, gewöhnliche Situationen von echten Bedrohungen zu unterscheiden.
Für die Zucht des Schwarzen Russischen Terriers braucht es gesundheitsgeprüfte Elterntiere, körperliche Reife vor dem Deckakt und Vorbereitung auf große Würfe dieser Riesenrasse.
Verantwortungsvolle Zucht des Schwarzen Russischen Terriers stellt Gesundheit und Wesen in den Mittelpunkt. Riesenrassen reifen langsam, deshalb sollten Hunde körperlich und geistig ausgereift sein, bevor sie in der Zucht eingesetzt werden. Viele Züchterinnen und Züchter warten bis zu einem Alter von rund zwei Jahren, wenn die Gesundheitschecks für Hüften, Ellbogen, Augen, Herz und bekannte genetische Erkrankungen abgeschlossen und ausgewertet werden können.
Hündinnen werden etwa zweimal jährlich läufig. Nach erfolgreichem Deckakt dauert die Trächtigkeit rund 63 Tage, ähnlich wie bei anderen Rassen. Die Wurfgröße schwankt, liegt aber häufig zwischen sechs und zehn Welpen, was für eine große Rasse üblich ist. Das Werfen einer Riesenrasse kann anspruchsvoll sein, tierärztliche Unterstützung sollte im Vorfeld organisiert werden.
Die Aufzucht der Welpen braucht Platz, Zeit und Ressourcen. Welpen wachsen rasch und brauchen Welpenfutter für große Rassen, sorgfältige Sozialisierung und frühes Handling. Züchterinnen und Züchter führen zudem Wesenstests durch und vermitteln die Welpen überlegt weiter, denn es handelt sich um eine kraftvolle Wachhunderasse, die das passende Zuhause braucht. Wer eine Zucht in Erwägung zieht, sollte auf den damit verbundenen Aufwand und die Kosten vorbereitet sein und nur züchten, um die Rasse zu verbessern, nicht um Stückzahlen zu erhöhen.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Geschlechtsreife | Rund 12 bis 18 Monate; Zuchteinsatz meist erst ab etwa 2 Jahren |
| Läufigkeit | Etwa zweimal jährlich bei Hündinnen |
| Trächtigkeit | Rund 63 Tage |
| Durchschnittliche Wurfgröße | 6 bis 10 Welpen |
| Absetzalter | Rund 7 bis 8 Wochen |
| Empfohlene Tests vor der Zucht | Hüften, Ellbogen, Augen, Herz, genetisches Panel |
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Häufige Fragen zu Größe, Wesen, Pflegebedarf, Lebenserwartung, Eignung und Verfügbarkeit des Schwarzen Russischen Terriers.
Es handelt sich um eine Riesenrasse. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 69 bis 76 cm, Hündinnen etwa 66 bis 74 cm, das Gewicht liegt je nach Geschlecht und Rahmen meist zwischen 36 und 59 kg.
Der Hund ist loyal, selbstbewusst und beschützend. Er bindet sich eng an seine Familie und bleibt Fremden gegenüber wachsam und zurückhaltend, weshalb frühe Sozialisierung wichtig ist, um den Schutzinstinkt im Gleichgewicht zu halten.
Die Rasse verlangt Einsatz. Das Fell braucht zwei- bis dreimal wöchentlich Bürsten und alle sechs bis acht Wochen einen Schnitt, dazu kommen 60 bis 90 Minuten tägliche Bewegung sowie Training und Gesellschaft. Eine pflegeleichte Rasse ist das nicht.
Typischerweise 10 bis 12 Jahre, was für eine Riesenrasse normal ist. Ein schlankes Gewicht und eine Züchterin oder ein Züchter mit Gesundheitschecks unterstützen ein längeres, gesünderes Leben.
In der Regel nicht. Größe, Kraft, Schutztrieb und starker Wille passen am besten zu Halterinnen und Haltern mit Erfahrung im Umgang mit großen Arbeitsrassen und mit der Zeit für konsequentes Training und Sozialisierung von Welpenbeinen an.
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