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Berner Sennenhund — a Groß, Gutmütig Hund breed originating in Schweiz

Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund ist eine gutmütige, anhängliche Schweizer Arbeitsrasse, geschätzt für ihre sanfte Hingabe an die Familie.

Size
Groß
Lifespan
7–10 years
Origin
Schweiz
Temperament
Gutmütig
Standard colors
Schwarz, Weiß und Rostrot
Key Traits
GutmütigAnhänglichRuhigGut mit KindernLoyal

Characteristics

Energy Level3
Trainability5
Good With Kids3
Good With Pets3
Grooming Needs3

Coat and grooming

How the Berner Sennenhund coat is built, and what that means when you groom it.

Fellschichten
Doppeltes Fell
Fellstruktur
Seidig
Fellänge
Lang
Haarwechsel
Saisonaler Fellwechsel

Grooming guidance

  • Kritisch: A Berner Sennenhund should not be shaved.

    Die Unterwolle hält Hitze ebenso ab wie Kälte, und das Deckhaar schützt die Haut vor Sonne und Insektenstichen. Wird das ganze Fell abgeschoren, fällt beides weg. Es wächst oft lückenhaft, weich oder in anderer Farbe nach, und bei manchen Tieren kehrt das Deckhaar nie richtig zurück. Bürsten Sie die Unterwolle aus, statt sie abzuschneiden.

  • Vorsicht: A Berner Sennenhund coat mats easily.

    Feines oder langes Haar verknotet unsichtbar am Fellgrund, wo sich die Filzknoten zusammenziehen und an der Haut ziehen. Gebürstet werden muss abschnittsweise bis auf die Haut, nicht nur an der Oberfläche.

  • Hinweis: A Berner Sennenhund drops its undercoat in heavy bursts.

    Die Unterwolle löst sich über einige Wochen in starken Schüben. Ein Unterwollharke oder ein Bad mit anschließendem gründlichem Föhnen entfernt sie weit schneller als tägliches Bürsten. Das Fell kurz zu scheren ist dafür keine Abkürzung.

Berner Sennenhund colors and patterns

What each club's breed standard says about every Berner Sennenhund color and pattern. Point at a ruling to see the club's own wording.

Breed standards describe the Berner Sennenhund in Schwarz, Weiß und Rostrot. Standard patterns: Dreifarbig.

Fell: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“Jet black main colour”)Standardgemäß (“Black Rust & White”)Standardgemäß (“The ground color is always jet black”)Standardgemäß (“Jet black”)Standardgemäß (“Jet black main colour”)
WeißStandardgemäß (“white markings”)Standardgemäß (“Black Rust & White”)Standardgemäß (“clear white”)Standardgemäß (“white head marking (blaze) and white chest marking (cross) are essential”)Standardgemäß (“white markings”)
RostrotStandardgemäß (“rich tan markings”)Standardgemäß (“Black Rust & White”)Standardgemäß (“rich rust”)Standardgemäß (“rich reddish-brown”)Standardgemäß (“rich tan markings”)
AlbinoDisqualifizierendDisqualifizierendDisqualifizierend (“Albinism”)Nicht anerkanntDisqualifizierend
RotDisqualifizierendDisqualifizierendNo rulingNicht anerkanntDisqualifizierend
Patterns
DreifarbigStandardgemäß (“tricoloured”)Standardgemäß (“Black Rust & White”)Standardgemäß (“The tri-colored coat is a breed characteristic”)Standardgemäß (“Tricolour”)Standardgemäß (“tri-coloured”)
ZweifarbigDisqualifizierendFehler (“Black & White”)DisqualifizierendNicht anerkanntDisqualifizierend
LohzeichnungDisqualifizierendFehler (“Black & Rust”)DisqualifizierendNicht anerkanntDisqualifizierend
Augen: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKCKUSA
DunkelbraunStandardgemäß (“Dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“dark brown”)Standardgemäß (“Dark brown”)Standardgemäß (“Dark brown”)
BlauDisqualifizierend (“One or two blue eyes (wall eye)”)Disqualifizierend (“Blue eye color”)No rulingNo rulingDisqualifizierend (“One or two blue eyes (wall eye)”)
Patterns
Verschiedenfarbige AugenDisqualifizierend (“One or two blue eyes (wall eye)”)No rulingNo rulingNo rulingDisqualifizierend (“One or two blue eyes (wall eye)”)
Nase: rulings by club
Color or patternFCIAKCUKCKUSA
SchwarzStandardgemäß (“Black”)Standardgemäß (“The nose is always black”)Standardgemäß (“The nose is always black”)Standardgemäß (“Black”)

What the rulings mean

Standardgemäß
Described by the club's breed standard.
Fehler
Named by the club's breed standard as a fault: the animal can be shown but is penalized.
Disqualifizierend
The club's breed standard disqualifies an animal of this color or pattern.
Nicht anerkannt
The club does not accept this color or pattern for the breed.

Color changes

How a Berner Sennenhund's colors can change over its life.

  • Schwarzchanges toRostrot

    Fell · Mit dem Körperzustand · can change back

  • Schwarzchanges toGrau

    Fell · Fortschreitend

  • Schwarzchanges toBraun

    Fell · In der Sonne · can change back

  • Weißchanges toStichelschimmel

    Fell · Mit dem Alter · from 2 weeks

  • Lohzeichnungchanges toSattelzeichnung

    Fell · Mit dem Alter · from 6 to 156 weeks

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toRosa

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

  • Schwarzchanges toSchneenase

    Nase · Mit der Jahreszeit · can change back

Health

Conditions recorded as more common in the Berner Sennenhund than in its species as a whole. A higher risk is not a diagnosis: many never develop any of them, and your vet can say which screening tests are worth doing.

Hohes Risiko

This content is for educational purposes and is not a substitute for professional veterinary advice. If you are worried about your pet, contact your veterinarian.

All health conditions

Meet some of our Berner Sennenhund

A few of the Berner Sennenhund profiles members have added to United Pet Club.

Der Berner Sennenhund im Überblick

Der Berner Sennenhund ist ein großer, gutmütiger Schweizer Arbeitshund, bekannt für seine Ruhe und seine liebevolle Art gegenüber Kindern.

Der Berner Sennenhund zählt zu den vier Schweizer Sennenhunderassen. Seine Wurzeln liegen im Kanton Bern, wo er als kräftiger Bauernhof- und Zughund Wagen zog, Vieh trieb und das Anwesen bewachte. Das dreifarbige Fell in Schwarz, Weiß und Rostbraun ist das Merkmal, an dem man ihn als Erstes erkennt.

Trotz seiner Größe ist das Wesen ausgeglichen und anhänglich. Erwachsene Tiere wiegen meist zwischen 70 und 115 Pfund, zeigen sich drinnen aber ruhig und geduldig gegenüber Familienmitgliedern jeden Alters. Sie binden sich eng an ihre Menschen und bleiben lieber in deren Nähe, als über längere Zeit allein gelassen zu werden.

Wer sich für einen Berner Sennenhund entscheidet, sollte die vergleichsweise kurze Lebenserwartung von etwa 7 bis 10 Jahren einkalkulieren und Zeit sowie Budget für Fellpflege, Platzbedarf und Bewegung eines Arbeitshundes dieser Größe einplanen.

Kurzübersicht
MerkmalDetails
HerkunftSchweiz
GrößeGroß (70 bis 115 Pfund)
Lebenserwartung7 bis 10 Jahre
Gruppe/AufgabeArbeitshund (Zug- und Hofhund)
VerträglichkeitKinder und Familie; meist verträglich mit anderen Haustieren

Für wen der Berner Sennenhund geeignet ist

Die Rasse passt zu Haushalten mit ausreichend Platz, Zeit für die tägliche Fellpflege und Menschen, die oft zu Hause sind. Familien mit Kindern kommen mit einem Berner Sennenhund gut zurecht, und auch Ersteigentümer können die Rasse halten, wenn sie sich auf Training und Fellpflege einlassen. Für kleine Wohnungen, heiße Klimazonen oder Haushalte, in denen der Hund tagsüber lange allein bliebe, ist er weniger geeignet.

Geschichte und Herkunft des Berner Sennenhundes

Der Berner Sennenhund entstand als Bauern- und Zughund im Kanton Bern und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als eigene Rasse wiederbelebt.

Die Wurzeln des Berner Sennenhundes liegen im Kanton Bern, wo Bauern kräftige, dreifarbige Hunde hielten, um Milchkannen und Karren zu ziehen, Vieh zu treiben und den Hof zu bewachen. Ursprünglich zählte weniger das Aussehen als Kraft und ein ruhiges Wesen. Eine ältere regionale Bezeichnung für den Schlag war Dürrbächler, benannt nach dem Weiler Dürrbach, wo viele dieser Hunde vorkamen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging der Bestand zurück, weil die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft Zughunde überflüssig machte. Um die Wende zum 20. Jahrhundert begannen Schweizer Hundeliebhaber, den Schlag gezielt zu erhalten. Der Geologe und Hundekenner Professor Albert Heim gilt als treibende Kraft bei der Förderung und Standardisierung der Schweizer Sennenhunderassen, den Berner eingeschlossen.

1907 gründete sich der Schweizer Rasseklub, der den Standard festlegte und eine einheitliche Zucht förderte. Die Rasse erhielt den Namen Berner Sennenhund, was so viel bedeutet wie der Senn, also der Alphirte, aus der Region Bern.

In den 1920er Jahren gelangte die Rasse in die Vereinigten Staaten und wurde 1937 vom American Kennel Club anerkannt. In Österreich ist der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) der nationale Zuchtverband für Rassehunde und somit auch für den Berner Sennenhund zuständig. Neben dem Großen Schweizer Sennenhund, dem Appenzeller Sennenhund und dem Entlebucher Sennenhund zählt der Berner zu den vier verwandten Schweizer Sennenhunderassen.

Aussehen und Rassestandard des Berner Sennenhundes

Der Berner Sennenhund ist groß und kräftig gebaut, mit langem, mäßig dichtem, dreifarbigem Fell in Schwarz, Weiß und Rostbraun.

Der Berner Sennenhund wirkt groß und kompakt, mit breiter Brust, gerader Rückenlinie und einem Rumpf, der etwas länger ist, als der Hund an der Schulter hoch ist. Der Kopf ist oben flach mit mäßig ausgeprägtem Stopp, die dunkelbraunen Augen geben ihm einen sanften Ausdruck. Die Ohren sind mittelgroß, dreieckig, hoch angesetzt und liegen eng am Kopf an. Die buschige Rute wird in Ruhe tief getragen.

Rassestandard
MerkmalStandard
WiderristhöheRüden 25 bis 27,5 Zoll; Hündinnen 23 bis 26 Zoll
GewichtRüden 80 bis 115 Pfund; Hündinnen 70 bis 95 Pfund
FellLanges, dichtes Doppelfell, leicht gewellt oder glatt
FarbenDreifarbig: tiefschwarz mit rostbraunen und weißen Abzeichen
AugenDunkelbraun, oval, sanfter Ausdruck

Fell und Farbverteilung

Das Fell ist das auffälligste Merkmal der Rasse. Die Grundfarbe ist ein tiefes Schwarz. Rostbraune Abzeichen zeigen sich über den Augen, an den Wangen, seitlich am Brustkorb, an allen vier Läufen und unter der Rute. Weiß erscheint als Blesse über Fang und Stirn, häufig als Brustabzeichen in Form eines umgekehrten Kreuzes sowie oft an den Pfoten und der Rutenspitze. Das dichte Doppelfell haart das ganze Jahr über, mit stärkerem Fellwechsel im Frühjahr und Herbst.

Wesen und Charakter des Berner Sennenhundes

Die Rasse gilt als anhänglich, ruhig und treu, ist sanft zu Kindern und meist freundlich zu Fremden und anderen Haustieren, sofern gut sozialisiert.

Der Berner Sennenhund ist gutmütig und seinen Menschen tief verbunden. Er hält sich gern im selben Raum wie seine Familie auf, eine Anhänglichkeit, die manche scherzhaft als Klettverschlussverhalten bezeichnen. Kindern gegenüber zeigt er sich geduldig und sanft, wobei seine Größe bei sehr kleinen Kindern trotzdem Aufsicht sinnvoll macht.

Fremden begegnet die Rasse meist gelassen und zurückhaltend statt aggressiv. Viele Hunde sind aufmerksam und schlagen bei Besuch kurz an, tauen nach dem Kennenlernen aber rasch auf. Frühe Sozialisierung hilft einem von Natur aus vorsichtigen Welpen, zu einem selbstbewussten erwachsenen Hund heranzuwachsen. Mit anderen Hunden und Haustieren im selben Haushalt kommt die Rasse in der Regel gut zurecht, besonders wenn sie gemeinsam aufwachsen.

Insgesamt ist das Temperament ruhig, mit niedrigem bis mittlerem Bewegungsdrang. Diese Hunde sind nicht nervös und stecken Alltagstrubel und Lärm meist gelassen weg. Da sie feinfühlig reagieren, brauchen sie ruhige, konsequente Führung, harte Zurechtweisung entmutigt sie eher, als dass sie etwas bewirkt.

Wesensmerkmale (1 = niedrig, 5 = hoch)
MerkmalBewertung
Anhänglichkeit5
Energie3
Erziehbarkeit4
Bellfreudigkeit2
Haarausfall4

Pflege und Haltung des Berner Sennenhundes

Das dichte Doppelfell braucht regelmäßiges Bürsten, dazu täglich moderate Bewegung und ein kühles Wohnumfeld.

Fellpflege

  • Zwei- bis dreimal wöchentlich bürsten, während des Fellwechsels täglich, um loses Haar zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen
  • Besonders auf die Befederung hinter den Ohren, an den Läufen und unter der Rute achten, dort verfilzt das Fell am ehesten
  • Alle ein bis zwei Monate baden, oder bei Bedarf
  • Krallen alle paar Wochen kürzen und Ohren regelmäßig auf Schmutz oder Feuchtigkeit kontrollieren
  • Zähne mehrmals wöchentlich putzen

Bewegung

  • Täglich etwa 30 bis 60 Minuten Auslauf einplanen
  • Spaziergänge, Wanderungen und Spiel im Garten kommen der Rasse entgegen
  • Viele Berner Sennenhunde haben Freude an Zugarbeit wie dem Wagenziehen, das an die ursprüngliche Aufgabe der Rasse erinnert
  • Anstrengende Bewegung bei Hitze vermeiden und bei Welpen intensive, gelenkbelastende Aktivität einschränken, solange das Skelett noch wächst

Lebensraum

Die Rasse fühlt sich in einem Zuhause mit Platz und kühlem Klima am wohlsten. Das dichte Fell macht schwüle Hitze zur Belastung, daher zählen im Sommer Klimatisierung und Schatten. Österreichs alpines Klima mit kalten Wintern kommt dieser Schweizer Bergrasse grundsätzlich entgegen, im Sommer braucht sie trotzdem kühle Rückzugsorte. Berner Sennenhunde wollen mit der Familie im Haus leben und eignen sich nicht dafür, allein im Freien gehalten zu werden. Ein Haus mit Garten ist ideal, ein ausgeglichenes, erwachsenes Tier kommt bei ausreichend täglicher Bewegung aber auch mit weniger Platz zurecht.

Ernährung und Fütterung des Berner Sennenhundes

Ein auf große Rassen abgestimmtes Futter mit kontrolliertem Wachstum im Welpenalter unterstützt gesunde Gelenke und ein stabiles Gewicht.

Der Berner Sennenhund kommt mit einem vollwertigen Futter für große Rassen gut zurecht. Im Wachstum hilft ein Welpenfutter für große Rassen mit kontrolliertem Kalzium- und Energiegehalt dabei, dass sich das Skelett gleichmäßig entwickelt, wichtig für einen Hund, der später 70 Pfund oder mehr wiegt. Erwachsene Tiere brauchen eine Fütterung, die eine schlanke Kondition hält, denn Übergewicht belastet die ohnehin anfälligen Gelenke dieser Rasse zusätzlich.

Fütterungsrichtwerte
LebensphaseMenge pro TagMahlzeiten
Welpe (2 bis 6 Monate)Laut Angabe auf dem Welpenfutter für große Rassen, aufgeteilt3 bis 4
Junghund (6 bis 18 Monate)Etwa 4 bis 6 Tassen, je nach Wachstum2 bis 3
ErwachsenEtwa 3,5 bis 6 Tassen, je nach Größe und Aktivität2
SeniorBei geringerer Aktivität reduziert2

Leckerlis und Nahrungsergänzung

Leckerlis sollten höchstens etwa 10 Prozent der Tagesenergie ausmachen, um das Gewicht im Rahmen zu halten. Manche Halterinnen und Halter setzen gemeinsam mit dem Tierarzt Gelenkpräparate wie Glucosamin und Chondroitin oder Omega-3-Fettsäuren ein, das sollte aber vorher tierärztlich abgeklärt werden. Frisches Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen, besonders bei warmem Wetter.

Gesundheit und typische Erkrankungen beim Berner Sennenhund

Die Rasse hat mit 7 bis 10 Jahren eine kurze Lebenserwartung und neigt zu Gelenkproblemen, bestimmten Krebsarten und Magendrehung.

Der Berner Sennenhund wird im Schnitt nur 7 bis 10 Jahre alt, kürzer als viele andere Rassen, was mit einer erhöhten Krebsrate in der Population zusammenhängt. Verantwortungsvolle Zucht, Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere und aufmerksame tierärztliche Betreuung können die Lebensqualität deutlich verbessern. Kaufinteressierte sollten sich Hüft-, Ellbogen- und weitere Gesundheitsbefunde der Elterntiere vorlegen lassen.

Häufige Erkrankungen
ErkrankungAnzeichenHinweis
Hüft- und EllbogendysplasieHinken, Steifheit, Mühe beim AufstehenElterntiere untersuchen lassen; Gewicht kontrollieren
KrebsKnoten, Gewichtsverlust, AntriebslosigkeitHäufiger als bei vielen anderen Rassen
MagendrehungGeblähter Bauch, erfolgloses Würgen, starke UnruheMedizinischer Notfall, sofort handeln
Progressive RetinaatrophieNachtblindheit, SehverlustErblich, Elterntiere können getestet werden

Vorsorge

  • Grundimmunisierung und Parasitenschutz aktuell halten
  • Schlankes Gewicht halten, um die Gelenke zu entlasten
  • Jährlichen Kontrollbesuch in der tierärztlichen Ordination einplanen, bei Senioren zweimal im Jahr
  • Beim Züchter dokumentierte Hüft-, Ellbogen- und Augenbefunde einfordern
  • Neue Knoten frühzeitig bemerken und dem Tierarzt zeigen

Erziehung und Sozialisierung des Berner Sennenhundes

Die Rasse ist intelligent und arbeitet gern mit, sie reagiert am besten auf frühes, geduldiges Training mit Belohnung.

Der Berner Sennenhund ist klug und kooperationsbereit, das macht ihn für die meisten Halterinnen und Halter gut erziehbar. Gleichzeitig reagiert er feinfühlig, weshalb ruhige, konsequente Methoden weit besser wirken als harte Zurechtweisung. Mit Erziehung und Sozialisierung sollte man früh beginnen, solange der Hund noch klein und leicht zu handhaben ist, denn ein untrainierter erwachsener Hund dieser Größe lässt sich nur schwer lenken. Kurze, positive Einheiten halten die Aufmerksamkeit besser als lange Übungsblöcke.

Grundlagen

  1. Sozialisierung schon im Welpenalter mit Menschen, Orten und anderen Tieren beginnen
  2. Zuerst Namenserkennung und einen zuverlässigen Rückruf üben
  3. Sitz, Platz, Bleib und lockeres Leinengehen ergänzen
  4. Täglich in kurzen Einheiten von 5 bis 10 Minuten üben
  5. Kommandos nach und nach in belebteren Umgebungen festigen
  6. Sobald das Wachstum es zulässt, eine Aufgabe wie Zugarbeit oder Wanderungen einführen

Zucht und Aufzucht beim Berner Sennenhund

Hündinnen erreichen die Zuchtreife mit rund zwei Jahren, tragen etwa 63 Tage und bringen meist große Würfe zur Welt, die sorgfältige Aufzucht brauchen.

Verantwortungsvolle Zucht des Berner Sennenhundes stellt Gesundheit und Wesen in den Vordergrund, da die Rasse bekanntermaßen zu Gelenkerkrankungen und Krebs neigt. Züchterinnen und Züchter warten in der Regel, bis eine Hündin körperlich und geistig ausgereift ist, meist mit etwa zwei Jahren, und lassen vor dem Decken Hüfte, Ellbogen und Augen untersuchen. Wegen der kurzen durchschnittlichen Lebenserwartung ist die Wahl gesunder, gut dokumentierter Elterntiere besonders wichtig.

Die Tragzeit beträgt etwa 63 Tage. Die Würfe fallen für die Rasse eher groß aus, und die Hündin braucht einen ruhigen, warmen Wurfplatz sowie in der späten Trächtigkeit und während der Säugezeit mehr Futter. Die Welpen kommen blind und taub zur Welt und sind in den ersten Wochen vollständig auf die Mutter angewiesen. Behutsamer Umgang und frühe Sozialisierung ab einem Alter von wenigen Wochen fördern selbstbewusste erwachsene Hunde, üblicherweise ziehen die Welpen mit etwa acht Wochen in ihr neues Zuhause.

Zuchtdaten
KennzahlWert
ZuchtreifeEtwa 2 Jahre
TragzeitEtwa 63 Tage
Durchschnittliche WurfgrößeEtwa 5 bis 8 Welpen
Augen und Ohren öffnen sichNach etwa 10 bis 14 Tagen
EntwöhnungEtwa 6 bis 8 Wochen
AbgabealterEtwa 8 Wochen

Berner Sennenhund registrieren: Hund und Chip in Österreich

Die Heimtierdatenbank erledigt die Pflicht; das gratis Profil von United Pet Club hält Ihren Hund der Rasse Berner Sennenhund überall auffindbar.

Einen Hund der Rasse Berner Sennenhund in Österreich registrieren

Das Tierschutzgesetz verlangt, dass jeder Hund gechippt und in der amtlichen Heimtierdatenbank eingetragen ist, Ihr Hund der Rasse Berner Sennenhund eingeschlossen. Damit endet die Pflicht, nicht der Nutzen: Das gratis Profil von United Pet Club hängt Ihre Telefonnummer so an den Chip, dass auch ein Finder in München oder Mailand sie erreicht. Registrieren Sie Ihren Hund in ein paar Minuten.

Die 15 Ziffern im Chip Ihres Hundes der Rasse Berner Sennenhund sind erst dann eine Rückfahrkarte, wenn ein Register sie mit Ihrer Nummer verknüpft. United Pet Club macht das gratis und auf Lebenszeit: alle Chipmarken, gebührenfreie Aktualisierungen, weltweit abfragbar. Zuerst der Chip, dann das Konto, und die Sache ist erledigt.

Wie registriere ich einen Hund der Rasse Berner Sennenhund in Österreich?

Eröffnen Sie ein gratis Konto bei United Pet Club, geben Sie die Daten Ihres Hundes samt Foto ein und speichern Sie. Das Profil bleibt lebenslang gratis und ergänzt den Pflichteintrag in der Heimtierdatenbank.

Wie melde ich den Chip meines Hundes der Rasse Berner Sennenhund an?

Tragen Sie die 15-stellige Chipnummer mit Adresse und Handynummer in Ihr gratis Konto ein. Der Lebenszeitplan nimmt jede Chipmarke und verrechnet für Aktualisierungen nie etwas.

Ist der Chip für einen Berner Sennenhund in Österreich Pflicht?

Ja. Das Tierschutzgesetz schreibt Chip und Eintragung in die Heimtierdatenbank vor. Der United-Pet-Club-Eintrag kommt dazu, damit die Nummer auch außerhalb Österreichs zu Ihnen führt, gratis.

Was kostet die Registrierung eines Berner Sennenhund?

Nichts. Profil, Chip-Anmeldung und alle späteren Änderungen sind im gratis Lebenszeitplan enthalten, ohne jährliche Gebühren.

Häufig gestellte Fragen zum Berner Sennenhund

Häufige Fragen zum Berner Sennenhund betreffen Größe, Wesen, Pflegeaufwand, Lebenserwartung, Eignung als Familienhund und Verfügbarkeit.

Wie groß wird ein Berner Sennenhund?

Er zählt zu den großen Rassen. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 25 bis 27,5 Zoll und wiegen rund 80 bis 115 Pfund, Hündinnen sind mit etwa 23 bis 26 Zoll und 70 bis 95 Pfund etwas kleiner.

Ist der Berner Sennenhund gut mit Kindern?

Ja. Die Rasse ist anhänglich, ruhig und geduldig und eignet sich deshalb gut als Familienhund. Wegen seiner Größe sollte man das Zusammensein mit sehr kleinen Kindern trotzdem beaufsichtigen, um versehentliches Umstoßen zu vermeiden.

Ist die Pflege aufwendig?

Der Aufwand ist moderat, aber regelmäßig. Das dichte Doppelfell braucht zwei- bis dreimal wöchentlich Bürsten, dazu kommen 30 bis 60 Minuten Bewegung täglich, und bei Hitze muss der Hund kühlgehalten werden.

Wie alt wird ein Berner Sennenhund?

Etwa 7 bis 10 Jahre, kürzer als bei vielen anderen Rassen. Der Schnitt spiegelt eine erhöhte Krebsrate wider, weshalb gesundheitsgeprüfte Elterntiere und gute tierärztliche Betreuung wichtig sind.

Eignet sich die Rasse für Ersteigentümer?

Durchaus, wenn Platz vorhanden ist, Zeit für die Fellpflege eingeplant wird und früh trainiert und sozialisiert wird. Für kleine Wohnungen, heiße Klimazonen oder Haushalte, in denen der Hund tagsüber allein bliebe, ist er weniger geeignet.

Haaren Berner Sennenhunde stark?

Ja. Sie haaren das ganze Jahr über, mit stärkerem Fellwechsel im Frühjahr und Herbst. Regelmäßiges Bürsten hält lose Haare und Verfilzung in Grenzen.

Sind Berner Sennenhunde leicht zu finden?

Die Rasse ist recht beliebt, daher gibt es Welpen bei seriösen Züchterinnen und Züchtern, wobei Wartelisten üblich sind. Achten Sie auf dokumentierte Hüft-, Ellbogen- und Augenbefunde der Elterntiere.

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